Facebook wirft dem Fiskus zynisch einige Brotkrumen hin

Immer mehr Nutzern stößt es ziemlich sauer auf, dass die großen IT-Konzerne inzwischen gigantische Gewinne abschöpfen, sich aber so strukturieren, dass sie faktisch kaum Steuern zahlen. Wie dies in der Praxis aussieht, zeigen auch aktuelle Zahlen zu mehr... Geld, Gold, Münzen Bildquelle: tao_zhyn / Flickr Geld, Gold, Münzen Geld, Gold, Münzen tao_zhyn / Flickr

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Dass die sich auch noch an Wirtschaftsförderungstöpfen bedienen dürfen, ist ja wohl an Zynismus kaum noch zu überbieten.
 
@DON666: Das ist aber nicht nur bei FB so, Apple bedient sich da ähnlicher Modelle.
 
@Zwerg7: das tun alle. Solche Löcher wurden absichtlich für gewisse Leute offen gelassen. Jetzt bedienen sich eben alle die das können auch. Man könnte mit einem einzigen Gesetz die Nutzung von Steuerschlupflöchern verbieten. Wieso wird das wohl nicht gemacht?
 
@Zwerg7: Macht es das besser?!?!? NEIN!!!
 
@Lecter: Habe ich das behauptet?
 
@Zwerg7: Ich etwa?
 
@DON666: Das ist nicht Zynismus, sondern aus Sicht der Firma verständlich und wirtschaftlich logisch. Das ist bei jedem anderen Menschen ganz genauso. Auch alle Privatmenschen die ich kenne nehmen Förderungen, z.B. beim Hausbau in Anspruch und versuchen jedes Jahr möglichst wenig Steuern zu zahlen indem man möglichst viel absetzt. Deswegen gibt es ja Wiso Sparbuch, Taxman, etc. Warum soll bei einer Firma zynisch sein, was bei Privatmenschen gut ist? Natürlich ist es nicht schön, dass Facebook und Co die Gesetze nutzen, um die Steuern möglichst gering zu halten. Aber das sollte man nicht den Firmen vorwerfen, sondern den unfähigen Politikern, die diesen Firmen durch mangelhafte Gesetze das ermöglichen und dann auch noch Geld als Förderung hinterherwerfen.
 
@Nunk-Junge: Dem kann ich nur zustimmen und unseren Gysi mal wieder in die Runde werfen...

Wenn sich deutsche Politiker über Steuerschlupflöcher beschweren, dann tun sie gut daran diese einfach zu schließen.

Es ist doch Absurd sich öffentlich über Problematiken zu beschweren die man selber ändern könnte....
 
@Nunk-Junge: Dass an solch Unfug nicht nur eine Partei beteiligt ist, sollte jedem klar sein. Sich als "etablierte" Firma mit Riesengewinnen aber überhaupt um so etwas zu bewerben, finde ich dennoch ein wenig pervers, und dabei bleibe ich. Wir reden hier ja nicht vom Krämer um die Ecke, der im Monat vielleicht ein paar Tausend an Gewinn einstreicht.
 
@DON666: Ich habe explizit keine Partei genannt, das zieht sich leider durch alle Parteien. Das fängt an beim Kohleabbau in NRW, wo jeder Arbeitsplatz mit fast 100.000 Euro pro Jahr gefördert wird, geht weiter zu Milliarden für Airbus in Hamburg, weitere gigantische Summen für die Autobauer in München, Stuttgart oder Wolfsburg, bis hin zu eigenen Gesetzen (VW-Gesetz), Milliarden für die Chip-Produktion in Dresden und weitere Milliarden für die Förderung von Solarfirmenund so weiter und so weiter. --- Das Ziel einer Firma ist es, Geld zu verdienen. Von daher kann man den Firmen nicht vorwerfen, dass sie die Gesetze legal nutzen um das zu tun. Nur die Politiker, die entsprechende Gestze verabschieden (oftmals sogar von den Firmen wörtlich diktiert) und den Firmen auch noch Steuergelder schenken ohne entsprechende Gegenleistungen zu vereinbaren, denen gehört die Verachtung: https://www.youtube.com/watch?v=LCeOthuguCw
 
@Nunk-Junge: Vielleicht sollte man Förderungen nicht mehr als Geschenk (mit gewissen Bedingungen) austeilen sondern als Kredit oder Firmenbeteiligung gestalten.
Leider berücksichtigt dieser Artikel nicht die indirekten Einnahmen (z.B. Steuerabgaben der Beschäftigten), was ja Ziel einer Wirtschaftsförderung ist.
 
@Nunk-Junge: Du bist ja hübsch einfältig. Vergleichst millionenschwere Steuertricksreien mit einem Programm um eine Steuererklärung anzufertigen. Hier mal ganz einfach für dich: Wenn du viel Geld hast, kannst du Agenturen beauftragen die sich darauf spezialisiert haben und natürlich teuer sind für dich Modelle zu entwickeln bzw. Firmenkonstrukte aufzubauen die internationale Steuerlücken ausnutzen. Das ist erst mal nicht illegal, weil die Politiker das nicht in den Griff kriegen länderübergreifend, aber in höchstem Maße unmoralisch.
Der Ottonormalverdiener hat diese Möglichkeiten überhaupt nicht und wir sind wieder die dummen die brav die Hälfte ihres Geldes abdrücken dürfen. Das macht keiner der reichen Leute und keine Firma die länderübergreifend tätig ist.
 
@mulatte: Im kern bleibt es das gleiche, es werden Möglichkeiten genutzt die genutzt werden können. Will man das nicht sollte man es unterbinden. Aber Facebook kann das Geld sogar innerhalb der EU hin und herschieben, weil nichtmal die EU es auf die Kette bekommt hier eine einheitliche Gesetzeslage zu schaffen. Dafür kümmern sie sich aber um Kinkerlitzchen wie Maut, Gurken oder anderem unnützen Zeug.
 
@mulatte: Moral interessiert keinen, insbesondere nicht bei Facebook, Apple, Microsoft oder Google. 1)Die Aktionäre schon mal gar nicht. 2)Nestlé hat bei einigen Käufern nicht das beste Image, wegen den Rechten für Trinkwasser u.Ä. in einigen Ländern. Auf Facebook wird öfters zum Boykott aufgerufen. Nestlé ist so groß, da verschwindet dieser Boykott irgendwo in den normalen Schwankungen der Verkaufszahlen. 3)Während man bei Nestlé ja vielleicht noch auf ein Alternativprodukt ausweichen könnte, bei Facebook, Apple, MS und Google gibt es ja noch nicht mals ein Vergleichsprodukt. (auch bei Apple, meiner Meinung nach nicht, oder auf welches Produkt würde der zufriedene iPhone Besitzer wechseln? Da müsste bei Apple schon einiges mehr passieren, als irgendwas mit Steuern, bevor nennenswert Kunden abwandern).
4) Moral bei einem Bäcker oder Metzger um die Ecke. Tja... Mir fällt zwar kein Beispiel ein, aber da könnte ich mir vorstellen, dass er wegen "moralischer Verfehlungen" vielleicht seinen Laden zu machen muss.
 
@mulatte: JEDER kann einen Steuerberater beauftragen. Und selbst Programme wie WISO Sparbuch machen genau das gleiche. Dein Argument ist also Unsinn.
 
@Nunk-Junge: Das hat etwas mit Verantwortung zu tun! Aber sowas kommt raus, wenn die Lobby die Gesetzte mitbestimmt...
 
@DON666: Wo ist das Problem? Wenn die bestehenden Steuergesetze eine solche Praktik erlauben, warum sollte man sie nicht nutzen? Wer bezahlt denn freiwillig mehr Steuern als er muss? Man jetzt sagen, dass diese Praktik von den Unternehmen moralisch verwerflich ist, aber es sind halt Unternehmen und keine Samariter. Wenn man jemanden kritisieren will, dann die Politiker, die diese Gesetze nicht ändern.
 
@DON666: Nennt sich Politik. Eine Hand wäscht die andere. Nur der Bürger hat da nichts von... Was denkst du, wer die Clinton mit Spenden für den Wahlkampf unterstützt?
 
@PranKe01: Anderes Thema. Auf die Diskussion Clinton/Trump lasse ich mich in diesem Kontext nicht ein.
 
@DON666: WAS regt Ihr Euch auf? Verwendet Fratzenbook einfach nicht bzw. es liegt doch an den unverbesserlichen und alle Kröten schluckenden User / Anwender dieser Dienste, dass diese Dienste soooo hohe Einnahmen haben und aufgrund ihrer wirtschaftlichen / technischen Macht tun und lassen können was sie wollen! Würden die User / Anwender kritisicher sein, nicht alles mitmachen und schlucken, dann hätten solche Diernste auch nicht sooo hohe Gewinne und damit auch nicht sooo hohe Macht.

Kurzum: Jeder, der Fratzenbuch benutzt, hat das Recht zur Kritik an diesen Diensten verwirkt. Er ist entweder blind oder ein Heuchler oder von extremer Dummheit befallen oder alles zusammen!
 
@Kiebitz: Kann ich unterschreiben.
 
Steuertricks hin oder her, hier liegt es wohl am jeweiligen Staat, diese Löcher zu schließen. Solange dieser daran kein Interesse hat, um wirtschaftlich attraktiv zu sein, darf ein Unternehmen diese auch ausnutzen. Wem das nicht passt, der sollte seiner Regierung dafür den schwarzen Peter zuschieben, nicht den unternehmen. Was viel absurder wirkt, ist, dass ein Unternehmen dieser Größe wirklich "Wirtschaftfördergelder" erhält. Diese sollten in der Tat Unternehmen vorbehalten sein, die eine solche Förderung auch nötig haben, um auf die Beine zu kommen bzw. wieder auf die Beine zu kommen.
 
@NewRaven: Das eigentliche Problem ist dass es hier eigentlich eine EU weite Regelung geben sollte. Aber was soll man machen wenn es nicht mal Deutschlandweit eine einheitliche Regelung fuer Gewerbesteuer gibt
 
@NewRaven: Ich würde wetten, hier stehen sich die verantwortlichen selbst im WEg. Da hat ein ganz schlauer die Vorgaben für die Förderung festgeschrieben, ohne nachzudenken, dass auch Unternehmen diese nutzen könnten die sie garnicht brauchten. Und weil wir so tolle Gesetze haben "halte dich an die Vorgaben und Genehmigung ist dir Sicher" (Baurecht) buddelt man sich die Löcher selber in die man fällt ;)
 
@Cosmic7110: Firmen die es nicht brauchen können sich auch bedürftig rechnen. Wenn es Firma A bekommt und Firma B verweigert wird kommt es zum Rechtsstreit....

Aber garantiert geht Firma C dann dorthin wo sie eine Zuwendung erhalten, ob es 10 oder 1% Steuer sind, spielt keine Rolle, solange es eben das beste Angebot ist.
 
Wahnsinn. Wenn ein Unternehmen eine gewisse Größe erreicht hat, kann es alles machen. 4.800 Steuern bei den Einnahmen? Das lohnt sich ja mehr als der Drogenhandel und is zudem noch "legal". Und dann bekommen die sogar noch kohle vom Staat :)

Die kommen doch vor lachen nicht in den Schlaf.
 
@MOSkorpion: Denk nur mal drueber nach wie viele 100 Leute damit beschaeftigt sind um genau diesen Betrag zu rechtfertigen :)
 
@-adrian-: Und wenn sie das ganze Land beschäftigen. Steuern muss jeder zahlen. Wenn jedes Kleinunternehmen genauso handeln würde käme am Ende gar nichts mehr in die Staatskasse. Für mich sind das einfach nur asoziale Schmarotzer.

Zugegeben: Wen ich sehe wie unsere Steuergelder von verantwortungslosen Politikern verschleudert und verschwendet werden, würde ich auch keinen Cent mehr zahlen (oder es zumindest nur zweckgebunden entrichten). Kann ich aber nicht und genauso wenig wie ich das kann sollte die Schlupflöcher auch endlich mal geschlossen werden. Wer in unserem Land Geschäfte machen will hat sich erstens an unsere Gesetze zu halten und zweitens seine Abgaben zu entrichten. Wem das nicht passt kann sich andere Märkte suchen.
 
@Memfis: Sie halten sich doch aber an die Gesetze :)
 
@-adrian-: Theoretisch
 
@-adrian-: Weil sie sich diese so lange zurechtbiegen bis es am Ende halt passt.
 
@Memfis: Unter "Gesetze zurechtbiegen" verstehst Du genau was...? Das Gesetz wird dadurch ja nicht anders. Es wird lediglich genutzt, was dieses hergibt. Nichts anderes macht der "kleine Steuerzahler" auch, wenn er mächtig stolz ist, wie er wieder was absetzen konnte (und ggf. sogar noch mächtig stolz darauf ist, wenn er erfolgreich Sachen abgesetzt hat, die er eigentlich gar nicht hätte absetzen können).
 
Da hilft meiner Meinung nur eines.
Alle erwirtschafteten Gewinne / Umsätze müssen in dem Land versteuert werden, indem sie auch erwirtschaftet werden.
So kann man nicht mehr die Gewinne in Länder rüberschieben, wo die Stuerlast gering ist und die Verluste in Länder wo die Abschreibungsmöglichkeiten am besten sind.
Europa halt. Aber so lange da auch fast jedes Land sein eigenes Süppchen kocht, wird es so bleiben.
 
@Brassel: Europa wird sich da niemals auf einen Nenner einigen. Warum sollte sich ein Steuerparadis wie beispielsweise Irland den auch unattraktiv machen. Eher sieht es so aus, dass jedes Land seine eigene Regelung finden muss und entsprechende Schlupflöcher schließt.

Es fehlt aber schlichtweg der politische Wille dazu, weil viele Politiker entsprechende Haupt, ich meine Nebenjobs haben und sich natürlich loyal gegenüber den Unternehmen verhalten, von denen sie dann für "Vorträge" fünfstellige Summen einsacken. Das kann der gemeine Steuerzahlen natürlich nicht bieten.

Das Argument "Arbeitsplätze" zieht bei mir übrigens nicht. Kein Unternehmen gibt aus reiner Großzügigkeit Geld für Personal aus, dass nicht benötigt wird.
 
Wie kann es überhaupt sein, dass Firmen, die massig Geld schäffeln, auch noch gefördert werden?
Da sieht man wieder, wie dumm diese Fördermaßnahmen angelegt sind - prüft der Staat das vorher nicht???
 
@Zonediver: Ist doch hier auch so, schau dir mal Zalando an, vernichtet im Land unzählige Arbeitsplätze, macht kaum Gewinn und erhält auch noch staatliche Zuschüsse....
 
@Zonediver: Aktuelles Beispiel hierzulande, im privaten Bereich. Prämie für Elektroautos. Da bin ich mir ziemlich sicher, dass die auch nur Leute abgerufen haben, die sich ein eAuto als Dritt- oder Viertwagen zulegen und ein Eigenheim mit Garage haben, um es auch aufzuladen, aber die Förderungen für Leute die nur ein eAuto haben und es auf der Straße parken müssen, die dürfte wohl verschwindend gering sein. So ist das eben bei einem Gießkannenprinzip, wo jeder was beantragen kann.
 
@Zonediver: Es geht bei Förderungen nicht darum ob ein Unternehmen diese braucht. Die Milchmädchenrechnung ist, dass der Staat denkt damit Staatsbürger in eine versicherungspflichtige Beschäftigung zu bekommen.
Konzerne wie VW und Mercedes zahlen überhaupt keine Steuern, diese Unternehmen haben aber viele Angestellte von denen keiner um die Lohnsteuer rum kommt. Facebook hat jetzt nur eine Hand voll angestellte, daher von denen über den Umweg der Angestellten kein Geld zurück beim Staat an.
Daher lockt man sich Wirtschaftsunternehmen in seine Region, auch wenn die Förderungen höher sind. Wenn deine Stadt durch 5000 Angestellte mehr Geld in der kommunalen Steuerkasse hat ist es deiner Stadt egal, ob vorher das hundertfache durch Fördergelder von Bund und Ländern geflossen sind.
 
Facebook, Google und Apple rauben Europa aus... und unsere Finanzpolitiker schauen zu...
 
@maphil: Das ist nicht ganz richtig. Das Geld bleibt zu einem Großteil in Europa und wird auch dort versteuert, nur nicht da wo es generiert wird, sondern da wo die niedrigsten Steuern erhoben werden.
 
@daaaani: Ich darf auch nicht in Frankreich 200 km/h fahren, weil ich ein deutsches Auto habe und es in Deutschland ja kein Tempolimit gibt. Man muss sich nun mal an die Gesetze halten, die in diesem Land gelten und kann nicht einfach Gesetze aus anderen Ländern heranziehen.
 
@imag: Der Vergleich ist falsch und darum geht es auch gar nicht.

Ich habe lediglich versucht eine falsche Aussage richtig zu stellen. Es ist nun einmal erlaubt und auch notwendig, dass Unternehmen über Grenzen hinweg Geschäfte tätigen. Handel über Länder und gar Kontinente hinweg, macht die Menschheit seit Jahrtausenden.

Nichts weiter passiert hier. Unternehmen mit ihren Zweigstellen, stellen sich selber Rechnungen um Gelder aus Hochsteuerländer in Niedrigsteuerländer zu transferieren. Der Vorgang der Rechnungsstellung ist normal, legal und kann man auch nicht verbieten. Die Begründung dazu ist aber fadenscheinig und in meinen Augen kriminell. Solange wie es plausibel ist, akzeptieren es die Finanzämter, da sie ja nicht jeden dieser Millionen Vorgänge am Tag prüfen können im Ganzen Land.

Ich bin mir auch sicher, dass nach langen Rechtsstreitigkeiten (wie reden hier von vielen Jahren), eine Menge dieser Vorgänge als illegal eingestuft werden würden. Aber das ein solcher Fall wirklich auffliegt ist Theoretischer Natur, erfordert es doch jahrelange Ermittlungen über Ländergrenzen hinweg. Das ist momentan noch so gut wie unmöglich.

Man bräuchte einen einzigen Schalter, sozusagen um all diese Vorgänge nicht mehr einzeln prüfen zu müssen. Und ohne den normalen ordnungsgemäßen Handel zu treffen. Auch wiederum auf EU ebene. Was auch wieder nicht so einfach ist.

Dazu müssten sich die Gesellschaften in den Ländern ja erstmal einig sein ob sie gemeinschaftlich also EU weit handeln wollen oder nicht. Momentan herrscht aber eine sehr antieuropäische und antiglobale Stimmung. Also kocht jeder sein eigenes Süppchen und raus kommt dann halt sowas.
 
@daaaani: Ich widerspreche dir nicht bezüglich der Praktiken. Jedoch bleibt das Geld nicht zwingend in Europa, also ist die Aussage von maphil schon richtig.
Ich bin auch der Meinung, dass der Vergleich in dem Punkt passt, dass dieser gierige Konzern sich passende Gesetze so zurechtlegt, dass am Ende durch Tricks die Umgehung von Steuern steht und damit prinzipiell ein Gesetzesbruch im jeweiligen Land. Vielleicht ist es überspitzt, aber Facebook überspitzt seine Praktiken ja auch ;)
 
@imag: Würden sie es in die USA einführen stünden hohen Steuern auf dem Plan eben jene die sie ja Umgehen möchten. Nein das Geld bleibt in der der Regel auf Europäische Konten. Nur eben in Niedrigsteuerländer. Das sind aber legale Tricks und somit prinzipiell erstmal kein Gesetzesbruch. Und es wird auch kein Gesetz zurecht gelegt erst werden einfach bestehende befolgt.

Und der Vergleich ist einfach nur Falsch und hat auch überhaupt nix mit der Sache zu tun. Weder wird ein Gesetz importiert noch exportiert. Es sind bestehende Inländische Gesetze die es ermöglichen, dass Gelder ins Ausland fließen. Dass, sie dann da besteuert werden ist wieder ein anderer von der Sache entkoppelter Prozess.
 
"Der Bankraub ist eine Initiative von Dilettanten. Wahre Profis gründen eine Bank."
Bertolt Brecht
 
Wer bei einem Umsatz von über 200 Millionen gerade mal 4800 Euro Steuern zahlt, ist einfach nur asozial, da können auch die Spenden des Geschäftsführers nichts dran ändern. Herr Zuckerberg fühlt sich wohl moralisch so überlegen, dass er denkt, er sei legitimiert, die fälligen Steuern durch Spenden dort einzusetzen, wo er es für richtig hält? Herr Zuckerberg, diese Gelder gehören den Briten, dort gibt es auch kleine Kinder, die Musikunterricht haben wollen, oder Schulbücher.
 
@imag: ...oder einfach nur etwas zu Essen.
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