Vorsicht vor bockigen Kindern: 13-Jähriger kauft das Internet leer

Dass man sich vor den Launen pubertierender Jugendlicher in Acht nehmen sollte, muss man Eltern wohl kaum sagen. Ein in dieser Woche bekannt gewordener Fall macht dabei aber einmal mehr deutlich, wie schwierig die Erziehung und wie einfach die Rache ... mehr... Tablet, Ipad, Kinder Bildquelle: Eric Peacock / Flickr Tablet, Ipad, Kinder Tablet, Ipad, Kinder Eric Peacock / Flickr

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Na wenn das nicht mal noch Ärger im trautem Heim gibt :D
 
Auch wenn die Aktion blöd war, die Eltern tun dem 13 Jährigen kein Gefallen wenn sie ihm kein Smartphone geben. Wer mit 13 keins hat ist verloren und muss damit rechnen von der Klassengemeinschaft ausgeschlossen zu werden. Das gilt schon für 11 Jährige, wer da kein WhatsApp und co. hat, ist von einem Großteil der Dinge ausgegrenzt. Und das können keine Eltern einem Kind wünschen.
 
@Surtalnar: Aha, Eltern sollten sich also dahingehend erpressen lassen. Und wenn in der Schule nur noch iPhones akzeptiert werden, dann muss es halt das sein. Seltsame Auffassung von Erziehung Du hast.
 
@Surtalnar: Wer derart verantwortungslos mit dem Internet umgeht, darf kein Smartphone haben.
 
@Kirill: Da das eine offensichtlich bewusste Maßnahme war, lag die Verantwortungslosigkeit nicht im Umgang mit dem Internet sondern im Wert- und Einschätzen von Geld. Auch das wirds nicht gewesen sein, das dies ja eine Protestmaßnahme war. Kann man sich Intellektuelle drum streiten, doch wie intellektuell muss man mit 13 sein?
 
@kkp2321: Ich denke, hier liegt eine noch recht ausgeprägte Unreife seitens des Kindes vor, mehr nicht (auch wenn es sich um einen 13jährigen handelt). Dem kommt man weder mit Prügel noch mit anderen drakonischen Strafen bei.
 
@kkp2321: Ich habe mit 11 schon meine ersten Programme und Webseiten programmiert. Mir kann keiner erzählen das man mit 13 noch nicht reif dazu ist. Und wenn man kein Smartphone bekommt, dann lernt man es auch nie damit umzugehen. Deshalb ist es besser früh ein Smartphone zu geben. Fast jedes 9 Jährige Mädchen und jeder 9 Jährige Junge hat heutzutage WhatsApp. Und wer es nicht hat, der wird nun mal ausgegrenzt. Das ist nun mal Realität, ob ich oder du das gut finden, spielt keine Rolle.
 
@Surtalnar: Reife hat nur bedingt etwas mit dem Alter zu tun.
 
@iPeople:
Dennoch braucht ein Kind heute ein Smartphone, da eben ein großteil der Kommunikation darüber abgewickelt wird. Wenn man sein Kind noch nicht für reif genug hält gibt es diverse technische Möglichkeiten den Zugriff zu beschränken...
 
@GRADY: Sehe ich anders. Ein Kind kann rausgehen und bei seinen Kumpels klingeln und sich mit denen treffen.
 
@Surtalnar: Nun hat das Programmieren von Programmen und Webseiten relativ wenig mit persönlicher sittlicher Reife zu tun, sondern eher mit antrainierten fachlichen Kenntnissen^^ Der junge Mann mag gerade heftig am pubertieren sein, und ich bestätige, dass Leistungsnachweise, Hausaufgaben etc oft übers Internet abgegeben, Lerninhalte online angeboten werden, aber dafür gibt es im Zweifel auch Schulrechner, und mit seinem Verhalten hat er sich ziemlich disqualifiziert, Vertrauen in ihn zu rechtfertigen.
 
@rallef:

Leistungsnachweise und Lerninhalte über das WWW.

Uih, arme Kinder, speziell hier bei winfuture, Win10 geil, ins offene Messer laufend.

Paradebeispiel des Blödsinns und daraus sollen denkende Kinder erwachsen ......... Proost Mahlzeit ..........
 
@iPeople: "Ein Kind kann rausgehen"

was für eine Zumutung, in die böse Welt rausgehend, geht ja gar nicht .........
 
@GRADY: "Dennoch braucht ein Kind heute ein Smartphone"

Echt, wer sagt das, welche Vorgabe xyz

und welche Marke ..........

Ich hatte das Thema mit meinem Kinde. Wie viele haben ein Apple bei euch in der Klasse, 4, 6 vielleicht.

Und woher haben sie das, wenn nicht geklaut?

Zu 36 Schülern gesehen, Gy ........ upps, es braucht jeder, wirklich, echt, oder nur wieder so eine Vorgabe, wo Kinder eingefangen werden, von angeblichen Freunden, Mitarbeiter der Hersteller, um die Kinder aufzuwiegeln.

Klar, macht Spaß, nicht wahr ?
 
@Kruemelmonster:
Ein Smartphone muss nicht von Apple sein, es reichen auch "billigere" Teile wie Huawei, Xiaomi etc.
Auch geht es hier nicht um 6/7/8-jährige, sondern, insbesondere bei diesem Fall, um Kinder die schon älter sind...
Ein Smartphone ist auch kein Spielzeug, sondern hauptsächlich Kommunikationsmedium. Wenn du deinem Kind ab einem bestimmten Alter ein Smartphone verweigerst schließt du es gerade zu aus der Kommunikations unter Freunden aus. Sprich es bekommt nicht mehr viel mit, da es eben vom primären Kommunikationskanal abgeschnitten ist. Wie schon oben genannt, wenn man sein Kind noch nicht reif genug hält, dann kann man den Gebrauch auf wenige Apps beschränken oder bestimmte Sperrzeiten einrichten, das ist alles sozialverträglicher als den Gebrauch ganz zu untersagen!
 
@iPeople:
Das klappt aber nur wenn der/die Freundin in der näheren Umgebung wohnen.
 
@GRADY: "Wenn du deinem Kind ab einem bestimmten Alter ein Smartphone verweigerst schließt du es gerade zu aus der Kommunikations unter Freunden aus. Sprich es bekommt nicht mehr viel mit, da es eben vom primären Kommunikationskanal abgeschnitten ist."

Ah ein Teenager ohne Smartphone ist dann kein Mensch mehr.

Reicht ein alcatel one touch ab noch ein mensch zu sein, oder nur noch ein Apfel ????

Danke für meine Bestätigung
 
@Kruemelmonster: Scheinst ja selbst keine Kinder zu haben?! 80% der Kommunikation unserer 14 jährigen Tochter läuft über ein Smartphone. Und es muss kein iPhone sein. In ihrer Klasse haben alle ein Smartphone. Aber du würdest deinem Kind ein Smartphone in diesem Alter verweigern?
 
@William: endlich mal jemand der hier kommuniziert und tatsächlich ein Kind in diesem Alter zu haben scheint. Der Kommunikationsstil hat sich geändert. Wer da heutzutage (und es fängt langsam sogar ab der vierten Klasse an, ab der weiterführenden Schule wird es extrem) kein Smartphone hat, ist kommunikativ abgekoppelt ... vom Freundeskreis und auch von Informationen über und auch von der Schule. Und wer denkt und sagt, dass es nicht so ist, weiss nicht worüber er redet! Dass das Bürschlein in dieser Geschichte ganz offensichtlich nicht alle Nadeln auf der Tanne hat, ist aber ein anderes Problem!
 
@iPeople: Die haben doch leider selbst keine Zeit mehr, weil sie entweder vor der Spielkonsole oder am Smartphone hängen oder von den Eltern für Tenniskurse, Musikunterricht, Chinesischunterricht, Schwimmkurse, Badminton, Golf und Wasweißich verbucht wurden.
 
@William: Prinzipiell Deiner Meinung, mein Patenkind, 12, ist bestens in der Lage verantwortungsvoll mit dem Internet umzugehen, im Gegensatz zu ihren Eltern im übrigen. Im vorliegenden Fall reichen die Informationen aber nicht aus um abschliessend bewerten zu können. Die unreife Reaktion, ein 13-Jähriger kann und muss durchaus verstehen was so ein Verhalten bewirkt, lässt vermuten, dass er nicht das erste Mal Grenzen überschritten hat. Evtl. gibt es Gründe dafür warum diese Sanktion ausgesprochen wurde, z.B. weil der junge Mann sich bereits als Forentroll oder in anderer Weise im Internet ausgelebt hat. Kommt es dann zu einem Mobbing-Fall einer Mitschülerin wäre der Aufschrei hinterher gross, und nicht ganz zu unrecht.
 
@William: "80% der Kommunikation unserer 14 jährigen Tochter läuft über ein Smartphone."

und das hat dich bis heute nicht nachdenklich gemacht?

Kann sie überhaupt noch sprechen ?

Ich stelle die Frage extra so provokant.

"Und es muss kein iPhone sein. "

Echt nicht, na dann reicht doch ein Billig-Teil aus China, nicht wahr ?
 
@Kruemelmonster: Das zum Thema Reife haha :D
 
@Kruemelmonster: Ja sie spricht normal, wie das Teenager eben tun. Aber deine Fragerei untermauert meine. These, das du noch keine Kinder hast.
 
@William:
Nee, du solltest mal deine Aussage überdenken:
"80% der Kommunikation unserer 14 jährigen Tochter läuft über ein Smartphone."

Gehen wir mal davon aus, sie schläft nur 6 Stunden, sitzt sie 14,4 Stunden am Smartphone :-)
Das wäre schon bedenklich in sich, eben wegen Schule.

Rechnet man nun Schule ab und bezieht deine Aussage auf die restliche Zeit, also 80% davon nur noch am Smartphone, wird es noch bedenklicher.

80 % ist ein sehr hoher Anteil, egal wie man es rechnet. Dazu auch bedenken, das auch Teenager nicht viel Zeit haben neben der Schule, Hausaufgaben, Verpflichtungen. Was da noch übrig bleibt sind ein paar Stunden. Daher auch meine berechtigte Nachfrage, ob sie überhaupt noch spricht.

So viel zu Kinder haben ..........
 
@Kruemelmonster: Warum haben alle anderen meinen Beitrag verstanden und nur du hackst auf die 80% rum? Schau dir die Kids mal an. Die, die ein Smartphone besitzen, machen fast alles an Kommunikation, wenn sie sich nicht vis sa vi sehen über ihr Gerät. Jetzt verstanden?
 
@William:

Ich glaube du verstehst nicht
https://www.youtube.com/watch?v=WK115KnCSHA

Auch wenn es Werbung ist, bringt es das sehr gut auf dem Punkt. Wenn 80 % der Kommunikation eines Kindes (14 Jahre ist noch ein Kind) nur noch via Smartphone läuft, egal wie gerechnet, sollte man sich als Eltern Gedanken machen. Auch mal nachfragen, ob das Kind überhaupt noch sprechen kann.

Ich glaube, du hast hier nicht verstanden, auch hinsichtlich Reife von Eltern, erst recht, wenn man das hier auch noch so schreibt. Eben mit den 80 % Kommunikation nur noch via Smartphone. Welche Entwicklung kommt da noch, 100 % ?
Mensch, die Kinder sollen sich unterhalten, sich treffen, oder sitzen die dann auch mit Smartphone rum und unterhalten sich dann damit, weil es nicht mehr anders geht.

Vielleicht mal drüber nachdenken, als so gutes Elternteil ............ dessen Umstand, Elternteil, ich in sich zu Recht bezweifle.
 
@Kruemelmonster: Ich hätte vielleicht besser schreiben sollen 80% der elektronischen Kommunikation. Damit solltest du jetzt zurechtkommen.
 
@William:

DAS, kann ich annehmen, obwohl dann immer noch bedenklich.

Speziell Teenager sollten sich mal um das Grundlegende kümmern. Verantwortung zu übernehmen, z.B. Rasen mähen, Müll runterbringen, oder auch das abwaschen. Sind Teile davon. Kochen lernen, wäre wünschenswert und nicht wie die App darunter nicht funkt, oder ob die Haare nun schön sind.

O.K. daran bin ich auch schon gescheitert, wie viele andere. Ist ja dann Kinderarbeit.

Nur, wir mussten es früher und geschadet hat es uns nicht.

Na ja, wir werden noch die Saat mitbekommen, wenn uns unsere Sprösslinge mit den ganzen Apps kommen ..... zum Ableben der älteren Generation und den Vorteilen der Jugend dadurch.
 
@kkp2321: Bewusste Maßnahmen fallen auch unter Verantwortungslosigkeit, wenn die Maßnhme dämlich ist. Du kannst ja auch absichtlich dein Auto mit 50 in eine Fußgängerzone fahren. Ändert nichts an der Tatsache, dass du dann verantwortungslos handelst.
 
@Surtalnar: Diese Kind kriegt ein Smartphon in dem Moment, in dem er es mit seinem eigenen Geld bezahlt. Vollkommen egal ob er vorher eines bekommen hätte sollen. Nach der Aktion würd er von mir garantiert keines kriegen.
 
@Tintifax: so sehe ich das auch. Wenn das Smartphone inklusive Prepaid Tarif selbst bezahlt werden muss, ist es auch plötzlich egal dass es kein iPhone ist.
 
@Surtalnar: Vor dem von dir geforderten: ein Smartphone geben, kommt normalerweise erstmal die Herstellung des Zustands: eins geben können.
Mag womöglich an deinen Augen vorbei gegangen sein, aber es gab schon öfters Nachrichten über Fälle von so stark unter Hartz 4 Not leidenden Familien, das die ihr Kind nichtmal auf die geplante Klassenfahrt mitschicken konnten. Was auch das 'nicht geben' eines Smartphones bestens erklären könnte ?
 
@Surtalnar: Naja von Menschen mit antrainierten geistigen Behinderungen ausgeschlossen werden ist doch eher ein Gewinn, zwar hat unser lütter auch WA auf dem Tablett aber ohne würde er auch nicht sterben, außer er kauft auf mein Name das Internet leer xD
 
@Surtalnar: Mit 13 ein Smartphone? Nie im Leben! Man kann durch die Bank weg sagen, und Studien dazu belegen dies, dass Kinder die in so einem alter schon mit Smartphones rum rennen weder zur Hause noch in der Schule etwas auf die Reihe bekommen.
Ein einfaches Handy für den Notfall ist ausreichend. Zumal Online Zeit in dem Alter unbedingt eingeschränkt sein MUSS und das ist mit einem Smartphone kaum möglich (da ist man 24/7 online).
 
@Surtalnar: Keine Ahnung wie alt deine Minusgeber sind, aber mit 13 hatten früher alle(!) meine Mitschüler nen Handy. Klar, da gabs die mit dem 3210, die waren halt besonders cool, aber im Grunde reichte es, dass man SMS schreiben konnte. Und genau so ists halt heute, nur, dass kein 3210 sondern irgend nen iphone das coole Ding ist. Aber wie schon erwähnt, reicht es vollkommen, wenn man whatsapp hat. Und wenn man schon Sachen wie "...ausgeprägte Unreife seitens des Kindes..." liest, und das auch noch positive Resonanz findet, dann tut es mir echt leid, dass man mit 13 Jahren in unserer Gesellschaft kein Kind mehr sein darf, sondern bei ner blöden Aktion (wo übrigens keiner zu wirklich zu Schaden gekommen ist) anscheinend gleich mit der "Todesstrafe" rechen muss.. Und da wundert man sich, dass man nen Burnout mit 16 hat.
 
@Surtalnar: Auch, das der Junge nicht das Auto der Familie nutzen darf, ist eine echte Zumutung! Wer mit 13 nicht nicht zugriff auf einen PKW hat, ist der Schule doch ein Muttersöhnchen und kann nicht mehr mithalten. Führerschein und die Reife ein Fahrzeug auch wirklich führen zu können, ist eh nur Firlefanz für unselbstständige Hinterwäldler...

Anstelle der Eltern hätte ich die Produkte behalten und Kosten bis zur Volljährigkeit des verzogenen Görs vom Taschengeld einbehalten. :-)
Erwachsen sein wollen, will jeder. Auch die Konsequenzen seines Handelns übernehmen, darf dann lieber doch die Mutti übernehmen...
 
@Surtalnar: Unter 14 Jahren sollte kein Kind ein Smartphone bekommen!
 
@Surtalnar: >"Wer mit 13 keins hat ist verloren und muss damit rechnen von der Klassengemeinschaft ausgeschlossen zu werden." Unsinn! Klassengemeinschaft bedeutet, dass der Schüler das Ding in der Schule benutzt. Das bedeutet, dass der Schüler die Hausordnung verletzt, welche besagt, dass Mobiltelefone untersagt sind. Die Konsequenz wäre, dass der Lehrer oder jeder andere Angestellte das Gerät einziehen kann und es - bei ansprechenden Schulleistungen und künftigen tadellosen Verhalten - zum Schuljahresende wieder herausgeben kann oder auch nicht bzw. gegebenenfalls gleich zerstören kann. Jedenfalls hat der Schüler dann auch kein Ding mehr und da ist es doch sinnvoller, es gleich zu hause zu lassen. Es ist ohnehin nicht klar, wozu ein Schüler das Gerät in der Schule braucht. In der Mathematikstunde Klingeltöne herunterladen oder Strippen aus den Ohren wachsen zu lassen ist nicht der Zweck des Unterrichts. In dringenden(!) Fällen darf er im Sekretariat in den Pausen telefonieren.
 
@Grendel12:

Halt, halt, halt .......... das Handy ist schon sinnvoll für Notfälle und genau dafür sollte es auch sein, auch für Kinder.

Hier reicht aber ein ganz normales Handy. Gehört aber ausgeschaltet während des Unterrichts.

Wo es nun aber abstrus wird, auch Schulen haben seit Jahren PCs, auch zu Unterrichtszwecken. Dazukommend haben die meisten Kinder einen PC zuhause.

Hier stellt sich nun die Frage, ob ein Kind ständig im Netz vernetzt sein muss, ob das sooooo wichtig ist und ob deswegen überhaupt ein Kind ein Smartphone braucht. Wenn PC vorhanden, bedarf es keines zusätzlichen Smartphones. Es gibt keinen Grund dann für ein Smartphone, höchstens um die Kinder still zu stellen zur Beschäftigung.
 
@Kruemelmonster: >"Hier reicht aber ein ganz normales Handy. Gehört aber ausgeschaltet während des Unterrichts."Ja, auf diesen Kompromiss könnte man sich einigen.
>"Hier stellt sich nun die Frage, ob ein Kind ständig im Netz vernetzt sein muss"Das muss man nicht, außer im Einzelfall, es werden Lehrzwecke zum Thema "Internet" im Informatikunterricht besprochen. Für andere Schulaufgaben reichen MS-Office (u. a. Word, Excel) und ein gutes Mathematikprogramm, ggf. auch ein Bildprogramm - alles das braucht keine ständige Internetverbindung.
 
@Grendel12: "alles das braucht keine ständige Internetverbindung."

eben, da würde z.B. ein Tablet voll reichen, die einfachsten.
 
Da sind die Eltern aber elendigst dumm. Wie kann man nur Zugangsdaten für PayPal oder Ähnliches ohne Passwortschutz auf dem PC lassen? Bei mir, selbst wenn irgendein Kind (sagen wir, ein Besuch bringt welchen mit) an den PC geht, so was nicht passieren, das Kind bekommt ein eingeschränktes Nutzerkonto ohne gespeicherte Zugangsdaten.
 
@Kirill: Alles was er braucht, findet er mit einem Blick in deine Geldbörse, auf der Kreditkarte stehen nämlich alle Infos drauf. Und jetzt sagt bitte nicht, deine Kids sehen nicht heimlich in dein Portmonaie, dann bist Du naiv. Bei der KK ist die CCV Nummer angeblich ein Sicherheitsmerkmal, warum steht die dann auf der Karte und wird nicht wie eine PIN behandelt? Ach Ja, weil die Strunzdummen Amis sie dann vergessen würden, darum setzen sich bei denen ja auch die PIN Nummern nicht durch...
 
@Besenrein: Tja, deswegen (unter anderem) habe ich nur eine PrePaid Kreditkarte und lade diese nur auf, wenn sie geplant gebraucht wird (Kauf wo keine andere Zahlungsmöglichkeit vorhanden ist oder wenn es ins Ausland geht).
Zahlen tue ich vor alle mit EC und PayPal. Die Daten kenne nur ich auswendig und sind nirgendwo gespeichert.
 
@Besenrein: Hm. Ich hab mich als Kind immer geweigert, in die Tasche meiner Mutter reinzuschauen, selbst wenn sie mich gebeten hat, ihren Geldbeutel rauszuholen. Diese verdammten anständigen Kinder!
 
Dieser Schwachsinn mit Strafmündig erst ab 14 gehört grundsätzlich mal angepasst, heutzutage wissen auch 12 Jährige schon was sie tun.
 
@Besenrein: Sogra 8jähre denken, sie wissen, was sie tun.
 
@iPeople: Deine Antwort ist Schwachsinn, das weist Du aber wohl, es geht hier nicht darum was Kinder glauben, sondern wie ihre Entwicklung ist, und da ist die Grenze ab 14 seit einigen Jahren schon Unsinn.
 
@Besenrein: ich habe auf Schwachsinn mit Schwachsinn geantwortet.

Du plädierst also dafür, 13jährige wegen einer Dummheit mit Vorstrafen zu belegen, pädagogisch sehr wertvoll.
Das Einzige, was ich befürworten würde, wären Maßnahmen, die bei Kindern, deren Eltern kläglich versagt haben, pädagogisch wirken. Mit einem Eintrag ins Strafregister tust Du diesen Kindern keinen Gefallen.
 
@iPeople: Du bist also dafür, das ein 13 Jähriger Intensivtäter nicht belangt werden kann, nur weil 13 Jährige 1950 wesentlich weniger weit entwickelt waren?
 
@Besenrein: Nun, Du solltest zumindest versuchen, zu verstehen, was ich schrieb. Deine "Interpretation" ist allenfalls weit entfernt davon.

Zitat:
"Das Einzige, was ich befürworten würde, wären Maßnahmen, die bei Kindern, deren Eltern kläglich versagt haben, pädagogisch wirken. Mit einem Eintrag ins Strafregister tust Du diesen Kindern keinen Gefallen."
 
@iPeople: Und solche Maßnahmen gibt es auch für Kinder bereits nicht erst seit gestern. Jugendämter, Familiengerichte... da wird fernab der Öffentlichkeit viel getan.

Möglichkeiten sind vielfältig bis zur geschlossenen Heimunterbringung.

Und hier in dem Fall ist sowieso anzunehmen das die Eltern spätestens bei der Enttarnung ihres Sohnes die Anzeige zurückgezogen hätten wenn er schon ü14 gewesen wäre.

Er wird die langfristigen Konsequenzen seines Handelns schon noch merken.
In zwei Monaten ist Weihnachten und ob seine Verwandschaft nach seinen "freundlichen" Emails jetzt noch die Lust verspürt ihn reich zu beschenken darf bezweifelt werden.
 
@SimonN1: ich weiß, was in der Jugendhilfe möglich ist, kenne ausreichend Sozialpädagogen in der Jugendfürsorge.

Davon ist mal auszugehen ;)
 
@iPeople: Die Frage ist doch, warum ist die Vorstrafe bei einem 14-jährigen pädagogisch wertvoll und bei einem 13-jährigen nicht?
Na weil man sich irgendwann einmal darauf geeinigt hat, dass 13-jährige noch zu blöd sind, um irgendwas zu checken.
Vielleicht hat sich das ja die letzten 50 Jahre geändert und 13-jährige sind nicht mehr so blöd wie angenommen.
Dann wäre auch eine Absenkung der Strafmündigkeit die richtige Konsequenz.
 
@feinstein: Müssten dann nicht auch mehr Rechte die Konsequenz sein?
Z.b Mofa-Schein mit 13, begleitendes Fahren im PKW mit 15, Alkohol mit 14.
Rauchen wieder mit 16.

Auch das Schutzalter liegt in Deutschland aktuell bei 14.
Konsequenter Weise müsste auch dies dann auch abgesenkt werden auf 12, wenn Kinder heute reifer sind als früher.
 
@feinstein: Nein, man hat sich nicht drauf geeinigt das 13-jährige zu blöd sind, man hat sich darauf geeinigt das die meisten spätestens mit 14 wissen was sie tun. Allgemeine Regeln dieser Art treffen immer welche die noch nicht so weit sind und werden auch immer von welchen die schon weiter sind ausgenutzt.

Die Alternative wäre Einzelfallentscheidung. Das ist allerdings mit nicht unerheblichem Aufwand verbunden. Daher wurde es allgemeiner gefasst.
 
@iPeople: Bootcamp......
 
@James8349: Das ist doch nur eine andere Formulierung für exakt den gleichen Sachverhalt.
Genauso kann man sich darauf einigen, dass Kinder mit 13 Jahren schon wissen was sie tun, oder erst mit 15.
 
@SimonN1: Nein. Mehr Rechte bräuchte es nicht zwingend. Warum muss jemand mit 13 Mofa fahren dürfen, damit man ihn bestrafen kann, wenn er Mofa fährt, bevor er darf?
Normalerweise wird man für Dinge bestraft, die man NIEMALS tun darf, Diebstahl, Körperverletzung, Mord etc.
Etwas tun dürfen und beim Verstoß dagegen bestraft zu werden, das steht nicht unbedingt auf dem gleichen Blatt.
 
@feinstein: Wo willst Du die Grenze ziehen? Man hat sich mal auf 14 geeinigt, weil das als das Alter gilt, ab dem Kinder quasi zu Jugendlichen werden. Das der Reifegrad von Kind zu Kind davon abweichen kann, ist unbestritten. Eine Alternative wäre eine Reifeprüfung für jeden Einzelnen, aber soll das das Ziel sein? Man gibt den Eltern quasi 14 Jahre Zeit, die Kids zu verantwortungsvollen jungen erwachsenen zu erziehen. Ich finde den Kompromiss durchaus akzeptabel.
 
@iPeople: Ich habe dazu die Meinung, dass eine Grenze, die einem Entwicklungsstand von 14-jährigen vor 50 Jahren entsprochen hat, möglicherweise nicht dem Entwicklungsstand von 14-jährigen heute entspricht.

Welche Schlüsse man dann daraus zieht oder welche neuen Vereinbarungen, da habe ich keinen Einfluss darauf. Es scheint mir aber angemessen, festzustellen, dass die 14-Jahre-Grenze eine "Gewohnheitsgrenze" ist, die weder die heutigen Zeit, noch die heutigen Jugendlichen, noch deren Entwicklungsstand berücksichtigt, noch irgendwie wissenschaftlich untermauert ist. Man nimmt 14 Jahre, weil man es eben schon so lange gemacht hat.
 
@feinstein: Ich würde schon sagen dass Jugentliche heute mehr Kenntnisse und technische Fähigkeiten besitzen; ob sie dagegen schon früher eine "sittliche Reife" und Verantwortungsbewußtsein entwickelt haben, wage ich leise zu bezweifeln.

Zwar mag die Jugend zB, um ein extremes Beispiel zu liefern, erheblich früher sexuelle Erfahrungen zu sammeln als zu meiner Zeit, aber ob sie wirklich der Situation gewachsen sind und mit 14 aus eigener Kraft und aus eigener Verantwortung heraus Kinder aufziehen können, wird niemand ernsthaft behaupten.
 
@Besenrein: Die Kinder sind heute genau so weit entwickelt wie die damaligen 1950. Es ist ein Trugschluss zu glauben, dass je weiter wir technisch/wissenschaftlich kommen, die Kinder ebenfalls früher "reif" sind. Das einzige was sich ändert sind die Normen der Gesellschaft. Die Psyche des Menschen hat sich seit tausenden von Jahren nicht großartig geändert - Das sieht man überall. Das Kind agiert aus Rache und die existiert seit Anbeginn der Menschheitsgeschichte.
 
@SimonN1: Das zurückziehen der Anzeige hätte nichts gebracht. Bei dem Umfang ist es schon kein Antragsdelikt mehr, sondern ein Offizialdelikt, da man davon ausgehen müsste, dass er sich auch an anderen abseits der Familie so oder ähnlich rächen würde. Damit besteht öffentliches Interesse und Polizei und Staatsanwaltschaft müssten dann auch ohne Anzeige tätig werden und bis zum Ende ermitteln und ggf. klagen.
 
@iPeople: Das ist ein zweischneidiges Schwert. Du hast zwar recht, dass ein Eintrag ins Strafregister völlig überzogen ist. Die Kinder werden praktisch in eine kriminelle Laufbahn gedrängt. Aber andererseits ist die Strafunmündigkeit inzwischen auch nicht mehr akzeptabel. Banden setzen inzwischen gezielt Kinder für Straftaten ein, die noch nicht strafmündig sind. Den Kindern droht keinerlei Gefahr und sie wissen auch, dass sie machen können was sie wollen. Selbst außerhalb des organisierten Verbrechens ist das nichtakzeptabel. Wenn Dir ein Nachbarskind mutwillig die Scheiben einwirft, dann bleibst Du auf dem Schaden sitzen. Die Eltern müssen nicht einmal die Scheibe ersetzen. Ich habe das mal mit Kindern von Freunden diskutiert - die kannten die rechtliche Lage sehr genau... :-/
 
@rallef: Die Definition von sittlicher Reife und Verwantwortungsbewusstsein würde mich interessieren.Ich denke, dass Erziehung und Kultur darauf einen großen Einfluss hat und man darüber hinaus darüber geteilter Ansicht sein kann. Es gibt ja genug Länder, in denen sich selbst Kinder als Erwachsene vor dem Strafgericht veranworten müssen, wenn sie eine entsprechend schwere Straftat begangen haben und man bei ihnen davon ausgehen konnte, dass sie den Unterschied zwischen falsch und richtig kannten, als sie die Tat begangen.

Ich persönlich habe erlebt, dass Kinder, die zum Beispiel in Großfamilien aufwachsen und von klein auf auch Verantwortung für ihre Geschwister übernehmen müssen, schon sehr früh ein ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein anderen gegenüber entwickeln.

Man kann den Spieß ja auch umdrehen. Es stünde dem Gesetzgeber frei, das Alter zu senken, aber im Einzelfall davon abzuweichen, wenn der Täter über die Reife noch nicht verfügt.Ich vermute nur, dass das in diesem Fall dem Früchtchen nicht geholfen hätte.
 
@Nunk-Junge: Hm, also selbst Wikipedia schreibt dazu, dass die zivilrechtliche Haftung (also der Schadensersatz) mit der Strafmündigkeit nichts zu tun hat......
 
@Nebulus Jones: Die Psyche des Menschen hat sich vielleicht nicht geändert, aber die Ansichten darüber.
Irgendwie eine komische Diskussion, denn Kinder werden jeden Tag tausendfach bestraft in diesem Land. Vom Taschengeldentzug bis hin zum Hausarrest oder Prügel in unterschiedlicher Ausprägung. Dafür sind die Kinder anscheinen "reif". Nur für staatliche Strafverfolgung sind sie "unreif".
Etwas widersprüchlich ist das schon.
 
@feinstein: Das was sich geändert hat ist, dass Kinder Zugriff auf Medien haben, mit denen sie mehr "Schaden" anrichten können, als jemals zuvor. Ein Kind in den 50ern hat vielleicht ne Delle in die Tür vom Auto des Vaters getreten, heute bestellt es halt Dinge in seinem Namen. Kinder finden immer die Stelle, die ihren "Gegnern" am meisten weh tut.
Und die Gründe die du aufzählst passen überhaupt nicht zusammen, da du davon ausgehst, dass diese Art der Erziehung, die diese Eltern betreiben korrekt ist und jetzt der Staat auch noch zu langen sollte. Ich sage, dass diese Eltern überhaupt keine Ahnung von Kinder Erziehung haben, die so ihr eigen Fleisch und Blut groß ziehen. Meines Erachtens gehören diese Eltern erzogen und psychologisch betreut, statt die Kinder zu bestrafen. Der Fisch fängt auch hier am Kopf (bei den Eltern) an zu stinken.
 
@Nebulus Jones: Kinder sollten deiner Meinung nach also überhaupt nicht für ein Fehlverhalten bestraft werden? Mit dieser Meinung bist du vermutlich in der absoluten Minderheit.
 
@feinstein:
Nehmen wir mal dieses Beispiel hier aus dem Artikel.

Das Kind agiert aus Rache, weil die Eltern ihm verwehren ein Handy zu besitzen. Die Ansicht der Allermeisten ist jetzt das Kind müsse für diese Racheaktion bestraft werden.
Das Problem ist nur, dass diese Bestrafung nur eine Symptombekämpfung ist. Als würdest du dauernd Ibuprofen gegen Kopfschmerzen einwerfen, obwohl der Grund für die Schmerzen nen Gehirntumor ist.

Das Kind hat im Kern nicht verstanden, warum es kein Handy haben darf, oder die Eltern haben es aus Trotz verwehrt, wodurch sich das Handeln des Kindes ebenfalls erklären ließe (Es antwortet auf gleiche Weise). Hätten die Eltern bspw. gesagt "Wir können es uns nicht leisten dir ein Handy zu schenken, weil wir sonst nicht genug zu essen haben." hätte das Kind es verstanden. "Weil wir nicht wollen das du ein Handy hast!" ist kein Grund und beschwört solche Aktionen geradezu herauf und zeigt, dass kein Wissen über Kindereziehung vorhanden ist.
 
@feinstein: Nachtrag
Und bestrafen müsste man überhaupt nicht, wenn man sich an die Wahrheit hält. Weil wenn du dem Jungen jetzt selbst im nachhinein noch sagst, dass der Grund war, dass sonst nicht genug Geld für essen da ist, würde er sich selbst für sein Handeln fertig machen. Aber soweit muss es gar nicht erst kommen, wenn man es von vornherein richtig macht.
 
@Nebulus Jones: Nur weil das Kind etwas nicht versteht, schließt es die Sanktionierung des unerwünschten Verhaltens nicht aus.
Ob das Kind den Grund versteht ist völlig irrelevant. Relevant ist, dass es sich erstens an das hält, was ihm seine Vorgesetzten vorgeben und zweitens, dass es keinen Blödsinn anstellt, der andere schädigt.
Und dass dieser Junge in der Absicht andere zu schädigen gehandelt hat, ist ja wohl völlig eindeutig. Das bedeutet, er hat völlig verstanden, dass sein Verhalten schädlich und nicht akzeptabel ist und er hat es trotzdem getan, obwohl er es wusste. Das qualifiziert ihn nicht nur für elterliche Sanktionen, sondern würde ihn auch für staatliche Sanktionen qualifizieren. (Und erst recht dann, wenn die Eltern unfähig sind, ihrem Kind beizubringen was man tut und was man nicht tut.)

Aber nur zur Klarstellung: Mir geht es nicht um eine Bestrafung a la Knast oder Geldstrafe. Aber warum nicht eine richterliche Sanktion, dass das Kind für sein Fehlverhalten 13 Stunden an seiner Schule soziale Arbeit machen muss. Da gibt es sicher tausend nützliche Dinge: Von Laub harken, Müll einsammeln, Toiletten putzen, Essen ausgeben, Geschirr spülen usw. usw.
Der elterlichen Kreativität sind da kaum Grenzen gesetzt. Wenn mein Kind auf so eine abgrundtief blöde Idee gekommen wäre, ich würde eine geeignete Strafe finden.
 
@feinstein: Worauf ich hinaus möchte ist, dass die Schuld am Verhalten des Kindes bei den Eltern liegt. Deren Aufgabe ist es dem Kind alles so zu vermitteln eben dass es versteht - das ist die eigentliche Aufgabe der Eltern - Erziehung durch Verständnis und nicht durch Strafe. Dann ist es nämlich schon zu spät und die ersten Auswirkungen fehlgeschlagener Erziehung werden sichtbar. Strafen kann man nur im Nachhinein, Verständnis erzeugt man vorher.

Selbst mit über 30 würde ich einen Teufel tun und sagen ich wüsste alles und dann bei einem 13 Jährigen vorrauszusetzen, dass er das Verhalten seiner Eltern mit Jesus´ Verständnis akzeptieren kann, egal wieviel emotionaler Schaden bei ihm verursacht wird? So macht sich der Mensch selbst wieder zu einem willenlosen Zombi, der nichts hinterfragt und sich nicht wehrt. So funktioniert der Mensch nicht.

Aus der Sicht des Jungen ist es, als wäre er ein Sklave, der zu gehorchen und nichts in Frage zu stellen hat, egal wie - !unsinnig! - die Aussagen der Eltern sind. Das wäre so, als würde unser Staat Dinge tun, ohne sich rechtfertigen zu müssen - Stichwort Diktatur.
So wurde ich wie die meisten von uns groß gezogen, aber das heißt noch lange nicht, dass das der richtige Weg ist.

Die Aufgabe der Eltern in diesem Falle ist jetzt dem Kind zu vermitteln, dass wenn er solche Gefühle empfindet, die zu solchen Handlungen führen könnten, er auf die Eltern zu geht und mit ihnen die Dinge bespricht und nicht nach diesen Gefühlen handelt. Damit erzeugt man emotionale Intelligenz und die Fähigkeit sich selbst in Frage stellen zu können.

Diese Eltern sind haftbar zu machen für alle Straftaten, die dieser Junge begeht, aufgrund unzureichender Erziehung durch mangelndes Verständnis der Psyche ihres eigenen Kindes und ihrer selbst.
 
@Nebulus Jones: Das sehe ich völlig anders, weil du zwei unterschiedliche Sachen vermischst, die nicht unbedingt etwas miteinander zu tun haben.
Die erste Sache ist, dass man versteht warum man etwas nicht darf. Das ist schön, aber nicht Voraussetzung.
Die zweite Sache ist, dass man das nicht tut, was man nicht darf. Dafür ist aber das Verstehens des Warums nicht Voraussetzung.

Vielleicht hat das Kind tatsächlich nicht verstanden, warum es kein Smartphone haben darf. Das spielt aber keine Rolle. Vielleicht haben die Eltern Gründe, möglicherweise abstrakte Gründe, die das Kind nicht verstehen wird, bis es 30 ist.
Das ist aber keine Rechtfertigung für das Kind andere zu schädigen. Und wenn das Kind alt genug ist, das zu verstehen und mit 13 ist er dazu alt genug, dann kann er dafür auch bestraft werden. Und das völlig zu Recht.
Ich bin mir auch sicher, dass seine Eltern ihn bestrafen.

Bleibt also die Frage, warum nur die Eltern, warum nicht der Staat? Für ein paar Sozialstunden zur Widergutmachung ist das Kind mit 13 Jahren sicherlich reif genug.
Davon abgesehen: Für ein Fehlverhalten zu büßen, einen angerichteten Schaden wieder gut zu machen und dann auch wieder in die Gemeinschaft aufgenommen zu werden, ist übrigens auch eine sehr lehrreiche Erfahrung, die positiv wirken kann.
 
@feinstein:
Das was du mit folgenden Sätzen beschreibst ist eine ultra wackelige Basis, wo das Handeln des Menschen auf Glauben und nicht auf Wissen basiert:

"Die erste Sache ist, dass man versteht warum man etwas nicht darf. Das ist schön, aber nicht Voraussetzung.
Die zweite Sache ist, dass man das nicht tut, was man nicht darf. Dafür ist aber das Verstehens des Warums nicht Voraussetzung."

So eine Weltanschauung führt dazu, dass einmal getroffene Vereinbarungen unerschütterlich für alle Zeit festgeschrieben sind und jedwede Entwicklung sei es technologisch, psychologisch, gesellschaftlich oder evolutionär niemals mehr Einfluss haben könnte. Eben weil keiner mehr die Gründe hinterfragt, die in einer Zeit mit weniger Kenntnis erlangt wurden.

Wenn man von Anfang an versteht, ergeben sich die Folgeprobleme nicht mehr, vorrausgesetzt die emotionale Intelligenz ist entsprechend weit entwickelt, was auf einer bewussten Erziehung der Eltern basiert und durch Strafen nicht vermittelt werden kann. Wäre das Kind emotional intelligent entwickelt, wäre es auf die Eltern zugegangen und hätte so lange gebohrt, bis es entweder eine zufriedenstellende Antwort bekommen hätte, oder sich die Eltern selbst lächerlich gemacht hätten, weil ihre Begründung nicht schlüssig ist. Am Ende hätte er sein Handy vermutlich sogar gewaltfrei bekommen und die Eltern könnten stolz auf Ihren Sohn sein, der sie allein durch Logik geschafft hat lächerlich zu machen (Was nicht seine Absicht war, sondern sich aus der Unwahrheit der Eltern automatisch ergibt). So ein Sohn würde in unserer Gesellschaft nicht gefeiert, sondern von den Eltern für seine Klugscheisserei bestraft werden.

Nahezu alles Folgende ist auf die Erziehung der Eltern zurück zu führen. Jeder Mensch wächst in Unschuld auf und bleibt es sein Leben lang, weil er es zu jedem Zeitpunkt nicht besser wusste. Deswegen sind in einem noch weiteren Kontext selbst die Eltern unschuldig. Aber diese Ansichten sind der jetzigen Gesellschaft zu ungreifbar, zu fremd. Wer weiß wieviele tausende Jahre noch vergehen müssen, bis der Wille einen "Schuldigen" zu finden und zu bestrafen erlischt und die Wahrheit erkannt wird, dass jeder unschuldig ist.

Ich weiß, dass ich mit dieser Ansicht vermutlich bei nichtmal 1% Übereinstimmung mit der Weltbevölkerung liege, aber diese 1% stehen 100% logisch nachvollziehbarer Begründbarkeit gegenüber - Eben Wissen statt glauben.

Es hat Spaß gemacht bzw. macht Spaß sich mit dir zu unterhalten, danke dafür :)
 
@Nebulus Jones: Was du beschreibst ist eine idealisierende Wunschvorstellung. Natürlich sollen Eltern ihren Kinder die Dinge auch erklären, das fördert normalerweise auch die Einsicht. Da stimmen wir sogar überein.
Aber ein Kind muss weder bis in alle Einzelheiten verstehen, warum es etwas nicht darf, noch muss es damit übereinstimmen. Natürlich darf es mit seinen Eltern darüber diskutieren bis alle Beteiligen keine Lust mehr haben, aber so lange die Eltern an dem Verbot fest halten, ist das nun mal so. Das ist doch im Erwachsenen-Leben nicht anders.

Daher ist für mich nicht die Frage, ob das Kind verstanden hat oder gar nachvollziehen kann, dass es kein Smartphone bekommt. Sondern für mich ist die Frage, wusste er, dass er das, was er aus Rache getan hat nicht tun durfte. Mir geht es also um die Einsichtsfähigkeit in sein eigenes Handeln, nicht in das Verstehen des Handelns seiner Eltern.

Und diese Einsichtsfähigkeit halte ich bei uns bei einem Kind von dreizehn Jahren für gegeben und zwar regelmäßig. Daher halte ich auch eine Sanktionierung für in Ordnung, nicht nur eine elterliche, sondern auch eine staatliche.
 
@Besenrein: Klar. Hängen, teeren und anzünden sollte man den 13-Jährigen dafür. Oder zumindest so hart bestrafen, damit er für den Rest seines Lebens nur noch für das Abzahlen seiner Strafe arbeitet, und so definitiv beim Erreichen der vollständigen Strafmündigkeit voll motiviert ins Leben starten wird.

Denn nicht umsonst hat der Staat für Online-Geschäfte, angesichts der Tragweite, die so eine Rücktritt von der Bestellung bedeutet, für den Kunden die extrem hohe Hürde gesteckt, sich innerhalb von zwei Wochen nach Erhalt der Ware dafür oder dagegen entscheiden zu müssen.
 
@Besenrein: Genau, den Kindern ihre Zukunft verderben, bevor sie angefangen hat. Das klingt sinnvoll... Kopf -> Wand
 
@kkp2321: Ist bei solchen doch jetzt schon. Ganz ehrlich, die Blagen die so einen scheiß mit 12/13 machen, machen sie auch zu fast 100% noch mit 14/15, selbst wenn sie erwischt wurden, eben WEIL sie keine Strafe bekamen.
Trotzdem ist es nun mal Fakt, dass Kinder u14 noch nicht genügend die Folgen und die Konsequenzen ihres Handelns, vor allem für Dritte, beurteilen können.
Daher ist die Strafmündigkeit mit 14 aktuell noch richtig. Allerdings ab dann müssen sie auch entsprechend bestraft werden, denn packt man gerade jene, die schon vor 14 auffällig wurden dann immer noch mit Samthandschuhen an, ist der Aufenthalt im Knast mit ü18 fast vorprogrammiert.
 
@Besenrein: Ja, sieht man ja an dem vorliegenden Fall, dass der Junge sehr reif gehandelt hat und am besten nach erwachsenemstrafrecht verurteilt werden sollte.
 
@Besenrein: Ach komm, du warst doch auch mal in der Pubertät. Da verschwört sich nun mal jeden Tag die ganze Welt gegen einen und keiner will einen verstehen. Wir haben das alle schon hinter uns. Das was er getan hat war zwar nicht in Ordnung und ich wäre auch Sauer auf ihn, aber ich z.B. hab damals auch einige sehr fragwürdige Dinge getan (jaja, ich war nicht ganz einfach ^^), eingesehen und verstanden das es falsch war habe ich es allerdings erst viel später bzw. als es schon zu spät war. Jugendliche verstehen zwar was sie tun, aber über die Konsequenzen werden sie sich zu spät bewusst. Da kann ein einem die Pubertät schon mal das Leben verbauen wenn man das Strafmündigen Alter noch weiter herunter setzt, 14 empfinde ich fast schon als zu niedrig. Es sollte eher die Aufgabe der Eltern sein es gar nicht so weit kommen zu lassen bzw. die Konsequenzen aus dem Handeln ihrer Kinder zu ziehen und nicht die Aufgabe des Gesetzgebers.
 
@Cheeses: nach dem was meine Schwester jeden Tag in einem Internat bzw einer Förderschule mitmacht mit Kinder/Jugendlichen zwischen 12-16 plädiere ich definitiv für 14 Jahre ist nicht mehr zeitgemäß. Der jüngste Hosenscheißer den die derzeit da haben ist 12, war ungefähr 20 mal in seinem jungen Leben bei der Polizei wegen Rauchen, klauen, Alkohol, mutwilliger Zerstörung etc. pp. und die Polizei darf nichts unternehmen. Die letzten 5 Tage wurde er mal kurz in die geschlossene abgeschoben weil er total am Rad gedreht hat und das obwohl er geistig voll da ist und keine Störungen hat. Der macht sich daraus einfach nen riesigen Spaß und freut sich das er nicht belangt werden kann und volle Narrenfreiheit besitzt. Das ist aber nur eins von 10 Kindern was da rum läuft und solche Aktionen abzieht, die anderen sind nur nicht ganz so schlimm. Und wenn es nach dem Träger der Einrichtung geht würden sie noch 10 Kinder da hinschicken weil die Anfragen so hoch sind das es ne Warteliste gibt. Hier sollten die Gesetze bei Kindern klar angepasst werden. Klar waren wir alle in der Pubertät schräg drauf und haben mal Scheiße gebaut, wenn man es aber mit Absicht immer und immer wieder macht, weil man ja weiß das man eh nicht belangt wird, dann müsste es Möglichkeiten geben diesen Kindern mal eins drüber zu ziehen und Ihnen zu zeigen, so geht das nicht. Da helfen auch keine Eltern, den die sind heutzutage meist selbst total mit der Situation überfordert und wissen sich nicht zu helfen.
 
@Besenrein: Ich kann den Grund deiner Annahme verstehen und würde eigentlich zu der selben kommen. Aber es gab schon mehrfach Überprüfung dieser Altersgrenze und die Untersuchungen und Studien dazu zeigten, dass u14 die Kids eben noch nicht genau wissen, was sie tun.
Denn um strafmündig zu sein muss man auch die Konsequenzen voll abschätzen können und das kann KEIN 12 jähriger. Sogar viele 14 Jährige können das nicht vollständig, aber ausreichend (und immer abhängig von der Erziehung).
Ich meine die letzte Prüfung ist erst 2-4 Jahre her. Und seit dem hat sich die Entwicklung sicherlich nicht groß geändert bei den Kids (und schon gar nicht positiv in meinen Augen).
 
Kinder und Smartphones -.-

ich sehe jeden tag Blagen, nicht mal 13, die laufen mit dem neusten Samsung durch die Gegend (zum teil auch Kinder mit Migrations Hintergrund so wie auch Flüchtlinge) da frag ich mich nur warum ?

wenn die Eltern wollen das das Kind erreichbar ist oder das Kind selber im Notfall anrufen kann sollen die ihm ein altbacken Handy ala Nokia 3310 kaufen und gut ist

aber nein die müssen ja mit so etwas verwöhnt werden

ein Kind/Jugendlicher sollte ein Smartphone haben wenn er es aus eigener Tasche zahlen kann weil er dan auch (zum teil) die Eigene Verantwortung tragen kann

nach so einer Aktion hätte es erst recht kein Smartphone/Handy mehr gegeben und alles Internetfähige würde dann erstmal wegkommen

aber einerseits sind auch die Eltern schuld das die Zugangsdaten auf dem Rechner belassen wo jeder dran kann
 
@CARL1992: Genau. Eltern dürfen sowas nicht unabgesichert lassen, da sie jederzeit mit so viel "Krimineller" Emergie eines Kindes zu rechnen haben, permanentes Megamisstrauen ist schließlich die beste Basis für das harmonische Zusammenleben einer Familie !!1!11
 
@DerTigga: es hat nicht nur mit Kindern zu tun was wenn jemand von außen auf den Rechner zugreift dann bist du genau so gearscht
 
@CARL1992: Soweit ich deiner Argumentation folgen kann, scheint dir aber der Unterschied zwischen von außen und davor sitzend zugreifend klar zu sein.
 
@DerTigga: Tut mir leid, aber wenn das Kind ein Smartphone bekommt, dann muss es auch die richtige Anleitung der Eltern bekommen.
Da man nun mal mit dem Smartphone eine ganze Menge teurer Dinge tun kann, müssen sich erstmal die Eltern schlau machen und danach eben auch das Kind schlau gemacht werden.
Wenn alle beide helle genug im Kopf sind, passiert so etwas auch nicht.
 
@DerTigga: Kurze Antwort: Ja. Ich weiß es ist anstrengend, aber Eltern sind für ihre Kinder verantwortlich und haben diese entsprechend zu erziehen.
Wenn sie dem nicht nachkommen, dann ist permanentes Misstrauen angebracht.

Das hat auch nichts mit dem Alter zu tun. Es gibt vernünftige Kinder, denen man blind in gewissem Maße vertrauen kann. Wenn die Eltern versagt haben, muss eben Kontrolle und Überwachung her. Schließlich tragen sie eine Verantwortung.

"Man kann Kinder nicht den ganzen Tag kontrollieren" ist in meinen Augen eine Ausrede aus Faulheit, Desinteresse und Elterlichen Versagens. Es ist die verdammte Aufgabe als Elternteil. Die Alternative wäre, es gar nicht soweit kommen zu lassen, dass es notwendig wird.
 
@web189: Du hast da irgendwie was nicht richtig erfasst bzw. gewisse Ironie, Satire, Sarkasmus und auch Sozial-Kritik nicht gelesen.
Es ging mir rein um innerfamiliäres Misstrauen.
Eben das, laut Carl1992, Eltern anscheinend gefälligst ein so dermaßen großes ihren eigenen Kindern nicht(mehr) zu trauen ausleben sollten, DAS sie daher, selbst in den eigenen 4 Wänden, theoretisch von den Kindern nutzbare Zugänge zu sonstwas und hastenicht gesehen verschlüsseln bzw. unmöglich machen.
Als Metapher und überspitzt, damit du es richtig verstehst: Quasi selbst den allerkleinsten Zugang zum PC durch beispielsweise andauernd geändertes Biospasswort unmöglich machen und den eigenen Geldbeutel + die Autoschlüssel und ein paar Dinge mehr: nurnoch in nem Wandtresor aufzubewahren, aber nichtmehr frei herumliegen lassen sollten.
Das ganze womöglich sogar dann schon, wenn die Kinder noch nichts nennenswertes angestellt haben (?) Weil es könnte ja jederzeit was passieren (?) Und durch dieses Vorab-Megamisstrauen kriegt man doch sicher super viel verhindert, weils garnicht erst vorkommen kann ?

Und ich schrieb darüber, das ich diesen Zustand mindestens bescheiden fände bzw. das er wohl kaum als Familie bzw harmonisches Familienleben zu bezeichnen geht.
Denn es geht mir nicht um die 2 von dir verwendeten Worte Kontrolle und Überwachung, sondern um das bzw. die reine Menge des davor erstmal entstehen können müssenden zwischenmenschlichen Misstrauens.
 
@DerTigga: Okay, entschuldige, dann habe ich deinen Kommentar wohl falsch interpretiert.

Mir ging es eigentlich nur um zwei Dinge:
1. Vertrauen ist nur bei gut erzogenen Kindern angebracht, deren Schadenspotential sich in Grenzen hält.

2. Ist 1. nicht gegeben, ist absolutes Misstrauen und Kontrolle durchaus angebracht und in der Verantwortung der Eltern.

Ich lese Winfuture Kommentare meistens eher nebenbei beim Frühstück, da bin ich noch nicht wach genug für die erwähnten Stilmittel :>

EDIT/OFFTOPIC:
Ich war damals selbst kein einfaches Kind. Ich habe viel Blödsinn gemacht, da war auch der ein oder andere Diebstahl dabei.
Aber dennoch gab es Grenzen, die ich nicht im Traum überschritten habe.

Ich hätte nie gewagt Dinge allein aus "Rache" zu tun um anderen finanziell zu Schaden, erst Recht nicht Erwachsenen (im Speziellen meinen Eltern). Ebenso war Gewalt immer ein NoGo für mich.

Ich würde es "Grundrespekt" nennen, den ein halbwegs erzogenes Kind gegenüber allen anderen besitzt. Es sollte für alle Eltern machbar sein, ihren Kindern diese Fundamentale n Grundsätze zu vermitteln. Wenn nicht, grenzt das für mich an Vernachlässigung.
 
@web189: Grundsätzlich verstehe ich das 1 und 2 bzw. sehe es sogar auch so. Die Art wie du geschrieben hast, wirkte auf mich allerdings so, als ob du das ganze ausgedehnt hast bzw. kriegen wolltest, auf Dinge die sich nunmal bzw. normalerweise außerhalb der eigenen 4 Wände abspielen. Das war mir zu weit weg vom von mir gemeinten ;-)
Ich drück dir die Daumen, das der Frühstücks Kaffee oder schwarzer Tee zügig im Blut landet.. *schmunzel*
 
Das sind so Fälle, wo ich absolut kein Problem mit der Prügelstrafe, in Form von Hintern versohlen, habe...
 
@Wuusah: Ich habe generell ein Problem mit Gewalt gegenüber Kindern. Ich habe auch generell ein Problem mit Erwachsenen, die diese befürworten. Leider können Kinder sich nicht aussuchen, von wem sie geboren werden. Deine tun mir jedenfalls jetzt schon leid.
 
@iPeople: Sie können sich auch nicht aussuchen, was sie so alles weitervererbt kriegen. Die elterliche Hoffnung, auf erfolgreiches bzw. glaubhaftes behauptet kriegen, an z.B. obig geschildertem nicht Schuld sein zu können, könnte alleine von daher zum Scheitern verurteilt sein.
 
@DerTigga: Was genau wolltest Du jetzt mitteilen? Es erschließt sich mir irgendwie nicht, was Dein merkwürdig Geschriebenes mit Gewalt gegenüber Kindern zu tun haben soll.
 
@iPeople: Es ging mir am ehesten um den Versuch, des unpassenden an und einbringens von "Legitimationsgründen", das ganz dringend schlagen wollende Eltern praktizieren könnten.
Das sie das schlagen quasi dürfen, da sie ja nicht mit dran Schuld seien, das das Kind so agiert oder reagiert hat, wie es es nunmal tat..
Man könnte es auch umdrehen und sagen, das man aus nem Kind nunmal nicht(mehr) herausgeprügelt bzw. per Teufelsaustreibungsversuch entfernt bekommt, was durch Vererbung fest verbaut ist.
Aber manche Eltern meinen eben trotzdem, es (im Zweifelsfall zig Mal) per schlagen versuchen zu dürfen..
 
@DerTigga: Und warum erzählst Du mir das?
 
@iPeople: Schade, das du es scheints nicht als Zustimmung bzw. Erweiterung der Argumentation deiner Antwort an bzw. realistisch betrachtet, wohl: gegen Wuusah verstanden kriegst...
 
@iPeople: In vielen Fällen wirkt ein Satz heisse Ohren Wunder. Einige Kinder müssen manchmal auf die harte Tour die Regeln erlernen. Da kommt man mit du du du nicht weit.
 
@N3T: In diesem Fall gesteht man sich einfach sein eigenes Versagen ein. In solchen Fällen liegt der Fehler der Eltern schon länger zurück. Mit Prügel jedenfalls schaffst Du als Eltern nur eines: Traumatisierte Kinder die das Vertrauen in die Eltern verlieren. Nicht umsonst belegen Studien, dass spätere gewalttätige Kinder zumeist selber Gewalt erfahren haben.
Ich kann Dir sagen, womit man sehr weit kommt in der Kindererziehung: Zeit nehmen, von Anfang an, eine starke emotionale Bindung aufbauen, damit Kinder in den Eltern einen Vertrauten sehen, dem sie nicht schaden wollen. Und nicht zu vergessen: Erziehung im Sinne davon, den Kindern was beizubringen, von Anfang an. Ja es klingt hart und man muss Kompromisse eingehen, was das eigene Leben und die eigenen Befindlichkeiten angeht. Mit Deiner Methode jedenfalls kommst nicht weit, da hast Du nur einen temporären Sieg errungen. Wenn Du das fürs EGO brauchst, solltest Du davon absehen, Dich fortzupflanzen. Du tust dem potentiellem Kind und auch der Gesellschaft einen großen Gefallen.
 
@iPeople: Achtung wir reden hier von nem 13 Jährigen.. kein Baby oder Kleinkind. Ich rede auch nicht davon das Kind grün und blau zu schlagen sondern den klapser als erste Bestrafung, worauf dann die Erklärung kommt warum man einen auf den Deckel bekommen hat und zusätzlich würde ich dem Kind sein Lieblingsspielzeug wegnehmen bis das Geld wieder auf dem Konto ist. Finde ich fair und nicht traumatisierend sondern prägend für das Kind, damit es nicht wieder auf so dumme Gedanken kommt.
 
@N3T: "Prägend" ... damit hast Du es treffend beschrieben. Auch einen 13jähren schlägt man nicht,basta, a kannst Du noch so viele Legitimierungsversuche unternehmen.
 
@N3T: "In diesem Fall gesteht man sich einfach sein eigenes Versagen ein. In solchen Fällen liegt der Fehler der Eltern schon länger zurück. Mit Prügel jedenfalls schaffst Du als Eltern nur eines: Traumatisierte Kinder die das Vertrauen in die Eltern verlieren. ."

Da hat er schon Recht. Was er aber dabei vergißt, ist der Umkehrschluß. Wenn du alles durchgehen läßt, verlieren sie den Repsekt und tanzen dir auf dem kopf rum, wie im vorliegenden Fall.

Prügel bringen dann wirklich gar nix mehr. Mich würde jetzt aber interessieren, wie iPeople im vorliegenden Fall, weiterverfahren würde.
 
@Candlebox: Würde mich auch interessieren. Wie würdest du denn vorgehen, Candlebox?
 
@Candlebox: Respekt muss man sich verdienen, auch bei Kindern. Mit Prügel schürst Du nur Angst und keinen Respekt, also ist das kein Umkehrschluss, sondern ein Irrglaube.

Ich kann Dir sagen, wie ich nicht reagieren würde: Mit Prügel. Desweiteren kann ich Dir sagen, dass meine Kids, als sie 13 waren, keinen unkontrollierten Zugang zu einem Rechner im Haus hatten.

Desweiteren kann man pauschal keine Reaktion benennen, da Erziehung darauf beruht, wie man auf die Kinder eingeht, was nämlich davon abhängt, wie das Individuum "Kind" tickt. Das vergessen manche nämlich bei ihrer ach so weisen Verbreitung von Erziehungsratschlägen, es gibt kein Patentrezept. Da ich das Kind nicht kenne, kann ich auch keine adäquate Reaktion benennen.
 
@N3T: So wie ich das sehe, hat jener 13 jährige das ganze aber nicht nur 10 oder 30 minuten lang betrieben. Wenn man sich das Ausmaß des ganzen anschaut, dann war da ein recht langes erhalten geblieben sein eines Wutzustands.
Den bzw. dessen Zustandekommen können man nicht weiter interessant finden sollte, den man durch nen "Klapser" und nachfolgender Langfristbestrafung dem Kind als aus elterlicher Sicht völlig vernachlässigenswert signalisiert ?
Interessiert nicht, was den Bub SO stark antrieb, damit hat er rein selbst klar zu kommen bzw. (ohne geholfen kriegen) dafür zu sorgen, das sowas nie wieder vorkommt ?
Ich denke jedenfalls, das man das was da (mengenmäßig) passierte, gut als aufgegangenes Überdruckventil des Jungen bezeichnen kann und nicht als Kleinkram. Von daher ein Indiz dafür, das da nicht nur Kleinkram im Argen liegt, sondern sich was lange aufgestaut hat.
 
@N3T: Stille Treppe :-) Nein. Schwierig, wenn das Balg so voll Haß und Zorn ist, so etwas zu tun, stellt sich für mich erstmal die Frage des warums.

Wollte er eines einfach so umsonst und hat es nicht bekommen, wollte er es für sehr gute Noten (Dann wären die Eltern total bekloppt), oder hat man es Ihm weggenommen, das er eines auf dem Schulhof von seinem Taschengeld abgespart, dem Klassenkameraden ein gebrauchtes abgekauft hat?

Nur wenn ersteres:
Hat schon die Erziehung für mich versagt, und der Knabe hat ja keinen Respekt vor mir als Elternteil, woran ich schon selber aufgrund falscher Erziehung schuld wäre. Chaaaaantal-> RTL sind gute Beispiele dafür.
Dann würde ich einen dritten bitten, Patenonkel, Bester Kumpel etc. und dem "Kind" solange "Hausarrest" geben, alle geschädigten und Bestellopfer und Bestellfirmen persönlich oder telefonisch aufsuchen, um sich zu entschuldigen, wäre so meine Idee.
 
@iPeople: "Desweiteren kann ich Dir sagen, dass meine Kids, als sie 13 waren, keinen unkontrollierten Zugang zu einem Rechner im Haus hatten."

Kontrolle und Mißtrauen, das sind natürlich die besten Erziehungstipps ;-)
 
@Candlebox: Und wieder ein falscher Umkehrschluss. Scheint bei Dir durchaus System zu haben.
Einem 13jährigem Kind keinen eigenen Rechner ins Kinderzimmer zu stellen, hat nichts mit Kontrolle und Misstrauen zu tun.
 
@DerTigga: Genau das meinte ich weiter oben.
 
@iPeople: Hast Du auch Kameras in den Zimmern installiert gehabt? Kontrollierte Postöffnung, kontrollierte Schultaschendurchsicht, kontrollierte Smartphoneüberwachung, oder wo ist die Grenze bei DEINEM Vertrauen?
 
@Candlebox: Sag mal, nur so aus Neugier, wie kommst Du auf den Blödsinn nur aufgrund der Tatsache, dass meine Kinder mit 13 keinen eigenen Rechner im Kinderzimmer hatten?
 
@iPeople: Habe ich nicht geschrieben, hatten sie wohl, wenn du es suggestiv anbringst, nur eben von dir kontrolliert, wie Du selber schreibst.

Meine Frage war, wo ist die Grenze? Sie hatten bestimmt dann auch Post, eine Schultasche, vielleicht sogar ein Smartphone, daß du auch immer kontrollieren mußtest, weil man 13jährigen nicht unkontrolliert vertrauen kann?
Nicht immer alles rumdrehen :-)
 
@Candlebox: Differenzieren ist nicht Deine Stärke, oder?
Nochmal, wie kommst Du auf den Blödsinn, ich hätte meine Kinder bzw deren Post oder Smartphones kontrolliert und Kameras in den Zimmern installiert, nur weil die Kids mit 13 noch keinen eigenen Rechner im Kinderzimmer hatten?
 
@iPeople:
"damit Kinder in den Eltern einen Vertrauten sehen"

"Desweiteren kann ich Dir sagen, dass meine Kids, als sie 13 waren, keinen unkontrollierten Zugang zu einem Rechner im Haus hatten."

Vertrauen und Kontrolle widersprechen sich für mich. Punkt.

Es bringt nichts, wenn du in Politikerrhetorik mit mir diskutierst, einmal hü und einmal hott, da bin ich raus :-) Schönen Tag noch.
 
@Candlebox: Du interpretierst nur falsch, dafür kann ich nichts.
 
@iPeople: er meint, wenn du deine Kinder besser erzogen hättest, sodass sie dir und du ihnen vertraust, dann wäre auch ein PC im Kinderzimmer kein Problem.
da ist was dran...
 
@iPeople: ich hab nie gesagt, dass ich meine Kinder schlagen würde. Ich hab auch nie gesagt, dass dieses Kind geschlagen werden soll. Ich hab gesagt, dies ist ein Fall, wo ich kein Problem damit haben würde.
 
@Wuusah: Und dennoch nichts erreicht haben wirst, außer eine Zunahme des gestörten Verhältnisses zu deinem Kind.
 
@kkp2321: Meine Eltern haben mir den Hintern versohlt als Kind. Ich hab ein gesundes Verhältnis zu ihnen. Genauso mein Bruder, genauso Verwandte, genauso Freunde (von denen ich weiß, dass sie auch mal auf den Hintern bekommen haben).
Der Klapser auf den Po als Bestrafung führt nicht zu einem gestörten Verhältnis. Wenn das so wäre, wäre die gesamte Menschheitsgeschichte voller gestörter Familien...
 
@kkp2321: Es geht ja nicht darum, das Kind bei jedem kleinen Scheiß grün und blau zu schlagen. Verhältnismäßigkeit ist das Wort, denn auch das müssen Kinder lernen. Ich selber habe 1 - 2 mal in meiner ganzen Kindheit eine gewatscht bekommen, ich habe kein gestörtes Verhältnis zu meinen Eltern, eher im Gegenteil. Denn sie haben mich auch gelobt wenn ich etwas richtig gemacht habe, habe mich ermutigt, dass zu machen, was ich wollte.....und haben mich dabei unterstützt. Und das ist es, worum es geht, man muss beides, loben und bestrafen können...ansonsten kommen solche verzogenen, respektlosen Kinder zustande, wie sie heutzutage immer mehr rumlaufen.....
 
@Wuusah: Bei wem ? Bei den Mitschülern, die solch ein Kind gängeln ? Bei deren Eltern ? Oder bei den Internethändlern, die einfach geliefert haben ?
 
@Wuusah: Ich weiß nicht ob das eine gute Idee ist einen 13 jährigen zu schlagen. Wenn das nicht ein ganz kleines Würstchen ist, wird der Vater eine "Antwortfaust" erhalten...
 
@Shadow27374: "Wenn das nicht ein ganz kleines Würstchen ist, wird der Vater eine "Antwortfaust" erhalten..."

Das ist halt das Risiko ............ aber hier sollte man dann auch mal nachfragen, warum sogar Eltern vor ihre Kinder kuschen und das sind keine Einzelfälle.
 
@Kruemelmonster: Bei uns wurden auch die Lehrer geschlagen. Lehrer und Eltern müssen eben auch Respekt zeigen.
 
@Shadow27374: "Bei uns wurden auch die Lehrer geschlagen"

sich das rauszunehmen, woher kommt das ...... hat man vor einem Rotzbengel Respekt zu haben ?

Richtig, es wurden schon Lehrer Krankenhaus reift geschlagen. Warum? Was nehmen sich da diese Jugendlichen heraus ?
 
@Kruemelmonster: Auge um Auge vermute ich. Meine Lehrer waren auch teilweise drauf... da kann ich das verstehen.
 
@Shadow27374:

weiß ich nicht, ob man das verstehen kann, dann zuzuschlagen, nur weil einem der Lehrer nicht passt.

Ungewollte Lehrer los zu werden, geht anders. 4 Wochen den Lehrer mit Desinteresse subtil zum Wahnsinn treiben. Wir waren auch nicht ohne, aber zusammen schlagen, wäre nie drinnen gewesen.
 
@Kruemelmonster: Vielleicht waren die Lehrer "damals" anders? 'Während meiner Schulzeit gab es sehr viele schlechte Lehrer, die wenigsten waren aber respektlos. Daher ist denen wohl auch nichts zugestoßen. Es gab aber ein paar wenige, bei denen wäre ich vermutlich als Zuschauer hin gelaufen und hätte auch noch mal nach getreten. Aber andererseits gab es damals angeblich Schläge per Stöckchen auf die Finger. Für mich unvorstellbar, das hätte eine Schlägerei gegeben. So was würde ich mir, wenn ich noch Schüler wäre, auch nicht bieten lassen.
 
@Shadow27374: "Aber andererseits gab es damals angeblich Schläge per Stöckchen auf die Finger. "

bei uns per Lineal. Nur ein Lehrer und es war einer der Besten, auch zugleich Vertrauenslehrer. Nur Unterricht war bei ihm strikt und konsequent. Aber nicht böse. Bei Schüler die nicht aufpassten, stellte er sich daneben und wartete und wenn es nicht bemerkt wurde, gab es einen auf die Finger.
Es zog und keiner beschwerte sich, nicht mal die Eltern. Heute undenkbar, aber geschadet hat das keinem, nur das Gegenteil, bessere Zensuren.

Daher meine ich ja, ich stelle in Frage ? Was war / ist besser, Kuschelweich zum Ausnutzen, ist halt auch nicht das Wahre.

Aber wie gesagt, was man macht, ist garantiert falsch. So oder so.
 
@Wuusah:

Jauu ........ früher reichte die Drohung, ob man den Achtersten voll haben wollte und man parierte. In der Schule hatten wir einen Lehrer, da gab es welche mit dem Lineal über die Finger, wenn man nicht aufpasste. Tja, es war der einzige Lehrer wo alle aufpassten und dem Unterricht folgten.

Aber, es ist verboten und daran haben wir uns zu halten.

Ob das eine sinnvoll ist, oder nicht, und das andere überhaupt nicht, will ich gar nicht beurteilen, kann auch keiner.
Man betrachte nur einfach die Jugendlichen, fordern, fordern, speziell mit Smartphone und immer wieder und wieder und wieder. Dazu, ein einfaches reicht ja nicht, es muss schon ein Apfel sein, oder Vergleichbares. Etwas, was sich die Eltern noch nicht mal leisten. Auch erklären, warum nicht den Apfel bringt da nichts. Auch ein Entgegenkommen, ein einfaches, reicht dann nicht.
Darüber sollte man nachdenken, das penetrante fordern und zu was immer wieder Jugendliche dann fähig sind, um es durchzusetzen.

O.k. wir alle hatten so die Phasen. O.k. bei mir gab es damals noch keine Handys, da waren es halt andere Sachen. Aber, man hat auch irgendwann aufgegeben mit dem Nerven.

Warum ist das heute nicht mehr so, warum wird weiter durchgesetzt, penetrant ???? Aufstachelung von Freunden und wenn die Eltern nicht wollen, schädige sie. Aufgestachelt von anderen, die es sich dann nicht trauen würden ?

Genauso, diese gewaltbereiten Jugendlichen, woher kommt das, warum nimmt das so zu. Dazu eine Respektlosigkeit sondergleichen. Warum ist das so, vielleicht darum, weil die Eltern zu viel durchgehen lassen. Ist es genau das, die "Kuschel"-Erziehung, auch alles durchgehen zu lassen, ohne jegliche Konsequenz.

Klar, wie man machst ist es falsch. Aber ich kann nur sagen, uns hat damals die berechtigte Tracht Prügel nicht geschadet wenn wir richtigen Mist gebaut haben. Auch der Stubenarrest nicht und es reichte danach nur die Ankündigung und schon war bei uns Ruhe. Ob das soooo verkehrt war ?
Die eine richtige Tracht Prügel bei mir zum richtigen Zeitpunkt, hat bei mir Wunder gewirkt und sie war berechtigt damals. Seine Grenzen zu erkennen.
Ich weiß daher nicht, ob es früher alles so schlecht war.

Ich sehe heute nur bei den Jugendlichen, maßlose Forderungen, eine Respektlosigkeit sondergleichen und eine große Gewaltbereitschaft. So schlimm waren wir früher nicht. Klar ist das eine Entwicklung auch unserer Gesellschaft, gepaart mit einer Rücksichtslosigkeit. Ellenbogengesellschaft.
 
@Kruemelmonster: "Genauso, diese gewaltbereiten Jugendlichen, woher kommt das, warum nimmt das so zu. Dazu eine Respektlosigkeit sondergleichen. Warum ist das so, vielleicht darum, weil die Eltern zu viel durchgehen lassen. Ist es genau das, die "Kuschel"-Erziehung, auch alles durchgehen zu lassen, ohne jegliche Konsequenz. "

Schaut man sich die Studien an, in denen klar belegt ist, dass gewaltbereite Jugendliche in den meisten Fällen selber Gewalt (meist durch die Eltern) ausgesetzt waren, würde ich glatt behaupten, dass Deine "Früher war alles besser"-Sicht betreffs der Züchtigungserlaubnis doch etwas daneben ist.
 
@iPeople:

Ich stelle es ja selber in Frage, sehe nur, mir hat es nicht geschadet, auch mal die Grenzen aufgezeigt zu bekommen.

Was heute halt dazu kommt, ist die gesellschaftliche Entwicklung. Denn es gibt genauso schlagende Jugendliche, die nie tatsächliche Gewalt erfahren haben.
 
@Kruemelmonster: Es gibt auch Menschen, die unbeschadet den Griff in eine unter Spannung stehende Steckdose überstehen. Trotzdem ist es nicht ratsam.

Es behauptet auch keiner, dass nur Jugendliche , die Gewalt erfahren haben, gewalttätig werden.
 
@iPeople: "Es gibt auch Menschen, die unbeschadet den Griff in eine unter Spannung stehende Steckdose überstehen. Trotzdem ist es nicht ratsam."

Och, mein Thema. Das gefährliche ist, wenn es übers Herz geht und nicht so schnell der Schütz reagiert. Genau das kann man halt nicht kalkulieren. Schlimmer sind Spannungsentladungen, feuchte Wände mit Hauptstromzuführung drinnen. Das knallt regelrecht, hohe Ampere-Last. Ist mir im Treppenhaus mal passiert, man schaltet ja nur Licht aus. Hatte aber richtig Oink, ging nur in die linke Hand rein und aus dem Ellenbogen wieder raus, mit schöner Brandstelle. Wäre zusätzlich die rechte Hand an der Wand gewesen, Prost Mahlzeit = das letzte Eigenheim.

"Es behauptet auch keiner, dass nur Jugendliche , die Gewalt erfahren haben, gewalttätig werden."

Ist heute unsere Zeit, Rücksichtslosigkeit und nur der stärkere kommt durc, die "Ellenbogengesellschaft" und ja, wir älteren haben die Zeit mit zu verantworten.
 
@iPeople:
"Schaut man sich die Studien an, in denen klar belegt ist, dass gewaltbereite Jugendliche in den meisten Fällen selber Gewalt (meist durch die Eltern) ausgesetzt waren, würde ich glatt behaupten, dass Deine "Früher war alles besser"-Sicht betreffs der Züchtigungserlaubnis doch etwas daneben ist."

Deine sog. Studien und Argumente von gewaltbereiten Eltern sind der Erfolg linksgrünversiffter Forschung/Medien der Alt68er.
Den Erfolg dessen man in vielen Schulen, in den Elternhäusern und an der Frucht der Mehrheit der Jugendlichen an Verblödung und des mangelnden Respekts den Anderen gegenüber sehen kann.

Vor 100 Jahren gab es weitaus weniger Gewaltbereitschaft unter 21 Jährigen als heute.

Denn damals gab es vielleicht einmal in 18 Jahren eine geschallert und dann war gut für die ganze Erziehung.

Diese ganzen dipl. Ing. Studienveröffentlicher schicken Ihre Bälger in Privatschulen oder Internate, oder haben selber keine Kinder.
 
@Candlebox: Es steht Dir frei, diese Studien sach- und fachgerecht zu widerlegen. Aber bitte mit fundierten Erkenntnissen. Bisher kam da aus der Richtung der Prügel-Eltern-Verfechter wenig mit Substanz.
 
@iPeople: Hast Du mir Material und Links von Studien, welche vor 1960 erstellt wurden und als Relevant für nach 1960 herangezogen wurden? Wäre lieb. Danke.
 
@Kruemelmonster: Die Leute übertreiben aber auch maßlos. Ich glaube die, die denken, dass Prügelstrafe zu einem gestörten Kind führt, haben selbst nie den Hintern versohlt bekommen. Ich habs als Kind erlebt und ich hab mich gut entwickelt, hab eine gesunde Beziehung zu meinen Eltern und nicht irgendwelche traumatischen Sachen abzuarbeiten. Genauso mein Bruder oder andere Verwandten. Der Klapser auf den Po führt nicht zu traumatisierten Kindern. Wenn das der Fall wäre, wäre die gesamte Menschheitsgeschichte voll von traumatisierten Kindern... Evtl denken die Leute bei Prügelstrafe auch gleich an brutales Verprügeln des Kindes, kA...
Versteht mich nicht falsch, ich befürworte die Prügelstrafe nicht. Es ist kein gutes Erziehungsmittel. Es lehrt das Kind nicht das Richtige zu tun, sondern Angst davor zu haben Mist zu bauen. Das Ergebnis wird irgendwo das gleiche sein, außer, dass das Kind nicht weiß, wieso es das Richtige tun sollte, sondern warum es das Falsche nicht tun soll.
Aber wenn jemand so drastischen Mist baut, habe ich kein Problem damit wenn ihm gezeigt wird, dass Mist bauen weh tun kann. Würde ich mein Kind schlagen wenn es sowas machen würde? Nein. Ich würde es aber verstehen, wenn es jemand machen würde. Ich bin nicht voll in ein Extrem geneigt. Ich weiß, ist eine Seltenheit im Internet...
 
@Wuusah: Ich denke, das eindeutig das zu Störungen führt. Und kann deine Theorie, um nicht zu sagen dein Wunschdenken widerlegen, das nur sowas nicht kennende Menschen davon reden würden. Denn ich bin oft und sogar mit Hilfsmitteln, damit hinterher die Elternhand nicht gar so schmerzen möge, auf den Hintern gehauen worden. Denn nur das deckt sich in meinen Augen mit dem Wort versohlt.
Der von dir anschließend gebrachte Klapser ist in meinen Augen definitiv was, was worttechnisch mit nem deutlich harmloseren Wort als deinem versohlen tituliert gehört ! Oder andersrum bist du eben nie versohlt, sondern sozusagen bzw. vergleichsweise nur leicht fester getätschelt worden.
 
@DerTigga: Ich habs mit dem Gürtel bekommen. War es übertrieben? Ja. Bin ich deswegen seelisch labil? Nein.
 
@DerTigga:

mal ne Frage, der Klatscher auf der Windel also o.k. oder doch ganz schlimm. Du Kinder können dann schreien, wie ein abgestochenes Schwein. In den größten Tönen. Am besten, wenn noch Zuschauer da sind.
 
@Wuusah: "Ich habs mit dem Gürtel bekommen. War es übertrieben? "

Zu Recht ?

"War es übertrieben? "

Ja, denn ich kenne das, es ist übertrieben. Aber nun das entscheidende:

"Bin ich deswegen seelisch labil?"

Eben nein, weil man das "Zu Recht" begriffen hat, das Mittel unschön war.

Aber das Entscheidende, das "Zu Recht" begriffen zu haben und genau da fehlt es einigen, am begreifen, die Eltern hatten doch Recht. Das Mittel war unpassend.

Die Zeitung für den Hund hätte wohl auch gereicht.
 
@Kruemelmonster: das ist die Sache. Es war zu Recht. Ich hab Mist gebaut und wurde bestraft. Die Strafe war übertrieben. Gürtel ist heftig. Aber ich sehe das nicht als Misshandlung oder so an.
 
@Wuusah: "Aber ich sehe das nicht als Misshandlung oder so an."

Ist es, ich habe es bei meinen Nachbarn mal mit abbekommen und es tut saumäßig weh. Aber wie meine Eltern sagten, warum gehst du rüber, selbst schuld, wenn man nicht ausweichen kann.

Aber, wie gesagt, es war zu Recht, das Mittel unschön.

Aber traumatisch kann nie erfolgen, wenn Einsicht folgt.

Man kann es natürlich so weit treiben, das man vorm Kadi sitzt und dann erfolgt die Einsicht von hinten im Knast und das ist dann richtig traumatisch.

Soweit kann man es natürlich auch kommen lassen.
 
@Wuusah:

Ich, für mich, sehe das auch nicht als soooo dramatisch an. Ich hatte damals die Strafe verdient, absolut. Und ja, es hat mit Angst zur Abschreckung zu tun und es war lehrreich für mich. Ich habe den Mist nie wieder gemacht.

Reden, und Ätschi Bätschi und tu das ja nie wieder, hätte bei mir auch nichts gebracht, denn ich war ein schlimmes Kind. Weiß ich selber, ich war eine Zumutung, bin es heute noch, in anderer Form, verbal :-).

Dazu muss man aber sehen, dass wir heute noch ein Bestrafungssystem haben, ein Übles in sich. Wer auch als Jugendlicher Mist baut, kann sich im Knast wiederfinden und das ist dann gar nicht mehr lustig. Als quasi Erwachsener noch weniger, denn Frischfleisch ist begehrt, um es mal hart zu sagen.

Davor will man halt auch Kinder schützen und den Achtersten versohlen, wenn es zu weit geht, kann da doch mal lehrreich sein. Auch wenn unschön.
Ich halte auch nicht viel davon, aber eben das aber. Es kann mal angebracht sein, aber eben auch in die Hose gehen, wie es Shadow27374 beschrieb und der Vater oder Mutter dann Prügel einstecken muss, kann passieren.

Ich sehe aber genauso die kuschelweichen Bestrafungssysteme, wie mit Taschengeldentzug, links liegen lassen, Hausarrest oder auch nur das Smiliesystem als bedenklich an. Denn so etwas kann ein Kind richtig dauerhaft traumatisieren. Genauso das Besprechen, ja es kann zum Erfolg führen, muss es aber nicht und dann hat man ein kuschelweich gespültes Kind, das munter weiter macht. Übrigens Vorgenanntes empfehlen auch Sozialpädagogen. Örrks ...... und beim 100 Mal schaut man auch noch zu und das Kind macht so weiter, weil, es wird ja besprochen. Rutscht dann einem Elternteil die Hand aus, ist das Geschrei nach dem Staate groß, Jugendamt, Hilfestelle und dann werden die Eltern angeschwärzt. Was dann zum Entzug des Kindes führen kann und das Kind dann in Heime abkommt, wo das schlagen und Übergriffe erst richtig los gehen. Danach sind dann die Kinder erst richtig traumatisiert, daher gibt es auch den Psychologen nach Heimunterbringung.

Die Problematiken sind alle bekannt, aber ansprechen ja nie.

Ich sehe die Problematik eher heute in der Gesellschaft, die Ellenbogengesellschaft und halt das Aufhetzen im Netz, auch von Jugendlichen, die sich ein Spaß daraus machen, andere Jugendliche gegen ihre Eltern aufzuhetzen. Oder noch besser Mädels "etwas" zu empfehlen, um so an ein Apfel zu kommen. Leider alles im Netz da.

In der Hinsicht haben sogar dann Sozialpädagogen recht, die gegen das Netz wettern. Ich, sehe das anders, man muss die Kinder warnen, dass genau das passieren kann. Wenn dir etwas an uns Eltern nicht passt, du es mitteilst, werden die dümmsten Empfehlungen kommen. Und so kommt es auch, sind die Kinder vorgewarnt, gehen die damit ganz anders um. Ein ganz großer Fehler von Eltern, nicht zu warnen. Aber, die meisten wissen halt nicht.

Auch ich muss sagen, dass ich mit meinen Kindern Glück hatte, die Hand konnte stecken bleiben. Vielleicht auch darum, weil man selbst wusste und noch heute weiß, wie schlimm man selber war, es hat einen Vorteil, wenn man das nie nicht vergisst.

Tja, aber es geht auch anders, Nachbarskinder bekamen welche mit dem Gürtel, wenn ich da war, musste ich selbst aufpassen keine abzukriegen, ausweichen. Aber, aus beiden ist was geworden. Der eine hat sich aber abgewandt von den Eltern, der andere sagte nur, auch im Nachhinein, haben wir doch verdient, wir waren doch wohl so schlimm, wie sonst was.
Und das war gutbetuchte Wohngegend.

Aber die Hunde wurden wenigstens mit der Zeitung erzogen.

Andere Familie, musste ich mich immer ducken, wenn die Mutter ausholte. Wenn ich nicht schnell genug war, fing ich auch eine. Ein Abwasch.

Noch hinterher, selbst als Eltern dann, haben wir immer gesagt, es war berechtigt. Keine traumatische Erlebnisse.

Ich muss dazu aber betonen. Zuhause, bekam ich nur einmal eine Tracht und das berechtigt und wenn ich bei anderen Eltern eine einfing, was öfters passierte, sagten meine Eltern nur, selbst schuld, schneller ducken, oder nicht hingehen.

Was ich eher sehe, wegen traumatisch und so, ist die mangelnde Einsicht und das sehe ich heute, noch heftiger, die Jugendlichen sehen es nicht mal, wie sie sich verhalten und meinen noch es sei richtig. Da wird nichts gutes bei rauskommen.
O.K. es sind nicht alle so, aber ich verstehe den Ausspruch, "dem gehörte mal den Achtersten versohlt" voll und ganz.
 
@Wuusah: Widerwärtige Meinung. Kriech bitte in das Loch zurück aus dem du gekrochen bist.
 
@Wuusah: Der Balg hätte vermutlich schon viel früher ne Backpfeife verdient gehabt. Mit 13 ist schon fast zu spät.
Vermutlich haben die Eltern mit der Antiautoritären Erziehung selber noch eine verdient.
 
Darf ich auch, darf ich auch? Ok, geil, ich stimme mal mit ein: Die heutige Jugend, Todesstrafe, früher war alles besser, diese dummen Eltern, dem Kind gehört der Kopf abgehackt, Strafmündigkeit für alle, die Eltern sind selbst schuld, die Händler sind selbst schuld, der Junge ist selbst schuld, alle Jugendlichen sind scheiße, alle Kinder sind scheiße, heutuzutage, '33 hätt's das nicht gegeben.. hab ich was vergessen?
 
@lutschboy: xD
 
@lutschboy: Ja hast Du :
"Wenn ich was zu sagen hätte, würde ich .... ".
 
@lutschboy: stimme Dir vollkommen zu, auch wenn Du es nicht ernst genug rübergebracht hast.
 
@lutschboy: Du hast die Flüchtlinge, die Russen und die Illuminaten vergessen.
 
"Hintergrund war, dass seine Eltern ihm ein eigenes Smartphone verweigerten"

Was heißt das denn überhaupt genau? Das bleibt unklar.

Meine Eltern haben mir mit 13 das Superdupertapedeck, das ich unbedingt zu Weihnachten von allen verwandten als einziges Geschenk von allen wollte, auch verweigert.
Dann bin ich nach der Schule eben arbeiten gegangen, statt mit meinen Kumpels in den Kaufhäusern rumzulungern und nach 8 Monaten habe ich es mir heimlich von meinem Geld gekauft.
Als es meine Eltern dann entdeckten, gabs ne Standpauke, ein paar Fragen, und hinterher Lob für mein engagement

Für mich hat hier die Erziehung versagt. Und die weichgespülte Politik, daß man Kindern immer und immerwieder eine Chance geben muß, wenn sie Blödsinn machen.

Wenn ich eine Fensterscheibe ausversehen eingeschossen habe, mußte ich das selber ausbaden. Heute bekommt man Tipps und Tricks in den Medien, wie man als Eltern mit den blagen richtig weichgespült umgeht. Sieht man hier auch schön in den Kommentaren.
 
@Candlebox: Ja, Durchgreifen heisst der Plan der aufgeht. Wenn man eben keine Grenzen setzt, wird es halt auch keine geben.
 
@Candlebox: "Meine Eltern haben mir mit 13 das Superdupertapedeck, das ich unbedingt zu Weihnachten von allen verwandten als einziges Geschenk von allen wollte, auch verweigert. "

Pioneer Doppeldeck mit beidseitig Aufnahme, im Reversebetrieb, einstellbare Tonköpfe, oder Onkyo, oder etwa doch Nakamichi.

Böse Eltern, die das aber auch verwehren

"Für mich hat hier die Erziehung versagt. Und die weichgespülte Politik, daß man Kindern immer und immerwieder eine Chance geben muß, wenn sie Blödsinn machen."

Es kam der Tag, wo ich dir mal zustimmen musste.
 
@Kruemelmonster: Hallo :-) Doppeldecks sind nicht im Ansatz High End gewesen. Das Nakamichi war in 8 Monaten Arbeit mit 13 echt nicht drin :-)

Telefunken hatte damals eine aufstrebende Technik bei 4,75mm/s :-)

Das Dragon habe ich mir lange überlegt später zu kaufen als ich es mir hätte leisten können. Heute steht mein Akai GX75 aus Nostalgiegründen als Jugendsünde einfach nur noch zum anschauen im Lowboard.
 
@Candlebox:
ach so, die einfachen

böse Eltern, wie böse aber auch

Aber sei beruhig, ich musste meine erste High-End auch selber verdienen, eben auch mit dem Pioneer-Deck.

"Telefunken hatte damals eine aufstrebende Technik bei 4,75mm/s "

Ich wusste gar nicht, dass die Stichsägen herstellen *rofl*
 
@Kruemelmonster: Ironie?

Bildung erwünscht?

https://de.wikipedia.org/wiki/High_Com
 
@Candlebox:

Ja Ironie, denn die Maßangabe gibt es auch bei Stichsägen. Daher konnte ich mir das nicht verkneifen.

Mein erstes gutes Tapedeck, war das Doppel von Pioneer, aber mit beidseitiger Aufnahme. Stand im Laden für 1399 DM. Runtergehandelt auf knapp 1000 DM. War ich stolz. 400 DM verdient. lol
Danach folgten Onkyo und eben auch Nakamichi.

Das waren garantiert traumatische Erlebnisse der Kompensation.

Heute reicht mir eine Mini-Anlage mit SD Slot oder USB-Slot und "geklauten" mp3s

das ist garantiert eine psychische Depression aus der Kindheit.
 
@Kruemelmonster: Du hattest ein Nakamichitape und begnügst dich nun mit Dynamikkomprimierten, gezogenen mp3s? Womöglich noch "normalized"?
Auf welchem Weg hast Du denn Deinen Stil verloren?

Ach Bitte. Zieh Dir mal EMI/Virgin First-Press Alben aus DE rein und vergleiche das mit deinen Müll-mp3s.
Selbst die First Press Alben, Analog auf Deinem alten Deck aufgenommen und wiedergegeben haben mehr Volumen und Rumms, als der gezogene mp3-Mist.
Das müßtest Du als "Kenner" dann doch eigentlich wissen?

Mal so als Tipp: Abba first Press DE, "The Day bevor you came" Da schepperts mal so richtig in den Akkustikumwandlern, egal ob von aufgenommenner Kassette der Original CD oder Vinyl von 1983.

Oder machst du einfach nur gerne auf Krawall? Schade, wie ich finde.
 
@Candlebox:

nehme graceland aber bitte in 256 nicht VBR. Oder Bach toccata and fugue

warum so schwierig, wie du meinst.

Das sind die Referenzen seit Jahrzehnten und wenn mir das in meiner Mini-Anlage reicht, als Ex-High End, hat es dir zu genügen.

Leider kann ich heute nicht mehr High-End als Rentner, 20.000 Euro sind mir heute zu viel.

Wenn du mir genau das als Vorwurf machen willst, haben wir hier das Problem gut erkannt. Denn genau das meint die heutige Jugend, ihnen es das alles zur Verfügung zu stellen, umsonst, wofür wir arbeiten mussten.

Bist du auch auf diesen Trip, scheint so ..... genau auf diesen Trip
 
@Candlebox: noch ein Nachtrag

"The Day bevor you came" Da schepperts mal so richtig in den Akkustikumwandlern, "

und one angel flying to the room da scheppert es nur in deinem Boxen wenn die nichts taugen.

Gute Boxen zeichnen sich nicht durch scheppern aus. Sondern es geht dann in die Magengrube, wenn ein Chassis die 30hz wirklich übertragen kann. Übrigens billig zu machen mit Mivoc, die kommen so weiter runter.

Das ist dann das Grummeln im Bauch, von der Musik. Ein Gefühl was du wohl noch nicht hattest.
Richtig Bässe scheppern nicht. Die gehen in die Magengrube, aber so richtig.
 
Ich finds lustig.... Damals haben wir noch Aktionen wie "zwei wochen lang von verschiedenen Bringdiensten aus einer Telefonzelle heraus täglich eine Pizza zu den Eltern von nem Kumpel bestellt" Nachdem sie angefangen haben ausm fenster zu gucken, haben sie bei den Pizzaboten nicht mehr aufgemacht und das hatte sich damit erledigt... Die heutige Zeit lässt einen da kreativer werden was die Möglichkeiten angeht in der Pubertät zu rebellieren.
 
Hoffentlich sind die Eltern Haftpflicht versichert, selbst wenn man alles Rückabwickeln kann könnte durchaus Zivilrechtlich noch was nachkommen (z.B. Schadensersatz oder einsatzkosten der Polizei).

Zynismus an/
Eigentlich dachte ich, "Erziehung" durch Körperverletzung wäre genauso verpönt wie öffentliches Auspeitschen, hab mich wider einmal geirrt.
Dabei ist zugegeben der Erziehungseffekt einmalig, hau den anderen eins auf Maul und schon hat du Recht!
Wofür brauchen wir Killerspiele, wenn wir die Amokläufer direkt züchten können, spart immens Geld!
Scheiß auf Zivilisation, hauen wir uns doch wieder gegenseitig die Köppe ein, Recht des stärkeren und so!
\ Zynismus aus

Ich könnte als zweifacher Vater ja verstehen, das man in Situationen die einen überfordern auf "schräge" Gedanken kommt, diese dann auch mit Vorsatz umzusetzen ist ein absolutes Armutszeugnis, als Elternteil und ganz besonders als Mensch!
 
Der Knackpunkt ist doch:
"Hintergrund war, dass seine Eltern ihm ein eigenes Smartphone verweigerten"

Mal angenommen, er hat es sich von seinem Taschengeld abgespart und die Eltern nehmen es Ihm daraufhin weg.
Schon sieht die Sachlage für den Jungen ganz anders aus.
 
@Candlebox: Eigentlich nicht, da im Text nicht erkenntlich ist warum ihm dann das Smartphone abgenommenen wurde. Durch so ein unreifes Verhalten könnte man auch davon ausgehen das ihm das Phone aus einem besonderem Grund abgenommen wurde, zB. wegen schlechten Noten oder what ever.
 
Ohne Smartphone ist ein Kind in dem Alter schnell außen vor heutzutage unter Gleichaltrigen.
 
@SimonN1: http://www.der-postillon.com/2014/07/junge-aus-bangladesch-von.html?m=1
 
@SimonN1: Es soll durchaus Menschen geben, die überleben es tatsächlich, wenn sie nicht auf der Welle derer schwimmen, die sich über ihren Besitz identifizieren und profilieren.
 
@iPeople: Ich habe selber auch kein Smartphone und mir wäre es auch lieber wenn diese Selbstverständlichkeit das Kinder heute so gut wie alle ein Smartphone haben nicht gegeben wäre.

Es ist aber leider so und Kinder und Jugendliche die keines haben sind ganz schnell die Aussenseiter in ihrem Umfeld.
Kontakte aller Art einschließlich Verabredungen spielen sich inzwischen zu einem großen Teil über Smartphones ab.
Wie viele Kinder haben sich in den letzten Wochen draußen verabredet um Pokemons zu jagen?
Den Freund oder Klassenkameraden ohne Smartphone fragt man da selten ob er trotzdem mitkommen möchte.
Schulen und Sportvereine setzen auch vermehrt auf WhatsApp für ihre Kommunikation, da ist dann auch wieder das Kind das kein Smartphone hat, für das ein "Sonderweg" gefunden werden muss.
Bestimmt auch kein schönes Gefühl.

Ich kann auch die Eltern verstehen die vermeiden wollen das für ihr Kind solche Abhängigkeiten entstehen.
Die Frage ist ob der Preis dafür zu hoch ist wenn man die Nachteile aufwiegt.

Eine Antwort darauf zu finden ist schwierig.
 
@SimonN1: Der Preis dafür ist eine Unbequemlichkeit auf Seiten der Eltern. Aber Eltern, die ihre Kinder nicht als Belastung empfinden und mit teurem Spielzeug ruhig stellen müssen, nehmen das in Kauf.
 
@SimonN1: Und wieso schalten, deiner Meinung nach, jene Gleichaltrigen so / zu schnell auf dieses: außen vor ?
 
Mit 13 auf so Ideen kommen. In dem alter waren meine sorgen die große Lego Raumstation und welche He-Man Figur ich mir als nächstes wünschen soll.
 
@Paradise: Hehe, das kommt mir bekannt vor.
 
@PillePalle: Und wenn Deine Eltern sie dir dann weggenommen hätten, weil Kunststoff ist böse, oder weil es Kriegsspielzeug sei.
Was hättest Du dann als des 13 Jähriger Stelle dann getan?
 
@Candlebox: In meinen Augen eine etwas..nunja.. 'unchronologische' Argumentation. Denn wieso sollten die Eltern erst schenken, wenn sie das mit dem Kunststoff oder dem Krieg so sehen ? Andersrum wäre das nachträgliche wieder weg nehmen von etwas, auf Basis derselben Argumentation, ziemlich hässlich. Selbst wenn die An und Einsichten dazu erst nach den Einkauf bei den Eltern entstanden sein sollten..
Noch schlimmer wäre das ignorieren des möglicherweise existenten Fakts, das sich so ein 13 jähriger das womöglich selbst zusammengespart bzw. erarbeitet und anschließend (z.B. unter tatkräftiger Hilfe der Oma) gekauft hat.
Oder Oma / Opa haben es geschenkt und die Wut des Kindes entsteht, weil die eigenen Eltern nicht nur weggenommen haben, sondern gleichzeitig ein Besuchsverbot der Großeltern für die nächsten Monate ausgesprochen haben ?
Soll ja schon solche Fälle der Bestrafung von 'illegaler' Einmischung in die Kindererziehung gegeben haben.. :-P
 
@Candlebox: Dann hat man sich vorn TV gesetzt und Schlümpfe und die Gummibärenbande geguckt. Da war die Welt wenigstens noch in Ordnung ohne diesen ganzen Pokemon-Mist und dem Trash-TV von RTL2 & Co. ^^
 
@Trashy: Ich sag nur Tele5. Schlümpfe, He-Man, Brave Star, Ragoons, She-Ra... - alles noch liebevoll mit der Hand gezeichnet :-)
 
@Trashy: Yeah; Gummibärenbande. :)
 
@Candlebox: Man hätte geschmollt.
Bei nem blauen Brief wegen Hausaufgaben nicht gemacht hatte man schon die Hosen voll - dabei bin ich nicht einmal geschlagen worden. Ist eine frage des Respekts - das sind die Eltern.
Rache an den Eltern üben - wasn das und wie kommt man in so nem alter überhaupt auf so was.
 
@Paradise: Überlege mal genau. Wir haben noch geschmollt. Wir hatten Respekt, weil man Ihn uns anerzogen hat. Papa war groß, Mama war groß. Der ältere Bruder/Schwester war groß. Grenze war Grenze. Heute ist Erziehung auf Augenhöhe angesagt, gibts jeden Tag kostenfrei Im Unterschichten-TV. Mit dem Kind reden, Augenhöhe und der ganze Mumpiz rauf und runter.
Wenn Du als Erwachsener merkst, daß dein Konkurrent/Freund auf dessen Frau du stehst Schwäche zeigt, wirst Du auch alle Hebel in Bewegung setzen und grätschen wenn es reinläuft. Kinder sind schlau, die machen das genauso.
 
@Candlebox: Ich muss sagen das war bei mir/uns gar nicht bewusst anerzogen.
Das war einfach selbstverständlich.
Ich kann mich noch erinnern das es bei uns in der schule zwei Wege gab um zum Musikunterricht zu kommen. Oben rum an den Chemieräumen vorbei oder unten rum. Vor den Chemieräumen waren die 10t-Klässler. Wir 5t-Klässler sind immer unten rum weil wir vor denen Angst hatten ohne das die uns jemals was getan haben/hätten.
Heute wirst von Bübchen angemacht (gut ich weniger aufgrund meiner Erscheinung).
 
@Paradise: "Das war einfach selbstverständlich."
Das wird unterschwellig anerzogen. Genauso wie die Selbsverständlichkeit, daß man heute mit 10 zumindest ein Prepaidtelefon bekommt, damit das "Kind" erreichbar ist, wenn mal was ist. Heute lernen Kinder nicht mehr, sich selbst aus der selbsgebauten Scheiße zu ziehen, sondern lernen, daß sie den Erzeuger, Adoptierer anrufen können, der das dann für sie zu erledigen hat.
 
@Candlebox: Dadurch das es bei uns nur Haustelefone gab ist die Hälfte drauf gegangen weil wir uns ständig in Gefahrensituation befanden und keine Hilfe rufen konnten :D
 
Damals durfte ich noch nicht mal Cola trinken.
Heute haben die Kids RedBull-Energyshots zum Pausenbrot ^^
 
@Paradise: Mein größter Ärger mit 13 war der damalige AC (1992/93). Monochrom und gut genug für die Hausaufgaben, aber für alles andere war es eben ein Überbleibsel der DDR *würg*. Ein Jahr später gab es dann zur Jugendweihe einen 4/86. Ohne dass ich irgendwelche Scheisse bauen musste.
 
@Diak: Die Jugendweihe ist doch auch ein Überbleibsel der DDR. Warum sollte man also dafür einen PC bekommen? Ein Blumenstraß und das obligatorische Buch "Der Sozialismus ist deine Welt" (oder so ähnlich) sollte doch reichen.
 
@Grendel12: Die Jugenweihe war/ist so toll, dass sie den Osten überlebt und im Westen vielfach kopiert worden ist. Von daher bitte nicht vergessen auch dort entsprechende Exemplare zu verteilen. ;)
 
Selbst Schuld, wer unbedingt Kinder haben muss. ;)
 
@Unglaublich: Stell dir mal vor, deine Papa hätte damals ein Kondom benutzt! :))
 
@cobann: Ich war wenigstens kein Problemkind. ;)
 
@Unglaublich: Deine Mitmenschen sahen und sehen das vermutlich anders :-P
 
Ich würde den Jungen zu Cesar Millan schicken, er bring bei wie man in einem Rudel verhält.
 
https://www.youtube.com/watch?v=MDyT7gckU6c
 
@Trashy: ja genau so :))
 
Ich würde die Prävention ja viel früher beginnen. Kondome schützen!
 
Boah, Kevin-Justin hat eingekauft, bevor er sein Tofu-Kraut-Pressbrot gegessen hat...
Vielleicht hätten die Eltern einen "Führerschein für Kinder" machen sollen... Vielleicht hätte den Eltern mal jemand erklären sollen, wie man Zugänge für Online-Händler absichert, eventuell auch Kontodaten sichern, vielleicht das ganze Notebook... Fuck, es passt einfach in diese Zeit!
 
Jeder bekommt am Ende die Kinder, die er sich selbst zusammenerzogen hat. Ist so, war so, wird immer so sein. Die eigene Erzieheung ist am Ende immernoch am stärksten. Selbst gegenüber der Erziehung der Jugend untereinander.

Die Strafe kommt daheim schon noch und Weihnachten fällt nun eben aus. Sollte doch etwas reinkommen, werden davon all jene Zahlungen damit abgegolten, die nicht umgebogen werden konnten. Bis die noch offenen (paar hundert) Euro auch abgezahlt sind (weil das meiste ja wieder zurück geschickt werden konnte). Wirkt besser als Prügelstrafe oder (was auch gern genutzt wird) Nichtbeachtung und/oder der sog. Liebesentzug.
Wobei die beiden Letztgenannten für die noch jungen Delinquenten schlimmer als Prügel sind und für die elterliche Erziehung tödlich.

Wobei die Eltern, wie viele es andeuten eben auch nicht ganz unschuldig sind. Wenn das Kind schlau ist und eben nicht dumm, sollte man ihm für Scherereien eben keinen Wege eröffnen. Da reicht es schon die mTan auf einem Handy mit Pin-Sperre zu nutzen und auch keine Kreditkarten (das Leben funktioniert auch ohne die Dinger) zu nutzen. Schwupps, ist schon einmal dieses Problem erledigt.

Klein Justin zu verklickern, warum er kein Smartphone aus Mamas Geldbörse braucht, dauert zwar länger, aber andere haben auch überlebt, ohne sich der jeweiligen Mode zu beugen. Wenn er dann so unbedingt aber immernoch eines haben will und haben muss. Kein Problem: Von Hand das Geschirr abwaschen: 2EUR, Wäsche aufhängen: 1EUR; bei den Nachbarn Rasen mähen/Schnee räumen: auf eigene Verhandlungsbasis.... usw. So mal als genannte Beispiele, frei in den Raum.

Dann weiß er am Ende aber wenigstens auch, was ihn das Ding für Arbeit und Mühen gekostet hat, wenn er es nach 2 Tagen geschrottet hat.
 
@Diak: Richtig schwierig wirds doch erst, wenn der Nachwuchs fragt, wieso man das alte Smartphone lieber verkauft hat, statt es ihm zu geben. Das wäre nämlich die logische Konsequenz deiner Worte, da das Phone weiter zu vererben kein schnell gangbarer Weg mehr ist, beim sich "endlich" was neues leisten zu können / dürfen - könnte sich schließlich Monate hinziehen, bis Sohni genügend Geld angehäuft hat ? ;-)
 
@DerTigga: Kann mir mangels eigenem Nachwuchs gar nicht passieren. :D Und bevor ich (was schon vorkam), jemandes Kind aus dem Umfeld ein Mobile gebe, frag ich vorher, ob das überhaupt okay wäre. In dem Falle war es allerding kein smartes Mobile, sondern wirklich noch ein Handy.

Davon abgesehen ist mein derzeit genutztes Xperia Pro bereits so altbacken und auch abgenutzt, dass ich damit niemandem einen gefallen täte, würde ich es hergeben. Solang es noch taugt, sitz ich mit meinem Arsch auf meinem Geld. Ich bin nicht so der Fan, etwas in die Tonne zu kloppen, nur weil es etwas "Besseres" gibt, dessen Nutzwert den des Altgerätes für mich nicht wesentlich übersteigt.

Wenn 'Sohni' mein altes Mobile haben wollte (unter der Annahme, es wäre noch brauchbar), kennt er den Weg ja. Sparen/Hinzuverdienen bis der ausgehandelte Betrag beisammen ist. Wenn er groß ist, schenkt ihm auch niemand etwas. Je früher er das und den Umgang mit Geld bzw. Wertsachen lernt, desto besser für ihn.

Bedeutet aber nicht zwangsweise, dass ich den Betrag deswegen für mich einstreichen würde. Ich kann den Betrag ja dann auch auf sein Konto packen. Hauptsache ist, er lernt eben, dass das Leben nicht für lauh zu haben ist.

Irgendwo weiter oben wurde auch schon angemerkt, dass es quasi Bullshit wäre, Kindern überhaupt ein Mobile zu geben, weil die Kids sich damit immer rückversichern könnten, anstatt Probleme selbst anzugehen. Andererseits ist die Technologie da, also kann man sie auch nutzen.
Ehedem nutzten wir als Kinder Münztelefone/Festnetz, wenn etwas war oder durften die Geschwister stundenlang suchen, bis wir sie daheim bei irgendwelchen Freunden fanden. -.- Aber für so Kokkolores tut es auch ein schnödes 0815-Gerät. Das muss sich der Nachwuchs dann freilich nicht selbst verdienen; tut aber seinen Zweck ebenso. Das smarte Phone wäre hingegen eben Luxus - und Luxus ist eben auch teuer.
 
Ein Kondom hätte das verhindert ;)
 
@Ramset:

das Kind, bist du böse ....... mache es bitte nicht dem Jüngling klar
 
Nach einigen Ergüssen, stelle ich mal die Frage in dem Raum.

Wer ist das, der meint ein Kind brauche ein Smartphone und hätte es durchzusetzen bei seinen Eltern.

Wer ist das, der so agiert und Kinder sogar aufwiegelt gegen seine Eltern .........

WER ist das .......

Bessere Frage, wer ist so abgebrüht ..........
 
@Kruemelmonster: "Bessere Frage, wer ist so abgebrüht .........."
Antwort: Alle die mit und mittels dieser Geräte Geld verdienen oder es planen und sich auf den Gesellschaftlichen Druck verlassen können, "entweder bist du dabei oder du bist ein Nichts".

***Nur um den "Kleinsten" aber gravierendsten Teil zu Thematisieren***

Neid ist was Urinstinktives in jeden von uns, nur die Schwelle ab der er ungehemmt nach außen dringt, sich in unkontrollierbaren Hass auf die "Fiktiven Peiniger" manifestiert, ist bei jeden anders.
Diese Schwelle ist abhängig von Sozialkompetenz, Selbstwertgefühl und der Lebenserfahrung, was nicht angeboren ist sondern sich idealer Weise mit zunehmenden Alter durch Erziehung und Erfahrung "positiv" entwickelt.

Die Sache hat einen Haken, wenn Eltern keine oder eine geminderte Sozialkompetenz, Selbstwertgefühl und der Lebenserfahrung haben, prägen sie das >>oft<< auch auf ihre Kinder, wenn das soziale Umfeld nicht dagegen steuern kann oder will, züchten wir ein Handicap das in Antisozialer / der Umwelt feindlich gesinnter (die grundsätzlich schuld an der eigenen Situation ist) Wahrnehmung mündet.

Wir kennen das warum und das theoretische wie, wie eine solche Situation zu minimieren ist, abgesehen von Geistigen Behinderungen, aber seit einen Jahrhundert fehlt das Geld und der Wille dem aktiv zu begegnen.
Mit fast zwei Millionen Kindern in Hartz IV, züchten wir eine neue bzw. Uralte Klasse der "Unterschicht", die wenn sie sich nicht irgendwie selbst aus dem Sumpf zieht keine Hilfe zu erwarten hat!
 
Eine klassische richtige Wucht hilft in den allermeisten Fällen immer noch, auch bei 13jährigen.Das zweitbewährte moderne Mittel ist der Entzug des Telefons. Es ist ohnehin nicht nachzuvollziehen, warum ein Kind ein eigenes Telefon haben soll. Ein Telefon pro Familie sollte doch wohl ausreichen um alle Familienmitglieder in zumutbarer Weise zu erreichen und das sind dann natürlich die Eltern.
 
@Grendel12:

Setze das mal um. wenn sich der Teenie beim Jugendamt beschwert, der Teenie hat das Recht dazu. Dann kommt nämlich eine Dame vom JA vorbei, die dir erklärt, dass der Teenie Anspruch auf Privatsphäre habe, auch mit 10 Jahren und es gäbe doch Telefonanlagen mit 4 Telefonen untereinander abhörsicher .........

o.K. man würde dann gerne das Großhirn alarmieren um den Schuss im Fuße vorzubereiten um so eine Person aus der Wohnung zu treten. Was aber dann dumm wäre als guter Bürger, denn dann könnten die mit eigenen PC kommen, obwohl die es vom JA hassen, aber als Ausspielung zu den Eltern genial ist.
Ein PC, der natürlich auch frei zu Zugriffen der Eltern ist, denn man hat die Privatsphäre der Kinder zu achten.

Noch Fragen ....... und wer es nicht glaubt, einfach mal ausprobieren.
 
@Kruemelmonster: zum Telefonbedarf: Als ich 13 Jahre alt war, gab es eine Telefonzelle,ca. 500m weit weg, mit einer Aufschrift "Fasse dich kurz!". Dort standen mindestens 20 Leute schon an und wenn man nach einer Stunde dran war und 3 Minuten gesprochen hat, trommelten die nächsten wütend an die Scheibe. Ein Telefon zu Hause musste man beantragen und nach mindestens 10 Jahren bekam man vielleicht eines (Festnetz natürlich und Strippe am Hörer), aber nur dann, wenn man wichtig war (Parteisekretär oder Vorgesetzter). Bei ca. 20 Familien gab es etwa ein Telefon. Dieses war auch nur von der Post vermietet. Ein Telefonanschluss musste man dann auch noch mit mindestens einem anderen Nutzer teilen: Wenn der Andere gerade telefonierte, konnte man selber nicht telefonieren. Das Telefon konnte auch nur ein "App", nämlich telefonieren. Internet oder Display gab es ohnehin nicht.

zum Jugendamt: Eine Dame vom Jugendamt sorgte in solchen Fällen eher dafür, dass 13jährige für längere Zeit zur Besinnung kommen konnte ohne weitere elterliche Verblödung aber dafür Erziehung nebst Disziplinierung.

Die Rechte eines Teenies sind, die Schule zu besuchen und brav zu lernen, Wohnrecht und Grundbedürfnisse von den Eltern einzufordern (u. a. Kleidung, Nahrung, aber jedenfalls nicht Privat-Telefon nebst Internet).>"Ein PC, der natürlich auch frei zu Zugriffen der Eltern ist..." - Bevor man die vermeintliche Privatsphäre der Kinder diskutiert: welcher PC eigentlich???
 
@Kruemelmonster: Ich verstehe nicht mehr, was das Jugendamt heutzutage macht.In den 80er Jahren wäre es die dümmste Aktion gewesen, als Jugendlicher erst über 5000 Mark Schaden zu stiften und sich dann noch selber beim Jugendamt zu melden. Die Beamten hätten ihm die "Rechte" erklärt und hätten spätestens dann eine Akte angelegt. Bei einem entsprechenden Schaden war die weitere Erziehung im Jugendwerkhof fast obligatorisch -der brauchte gar nicht selber hingehen. Spätestens dort gibt es kein Recht und auch keine Privatsphäre mehr.Wenn die "Dame vom Jugendamt" 2016 aber so tickt, soll die doch den Kindern so ein Mobiltelefon schenken und auch die regelmäßigen Kosten bezahlen und natürlich auch die damit angerichteten Schäden.
 
@Grendel12:

ich bin in den 60er, 70er aufgewachsen. Also heftige Zeit.

Und ja, meine Kinder hatten eigene Telefone. Wäre ja auch doof wenn Papi selbst die Kommunikationsanlage zu Hause einstellt. Das wäre echt dumm.

in Regenbogen-Beziehungen noch dümmer, denn da hat ein Kind wirklich das Recht auf Privatsphäre. Das Kind des Anderen !!!!

Hier wird dir schnell das JA ein X vorm U setzen. Daher kenne ich die Chose, die ich ansprach.

Bei einem stimme ich dir zu, wenn dann JA-Tanten meinen, für Smartphone haben sie aber auch zu sorgen. Sollte man mit Versagung dann vorsichtig sein, denn das kann zum Entzug führen, ohne nachrangiger Versorgung mit Smartphones.

Übel, ja, zum reihern um das System zu begreifen.
 
Wie wenn hier jeder vor 14 nie was blödes gemacht hat, das er jetzt vllt. bereut oder einfach nur dämlich findet. Ich hab in dem alter mal geklaut und wurde erwischt daraus hab ich gelernt. Es ist einfach so das man aus Fehlern lernt.
 
Bild-Schreibe?
Internet leer gekauft?
Sorry, aber nur weil jemand seinen pubertierenden Sohn nicht im Griff hat, ist das noch lange keine Meldung wert!
Klar, pubertierende Teenager sind manchmal schwierig, aber man kann das mit ein wenig Kümmern und Verständnis und vor allem gesundem Menschenverstand alles bewältigen.
Und bevor jemand das kritisiert was ich schreibe, ich habe selbst Kinder in diesem Alter bzw. gehabt und weiß wovon ich spreche!
 
@sandvik: Man sollte ihn mal richtig verdreschen, sodass er ein halbes Jahr keine Lust mehr zum Pubertieren hat weil ihm der Arsch weh tut. Eine richtige Wucht bewirkt oft Wunder.
 
Der kriegt dieses Jahr nix zu Weihnachten! So!
 
@Dr. Alcome: und kein internet bis zur Weihnachten.
 
Für 5.500 Euro kann man also das Internet leerkaufen. Huuuuui, der Kleine muss ein wahres Finanzgenie sein. Diese Eltern können fürwahr stolz sein! /i
 
Mit 5500 EUR kann man nicht mal Amazon leerkaufen. Die Amazonen schummeln nämlich: Immer wenn man was kauft werden durch den Hintereingang neue Waren reingeschafft. So kriegt man Amazon nicht leer und beim Internetlager wird es auch so sein.
 
Ein Smartphone gehört wohl kaum zur von den Eltern bereitzustellenden Grundversorgung des Kindes. Wohnung, Kleidung, gesunde Ernährung, medizinische Versorgung, Arbeitsmaterial für die Schule etc. wohl schon eher.

Bis Mitte der 90er Jahre gab es in meinem eigenen Elternhaus ein einziges Telefon (noch mit Wählscheibe!) im Flur und da war ich schon einige Jahre volljährig und hätte mir auch selbst ein Handy kaufen können, wenn ich mit meinem Geld nichts Besseres anzufangen gewusst hätte (Was ich offenbar immer wusste. ;-)). Ein eigenes Telefon bzw. Handy hatte ich erst nachdem ich Mitte/Ende der 90er Jahre ein Praktikum bei einem Mobilfunkprovider gemacht hatte und mein Arbeits-Handy samt etwas Restlaufzeit am Ende des Praktikums als zusätzliche Anerkennung geschenkt bekam. Allerdings hatte ich in meinem Praktikum von den festangestellten Kollegen, die sich einen Spass daraus machten uns Praktikanten, ihre eigenen Partnerinnen und teilweise sogar Kunden mit deren Handys über das Mobilfunknetz zu orten und abzuhören, mitbekommen, dass Mobiltelefone ein SuperGAU für die eigene Privatsphäre sind und habe mein Handy daher nach dem Praktikum recht bald verkauft, bevor es viel Wert verloren hatte und habe mir bis heute nie wieder ein eigenes Mobiltelefon angeschafft. Heute habe ich in meinem eigenen Haus nicht einmal mehr ein eigenes Festnetztelefon, da ich meinen Tag planbar halten möchte und mich Telefonanrufe bei der Arbeit stören (Ich habe in der Vergangenheit wegen eines Telefonanrufs eines Freundes mal mehrere 10.000EUR an der Börse liegenlassen, weil ich wegen des Gesprächs den Punkt verpasst habe als eine von mir gekaufte Aktie für wenige Minuten den Höchstand erreichte und sie daher erst später und dann mit weniger Gewinn verkaufen konnte. Das war also ein sehr teures Telefonat für dessen Gegenwert ich dem Freund, der mich anrief weil er einen Defekt an seinem Auto hatte und den mit mir in meiner zur Autowerkstatt umgebauten Garage reparieren wollte, problemlos sein Auto in neu hätte kaufen können. Danach habe ich mein Festnetztelefon in meinem heimischen Büro abgeschafft und bin dann dazu übergegangen, nur noch GPG-verschlüsselte E-Mails als Kommunikationsform zu akzeptieren. Die sind geduldiger als ein Telefon und reißen mich daher nicht aus irgendwelchen aktuellen Arbeitsabläufen.

Meine Tochter hat seit sie 5 Jahre alt war ein eigenes, stiftbedienbares Tablet-Convertible-Notebook mit ausklappbarer, vollwertiger Tastatur, aber ein Smartphone wird sie von mir sicherlich nicht geschenkt bekommen. Auch nicht wenn sie irgendwann ein pubertierender Teenager ist. Ich schenke ihr nur Gerätschaften die Lernanreize bieten und sie damit geistig weiterbringen. Wegen ihrem Tablet-Convertible konnte sie beispielsweise schon Lesen als sie in die Schule kam, denn sie wollte schon als 5-Jährige mit dem Gerät ohne die Hilfe ihrer Eltern spielen können und dazu musste sie eben die Beschriftungen in der graphischen Oberfläche lesen und verstehen können, worauf ich ihr Lesen beibrachte.

Smartphones bieten hingegen keinerlei Lernanreize, da deren Bedienung für den dümmsten anzunehmenden Nutzer konzipiert wurde. Auf einem bekannten Videoportal kann man Zweijährige mit Smartphone, Lifestyle-Tablets und Co. arbeiten sehen. Mit solchen Geräten würde meine Tochter verdummen und ihre Lebenszeit mit minderwertigem Entertainment totschlagen ohne dabei überhaupt noch etwas dazulernen zu können/müssen. Daher bekommt sie von mir kein Smartphone geschenkt.

Wenn sie sich später als Teenager mit 13-14 Jahren von ihrem eigenen Taschengeld oder indem sie in den Schulferien arbeiten geht etc. so ein Gerät kaufen möchte, dann darf sie das selbstverständlich. Aber als Geschenk gibt es solches anspruchsloses, elektronisches Kleinkindspielzeug, welches sie geistig nicht weiterbringt und mit dem sie von unbekannten Dritten auch noch ausspioniert wird und wegen deren Datensammlungen im späteren Leben dann Probleme bekommen kann gewiss nicht.

Des weiteren wird meine Tochter vor dem Kauf eines solchen Geräts von mir erfahren, wie mit diesen Geräten selbst Erwachsene täglich von Hard- und Software-Herstellern, Webseitenbetreibern und Behörden auf's Kreuz gelegt und um ihre privatesten Daten erleichtert werden und sich so Chancen in ihrem Leben verbauen, weil jeder der Interesse daran hat Bewegungsprofile, Bekanntenkreis und Interessen/Neigungen eines Smartphonebesitzers mit Hilfe der Daten auf dessen Gerät und der Aussendungen von dessen Gerät ermitteln und gegen ihn verwenden kann. So kann sie mir nicht später vorhalten sie nicht gewarnt zu haben.

Meine Tochter wird nicht blind in die Datenfalle rennen und sie wird niemals irgendwelche ihr später peinlichen Kinderbilder oder Geschichten über sich im Internet finden, weil meine Partnerin und ich niemals auch nur irgendein Bild von ihr oder einen Text über sie unverschlüsselt auf einem Gerät mit Funknetz- bzw. Internetzugang speichern oder gar durch das Internet versenden würden und so niemand über uns als Eltern an solche Informationen über sie kommen kann. Wenn Material über sie in Hände anderer Leute gelangt, dann ist das ihre eigene Schuld und sie muss damit leben ohne jemand anderen dafür verantwortlich machen zu können.

Wie sie das dann als Erwachsene, welche über die Gefahren aufgeklärt wurde, handhabt ist ihre eigene Sache, aber wir treten als Eltern ihr Leben nicht in der Öffentlichkeit breit, da es unsere Aufgabe ist unser Kind zu schützen anstelle es schutzlos datensammelnden Behörden und Geschäftemachern auszuliefern, wie das heutzutage viele Eltern tun, die ihren Kindern oft schon eine elektronische Hundeleine in Form eines Smartphones verpassen bevor diese auch nur das Teenageralter erreicht haben.
 
Hmm also was wäher den für ein gute strafe für das Kind, kein Handy für ein Jahr Verlängert. Internet am Kind PC streichen 1 Monate(wäher fast das schlimmste weil er denn nicht mehr im FB Katzenbilder zeigen darf. ^^ der ist nachher ganz Lieb. Und an die Eltern es gibt wunderbar funktionierende Kinder Schutz Systeme wo nicht mal viel kosten.
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