Google-Werbeprogramme verwechselt: Junge bekommt 100.000€-Rechnung

Ein junger Nutzer aus Spanien dürfte den Schreck seines bisherigen Lebens bekommen haben, als ihm eine Rechnung von Google ins Haus flatterte und der Suchmaschinenkonzern rund hunderttausend Euro von ihm forderte. Verursacht wurde diese durch eine ... mehr... Google, Youtube, Videoplattform, Generation Bildquelle: Google Google, Youtube, Videoplattform Google, Youtube, Videoplattform Google

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Herrlich :-)
 
@SimonN1: die Reaktion der mutter leider nicht, ist natürlich wieder das System schuld.
 
@Cosmic7110: Die Reaktion der Mutter ist doch richtig.
Der Junge ist nicht geschäftsfähig und Google hätte das VORHER überprüfen müssen.
 
@nightdive: genau, aber n Youtubeaccount darf er haben, und seine Mutter weis auf jedenfall was der 12 jährige da treibt..
 
@Cosmic7110:

und hier dürfen sogar sehr viele schreiben, auch ohne Hirn nachweislich dahinter und die dürfen sogar Minus geben und tun das auch sehr gerne .......... lustig solche Leute, nicht wahr ?

und nun ?

Hier kennzeichnen sich diese Individuen dann sogar mit Erwachsen

und nun ?

....... macht Winfuture mit denen Geschäfte im 6stelligen Bereiche .......

ach, ne, doch, ne ......
 
@nightdive: Naja, Eltern haben eine Aufsichtspflicht für ihre Kinder und sind, zumindest in Deutschland, durchaus für Schäden haftbar, die aus einer entsprechenden Verletzung hervorgehen.
 
@Stratus-fan: Wäre der geschäftsfähige Vertragspartner seiner Sorgfaltspflicht nachgekommen, wäre kein Schaden entstanden.
 
@MrRossi: Es ist also Google zuzumuten jeden einzelnen Vertrag einzeln zu untersuchen aber nicht den Eltern dem Kind einfach zu sagen, dass er/sie keine Verträge ohne ihre Erlaubnis unterschreiben darf? Ich denke wir haben andere Ansichten von Erziehung^^
 
@Stratus-fan: Von Erziehung vielleicht nicht, sicher aber vom eigentlichen Thema. Wenn es reichen würde dem Kind es nur zu sagen wäre es schön, aber da sollte man nicht realitätsfremd sein.
 
@MrRossi: Sollte das nicht ausreichen, wären die Eltern auf jeden Fall haftbar, da in diesem Fall ein erhöhtes Maß an Kontrolle angebracht wäre. Zumindest ist das in Deutschland so geregelt.

Wenn die Eltern wissen, dass sie ihrem Kind in solchen Dingen nicht vertrauen können, sind sie schon per Gesetzt zu mehr Vorsicht verpflichtet um im Zweifelsfall nicht haftbar gemacht werden zu können.
 
@Stratus-fan: Es gibt Dinge auf die man sich nie verlassen kann bei Kindern, von daher kommt man demnach nicht um eine 24/7 herum. Die böse Überraschung kommt sonst sicher........... Sie scheinen die Qualität ihrer Erziehung zu Überschätzen, denke Ich.
 
Diejenigen Publisher, die die Werbung fuer den Youtube-Kanal angezeigt bekommen haben, werden die Sache weniger witzig finden. Google wird nicht einfach so die Rechnung stornieren, ohne sich das Geld selbst dann bei den Publishern wieder zurueck zu holen.
 
@JanKrohn: Blödsinn.
Ein 12-Jähriger ist gesetzlich nicht geschäftsfähig und kann keine solchen Verträge abschließen.
Google hat da einfach "Pech" gehabt, dass sie mit einem 12-Jährigen Business gemacht haben.
Das ist nicht das Problem der Publisher.
 
@moribund: Google dürfte das unter Peanuts verbuchen....
 
@Cosmic7110: Oder unter Marketing, wenn sie es so hindrehen, dass sie "großzügig" die Rechnung storniert haben.
 
@moribund: Adsense AGB lesen und verstehen: "An Sie zu leistende Zahlungen können zurückbehalten oder angepasst werden, soweit Werbeanbietern entsprechende Beträge gutgeschrieben oder zurückerstattet werden oder es sich um Beträge aus ungültigen Aktivitäten, wie von Google nach eigenem Ermessen festgelegt, handelt."
 
@JanKrohn: Und trotzdem bezweifle ich stark, dass Google diese Sache jetzt an die Publisher auslässt. Mal sehen wer Recht behält... ^^
 
@moribund: Und seine Eltern haben darauf zu achten, dass ein 12-jähriger Junge keine solchen Verträge abschließt. Die Eltern tragen hier einen Großteil der Schuld. Allein die Tatsache, dass jemand mit 12 Jahren seine Bankdaten im WWW eingibt ist schon grenzwertig.
 
@Stratus-fan: Eltern haben nicht darauf zu achten das ein 12 Jähriger keine Verträge abschließt, das obliegt wohl eher dem Geschäftsfähigen Vertragspartner! Und das die Eltern ein Großteil der Schuld haben stimmt somit auch nicht. Eltern können ja auch nicht 24/7 auf ihre Kinder aufpassen.
 
@MrRossi: Nicht 24/7, aber Eltern müssen Grenzen setzen und Regeln vermitteln. Nennt sich auch Erziehung.

Es wurde sogar bereits vom Bundesgerichtshof (I ZR 74/12) entschieden, dass Eltern eine REGELMÄßIGE BELEHRUNGSPFLICHT gegenüber ihren Kindern haben was z.B. die Benutzung von Internet-Tauschbörsen angeht.

Auch gibt es bei abgeschlossenen Verträgen, die auf falschen Altersangaben beruhen, regelmäßig Auseinandersetzungen vor Gericht die längst nicht immer zugunsten der Eltern ausgehen.

Denn rein rechtlich sieht es in Deutschland so aus: "Bei Eintritt von Schäden, die durch ein minderjähriges Kind verursacht werden, wird grundsätzlich vermutet, dass der Aufsichtspflichtige seiner Aufsichtspflicht nicht ausreichend nachgekommen ist (= Verschuldensvermutung)."

Da gibt es kein Schwarz und Weiß. Die Gerichte entscheiden sehr individuell nach der Entwicklung des Kindes. Je "erwachsener" ein Kind ist, desto geringer fällt die Aufsichtspflicht aus.
 
@Stratus-fan: Hm, meines Wissens betrifft das was du hier schreibst den Fall, wenn Kinder irgendwelche Schäden anrichten (zB Unfall, etc), nicht wenn sie Geschäfte tätigen.
Und da ist, zumindest nach österreichischen Recht der Deal eines 12jährigen "schwebend unwirksam", das heißt ohne Erlaubnis der Eltern ungültig.
Wird wohl in Spanien ziemlich ähnlich sein.
 
@moribund: Naja, hier ist ja ein Schaden von 100.000 Euro entstanden.
 
@Stratus-fan: Hm, ich denke du weißt was ich mit Schaden meine. ^^(Sachschäden, Unfallschäden, etc)
 
Die Gier, die unermessliche Gier, für nur einen Klick Kohle zu bekommen.

und das meine ich auf beiden Seiten.

Egal ob ich nun durch Werbung auf meinem Kanal Kohle generieren will, oder selbst als Werbender einsteigen will, muss man seine Geschäftsfähigkeit nachweisen. Üblicherweise muss als Werbender das Unternehmertum nachgewiesen werden, bzw. die Selbstständigkeit, wenn man verdienen will.

Aber ist ja gnädig, wenn die stornieren wollen ................
Die Mutter hat schon Recht.
 
@Kruemelmonster: Für Google dürfte es günstiger sein, hier und da mal eine Rechnung zu stornieren, als bei jedem Antrag einen aufwendigen Post oder Video Ident durchführen zu müssen.
 
@Stefan1200:

für Postident zahlt der Antragsteller und wenn du ein Gewerbe hast, hast du eine Gewerbeanmeldung.

Und, wer auf seinen Youtube-Kanal Werbung schaltet, um daran zu verdienen, agiert GEWERBLICH !!!!!!!!!! Schön anmelden und Steuern zahlen !!!!!

Daher, die Mutter hat schon recht, SO, dürfte so etwas gar nicht passieren.
 
@Kruemelmonster: Aber die Mutter sollte einen 12-jährigen vielleicht auch soweit sensibilisieren, dass er zumindest vorher fragt bevor er seine Bankverbindung im WWW eingibt.

In dem sich daraus ergebenden Gespräch wäre sicherlich die ein oder andere Frage aufgekommen. Ob jetzt jeder gleich zum Steuerberater rennt ist eine andere Sache.

Ich habe als 14-jähriger auch nicht eigenmächtig ein ebay-Konto eröffnet. Auch große, junge "YouTube-Stars" aus DE haben das hinbekommen. Bei den 'Lochis' kümmern sich z.B. die Eltern um den finanziellen Teil und sind formell die Geschäftspartner von Google.

Als Mutter unreflektiert alle Schuld auf Google zu schieben... Auch etwas sehr arm.
 
Wenn er im Gegenzug 100.000 Euro gemacht hätte, dann würde er bejubelt werden und keiner würde von nicht geschäftsfähig sprechen.

Aber wenn heute jeder 12 Jährige glaubt, der große Macher zu sein, und wie hier in die Kacke rennt, dann ruft man gleich "nicht geschäftsfähig" und alles wird storniert.
 
@andi1983: ist halt der Schutz, den Kinde genießen!? Was ist so schlimm daran, es sind Kinder, auch wenn sie noch so cool machen und geh mal davon aus, dass die Eltern dem schon Feuer unterm hintern gemacht haben werden. Natürlich verteidigt die Mutter ihren Sohn aber in der Öffentlichkeit, wer das nicht macht, ist ne Rabenmutter.
 
@TeKILLA:

das Kind hat doch keine Schuld, wenn Google nicht überprüft und dem Kinde quasi noch einen 6stelligen Dispo einräumt ..... menno

Die Lachnummer ist da Google.
 
@TeKILLA: Eine Rabenmutter ist höchstens Jemand, dessen minderjähriges Kind blauäugig seine Bankverbindung im WWW eingibt. Stichwort Medienkompetenz. Da liegt doch ein Teil vom Problem.

Mal abseits davon, dass Google bei solchen Beträgen das Konto schon vorher richtig verifizieren sollte.
 
@Stratus-fan: Sorry, aber das ist Blödsinn. Kinder sind blauäugig! Und 12 Jährige bauen Mist, früher eben auf Schulhöfen oder Baustellen oder sonst wo, heute eben im Netz.

Über das Verhalten von google bzw. Youtube kann man halt dann streiten, oder auch nicht. Einerseits will keiner, dass man ewig verfizieren muss, bis man etwas nutzen kann, andererseits muss es aber sein, damit so was eben nicht passiert. Dennoch ist es verdammt richtig, dass Kinder dafür nicht bestraft werden! Genau aus diesem Grund sind sie nämlich noch nicht bzw. eingeschränkt geschäftsfähig.
 
@andi1983:

würdest du als seriöses Unternehmen, Geschäfte machen mit jemandem im 6stelligen Bereiche, dessen Identität nicht mal geprüft hast ?

noch besser, als so seriöses Unternehmen dann in Vorkasse gehen, im 6stelligen Bereiche ?!

Tja, die Geilheit der Zahlen, steckt sogar unsere Kinder an, man muss halt nur schaffen ........ nur mit schaffen hat das nichts zu tun ........ denn andere schaffen mit Rechnungen ohne etwas zu tun und die schaffen dann so richtig.
 
Also hat er Adwords angeklickt. Bis da aber mal 100.00 zusammen kommen, muss es schon ordentlich Klicks geben oder sind die Klicks auf deren Videos besonders wertvoll und damit teuer für die Jungs gewesen?
 
Die Mutter: "Schuld sind immer die anderen".
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