Webcam-Girl-Urteil: Auf der Alm, da gibt's koa Sünd - zu Hause schon

Einem in der Erotik-Branche tätigen "Webcam-Girl" mit dem Pseudonym Natalie Hot aus dem bayrischen Ampfing wurde die Arbeit zu Hause untersagt. Das Münchner Verwaltungsgericht gab der Beschwerde von Nachbarn Recht, diese hatten sich u. mehr... Office, Porno, Büro Bildquelle: Larry Knowles (CC BY 2.0) Office, Porno, Büro Office, Porno, Büro Larry Knowles (CC BY 2.0)

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lächerlich. lasst das mädel doch zu haus vor der cam arbeiten...
 
@stf: Kommt drauf an, was mit "ihre offenbar lautstarke Tätigkeit" gemeint ist. Wenns wirklich sehr laut und störend ist, könnte ichs schon nachvollziehen, wenn allerdings nur irgendwelche spießigen Nachbarn "so eine" nicht als Nachbarin wollen, wärs lächerlich...
 
@szoller: Diesen konservativen und prüden Nachbarn ging es einfach ums Prinzip. Die haben da überhaupt nichts gehört und wohl auch nichts gesehen denn 1. Gibt es Fenster (Da hört man wohl kaum ein 0815 Stöhnen) und 2tens empfängt ein "Webcamgirl" im normal niemanden zuhause...

Diese Nachbarn sind die selben wie die, welche in die Stadt neben einen Club ziehen und dann versuchen via Anwalt den Club zum Schliessen zu bewegen, obwohl der Club vorher da war!
 
@Edelasos: 0815 Stöhnen kommt von deiner Partnerin, wenn sie selber Hand anlegt. Die ganzen Webcamgirls sind da aber meistens ein Stück weit lauter.
 
@Mithena: Woher weisst du das ich eine Partnerin habe? :P
Ist das so? Sprichst du aus Erfahrung?
 
@Edelasos: na du hast sicher keine, also alles gut ;)
 
@Edelasos: Wohne sie in einem Eigenen Haus oder einer Mietwohnung? Da stoert doch schon der Nachbarssohn beim Zocken.
 
@Edelasos: Ob und wie oft Webcam-Girls Besuch zuhause empfangen, hängt dann doch schon äußerst stark von der Art der Show ab. Für den hier vorliegenden Fall habe ich allerdings keine Informationen darüber.

Aber üblicherweise kommen da nicht zig Leute täglich vorbei!
... VORBEI!
Die haben meist feste "Drehpartner" und die bleiben auch nicht nur für 'ne zehnminütige Session.

Also entweder die Anwohner bezeichnen dort alles ab 1 fremdes Auto pro Tag als "erhöhtes Verkehrsaufkommen" oder die Dame pflegt direkten Endkundenkontakt, das nennt sich dann aber nicht mehr Webcam-Girl.

Irgendwie lächerlich ist das Ganze schon.
Wenn sie tatsächlich zu laut ist, sollte man sie einfach verwarnen oder bestrafen wie bei Leuten die dauernd zu laute Partys veranstalten und fertig.
 
@crmsnrzl: Mal nur sooo zur Ergänzung: Prostitution ist in Wohngebieten (meist auch Sperrgebiete) verboten, auch im eigenen Haus bzw. in der eigenen Wohnung.

"Reines" Webcam-Girl ist aber meistens KEINE Prostituierte, sondern jemand, der sich sexuell aufreizend vor der Webcam darstellt, aber damit auch Geld verdient über Abos, über geschlossene Chats usw.

Eigentlich hätte also in dem Verfahren geklärt werden müssen, ob die Frau auch bzw. nur der Prostitution nachgeht.

Desweiteren müßte geklärt werden / worden sein, ob in der Wohnung deutlich eine Nutzung als "Film-"Studio" überwiegt gegenüber der reinen Wohnnutzung. Hierfür könnte sprechen "..."Lärmentwicklung" und "hohes Verkehrsaufkommen...", wenn dem denn so war. Wenn das bejaht wird, liegt eine gewerbliche Nutzung vor. Das ist baurechtlich von der Gemeinde / Stadt genehmigungspflichtig bzw. mitteilungspflichtig. Siehe nachfolgend! Nicht nur bei der Tätigkeit der Frau sondern auch bei anderen, ganz "normalen" Tätigkeiten wie eben Architektenbüro oder sowas.
 
@Kiebitz: Gute Darstellung der rechtlichen Lage siehe da bei Industrie- und Handelskammer Hannover:

http://www.hannover.ihk.de/ihk-themen/planen-bauen/bauleitplanung/bau-und-planungsrecht/gewerbliche-nutzung-einer-wohnung-auf-genehmigung-achten.html

Sachverhalt >>>"...Gerade für Existenzgründer ist der kostensparende Start in die unternehmerische Tätigkeit nicht selten oberstes Gebot. Was liegt da näher, als den Einstieg in die Selbständigkeit in den eigenen vier Wohnwänden zu wagen? Das aber kann riskant, weil baurechtlich unzulässig sein und unter Umständen sogar ein Klagerecht gestörter Nachbarn zur Folge haben.........

Handelt es sich um eine Wohnung in einem nach der Baunutzungsverordnung (BauNVO) als sogenanntes Allgemeines Wohngebiet (WA) einzustufendes bzw. um ein als Allgemeines Wohngebiet in einem Bebauungsplan festgesetztes Baugebiet der Gemeinde (vgl. Bebauungspläne), so kann die Nutzung der Wohnung für gewerbliche Zwecke unzulässig sein. Ist dies nicht der Fall, wird sie aber im Regelfall zumindest genehmigungsbedürftig sein. Dabei richtet sich der Umfang der Genehmigung in erster Linie nach der geplanten Nutzung. Bei einer Tätigkeit beispielsweise in einem Arbeitszimmer oder an einem Telearbeitsplatz, ohne weitere Angestellte innerhalb der eigenen Wohnung, die sich nach außen (gegenüber der Nachbarschaft) nicht bemerkbar macht, ist in einigen Kommunen bereits eine einfache Anzeige der Nutzung bei der zuständigen kommunalen Stelle (Bauamt, Bauordnungsamt etc.) ausreichend.

Noch restriktiver als in Allgemeinen Wohngebieten sind die Einschränkungen für gewerbliche Tätigkeiten - nicht nur in Wohnungen - innerhalb von sogenannten Reinen Wohngebieten (WR).

Da die Reinen Wohngebiete baurechtlich den höchsten Schutzanspruch vor jeder Störung durch gewerbliche Tätigkeit genießen, ist dort jede Nutzung unzulässig, von der nach dem Typ der Tätigkeit störende Auswirkungen auf die Nachbarschaft grundsätzlich nicht ganz auszuschließen sind. Das wird daran deutlich, dass selbst "nicht störendes" Gewerbe außerhalb von Wohnungen dort nur ausnahmsweise zulässig ist. Und diese in den §§ 3 und 4 der Baunutzungsverordnung (BauNVO) im einzelnen genannten Ausnahme-Nutzungen kann die Gemeinde im betreffenden Bebauungsplan zulassen, muss es aber nicht.

Einzige Ausnahme zu Gunsten allgemein zulässiger Berufsausübung in Wohnungen innerhalb von Reinen und Allgemeinen Wohngebieten sind die sogenannten "freie Berufe" und die mit ihnen artverwandten Tätigkeiten (vgl. § 13 BauNVO) - allerdings nur bis zu einem bestimmten Anteil der Raumausnutzung eines Wohngebäudes und nur bis zu bestimmten, aus der Rechtsprechung entwickelten Höchstgrenzen z. B. der ggf. zu erwartenden Kundenfrequenz oder der Anzahl der Angestellten.

So die Darstellung der Industrie- und Handelskammer Hannover! ALSO auch aufgepasst, wenn sich jemand selbständig machen will bzw. ein Startup machen will!!!
 
@Kiebitz: Hier geht es aber auch darum, dass sich das cam girl für Geld Leute eingeladen hat, um mit ihnen Filmchen zu drehen. Ist das schon Prostitution?
 
@poplock: Wenn die Leute dafür bezahlen oder bezahlt werden am Filmdreh als "Darsteller" teilzunehmen, würde ich das offiziell nicht als Prostitution werten.
Ähnlich wie bei Escort-Damen, denke ich.
 
@poplock: Wooo steht, das "...dass sich das cam girl für Geld Leute eingeladen hat...". Ich sehe dazu NICHTS! Das Urteil besagt gem. News auch nichts dazu. Könnte ja auch -theoretsich !- sein, dass diese Leute mit den Aufnahmen zusammen mit dem Cam-Girl ebenfasll am Einkommen beteiligt sind-oder?!

UND nein! Solche Filme, Clips, Seitenangebote, Chatangebote usw. zu erstellen, sind keine Prostitution. Prostitution bezeichnet die Vornahme sexueller Handlungen gegen Entgelt an / mit dem Zahlendenden (Freier). Das war hier ja offensichtlich nicht gegeben. Als Cam-Girl verdient sie ihr Einkommen durch Zurschaustellung ihrerselbst.

Der Europäische Gerichtshof erklärte in seiner Entscheidung vom 20. November 2001, dass Prostitution zu den Erwerbstätigkeiten gehört, die "Teil des gemeinschaftlichen Wirtschaftslebens" im Sinne von Art. 2 EG sind. In Deutschland besagt ein Urteil des Berliner Verwaltungsgerichtes, in der Urteilsbegründung, die Prostitution sei heute nicht mehr als sittenwidrig anzusehen, es habe eine Veränderung der Wertvorstellungen gegeben.

Sofern es sich nicht um Zwangsprostitution handelt, ist daran auch nichts mehr Strafwürdiges.
 
@Kiebitz steht im Artikel ;) besuchen Sie besser noch mal eine Schule, da lernt man das lesen
 
@Edelasos: Woher weißt Du das, dass die Nachbarn konservativ und prüde sind, dass die überhaupt nichts gehört und nichts gesehen hatten, dass diese / ihre Nachbarn die selben sind, die via Anwalt einen Club zum Schliessen bewegen wollen. Woher weißt Du das alles? Du warst also vor Ort da. Du hast also bei den Erotik- / Porno-Webcam-Drehs mitgemacht bzw. dabei zugeguckt? Und woher weißt Du, dass ein "Webcamgirl" im normal niemanden zuhause empfängt? Du hast Erfahrung auf dem Gebiet? Andererseit könnte man aus Letzterem ("...

Kurzum, Du schmeißt mit Vorurteilen und Behauptungen um Dich, ohne den realen Sachverhalt zu kennen! Du bist also genauso voller Vorurteile, wie Du von den Klägern behauptest! Ein Esel schimpft den / die anderen Langohr! ‚-)

In einem hast Du wohl aber Recht wenn Du schreibst "...und 2tens empfängt ein "Webcamgirl" im normal niemanden zuhause...". Ein Webcam-Girl ist meistens NICHT ! eine Prostituierte. Ist ja in dem Verfahren aber auch nicht behauptet worden!
 
@szoller: man kann sich ja nicht immer einen von der palme wedeln wenn die das kreischen anfängt, bzw, hat man da auch nicht immer lust drauf. lärmbelästigung ist lärmbelästigung. fertig!
 
@stf: Das darf sie ja - nur halt nicht so laut. Kann mir schon vorstellen, wenn die da einenOrgasmus simuliert, dass das niht ganz Geräuschlos von sich geht. Soll Männer geben die daruf stehen wenn ihre Mädels beim Sex heftig Quieken.
Es ging hier also nicht um das Gewerbe an sich, sondern eher um die Lärmbelästigung.
Hinzu kommt, dass es in veilen Komunen Sperrbezike gibt, in denen du keiner gewerblichen Erotischen Darbietung nachkommen darfst. Auch nicht in deinen eigenen vier Wänden.
 
Neid ist estwas schlimmes, wenn er von der Nachbarin kommt ...
 
@AtomicMatrix: Neid ist die höchste Form der Anerkennung.
 
Ich finde diese Entscheidung an den Haaren herbeigezogen und schlichtwegs - vorallem in der Begründung - lächerlich. Außerdem darf nach der Gewerbeordnung und auch nach den Finanzgesetzen ein Gewerbe in der Wohnung durchgeführt werden, wenn es entsprechend angemeldet ist. Und das war es ja gemäß dem Erkenntnis eindeutig ... "dass die Tätigkeit in einem entsprechenden zeitlichen Umfang dauerhaft und regelmäßig stattfindet", verlangt außerdem die Gewerbeordnung, auch die Ausrichtung auf Gewinn wurde bestätigt, sonst wäre es ja Liebhaberei gewesen. Die fadenscheinige Begründung rechtfertigt eigentlich voll die Gewerbeausübung, da auch ortliche AUsschließungsgründe nicht vorlagen
 
@seti40s: Man darf jetzt auch nur begrenzt, wenn überhaupt, lärmintensive Sachen wie Restaurant mit Biergarten in Wohngegenden haben. Denke da ist hier die Lage ganz ähnlich. Sie macht halt lärmintensive Sachen in einer Wohngegend ohne auf ihre Nachbarn Rücksicht zu nehmen.
 
@seti40s: Das soll wohl nach Baurecht (nicht Gewerbe- oder Steuerrecht) verboten worden sein. Das ist nochmal was anderes. Steuern etc müsste sie natürlich unabhängig von der Genehmigung zahlen (Al Capone ist auch nur wegen Steuerhinterziehung eingefahren und nicht wegen seiner verbotenen Geschäfte und Morde).
 
@seti40s: Naja.... selbst wenn ich es rein Hobbymäßig mache, darf ich in meiner Wohnung auch keine Schreinerei oder Schlosserei einrichten, oder?
 
Wenn sie aber ihren Spaß nicht vor der Webcam zeigt, sondern selber Hand (oder sonst was) anlegt und dabei laut ist, wäre es ihr auch untersagt? Wie ist das, wenn sie mit ihrem Freund sich vergnügt, müsste sie sich den Mund zukleben? Fragen über Fragen...
 
@John Rambo: Wenn deine Nachbarn Hyperaktiv und lautstark Sex haben und daurch Lärmbelästigung verursachen, ist das genau das gleiche.
Es get nicht um das Gewerbe, sondern um die Lärmbelästigung.
Wenn ich meinen Waffenschrank aufmache und vollziehe Beschussversuche in meiner Wohnung wären die Nachbarn wohl auch nicht begeistert.
 
@LastFrontier: Stimmt, nur das mit den "Beschussversuchen" ist ein sehr schlechtes Beispiel, da du sicherlich generell keine solchen in Wohngegenden und schon garnicht in ungeeigneten Räumen (sind Wohnungen i.d.R. nicht) durchführen darfst. Ich sähe da eine Gefahr für Leib und Leben sowohl für andere als auch dich selbst.
 
@tapo: Du kannst in deinen eigenen Wänden tatsächlich rumballern wie du willst. Du musst nur Sorge dafür tragen, dass die Kugeln die Räume nicht verlasen können. Und gegen den Lärm solltest du auch was unternehmen; z.B. Schalldämpfer. Und Eigentümer solltest du auch sein. Denn ein Vermieter wird nicht gerade bgeistert sein wenndu die Tapete erschiesst.
Ansonsten steht dem aber nichts im Wege.
 
Richtiges Urteil finde ich.

Ich möchte auch kein "Gewerbe" in der Nachbarschaft, klingt zwar Spaßig aber der Lärm 7 Tage die Woche ginge mir dann doch auf den Keks, dann noch die "Kunden" Menschen denen man nicht unbedingt begegnen will.

Und zusätzlich, um Helen Lovejoy zu zitieren:

"Kann denn nicht wenigstens einer an die Kinder denken!"
 
@Kribs: Sie arbeitet ja nicht als Prostituierte sondern als CamGirl - auch wenn sie wohl ab und an Filme bzw. Shows mit Fans dreht und produziert, sollte da nicht ansatzweise soviel "Laufkundschaft" wie bei einer Hure aufkommen. Davon mal ab: Es wurde nie wirklich geklärt, wieviel Lärm da letzten Endes wirklich nach draußen dringt. Und wenn sie sich mit ihrem Freund vergnügt macht es doch auch Lärm - darf sie das denn etwa auch nicht?
 
@kazesama: Sorry, irgendwie ist dein Antwortkommentar verspätet erschienen, oder ich bin Blind?

Die meisten Dinge hab ich schon nachstehend bei anderen Antwortkommentaren beantwortet, fehlt nur deine letzte Frage,

"Und wenn sie sich mit ihrem Freund vergnügt macht es doch auch Lärm - darf sie das denn etwa auch nicht?"

Die beste Antwort ohne mich in die Nesseln zu setzen:

http://www.experto.de/immobilien/mieten-und-vermieten/ruhestoerung-wie-laut-duerfen-sie-im-schlafzimmer-sein.html
 
@Kribs: Ja das kann sein, mein Kommentar, so hatte ich den Eindruck, musste erst vom Admin geprüft werden glaub ich? Jedenfalls erschien gestern beim Absenden eine Meldung die darauf schließen lies.

Und so interessant der gepostete Link von dir auch ist - sie wohnt ja nicht zur Miete sondern hat ein eigenes Haus. Und ich gehe ehrlich gesagt nicht davon aus, dass sie da permanent die Fenster auf hat oder aber anderweitig dafür sorgt das da groß was nach außen dringt. Und das man anhand irgendwelcher "Bauvorschriften" verboten hat das sie ein "Home Office" hat - im EIGENEN HAUS - aber das ist mehr als deutlich das man sie hier einfach kleinhalten will bzw. moralisch nicht mit ihrer Tätigkeit einverstanden ist und das es nicht um was anderes geht. Aber hey, Hauptsache die Richter schauen sich dann abends ihre Videos an. Zu Recherche Zwecken versteht sich...
 
@Kribs: Die hat sich zuhause vor der Webcam ausgezogen und das gestreamt. Keine lauten Geräusche, keine Kunden. Genau das wurde ihr jetzt verboten. Jetzt denk nochmal über den Sinn deines Kommentars nach.
 
@mh0001:
Hem..., "Keine lauten Geräusche, keine Kunden."
Artikel:
"Begründet wurde die Entscheidung damit, dass ihre offenbar lautstarke Tätigkeit nicht im Einklang mit dem Baurecht stehe."

Und das sie keine Kunden zu hause hatte hast du sehr wahrscheinlich direkt an der Haustür kontrolliert, oder gar in der Wohnung?
 
@Kribs: Und woher weißt du, dass sie welche hatte?
 
@mh0001: So schwer ist das nicht, einfach mal auf MDH gucken was Sie so alles vor der Webcam dreht. ;)
 
@Kribs: Text richtig gelesen?
Es ist kein "Gewerbe"! Sie dreht Filme, da gibts (zumindest in ihrer Wohnung) keine Kunden. Und zu dem Vermesser und dem Grafiker werden wohl mehr Menschen täglich kommen, als um einen Film zu drehen.
Das einzige was ich gelten lassen kann, ist die Lautstärke, doch da könnte man mit Auflagen arbeiten.
Leider ist erst die übernächste Instanz außerhalb Bayerns, mal schauen (wenns soweit kommt), wie es dann aussieht.
 
@kontrapunkt: Auch an dich, woher weißt du so genau, das sie keine Kunden bei sich hatte?
 
@Kribs: Na weil sie ein Webcam-Girl ist und keine Prostituierte.
 
@Ryou-sama: Wo bitte steht das sie "keine Prostituierte" ist, wobei die Definition von Prostitution sehr weit ist, bzw. wieso schließt das eine das andere aus?
 
@Kribs: Und wo steht dass sie eine Prostituierte sei? Sorry für den Ausdruck, aber wenn du Pornodarsteller mit Prostitution gleichstellst, dann musst du wohl hinterm Berg wohnen. "Arbeitskollege" ist das gesuchte Wort.
 
@Ryou-sama: Ich weiß nicht wie man es anders Definieren kann, ich kann es aus dem Gesetz und dem Wikipedia Artikel nur so:
§ 1
Sind sexuelle Handlungen gegen ein vorher vereinbartes Entgelt vorgenommen worden, so begründet diese Vereinbarung eine rechtswirksame Forderung. Das Gleiche gilt, wenn sich eine Person, insbesondere im Rahmen eines Beschäftigungsverhältnisses, für die Erbringung derartiger Handlungen gegen ein vorher vereinbartes Entgelt für eine bestimmte Zeitdauer bereithält.

Darin wird nicht festgelegt das Sexuelle Handlungen an anderen maßgeblich sind, auch zur Anschauung gestellte an sich selbst gegen Bezahlung vorgenommene Handlungen sind dann Prostitution!

http://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl&jumpTo=bgbl101s3983.pdf#__bgbl__%2F%2F*%5B%40attr_id%3D%27bgbl101s3983.pdf%27%5D__1475770217444

Prostitution (von lateinisch prostituere "nach vorn/zur Schau stellen, preisgeben") bezeichnet die Vornahme sexueller Handlungen gegen Entgelt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Prostitution

Ich nehme gern und Dankend andere Sachverhalte an die meine Interpretation durch Fakten zurechtrückt.
 
@Kribs: Ein moderner Begriff, z.B. im Gesetz, wäre Sexarbeiter(in) und da wird es schwer eine Abgrenzung zu der Tätigkeit zu finden. Rechtlich ist der Begriff also weiter gefasst, als es umgangssprachlich wirkt.
 
@Kribs: Hätte sie Kunden bei sich zu Hause bedient, wäre sie eine Prostituierte. Und Prostitution in Wohngebietenausserhalb der Sperrbezirke ist verboten.
Woher weisst du eigentlich dass sie Kunden hatte? Und vor allem welche?
 
@LastFrontier: "Woher weisst du eigentlich dass sie Kunden hatte?
"
Das weiß ich eben nicht, aber ich kann es eben auch nicht ausschließen, zumal solche Gewerbe immer irgendwelche "Dunklen Gestalten" anzieht.
 
@Kribs: Mutmassungen zählen nicht. Persönliche Gefühle und allgemeiner Poulismus auch nicht.
Im letzten Mietshaus in dem ich wohnte (10 Parteien) haben im Erdgeschos vier Mädels hier horizontalesGewerbe betrieben. War absolut problem-und stresslos. Im Sommer habe ich sogar mit denen im Hinterhof immer gefrühstückt. Also die Mädels waren absolut gut drauf - im wahrsten Sinne des Wortes ;-)
 
@LastFrontier: "Mutmaßungen" Ok, "Persönliche Gefühle" auch OK, aber "allgemeiner Populismus" ist eine beleidigende Unterstellung die ich zurückweise!

Man mag ja sein das Single kein Problem damit haben, vieleicht turnt es auch an, aber als Familienvater habe ich besonderes im Hinblick auf meine Kinder eine andere Gewichtung, von der ich keinen Millimeter abrücke!
 
@Kribs: o.K. Populismus ist vielleicht etws übertrieben. Aber wie wäre es mit Vorurteilen?
EineHure ist kein schlechterer oder besserer Mensch als du oder ich. Und solange sie dazu nicht gezwungen wird, ist das eine ganz normale Dienstleistung wie jede andere auch. Also "meinen" vier Mädels hätte ich jederzeit meine Kinder anvertraut.
 
@LastFrontier: "Eine XX ist kein schlechterer oder besserer Mensch als du oder ich."
Sowas würde ich nie behaupten und jeden der diese Behauptung aufstellt würde ich zurechtweisen diese Diskriminierung zu unterlassen!
Ich habe auch nicht dagegen wenn sie Freiwillig ihren Gewerbe nachgehen!
Nur nicht im einen Wohngebiet, das wie das Wort schon sagt kein Gewerbegebiet ist!

Sorry, irgendwie ist dein Antwortkommentar verspätet erschienen, oder ich bin Blind?

Edit: das H... Wort wird bei mir nicht zugelassen.
 
@Kribs: Ja - der Kommentar kam später, da das H...e wohl erst freigegeben werden musste. Ist halt so wenn einWortfilter nur auf Schlagwörter ausgelegt ist und keine Sätze olderDialoge kennt.

Nichts desto trotz - solange die ihrem Gewerbe nicht auf der Strasse nachgehen (Bordsteinschwalben) ist mir das egal was die in ihren eigenen Wänden machen.

ich finde das schon irgendwie komisch. Die Pornoindustrie ist einer der Umsatzträchtigsten Zweige schlechthin. Dann hat mans mal live nebenan und plötzlich ist es verwerflich.
Unsere Gesellschaft ist inSachen Sex und Prostitution einfach nur Prüde. Hunter den Kulissen poppen wie die Tiere und nach aussen auf Biedermann machen.
Mal davon ab dass es Plattformen im Internet gibt, auf denen man sich gezielt zum (kostenlosen) Sex verabreden kann. Ich hab da einen türkischen Freund, der holt sich jedes Wochenende eine andere Tussy übers Internet zu sich ins Bett. Und die kommen teilweise von weit her gefahren.
Also "Jeff - mein Name ist Jeff" ist keine Fiktion sondern eher realer Alltag.
Sex (auch bezahlter) ist seit Jahrtausenden eine Begleiterscheinung der Menscheit und wird es auch bleiben bis die Natur uns von diesem Planeten fegt.
Der Mensch ist ein Triebtier. Und neben Neid, Missgunst, Hass, Liebe gehört auch Sex dazu.
 
@LastFrontier: Hier wird wider in die Antwortkommentare "Gehakt", das kaum noch ein Zusammenhang erkennbar ist, "das ist nicht schön"!

Ich differenziere zwischen Toleranz gegenüber den Personen die dem "Gewerbe" >Freiwillig< nachgehen (egal in welcher Ausprägung/Richtung) und dem Ort an dem das Gewerbe ausgeführt wird!.
Der unmittelbare Wohnbereich (Wohngebiet) muss ein besonders geschützter Bereich bleiben, egal wie hoch die Toleranzschwelle des Einzelnen ist!
Ich >schätze< fast jeder kann nach kurzen Nachdenken Dinge Formulieren, die er nicht im seinen Wohnbereich haben will!

Aber Toleranz hat Zwei Seiten, nicht nur das ich >Eingeschränkt< das "Gewerbe" und die Menschen darin tolerieren soll, so hat auch das Gewerbe und die darin tätigen Menschen den selben Maßstab an Toleranz auszuüben gegen Menschen außerhalb ihres Tätigkeitsumfeldes, die ohne es zu wollen involviert werden.

Um es kurz und Prägnant auszudrücken:
"Solange ihr (Gewerbe) mir nicht in meiner Geschützten Wohlfühlzone in dir Quere kommt, ignorier ich euch Tolerant weiter!"
 
@kontrapunkt: Na kommt schon... ihr habt doch alle bestimmt Natalie Hot bei Google eingegeben... "Kunden" sind das vielleicht nicht gerade, nennen wir sie mal "Nebendarsteller". Also durchaus ein gewisses "Verkehrsaufkommen" ;)
 
Naja, so wie sich das ließt, darf sie sich halt nicht mehr gewerblich nackt vor der Kamera ausziehen, aber wenn sie es kostenlos (Hobby?) macht... Also ich würde es tun, nur um den Nachbarn eine reinzuwürgen.
 
"Der Ehemann und Manager von Natalie Hot"

:)
 
@doubledown: Ne wegen Fremdgehengibts da bestimmt keinen Ehekrach.
 
Hmm Ob man da als Anwalt die ganzen YouTubber verklagen kann? Das ist ja sicherlich die selbe gewerbliche Nummer und ich bezweifle das sich das dort immer mit dem Bebauungsplan deckt :D
 
@ThreeM: Zumindest scheinen mittlerweile die Finanzämter von dieser Tätigkeit Kenntnis zu nehmen.
 
@ThreeM: Die Frage ist wie viele dieser YouTuber so viel verdienen, dass es steuerlich relevant wird. UND die Frage ist wie laut die YouTuber in der eigenen Wohnung sind, ggf. ist da dieses Twitch interessanter.

P.S.: Da bei Twitch die Gelder ja donations/Spenden sind, inwiefern wären diese Einnahmen steuerlich relevant?
 
ganz normal. ein wohnbegiet ist kein gewerbegebiet. und ab 22 uhr muss ruhe sein.
 
@lazsniper2: Und genau da sehe ich den Knackpunkt wenn in der Nachbarschaft andere Gewerbe durchaus weiter machen dürfen.
 
Das Problem ist doch nur, dass es in Bayern ist .. in Berlin würde man ihr durch die Wände hindurch applaudieren ...
 
@tripe_down: Berlin ist ja auch eine "versaute" Stadt ;-)
 
@LastFrontier: und Bayern ein verklemmtes Bundesland das gern mehr wäre ;) IN die höchst christliche Gesellschaft da unten passt sowas natürlich überhaupt nicht rein...
 
@tripe_down: ich stell mir das so in der Richtung vor, dass man in Berlin ggf. eher die Wohnungen suchen muss in denen tatsächlich nur gewohnt wird *justjoking*
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