Ab ins Kino! - Netflix rollt klassische Filmkette von hinten auf

Obwohl die Online-Anbieter versuchen, die recht starren Veröffentlichungs-Zyklen der klassischen Filmindustrie zu verändern, gibt es im besten Fall kleine Schritte. Das könnte sich nun aber ändern, da Firmen wie Netflix selbst in immer größeren Stil in ... mehr... 3d, Kino, Kinosaal, Sessel Bildquelle: Bartosch Salmanski / Flickr 3d, Kino, Kinosaal, Sessel 3d, Kino, Kinosaal, Sessel Bartosch Salmanski / Flickr

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"dass der iPic-Deal letztlich nur der Stein ist, der eine Lawine ins Rollen bringt. "

Jaaa. Bitte!
 
@KarstenS: Oh YES!
 
@KarstenS: Wenn das Model der neue Standard wird, werden Kinos sich nicht mehr halten können. Dann wird dieses Medium aussterben. Wenn es das ist was du willst...? Ich verstehe das Problem mit den 90 Tagen nicht. Wer ein Problem mit Kinos hat, muss es ja nicht im Kino gucken. Der Film kommt ja auch auf anderen Wegen und Medien zu einem, nur zu anderen Zeiten. Wer den Film nur auf BluRay gucken möchte, für den liegt das persönliche Release-Date halt bei x+ca. 90 Tage.
 
@venture: Das Fräulein vom Amt ist auch ausgestorben. Das ist der Lauf der Dinge... Man passt sich an oder stirbt aus.
 
Wenn man sich überlegt, das die Kinobetreiber fast den kompletten Ticketpreis an die Studios zahlen müssen, und die Betreiber sich "nur" mit extrem überteuerten Popcorn und Cola über Wasser halten können, find ich solche anderen Wege sehr spannend. Vielleicht funktioniert auch die Finanzierung der Filme dann nicht mehr ausschließlich nur über Ticketpreise.
 
@Tintifax: Die Kinobetreiber tun mir schon etwas Leid. Besonders aufmerksam ist man darauf auch beim Start des Disney Star Wars geworden. Da hatte Disney den Abgabeanteil nochmal erhöht, was viele unabhängige Kinos schlichtweg nicht mehr mitmachen wollten/konnten. Da verhält es sich ähnlich wie mit den Tankstellen, die auch kaum am Sprit verdienen.
 
@bigspid: Das könnte auch der Grund sein, dass Disney an Netflix interessiert ist. Aufkaufen und nach Ihren eigenen Bedürfnissen anpassen
 
@airlight: War auch mein erster Gedanke als ich die Meldung gelesen habe
 
@airlight: Oh Gott, hoffentlich nicht.
 
@airlight:

Seh ich auch nicht dramatisch.
Wenn die glauben sie können bestehende Kunden auf ihre Art und Weise zu gängeln wird es zu Massenkündigungen kommen.

Sky/Premiere ist bis heute ein Negativgeschäft, weil sie davon nicht abgehen.
 
@airlight: Könnte. Oder Disney hat die Zeichen der Zeit erkannt und sucht nun den Weg, wie sie mit möglichst wenig Geldeinsatz in den neuen Markt kommen.
Und Netflix zu kaufen ist wesentlich günstiger, als selber so etwas aufzubauen und dann auch noch Netflix als Konkurrenz zu haben.

Zwar kannst Du Recht haben, ich aber auch. Hoffen wir das Beste.
Und da Disney nur auf eines aus ist und zwar Geld, Geld, Geld, habe ich die Hoffnung, dass sie eben in den neuen Markt nicht nur einsteigen, sondern ihn auch direkt dominieren wollen.

Würden sie Netflix "bremsen", würden die Leute kündigen, es würde ein neues Netflix entstehen und die Kunden würden da hin gehen. Dann hätte Disney nur viel Geld ausgegeben und würde nicht davon profitieren.
Und die bei Disney sind vieles, aber nicht dumm.
 
@Scaver: "Und die bei Disney sind vieles, aber nicht dumm."
Trotzdem hat Disney in der Vergangenheit (zugegeben unter einem anderen CEO) vor lauter Gier extrem dumme Entscheidungen getroffen.
Wäre also nicht das erste Mal.
 
@Scaver: Naja, Netflix hat, wie in der Übernahme-News steht, einen Marktwert von 45 Mrd Euro. Billig dürfte das nicht gerade werden ;)
 
@bigspid: Mir nicht. Laden dicht machen und gut ist.
 
@bigspid: Leid tun sie mir nicht. Jeder der heute Kinobetreiber ist wusste das schon, als er damit angefangen hat. Das fast 100% des Ticketpreises an die Vermarkter gehen, war auch in den 1980ern schon so (davor hab ich keine zuverlässigen Daten gefunden). Man muss mit niemanden Mitleid haben der sich in eine Branche stürzt wo er weiß, dass er nur am "Zusatz" Geld verdient.
 
@Tintifax: und vielleicht wird das Kino dadurch dann wieder bezahlbarer.
 
@Cosmic7110: Indem noch mal Kunden weg bleiben?
 
@McClane: nicht von sich auf andere schließen, filme werden für das Kino gemacht und wenn ich fürn 5er + 2€ für Poppkorn und Cola n Film schauen kann gehe ich auch 3 x die Woche.
 
@Cosmic7110: Genau. Dann würde ich auch nicht nur die Blockbuster besuchen sondern hätte auch mehr Spaß andere Filme zu sehen, ohne Angst zu haben Geld herausgeschmissen zu haben.
 
@Cosmic7110: wie soll das aus rein wirtschaftlicher Sicht funktionieren? der Ticketpreis geht ja so oder so zu fast 100% nicht zum Kinobetreiber. Glaubst du ernsthaft man könnte mit Dumpingpreisen für das Essen ein komplettes Kino betreiben?
 
@hezekiah: Ja eben daran muss sich ja was ändern, die Betreiber sollten über die Ticketpreise die Kinos finanzieren können. Wenn sie sich mal organisieren würde, könnte das sogar klappen. Deutschland ist nun nicht grad unbedeutend auf dem Weltmarkt.

Derzeit sind die Kinos aber von den Filmverleiern abhängig und machen sich selbst noch miese Presse durch hohe Preise. Die Produzenten freuts.. die Zuschauer feiern die Filme und motzen über die Kinobetreiber, der Produzent reibt sich die Hände....

und mal ganz ehrlich, ein Kino welches nur zu 50% ausgelastet ist erzeugt doch 100% laufende Kosten, meine Preise waren einfach in den Raum geworfen.

Wir haben hier allerdings noch ein USK wo man selbst aktuelle Filme schauen kann für knap 8€ das funktioniert aber auch nur weil die Hütte dem Besitzer komplett gehört.
 
@Tintifax: jo und zusätzlich müssen die Filme geliehen werden und 3d kostet separat zu zwei d...

Darum gehe ich nur noch mit Gutscheinen ins Kino, so unterstützte ich das Kino indirekt aber nicht den verleih der Filme
 
@flatsch: "Darum gehe ich nur noch mit Gutscheinen ins Kino, so unterstützte ich das Kino indirekt aber nicht den verleih der Filme" Macht natürlich Sinn, denn warum sollte man die Filmemacher unterstützen. Ein Unding das die Geld verdienen wollen um Dir weiterhin Unterhaltung zu bieten. Diese Monster.
 
@picasso22: Klar ist es ein Unding das Schauspieler für einen einzigen Film zig Millionen verdienen. Wo bleibt da der Bezug zur Restlichen arbeitenden Bevölkerung?
Keine Frage das die Leute ordentlich bezahlt werden sollen, aber solche Gagen sind einfach nur überzogen.
 
@skyjagger: Ein Film hat Schauspieler X als Hauptdarsteller. Allein dadurch, dass er als Berühmtheit in diesem Film ist, nimmt die Firma mit dem Film 100 Mio Dollar mehr ein. Warum sollen diese Schauspieler nicht einen ordentlichen Teil davon kassieren? Und zum "Bezug zur restlichen arbeitenden Bevölkerung". Mein Leben ist weder besser noch schlechter, wenn Bruce Willis 100 Mio oder 1000 Euro für einen Film bekommt. Warum also dieses Neidargument?
 
@skyjagger: Das ist nunmal der Marktwert eines Schauspielers. Es steht Dir frei, Low Budget-Filme zu gucken.
 
@Tintifax:

Das hat mit Neid nix zu tun
.
Du bist vom Thema weg, wenn zb. Bruce Willis 100 Millionen Gage für einen Blockbuster bekommt, dann darfst du ausnahmsweise viermal raten wer das bezahlen darf.

Alles Klaro?

Und kein Mensch ist für die Produktion von so etwas wirklich soviel wert.
Echt niemand.

Ganz abgesehen davon das auch die Studios sich dabei den Arxxx vergolden lassen.

Die Kosten und Einnahmen stehen in diesem Bereich nur mehr in unanständigen Dimensionen gegenüber.
Und wir dürfen das bezahlen, weil ein paar Wenige der Ansicht sind sie können das diktieren.
 
@Tintifax: Wenn du das so siehst, müsste jeder Arbeiter auf der Welt auch 10.000 Euro und mehr bekommen.
Das Unternehmen macht auch Millionen, und der Arbeiter wird mit ein wenig über 1.000 Euro abgespeist.

Sag das mal alleine einen Foxconn Mitarbeiter, welcher Iphones zusammenschraubt. Apple macht auch 54 Milliarden Dollar Gewinn.

Zum anderen hat es nichts mit "Neidargument" zu tun, sondern mit einer einfachen Rechnung.

Die Millionen der "Stars" zahlt der einfache Büger mit. Diese Kosten verstecken sich überall. Ticketpreise, Markenprodukte usw. usw.
 
@andi1983: erstens hab ich keine lust auf eine Neiddiskussion, die du da jetzt führen willst. Zweitens bin ich auch der Meinung dass der Fokus viel zu viel auf Shareholder und Gewinne gelegt wird, und die Mitarbeiter mehr am Unternehmenserfolg beteiligt gehörerten. Und drittens hast du den Unterschied nicht verstanden: Wenn der selbe Film mit mir statt Bruce Willis gedreht wird, dann wird es kaum einen Menschen ins Kino ziehen. Die Person BW ist somit ein maßgeblicher Teil des Erfolgs. "Normale Angestellte" sind da sicher auch am Unternehmenserfolg beteiligt, aber es würd auch funktionieren wenn ich dort sitzen würd. Btw: Die Stars machen auch Millionen Menschen eine Freude, verschaffen ihnen eine gute Zeit. Deshalb zahlt man fürs Kino.
 
@Tintifax: "Wenn der selbe Film mit mir statt Bruce Willis gedreht wird, dann wird es kaum einen Menschen ins Kino ziehen."

Weil die breite Masse ihn dazu macht den Bruce Willis.
Weil die breite Masse einfach den Horizont auf der Nasenspitze sitzen hat.

Wenn ich einen Film ansehe ist es mir in erster Linie egal wer darin spielt wenn er gut gemacht ist und die Story passt.

Die Netflix-Eigenproduktionen sind zum überwiegenden Teil mit weniger oder gar nicht bekannten Schauspielern gemacht und siehe da es sind trotzdem gute Sachen dabei.

Ich brauch inzwischen keinen Bruce Willis (und Andere) mehr.
Und genau Das schmeckt ihnen ebenso wenig.
Weil die total überzahlten Schauspieler auch diesen Trend erkennen.
Sie haben ja längst selber eigene Produktionsfirmen und die könnten den Bach runtergehen.

Nochmal, das hat mit Neid nicht im Mindesten was zu tun.
Kein Mensch ist für so Etwas 100 Millionen wert Bruce Willis nicht, Du nicht und ich schon längst nicht.
Und genau so lange das nicht in die Köpfe der dummen breiten Masse rein will , wird diese Abzocke weitergehen.
 
@andi1983: Äh.. ne. Zeig mir mal den Arbeiter der nur etwas über 1000 Euro bekommt aber alleine seinem Unternehmen Millionen von Euro einbringt.
 
@Tintifax: Nicht so ganz... Disney wollte wohl auf um die 60% erhöhen, vorher war es um die Hälfte.
 
@Tintifax: Das stimmt nicht ganz. Es gehen etwa 50% an den Verleih. Vom Rest geht wiederum ein Teil an die GEMA, die FFA usw. Für den Betreiber bleiben unterm Strich etwa 20 % übrig. Es gab, wenn ich mich richtig erinnere, das mag ich gerade nicht mit Sicherheit behaupten, auch schon den Versuch der Verleiher, insbesondere Disney, sich an den Thekeneinnahmen bei einem "Blockbuster" von ihnen anteilig mit zu bereichern. "Immerhin bringt der Film mehr Leute ins Kino und steigert damit den Thekenumsatz. Also wollen wir beteiligt werden." - so nach dem Motto. Die Aussagen, auch weiter unten, sind schon etwas schizophren. Für die hohen Eintrittspreise und die infolgedessen hohen Thekenpreise, damit sich die Betreiber finanzieren können, sind die Verleiher verantwortlich. Aber eben die feiert ihr gerade. Es hat mit Preisen und Subventionen für Kino-Filme durchaus einen Sinn. Die ganze Kinobranche subventioniert sich quer. Übrigens, der FFA-Anteil im Kinoticket subventioniert die Filme, die Netflix dann auch mit Fördergeldern produzieren will. Die Logik hinkt bei Netflix nur etwas. Denn vermarkte ich die Filme parallel auch direkt auf der Platform, kommen weniger Leute für den Film ins Kino und die zuvor wahrgenommene Förderung spielt sich nicht wieder ein, sondern muss von Fremdproduktionen, die den klassischen Weg Kino+90 Tage gehen, aufgefangen werden. Im Prinzip kann man das Schmarotzen nennen, denn hier bedient man sich an einem Topf, den die Kinos füllen, tritt aber den Stellenwert des Kino selbst mit Füßen.
 
@venture: Rest kann sein, ich will nur die Logik von Netflix korrigieren. Zumindest ich geh ins Kino, weil es ein Kinofeeling gibt. Einen Film im Kino zu sehen ist was ganz anderes als vorm Fernseher oder vielleicht sogar am Handy. Aus dem Grund würd ich auch ins Kino gehen, wenn der Film zeitgleich auf Netflix startet, das würd für mich keinen Unterschied machen. Der Film muss halt passen (und das ist heute aber auch nicht anders). Ich sag mal, wenn es Netflix schafft dass, - egal wie - ein Kinobesuch mit 2 Kindern keine 50 Euro kostet, dann tun sie für das Kino mehr als Du glaubst. Egal ob es zeitgleich auch auf Netflix zu sehen ist
 
"Das schmeckt der klassischen Film-Branche, die bis auf Ausnahmen weiterhin darauf besteht, dass Kino-Inhalte erst 90 Tage nach dem Anlaufen auf der Leinwand auch für das Home-Entertainment zur Verfügung stehen. "

Fehlt hier nicht ein "nicht"? ;)
 
Ich bin etwas zwiegespalten. Zum einen möchte ich natürlich viel mehr Veränderung in der Verwertungskette sehen und Filme, die ich zwar gerne sehen würde, mir aber keinen Kinoeintritt wert sind auch von zuhause zeitnah gucken können.
Andererseits gehe ich supergerne ins Kino und dann auch die 3D-Fassung wenn vorhanden, und fände es schade wenn die Branche unter den Folgen leiden müsste, sodass Kinos schließen müssten oder noch teurer würden...
Solange Netflix sich nicht auf die Fahnen schreibt das klassische Kino abzuschaffen ist jede Form von Veränderung aber zunächst einmal begrüßenswert. Hoffen wir, dass sie auch das nötige Fingerspitzengefühl haben.
 
@JohnLocke94: Es ist gut dass Netflix den Filmstudios Konkurrenz machen. Aber sollte dass Ungleichgewicht irgendwann zugunsten Netflix kippen, sollte man nicht so naiv sein und glauben dass es am Ende zum Vorteil des Nutzers ist. Am Ende jeder Verwertungskette steht jemand der immer mehr will, das ist nun mal Kapitalismus.
 
@JohnLocke94: Netflix bringt aber damit definitiv weniger Leute ins Kino... sofern die an Netflix zu zahlenden Anteile den Verlust wieder ausgleichen der den Kinobetreibern entsteht ist das noch ok. Aber wer weiß schon ob das wirklich so ist...
Ich hätte mit denen (oder anderen Streaming Diensten) so einen Deal nicht abgeschlossen.
 
@McClane: Und daran ist auch nichts falsch. Wenn die Leute ihre Filme lieber zuhause mittels Netflix sehen wollen, ist das völlig legitim. Die Kinos haben sich durch ihre Preise - an denen sie selbst nicht mal schuld sind, sondern eine zu lange, zu gierige Vertriebskette, doch selbst ins Aus geschossen. Wenn ich bei einem Angebot mittlerweile Premium-Preise zahlen muss, dann braucht sich niemand wundern, dass dieses Angebot auch nur noch in besonderen Fällen genutzt wird. Das klassische Kino hat sich selbst mindestens einen Arm und ein Bein amputiert - da brauchte es keine Streaming-Dienste zu. Vielleicht steigt durch solche Deals mit Netflix und Co aber auch endlich mal der Druck auf die Verleiher, Kinos ihre Filme auch wieder zu marktgerechten Preisen anzubieten. So dass diese ihre Preise wieder auf ein Niveau bringen können, dass in einer Relation zur Anfrage auf dem Markt und dessen Zahlungsbereitschaft steht... und bei dem vielleicht sogar endlich mal auch der kleine Kinobetreiber, der sich keiner großen Kette angeschlossen hat, auch mal mit der reinen Eintrittskarte Geld verdient.
 
@JohnLocke94: Eigentlich doch im Gegenteil. Netflix bringt ja eher Vielfalt rein.

Aktuell:
Netflix nur im TV

Bald:
Netflix im TV *und* man könnte auch ins Kino gehen. Wenn man es nun auf der grossen Leinwand mag, mit mehreren Freunden schauen will oder kein Netflix-Kunde ist.

Klingt doch nett
 
@JohnLocke94: Ob Kino sich weiterhinträgt odernicht bestimmt alleine der Konsument.
Sag mir malwarumich noch ins Kino soll,wenn ich zu Hause einen 50" Schirm habe, eine fette Soundanlage daran?
Obendrein kann ich es mir so bequem machen wie ich will, keine Anfahrt, kmeine Rückfahrt, kein grölendes Publikum und ich kann schauen wann ich will.
Hinzu kommt die Entwicklung von VR. Handy vors Auge geschnallt und hast das gleiche Seherlebnis wie im Kino auf der grossen Leinwand.
Die klassische Filmindustrie verpasst einfach den technischen Fortschritt und versucht ihre alten Abzockmodelle weiter durchzusetzen.
Heute kann sich jeder sein persönliches Kino zu akzeptablen Preisen selbst zu Hause gestalten.
Wer nicht mit der Zeit geht, geht eben mit der Zeit. So einfach ist das.
 
Ich sehe schon die Netflix KinoFlat. Filme zum filmstart Wahlweise zuhause oder im Kino sehen :)
 
@JBC: Naja.... wäre ja nun nix neues.

UCI Faltrate = 22,50 Euro
Incl aller Gebühren und Aufschläge.
 
@tomsan: Das es nichts neues ist, braucht man nicht zu diskutieren. Iss aber vielen zu teuer und würde nicht genug neue Kunden locken. Netflixfilme sind vom Finanzierungsprinziep anders als herkömmliche Produktionen und können daher mit geringeren Aufschlägen arbeiten. Könnte mir gut Vorstellen, das so was für max 3 € monatlich angeboten werden könnte.
 
@JBC: Für 3,- Euro? Bekommen sie ja noch nicht mal auf dem heimischen TV hin, für den Preis. Und dafür die teure Kino-Miete mit reinbekommen?

Ich weis nicht.

Zumal sich ein klassisches Abo hier ja auch nicht anbietet. 10 Filme pro Jahr .... zumal ja wohl auch nicht nur auf einen Geschmack gezielt. Action/ Comic/ Kinder/ Schnulze/ Abenteuer/ Weltraum/ Politik/ Grusel/.......
Aber evtl würde es so tatsächlich klappen mit 3,- Euro. Wenn im Schnitt vielleicht davon 3-4 Filme den Geschmack treffen der Kunden würden.
 
@tomsan: Die 3 € sind zusätzlich zu denn normalen Netflix-Gebühren. In denen sind ja schon die Produktionskosten der Filme gedeckt.

Wenns für alle Güstig genug ist, dann meckert auch kaum wer. Ist immerhin wesentlich günstiger als ein normales Kinoticket.
 
@tomsan: So etwas gibt es? Würde ich sofort kaufen. Leider gibt es keine UCI Kinos im Süden von Deutschland :(
 
@alh6666: Sogar monatlich kündbar!
(OK, nach einem Jahr Mindestlaufzeit)

Ist mit Lichtbild.... aber so wie die in Hamburg raufschauen, könnte man auch eine Kartoffel geknipst haben und die winken jeder rein. ;)
 
@tomsan: Nutze ich seit Juli und habe da auch schon Filme gesehen für die ich sonst im Kino kein Geld ausgegeben hätte wie zb Ghostbusters, SMS für dich... Ich habe das Kino wieder für mich entdeckt
 
@JBC: KInoflat gibts auch hier in UK. Ich zahle £13 im Monat und kann mir alle Filme anschauen sooft ich kann und will. Ist natürlich an eine Kette gebunden (hier nennt sich die Kette Cinemax)
 
@airlight: Von Cinemax gibt es in Deutschland auch Zeitkarten. 12 Monate kosten 399 € (33,25 pro Monat) und 6 Monate kosten 249 € (41,5 pro Monat). Etwas teurer aber immerhin existiert sowas überhaupt :-)
 
@hezekiah: Ach, das wusste ich gar nicht. Danke für die Information. Wenn ich mal nach Deutschland zurück kommen sollte (wg dem Brexit) werde ich mir das Angebot mal näher anschauen.
 
Naja... ich sage es jetzt mal ganz vorsichtig, Netflix wird ja nicht planlos irgendwelche Kinofilme produzieren, sondern die Filme die auf Netflix eh gut laufen. Von daher, ich sehe da nur bedingt eine ernste Gefahr für die Kino-Branche.
 
@Lastwebpage: Sehe ich auch so. Ziel von Netflix ist einfach eine zweite Einnahmequelle von denjenigen, welche kein Netflix Abo haben. Die gehen dann vielleicht ins Kino. Das werden aber die gleichen Produktionen bleiben, welche es jetzt auch schon von Netflix gibt.
 
Das ja Super, dann kann man bestimmt über Netflix bald auch Kinokarten bestellen :)
 
muhaha netflix macht das denn in Hollywood das arschwasser geht, richtig so xD
 
Klasse. HD-Rips direkt zum Kinostart.
 
Ziel von Netflix ist einfach eine zweite Einnahmequelle von denjenigen, welche kein Netflix Abo haben. Die gehen dann vielleicht ins Kino. Das werden aber die gleichen Produktionen bleiben, welche es jetzt auch schon von Netflix gibt. Das wird keine Konkurrenz zu den Blockbustern werden. Aber mischt den Kinomarkt ein wenig auf, gut so.
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