Clean-up Script für Win10-Update-Installationsbug in Vorbereitung

Microsoft hat jetzt schnelle Abhilfe für betroffene Nutzer versprochen, die das jüngste kumulative Windows 10-Update auf Version 14393.222 nicht installieren können. Nachdem am Wochenende bereits ein Workaround aufgetaucht ist, das aber für ... mehr... Windows 10, Windows Threshold, Threshold, Windows "Threshold", Windows 9, Windows 9 Threshold, Windows 9 "Threshold", Windows 9 Technical Preview, Windows 10 Threshold Bildquelle: Microsoft Windows 10, Windows Threshold, Threshold, Windows "Threshold", Windows 9, Windows 9 Threshold, Windows 9 "Threshold", Windows 9 Technical Preview, Windows 10 Threshold Windows 10, Windows Threshold, Threshold, Windows "Threshold", Windows 9, Windows 9 Threshold, Windows 9 "Threshold", Windows 9 Technical Preview, Windows 10 Threshold Microsoft

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Das haben wir nun vom "rolling Relase" Windows 10 - immer mehr Fixes für die Fixes. Und zwei, drei Mal im Jahr ein neues Image via Update - damit man sich auch ja darauf verlassen kann, das alles, was man eingerichtet hat, spätestens dann futsch ist.
 
@Nigg: So ist das Leben der Windows 10 Versuchskarnickel, immer brav die Updates installieren - MACH MÄNNCHEN !!!

Ein PC/Laptop ohne Win 10 kann so entspannen sein ...
 
@AlexKiwi: Manche stellen sich auch echt an... Einfach eine Win10 ISO mit neusten Updates auf nen Stick erstellen und installieren. Anschließend Laufwerk C von vorherigen Installationen bereinigen um den Speicherplatz wieder freizumachen. So habe ich das Update Problem gelöst. Schnell und leicht.
 
@raikenpm: Na ja... erzähl das mal Leuten, die keinen Schimmer haben, was ein ISO-Abbild ist. Microsoft hat hier einfach geschlampt und Punkt, die Veröffentlichung im Release-Preview-Ring war noch verzeihlich, die Veröffentlichung im öffentlichen Ring nur einen Tag später und dazu auch noch am Freitag hätte nicht passieren dürfen.
 
@raikenpm: Warum sollte man so einen Aufwand betreiben? Es gibt andere Systeme, die ein funktionierendes Online-Update haben und darüber auch Major Releases zuverlässig ausliefern können. Und das ganze ohne Zwang.
 
@TiKu: Und? Vielleicht will ja der ein oder andere *eventuell* auch ein oder zwei Windows-Programme nutzen. Inwiefern wäre (z. B. mir) denn mit so nem ollen Linux-System geholfen?
 
@DON666: Für sehr viele reine Windows-Programme (die eh immer seltener werden) gibt es guten Ersatz. Vom Rest bekommt man vieles mit Wine zum Laufen.
 
@TiKu: Ach nee, lass man gut sein. Nativ ist mir dann doch um Welten lieber. Und "Windows-Programme" und "selten" in einem Satz finde ich schon amüsant.
 
@TiKu: Aktuelle Adobe-Software...... und schluss ist mit Wine!
 
@DON666: Zum einen schrieb ich von reinen Windows-Programmen, also von solchen, die nur für Windows verfügbar sind. Zum andern schrieb ich, dass sie immer seltener werden und nicht, dass sie selten sind.
Was Wine angeht: Das ist nativ, da es ein Win32-Subsystem für Linux ist - so wie Microsoft Win32 eben auch als Subsystem für Windows implementiert hat.
 
@raikenpm: Ich weiß ja nicht. Nur wegen so einem öden Update jeden Monat eine neue ISO erstellen, um damit dann Windows quasi neu zu installieren (oder als Upgrade), nein, das kann nicht sein. Ich weiß zwar, dass es geht, aber der Aufwand, insbesondere der zeitliche, ist da so nicht akzeptabel. Die Updates, welche über das Windows Update kommen, müssen einfach soweit fehlerfrei sein, dass man sie gefahrlos installieren kann.

Außerdem muss Microsoft zwingend für alle Editionen wieder die Möglichkeit schaffen, Updates zurückzustellen oder von vorne herein zu verzögern. Das dieses Update jetzt Probleme verursacht, ist so schon schlimm genug, aber dass man dann in einer Download/Installation-Endlosschleife landet, ist da inakzeptabel.
 
The Indian Way of Maximization of Profit

published by Satya Nadella.
 
Cleanup-Script:

rd %windir%\System32\Tasks\Microsoft\XblGameSave /s /q
reg delete "HKLM\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\Schedule\TaskCache\Tree\Microsoft" /v XblGameSave /f
 
@der_ingo: Das mag in 97% aller betroffenen Fälle wirken. Aber leider nicht in allen Fällen.

Ich habe hier ein Notebook eines Kollegen (Workstation in Notebookform, der Mann ist Dipl.-Ing. und benötigt das Teil für Tragflächenberechnungen etc. pp.) da endet das Update leider nicht in einer Endlosschleife, sondern nach erfolglosem Update öffnet sich automatisch das UEFI.

Hier war alles ausgegraut, was durch Setzen eines Admin Passwortes behoben werden konnte.

Aber trotz aller Bemühungen kamen wir nicht mehr auf die Wiederherstellungskonsole, weder mit eingelegter Installations-DVD geschweige denn mit der Wiederherstellungspartition der OS-Platte.

Das Starten eines externen OS von DVD oder USB ging auch nicht.

Fazit: bei dem Teil war das Windows OS so sehr im UEFI verankert, dass absolut nichts mehr ging.

Abhilfe schaffte ein Tool unserer IT-Abteilung, mit dem man in solch widerspenstigen UEFIs die erlaubten Zertifikate und Aktivierungsschlüssel komplett löschen und von einer Installations-DVD neu einlesen kann, nachdem man den Rechner komplett zerlegt hat und den TPM Chip, der Allah sei gepriesen, nur gesockelt war, schlicht entfernt hat.

Hiernach gab es erst vollständigen Zugriff zur eingebauten Platte. Danach alle Nutzerdaten per Xcopy /k/r/e/i/s/c/h auf eine externe Platte gesichert und den ganzen Rechner neu aufgesetzt. Diesmal aber mit Windows 7. Trotz neuester MSDN-Ausgabe von W7 incl. SP1 dann ohne Office rund 190 Updates und dann noch Office mit rund 60 Updates. Hiernach die berufsspezifischen Anwendungen und deren Zertifikate installiert.

Ergebnis: Heute morgen um 07:00 Uhr angefangen, vor 2 Stunden beendet.

Gäbe es für meinen Kollegen einen vernünftigen Ersatz seiner beruflichen Anwendungen, dieses Erlebnis wäre für Ihn Grund genug, Microsoft Adieu zu sagen.

G.-J.
 
@Gajus-Julius: Ich will ja nicht meckern aber ihr kauft Notebooks wo das UEFI fest mit dem OS verheiratet ist? Steht da etwa HP drauf, dann selbst Pech gehabt.
Dazu macht ihr wilde Updates ohne zu warten ob alles glatt läuft, ich stelle die Updates mit Absicht 2 Wochen zurück im WSUS um genau solche Probleme nicht zu haben. Dazu habe ich 3 Testrechner mit verschiedenen Konfigs um das genau zu prüfen.
 
@Odi waN: Wir sind normale User und keine computer Experten. Und wer kann sich schon 3 test Computer hinstellen?
 
@Odi waN: Das UEFI und Windows gehen nahtlos ineinander über. Das lässt sich nicht verhindern, zumal das so gewollt ist. Da braucht HP gar nicht viel machen. Das macht Windows von sich aus. Und bei OEM Geräten ist das UEFI Setup teilweise so sehr kastriert, so dass man hier kaum noch etwas einstellen kann (Zertifikate, TPM etc.) und somit auf externe UEFI Tools angewiesen ist, um Probleme zu beheben.
 
@DK2000: Das stimmt aber bei meinen Lenovo Geräten die ich hier habe und selbst zu Hause nutze, kann ich noch entscheiden ob ich UEFI haben will oder den Legacy Mode. Er basiert zwar auf UEFI first aber ich kann damit einiges umgehen. Nach dem HDD Tausch bei meinem Lenovo auf SSD funktioniert Windows auch nicht mehr, weil ich das System komplett neu gemacht haben. Der Laptop ist Bj. 2016, ich wollte damit nur sagen das es durchaus geht, denn nicht alle Hersteller bauen UEFI so eng mit dem System zusammen.
 
@Odi waN: Ja, das ist richtig. Der BIOS Modus wird über das CSM bereit gestellt. Dieses emuliert quasi ein 'altes' BIOS. Leider ist dieses Modul nur optional. Jeder OEM kann selber entscheiden, ob er es bereit stellt oder nicht. Und einige OEMs, auch Lenovo, stellen es bei neuen Geräten nicht mehr breit, so dass man hier nur noch den UEFI Modus zur Verfügung hat. Bei meinen Geräten kann ich zum Glück auch noch wählen, welcher der beiden Modi mehr besser gefällt. Aber irgendwann wird das vermutlich nicht mehr möglich sein.
 
@Gajus-Julius: die zwei Befehle dienen auch nur dazu, dass man das Update einspielen kann, wenn es nicht klappt. Die berichteten Reboot-Schleifen o.ä. sind ein anderes Thema.

Bei jeglichen Geräten, die ich bisher in den Händen gehalten habe, konnte man immer und jederzeit aus dem UEFI von USB oder DVD booten, so denn das Bootmedium auch zu einem UEFI-Boot fähig war.

Tut mir ja leid, dass ihr den armen Kerl zurück in die Vergangenheit geschickt habt. Aber aus einem Einzelschicksal jetzt die ganze Plattform zu verdammen ist vielleicht etwas übertrieben. Als würden andere Systeme nicht auch mal spontan nach Updates versagen. Dafür hat man im professionellen Umfeld Backup-Strategien. Und hat man die nicht, arbeitet man halt nicht professionell.
 
Bei mir ging durch die dauernde Erbot-Schleife einige Sachen nicht mehr richtig. So z. B. die Suche.
Da ich aber arbeiten muß kann ich nicht warten bis MS eine Lösung kreiert und hab meine Sicherungsimages zu Rate gezogen und ein Image von Version 1511 wieder hergestellt.
Danach hab ich über die Webseite: https://www.microsoft.com/de-de/software-download/windows10
das Update angeschoben. Es wurde ohne Hänger oder andere feststellbare Fehler durchgeführt.
Somit hab ich jetzt Version 14393.222 am Laufen!
Kommentar abgeben Netiquette beachten!