Apple verliert gegen Patenttroll VirnetX, ist dennoch der Gewinner

Patentklagen sind oftmals sehr undurchsichtig. So ist es auch einmal mehr im Falle des als Patenttroll bekanntgewordenen Rechteverwerters VirnetX. Erst vor wenigen Wochen hatte ein Gericht wichtige Patente in einer Klage gegen Apple als ungültig ... mehr... Patent, Patenttroll, Virnetx Bildquelle: VirnetX Patent, Patenttroll, Virnetx Patent, Patenttroll, Virnetx VirnetX

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Apple ist selbst ein Patenttroll.
 
@jediknight: Als ich die News gelesen habe, wusste ich dass bei dem einen Kommentar bestimmt steht, dass Apple selbst einer sei...
 
@bmngoc: Was ja auch den Tatsachen entspricht.
 
@Shadow27374: Lies lieber mal o2!! Rechteverwerter != Patenttroll! Nicht jeder, der ein Patent besitzt ist ein Patenttroll!
 
Lernt es doch bitte mal Rechteverwerter != Patenttroll. Eine Firma wird erst zum Troll, wenn sie Trivialitäten benutzt um Andere vor Gericht zu bringen. Mit der Benutzung des Wortes Patenttroll wertet ihr direkt in der Überschrift ohne euch vermutlich näher mit den Inhalten des Patents auseinander gesetzt zu haben.

Ein Patentverwalter ist im allgemeinen nichts schlechtes. Kleinen Entwickler wird so die Möglichkeit eingeräumt ihre Ideen zu schützen und zu vermarkten.
 
@floerido: Eine Firma wird dann zum Patenttroll, wenn sie auf Patente klagen, aber sebst NICHTS herstellen, bzw die Patente überhaupt selbst benutzen. Unabhängig ob Trivial-Patente oder nicht.
 
@Draco2007: Lol... Ein kleiner Erfinder steckt seine ganze Arbeit darein und am ende sollten die großen Konzerne alles vom Kuchen behalten dürfen. Tolle Einstellung
 
@TobiasH: Der Erfinder hat sein Patent aber idr selbst "erfunden". Patenttrolle kaufen aber auch gerne fremde Patente auf und klagt trotzdem.

Ein Erfinder, der nicht die Mittel hat, sein Patent sofort in die Tat umzusetzen und gegen ein großes Unternehmen klagt, ist aber nun wirklich sehr selten...
Da kaufen sich die Unternehmen den Erfinder lieber ins Unternehmen...
 
@Draco2007: Hast du überhaupt Ahnung wie das mit den Patenten abläuft?
Der kleine Erfinder hat kein Geld und die Rechtsabteilung um sein Patent zu schützen. Ein Patent ist wirklich teuer und das dauerhaft, gerade die Nachforschung ob jemand es verletzt. Hier tritt der Verwalter ins Spiel. Der kleine Unternehmer beauftragt diese Firma seine Rechte zu verteidigen und bekommt deshalb einen Anteil.
 
@Draco2007: Ja und was soll ich als kleiner Erfinder, gegen die großen machen? Da muss ich zwangsweise einen Patent Verwerter mit einbinden. Alleine hat man keine Chance. So ein Patent kostet Geld und Anwälte auch...
Und die großen Unternehmen können da ruhig mal in die Tasche greifen, schön Patente nutzen aber nichts dafür zahlen. Schmarotzer nennt man sowas.
 
@Draco2007: Weisst du überhaupt was es kostet ein Patent zu bekommen? Loakla für ein Land kommen da schon stolze Summen zusammen. Und ein weltweites Patent ist für kleine Erfinder überhaupt nicht zu stemmen.
 
@Draco2007: Das ist falsch. Ein Rechteverwerter ist eine Firma, zu der man als kleines Unternehmen/kleiner Mann gehen kann, wenn man seine Rechte von einer übermächtigen Firma wie Apple gefährdet sieht.

Denn hat mein ein legales valides Patent, das Apple verklagt, hat man kaum die Millionen, dieses in einem mehrjährigen Rechtssteit zu verteidigen. Hier kommt der Rechteverwerter ins Spiel: Der hat die Anwälte, die Erfahrung und die finanzielle Stärke, dies auch gegen Firmen wie MS oder Apple durchzuhalten. Bei Gewinn bekommen sie einen vorher vereinbarten Teil der Summe. Als Teil der Vereinbarung mit dem Rechteverwerter überschreibt man sein Patient diesem für die Zeit des Streits, daher tritt der Rechteverwerter als Inhaber auf.
 
@floerido: Patente.... Jeder der eins hat ist ein Patenttroll. Patente sind eines der Übel im eh schon üblen Kapitalismus.
 
@Shadow27374: So ein Quatsch! Patente sind gut und wichtig. Es gibt jedoch Firmen die diese Patente eben nur nutzen um möglichst viel herauszuschlagen und selbst nie an der Umsetzung der geschützten Idee interessiert waren! Darum geht es nämlich!
 
@thescrat: Ich glaube jeder hat eine andere Definition. Für mich geht es nur um die aggressive Verwendung von Trivial-Patenten.
Für mich ist es kein Troll, wenn es eine Firma ist, die dem ursprünglichen Patent-Inhaber entschädigt hat.
 
@floerido: Banken sind vom Prinzip her auch nichts schlechtes. Man kann sein Geld dort in Sicherheit bringen und kann im Notfall einen Kredit nehmen.
Was aber in der Realität aber draus entsteht, wissen wir alle.
 
@heresy: Dann spricht man aber eher von Investmentbanken.
 
@floerido: Wenn du der Meinung bist, dass es da einen Unterschied gibt und dass bei denen, die Unter diese Kategorie fallen alles sauber läuft, belassen wirs dabei.
 
@floerido: Wer Triviales wie runde Ecken sichert, ist ein Patenttroll.
 
@jediknight: Wer dieses gegen andere Firmen einsetzt ist einer.
Hingegen gibt es auch große Firmen, die etwas als Schutz patentieren. Für den Doppelklick, damit niemand es missbrauchen kann, ist er patentiert. Aber es werden keine Lizenzen verlangt.
 
@floerido: rechteverwerter sind nicht zwangsläufig patenttrolle: stimmt
rechteverwerter, da sie mit den patenten selten bis nie etwas anfangen außer geld damit zu machen sind aber in jedem fall parasiten und als solche gehören sie allesamt zerstört und eingestampft.
 
@dustwalker13: Die Verwalter bezahlen die Entwickler oder bekommen Anteile von den Lizenzen, somit wollen sie natürlich mit den Patenten Gewinne erwirtschaften. Der Sinn von Patenten ist die Generierung von Geld. Entweder durch die Exklusivität oder durch Lizenzen. Ich sehe nichts verwerfliches an dem Vorgehen, solange es vernünftige Patente sind. Die Patente einzusetzen um die Konkurrenz durch verweigerte Lizenzen oder zu hohe Gebühren klein zu halten ist da meiner Meinung viel schlimmer.

Findest du einen Steuerberater, der in deinem Auftrag das beste aus deiner Steuererklärung herausholen soll genauso kriminell?
 
Diese Darlegung stimmt vorne und hinten nicht !

Before writing.....Get your facts straight !
 
http://www.forbes.com/sites/marshallphelps/2016/05/09/an-innovation-jason-bourne-would-love/#57e82445435e
 
On Feb. 3, a federal district court jury ruled that Apple must pay my company, VirnetX, $625 million for willfully infringing four of our patents. To no one's surprise, we were immediately labeled a "patent troll" by much of the press.

They turned out to be just slightly wrong on their facts. Indeed, sometimes the patent troll label gets wrongly applied to companies such as mine that have made a genuine contribution to U.S. national security.

What, exactly, is a patent troll? Most people would agree that true patent trolls exhibit the following characteristics:

• Their patents cover no real invention, no true breakthrough in science or technology.
• They are led by lawyers, not scientists, engineers or technology business executives.
• They neither develop, make nor sell any real products or licensable technology.
• They assert weak patents - and usually seek nuisance settlements.

Let's tackle these issues one-by-one.

Do VirnetX's patents cover a genuine technological breakthrough?
Our story begins in 1999, when In-Q-Tel, the venture capital arm of the Central Intelligence Agency, asked the $4 billion defense contractor SAIC (Science Applications International Corporation) to solve a national security problem. Out of this project, code named "Net Eraser," came a simplified zero-click way to enable secure encrypted communications.

Until then, secure real-time communications had been far too slow and cumbersome, typically requiring 150-200 keystrokes and a lot of IT handshaking on both ends. If you're an agent in the field in a hot environment like Afghanistan - or even a travelling employee trying to access your private network - this sort of an unwieldy communications system posed significant operational and security dangers. Zero-click solved this problem.

When Jason Bourne in the movie The Bourne Identity makes a zero-click encrypted code-in phone call to CIA headquarters at Langley, that's the sort of capability we're talking about.
Was it a genuine breakthrough? Just ask Jason Bourne - or rather, the thousands of men and women who risk their lives every day overseas to keep our nation safe.

Is our company led by technologists or lawyers?
Was VirnetX founded by ambulance-chasing lawyers with nothing but a P.O. box and a couple of patents? Hardly. It was formed with the very same team of SAIC scientists who invented the zero-click secure communications technology in the first place.
SAIC had approached me to spin out this technology into a new communications security firm because I had served as the senior vice president of the security products division of Phoenix Technologies as well as a senior VP at RSA Security Inc. SAIC is a defense contractor that doesn't make products, but they clearly saw the potential of zero-click technology for securing the fast-evolving Internet. And the scientists, despite having to give up their job security at SAIC to join VirnetX, saw the enormous potential as well. So despite the difficulties of launching VirnetX in the wake of the 2000s technology industry implosion, SAIC eagerly collaborated to spin out the technology in exchange for a share in our new venture.

The spinning out of new ventures from government-backed defense research is a tried-and-true business model. It led to the formation of Qualcomm, Verisign and many other companies in the Internet and tech sectors. As a business model, it's as American as apple pie.

Who are our scientists and original inventors? Prior to becoming our chief technology officer, Edmund Munger was chief system architect and assistant vice president at SAIC, after previously holding the same position at the FBI's Counterterrorism Data Warehouse Prototype. Our chief scientist, Robert Short III, was previously assistant vice president and division manager at SAIC. He holds a Ph.D. in electrical engineering. (When Munger retired, Short took over his job.) Our VP of research and development, Victor Larson, also worked at SAIC on advanced prototypes for secure communications, remote sensing data extraction and processing, and holds a Ph.D. in Information Technology. The list goes on.

Do we make any products?
It always astonishes me when the reporters routinely write that VirnetX "has no products." Have they never heard of the Apple's App Store or the Google Play Store? All you have to do is look in the app store on your iPhone and you'll find the Gabriel Collaboration Suite, a set of integrated applications that enable secure messaging, secure voice and video calling, secure mail and secure encrypted file sharing with any other device. We created and sell these products.
You know those blue (not green) text bubbles you see when you use Apple's iMessage? That shows you are using a messaging system secured by our technology. We invented it. Unlike Apple's iMessage, however, Gabriel allows you to get secure blue-bubble text, chat and video with any device using any operating system - be it a phone, tablet, PC or Mac - rather than only with other iPhones.
We also license our technology to other companies for integration into their own product offerings. Current licensees include Microsoft, Aastra, Mitel, NEC, Siemens and Avaya.

Do we have valid, high-quality patents covering real inventions?
When we say that our patents are "valid" and of "high-quality," we're not just making self-serving claims. We can prove it.
On four separate occasions - three times in federal district courts, and once more in the U.S. Court of Appeals for the Federal Circuit, the nation's highest court for patent appeals - our four key patents and all patent claims in those trials have been judged valid and enforceable. In addition, in two of the trials, the infringement of those same four patents was found to be willful.
The simple and irrefutable truth, proven time after time in court after court to jury after jury, is that Apple infringed the patented security technology we invented and used it in its iMessage, FaceTime and VPN on Demand services. In addition, the courts determined that Apple's infringement and use of our technology in FaceTime and VPN on Demand services was willful. Now these juries have decided that Apple must compensate us for the value that we created but they used without permission.
If fighting for our rights makes us patent trolls, then Lady Justice herself is a troll.
 
@HJK: sehr lang, aber doch lesenswert
 
Doofe Headline.. selbst wenn sie jetzt nur noch 302 Mio zahlen müssen, macht das Apple noch lange nicht zum Gewinner... der finanzielle Verlust mag sich halbiert haben, aber unterm Strich sind sie immer noch der Verlierer.
 
Sehe ich nicht so und mal ehrlich diese 300 Mio sind für Apple in etwa so schmerzhaft wie für mich nen 10er, letztendlich zahlen diese Geldbuße die Apple Jünger Apple zieht da einfach die Service Preise um 50 Euro sowie 50 Euro bei den aktuellen Produkten an und schon haben die das wieder drin.
 
@timeghost2012: Während bei anderen Herstellern die Lizenzkosten nicht von den Usern bezahlt sondern ganz einfach hergezaubert werden oder was ist die geistreiche Aussage dahinter?
 
Also wenn ich 300 Millionen abstaube, dan ist das ein Sieg für mich.
 
@Mentiri: Wenn du aber von 600 Millionen ausgehst, dann ist es nicht mehr so ein Erfolg.
 
Wie wird das ausgesprochen? "Wird nix"?
 
Das ist eine gute Medizin für den Patenttroll.
 
@TiKu: Du weißt doch nicht einmal was ein Patenttroll ist!
 
@thescrat: Apple agiert aber schon teilweise trollig. Trivialitäten werden Patentiert, bzw. als Geschmacksmuster eingetragen und gegen andere Unternehmen angewandt, zum Beispiel Apfelkind. Hingegen wenn andere Unternehmen Lizenzzahlungen fordern, wird versucht mit der Begründung der Schöpfungshöhe oder FRAND versucht die Zahlungen zu umgehen.
 
@floerido: Du weißt anscheinend auch nicht was ein Patenttroll ist. Völlig egal ob eine (deiner Meinung) Trivialität patentiert wurde, wenn das Patent zugelassen wird, wird es wohl eine gewisse Schöpfungshöhe haben. Nur patentiert Apple nicht um später auf jeden Fall jemand damit abmahnen zu lassen bzw. ist das nicht deren primäres Ziel. Richtige Patenttrolle hingegen, patentieren NUR aus diesem Grund. Die wollen das Patent garnicht umsetzen, sondern warten nur, bis das Patent verletzt wird um dann Kohle zu machen. Die Sache mit Apfelkind hat Markenrechtliche Gründe. Finde ich persönlich auch völlig überzogen, aber das hat sicherlich nichts mit einem Patenttroll zu tun!
 
@thescrat: Es gibt keine offizielle Definition für den Begriff Patenttroll. Die Umsetzung ist auch kein Argument, weil dann viele Hochschulen, die nur forschen, auch Trolle wären.
Es kommt meiner Meinung auf das aggressive Vorgehen mit den Patenten an, d.h. überzogene Lizenzforderungen und wenig kooperationsbereitschaft.
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