Senf dazu: Günther Oettinger macht sich zum Horst - Oexit, jetzt!

Der für Digitales verantwortliche EU-Kommissar Günther Oettinger hat vor kurzem auf Twitter mit einem bekannten Online-Journalisten eine Auseinandersetzung gehabt, die in Fachkreisen Verwunderung und Kopfschütteln ausgelöst hat. mehr... Eu, Günther Oettinger, Eu-kommissar Bildquelle: Jacques Grießmayer - Wikipedia Eu, Günther Oettinger, Eu-kommissar Eu, Günther Oettinger, Eu-kommissar Jacques Grießmayer - Wikipedia

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
@Witold dachte zuerst er mag uns Österreicher nicht mehr in der EU haben :P
 
@mlodin84: Haha, ja, der liegt natürlich nahe, aber ich habe ja extra Oexit geschrieben und nicht Öxit (Österreich nur mit echtem Ö!) ;)
 
@witek: Bitte trotzdem - für meine Gesundheit: Bei uns gibt's echt Wahnsinnige die mit dem Öxit liebäugeln, das treibt meinen Blutdruck wieder in die Höh... Also, bitte das nächste mal Oettixit oder so ;)
 
@Tintifax: Ich habe sehr wohl Oettxit und andere Varianten versucht, nachdem ich sie mir aber laut vorgelesen habe, musste ich dann erst mal meine Zunge entknoten... ;)
 
Guter Kommentar! Selten so eine Fehlbesetzung erlebt, die bei mir für so viel Wut im Bauch sorgt. Ich stehe hinter der EU, aber solche Honks machen es einem nicht einfach.

Oettinger würde wohl auch als Kommissar für Topfpflanzen nicht taugen. Aber vielleicht wäre er eine qualifizierte Topfpflanze. Zwar nicht hübsch anzusehen, aber nicht schlimm, solange er die Klappe hält. Notfalls mit dem Kopf nach unten einpflanzen.
 
@Niccolo Machiavelli: Danke schön!
 
@Niccolo Machiavelli: Der Schluss gefällt mir besonders, aber was hast du eigentlich gegen die arme Blumenerde .... Oettinger ist Sondermüll und gehört schleunigst entsorgt. Vielleicht kann er ja den Fußgänger-Verkehr regeln auf den großen Elektronikmüllhalden in Afrika und selbst das würde seine Kompetenzen schon deutlich überschreiten - aber da ihn dort niemand beachten würde, wäre er dort vermutlich halbwegs ungefährlich. Alternativ geben wir ihm Frührente und einen Liegestuhl (aus biologisch abbaubaren Stoffen wie unbehandeltem Holz und Leinen) auf einem der schönen Teppiche aus Plastikmüll, die auf Pazifik und Atlantik treiben.
 
@Niccolo Machiavelli UND witek:: Soooo gut war der Kommentar nun auch nicht, sonst würde er ohne dümmliche Spitzen ausgekommen sein wie:Verleger-Lobby (also die, die mit toten Bäumen arbeiten)..." Wieder inmal unterstes Niveau!

Lieber Wittek, dann hättest Du bei "...eigentlich vertritt: Die Digitalmedien oder...". auch hinzufügen sollen, die von Kinderarbeit profitieren, die für Umweltzerstörung bei der Gewinnung und Produktion von / mit seltenen Erden verantwortlich sind, die regionale Kriege mit Warlords unterstützen eben bei der Gewinnung dieser seltenen Erden / Metalle, die durch immer neuere Modelle Berge von Elektronikschrott bewirken, die mit explodierenden Akkus Menschen gefährden, die...die...die...usw.!!!

Also bitte etwas mehr Niveau bzw. Sachlichkeit und etwas weniger peinliche und offensichtliche Einseitigkeit!
 
Nun ja, ich halte Herrn Oettinger auch für eine Fehlbesetzung und ich mag ihn auch nicht. Aber - wenn Oettinger sagt, dass laut einer Erhebung nur 47% der User auf den weiterführenden Link klicken, dann weiß ich nicht wie man jemanden im Sinne des Artikelschreibers argumentativ an die Wand nagelt, wenn lt. Zeit Online 20,5% des Traffics von Google kommen.
 
@Binabik: Weil das unterschiedliche Zahlen sind: Oettinger sagt, dass 47% die News auf Google lesen und nicht weiterklicken (weil er meint, dass die Leser dann "informiert" genug sind). Was die Statistik nicht sagt, ist, ob die Leser sich schlichtweg für ein Thema nicht interessieren.
Die Zeit verweist hingegen auf ein Fünftel aller Leser, die man per Traffic bekommt (und das ist angesichts der Größe eines Mediums wie Zeit Online viel) und dieser Wert bedeutet im Normalfall auch, dass diese Leser auch andere Artikel auf der Seite lesen (Verweildauer und so).

Nachtrag: Übrigens waren die Zeit Online-Daten nicht als Reaktion auf die 47% gemeint, sondern als Antwort auf die Frage Oettingers "Glauben Sie das tatsächlich?? Gehen Sie denn vom Anreisser auf die Webseite der Zeitungen?" - Man wollte damit also zeigen: genug.
Siehe: https://twitter.com/confuzd_/status/781820733139787781 (Ich hab die Grafik aus Gründen der Redundanz ohne die vorigen Antworten eingebettet, weil diese bereits weiter oben zu finden sind).

Nachtrag 2: Zum besseren Verständnis der Zeit-Online-Zahlen sollte man auch noch zwingend anmerken, dass die Zeit natürlich nicht das einzige Medium ist, das auf Google News zu finden ist. Angesichts des Umstands, dass man dort sehr viele Mitbewerber hat, die angeklickt werden wollen, sind 20% ein stattlicher Wert.
 
@Binabik: Oettingers Antwort "Glauben Sie das tatsächlich?? Gehen Sie denn vom Anreisser auf die Webseite der Zeitungen?" auf Sixtus Twitter-Beitrag wird argumentativ an die Wand genagelt - denn Oettingers Formulierung suggeriert, dass er den Gedanken, ein relevanter Anteil der Leser könne über Google kommen, absurd findet. Zwar kommen bei der ZEIT nicht wie bei Sixtus drei Viertel der Leser über Google, aber doch immerhin gut 20%.

Die Erhebung hat damit nichts zu tun. Ihre Zahlen sagen nichts darüber aus, wie hoch der Anteil der Besucher eine Seite ist, die über Anreisser zu der Seite kommen. Egal wie viele Leser von Anreissern sich zum Artikel auf der Seite durchklicken - aus dem Anteil der Weiterklicker unter den Anreisserlesern lässt sich nicht schlussfolgern, wie viele der Leser des Artikels auf der Seite über einen Anreisser und welche auf anderem Wege kommen, das hängt ja ganz davon ob wie hoch die Anzahl der Anreisserleser (und unter jenen dann die Anzahl der Weiterklicker) sowie die Anzahl der Leser der Seite ist, die auf anderem Wege kommen, und letztere war nicht Teil der Erhebung.

Davon abgesehen sind die Zahlen der Erhebung eh recht nutzlos, da eine "immer oder nie"-Fragestellung verwendet wurde, eine Differenzierung "bei interessanten Anreissern klicke ich weiter, bei uninteressanten nicht" steckt in den Zahlen nicht drin. In anderen Quellen als hier genauer nachzulesen (und von witek im direkt vorangehenden Kommentar auch angesprochen).
 
@FenFire: Danke dir für deine Klarstellung. Übrigens ist, wie du selbst andeutest, Google News im Sinne der Medienvielfalt von enormer Bedeutung. Darauf verweisen auch viele andere Nutzer, u. a. Betreiber von Blogs, im Verlauf der Diskussion. Denn dort sind die Google-Werte weitaus höher als bei der Zeit, die naturgemäß einen hohen Anteil an Stammlesern hat.
 
Ich weiß nicht, ob wir mit Sonneborn wirklich mehr zu lachen hätten. Nicht falsch verstehen: Sonneborn ist sehr witzig. Aber was Oettinger hinlegt, muß man erst mal toppen. Und unfreiwillige Komik ist immer noch die beste. ;)
 
@Chris Sedlmair: Sonneborn ist nicht unbedingt nur "witzig" (siehe z.B. Youtube Video unten https://www.youtube.com/watch?v=Z7g8-GxLTSc ). Sonneborn ist aber so satirisch, dass es von vielen als witzig angesehen wird. Auch z.B. Herr Schulz ist davor nicht gefeit, er hat es in der Rede von Sonneborn im EU Parlament mit "Mein Chef" glaube ich auch nicht richtig verstanden. :D
Und btw... Wählt Die PARTEI - sie ist sehr gut! ;)
 
Wird Zeit dass die Menschen begreifen das Brüssel kein Mülleimer für nationalen politischen Abfall ist. Der Typ hat hier versagt und nun darf er über Dinge entscheiden die nicht nur ganz Europa betreffen, nein, selbst die heimische Politik muss vor deren Entscheidungen kuschen wenn es hart auf hart kommt. Nach Brüssel müssen eigentlich die fähigsten Leute geschickt werden da deren Entscheidungen um ein vielfachen schwerer wiegen können.
 
Der Donald Trump von Deutschland. Kann man den denn nicht in ein Altenheim verfrachten? Dann kann er in sein neuen Röhrenfernseher schauen und sich wundern das schon in Farbe gesendet wird. #Oetileaveplzz
 
Der Mann weiß es nicht besser, irgendwo hat die Indoktrination der Lobby >zu< gut gewirkt, dieses Krampfartige gegen jede Vernunft Argumentierende Besserwissen kann eigentlich nicht in ihren Interesse sein.
Das die EU ihren Kommissar nicht (vor sich selbst) schützen kann, macht das noch Bedenklicher, ich hoffe ein par Vernünftige Köpfe nehmen ihn mal beiseite und Klären ihn auf, bevor er alles ins Lächerliche zieht.

Aber eigentlich Arbeitet er ungewollt für alle die wie ich gegen das LSR sind, so gesehen lasst ihn weitermachen damit das LSR garantiert nie kommt. :D
 
Merkel gleich mit und Zensursula, Mortler
 
Sehr schöner Artikel. ++ von mir dafür.
 
Oettinger sehen, Brexit verstehen...
 
Da der Autor mir schon die Steilvorlage gegeben hat ;) Dass ist einer der Kommentare von Herr Sonneborn über Oettinger: https://www.youtube.com/watch?v=Z7g8-GxLTSc (Ab 1:30)
(Herr Sonneborn kann perfekt fließendes Englisch, der Teil über Irland und Apple ist auch von der Sprache her Satire.)
 
Guter Artikel
 
Nicht mal 'Deutsch' geschweige denn 'English' kann er sprechen. Unser EU-Trump. Hoch lebe der Populismus!
 
der war schon immer eine witzfigur.
 
@mirkopdm: ... die großen Schaden anrichtet.
 
Kein Wunder dass nahezu jeder denkende Mensch der hier Steuern zahlt diesen EU-Müll nicht länger ertragen will.
 
Sehr clever von Oettinger. Er fordert die "etablierten" Medien auf kollektiven Selbstmord zu begehen. Späte Rache dafür dass sie ihm durch ihre Berichterstattung immer wieder in Schwierigkeiten gebracht haben. "Filbinger war kein Nationalsozialist."
 
Ich benutze zwar nicht Google News, allerdings zumindest auf dem Handy einen anderen News Aggregator (gerade dort habe ich keine Lust und auch Zeit zig News Seiten anzusurfen). Ich besuche zwar weiterhin täglich meine 4-5 Nachrichtenportale (u.A. Winfuture) täglich, allerdings würde ich ohne Newsaggregatoren viele Seiten sicher gar nicht mehr besuchen. So besuche ich dann auch Seiten, die ich vorher gar nicht kannte, weil mich die Überschrift und der Anreisser interessiert hat. Auf dem Handy, ohne Adblocker.

Sprich: Stammkundschaft bleibt sicher, "Laufkndschaft" würde allerdings wegfallen.
 
Oettinger, die Regierungen in der EU und unsere taugenichts Politiker/innen die in Berlin sitzen sind definitiv fehl am Platz. Wer Oettinger diese Aufgabe zugeteilt hat gehört in die Irrenanstalt
 
@25cgn1981: Man muss jetzt hier nicht unbedingt mit diesem alles und alle über einen Kamm scherenden AfD-/Pegida-Blödsinn kommen, um den Oettinger für unfähig zu erklären.
 
Danke für diesen Artikel. Es deckt sich zu 100% mit meiner Meinung und ich bekomme schon seit längerem Bauchschmerzen sobald er den Mund auf macht :)
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Video-Empfehlungen

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles