Verwaltung soll Computer länger nutzen, meint das Umweltbundesamt

Das Umweltbundesamt fordert jetzt die Nutzungsdauer von Computern in der Verwaltung grundlegend zu überdenken. Die aktuell eingeplante Betriebsdauer sei in vielen Fällen nicht mit der Umweltbelastung in Einklang zu bringen, mit der ein neuer Rechner ... mehr... Laptop, Commodore, C64 Bildquelle: Rod Hull Laptop, Commodore, C64 Laptop, Commodore, C64 Rod Hull

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Das es hier primär um Umweltschutz geht glaube ich nicht, geht wie immer nur um Einsparungen. Klar, der Umweltaspekt zieht natürlich...
 
@Zwerg7: Genau, die wollen doch nur, dass man auf den Ämtern noch länger als jetzt schon warten muß, damit man noch mehr Parkgebühren zahlt.

Ich seh schon die Neuauflage vom Beamtenmikado. Wer zuerst ne Eingabe machen muß, nach dem Einschalten des PC, hat verloren.

Un was sollen Einsparungen mit den dann sechs Jahre alten Notebooks bringen, wenn man nach 2 Jahren keine Ersatzteile mehr bekommt, weil man schon zwei Generationen weiter ist bei Bauteil Y? Oder wie soll man die Dödel kompensieren, die sich jedes neue iPhone oder Nexus holen, nur weil sie die Kohle haben? Sowas ist nicht teuer genug. Darf ich dann mir auch den V8 mit 20l/100km kaufen, weil ich ein Handy aus 2010/2011 nutze?

Da hat wieder einer in nem Ministerium Zeit bekommen, über den Sinn des Lebens nachzudenken und was kam raus? Heiße Luft!
 
@MahatmaPech: wozu brauchst du denn Ersatzteile? Wenn neue Geräte in einer Firma (in einer Behörde wirds wohl kaum anders laufen) gekauft werden, werden auch etliche Ersatzgeräte angeschafft. Bei einem Defekt wird einfach ein neues Gerät aus dem Lager gehollt und für den User eingerichtet, fertig. Kein Mensch schlägt sich mit Ersatzteilen rum, auch nicht bei Desktops, die Fehlersuche, Austausch der defekten Komponente und anschließender Test wurde mehr Kosten als das Gerät wert ist. Schneller geht es für den User so auch.
 
@Link: Du glaubst wirklich, jede Behörde kauft zusätzliche Ersatzgeräte? Da scheinst du falsch informiert. Kleines Beispiel, wie behördliche freiwerdende Ressourcen verteilt werden:

In einer Behörde werden PCs nicht mehr gebraucht und man hat dort meinetwegen 100 Stück samt Peripherie "übrig". Dies wird nach oben gemeldet, bis es zum verantwortlichen kommt. Der gibt jetzt der obersten Behörde auf einer Warteliste Bescheid, dass sie sich daraus bedienen darf. Anschließend bekommt bei Restbeständen die nächste Behörde die Information, das man sich darauf stürzen darf.

Dadurch entsteht so ein Mischmasch im "Fuhrpark" des Admins, dass dem irgendwann der Sinn nach neuem steht und man über ne Neuanschaffung nachdenkt. Hierzu wird der Bedarf ermittelt und genau beziffert. Zuviel gibt es in Behörden nicht.

Die Bundeswehr bestellt auch nicht statt 2000 Gewehren noch zwanzig Leopard 2, nur weil dafür eventuell Mal Bedarf besteht oder man beispielsweise bei nem Altpanzer ne Kette wechseln muß und den Rest vom neuen Panzer ins Ersatzteillager schiebt.

Meine Erfahrungen sind da deutlich nüchterner als deine.
 
@Link: Da liegst Du aber in Deiner Ansicht absolut und vollkommen daneben! Es werden keine Ersatzgeräte beschafft, es werden keine Ersatzteile beschafft! Und ich kann Dir erklären, warum nicht:

Bei Neu- / Erst-Beschaffung werden hierfür die zuerwartenden Kosten ermittelt. Im Rahmen der Grenzen, die schonmal der gültige Haushaltsplan vorgibt. Schon da ist freie Auswahl also NICHT !!! möglich! Dann wird ausgeguckt, wo man das am günstigsten (meint in aller Regel am billigsten !) bekommt. Bekanntlich ist ja die billigste Lösung nicht immer die beste wg. Technik, Ersatzteilbeschaffung, Kundendienst usw. Nun wird dies, je nach Größenordnung / Kosten der Maßnmahme, dem zuständigen politischen Gremium, z.B. Stadtrat / Gemeinderat usw. vorgeschlagen. Und die sind oft recht wenig von dem notwendigen Wissen / den notwendigen Infos belichtet. Also her mit dem billigsten Angebot. Und um es eben zu schaffen, die Kosten im politischen Gremium durchzubekommen, muß das billigste Angebot dort vorgeschlagen / zum Beschluß eingereicht werden. Und von daher können keine Ersatzgeräte / Ersatzteile mit einbezogen werden! Sonst werden ja die Kosten der Maßnahme höher und die Möglichkeit / Wahrscheinlichkeit der Ablehnung steigt!

Soooo !!!! mein Lieber ist die Behördenrealität!

Ich schreibe das aus jahrzehntelanger "Behörden"-Erfahrung u.a. auch als Amtsleiter in einer Stadt.

Siehe bitte auch noch meinen nachfolgenden Text!
 
@Kiebitz: Und um nun endlich auch mal Chance zum Schutz der entsprechenden Techniker / EDV-Leute einer Verwaltung zu nutzen :

Hier ist man oft der Meinung, eben diese Techniker / EDV-Leute sind die Verantwortlichen für Beschaffung / Technik usw. der Soft- / Hardware und sie sind Schuld, wenn was nicht läuft in diesem Bereich.

Nee liebe Leute !!! Alles was etwas mehr kostet, geht durch politische Gremien (siehe oben!). Und die haben das letzte Wort und die endgültige Entscheidungsgewalt und damit eigentlich auch die Schuld, wenn was nicht läuft! Soooo !!! sieht das nämlich aus! Und dann stehste da als z.B. Amtsleiter, bekommst was in´s Haus was´te eigentlich soo nicht wolltest, und mußt das trotzdem akzeptieren und / oder damit leben. Und das ist oft Schei... !!! denn wenn´s nicht läuft, bist Du der Ars...(Popo), der nun mit mal die Verantwortung zugeschoben bekommt und das zu "verteidigen" hat.

Und nicht nur die "Öffentlickeit", sondern eben auch gerade jene Leute (Politiker / Stadtrat usw.), die die endgültige Entscheidung hatten, fallen dann über das hausinterne Personal her!

Liebe Leute, DAS ist die reale Behördenwelt. Bitte, bitte bedenkt das mal, wenn Ihr demnächst wieder über die Mitarbeiter / Techniker in einem Amt / einer Behörde herzieht.
 
@Kiebitz: "Es werden keine Ersatzgeräte beschafft, es werden keine Ersatzteile beschafft!" Dann erübrigt sich die Frage nach Verfügbarkeit von Ersatzteilen eben auf eine andere Art und Weise.
Ich kenne das eben nur aus Firmen, dachte in Behörden läuft das ähnlich. Was ich mich frage: was machen die, wenn ein Rechner kaputt geht?
 
@Link: Irgendwann ein anderes Gerät kaufen, nicht unbeding mit neuerer Hard- / Software. Eben wieder eine billigere Lösung. Erhöht den Pool an unterschiedlicher Hard-/Software. Selbstverständlich aber erst, wenn das alles den verwaltungs- / politischen Weg genommen hat und wenn noch Geld im Topf ist, meint haushaltsplanmäßig vorhanden ist. Ggf. von einer anderen Stelle Gerät abuziehen, wo Verwaltungsspitze meint, da ist es weniger notwenig. Beispiel: Gerät beim Bürgeramt defekt, muß dort aber sein, weil sonst maulen die Bürger und nochmehr Wartezeiten und womöglich schreibt die Zeitung dann noch darüber. Absoltues NO GO! Also z.B. Gerät aus der internen Verwaltung, z.B. der Rechnungsstelle. Dort fällt das nach Außen kaum auf, außer das einige Frimen etwas später ihre Rechnungen beglichen bekommen, macht aber nix, wird vordergründig erstmal doppelt Geld Gespart: Die Kosten für einen PC und die Kosten der erstmal noch nicht beglichenen Rechnungen!

Wie jetzt? Du / Ihr meint. das ist Satire?! Jaaaa! REALSatire !!!! Sooo läuft das in der Realität!
 
@Zwerg7: ist doch gut, wenn man Geld sparen und gleichzeitig die Umweltbelastung senken kann. Nette Abwechslung zu der üblichen Kostenexplosion für die Privatpersonen durch irgendwelche Umweltschutzmaßnahmen, die eigentlich gar keine sind, sondern mit viel Fantasie als solche getarnte Geschenke an die Industrie.
 
@Zwerg7: Das Umweltbundesamt würde ich aber eher weniger im Verdacht haben, Aussagen zu treffen um Geld zu sparen - in sehr vielen [ggf. anderen] Fällen ist Umweltschutz mit Kosten verbunden, wie wäre das damit vereinbar, wenn es sich um eine Geldsparbehörde handeln würde?
 
@FenFire: Ist Dir bei o.a. News aufgefallen, das vom Bundesamt und Studie von Öko-Institut und TU Berlin NICHT die Rede von der Praktikabilität / Realität in der Arbeit vor Ort die Rede ist?!

Ich gehe davon aus, dass Dir bewußt ist, wie kurzfristig Hard- und Software sich ändern / aktualisieren / neueste Entwicklungen erhalten. Willst du tatsächlich, dass heute noch Personal vor Ort in den Städten / Gemeinden usw. mit veralteter Soft- / Hardware arbeiten. Also noch auf der z.B. Basis von Win8 und realistisch tatsächlich ja teils auch noch WinXP. Mit entsprechend veralteter Hardwarestruktur? Bist Du dann -vielleicht- auch nicht Einer von jenen, die eben deswegen und wegen mangelnder Leistungsfähigkeit von Hard- / Software über den öffentlichen Dienst und die Leute dort herziehen?! Die ja alle ach sooooo dumm, ahnungslos, unreflektiert usw...usw...usw... sind.

Und siehe bitte auch weiter oben bei Kiebitz!!!

Bitte bedenkt das / diese Umstände auich bei Kritik an der öffentl. Verwaltung mal! Und nicht immer nur pauschale Vorurteile ablassen. Was wäre, wenn Ihr alte Hardware und alte Software bei der Arbeit hättet, Eure Ergebnisse dadurch nicht sooo gut wären, aber Ihr vom Chef / Kollegen aus anderen Abteilungen abgewatscht werdet!
 
@Kiebitz: Wie kommst Du dazu, in meiner Aussage stecke in irgendeiner Form drin, was ich wolle, was ich für eine Ausstattung von Behörden für sinnvoll hielte etc?

Lies doch einfach nochmal: Zwerg7 hat in [o1] seinen Glauben geäußert, es ginge bei der Veröffentlichung des Umweltbundesamtes "wie immer nur um Einsparungen" und nicht "primär um den Umweltschutz". Meine Antwort beinhaltet lediglich, dass das Umweltbundesamt meiner Meinung nach nicht sonderlich verdächtig ist, Aussagen mit dem Ziel Geld zu sparen zu treffen.

Mehr steht in meiner Antwort nicht drin! Schon gar nichts darüber, ob/dass ich in irgendeiner Form wolle, dass Behördenpersonal mit veralteter Ausstattung arbeite, und Unterstellungen ich sei möglicherweise einer, die über den öffentlichen Dienst und seine Leute herzög, sind ebenfalls komplett aus der Luft gegriffen.

Ich möchte Dich bitten, etwas weniger Fantasie beim Lesen walten zu lassen (auch wenn Fantasie an sich auch etwas sehr Schönes sein kann ;)).
 
@FenFire: Oha! Oha! Schlecht geschlafen? Schlecht gefrühstückt? Noch nix zum Mittag gehabt?

Wenn´s Dich sooo sehr stört, betrachte es doch mehr als allgemeine, nicht speziell auf Dich gemünzte Anmerkung.

ABER:

Du schriebst: "...dass das Umweltbundesamt meiner Meinung nach nicht sonderlich verdächtig ist, Aussagen mit dem Ziel Geld zu sparen zu treffen...". Es geht hier nicht um das, was das Bundesamt sonst macht, es geht hier und in der News um eine gaaanz bestimmte Angelegenheit.

Und wenn Du das so schreibst, müßte / könnte man aufgrund Deiner Formulierung davon ausgehen, dass Du diese ganz bestimmte Aussage des Bundesamtes zumindest nicht kritisierst, nicht negativ siehst, nicht hinterfragst. Sooo verstehe ich Deine Worte. UND die Sache als solches sehe ich eben anders!

Und deshalb mein entsprechender Kommentar. Das hat nicht viel mit Fantasie meinerseits zu tun, sondern mehr wohl schon mit der mißverständlichen Wortwahl Deinerseits.

Daher möchte ich Dich bitten, eine weniger mißverständliche Wortwahl deinerseits walten zu lassen. Dann brauchen andere / ich meine Fantasie nicht sooo zu bemühen!!! ‚-)
 
@Kiebitz: ich werde mich um weniger missverständliche Wortwahl bemühen, wäre schade wenn die gute Fantasie durch Überbeanspruchung unnötig abgenutzt würde ;)
 
@FenFire: Alles klar aund eigentlich auch kein Problem. Sowas macht eben die Diskussion interessant und unterhaltend. :-D
 
@Kiebitz: Das Missverständnis beruhte vielleicht darauf, dass ich mich lediglich auf [o1] bezog, Du jedoch einen Zusammenhang mit der News vermutetest. Im Kontext von [o1] ist dann ja auch durchaus interessant, was das Umweltbundesamt sonst so macht - denn Zwerg7 ist/war ja der Ansicht, es ginge "immer" nur um Einsparungen.

Klärungen von Missverständlichem sind in Live-Gesprächen einfach einfacher und schneller als schriftlich, wenn einer da fragend guckt merkt man bereits, dass man an dieser Stelle vielleicht noch ein oder zwei Sätzchen hinzufügen könnte :)
 
@Zwerg7: Allerdings ist es tatsächlich so, dass das Umweltbundesamt die Kosten egal sind, da diese in der Regel eh Kommunal geregelt sind. Und wie die Kommunen mit ihren Geldern auskommen, ist dem Bund scheiß egal.
Allerdings sitzen da tatsächlich Jute Tüten tragende und Omas alte Socken rauchende Ökofutzis (ich arbeite selber für den Staat, ich weiß, dass ich zumindest bei einigen nicht übertreibe!), die den Staatsbediensteten am liebsten nur Trommeln zum Kommunizieren geben würden!
 
fair enaugh, solange Sicherheit weiter gewährleistet werden kann - easy - weil neue Recher für die alten Progarmme tun nicht wirklich not, aber es werden auch bei solchen Entscheidungen Arbeitsplätze wegfallen, muß man auch bedenken :-)
 
@teufler: Sicherheit eines PCs hängt von der eingesetzten Software ab und nicht vom Alter der Hardware, auf der diese Software läuft.
 
Also bei uns wird auch zu schnell erneuert. Meistens ist es nervig, da der PC schnell läuft, und man sich einfach seine Umgebung eingerichtet hat.

Aber so ist es halt in Unternehmen, wenn man alles absetzen kann und es die Firmen gibt, die Unternehmensrechner aufarbeiten und gebraucht weiterverkaufen.

Gut darum kann man den Umweltaspekt eigentlich nicht gelten lassen, weil die Rechner ja dann Privat weitergenutzt werden.
Genauso ist es ja im Grunde auch falsch, wenn Leute lästern, wenn sich jemand nach 3 Jahren wieder ein neues Auto kauft.
Es wird ja wieder von einem anderen gekauft.

Man könnte auch sagen, dass ohne gebrauchte Teile viele keinen Zugriff auf bestimmte Dinge hätten.
Eine junge Familie könnte sich ggf. keinen größeren Kombi leisten, wenn es keinen Gebrauchtwagenmarkt geben würde.
 
@andi1983:
"Gut darum kann man den Umweltaspekt eigentlich nicht gelten lassen, weil die Rechner ja dann Privat weitergenutzt werden."
Dafür wird ein anderer Rechner entsorgt, dessen Besitzer sich vielleicht keinen neuen hätte leisten können. Es werden nur nicht diese PCs entsorgt, die Anzahl der Geräte, die entsorgt werden müssen, ändert sich nicht. Dadurch, dass es diese PCs für wenig Geld zu kaufen gibt, könnte die Gesamtzahl der im Betrieb befindlichen PCs sogar ein wenig steigen, da sich mehr Leute einen PC leisten können.

"Eine junge Familie könnte sich ggf. keinen größeren Kombi leisten, wenn es keinen Gebrauchtwagenmarkt geben würde."
Dann wurden also weniger Leute ein Auto fahren, das wäre aus Sicht der Umwelt genau so ein Vorteil, wie bei nicht vorhandenen preiswerten Gebraucht-PCs.
 
@andi1983: Ich bin ziemlich sicher, dass die Rechner auf dem Ämtern verschrottet werden. Machen auch viele Firmen so, wegen angst vor Datendiebstahl. Wir auch.

Wir nutzen die Rechner, solange sie nicht defekt sind, aber auch 5 Jahre im mittel (der älteste ist 7). Bei Laptop siehts anders aus, wenn sie unterwegs genutzt werden fangen nach 3 Jahren die Kinderkrankheiten an.
 
@andi1983: Du schreibst was von UNTERNEHMEN. Aber in der News geht es um die Verwaltung, also dem öffentlichen Dienst! Und das sind schon mal zwei unterschiedliche Welten. Deshalb hast Du von mir ein Minus bekommen! Warum?

Ich kann Dir versichern, im Bereich Verwaltung / öffentlicher Dienst gibt es keine Möglichkeit alles abzusetzen. Und es dürften wohl absolute Ausnahmen sein, dass dort mit neuester Hard- / Software gearbeitet wird!
 
Also gerade in Verwaltungen sind teilweise richtig alte und merkbar ausbremsende computer im Einsatz, kann mir nicht vorstellen dass dies betriebswirtschaftlich sinnvoll wäre die rechner da noch länger laufen zu lassen als eh schon...die Verwaltungen arbeiten aus it sicht oft in der Steinzeit und das hängt vor allem auch mit den zur verfügung gestellten Komponenten zusammen - gut beim "bund" sieht das evtl anders aus, da bedient man sich ja öfter mal aus vollem topf
 
@0711: Ich wollte auch gerade sagen, in welcher Fantasiewelt die Computer der öffentlichen Verwaltung wohl alle 3 Jahre ausgetauscht werden :D hier in Berlin jedenfalls nicht, das sieht man bei jedem Behördengang
 
@0711 und nicknicknick : Ich kann Euch beiden nur absolut zustimmen, und zwar aufgrund meiner jahrzehntenlangen Erfahrung im öffentl. Dienst, u.a. auch als verantwortlicher Amtsleiter!

Bitte seht dazu auch meine Kommentare weiter oben! Danke!
 
man könnte auch wieder auf Schreibmaschine umstellen , hätte den super Nebeneffekt, dass man auch mehr Personal benötigt, da man langsamer arbeiten würde... da tut man gleich was gegen die Arbeitslosigkeit... mal im ernst, die meisten Rechner sind nach 3 Jahren eh total runter gerockt. und ich glaube auch, dass ein neuer Rechner Energiebilanz mässig besser dasteht als n 6 jahre altes Gerät .
 
Irgendwo in dunklen Schubläden gibt es sicher bereits Statistiken wieviel CO2 ein Arbeitnehmer ausstößt.
 
@Savoury: Kann man schwer beurteilen, ist abhängig was der Beamte gegessen hat. :)
 
alles wird wieder ausgeschrieben und der billigste Anbieter mit ner ollen HDD bekommt natürlich den Zuschlag. umd mitbdiesen Krücken muss man sich dann 6 Jahre rumschlagen? Wenn die eine Kiste mit i5 und ner SSD hinstellen arbeite ich da auch gerne 6-8 Jahre damit.
 
@K-Ace: Absolut richtig!
 
Aber aber aber... hat denn da jemand die HERSTELLER der Geräte gefragt? Die stürzen doch jetzt schon jährlich von Absatzkrise zu Absatzkrise. Was soll denn aus denen dann werden?
 
@RebelSoldier: Staatliche Subventionen zwecks Arbeitsplatzerhaltung :->

Ist doch "logischer" Wirtschaftskreislauf: Keine neuen Geräte in der Verwaltung >>> Deshalb dort also noch etwas mehr Peronal >>> weniger Hard-/Softwareverkauf bei den zuliefernden Firmen >>> also dor Arbeitsplatzgefährdung >>> folglich Staatliche Subventionen zwecks Arbeitsplatzerhaltung >>> ist doch wohl logisch - oder ?!

ABER bitte bitte NICHT nachdenken, was wäre wenn....... die Verwaltung regelmäßig neue Hard- / Software erhielte. >>> dadurch leistungsfähigere Verwaltung >>> dadurch etwas weniger Personal dort >>> vermehrte Nachfrage / vermehrter Verkauf von Hard-/Software bei den Anbietern >>> geringere Arbeitsplatzgefährdung dort >>> Arbeitsplatzbilanz insgesamt ca ausgegliechen >>> ist aber natürlich unlogisch und unmachbar! >>> ACHTUNG!!! GEFAHR!!! Denken verboten!!!
 
6 Jahre EInsatzdauer? Haben die mit einberechnet den Aufpreis für Business-Geräte, di eentsprechend lang halten?
 
@TomW: 6 Jahre bei 8 Stunden am Tag macht 2 Jahre Betrieb, dank Wochenenden & Co. sogar nocht weniger, bei praktisch keiner Last. Dürfte jeder Billig-PC problemlos überstehen, ein paar Ersatzgeräte auf Lager muss man so oder so vorhalten.
 
Konnte mir ein Lachen beim Anblick des Titelbildes nicht verkneifen ... Herrlich!
 
@SimonN1: So sieht eben ein Facebookfreier Arbeitsplatz aus. Wirklich nettes Bild.
 
naja viele große arbeiten doch eh mit aerverfarmen und thinclients bzw. remoteverbindungen
 
@MarcelP: serverfarmen meinte ich
 
@MarcelP: Im Öffentl. Dienst?
 
Wie wäre es mit Zentralisierung und Thin-Clients ?
Funktioniert wunderbar.
Die allermeisten Bürotätigkeiten setzten keinen vollwertigen PC voraus und können relativ Problemlos durch Remote Desktop Dienste abgebildet werden.
 
@marcol1979: Grundsätzlich ja, aber das müsste man von Null aufbauen. In der bestehenden, extrem heterogenen und ständig durch Netzwerkprobleme belasteten Infrastruktur ist die Möglichkeit "lokal" zu arbeiten unverzichtbar. Alle Geräte wegschmeißen und neu kaufen ist sicher nicht im Sinne der Umweltbehörde.
 
@marcol1979: Und das neu in einer Großstadt z.B. wie in Hamburg, München, Berlin, Dortmund einführen ohne Ablaufstörungen z.B. bei Bürger
diensten? Dürfte schon in mittleren Städten problematisch sein!

Und diese hohen Startkosten dann auch noch politisch durchbekommen bei Parteien, Stadtparlamenten usw.? Wo doch alle wie Presse, Politik, Öffentlickeit, Bürger usw. nur schreien, Öffentl. Dienst muß sparen! Grübel! Zweifel!
 
Wenn bei der Anschaffung 40€ mehr ausgegeben wird für eine SSD in den PCs, könnten die PCs auch ohne Probleme 6-7 Jahre eingesetzt werden anstatt 3-4.
 
@lox33: "...Wenn bei der Anschaffung 40€ mehr ausgegeben wird für eine SSD in den PCs..."? Das Problem sind nicht Neuanschaffungen. Wie in der News steht, Verwendung auf 6 Jahre, also die vorhandenen derzeitigen älteren Geräte mit z.B. 3 Jahren dann auch noch.

Und so viel SSDs zu 40,- Euro gibt´s auch nicht gerade. und was bringt das in älterer Hardware?
 
@Kiebitz: Dann laß es 80 Euronen sein. immer noch billiger als ein neuer PC. Mit ner SSD macht man auch einer alten Krücke mit SATA I oder II noch Beine. Eigene Erfahrung. Selbst wenn die Hardware die Übertragungsgeschwindigkeit limittiert erhöht sich die Zugriffsgeschwindigkeit durch eine SSD enorm. Desktop-Office läuft dazu noch selbst auf den lahmsten Windows Tabletten mit 2GB shared RAM flüssig. Ich wage einfach mal zu behaupten, daß ein 8 Jahre alter Rechner, aufgerüstet mit SSD und min. 2 GB RAM absolut ausreichend wäre für einfache Bürotätigkeiten und noch locker 2-3 Jahre schafft.
 
@lox33: Was soll eine SSD auf einem Verwaltungsrechner bringen? Wenn man die Rechner nicht ohnehin nur in den Standby-Modus fährt, damit sie in unter einer Sekunde aufwachen wird ein Rechner da schlimmstenfalls einmal morgens gebootet und bei Dienstschluss wieder heruntergefahren und einmal alle benötigten Anwendungen geöffnet. Wenn man da auf zwei Minuten Zeitersparnis pro Tag kommt ist das vermutlich schon viel. Da geht bei jeder Zigarettenpause mehr Zeit drauf. Insbesondere da die Mitarbeiten sich nicht nur in öffentlichen Verwaltungen für eine solche inzwischen in spezielle Raucherzonen bewegen müssen und daher wirklich nicht nebenher weiterarbeiten können.

In neue Hardware/eine SSD würde ich als Verantwortlicher keinen Cent investieren, solange die gesamte Belegschaft es auch nach Jahrzehnten noch nicht gelernt hat mit Short-Keys zu arbeiten und davon sehe ich bei meinen Amtsbesuchen bis heute nichts. Verwaltungsbeamte, die schon länger als 10 Jahre mit MS Office arbeiten sehe ich immer noch endlos Zeit damit vergeuden, ständig von der Schreibposition auf der Tastatur zur Maus und zurück zu wechseln. Jedes einzelne Formularfeld wird mit der Maus angeklickt um es dann mit der Tastatur auszufüllen, dabei ist die Nutzung der Tabulator-Taste, um ohne die Hände aus der Schreibposition bewegen zu müssen auf das nächste Formularfeld zu wechseln, doch nun wirklch nicht so schwer zu erlernen, wenn man Jahrzehnte dafür Zeit hatte.

Dann wird in den MS-Office-Ribbons und in irgendwelchen graphischen Untermenüs mit der Maus zeitraubend herumgerudert und nach irgendwelche Funktionen gesucht als würde man das erste Mal mit der Office-Anwendung arbeiten und hätte daher noch keine Gelegenheit gehabt Short-Keys auswendigzulernen um dieses lahme Herumgebastel zu beschleunigen.

Da trauere ich schon beim Zusehen um meine Lebenszeit (Ich hatte schon einmal eine Krebserkrankung. Seitdem finde ich es nicht mehr so lustig, wenn andere Leute durch ihre Unfähigkeit zügig zu arbeiten meine Lebenszeit verschwenden.) und wünschte mir ich könnte einfach sagen: "Gehen sie mal beiseite. Ich mache das eben und sie können ihre Zeit nutzen um direkt zu prüfen ob meine Eingaben richtig sind, sonst sitzen wir hier in zwei Stunden noch!"

Wer mir erzählt, er würde mit einer SSD in einem 6 Jahre alten Rechner bei Büroarbeiten gegenüber dem Arbeiten mit einer konventionellen Festplatte pro Tag einen relevanten Betrag an Zeit sparen, der über die Dauer von zwei Zigarettenpausen hinausgeht, der verwendet die falsche Software. Ich kann auf einem mittlerweile 12 Jahre alten Business-Notebook mit Pentium M Prozessor ohne merkbare Zeitverzögerung bei Arbeiten (Scrollen, Suchen und Editieren mitten im Dokument, einbinden von Abbildungen, verschieben von Objekten im Dokument etc.) über 500-seitige wissenschaftliche Dokumente mit Text, Tabellen, Aufzählungen, mathematischen Formeln, Fussnoten, Abbildungen/Graphiken, Inhaltsverzeichnis, Tabellen- und Abbildungsverzeichnissen, Stichwortverzeichnis etc. flüssig im Editor bearbeiten. Bei einer nur knapp über hundert Seiten großen, von der Art des Inhalts/der Formatierung gleichen wissenschaftlichen Arbeit mit Word 2013 im Jahre 2015 auf einem 2014er Intel-Core-i7-System hatte ich hingegen beim Tippen mit lächerlichen 200 Zeichen pro Minute bei Ergänzungen mitten im fast fertigen Dokument ein merkbares Input-Delay bis die Buchstaben auf dem Bildschirm erschienen und beim Scrollen ruckelte das WYSIWYG-Interface es oft derart, dass gesuche Seiten oft gar nicht erst angezeigt wurden und ich daher öfter über die gesuchte Seite hinwegscrollte ohne sie zu sehen und so wegen der ressourcenfressenden Software Zeit vergeudete, da ich im absoluten Schneckentempo/mit Unterbrechungen damit Word hinterherkam scrollen musste um jede Seite zu sehen.

Fazit:
Wer effizient Büroarbeiten erledigen möchte, der sollte, bevor er auch nur an die Anschaffung neuer Hardware bzw. einer SSD denkt, sich lieber einmal eine Software suchen, die ihn, im Gegensatz zum schon lange nicht mehr wirklich laufzeit- und ressourcenoptimierten und nur schwer effizient zu bedienenden MS Office (Selbst wer sich alle möglichen Funktionen auf Tastatur-Shortcuts legt muss in Word und Co. in einigen Fällen noch lahme Menüs bemühen und wenn er mal auf dem MS Office eines Kollegen arbeiten muss, kann er seine Short-Cuts nicht mehr nutzen und vertrödelt noch mehr Zeit mit Herumsuchen in der Oberfläche, da er diese normalerweise nicht nutzt und sich daher dort erst wieder zurechtfinden muss.) nicht selbst auf aktueller Core-i7-Gaming-Grade-Hardware noch merkbar beim Arbeiten ausbremst. Und er sollte vor allem selbst nicht mehr wie ein Anfänger mit der Maus in der graphischen Oberfläche herumrühren, sondern einmal an seiner eigenen Effizienz beim Bedienen von Software arbeiten. Da ist im Office-Bereich erheblich mehr Zeit einzusparen als selbst mit der neuesten Workstation-Hardware und effizienter zu bedienender Software als MS Office, wie diese Studie beweist:

Hidden Costs of Graphical User Interfaces: Failure to Make the Transition from Menus and Icon Toolbars to Keyboard Shortcuts (2005) by Lane, Napier, Peres and Sándor

Summary:

[...] It would seem natural for users to migrate from the use of easy-to-learn menu and icon methods to the more efficient method of keyboard shortcuts as they gain experience. To investigate the extent to which this transition takes place, 251 experienced users of Microsoft Word were given a questionnaire assessing their choice of methods for the most frequently occurring commands. Contrary to our expectations, most experienced users rarely used the efficient keyboard shortcuts, favoring the use of icon toolbars instead. A second study was done to verify that keyboard shortcuts are, indeed, the most efficient method. Six participants performed common commands using menu selection, icon toolbars, and keyboard shortcuts. The keyboard shortcuts were, as expected, the most efficient. We conclude that even experienced users are inefficient in their use of graphical interfaces. One possible way to improve user efficiency is for training programs to provide a roadmap for users to make the transition from using pull-down menus and clicking icon toolbars to issuing keyboard shortcuts.

Damit ist wohl in den meisten Fällen klar, dass Nutzer die auf einen schnelleren Rechner für typische Verwaltungs-/Büroarbeiten drängen "um Arbeitszeit zu sparen", auf der anderen Seite aber bei diesen Arbeiten ständig zu Maus greifen, viel mehr Zeit durch ihre eigene, ineffiziente Arbeitsweise vergeuden als ihnen neuere Hardware jemals sparen könnte und somit ihren Arbeitgeber und möglicherweise auch sich selbst über ihre eigene Effizienz beim Arbeiten belügen. 6 Jahre alte Hardware bremst heutzutage bei Büroarbeiten niemanden mehr signifikant aus. Schon gar nicht mit der richtigen Software und einem Nutzer der nicht im Anfängerstadium der Softwarebedienung -- also der Bedienung über die graphische Oberfläche -- steckengeblieben ist. Daher würde ich vorschlagen, heute drei Jahre alte Rechner noch erheblich länger als 6 Jahre zu nutzen, denn es gibt keinen Grund die auszutauschen, solange sie nicht defekt sind.
 
lach.. will man als behörde die alten kaschemmen spenden oder weiterverkaufen werden einem steine ohne ende in den weg gelegt.. also platten raus und auf den müll. SO siehts aus! darüberhinaus haben, zumindest wir, die vorgabe, geräte mit 5 jahren garantie zu kaufen - wenn abgelaufen, dann weg.
 
Ich kenne eine Behörde, die hat bis vor Kurzem mit Windows 98 (!) gearbeitet.
 
@cobrajet: Ich arbeite privat auch gelegentlich noch mit Windows 98 SE und ME Rechnern und einem Windows NT 4.0 Rechner.

Auf meiner ehrenamtlichen Arbeit an der Hochschule gibt es auch noch einige mit Windows NT 4.0 laufende Rechner im Netzwerk. Die erfüllen ihren Zweck offenbar immer noch hinreichend gut und sind, anders als Windows 7,8,10 zudem nicht anfällig für aktuelle Malware. Es gibt also keinen Grund die auszutauschen.
 
Ich kennen es so, dass die Behörde (bei mir war es die BA) Ausschreibungen machen - für die gesamte Landschaft (Desktop + Peripherie), anschließend kommt das große Rollout und die Altgeräte (meist Leasinggeräte) werden dem Leasinggeber zurückgegeben.
Da auf den Platten keine Daten außer dem OS lagern, gibt es hierbei auch keine Komplikationen - meist werden die Rechner ohnehin gewiped.
 
Solange ein 8088 Prozessor von 1979 vielfach schneller arbeitet als unsere Herrn Beamten brauchen die eh keine schnellere Hardware. ( selbst ein so alter Prozessor arbeitet seine Threads nach und nach ab.....und das ohne halbe stunde "Loop" zwischen jeder Berechnung ).

Es gibt zwei Gründe für warum unsere Behörden neue EDV brauchen.

1., dass Microsoft alle paar Jahre ein neues OS auf den Markt wirft......ansonsten würds ein Dos Programm immer noch tun.

2., dass die Rechner im Internet hängen. Da muss der Rechner schon genügend Leistung bringen um alleine die ach so tollen Virenscanner zu versorgen

--> Lösung des Problems:

1. Mittelklasse Rechner mit SSD

2. Gescheite Server mit SSD und genügend Leistung

3. Internet über Proxy ( der vor allem Facebook und Co blockt )

Und schon hält so ein PC mit Sicherheit 10 Jahre ( Ich mach in Sachen Arbeitsgeschwindigkeit ( nicht spielen ) jeden 10 Jahre alten Core 2 Duo schneller als ne i7 Workstation für n Schweine Geld mit lahmer Festplatte )

Problem bei der Geschichte:

Da wären wir wieder beim Anfang. Was bringt die schnellste IT wenn der Typ der Sie bedient langsamer arbeitet als n 8088?!

Lösung des Problems:

Alle Beamten entlassen und gegen Mitarbeiten austauschen die es gewohnt sind 8 stunden am Stück produktiv zu arbeiten, und zu dokumentieren was sie 8 Stunden lang getan haben. Dann würde die neue IT auch nen Sinn machen.
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