Microsoft-Experte sagt voraus, dass QWERTZ-Keyboards aussterben

Leben Totgesagte tatsächlich länger oder hat Microsofts Chef-Visionär Dave Coplin womöglich recht? Der Microsoft-Mann erwartet nämlich, dass herkömmliche Tastaturen schon bald aussterben werden. Denn er wundert sich, dass sich die gesamte Technik um ... mehr... Microsoft Research, Infrarot-Tastatur, Gesture Keyboard Bildquelle: Microsoft Research Tastatur, Keyboard, Tasten, Fujitsu GRANNOTE AH90/P, Notebook-Tastatur Tastatur, Keyboard, Tasten, Fujitsu GRANNOTE AH90/P, Notebook-Tastatur Fujitsu

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Es wird auch in (absehbarer) Zukunft noch Spiele mit physischer Eingabe geben, genau so wie es auch heute noch Spiele gibt die man am besten mit einem Arcade-Stick spielt.
Ausserdem: für 08/15-Internet und Office gebe ich ihm Recht, aber meiner Erfahrung nach ist unsere Sprache nicht gemacht komplexe Zahlen wiederzugeben. Excel per Spracheingabe, da schaudert's mich.
Beim neural interface reden wir dann wieder weiter :)
 
@Stamfy: Excel per Spracheingabe kann ich mir schon vorstellen. Und einiges andere auch.
das Problem ist nur: Die blöden Kisten müssten uns erst mal verstehen.
Bisher ist es grösstenteils nämlich immer noch so, dass wir uns der IT anpassen müssen und nicht umgekehrt.
Von einer echten KI, der ich eine Frage oder eine Aufgabe formulieren kann, sind wir noch lichtjahre entfernt.
Das klappt bisher nur auf der Enterprise und Voyager so richtig.
 
@LastFrontier: So eine Tastatur oder Maus, jedenfalls die ergonomischeren, sind doch schon ganz gut dem Menschen angepasst, oder verwechsle ich da was?
 
@rallef: Gesten- und Sprachsteuerung wäre weitaus natürlicher. Oder Schrifterkennung.
Problem ist halt, dass das menschliche Gehirn auch richtige Sauklauen noch lesen kann, wo ein Computer schon lange gescheitert ist.
Es klappt ja noch nicht mal mit einer popeöligen Rechtschreibprüfung.
Bevor man also über bewährte Eingabemethoden nachdenkt um diese abzuschaffen, sollte man erst mal das bestehende vorantreiben und ordentlich zum Laufen bringen.
Die Visionen des Microsft-Experten sind keine Visionen sondern belangloses und konzeptloses Geschwätze.
 
@Stamfy: Ich stell mir gerade vor wie in einem Büro 10 Angestellte gleichzeitig via Spracheingabe Exceltabellen füllen. Und einer hat eine besonders laute Stimme.... :D
 
@skyjagger: In einem Büro??? Im digitalen Zeitalter sollte der Weg zum Büro doch unnötig werden. Wir sitzen dann alle zuhause in einem extra Arbeitsraum. Schalldicht, Luftdicht, Lichtdicht, isoliert um nicht abgelenkt zu werden und die größte Effizienz auszuschöpfen. Die Frischluft kommt aus der Flasche und die Nahrung aus dem 3D-Nahrungsdrucker...
 
@SunnyMarx: im IT-mäßig zurückgebliebenem Deutschland wird man noch sehr lange den Weg ins Büro nehmen müssen. Wenn Chefs z.B. mehr darauf achten wann du da bist statt was du schaffst, läuft etwas falsch - und von solchen dämlichen altbackenen Unternehmen gibt es leider Tausende. Man sollte Fortschritt also dort ansetzen und Chefs, die sich nicht ändern wollen, rauswerfen. Dann können wir über eine Änderung des Tastaturlayouts und die damit einhergehenden Folgen reden - vorher nicht.

Übrigens: falls doch keine Layoutänderung her soll, dann kann man ja Spracherkennung ZUSÄTZLICH zur Tastatur einführen. Oh.. gibt es ja schon... und funktioniert manchmal sogar gut. Aber ich wage nicht daran zu denken wie ich z.B. PHP-, Java- oder sonstige Anwendungen mit der Spracherkennung programmieren würde... bzw. graust es mir davor.
 
@SunnyMarx: Ich weiß das dein Beitrag ironisch gemeint ist oder zumindest zum Teil. Jedoch würde deine Vision bedeuten, dass alle in ihrenWohnungen platz für einen Arbeitsraum oder auch nur Arbeitsbereich haben...wenn ich mir so manche Wohnung ansehe. Ehepaar plus Kind in einer 3 Raumwohnung, dann scheitert das schon mal daran. ;) Wir werden also noch sehr lange ins Büro stiefeln. Außerdem muss ich ganz ehrlich sagen, will ich das auch nicht anders, ich mag meine Kollegen und mir würde was fehlen, wenn ich die Chaoten nicht 5 Tage die Woche sehe.

zum Übrigens: Habe ich auch gedacht, aber ich denke auch die Programmierung wird sich grundlegend ändern und man wird später keinen Code mehr schreiben müssen, sondern dem Computer nur noch sagen, was man machen will und dieser setzt es selbständig um. Ich denke auch sowas wie einzelne Programme wird es nicht mehr geben, sondern eher Funktionsklassen die es als globale Bibliotheken gibt. Dann sagt man nur noch, welche man braucht und der Computer bindet sie selbst ein... ;) Ansonsten hast du natürlich recht. Wenn sich ansonsten nichts ändert und wir nach wie vor auf Bildschirme vor uns glotzen und davor sitzen oder stehen, dann will ich auch keine Gestensteuerung...da kriegt man ja dicke Arme wenn man damit den ganzen Tag vorm Monitor rumfuchteln muss. ;)

Sprachsteuerung ist auch manchmal einfach nicht gewünscht. Ich will bspw. nicht, dass meine ganze Umwelt mitbekommt, was ich bspw. gerade für eine Nachricht verfasse...es gibt ja immerhin auch noch sowas wie den Wunsch nach Privatsphäre. Obwohl, so wie diverse Institutionen derzeit agieren, haben wir in ferner Zukunft wahrscheinlich keine mehr...
 
@skyjagger: wenn der Deutsche sich mal von seinen Exceltabellen lösen würde, hätten wir das Problem fast nicht ;D ich will garnicht wissen wieviel GB unnötige Exceldaten jeden Tag generiert werden... ;)
 
@Cosmic7110: Ob Excel oder was anderes ist egal, entweder brauchst Du die Daten (dann müssen sie irgendwie reinkommen) oder Du brauchst sie nicht.
 
@rallef: das is schon klar, bei dem was mir an Exceldaten untergekommen ist handelt es sich in 90% der Fälle um Exporte aus Datenbanken weil man mit dem Datenbanksystem selber nicht klarkommt und Excel ja so toll ist...
 
@skyjagger: in einem Callcenter während eines Kundengesprächs die Formularmaske ausfüllen via Sprachsteuerung, noch blödsinniger kann es gar nicht kommen.
Warum werden nur Leute dafür bezahlt Schwachsinn zu reden?

Der soll mal auf einer alphabetischen Tastatur schreiben während jemand der genau so lange Unterricht auf QWERTY hatte gegen ihn antritt. Die Tasten haben nicht nur diese Reihenfolge, weil sich sonst die Stößel verklemmen, daher haben unterschiedliche Länder auch ein anderes Layout, es ist einfach ziemlich ausgereift die Reihenfolge.

Das Rad wird es in der Zukunft nicht mehr geben, es ist nur ein Überbleibsel aus prähistorischer Zeit... Schwachköpfe gibt es :D Feuer ist übrigens auch so eine Sache, braucht kein Schwein mehr, seitdem der Strom aus der Steckdose kommt.
 
Ich will keine Cloud-basierte Kacke, die meint, sie wüsste besser als ich, was ich denn will. Ich will die Freiheit selbst zu entscheiden und offline zu arbeiten. Und abgesehen davon sind Tastaturen nicht nur zur Texteingabe da. Viel Spaß, euren Lieblings-Shooter per Cortana zu zocken, euer DotA oder WoW mit GamePads oder was weiß ich.
Die Tastatur ist alt, ja. Aber sie hat sich bewährt, sonst WÄRE sie ja nicht so alt. Genau wie der Klinkenstecker. Der einzige Grund, warum der bis heute einfach akzeptiert wurde und nie wirklich überarbeitet wurde, ist dass er eben einfach funktioniert hat. Da gab es nicht wirklich was zu verbessern. Bei der Tastatur könnte man vielleicht ein besseres Layout nutzen oder entwickeln (wie DVORAK), aber erhalten bleiben sollte sie trotzdem. In welcher Form auch immer.
 
@eN-t: Absolutes ACK

"Die Kunst des Ingenieurwesens ist es, etwas so einfach zu gestalten, dass man nix mehr weglassen kann!"
 
@eN-t: Mach dir da keine Sorgen:
das baldige Ende des Desktop-PCs wird uns auch schon seit den 90ern des vorigen Jahrhunderts prophezeit... ^^
 
@eN-t: Denkst du echt, dass Entwickler eine Spracherkennung für einen Shooter einbauen würden? Bzw. dass damit gesteuert werden soll?

Übrigens kann man MMOs sogar gut per Gamepad steuern. FFXIV ist da z.B. die Referenz. Man muss sich als Entwickler halt nur vorher überlegen, was und wie es sinnvoll ist.
 
@eN-t: Was Coplin vor allem übersieht: Die Eingabe per Tastatur ist deutlich schneller als per Sprache. Mit Gesten kann man überhaupt keinen Text eigeben. Und selbst eine Eingabe per Stift ist langsamer als per Tastatur. Für jedes Eingabegerät gibt es seine eigenen Anwendungsfälle. Einen Ersatz für eine Tastatur gibt es aber bisher nicht.
 
Ist ja mal wieder eine tolle Überschrift!
Dachte zuerst, die wollen keine Keyboards mit deutschem Zeichensatz mehr herstellen.
 
@kontrapunkt: Stimmt. Genau das war auch mein erster Gedanke...
 
@kontrapunkt: Dachte auch zuerst, dass der Gleichschaltungswahn im Tastaturlayout einzug erhalten hat um die Nationalitäten abzuschaffen...
 
@kontrapunkt: wenn da ein Y statt dem Z in der Überschrift wäre, dann hätte zumindest ich den Artikel gar nicht angeklickt.
 
@kontrapunkt: Nuja, mir war sofort klar, dass es die drölftste Ankünding sein wird, dass Maus und/oder Tastatur fast antik sind und bald aussterben werden.
War schon vor 20 Jahren lächerlich und wenn mir in 20 Jahren jemand sagt, dass eins von beiden bald nichtmehr in gewöhnlichen Haushalten geben wird werd ich ihn immernoch auslachen.
 
Na dann braucht man das kommende Surface Ergonomic Keyboard ja garnicht zu kaufen wah!? Dann ist ja der Vorteil der Surface Tastaturcover auch fürn Witz und das iPad bald um Welten besser... Ganz ehrlich, klar das Cortana, Sprachsteuerung, KI in Zukunft ne wichtige Rolle spielen. Aber haptisches und direktes Feedback ist nun mal wichtig und ich denke so wird es noch lange sein. Also, viel Gerede um Nichts.
 
@something: Wie will man nahezu lautlos und ohne hingucken Text eingeben? Der Mann ist kein Visionär sondern ein Blender - aber auf so was fällt Microsoft immer wieder gerne rein und zahlt dafür gute Gehälter und vergibt Anteile.
 
"Denn er wundert sich, dass sich die gesamte Technik um uns zwar immer schneller entwickelt, wir aber immer noch ein Eingabegerät nutzen, das auf das 19. Jahrhundert zurückgeht." Dann sollte er mal überlegen wann das Rad erfunden wurde, und immer noch baut man diese Dinger im alten runden Design....verrückte Welt
 
@unwichtig: stimmt zwar, aber gibt es schon alternativen? (komm mir bitte nicht mit "Schwebetechnik" ^^)
 
@tapo: Ketten, Beine, Düsen, Propeller, Luftkissen, Ballons
 
@crmsnrzl: sind zumindest für das Automobil keine praktikablen Alternativen:
Ketten machen die Straße kaputt
Beine sind zu sehr "Steinzeit" ^^
Düsen/Propeller benötigen zu viel Platz und verbrauchen zu viel Energie
Luftkissen sind zu ungenau, laut und gefährlich(Rotor)
Ballons sind zu ungenau, träge und unhandlich
 
@tapo: praktikable alternativen zur tastatur gibt es auch nicht, sonst hätten sie sich auch schon durchgesetzt.
 
@tapo: Bist auch so ein Typ, der lieber Gründe findet statt Lösungen, oder?
 
@crmsnrzl: stimmt, daher habe ich ja nach Alternativen gefragt, dass diese dann auch noch besser und nicht schlechter als der ursprüngliche Konstrukt sein sollten empfinde ich als selbstverständlich.
 
@skrApy: da stimme ich dir zu, auch wenn es hier gerade um das Rad ging ;)
 
@tapo: Und doch hast du Beine abgelehnt, obwohl sie in fast allen Bereichen Rädern überlegen sind.
 
@crmsnrzl: na dann renne mal 200km in 2 Stunden ;) oder transportiere 20 Tonnen Gewicht von A nach B etc.

Edit: ja bei diesen Beispielen gäbe es noch andere Alternativen, hier ist aber wieder die Frage nach dem was ist besser
 
@tapo: Hast mich ertappt, ich kann keine 100km/h rennen. Kannst du 100km/h rollen?
 
@crmsnrzl: klar, mit Motor ;)
 
@tapo: crmsnrzl mein keine menschlichen Beine, daher die Frage...
 
@crmsnrzl: Quadrate haben sich auch bewährt, braucht man halt ein paar PS mehr ;-)
 
@Bautz: Die mit abgerundeten Ecken sind besser.

Arbeitet Apple nicht an eigenen Autos?
 
@crmsnrzl: Ohne Räder funktionieren auch Kettenantriebe nicht. Und es gab da mal dies russische Geländefahrzeug, welches von zwei Schneckenschrauben angetrieben wurde. https://de.wikipedia.org/wiki/Schneckochod
 
@Kobold-HH: Zahnräder sind nicht unbedingt gleich Räder
 
@EffEll: Nur das Antriebsrad ist mit Zähnen ausgestattet. Die Laufrollen sind und bleiben Räder. Kettenfahrzeuge schaffen sich lediglich durch die Gleisketten einen "geebneten" Untergrund auf dem sie leichter abrollen können.
Schau Dir jeden Panzer, jede Raupe oder Schaufelradbagger an.
 
@tapo: Also wenn ich unwichtigs Allegorie auf Software ummünze im Besonderen auf Apps anwende, hätte man das Rad irgendwann ruhig mal besser wieder 16-Eckig gemacht, dafür mit neuem Design, um dann einen Entwicklungsgrund und ein, jetzt kommts: "verbessertes Nutzererlebnis" dann auf 24, 36,48 Ecken zu haben und bei 256 Ecken wieder mit neuer UI bei 128 Ecken anzufangen. Zumindest erlebe ich das so in den Appkommentaren der Stores und selbst als Nutzer.
 
@Candlebox: ^^ Reifen 2.0, jetzt mit 256 Profilrillen^^
 
@tapo: Schwebetechnik? Quatsch! Mythbusters! ^^
 
@tapo: Kugeln ala I-Robot auf Induktionsmotor-Basis. Damit kann man das Auto in alle Richtungen bewegen und somit sogar quer einparken ohne Reibungsverluste im Antribsstrang. Was nebenbei auch die Parkplatzknappheit verbessert weil die Abstände zum einlenken fehlen. Nur mal so als Idee...
 
@Sssnake: stimmt, an die hatte ich gar nicht gedacht ;)
Aber ich meine mal gelesen zu haben, dass die (zumindest praktikabel und für den öffentl. Verkehr zugelassen) mit dem aktuellen Technikstand noch nicht machbar wären. Aber definitiv interessant :)
 
@unwichtig:
Er bezieht sich nicht nur auf die Tastatur ansich sondern auch auf das Layout und ja dieses ist absichtlich schlecht und ineffizient!
 
ach das sind wieder einer dieser feuchten Träume von Microsoft, welche sich in der regel nie bewahrheitet haben. Den Versuch der Spracheingabe hat man bereits in Windows Vista probiert und ist sauber gefloppt.
 
@kkp2321: Bis Apple 2 Jahre später um die Ecke kommt und es das geilste auf der Welt wird ^^
 
@Matschepampe: Ist es das? ich sehe keinen mit Siri quatschen, das wird alles nach wie vor fein säuberlich haptisch erledigt.
 
@kkp2321: Die Diktierfunktion benutzt echt kein Schwein, aber ansonsten sehe ich tatsächlich immer mehr Leute, die Siri benutzen. Ich hatte das damals auf meinem iPhone 5 probiert aber die Ergebnisse waren - naja - schlecht. Man musste seine Grammatik immer der dummen Siri anpassen. Ein "sag meiner Mutter, dass ich um 5 zuhause sein werde" wurde zur SMS "dass ich um 5 zuhause sein werde". Selbiges mit Erinnerungen etc. Englisch ist da einfacher und da mag das auch funktionieren, ohne dass man sich permanent wie ein Idiot anhört. Letzten Endes bin ich zur einfachen Sprachsteuerung zurück, damit konnte ich wenigstens ohne Internetverbindung auch meine Musik steuern etc.
 
@Matschepampe: war das jetzt Sarkasmus? Ich kann den ggf. nicht so ganz rauslesen. Ansonsten sehe ich das wie kkp2321
 
Gab es nicht mal so ähnliche Aussagen wie "Mehr als X mb Arbeitsspeicher wird niemals benötigt werden" oder "Das Smartphone wird sich nicht durchsetzen" ... ?
 
@NeXXo: Nein, gab es tatsächlich nicht.
 
@artchi: Gab es ;-)
 
@NeXXo: aber nicht wie du sie wiedergegeben hast... siehe re:2 (Edited)
 
@NeXXo: es ging um 640kb und er sagte nur, dass die reichen sollten und nicht das die niemals benötigt würden.

Edit: und nicht "Das Smartphone wird sich nicht durchsetzen" sondern Balmer: "Das Iphone wird sich nicht sonderlich verkaufen"
 
@tapo: Das Märchen der 640KB-Aussage hält sich seit Jahren.

Gates' Antwort darauf: "I've said some stupid things and some wrong things, but not that. No one involved in computers would ever say that a certain amount of memory is enough for all time." - Und das klingt mir Eher nach einem Mensch, der durch diese Industrie Milliarden verdient hat.
 
Wenn er Cortana & Co. entwickelt, ist es ja klar das er gegen die Konkurrenz (Keyboard) stänkern muss! Die Deutsche Bahn stänkert in ihren Werbespots auch immer gegen das Automobil. :-) Ist ja auch legetim. Aber deshalb wird das Automobil nicht aussterben, nur weil die DB es gerne so hätte. ;-)
 
@artchi: Cortana ist doch kein Widerspruch zur Tastatur. Ich nutze Cortana bestimmt einmal pro Stunde, aber Spracheingabe ... naja, vielleicht einmal die woche für "Cortana, Musik lauter/leiser".
 
Was haben jetzt alle an alter Technologie zu kritisieren?

Erst kommt Apple und meint, der 100 Jahre alte Klinkenstecker wäre ein großes Problem.
Jetzt zieht MS nach und denkt, Tastaturen, die seit dem vorletzten Jahrhundert besser funktionieren als jede Spracheingabe, wären plötzlich auch veraltet.
Morgen erklärt Intel noch, dass es altmodisch ist, wenn Computer in Bits und Bytes rechnen, und übermorgen prophezeit AMD gleich noch das Ende der Computer, die auf die 40er Jahre zurückgehen, oder was?
 
@TomW: Den gehen die Ideen aus, mit Gewalt bedarf es neuer Sachen um Geld einzuspühlen.
 
@kkp2321: Und erreichen mit solchen Aktionen meist das genaue Gegenteil. Vielleicht wäre es sinnvoller Tastaturen zu verbessern als sinnlosen Quatsch wie LEDs oder Windowstasten zu implementieren.
 
@Johnny Cache: Um das Design der Tastaturen mache ich mir wenig Gedanken, aber ich finde, daß Du speziell der Windows-Taste Unrecht tust.

Windows-E, Windows-L, Windows-Pfeil-Links-Rechts-Oben-Unten (wg. Aero Snap), Startmenü aufklappen und vieles mehr. Ich nutze die Windows-Taste sehr häufig und mag unter Windows nicht mehr darauf verzichten. Und wer's einmal gefressen hat, welche Tempovorteile diese Tastenkombinationen haben, anstatt ständig erst mit der Maus auf dem Bildschirm herumzufahren (dauert tatsächlich viel länger), und sich daran gewöhnt hat, der denkt dann wahrscheinlich ähnlich.

Und ansonsten: Es gibt doch tolle Tastaturen, mit tollen Zusatztasten, Beleuchtung, kabellos, kabelgebunden, Bluetooth, Infrarot, in allen denkbaren Farben, mit oder ohne Nummernblock, mit oder ohne Windows-Taste, für jeden Geschmack und Geldbeutel. Mir ist nicht so ganz klar, wo Du da ein Problem siehst.

Sh. hier (Beispiel): https://www.alternate.de/html/product/listing/allFilters.html?navId=20828&lk=19405

Viele Grüße
 
@kkp2321: genau /DAS/ ist der Grund. Genau so wie beim Stillstand bei Smartphones - das einzige, was es gibt, sind angeblich ach so tolle neue Software-Features, mehr Megapixel/Speicher und schnellere Prozessoren. Im Grunde sind die Dinger trotzdem noch nur das was sie sind.
Trotzdem wird es kaum helfen etwas was LANGE existiert und meist unproblematisch funktioniert, abzuschaffen. Ergo: ich glaube der Grund ist, dass man IRGENDWELCHE Veränderungen will, nur damit das wieder jemand kauft.
 
@TomW: Nicht MS meint das, sondern ein einzelner "Visionär".

Ob er recht hat? Wer weiß.
 
@TomW: naja, bits und Bytes sind bestandteil des Binärsystems (0/nein und 1/ja) aber angeblich soll ein Echter Quantencomputer da mehr können (nach dem Motto 0/nein und 1/ja und 2/vielleicht oder so)

Edit: Und das wurde schon vor Jahren "prophezeit"^^
 
@tapo: Ich behaupte schon seit Jahren, dass Bits "0" "1" und "vielleicht" darstellen. Jedenfalls verhalten sich Computer manchmal so ;-)
 
@Bautz: ^^ stimmt "ja", "nein" und "ach ich stürze einfach mal ab"
 
@TomW: Das Ende der PC wurde schon mehrmals angekündigt, zuletzt bei zunehmender Verbreitung von Tablets.
 
Ja klar - Lenkrädern wurde ja auch das Aussterben vorrausgesagt - weil mit nem Joystick gehts ja besser ;-)
 
@Zonediver: Zumindest bei Flugzeugen hat sich das bewahrheitet ^^
 
@kkp2321: Stimmt ;-)))
 
@Zonediver: Ich glaube Saab hatte mal ein Auto mit Joystick-Steuerung.
 
@Bautz: Mercedes auch - einen SL soweit ich weiß - war aber ein ziemlicher Reinfall, weil nur Kinder damit wirklich umgehen konnten ;-))
Der hatte alles am Joystick - inkl. Gas und Bremse.
 
@Zonediver: Ich bin ja echt kein Rechtschreibfascho, aber sorry, das ist zu hart :-D

Lenkräder mit e
 
@Fekal: Oops - Danke für den Hinweis - korrigiert ;-)
 
na, das ist doch dann super für Waldorfschüler, die ihre Smartphone-Eingaben tanzen können. :-)
 
Dazu müssten die Eingabetechniken zu 100% funktionieren. Und einsprechen will ich auch nicht. Man stelle sich mal eine Konferenz vor... 0.o
 
Die einzige Entwicklung, bei der ich mir vorstellen kann, dass sie die herkömlichen Tastaturen ersetzt, wäre eine Steuerung per Gedanken/Gehirn. Das sollte aber noch einige Jahrzehnte dauern, wird dann aber tatsächlich Tastaturen unnötig machen.
 
@Jon2050: dann werden aber einige große probleme bekommen, dem pc mitzuteilen was er machen soll. :)
 
@Crazylena: Jo, dann bekommt der bis dahin obligatorische Pornofilter aber ordentlich was zu tun. ;)
 
Ich bekomme meine Gedanken manchmal selber nicht sortiert ;)
Alles schon mal da gewesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Projekt_Brainstorm

Sorge macht mir, daß die Analyse der Kamera- und Mikrofonaufnahmen wahrscheinlich in Echtzeit bei einem externen Dienstleister erfolgt.
 
Das liegt ja nicht unbedingt an der Tastatur. Nehmen wir mal so an, Kintec würde hervorragend unter Windows 10 funktionieren, um z.B. Anwendungen zu starten, auf Links im Browser zu klicken (oder dann hier dann doch wieder die fast genau so alte Maus?) usw. Wenn ich auf diese Weise bei Facebook auf "Kommentieren" klicke, spreche ich den Text der da hin soll in mein Mikrofon, und er wird dann da hin geschrieben. So weit so gut, nur ich weiß es irgendwie nicht, aber mit meinem PC sprechen und vielleicht sogar mir die Antworten anhören? Also für mich ist das nichts und ich glaube ich bin damit nicht alleine.
 
Na dann schlage ich vor, dass die Entwickler/Programmierer bei Microsoft mal als Vorbild die nächste Version ihres Betriebsystem mit 100+ Millionen Zeilen Sourcecodes ohne Tastatur programmieren :P

Das wird ein Spaß...

Ich bin immer wieder überrascht wie schlecht die Spracherkennung - egal ob Google/Siri/Cortana - funktioniert ... und ich sprech schon kein Dialekt sondern Hochdeutsch, das wird nie was ordentliches werden. Allein schon weil es zu viel Sachen gibt die Phonetisch gleich klingen.

Versucht mal die Webseite: "Photo-for-you.de" per Sprachausgabe aufzurufen und dann "Foto_with_you.de" da stößt man gaaaaanz schnell an die Grenzen der Spracherkennung.
 
@Annettekrum: "nie..." ist immer ein Wort was in solchen Dingen vollkommen unangebracht ist. man brauch nur 10/20 jahre Zurück gehen und hatte noch ein Steinzeit telefon.. aktuell gebe ich dir aber recht.
 
@Annettekrum: Habe gestern Cortana eine SMS diktiert: "Wirf den Käse rein, ich bin auf dem Heimweg"
Kannst du vergessen, dass die auch nur einmal Käse in ihren Versionen ausgegeben hat.. meist kam "Schlüssel" für "Käse"...
Daran sieht man, dass die eine sehr bescheidene KI nutzen... sie suchen nämlich einfach nur nach oft genutzten Wortverbindungen und schauen weniger nachdem was man wirklich sagt und wirfst du dann in solche Sätze zwei Wörte die nicht dem "Standard" entsprechen, dann werden sie schlicht ignoriert.
 
Die Anordnung der Tasten bei Qwertz/y ist wirklich nicht so toll. Ergonomische Alternativen sind beispielsweise Neo 2.0 und ADNW. Allerdings ist der Aufwand umzulernen, ziemlich hoch. Ich habe es trotzdem durchgezogen. ;-)
 
@DanielP: Warum soll das ergonomsciher sein?
 
@kkp2321: Weil die Tasten für das 10-Fingersystem günstiger liegen. Beispiel: Die meistgenutzten Buchstaben liegen auf der Grundreihe. Qwertz war darauf nie ausgelegt. Es sollte nur verhindern, dass sich die Typenhebel der Schreibmaschine nicht verhaken.
 
@DanielP: Ich sehe darin aber nichts ergonomischeres. das ist nur eine Frage der Gewohnheit. Denn nicht alle Finge sind gleich lang. Ergonomisch würde bedeuten, das die meist genutzten Buchstaben im "Halbmond" angeordnet sind. "Grundreihe" würde ich jetzt erstmal als absolut unergonomisch bezeichnen, denn unsere Finger haben keine Grundreihe.
 
@kkp2321: Beim 10-Fingersystem liegen die Finger in der normalen Haltung (Grundhaltung) auf der sogenannten Grundreihe. Sprich, du drückst einfach die Taste und fertig. Der Finger muss sich ansonsten keinen Millimeter nach links, rechts, oben oder unten bewegen.

Bei Qwertz liegt zum Beispiel das J auf der Grundreihe. Blöd nur, dass der Buchstabe sehr selten ist. Diese wertvolle Position wird also verschwendet, während zum Beispiel das viel häufigere E nicht auf der Grundreihe liegt. Für Buchstaben, die woanders liegen, muss man den Finger in eine etwas andere Position bewegen und drücken (im Beispiel E den Mittelfinger nach oben, drücken, und wieder runter). Das kostet jedesmal ein paar Millisekundenbruchteile und belastet die Sehnen auf Dauer nach vielen Tausend Anschlägen.

Das ist nur ein kleines Beispiel. Die alternativen Layouts haben zahlreiche Optimierungen, um angenehmer und schneller tippen zu können (Richtung der Anschläge, Links-rechts-Wechsel und und und). Auf deren Webseiten steht mehr dazu.
 
@DanielP: Naja, Sehnen belasten auf einer Computertastatur? Du hast deine Finger um sie zu bewegen und schadest ihnen nur wenn du es nicht tust.

Gut, als ich vor 26 Jahren auf einer mechanischen Schreibmaschine das 10-Fingersystem gelernt habe, hatte ich wirklich Schwierigkeiten das "A" und das "Ö" in gleicher Stärke wie die anderen Buchstaben zu tippen, aber das gab sich mit der Zeit und meine kleinen Finger wurden stärker.

Und selbstverständlich geht mir jetzt auch, nach so vielen Jahren, das Tippen ohne Nachzudenken von der Hand, weshalb ich natürlich einer Neuanordnung der Buchstaben auf der Tastatur sehr skeptisch bis ablehnend gegenüber stehe.

Ich bin überzeugt, dass sich diese alternativen Layouts auch nicht durchsetzen werden, da man ja auch beruflich auf "Qwertz" angewiesen ist.
 
@Rince256: "da man ja auch beruflich auf "Qwertz" angewiesen ist" Also ich habe z.B. eine teurere Private Maus auf der Arbeit aus ergonomischen grünen. :). Daran sollte es nicht scheitern eine eigene Tastatur mitzubringen.. Aber ob ich mich nach 20 Jahren 10 Fingersystem noch mal umgewöhnen möchte.. naja :) Danke das wird dann eher die Nachfolgende Generation machen.
 
@Rince256: Deine Haltung/Position ist klar verständlich, aber gleichzeitig sehr egoistisch und entwicklungshemmend.

Fakt ist, es gibt deutlich bessere Alternativen, wie oben beschrieben, und du bist nur dagegen, weil du von Früher etwas anderes gewohnt bist.

Lehrt man ab jetzt aber nur noch die Alternativen und lässt den Nutzern die Wahl bei der Tastatur, dann setzt sich das Bessere durch.
 
@Conos: das hört sich verrucht an :P "teure private Maus". Ich finde das 10-Fingersystem unergonomisch weil man da die Hände nicht bewegt - das ist nicht unbedingt gesund. Ich tippe frei und mit allen Fingern, nutze aber kein 10 Fingersystem - es ist eher ein 10-Krallen-Adlersystem - nur, dass ich nicht suchen muss. Ich habe die Tasten einfach irgendwie im Hinterkopf und tippe daher einige Wörter schneller - andere langsamer. Aber ich bewege meine Hände hin und wieder und schaffe trotzdem meine 250+ Anschläge die Minute bei Bedarf und bei niedriger Fehlerquote.
 
Schon seit 15+ Jahren lese ich, dass man "bald" alles durch Spracheingabe lösen wird und die Tastatur kaum noch benutzen wird. Aber ich kenne heute noch Niemanden, der das tut. Ich teste alle paar Jahre die neuste Spracherkennungssoftware unter Windows und es taugt immer noch nicht. Für die breite Masse ist es jedenfalls keine Alternative.
 
Der Vorteil an der Tastatur gegenüber Sprachsteuerung ist doch, dass im Büro alle die Klappe halten. ^^
 
@Trashy: He he, der is gut. Problem: Die halten trotzdem nicht die Klappe!
 
1) In der viktorianischen Zeit gab es keine Tastaturen.
2) Warum hat eigentlich noch keiner eine ABCDE-Tastatur erfunden? Die erschiene mir viel intuitiver als eine völlig willkürliche Buchstabenanordnung.
 
@Grendel12: Siemens hat das, in Ihren Maschinensteuerungen. Das willst du nicht wirklich haben. Ich muß an sowas täglich arbeiten.
 
@Grendel12: Hier ist die Anordnung (die schon bei QUERTY nicht optimal ist) noch ungünstiger. Wenn du es nicht glaubst, installier mal auf deinem Smartphone oder Tablet ne alternative Tastatur und spiele damit rum. Auch mit viel Übung wirst du langsamer sein.
 
@Bautz: Soweit ich weiß, ist die Anordnung der Buchstaben aus dem englischen Sprachgebrauch entstanden und da mag die Anordnung der Buchstaben gemäß den englischen Wörtern vielleicht zweckmäßig sein. In jeder anderen Sprache dürfte das anders sein.
Ich habe z. B. einen programmierbaren Taschenrechner (TI85). Bei dem ist jede Taste mehrfach belegt, u. a. um kurze Texte oder Programmcode zu erstellen ist jede Taste auch ein Buchstabe zugeordnet und das mit ABCDE schön alphabetisch und damit komme ich eigentlich gut klar. Ob ich mit einer solchen Tastatur am PC einen langen Text (etwa ein Brief) effektiv schreiben kann, weiß ich noch nicht.
 
@Grendel12: Schlimmer: Es kam daher dass ähnlcihe Buchstaben sich bei den alten mechanischen Schreibmaschinen nicht verhaken. Also möglichst selten zwei Buchstaben die nacheinenader getippt werden, ihre "hebel" nebeneinander haben.
 
@Bautz: Korrekt, daher auch die regionalen Unterschiede.
Ich bin erstaunt, daß diese Grundlagen über die Herkunft heute genutzter Gerätedesigns den Raum der Allgemeinbildung inzwischen verlassen haben.
https://de.wikipedia.org/wiki/Tastaturbelegung#Geschichte
 
@Bautz: bei mir ist das U aber an völlig anderer Stelle (qwertzu)
 
Microsoft wird auf den Smartphone-Markt die Nummer Eins...äh...wie...die hören ganz auf?
 
@Lecter: Thema verfehlt
 
@bLu3t0oth: Wer die Ironie findet, darf sie behalten... ;-)
 
recht hat er aber. die tastatur ist eigentlich total antiquiert. genau wie der verbrennungsmotor oder das rückstoß prinzip und veränderung des luftstoms bei flugzeugen. naja seis drum. eine intelligente worterkennungssoftware bei microsoft würde schon reichen allerdings wird es dadurch eher noch schwerer ^^

wen ich mir angucke wie kiddys bewertungen bei google play schreiben und die haben sogar eine wort erkennung an ist das echt übel... ok ich bin jetzt nicht das beste beispiel xD aber ich bin nur faul
 
@Tea-Shirt: Tastaturen sind nicht so verbreitet weil wir gern mit veralteter Technik arbeiten sondern weil sie sich einfach bewährt haben. Was wurde da schon alles an geteilten, gebogenen und sonstwas für Tastaturen und anderen Eingabemöglichkeiten wie Lightstick etc. erfunden und trotzdem hat sich die Tastatur behauptet. Mag vielleicht daran liegen dass es bisher nichts gab was die Tastatur 100% ersetzen konnte und dabei genauso effizient und günstig war.

MS soll doch erstmal ein BS entwickeln was 100% ohne Tastatur auskommt und trotzdem noch so bedient werden kann. Stickwort Tastenkombinationen um schnell auf Funktionen zuzugreifen. Auf einem Touchscreen undenkbar und wenn möglich, dann umständlich. Das Design des BS muss dafür ganz anders sein. Erst dann wird sich die Tastatur verabschieden.

Die Weissagungen von MS sind immer einen Schmunzler wert. Oft weit an der Realität vorbei.
 
Nee danke. Ich möchte nicht ständig sprechen oder andere Menschen sprechen hören.

Also solange es keine neuronalen Inputgeräte gibt ziehe ich das leise Tastaturklimpern dem durcheinandergequake von Menschen vor.
 
Was soll er denn sonst sagen? Natürlich möchte der Zukunftsforscher der bei MS angestellt ist, die MS Technik als Zukunft verkaufen.
Ich sage voraus, dass die Spracheingabe sowie Gestensteuerung die Tastatur nie vollständig ersetzen wird. Gedankensteuerung wäre ein Option aber ehrlich gesagt glaube ich auch nicht, dass diese Technologie in den nächsten 50 bis 100 Jahren so weit ist, um bequem und schnell Eingaben zu tätigen die mit einer Tastatur und Maus nicht besser erledigt werden könnten.
 
Microsoft-Experte - eines der lustigeren Oxymorons.
 
wie Terminator eins sagte alt aber nicht veraltet.
 
Das ist doch bestimmt derselbe Typ, der Windows 8 vor Release hoch in den Himmel gepriesen hat.
 
wird dann spannend, wenn es darum geht, nen rechner neu aufzusetzen, wenn die tastatur zwanghaft am internet hängt, frage ich mich, wie man das internet ohne tastatur erstmal einrichtet??? ist wieder so ne kranke vision von microsoft... aber die haben schon so viel prognostiziert, was nie so kam wie behauptet...
 
@Rikibu:

noch viel spannender, Spracherkennung und Umsetzung eines Schreibens via Cortana.

User: ich möchte ein Brief schreiben
Cortana: gerne mein Gebieter
User: Adresse , bla, bla, bla ....... Beschwerde
Cortana: Beschwerde ist ein unzulässiges Wort
User: dann Dienstaufsichtsbeschwerde
Cortana: Dienstaufsichtsbeschwerde entspricht nicht meinen Vorgaben, abgelehntes Wort
User verflixxt noch mal
Cortana: schimpfen ist nicht erlaubt.
andächtiges Schweigen
Cortana: ich mache folgenden Vorschlag unserer Vorgaben:bla, bla, bla, ich halte ihr Vorgehen für angemessen und stimme ihrem Vorgehen vollends zu ............
 
Naja, wer Cortana erfindet, dem darf man nicht alles glauben .......... nicht ernst nehmen, wäre besser gesagt.

Es gibt ...... bis heute ...... keine Spracherkennung die ohne Korrektur in Text übersetzt. Daher wird immer die Dasdadur bleiben.

Und ja, ich war auch mal so faul, via ViaVoice ....... die Korrektur war bisher immer schlimmer, als gleich schreiben.
 
Ich muss dabei an Star Trek IV denken, als Scotty einen damals gängigen Computer bedienen möchte und am Ende über die Antiquare Technik schimpft.

Dave Choplin liegt mit seiner Aussage sicher nicht falsch - die Zukunft liegt in Gesten- und Sprachsteuerung! Das wäre dann auch der nächste Schritt zur Simultanübersetzung alá Babel Fisch und Universalübersetzer.

Die derzeitige Hürde liegt in der Genauigkeit:
Microsoft's Kinect mag zwar aus Anwendersicht gescheitert - dürfte aber aus technischer Sicht doch auch ein weiterer Wegbereiter sein.
Siri, Google Now und Cortana werden von Tag zu Tag besser und ich sehe hier eine große Schnittmenge die am Ende zu einer Konzernübergreifenden Zusammenarbeit führen muss. Sicher handelt es sich bei allen dreien um Firmen mit Verpflichtungen ggü. ihren Aktionären aber im Kern steckt mehr dahinter weshalb man nur hoffen kann, dass bei allen der Grundgedanke die Zukunft bestimmt.
 
@Simsi1986: "Dave Choplin liegt mit seiner Aussage sicher nicht falsch - die Zukunft liegt in Gesten- und Sprachsteuerung! Das wäre dann auch der nächste Schritt zur Simultanübersetzung alá Babel Fisch und Universalübersetzer."

Angewandte Gestensteuerung mache ich schon heute, will ein Teil nicht so wie ich will, gibt es erst einen Tritt, der mitunter wahre Wunder wirkt. Will gar nichts helfen, gibt es die nächste Geste des Aufschrauben und Zerlegen. Hilft das auch nicht gibt es die endgültige Geste der Entsorgung.

Die Gestensteuerung ist also schon lange da. ;-)

Die Sprachsteuerung wird es nie so schaffen, eben, weil jeder eine andere Aussprache hat. Genau daran scheitern auch noch immer die ganzen Helferlein im Auto. Mit nur einzelnen Wörtern haben die Teile schon Probleme und genau in diesem Bereiche, nur bei einzelnen Wörtern, wird es bleiben.

Gebe mal ein ganzes Schreiben in einer Spracherkennung ein. Du wirst schon lange mit der Einstellung vorher sitzen und dann wirst du feststellen, dass du jedes Wort exakt aussprechen muss, jedes Wort, zzgl. Wiederholungen.
Zum irre werden sind diese Software genial, denn danach darfst du dann auch noch korrigieren. Selbst schreiben geht da viel, viel schneller.

Aber es hat schon etwas, bist die Software mitspielt, wenn du ein Schreiben verfassen willst, hast du den Inhalt was du schreiben wolltest, garantiert vergessen. :-)

Für Behinderte ist es eine ganz andere Sache. Wer keine Arme hat, kann nicht schreiben, bzw. nur mit einem Stift via Mund oder Fuß. Hier in dem Bereiche gibt es schon längst vieles, auch via Gesten- und Sprachsteuerung, die auch funkt, aber eben zu Preisen, die 5stellig sind. Da ist es aber auch angebracht.
 
@Kruemelmonster: Die Spracherkennung in W10m funktioniert bei mir problemlos. Also die Mikro-Taste auf der Tastatur. Lediglich die fehlende Möglichkeit Satzzeichen zu setzen nervt mich. Die Worterkennung funktioniert aber tadellos
 
@EffEll: Du sprichst da ja auch mit der NSA und nicht mit einem Computer :-)))
 
@Lecter: Wie kommst du auf Computer? Das ist ein Smartphone und dein Spruch ist ja gar nicht abgedroschen sondern extrem einfallsreich und originell. Das da vor dir noch keiner drauf gekommen ist...
 
Also weiß ja nicht wie das bei andren aussieht, aber ich kann wesentlich schneller schreiben als sprechen (10 Finger), davon abgesehen würden es wohl totales Lärmchaos geben wen alle im Büro Ihrem Rechner die Emails Diktieren würden.. von Formatierungen mal ganz abgesehen... Ich für meinen Teil habe jedenfalls noch keine alternative Eingabemethode für Schrift kennen gelernt die so effektiv ist. Lasse mich aber gerne überraschen.
 
@Conos:"Also weiß ja nicht wie das bei andren aussieht, aber ich kann wesentlich schneller schreiben als sprechen (10 Finger)"

So ist es, aber halt nur für diejenigen, die auch das 10-Fingerschreiben erlernt haben. Man fragt sich ja immer, warum erlernt man das und dann noch im Dunkeln einen vorgelesenen Text fehlerfrei auf einer Schreibmaschine zu Schreiben und das mit einer vorgegebenen geforderten Anschlagszahl/ Min.

Heute, weiß ich warum, abgenutzte Dasdaduren :-), man weiß immer noch, wo der Buchstabe ist.

Nur, User, die das Schnellschreiben (10 Finger) auf Maschine nie erlernt haben, arbeiten mit dem "Einfingersuchsystem" und da bräuchte man dann wirklich keine Dasdadur. Das geht auch per Touch, die Simser.

Nur zum Schreiben eines Briefes, einer Beschwerde, einer Klagantwort, reicht das nicht. Da bleibt nur die Dasdadur. Und hier reden wir von Anschlägen, also Buchstaben, von 200 bis 400 pro Minute und das ist schneller als man sprechen kann. Diese Anschlagszahlen schaffen aber nur Frauen, warum auch immer. Männer schaffen da grad die Mindestanforderungen von 120 Anschlägen/Minute und das sind immerhin schon zwei Buchstaben pro Sekunde.

So schnell kann das keine Software, per Sprachsteuerung umsetzen. Ich habe damals viel mit IBM ViaVoice probiert, befreundete RA versuchte es auch, weil, was sie ins Diktiergerät eingibt, kann man doch gleich im PC und Zack, fertiges Schreiben.
Es funkt aber nicht, bis heute nicht, da sind halt "Tippsen" schneller.

Dazu kommen dann diese Korrektursysteme, die alle Grotten schlecht sind. Wie auch hier das Korrektursystem und einige User hier dazu verleiten, andere maßregeln zu wollen. Ich erwische mich hier auch manchmal selbst, Wellenlinien unter einem Wort, was aber richtig ist und schau dann doch mal nach, obwohl ich weiß, es ist richtig geschrieben.
Andere User können aber den geschriebenen Text kopieren und sehen dann Wellen unter den Wörtern und meinen, der kennt ja gar nicht die Schrift und hacken dann drauf ein, wie auch auf Witold, durch ein dusseliges Korrektursystem, was der Bezeichnung nicht wert ist.

Hier kann man nun echt eine Gefahr sehen, via Spracheingabe, schon keine Ahnung vom Dasdadurschreiben und ein irress System korrigiert dann. Prost Mahlzeit, was daraus dann wohl kommen wird.
Am besten noch via Cortana.
Cortana: Mein Gebieter, was möchten sie tun
User: Eine Beschwerde schreiben
Cortana: Beschwerde ist ein unzulässiges Wort, basta

Und dann keine Dasdadur um Cortana den Hals umzudrehen ......... fein.

So, werden dann Lemminge gezüchtet.
 
Gibt für mich nur eine wirkliche Alternative dazu und das wäre Eingabe per Gedankensteuerung. Aber das wird noch lange dauern.
 
@Feii: Das Problem wär da doch genau wie bei Sprache das man seine Gedanken erstmal so ordnen müsste das es halbwegs interpretierbar wäre. Die Tastatur hat doch den Vorteil das man sich vorher nochmal überlegen kann was man sagen will, sei es in dem man hier 5 Minuten an 2 Sätzen rumkorrigiert wie ich es gerade tue. Die Tastatur überlebt nicht weil sie QWERTZ ist sondern wegen der Enter Taste die eine zusammenhängende Eingabe abschließt.
 
@Toerti: "Die Tastatur überlebt nicht weil sie QWERTZ ist sondern wegen der Enter Taste die eine zusammenhängende Eingabe abschließt."

Blödsinn, die Entertaste gibt es auch bei Touch.

Das Problem ist, das du nicht an einem Tablet, Smartphone mit 10-Finger-System schreiben kannst. Es bleibt da ein Einfingersuchsystem.

Auch zur Korrektur nach Spracheingabe, alles per Einfingersuchsystem ......... nervend, unmöglich daher. Obwohl du eine Entertaste hast.

Am Touch-Monitor noch schlimmer, verbiege mal so deine Hände um effizient deine Spracheingabe zu korrigieren. Dann mutiert man zum Patienten beim Orthopäden.

Daher bleibt die Dasdadur, auch wenn das Smartphone und Tablet-User nicht begreifen wollen.
 
Vielleicht kommt das in 10 Jahren mit dem Linienverkehr zum Mars (SpaceX) 8)
 
hm ohne tastatur.. nee das währ nix, beispiel shooter vorwärts rechts links feuer feuer feuer über voice schreien ? *g*

beispiel coding for klammer auf i gleich 1 komma 10 klammer zu geschwungene klammer auf
oh mein gott was denkt der typ sich, ohne tastatur geht garnix, briefe schreiben währe die einzige sinnvolle anwendung für voice wers unbedingt will. wir benutzen die Tastatur schon ewig ja,aber ich schreib auch nicht viel langsamer als ich rede also wo ist der vorteil ?
 
@Olli86: Dann bräuchte allerdings jeder ein Einzelbüro. Stell dir das mal vor, dass du gegenüber jemanden sitzt und der/die ist die ganze Zeit nur am Texte eingeben:

"Öffne Briefvorlage normal.dot...
<Überschrift 1>
Beispiel
</Überschrift 1>

Hier könnte ihr Text stehen<Punkt><Punkt><Punkt><Leerzeichen>Blabla<Punkt><Punkt><Punkt>bla<neue Zeile>
Noch mehr Text<Punkt><Speichern als>meinBrief.doc"

Und dann muss die Anwendung auch noch erkennen, ob man Punkt bzw. Leerzeichen als Text oder als Zeichen interpretiert werden muss. Das geht vielleicht in 95% der Fälle gut, aber die restlichen 5% sind dann extrem zeitaufwändig, dass per Sprache dann zu korrigieren.
 
Ich bin ein Fan von herkömmlichen Tastaturen. Jeder der mal einen längeren Text auf einem Tablett oder einem anderen Gerät ohne haptisches Feedback eingeben musste, weiß wie schnell man sich vertippt. Die automatischen Vorschläge sind auch gefühlt für die Tonne. Irgendwie erinnert mich das stark an die Microsoft Word Umstellung damals, als MS Word beging jeden Satz mit einem Großbuchstaben beginnen zu wollen. Wenn ich einen Buchstaben klein schreibe, hat das schon seinen Grund...
Klar gibt es Bereiche, in denen Tastaturen aus historischen Gründen als Eingabegerät genutzt werden und man heute bessere Techniken hat. Aber überall wo es um die Eingabe längerer Texte geht (zum Briefe schreiben, Programme schreiben, etc.) ist es meiner Meinung nach immer noch das Eingabegerät der ersten Wahl. Die Spracheingabe hat im Büroleben eh schlechte Karten. Natürlich gibt es heute Stifte wie PaperDynamix, aber wie möchte man da Formatierungen vornemen? Die Anordnung der Tasten hat sich auch bewährt, die wurde ja nicht ohne Grund so gewählt.
Ich vermisse bei jeder Eingabe von Texten auf meinem Smartphone bzw. Tablett eine richtige Tastatur und ich vermute, auch in 50 Jahren weren wir noch Texte auf einer Tastatur eingeben. Und die wird vermutlich immer noch die bewährte QWERTZ-Anordnung haben.
 
@ijones: die Anordnung der Tasten wurden so gewählt, damit sich die Schreibmaschine beim Tippen einzelner Buchstaben nicht verharkt. Das hatte man sich dabei gedacht ;-)
 
@EffEll: Bei der Anordnung ist eingeflossen, dass häufig genutzte Kombinationen sich möglichst nicht miteinander verhaken. Ich habe selber noch das Tastschreiben an einer herkömmlichen, mechanischen Schreibmaschine erlernt (mensch bin ich alt). Mit den elektonischen Schreibmaschinen hatte man das Problem dann ja nicht mehr. Ich finde die Anordnung nach wie vor korrekt, sorgt sie doch für eine ausgewogene Schreibweise mit beiden Händen.
 
"Coplin, der auch Cortana mitentwickelt ... ", ok alles klar.
 
Die Nutzer werden das Entscheiden...
 
"Wer Visionen hat sollte zum Arzt gehen." (Helmut Schmidt) - wohin gehört dann wohl eine professioneller Visionär? Oh Mann, oh Mann! Was kommt als nächstes: dass ein Computer eigentlich überflüssig ist, weil man sich die Cloud-Sch... ja auch direkt aufs TV schicken lassen kann?
 
Natürlich..... und vor JAHREN hat man auch schon prophezeit das niemand mehr als 640kB RAM in seinem PC benötigt.
 
@Tomy Tom: Jeder der damals unzählige Bootdisketten sein eigen nannte, wußte schon früh, dass 640KB RAM zu wenig sind. Für jedes Spiel hatte man quasi seine eigene Boot-Diskette unter DOS. Viele Spiele brachten sogar extra eigene Bootdisketten-Erstellungstools mit. Man brauchte selbst für das propriertäre CD-ROM-Laufwerk, die Soundkarte und wenn man Pech hatte noch einen VESA-Treiber für die Grafikkarte... Da wurds schon sehr eng mit den 640KB. Da war auch himem.sys nur bedingt hilfreich ;-)
 
@ijones: Mit dieser Zeit bin ich groß geworden, somit ist es nichts neues.
Mein Kommentar bezog sich auf das Alter in dem diese "Prophezeiung" gemacht wurde.
In dieser Hinsicht wird es auch sehr viele Jahre dauern bis man bemerkt das es ohne Tastatur eben doch nicht geht.
 
Spannend ist, dass das jemand in den Raum stellt, der für ein Unternehmen arbeitet, das ständig Software raushaut, die nur so vor Fehlern strotzt. Natürlich darf man sich sinnvollem Fortschritt nicht verwehren. Aber Microsoft schwebt mittlerweile dermassen im Paralleluniversum, dass die von mir aus machen können, was sie wollen - ohne mich, wo immer ich das beeinflussen kann.
 
Ach, Microsoft... ihr habt beim Release von Windows 8 und seinem "wunderschönen" Kachelmenü auch gesagt, dass sowieso bald jeder einen komplett touchfähigen Rechner sowohl im Büro als auch zuhause stehen hat. Und heute, vier Jahre später? Kaum jemand hat ein Touchdisplay an seinem PC und die meistgenutzten Touchgeräte laufen nicht mit einem Microsoft-OS. Noch ein paar Jahre früher hat Balmer gesagt, dass Mobile Devices Quatsch sind und dass sich das alles nicht durchsetzen wird und was ist heute? Microsoft ist im Mobilsegment quasi bedeutungslos.
Tut euch doch bitte selbst ein Gefallen und überlegt zwei Mal, bevor ihr irgendwelche Zukunftsprognosen raushaut - denn bisher habt ihr, zu euren Ungunsten, sehr häufig sehr daneben gelegen.
 
Es ist nicht das Problem von Leuten die eine Vsion haben. Es ist das Problem von Onlineredakteuren,
die offensichtlich diesen Schmonzes meinen verbreiten zu müssen. Mal abgesehen davon, dass die
neuen Analphabeten schon in den Startlöchern ausharren.
 
>>"Wir haben uns nicht weiterentwickelt und nutzen nach wie vor dieses suboptimale Design."<<

Suboptimales Design? Hmmm...gut, man könnte die Tastenbelegung optimieren, was ich auf meinen PCs längst getan habe, da die deutsche Tastaturbelegung zum Programmieren einfach nur grauslich ineffizient ist. Abgesehen davon ist Funktionalität und Design einer Computer-Tastatur allen anderen Eingabemethoden inklusive Maus, Touch, Gestenerkennung, Gesichts-Tracking und Spracherkennung weit überlegen. Mit nichts der übrigen Eingabe-Technologien kann man in so kurzer Zeit mit so hoher Störsicherheit vor äußeren Einflüssen so viele Kommandos an einen Rechner übermitteln wie mit einer Tastatur.

Computersysteme sind immer noch textbasiert und schon die Eingabe eines sicheren Passworts ist mit allen anderen Eingabetechnologien, außer vielleicht der Stiftbedienung, extrem ineffizient. Aber auch mit der Stiftbedienung hält man im Effizienzvergleich nicht mit einem geübten 10-Finger-Schreiber auf einer guten mechanischen Tastatur mit.
Ich selbst habe seit Anfang des Jahres 2005 ein bzw. inzwischen mehrere stiftbedienbare Tablet-Convertibles und nutze den Stift, trotzdem ich es am Anfang für ein tolles Feature hielt mit ihm Text eingeben zu können, inzwischen fast nur noch für schnelle Frei-Hand-Skizzen und nicht mehr zum Schreiben von Texten, weil die Tastatur da einfach effizienter ist. Selbst das Zeichnen erledige ich heute lieber per Tastatur mit LaTeX/TikZ-Befehlen, weil eine unbegrenzt skalierbare Vektorgraphik in meinen PDF-Dokumenten einfach viel professioneller und edler aussieht als über den Stifdigitizer eingegebene, handschriftliche Skizzen.

>>"We're looking at technologies now like voice and gesture recognition, and facial tracking that may make the keyboard redundant," he added.<<

Spracherkennung gab es mit IBMs ViaVoice schon in den 90er Jahren für jeden PC Nutzer und weit unter 100DM zu kaufen. Durchgesetzt hat sich das in mehr als zwei Jahrzehnten offenbar in keiner Verwaltung. Nicht einmal beim Diktieren von Texten per Spracherkennung und erst recht nicht bei der Computerbedienung. Für ein gutes Keyboard bezahlt man heute oft mehr als das Doppelte dessen was ViaVoice damals kostete.

Warum das so ist? Ganz einfach...

Kann sich jemand vorstellen beim Verfassen eines längeren Textes oder gar dem Schreiben von Quellcode sämtliche Sonderzeichen mitzudiktieren (z. B.: "Doppelpunkt, Anführungszeichen unten" -- in der Zeit, in der jemand das ausspricht, habe ich diverse Doppelpunkte und Anführungszeichen getippt und ich tippe noch nicht einmal herausragend schnell im 10-Finger-System) oder für diese jedes Mal eine raumgreifende Handbewegung machen oder eine bestimmte Grimasse schneiden zu müssen? 8 Stunden am Tag, 5 Tage die Woche?

Noch dazu sind diese tollen neuen Eingabemöglichkeiten extrem störanfällig. Eine Tastatur kann ich blind im Dunkeln sicher bedienen, was in der Bahn bei Tunneldurchfahren durchaus häufiger vorkommt. Auch zu Hause habe ich normalerweise kein Licht im Raum an, wenn ich am Rechner sitze. Wozu auch? Gestenerkennung müsste unter solchen Umständen dann wohl per Wärmebildkamera funktionieren, damit in einem dunklen Raum noch Gesten erkannt werden können. Aber auch dieses Verfahren hat dann wieder Nachteile. Was ist z. B. wenn warme Luft von einer Heizung oder dem Rechner unter meinem Tisch herzieht und zwischen mir und der Wärmebildkamera aufsteigt, so dass die mich nicht sieht? Mit dem Gesichtstracking gibt es ähnliche Probleme.

Die Spracherkennung versagt schon, wenn irgendjemand anderes im Raum ist und beispielsweise laut am Telefon mit jemandem spricht. In lauten Umgebungen könnte mit einer Sprachsteuerung niemand mehr sicher ein Gerät bedienen, weil die Sprache in dem Krach selbst für Menschen oft nicht zu verstehen ist, die wissen, um welches Gesprächsthema es geht und unbewusst zum Teil von den Lippen ablesen, wenn sie das Gesagte akustisch durch Umgebungsgeräusche nicht verstehen. Wie soll in solchen Situationen ein Algorithmus schaffen zu verstehen, was gemeint ist?

Bei einer Tastatur ist es entschieden schwieriger Fehlfunktionen und Fehleingaben zu produzieren und sie funktioniert im Dunkeln, bei Hitze, Kälte und Krach zuverlässig. Einzig Katzen die Aufmerksamkeit wollen führen bei mir im häuslichen Umfeld gelegentlich zu Fehleingaben. ;-)

>>He predicts everyday computing will become a full body experience, using movements similar to those seen in the 2002 Tom Cruise film Minority Report.<<

Ich habe den Film zwar nicht gesehen, da ich mir schon seit über 15 Jahren keine Kinofilme mehr ansehe (wenn ich nicht durch Videoabende oder Kinoeinladungen bei/von Bekannten dazu gezwungen bin), aber wenn ich mir die Filmschnipsel, die es auf gängigen Videoportalen zu dem Film gibt, so ansehe, dann ist das was Mr. Cruise da benutzt kein effizientes Benutzerinterface, sondern ein Aerobic-Kurs für Arme. Ich weiß nicht, wie man das als wünschenswerte Zukunftsvision ansehen kann. Ein Bedienkonzept sollte möglichst wenig Platz verbrauchen, simpel, effizient und überall einzusetzen sein. Der Minority-Report-Unsinn ist nichts davon.

Ich bin Fun-/Extremsportler und hatte bisher auch nach 16 Stunden Arbeiten am Computer nie auch nur eine Verspannung in den Schultern. Aber in 16 Stunden mit so einem Minority-Report-Interface bekäme ich zum einen weniger erledigt als mit einer Tastatur (Selbst dann noch, wenn ich an keinem meiner auf Tastaturbedienung optimierten Systeme arbeiten würde, ich also zur Maus greifen müsste.) und zum anderen hätte ich dann wohl ordentliche Verspannungen in Schultern und Nacken, denn den ganzen Tag mit nach vorne ausgestreckten Armen herumzuhampeln ist meine Schulter-/Nackenpartie dann wohl doch nicht gewöhnt.

Wie Touch ist die "Minority Report"-Vision vielleicht ein Bedienkonzept für Poser, die sich bei Vorträgen nur präsentieren wollen (Ich kann mir vorstellen, dass viele BWLer so etwas toll fänden, um aus den drei Zusammenhängen die sie in einer Präsentation dem Publikum näherbringen müssen eine noch aufgeblasenere Show zu machen als mit Clip-Arts und Co. in Powerpoint. Ich bin aber Naturwissenschaftler und ich habe eher das Problem zu viele Daten vermitteln zu müssen als in die avisierte Präsentationszeit passen und kann daher auf solche effektgeladene Entertainment-Präsentation gut verzichten.), keine Arbeit schaffen müssen und ihre Geräte ohnehin mehr zu anspruchslosen Entertainment-Konsumzwecken missbrauchen um ihre Lebenzeit totzuschlagen. Im realen Arbeitsalltag würde so etwas den Krankenstand im Betrieb in kurzer Zeit erheblich erhöhen und das nicht nur, wenn zwei Leute dicht nebeneinander arbeiten müssen, welche sich dann vermutlich gegenseitig mit ihren herumfuchtelnden Händen Verletzungen zufügen, wenn sie unter Zeitdruck arbeiten. Beim Tippen auf einer Tastatur verletzt man für gewöhnlich keine Mitarbeiter, es sei denn der Termindruck ist so hoch, dass man mit der Tastatur auf sie einprügelt, damit sie endlich in die Hufe kommen (Da sind alte, schwere IBM-Tastaturen aus Stahl/Aluminium-Guß äußerst nützlich. Man darf damit bloß nicht zu fest zuschlagen, denn sonst verliert man Mitarbeiter und darf die ganze Arbeit am Ende alleine erledigen. Zur Mitarbeitermotivation sind Tastaturen also auch besser geeignet als Spracherkennung und Gestensteuerung. ;-) ).

>>He added: "We're going to see AI deliver these agents who will know who your family are, the things we like to do and places we like to stay, and on my behalf they will negotiate with all these providers and bring me back a little package for my perfect holiday."<<

Davon hat die NSA, welche ja so eng mit Microsoft zusammenarbeitet, dass Microsoft denen sogar verschlüsselte Kundendaten auf outlook.com, Skype etc. extra in Klartext umwandelt, sicher schon feuchte Träume.

Endlich ein einfach erhältliches Kontakt- und Persönlichkeitsprofil von Milliarden Menschen auf der Welt, dem sich einzelne Menschen auch nicht mehr durch Technologieverweigerung entziehen können, da sie, jedes Mal wenn sie sich aus den eigenen vier Wänden zu Familienangehörigen, Freunden und Bekannten bewegen, automatisch in die elektronische Falle stolpern in der ihr kindlich-naives, technologievernarrtes menschliches Umfeld schon steckt. Da würde ich wohl niemanden mehr in seinen eigenen vier Wänden besuchen. Schon heute spreche ich nur noch das Nötigste/Belangloseste mit Leuten die ihr Smartphone immer dabei haben.
 
wir nutzen auch noch räder, die sind noch viel älter. ich mag meine qwertz!
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