Amazon: E-Book-Betrug aufgeflogen - aber erst nach Millionen-Gewinn

Durch eine Nachlässigkeit des Betreibers ist eine der wohl bisher umfassendsten und geschicktesten Betrügereien zu Lasten von Amazon und seinen Nutzern aufgeflogen. Ein einzelner Mann hat in den letzten zwei Jahren mit billigst produzierten E-Books ... mehr... Amazon, Kindle, E-Book, E-Books, Bücher, Buch Bildquelle: Amazon Amazon, Kindle, E-Book, E-Books, Bücher, Buch Amazon, Kindle, E-Book, E-Books, Bücher, Buch Amazon

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Ist das Passwort vergessen worden oder gab es die Möglichkeit erst gar nicht?

Sonst war das ein Krimineller, ein dreister Krimineller mit viel Chutzpe (ganz kleiner Anflug von Bewunderung)!
 
Ich kann hier keine wirklich kriminelle Handlung entdecken, es wurde ja niemand gezwungen die Sachen zu kaufen und ich treffe meine Entscheidungen doch nicht auf Basis von Nutzerbewertungen auf Amazon. Klar, er hat durch "Manipulation" vorgetäuscht, dass seine Ebooks beliebt sind und gute Wertungen erhalten, aber dass Werbung grundsätzlich mit falschen Tatsachen arbeitet, sollte eigentlich jedem klar sein...
 
@unwichtig: Amazon wurde betrogen. Ganz klar! Es wurde gegen Nutzerbestimmungen verstoßen und somit zuunrecht Geld ausgezahlt.
 
@FatEric: Naja, um Geld betrogen wurde Amazon sicherlich nicht. Das an den Typen ausgezahlte Geld ist ja sein Anteil von dem, was die Kunden an Amazon gezahlt haben. Dabei hat Amazon also eigtl an der ganzen Sache auch gut mitverdient.
Die Betrogenen sind wenn dann die Käufer, die dachten, für billiges Geld vermeintlich beliebte E-Books zu kaufen. Amazons Schaden ist höchstens ein Imageschaden nachdem rausgekommen ist, dass der Verleger ein Betrüger ist.
 
@mh0001: Es steht in den Nutzerbedingungen, dass man seine eigenen Produkte nicht bewerten darf. Das ist "Betrug" an den Rezensionen.
 
@FatEric: Aus dem Text geht mir nicht hervor, dass Amazon um Geld betrogen wurde. Er hat Ware angeboten und für die Ware Geld bekommen. weiterhin muss ich mich unwichtig anschließen. Für mich liegt hier kein Betrug vor. Der Typ hat das System einfach nur effizient bzw. intelligent genutzt. Fake und evtl. gegen Nutzungsbedingungen verstoßen, sehe ich ein aber von Betrug kann hier nun wirklich keine Rede sein.
 
@aedmin: Wenn man Leute mit falschen Versprechungen lockt, ist das Betrug! Nach er die Bewertungen für seine Bücher selber verfasst hat, und diese ganz klar als Lockmittel eingesetzt hat, hat er damit betrogen. Ist das so schwer?
 
@FatEric: falsche Versprechungen würde in diesem Falle bedeuten, Kunden bekommen nicht das wofür Sie bezahlt haben, das wiederum war wohl nicht der Fall. Bewertungen sind wie flüchtige Aussagen von Service Mitarbeitern bei Handy- und Telefonanbietern, Marketing Leute und Werbung generell. Wenn man da jede Aussage für bares Geld nehmen würde....erklärt sich von selbst. Da wird auch nicht gleich alles als Betrug geahndet und vor Gericht gebracht. Außer vielleicht in den USA, weil Red Bull ja keine Flügel verleiht....wir erinnern uns. Würde mich mal brennend interessieren wie es da weiter geht. Ob er gegen den Rauswurf etc. klagt oder sonstiges. Denn der Fall ist alles, aber mit Sicherheit NICHT eindeutig!
 
was ganz neues. ist das nicht eigentlich ein alter hut. ich meine mich zu erinnern das es früher duzende online shops gab die immer auf so eine ähnliche weise agiert haben. billig müll verkaufen der nie geliefert wird. manche wollen ihr geld zurück aber die meisten dagen sich ach die 3 ? egal keine nerv auf kunden support etc und schon hatte der betreiber gewinn gefahren ohne jehmals was zu verkaufen
 
@Tea-Shirt: Wurde ja anscheinend geliefert, war aber Ramschware
 
Viel interessanter ist eigentlich, dass ja Verlage immer behaupten, Amazon würde schlecht bezahlen und man könnte mit eBooks kein Geld verdienen bla blub. Dass das nur geschwafel war um das eigene teure Geschäftsmodell zu schützen, war mir schon klar, aber dass man da in 2 Jahren mit Ramschware und Cent Beträgen 3 Millionen erwirtschaften kann...
 
@FatEric: Häng eine oder zwei Nullen dran und dann wird das auch für Verlage interessant. Die kriegen ihren Hals bekanntlich nie voll...
 
@FatEric: Verlage haben ein komplett anderes Finanzierungssystem. Die haben einen ganzen Haufen Autoren unter Vertrag und zahlen auch denen monatlich Geld, die nichts verkauft bekommen. Sozusagen ein Solidarsystem für Autoren, die Bestseller finanzieren die Fachbücher und Nieschenprodukte mit. Das ist natürlich teurer als nur auf Dinge zu setzen, die auch einen Markt haben. Kann man natürlich billiger machen, aber dann sieht der Buchmarkt bald aus wie das Fernsehen, Krimis und Trivialliteratur würden die Vielfalt ablösen.
 
Irgendwas schein ich falsch zu machen... Nein im Ernst. Das was der Typ gemacht hat ist alles andere als schön. Aber immerhin bewundernswert, wie man auf sowas kommt... Das ganze war ja auch ein heiden Aufwand...
 
@winman3000: Wenn ich meine Energie, die ich bei der Arbeit in Projekte stecke, auf einmal in kriminelle Machenschaften investieren würde, dann würden mir auch genug Ideen einfallen, da bin ich mir sicher.
 
@gonzohuerth: Tja... Dann bin ich Gott sei Dank gut erzogen worden und habe nichts Kriminelles im Kopf
 
@winman3000: Ich auch, deshalb gehe ich ja arbeiten :)
 
@winman3000: das ist gut für dich :) und passt hervorragend in die Gesellschaft. Für mich ist die Gesellschaft allerdings nur so wichtig wie ich für sie. Wüsste ich um lukrative kriminelle Möglichkeiten mit einer 99,9999~% Wahrscheinlichkeit dabei ohne eine Strafe wegzukommen, würde ich das jederzeit tun, denn der Kapitalismus lehrt: wer das Geld hat, ist was, und wer es nicht hat, ist nichts (auch wenn das gesellschaftlich vielleicht anders ist, obwohl viele Frauen z.B. davon träumen mit jemandem zusammen zu sein, der Geld hat - klar sind die oberflächlich; aber es muss ja auch nicht immer die Frau des Lebens sein, oder?).
 
Also ich finde den super - mir doch egal, ob er Amazon um 3 Millionen Dollar gebracht hat oder nicht. Respekt. Wobei es doch arg dumm war kein Passwort zu setzen - allerdings kann ich mir das irgendwie nicht vorstellen, da der Typ wohl sehr penibel gewesen zu sein scheint.
 
@divStar: Er hat nicht Amazon um 3 Millionen betrogen, sondern die Endkunden. Amazon verliert dabei nur, wenn sie den Kunden die Bücher erstatten, was ich bezweifle.
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