70 Mrd. Meter Kabel: Der Ethernet-Konflikt ist endlich gelöst

Die Standardisierungs-Organisation IEEE hat vergleichsweise schnell einen neuen Ethernet-Standard verabschiedet. Im IEEE P802.3bz werden die beiden Varianten 2.5GBASE-T und 5GBASE-T nun auf eine allgemeingültige Basis gesetzt - im Einsatz sind die ... mehr... Internet, Netzwerk, Kabel, Ethernet Bildquelle: DeclanTM / Flickr Internet, Netzwerk, Kabel, Ethernet Internet, Netzwerk, Kabel, Ethernet DeclanTM / Flickr

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Geht's jetzt endlich mal los?
Ich warte seit Jahren darauf meine Inhouse-Verkabelung auf mehr als 1GBit umstellen zu können.
Aber diese ganzen lustigen Standards und Anschlüsse bisher haben mich abgeschreckt und alles war gleich immer total teuer.
Kann ich jetzt damit rechnen meine Cat 6a Verkabelung in Bälde mit 2.5 oder 5GBit Hardware nutzen zu können, oder doch nicht?
Benötigt werden vor allem günstige Switche und dann natürlich nach und nach auch Netzwerkkarten für Dekstops, Laptops und die ganzen Access Points etc.
 
@mArcometer: Damit rechnen konntest du vorher auch schon. Zb. der M4200-10MG hat das ja auch schon. Aber günstig? Da warte lieber mal noch ein paar Monate/Jahre.
 
@mArcometer: Hält Dich nix und niemand von ab, 10GBase zu verwenden.
 
@RalphS: 700€ für das günstigste Switch auf geizhals? Das war nicht was ich mit "Benötigt werden vor allem günstige Switche..." meinte. :D
 
@mArcometer: In dem Fall kommen wir bei Bonding raus, oder Link aggregation, oder wie mans auch nennen will. Klar, die Switches kosten dann auch nicht fünf Euro die Einheit, aber 10G-Preise sinds auch nicht.

So oder so sind die Preise aber erstmal irgendwie... so. Ich mein, 10G ist ja nicht neu und es kostet aber immer noch ein kleines Vermögen; die Chancen stehen also gut (oder schlecht, je nachdem) daß das auch noch etwas länger so bleibt.

Ich persönlich halt von so albernen Pseudostandards ja nix, aber mh. Irgendwo nachvollziehbar ist es bei den 'schnelleren' Preisen ja schon. Nur seh ich grad nicht, daß "2G"-Hardware so viel weniger kosten wird.
 
@RalphS: Die Preise sind absolut im Rahmen. Ich weiß noch, wass wir früher bezahlt haben, um auf 100MBit umzustellen. wir haben damals lange warten müssen, eh der erste brauchbare Switch ohne Lüfter rauskam. Sonst waren da nämlich immer diese 40mm Brülllüfter drin. jetzt kommt sowas gleich vom Start weg passiv gekühlt ... kostet halt zusätzlich Kohle. Aber mit Lüfter wollt ihr sowas nicht auf dem Tisch oder im Zimmer stehen haben. Glaubt mir!
 
@mArcometer: wie wäre es mit 2x cat6a und port-channel?
 
meine Ansicht nach, wäre es an der Zeit auch einen neueren und vor allem kleineren Stecker zu entwerfen, so das auch dünne Laptops wieder Lan bekommen.
 
@Besenrein:
Rein theoretisch könnte man wieder den USB-Type C nehmen, der kann ja schon jetzt 40Gbps...
 
@Besenrein: kleinere Stecker wären dann aber wohl nur noch maschinell und nicht mehr händisch nutzbar. Als Stichworte: Patchfelder, Aufputz-/Unterputzdosen, selber krimpen, etc. das ist teilweise ja jetzt schon arg fummelig.

Edit: auf der anderen Seite könnte man ja generell LWL-Anschlüsse verbauen, da sind die Stecker deutlich kleiner ;)
 
@tapo: jetzt schon? immernoch!

naja, lwl ist etwas teuer. Gbics kosten hier noch ordentlich viel, die switche sind auch nicht die günstigsten. Allerdings bist hier zukunftsicher aufgestellt wenn 40gbit für den heimanwender interessant werden :)
 
@Besenrein: das Problem ist nicht der Stecker sondern die zu dünnen Laptops!
 
@Menschenhasser: Auch wenn ich mit dem Ethernet-Stecker kein Problem habe - er ist wirklich nicht mehr Zeitgemäß für 8 poplige Pins.

Schau dir SAS (SFF-8087) mit 36 Pins an - würde man sich das drum herum ersparen, entspräche er einem etwas breiteren USB 3.0 Stecker (ohne Frame).

(und SAS hat Bandbreiten von denen Ethernet (noch) träumt, was nat. nicht allein vom Stecker abhängt)

Edit: Hier zum Vergleich für dich, da ich keinen Vergleich Online finden konnte: Links, SAS SFF-8087, 36 Pins. Rechts Ethernet 8 Pins:

https://abload.de/img/sasb9ugh.jpg
 
@dognose: nur so am Rande, du bist dir auch im klaren darüber, dass ein SAS-2/3-Kabel eine maximale Kabllänge von 10 Metern hat, also für mehr als nur Privathaushaltsverkabelungen ungeeignet wäre. Antsprechend müsste da wieder das komplette Kabel entsprechend umgebaut werden. Die Leute die die Standards bearbeiten sollten i.d.R. schon wissen was sie tun oder was aktuell machbar ist.
 
@tapo: SAS nur für Privathaushaltverkabelung - wovon träumst du? Je größer ein Unternehmen wird, desto weniger Wege führen an SAS vorbei! (Falls du nur "schnell" gegoogelt hast: SAS ist kein Netzwerkkabel sondern für die Anbindung von Storage-Devices gedacht, die maximale Länge daher vollkommen irrelevant. Warum ich SAS gegenüber RJ-45 gestellt habe, siehe unten, da du es in vorherigem Post offensichtlich nicht erfassen konntest)

---

Darüber hinaus ging es mir NUR (!) um die Stecker-Größe / Anzahl Pins. Und da gehört der RJ-45 Standard einfach abgelöst, da nicht mehr zeitgemäß in seiner "Pin / mm²"-Dichte.

Ethernet benötigt 8 pins. SAS hat 36 Pins. Ein Ethernet-Stecker könnte also - OHNE etwas an der Übertragungsrate (hauptsächlich Kabel-definiert) zu verändern auf die Größe von ca 1/4 SAS (etwa 1/4 USB) geschrumpft werden ohne irgendwelche Einbußen zu haben.

Nehmt doch einfach mal das "Surface Book". Der Stecker für die Docking-Station ist kaum größer als ein USB-Stecker - Überträgt aber 2x HDMI, Ethernet und 4x USB - weil mans kann und möchte. (https://www.thurrott.com/wp-content/uploads/2015/10/surface-connector.jpg)

Back to topic: Warum also muss der "Ethernet Stecker" so globig dick und unhandlich sein? ("War schon immer so" zählt bei mir nicht, sonst hätte ich nicht den Nachnamen meiner Frau angenommen)
 
@dognose: du willst mich doch verar...en oder?
selbstverstänlich weis ich was SAS ist.
Und nein, aus deinem KOmment geht eindeutig nicht eindeutig hervor, dass es dir nur um den Stecker selbst geht, denn du vergleichst eindeutig SAS mit Netzwerkkablen (z.B.: "SAS hat Bandbreiten von denen Ethernet (noch) träumt")
Und da du somit schon SAS als schnelle Anbindung in den Raum geworfen hast habe ich die Kabeleigenschaften gleich aufgegriffen und dir mitgeteilt, dass diese nicht praktikabel wären, da sie nur maximal 10 Meter lang sein dürfen, was auch bei Storage-Technik nicht unerheblich sein KANN.

Alle deine Angaben die du in deinem Beitrag machst hören sich zwar auf den ersten Blick plausibel an, aber wenn man sich etwas mehr mit den Kategorien der Netzwerkkabel auseinander setzt (ist bei mir schon ein paar Jahre her) weiß man, das da diverse Richtlinien befolgt werden müssen, das fägt schon bei dem minimalen Kabelquerschnitt an und geht über die Abschirmung der der einzelnen Adern, des gesamten Kabels etc. halt zum Stecker, der diese Eigenschaften ebenfalls bestmöglich inne haben muss!
 
@tapo: Gut vielleicht habe ich ein paar Gedankliche Abkürzungen genommen, die das Nachvollziehen nicht ganz so klar gemacht haben.
 
@dognose: "geschrumpft werden ohne irgendwelche Einbußen zu haben."
das ist falsch

die Stromstärke welche über Ethernet übertragen wird, speziell auch mit poe ist weit höher als das was man bei sas mit 36 Pins macht...schau dir einfach mal an wie die stromversrgung an sas platten (oder eben sata) gelöst ist gegenüber dem eigentlichen "datenstecker"

Da muss man noch nicht mal über Abschirmung und dergleichen philosophieren
 
@0711: SAS arbeitet mit bis zu 1.6V, Ethernet mit bis zu 2.2V

PoE mehr klar - aber PoE kann man ja bei kleineren Steckern ausschließen, ich wüsste nicht, wozu ein Notebook "PoE" benötigen oder bereitstellen sollte.

Die Stromstärke ergibt sich dann nat. aus dem Widerstand des Kabels, aber soviel Unterschied ist da nicht wirklich. Also auf jeden Fall nicht "soviel", dass 1/4 der Pins auf die nahezu selbe Größe verteilt werden müssen um Probleme zu vermeiden.

Der RJ-45 Stecker ist einfach "alt" - und daran wurde nie wieder etwas gedreht.
An der Größe gab es ja auch bisher nix zu meckern. Aber mittlerweile ist er eben zu dick für manche Notebooks.

z.b. HP legt bei seinen Elitepads z.b. eine eigene Adapter Lösung für jeden FAll bei: http://www.notebookinfo.de/artikel/hp-elitepad-900-business-tablet-mit-expansion-jacket-und-docking/3436/bild_4.jpg

Notebook-seitig 90 Pins mit allem was man so braucht - und davon sind auch 8 Ethernet.
 
@dognose: du schlägst also verschiedene stecker vor für Notebooks an denen so oder so kaum noch direkt Ethernet angeschlossen wird und willst dann auch noch abhängig vom einsatzgebiet einen stecker etablieren der dann dies und jenes nicht kann?
ja der rj45 stecker ist alt aber dafür an allen stationären geräten vorhande und mobile geräte mit kabelverbindung kaum ein anwendungsfeld das weit verbreitet ist, die landen bei stationärem betrieb in einer dockinglösung bei der die dicker widerrum uninteressant ist.

Daran hat für mich gut nachvollziehbar niemand in der industrie interesse
 
@Besenrein: Falsche Richtung gedacht: es geht eher dahin, Laptops mit immer höheren Speeds wireless zu versorgen, so dass kein Kabel mehr notwendig ist.
 
@Thunderbyte: zumindest für Firmen problematisch, die evtl keine Accesspoints aufstellen wollen/können, aus welchen Gründen auch immer (Sicherheit, Schlechte Abdeckung etc.).
 
@Besenrein: der RJ45 hat jetzt schon das Problem das die Kontakte zu eng aneinander sitzen und sich bei Hohen Frequenze gegenseitig beeinflussen, deswegen gibt es solche Späße wie GG45 z.B
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