Kauft keine IoT-Geräte! - DDoS-Welle schon bei nächstem Rekordwert

Jeder Anwender, dem etwas an der Nutzbarkeit des Internets liegt, sollte wohl besser erst einmal darauf verzichten, so genannte Internet-of-Things (IoT)-Geräte zu kaufen und bereits vorhandene vom Netz nehmen. Denn diese schaukeln die Wucht von mehr... Hacker, Angriff, Ddos, DERP Bildquelle: DERP/Twitter Hacker, Angriff, Ddos, DERP Hacker, Angriff, Ddos, DERP DERP/Twitter

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Wenn man die IoT-Geräte erkennen kann, wieso kann man die nicht Blocken?
Man erkennt die "Anfrage" einer Überwachungskamera beim Minecraft-Server und lässt sie trotzdem durch, anstatt sie im Vorfeld auszufiltern?
 
@Kribs: ist die Cam im Heim Netzwerk hat die doch die Router bzw isp IP?
 
@neuernickzumflamen: Und wieso Blockt man nicht die IP, wenn ich feststelle das ich darüber angegriffen werde?
 
@Kribs: Spoofing nennt sich das. Wenn die alle IP's bannen, ist der halbe Erdplanet offline. Ist grob übertrieben aber auf die BL setzen ist schwierig, da die Quote der falschen sehr hoch sein wird.
 
@Odi waN: Spoofing bezieht sich darauf, das das Paket als Quelladresse den Zielrechner angibt (hoffe das war so richtig), das können Protokolle wie TCP leicht filtern?
Aber ich verstehe was du meinst, wobei ich aber nicht glaube das es soweit kommt.
 
@Kribs:
Viele ISPs übermitteln alle 24h ne neue IP, daher triffts mit der Blacklist meist die falschen, dieser Umstand könnte aber leicht mit IPv6 behoben werden...
 
@GRADY: IPv6=gläserner Mensch
 
@Gunni72: nimm dir nen Alu-Hut
 
@Asathor: na na, um zu wissen dass es ein großen problem wäre wenn jeder jahrelang die selber IP hat, braucht man echt kein aluhut.
geh mal weiter nichts zu verbergen haben :)
 
@Asathor: so falsch liegt er nicht. Es gäbe theoretisch genügend Adressraum, um jedem IP-fähigen Gerät eine einzigartige IPv6-Adresse zu vergeben (mit einer großen Reserve). So könnte man theoretisch auf jedes einzelne Gerät schließen - nur, dass auch die IPv6-Adressen geändert werden können (mit weniger Aufwand als MAC-Adressen).
 
@divStar: Das ist mir alles durchaus bewußt. Allerdings müßte man sich schon komplett vom modernen Lebensstandard verabschieden, um nicht als gläserner Mensch durchzugehen. Also auf Mobiltelefone, Bankkonto, Versicherungen, Internetanschluß, meldepflichtigen Wohnsitz etc. verzichten. Durchschaubar ist man ja auch jetzt schon ohne den kleinen Aspekt namens IPv6 ;)
 
@Kribs: Und wie erkennt man die Kamera ohne in die Pakete zu gucken?
 
@ethernet: K. A., laut Artikel hat man das anscheinend, schließlich werden die Geräte aufgezählt von denen der Angriff erfolgt sein soll.
 
@Kribs: Ich vermute die CAMs wurden erst in einer nachfolgenden Ermittlung als die (bzw. eine) Quelle des Angriffs identifiziert.
 
@Zwerchnase: Das Datacenter ist dann wahrscheinlich nicht durch den Angriff an sich in die Knie gegangen, sondern beim Schreiben der ganzen Protokoll-Dateien :D
 
@Kribs: Selbst wenn man ein solches Paket als Opfer schnell erkennen und verwerfen kann, wird trotzdem Traffic generiert. Allein für das Ablehnen des Pakets. Das reicht bei solch einer Masse schon völlig aus.
Die einzige Möglichkeit (die mir dazu einfällt) ist am anderen Ende zu filtern. Das wäre dann zB der ISP des Angreifers. Ich kann mir aber vorstellen, dass die das wenig juckt. Das ginge aber auch irgendwie gegen die Netzneutralität.
 
@Verbrutzelmann: Trafik ja aber da bricht ja erst mal nicht zusammen, aber der Server der Angriffen wird bricht doch zusammen weil er die Anfragen nicht mehr verarbeiten kann, wenn diese nicht mehr ankommen ...
 
@Kribs: Dem Angreifer wird's prinzipiell egal sein warum genau das System zusammenbricht. Der haut einfach nur drauf bis es zusammenbricht. Solange das Opfer ein Paket zum Ablehnen verarbeiten muss, wird das funktionieren.

Diese Erkennung braucht eben auch seine Zeit. Alle Server haben eine beschränkte Leistung. Und auch wenn man die Effizienz durch Ablehnen steigert, ist trotzdem irgendwann Schluss, weil die richtigen Anfragen nicht mehr in einen vernünftigen Zeitspanne abgearbeitet werden können.
 
@Kribs: nun DDOS kann man nicht Blocken... da du ja nur eine "Anfrage" stellst... und selbst wenn die Anfrage unbeantwortet wird oder Ignoriert wird, kommt diese erstmal an...

Allerdings stelle ich die aussage mit IoT stark in Frage... klar sollte man ggf. Hersteller meiden die auf Sicherheit verzichten... aber wenn keiner mehr IoT kaufen würde, würde sich IoT nicht Entwickeln.

Aba naja... ich halte von den sog. Sicherheitsforschern bei Symantec eh nicht so viel ^^
 
@baeri: DDOS kann man Vereiteln, jedenfalls verspricht das unser Dienstleister, indem genau diese Anfragen vor der Weiterleitung zum eigentlicheren Server gefiltert werden, aber da bisher noch kein Angriff stattgefunden hat, meines Wissens, kann ich auch nicht mit Sicherheit sagen das es wirkt.
 
@Kribs: nun ja... dann brauchst du einen Port der die DDOS Anfragen ALLE Aufnehmen kann! ... das ist aber dann nicht wirklich "Vereiteln" sondern das ist schlichtweg für die Flut einen Kanal bauen... deshalb kommt trotzdem die Flut...
=> Die Frage ist, wer kann sich diesen Kanal leisten!?
 
@baeri: Für Firmen dürfte der Preisliche Aufwand überschaubar sein, zu den Schäden die DDOS anrichtet ein Schnäppchen.
http://media.kaspersky.com/de/business-security/DDoS_Protection_White%20Paper.pdf
 
@Kribs: Preislich überschaubar? Selbst beim letzten 620er Angriff musste Akamai aufgeben, da sie sonst mehrere Millionen in Hardware stecken müssten um solche Angriffe abzuwehren, denke nicht, dass ein paar Minecraft Server die mal einen Tag nicht erreichbar sind solche Kosten verursachen...
 
@freach: millionen an traffic kosten nicht in hardware
 
@freach: Sie haben ja nicht direkt aufgegeben, nur diesen Service gratis anzubieten war ihnen zu viel. Krebs meinte, er müsse etwa 200.000$ jährlich bezahlen um solche Angriffe zu decken, ist für private Blogger natürlich auch unbezahlbar.
 
@Kribs: "Man erkennt die "Anfrage" einer Überwachungskamera beim Minecraft-Server und lässt sie trotzdem durch, anstatt sie im Vorfeld auszufiltern?" Die Blockt man schon, oder routet die ins nirvana. Aber eben genau das braucht Ressourcen und irgendwann sind diese Schutzsysteme mit dem Filtern so beschäftigt das regulärer Traffic nicht mehr durch geht.
 
@Kribs:Resümee an mich selbst, :

Ich kann die Haltung in den Antwortkommentaren nicht nachvollziehen, ganz besonders sehe ich es nicht ein, dass sich anscheinend alle wegdrehen als wäre es Gott gegeben, irgendwie kaum einer darüber nachdenkt/nachdenken will wie man DDOS Begegnen kann.

Vieleicht ist auch das Interesse größer, das es keiner hinterfragt, schließlich ist das ein eigenständiger und Lukrativer Geschäftszweig.

Ich für meinen Teil rolle mich nicht angsterstarrt auf dem Boden zusammen und warte regungslos auf das was da kommt!
 
@Kribs: auch diese Geräte zu blocken kostet Rechenzeit
 
Wie wäre es einfach mit "Kauft sichere IoT-Geräte"?
 
@ethernet: Wenn so etwas existiert....
 
@ethernet: Und wie erkennt man die? Dem Glauben was auf der Packung steht? ;)
Die meisten da draussen kennen nicht mal diese Seite oder lesen Nachrichten um zumindest skeptisch zu sein...
 
@mirco_b: Wenn ich mir ein Gerät mit Win 10 IoT kaufe, sollte das im Zweifelsfall nicht (viel) unsicherer sein als mein Desktoprechner.
 
@ethernet: was gibts denn auf Basis von iot?
 
@Ludacris: HP Thin Clients mit Windows 10 IoT jedoch wird oben leider nicht angegeben um welche IoT Geräte es sich handelt.
Thin Clients gelten allgemein als sicher(er) aufgrund des Designs, Schreibschutz, etc. aber IoT ist ein zu allgemeiner Begriff und ich hätte mir vom Artikel mehr Erklärung gewünscht wie das zustande kommt, welche Geräte das sein sollen, warum das so ist, welche Patches es dafür gibt, etc. etc.
Vielleicht geht's auch um Kühlschränke oder was auch immer...
 
@HellsDelight: interessant ich hab nämlich riesen Probleme mit Windows 10 IoT allerdings vermute ich dass bei dir auch IoT Enterprise und nicht Core laufen wird, oder?
 
@Ludacris: Yep Enterprise.
 
@HellsDelight: ok ja das ist ja eher wie Windows Mobile
 
@ethernet: Oder man klemmt das ganze halt zumindest hinter eine brauchbare Firewall. Leider für den Laien zu schwierig die SIcherheit zu beurteilen.
 
@ethernet: jedes Gerät kann eine Sicherheitslücke enthalten und da für meisten IoT-Geräte Alternativen existieren, die ohne einer Internetanbindung ihre Aufgabe mindestens genauso gut (oder sogar besser) erfüllen, kann man ruhig "Kauft keine IoT-Geräte!" sagen, vielleicht mit der Ergänzung "wo nicht unbedingt nötig".
Ich meine der IoT-Wahnsinn hat schon Dimensionen erreicht, wo man nur noch mit dem Kopf schütteln kann, selbst simple Zeitschaltuhren brauchen eine Verbindung zu den Servern des Herstellers um zu funktionieren.
 
@ethernet: jau, und dann kommt Hans an und sacht dir, pass opp, bevor isch 100€ im Mediamarkt ausgebe kauf isch die für 20 bei Amazon oder Pearl . tuts auch! :D
 
Mein Fitness Armband zählt meine Schritte und stellt sich um Mitternacht auf Null, warum soll ich das im Netz Syncen? Meine Beleuchtug schalte ich direkt neben der Tür an oder aus, warum muß die ins Netz? Jahrelang Glühbirnen beim Discounter für 23cent gekauft, und jetzt Philips Hue für 43,90?? wie blöd ist der Mensch? Meine Heizung drehe ich beim Betreten der Wohnung mit EINEM Handgriff hoch und nach 5 min. ist es warm, warum Websteuerung? Smart-TV mit Netzwerk?? Sorry, wer immer noch glaubt der der Bedienungsmüll der TV Hersteller Smart ist, der ist dumm, Smart-TV bekomme ich durch Fire-TV oder Apple-TV. Vor dem Einkaufen schaue ich in den Kühlschrank was ich brauche, der muss mir keine SMS schicken. Wenn mein Stromanbieter eine "Intelligenten" Zähler einbaut, kann er das gerne tun, aber Zugriff in mein Netz bekommt der ganz Sicher nicht. Und ein Plastikbutton kommt bei mir auch nicht ins Netz, denn ich benutze sowohl Augen als auch Hirn und erkenne wann ich neues Waschpulver brauche, und das kaufe ich dann früh genug in dem Supermarkt wo es billig ist.
 
@Besenrein: Naja, nur weil DU es nicht brauchst, dann braucht diese Entwicklung keiner?

Das HUE System bei uns zB macht eine tolle Lichtstimmung. Mag ja sein, dass mache meinen, eine nackte Glühlampe macht auch Licht. Aber Farbe kann da doch wirklich mehr. Zumal HUE auch einfach in bei IFTTT eingebunden werden kann. Würde da die einfache 23Cent Lampe nicht gleichsetzten... die es ja nun eh nicht mehr gibt und die unterm Strich nun auch sehr sehr viel Stromkosten verursachen kann/konnte.

Was an SmartTV nun genau dumm ist, aber beim extra gekauften Apple-TV/ Fire-TV clever.... das verstehe nicht nicht. Ist doch genauso im IoT

Ein wenig klingt deine Argumentation wie:
Also Emails brauche ich nicht! Briefe schreiben und faxen, das reicht mir :)
 
@tomsan: Lichtfarbe ändern müsste aber auch ohne einer Internetverbindung machbar sein, oder meinst du nicht? Ich habe sogar sowas schon gesehen mit zwei Potis, einer für die Helligkeit und einer für die Farbe.
 
@Link: Jupps, klar ist das möglich.

Internetverbindung ist halt für "Spielkram" wie zB automatisch schon mal Licht an, wenn Du nach hause kommst (oder Licht schon mal auf ROT. Dann weis die Frau bescheid was Sache ist ;)).

Oder halt die IFTT Sachen. Lieblingsverein Tor geschossen? Licht blinkt. Oder Lich an, wenn Sonnenaufgang ist. Oder Lichtinfor wenn eine Mail auf bestimmten Konto reinkommt. Oder Ein Börsenkurs sich bestimmt bewegt.
Oder wenn man im Urlaub ist auch mal Licht an/aus steuern.

...oder watt weis ich.... gibt da sehr viele Möglichkeiten.... die ich nicht nutze :D
 
@Besenrein: Fein kollege, ich geh am Wochenende Holzhacken um meine Höhle zu beheizen, reicht auch...

Ich kann deine Sicht durchaus verstehen, aber es gibt auch andere Nutzungsverhalten, ob es nun so ein spielzeug wie SmartTV oder ne Kaffeemaschine mit INternetanschluss sein muss sei mal dahingestellt.

Smarthome ist aber eben auch IoT und hat durchaus Vorteile wenn man nicht zuhause ist (Arbeit, Urlaub, Hobby etc)

das Heu zeug hat er wohl eher wegen dem Preis kritisiert, der Zweck geh eh in Richtung ChiChi und schlechte Schwingungen :D - da hab ich auch so meine Probleme mit fürne poplige RGB LED mit Controller solche Preise hinzulegen. und es ist nicht mehr, ne mattierte Kunststoffscheibe darüber und du hast das gleiche...
 
@Cosmic7110: Wenn ich länger von zu hauese weg bin, wird alles bis auf Kühlschrank, Gefriertruhe abgeschaltet.
Warum sollte ich von Hongkong aus meine Lichter an- und ausschalten oder meine Heizung aufdrehen?
 
@LastFrontier: > Warum sollte ich von Hongkong aus meine Lichter an- und ausschalten oder meine Heizung aufdrehen?

Du siehst daran keinen Bedarf, ich persönlich auch nicht. Aber ist es schlimm, wenn Herr Meier oder Frau Schmidt das ganz toll findet und mit seinen Lichtern macht? Vielleicht gibt es ja ganz viele Herr Meiers und Frau Schmidts und Du und ich sind Dinosaurier? (oder aber die beiden sind die einzigen Anwender und Frau Schmidt verliert nach anfänglichem Rumspielen auch noch das Interesse daran, dann wird das ferngesteuerte Licht als uninteressante Spielerei in den Regalen verstauben und schliesslich in der Versenkung verschwinden).

Unabhängig davon wie toll das Produkt für wie viele Leute nun ist halte ich eine Aussage wie in [o3], die Nutzer seien "blöd" oder hätten "kein Hirn" schon für recht egozentrisch ("wem etwas schmeckt das mir nicht schmeckt, der ist doof").
 
@LastFrontier: weiß ich nicht? Ist mir auch egal? Ich hab Gleitzeit und bleibe auchmal gerne was länger im Büro wenns wetter eh mist ist und man sonst nix vorhat. Also schalte ich die Heizung usw halt auf 2 stunden später. Meine Aquarien werden komplett darüber gesteuert und wenn irgendwas an Sensorik anspricht bekomme ich eine nachricht. dazu ist alles zentral zeit oder aktionsgesteuert und wenn ich den Urlaub fahre klicke ich auf "Urlaub" und muss mir keine Gedanken mehr machen was an oder aus ist oder so passiert ;)
 
@Besenrein: 80% Zustimmung! Einzig beim Smart-TV muss ich ein wenig widersprechen. Mein Sony TV hat Amazon und Netflix als App installiert. Warum sollte ich die Programme nicht nutzen und mir zusätzlich noch Geräte anschaffen und die irgendwo hinstellen? Ob es jetzt etwas fummelig ist, die apps zu bedienen ist mir eiggentlich egal, da ich die App nur starte, meine Serie anklicke und dann wars das.

Ansonsten kann ich dir nur zustimmen und ich bin auf einer Seite sehr gespannt wie sich das alles so weiter entwickelt, aber auch ein wenig besorgt was die Zukunft bringt.
Ich freu mich auf den Tag, wenn die WLAN LED Lampen sich durchgestzt haben und eines Nachts der Zentrale Server der Teile gehackt wird und alle Lampen in der Nachbarschaft wild anfangen die Farben zu wechseln. Sieht bestimmt Lustig aus...
 
@Besenrein: Warum kaufen sich Leute so etwas? Ich denke mal weil sie sich Komfort versprechen, oder weil sie verspielt sind, weil sie etwas Neues wollen... alles in allem nicht verwerflich. Vielleicht gibt es ja Leute, denen die Philips Hue besser gefällt als die Glühbirne und denen sie das Geld wert ist? Ist ja nicht so als gäbe es nur noch die Philips Hue und Du werdest gezwungen, Dir nun ebenfalls eine zuzulegen.

Wenn Du keinen Anwendungsfall für diesen Amazon-Kaufbutton hast, dann ist das schön und gut. Aber es bedeutet nicht, dass diejenigen, die ihn nutzen, keine Augen und/oder Hirn haben (kann natürlich sein, dass sie das nicht haben, das hängt dann aber nicht mit dem Button zusammen^^).

Natürlich wird da auch viel mit Produktideen "herumgestochert", und es erscheint sicherlich so manches auf dem Markt, das sich nicht durchsetzen wird - sollte sich beispielsweise Smart-TV mittel- bis langfristig nicht als sonderlich kundenfreundlich oder nützlich herausstellen, dann wird es letztlich ein Schattendasein führen oder vom Markt wieder verschwinden.

Aber wenn man eine Argumentation nimmt, die Leute, die sich beispielsweise eine Philips Hue kaufen anstelle von klassischen Glühbirnen, oder die ihre Heizung programmiert oder aus der Ferne steuern statt händisch das Ventil/Thermostat aufzudrehen, für blöd befindet, kann man ziemlich viele "bequeme Dinge" wie auch "neue Dinge" für blöd befinden. Was dann sehr schnell zu "wer Dinge anders präferiert und/oder sieht als ich kann nur blöd sein" wird.

Nebenbei ist die Skepsis gegenüber "neuen Dingen" kein Phänomen allein unserer Zeit. Vermutlich hatte schon die Nutzung des Feuers unter Frühmenschen lautstarke Kritiker, die auf die Gefahren hinwiesen oder verkündeten, dass ihnen das rohe Fleisch am besten schmecke, und jeder der es über dem Feuer brate blöd sei ;) (und es gab sicherlich eine gewaltige Zahl "neuer Dinge", die sich nicht durchgesetzt haben und die inzwischen längst wieder verschwunden sind)
 
https://www.youtube.com/watch?v=mqp8_ROAIJY
 
@FenFire:
"Warum kaufen sich Leute so etwas?"
Weil wir unsere Bedürfnisse über Konsum definieren. Das erkennen wir (die Industrie) natürlich und züchten relativ 'naive' Konsumenten heran, indem wir euch Flöhe ins Ohr setzen. Wir suggerieren, dass es modern ist, dir das Denken abzunehmen - verdienen uns jedoch dumm und dämlich. Dafür ein dickes Danke. ;-)
Nur leider fördert diese Entwickung, Zusammenhänge nicht zu erkennen. Damit wird unsere nachfolgende Generation zu kämpfen haben.

"Nebenbei ist die Skepsis gegenüber "neuen Dingen" kein Phänomen allein unserer Zeit..."
Immer wieder diese Leier. Du machst den Fehler, Fortschritt mit einem mehr Technologie gleichzusetzen. Nur ist es kein Fortschritt, wenn wir Probleme erfinden, um Lösungen zu suchen, die UNS brauchen. ;-)
 
@Jonas_D: > Immer wieder diese Leier. Du machst den Fehler, Fortschritt mit einem mehr Technologie gleichzusetzen.

*hust* Du machst offenbar den Fehler, das von mir geschriebene "neue Dinge" mit "mehr Technologie" gleichzusetzen. Ebenso steckt "Fortschritt" in "neu" gar nicht drin - letztlich ist "neu" nur "anders als bisher".

Ob nun beispielsweise eine Philips Hue (die sicherlich über ein "Mehr an Technologie" gegenüber einer klassischen Glühbirne verfügt) einen Fortschritt darstellt oder nicht ist nicht Gegenstand meiner Aussage und wird durch sie auch nicht impliziert. Ganz im Gegenteil, ich habe auch explizit darauf hingewiesen, dass es viele neue Dinge gibt, die sich nicht durchsetzen - ein Grund dafür kann ja u.a. sein, dass sie eben eher einen Schritt zurück darstellen (oder einen zur Seite, oder...).
 
@FenFire: Na wenigstens hast du jetz verstanden, was ich meine. Sonst würdest du deine im Kontext getätigten Aussagen jetzt nicht auf das Wörtliche reduzieren. Cheers
 
@Jonas_D: Du hältst es für irrelevant, wenn Deine Worte anderes sagen als Du intendierst?

Nebenbei habe ich in meiner letzten Antwort nichts ausgeführt, das ich nicht bereits zuvor ausgeführt hätte. Wenn Du also von "Du machst den Fehler... gleichzusetzen" zu "Na wenigstens hast Du jetz verstanden" kommst, obwohl ich mich letztlich nur wiederholt habe, deutet das dann doch eher auf Verständnisprobleme auf Deiner als auf meiner Seite hin ;)

Letzten Endes aber egal, ob zwei x-beliebige Leute, die ihren Senf in irgendeinem Forum zu irgendwas dazu geben, sich dabei gegenseitig verstehen ;)
 
@Besenrein: Ein Kollege hat sich selbst das System zusammengebastelt und von Grund auf programmiert. Bei ihm öffnet sich bspw. die Haustür zur Wohnung (nicht die des Gebäudes) automatisch, wenn er sich mit aktiv erkanntem Token und seinem Smartphone nähert. Die Heizung startet automatisch, sobald die Temperatur eine gewisse Schwelle unterschreitet. Und falls ein Sensor einen niedrigen Sauerstoffpegel misst, öffnen Fenster ebenfalls selbstständig. Ob man das braucht? Nein....aber ob man drauf verzichten will, wenn man das einmal hat? Das ist die viel wichtigere Frage! Die breite Masse hat auch nichts für so ein teures "Nerd-Gerät" übrig gehabt, was sich Smartphone nennt, bis die breite Masse es mal ausprobiert hat. Dein Kommentar ist ein Paradebeispiel dafür, warum innovative Unternehmen KEINE Kundenumfragen machen (das ist unabhängig von der Branche und fängt bei der Technik an und geht bis hin zur Mode). Der Kunde weiß nicht was er will, bis er es vor die Nase gesetzt bekommt und ihm beigebracht wird was es kann und wie es funktioniert.

edit: Nur um Missverständnissen vorzubeugen, mein Kommentar soll keinerlei Wertung zu deiner Meinung darstellen und ist mit Sicherheit auch nicht als Angriff gedacht :)
 
@bigspid: "Die Heizung startet automatisch, sobald die Temperatur eine gewisse Schwelle unterschreitet." Das tun eigentlich alle Anlagen aus den letzten 20-30 oder wahrscheinlich noch mehr Jahren...
 
@Link: Meine nicht, die ist mit so einem Drehknauf versehen^^ Vielleicht ist das in deiner Gegend so, aber lange nicht flächendeckend hier. Der gute Drehknauf ist leider noch immer Stand der Dinge in den meisten Haushalten...
 
@bigspid: ja der Thermostat hat auch einen Drehknauf. Ich kann damit einfach einstellen, bis zu welcher Temperatur das Zimmer gewärmt werden bzw. ab welcher Temperatur die Heizleistung reduziert werden soll ;-)
 
@Drachen: Naja wenn man einen Thermostat hat, geht das natürlich :P
 
@bigspid: also wenn man nicht mal Thermostate an Heizkörpern hat, sollte man sich vielleicht darum kümmern, kann man relativ einfach nachrüsten, müssen ja nicht gleich die "smarten" sein. In den meisten Haushalten sind die "Drehknäufe" eigentlich Thermostate, einfache Absperrhähne sind schon sehr selten geworden.
 
@Link: stimmt. Simple "Einstellräder" sieht man seit Jahren eigentlich nur noch, wenn der Platz nicht für die eh schon kompakten Thermostate reicht.
 
@Link: hat aber immer noch den Vorteil dass meist nicht alle zimmer gleich beheizt werden müssen, weder zeitlich noch in der Intensität...das lässt sich durch diese zentrale kaum in ähnlichem ausmaß steuern
 
@0711: wenn ich in bestimmten Zimmern weniger heizen will, kann ich das über die Thermostate an den Heizkörpern regeln und unterschiedliche Temperaturen zu unterschiedlichen Zeiten? Braucht man das unbedingt? Ich meine klar, man kann dadurch Kosten sparren, nur habe ich so meine Zweifel, dass die Leute, die sich so ne smarte Heizungsanlage leisten können, sich je wegen den paar Cent groß Gedanken machen werden und entsprechend werden solche Funktionen auch nicht benutzt.
Die Anlage, die meine Eltern vor ca. 20 Jahren in ihrem Haus installiert haben, hat so ne "Urlaubsfunktion", damit kann man die Heizung drosseln und Wasser-warm-machen für bestimmte Anzahl Tage sogar ganz abstellen. Glaubst du das wurde je ausprobiert geschweige denn mehrmals benutzt?
 
@Link: Die wenigsten haben geld zu verschenken und ja klar unterschiedliche Temperaturen zu unterschiedlichen Zeiten macht man zumindest normalerweise ja schon bei jeder halbwegs modernen Heizungsanlage zentral da man mo-fr tagsüber normal außer haus ist senkt man die heiztemperatur und hebt sie vor heimkommen wieder an...und das ganze auf zimmer aufgeteilt macht es eben effektiver und so viel teurer sind "smarte" Heizungsanlagen oder Thermostate nicht - wobei viele der Funktionen natürlich auch ohne "smart" (also offline) bei nahezu allen Heizungen der letzten 10-15 jahren zur verfügung stehen.
Wenn diese Funktionen nicht genutzt würden, warum werden sie dann sowohl beworben als auch implementiert?
Warum das deine Eltern nicht machen kann ich dir nicht sagen, ich kenne niemanden (mich eingeschlossen) der bei Vorhandensein einer solchen Funktion diese nicht nutzt einfach weil es bares geld spart (und das weit mehr als "ein paar cent").
Wobei "ganz abstellen" oft auch nicht sehr sinnvoll bzw gut ist in vielerlei hinsicht
 
@Besenrein: "Smart-TV mit Netzwerk?? Sorry, wer immer noch glaubt der der Bedienungsmüll der TV Hersteller Smart ist, der ist dumm, Smart-TV bekomme ich durch Fire-TV oder Apple-TV"

Was macht fire-tv oder apple tv denn besser? Mein tv kann dlna Empfänger wie auch Client sein, funktioniert wunderbar...miracast Empfänger kann er auch sein...wunderbar. Apps von maxdome, netflix, Amazon schnipp schnapp alles da...nutz ich zwar nicht aber der firetv/apple tv macht da einfach nichts besser und können einiges nicht mal. Die Steuerung über lagesensoren in der Fernbedienung finde ich bei lg auch sehr gelungen für die Bedienung der apps aber ich kann genauso auch über mein Handy steuern/schreiben/Content senden

Ich kann deine Kritik an den integrierten Funktionen nicht nachvollziehen, ja es gibt schrottige smart tv`s, allen voran das zeug von philips aber es gibt eben auch gute wie das webos zeug von lg.
 
ES liegt wohl eher in der Verantwortung der Hersteller endlich einmal sichere Geräte und Software auf den Markt zu bringen. Eventuell wären spürbare Strafzahlungen, zumindest für kommerzielle Anbieter und Entwickler für ausgenutzte Sicherheitslücken eine Option. Ich denke das würde der Qualitätssicherung sehr zu gute kommen.
 
Internet of Things ohne Internet... öhm tja... macht echt Sinn.
 
Die Hersteller müssen verpflichtet werden Sicherheitsupdates für die Geräte für min. 10 Jahre bereit zu stellen. Nach bekannt werden der Sicherheitslücke gibt es eine Frist bis diese behoben werden muss, sonst droht ein Verkaufstopp.
Dann legen die Hersteller hoffentlich mehr Wert auf Sicherheit.

Dass die Anwender dann die Updates auch einspielen, ist natürlich ein anderes zu lösendes Problem...
 
Ich denke es dauert noch mindestens 5 Jahre bis die meisten verkauften IoT Devices sicher sind, aber die Menge der Geräte die bis dahin verkauft wird reicht trotzdem für enorme DDoS Angriffe...
 
@freach: Nicht nur die IoT Devices...es gibt auch eine Unmenge an PCs mit veraltetem OS, veraltetem Browser etc. die auch ziemlich unsicher sind und wesentlich leistungsfähiger. Das Problem ist hierbei auch oft, dass es für die Menschen eine Selbstverständlichkeit ist, nur dann Geld in ein bestehendes System investieren zu müssen, wenn dann auch eine spürbare "Verbesserung" auftritt. Dabei ist es aber eher damit zu vergleichen, wie wenn bei einem Auto die Bremsbeläge erneuert werden müssen, damit es weiterhin sicher läuft.
 
Erst musste man bei (Groß-)Computern schmerzlich lernen, wie wichtig Sicherheitsmaßnahmen sind. Dann bei PC. Warum bei jeder Geräteklasse neu?
 
@FensterPinguin: weil man sich nur dann Gedanken über Probleme macht wenn sie auftreten? Das ist auf ALLES übertragbar, solange alles läuft ist alles OK ;)
 
Tja, so ist das wenn man unerfahrene Greenhorns ran lässt. Aber ist ja total uncool einen älteren aber dafür erfahrenen Entwickler ran zu lassen.
 
@artchi: Und der erfahrene Entwickler hat dann keine Vorgaben mit einem Budget mit einem festen Abgabedatum?
 
Ich empfehle folgendes Youtube Video https://www.youtube.com/watch?v=9YwF7cj_OKc "Weaponizing your coffee pot". Daniel Buentello hat bereits 2013 Methoden und Konzepte hierzu vorgetragen.
 
Wieso muss es eigentlich immer irgendwelche computersüchtigen Looser geben, die nichts besser zu tun haben als den Frust über ihr Versagerleben an andere herauszulassen?
 
@FuzzyLogic: Ja ehrlich jetzt mal, warum machst du sowas?!
 
Selber Schuld. Einfach lächerlich dieser Wahn einfach alles zu vernetzen und ans Internet anzubinden.
 
Wäre es nicht so langsam mal kluk, wenn die Provider in die Pflicht genommen werden würden
1. gefälschte Absende IP-Adressen zu blockieren
2. DDoS Attacken als Verursacher zu erkennen
?
 
Wieso muss alles, was es gibt, nun einen TCP/IP-fähigen Computer eingebaut haben? Baut ne Digital-Uhr ein und fertig!
 
Die Frage die man sich stellen sollte ist warum man eigentlich Jeden Kühlschrank, jede Waschmaschine und jedes Klimagerät überhaupt den Zugang zum Internet geben sollte.

Bisher sehe ich hier nur das die Bequemlichkeit gefördert wird, nur um von EXTERN entsprechende Sachen steuern zu können. Für mich gehören solche Geräte wie auch Automobile nicht in das Internet und das nicht nur aus Sicherheitsgründen !
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