Project Catapult: Microsoft ist "schuld" an riesiger Intel-Übernahme

Im vergangenen Jahr konnte sich noch niemand so recht einen Reim darauf machen, warum Intel für die größte Übernahme seiner Konzerngeschichte ausgerechnet den FPGA-Hersteller Altera auserkoren hat. Nun stellt sich heraus, dass Microsoft eine ... mehr... Prozessor, Chip, Wafer Bildquelle: cesweb.org Prozessor, Chip, Wafer Prozessor, Chip, Wafer cesweb.org

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Es ist ja wohl klar wo der Zug hinrollt. Zukünftig werden nur noch streams geboten. Man zahlt für Software MIETE, MIETE,MIETE, Miete. Die Kühe werden gemolken und gemolken und gemolken. Software wird so spezialisier programmiert, dass Sie nicht mehr zu kaufen sein wird. Adobe hat mit Microsoft die ersten Schritte in diese Richtung in die Wege geleitet.
 
@Lordlinux: Leider haben die wenigsten auch den Hintern in der Hose sich dem zu verweigern.
 
@kkp2321: Das ganze wird doch wirklich nur etwas für Firmenkunden ändern die zwanghaft auf MS und Adobe angewiesen sind. Kleinere Firmen können größtenteils auf Open Source setzen und sich damit diesem Druck entziehen. Als Privatanwender hat man es noch einfacher nicht mitzumachen.
 
@Gispelmob: Erkläre mal einem klein oder mittelständischem Unternehmen es soll auf Open-Source setzen.. :D Träumer gibts...
 
@MurdocX: Da kenne ich einige kleinunternehmer die auf freie Software setzen. Da gibts kein MS Office, keine cloud, keine adobe Produkte
 
@MurdocX: Es gibt auch genug Open Source passend für KMU. Man muss den Schritt nur gehen wollen. Wenn man möchte kann man komplett MS, Adobe, Oracle, IBM etc. unabhängig sein. Für Kleinunternehmen ist es nicht wichtig auf teure Premiumprodukte mit Livetime Support zu setzen. Da reicht Open Source. Das spart Kosten. Wie geschrieben, man muss es wollen.
 
@Gispelmob: Bestes Beispiel ist hier München.. Windows -> Linux -> Windows ;-) Lese Dir mal die Berichte dazu durch. Der Support war viel höher und die Mitarbeiter haben das BS nicht angenommen. Im Endeffekt kommt immer wieder das Gleiche dabei raus. Ein einfach zu bedienendes Betriebssystem welches jeder zuhause hat ;-)
 
@Lordlinux: Für Privatanwender mag es ungewohnt sein, aber grundsätzlich sehe ich jetzt nicht den riesen Nachteil darin.

Beispiel Antivirus: Ist ja jetzt dämlich gelöst: Man kauft sich beispielsweise im Juni im Sonderangebot einen 2016er Antivirus - gültig 1 Jahr. Nächstes Jahr im März gibt es den wieder günstiger, man braucht ihn noch nicht. Im Juni wenn man einen neuen braucht, zahlt man wieder volle länge - da wäre ein Abo viel geschickter als immer diese blöden Updates jährlich zu kaufen zu zufälligen Preisen.

Für Unternehmen ist es sowieso besser, da viel weniger Aufwand bei Buchhaltung und flexibler einsetzbar. Für das verkaufende Unternehmen sowieso viel besser, da regelmäßig Einnahmen rein kommen und nicht 1 Mal und dann wieder Jahre nicht mehr (MS hatte damit schwer zu schaffen: Nach einem großen Betriebssystemrelease gab es dann wieder 3 Jahre Durststrecke).
 
@Hans3: Der Nachteil liegt an den laufenden Kosten. Mal als Beispiel. Ich habe mir damals die Unity3D Engine als Lizenz gekauft, kostete 1200 Euro. Das Geld habe ich mir halt zusammengespart und kann somit Unity3D 5.x solange verwenden wie ich es möchte und wann ich es möchte. Auch wenn ich mal mehrere Wochen keine Zeit habe mich um mein Spieleprojekt zu kümmern jukt es mich nicht weiter.

Inzwischen ist Unity allerdings von diesem Lizenzmodell abgerückt und bietet halt auch nur noch eine monatliche Lizenz von 75 Euro im Monat an. Das bedeutet ich habe 75 Euro Fixkosten im Monat. Vorteil, ich habe immer die neueste Version, Nachteil auch wenn ich mal nen Monat keinen Bock oder Zeit habe ich habe neben meinen anderen KOsten wie Miete, Strom, Auto etc... eben halt noch diese 75 Euro anstatt halt einmal zu sparen und zu sagen ok, das ist mein Hobby, ich hätte lieber die Pro Version anstelle der kostenlosen Version, ich spare halt und wenn es dann past bezahle ich einmal und gut ist.

Und gerade in der Sparte müsstest du Mietkosten ohne Ende aufwenden wenn du dich nicht immer mit eingeschränkten Versionen zufrieden geben möchtest. Da kommt dann noch Photoshop hinzu oder wenn du nicht gerade Blender benutzen willst kommt halt noch 3DS Max oder auch Maya oder so hinzu, alles ziehmlich egal weil gehört inzwischen alles zu Autodesk und muss monatlich bezahlt werden.

Gut, als Hobbyprogrammierer hätte ich jetzt nicht für jedes Programm davon 1200 Euro auf den Tisch gelegt. Aber früher gab es ja auch brauchbare Lizenzen für 100 Euro oder so. Wenn ich jetzt alle Programme zusammen benutzen wollte müsste ich Monatlich etwa 500 Euro mindestens auf den Tisch legen weil es nur noch die friss oder stirb Lizenzen gibt.

Klar, für vieles oben genannte gibt es auch kostenlose Alternativen. Aber oftmals sind diese einfach schwieriger zu handhaben, wie z.B. Blender. Das Blender von Autodesk freigekauft wurde ist briliant, doch die Kommunity denkt in sachen UI einfach zu komplizirt. Viele bauen da ihr eigenes Süppchen ein und der normale User wundert sich nur noch. Oder Photoshop -> Gimp wo es einfach nicht diesen Funktionsumfang trotz Plugins gibt wie im Original. Wobei Gimp ja nichtmal ne Alternative sein will, aber es ist dann halt schwierig etwas zu finden was etwas taugt.
 
@Tomarr: Beispiel Office: Office Home and Student 2016 kostet bei MS direkt 149€ (und woanders kann man das oft günstiger ergattern). Im Abo kostet es aber 69€ pro Jahr. Office-Software kann man normal gerne 5 bis 10 Jahre nutzen. Da ist der Kauf WELTEN günstiger.
Und so ist es bei Abos meistens: es sieht anfangs schön günstig aus, aber über die Zeit läppert sich das und man übersieht schnell, wie lange man gekaufte Software eigentlich nutzt. (Ich kenne privat fast niemanden, der nicht noch Office 2007 nutzt.)
Und "man hat immer die neueste Version" ist auch nicht immer ein Pro-Argument, denn oft entscheidet man sich bewusst FÜR die alte Version oder aber man braucht die neue einfach nicht, ergo man zahlt im Abo für eine neue Version, die man gar nicht wollte. "Gratis" ist das nicht.
 
@eN-t: Naja,zum Pro gibt es natürlich Ausnahmen. Bei einer Gameengine wie Unity hat man schon gerne die neuesten Funktionen. Und auch sonst ist es meist eher positiv zu betrachten. Meistens tun sich die Leute nur schwer wenn es ein neues UI gibt die mit einer neuen Eingewöhnungsphase verbunden ist. Aber klar, bei einigen Dingen, wie in meinem Beispiel Blender wo das UI völlig überladen ist inzwischen, trifft es bei mir ja auch zu.

Und das mit dem Preis ist auch klar. Sage ich ja gar nichts gegen. Wenn man so 5-10 Programme im Abbo nuten muss/will hat man schon eine gewisse Hausnummer zu zahlen.
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