Leistungsschutzrecht: Oettinger will Online-Redaktionen kaltstellen

EU-Kommissar Günther Oettinger hat die Verlagshäuser aufgefordert, gegen die vornehmlich aus den Online-Redaktionen kommende Kritik an einem europaweiten Leistungsschutzrecht für Presseverlage vorzugehen. Dieses will er aktuell im Rahmen der ... mehr... Eu, Günther Oettinger, Eu-kommissar Bildquelle: Jacques Grießmayer - Wikipedia Eu, Günther Oettinger, Eu-kommissar Eu, Günther Oettinger, Eu-kommissar Jacques Grießmayer - Wikipedia

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Vielleicht der schlechteste Politiker den Deutschland je nach Brüssel geschickt hat. Bewahrheitet sich eine alte Tradition: "Wer in Deutschland scheitert, wird nach Brüssel geschickt." Macht der eigentlich noch Politik oder ist er schon komplett ins Lobbyistenlager gewechselt?
 
@calypso71: Das gilt auch für Österreich - alle, die nix zammbringen, werden noch Brüssel "abgeschoben" ;-)
 
@Zonediver: Stimmt nicht! Es gibt einen der fähigsten, deutschen, EU-Parlamentarier: Martin Sonneborn!
 
@calypso71: Was heißt schon schlecht, er vertritt halt (vermeintlich) die Interessen einer Gruppe, die sich nicht mit unseren decken. Ob er das "gut" im Sinne von erfolgreich macht, wird man daran messen können, ob er das Leistungsschutzrecht durchsetzen kann oder am Widerstand scheitert.
 
@calypso71: Am Deutschen Wesen wir die EU genesen. :)
 
@calypso71: Wann geht DieMisere nach Brüssel? :)
 
Google verdient indirekt mit dem News-Teil sicherlich auch etwas Geld. Aber ich würde mich nicht wundern, wenn sie aufgrund solcher hier beschriebenen Aktionen nicht einfach den Stecker ziehen und alle EU-Nachrichtenseiten rausnehmen. Mal sehen, wer dann zuletzt lacht.
 
@Runaway-Fan: Ist ja in Spanien schon so passiert. Mit dem Resultat eines 3,3 Mio € Rechtsstreites, den die Verlage am Ende bezahlen durften.
 
@Runaway-Fan: wie verdient Google indirekt damit Geld? Ich unterstelle dir keine Polemik oder sonstirgendetwas, mir fällt nur absolut keine Möglichkeit ein. Einzige "Einnahme" ist der User in dem Moment wo er eine Suchanfrage bei Google eingibt und dann auf die Seite des Newshoster geleitet wird. Keine Ahnung wie hoch man diese Einnahme beziffern will, ich sehe es nicht als Einnahme. Selbst diese Einnahme kann man umgehen indem man eine Paywall installiert.
Gerade getestet, ich gebe Bombenanschlag Dresden ein und bekomme pro Link maximal 1-2 Sätze angezeigt. Wem das genügt, dem ist nicht zu helfen, da informiert ja noch selbst Bild und MoPo umfassend und tiefgehend.
Für diese 2Sätze so einen Aufriss zu veranstalten ist für mich nicht nachvollziehbar.
 
@Yepyep: Werbung.
 
@ibot-3: Google News beinhaltet keine Werbung. Google profitiert eher indirekt davon, dass sie damit einen kleinen Mehrwert bieten und User weiterhin google gerne verwenden
 
@ibot-3: das ist nicht soviel wie man denkt, zudem reden wir eben nur von den Sekunden der Eingabe. Nehmen wir hier dieses großartige Winfuture. Man kommt auf die Seite und bleibt für die Artikel die einen interessieren und natürlich auch wegen dem +/- System. Was hat Winfuture jetzt für Einbußen durch das Auffinden über Google? Ich würde wirklich die Problematik gerne verstehen.
 
@Yepyep: Zuerst hat man ja argumentiert, die Leute würden dann die Headline und den "Klappentext" auf Google lesen und die Seite gar nicht mehr besuchen.

(Klar, ne?)

Als das nicht gefruchtet hat, hat mans über Urheberrechtsverletzung versucht, da ja Google den Inhalt "illegal" verwendet.

Kein Webseiten-Betreiber hat einen Schaden davon, bei Google-News aufzutauchen, im Gegenteil. Aber es geht einfach nur ums Geld. Google ist "reich", Google ist in gewisser Weise gehasst (verdammt, vergöttert) - Also kann man da sicher was vom Kuchen abzwacken.
 
@dognose: Bei Google-News ist es ja noch perfider...

Die Verlage müssen sich da AKTIV anmelden und sagen "JA, wir wollen gelistet werden und akzeptieren Googles Vertragsbedingungen"...
 
@Yepyep: Du hast immer noh nicht verstanden wie Google funktioniert. Google ist keine Suchmaschine, sondern eine Werbeagentur (wenn auch riesige) die dem User über die Suchmaschine Werbung zeigt. Es gibt Firmen die zahlen für sowas.
Tauchen Suchbegriffe dann in verstärkter Form auf, dann wird für den Werbenden auf grund der hohen Ergebnisfrequenz auch die Werbung teurer.
Auch ein Nachrichtenportal das nur die Headlines anbietet, verdient damit Geld. Und von diesem Kuchen möchten die Verleger etwasabhaben.
Eigentlichziemlich verständlich oder?
Würde es dir gefallen, wenn jemand an c deiner Arbeit verdient und du bekommstnichts davon ab? Sicherlich nicht.
 
@LastFrontier: ich habe sogar sehr gut verstanden wie Google funktioniert, ich verstehe nur nicht wie Google sich an den News der anderen bereichern kann. Bzw. könnte man Google ruckzuck davon ausschließen. Das scheint aber von Seiten der Verleger nicht gewollt zu sein. Würde Google einfach mal die News rausschmeißen wäre der Schaden bei den Verlegern.
Eigentlich ganz simpel. Wer nutzt eine Suchmaschine für News? Kaum einer, man hat normalerweise seine Anlaufstellen und wenn ich durch eine Suchmaschine auf eine mir unbekannte Newsseite hingewiesen ist es doch ein Vorteil für die Seite.
Deine Beweisführung ist sowieso kurios. Entweder ich habe Content für Besucher oder nicht und auch ob ich Werbung schalte ist komplett mir überlassen. (Übrigens auch wie ich Werbung schalte, das interessiert dann nur den Gesetzgeber und nicht Google). Dazu kommt das man bei Google, genauso wie bei anderen Werbeplattformen, einfach ein Paket bucht. Wenn ich 10000 ausgeben will, kommt keine Firma auf die Idee mir dann 100000 zu berechnen, nur weil die Werbung doch erfolgreicher war.
 
@LastFrontier: "Würde es dir gefallen, wenn jemand an c deiner Arbeit verdient und du bekommstnichts davon ab? Sicherlich nicht."

Lässt sich 1:1 umdrehen. Wieso sollte Google KOSTENLOS eine weltweite Suchmaschine bereitstellen, die im Prinzip Kunden an die Verlage weiterreicht?

Win-Win schonmal gehört?

Wie war das? Die Bild wurde mal einige Zeit aus dem Index genommen und was 30-40% Kundenverlust? Und dafür soll Google auch noch bezahlen?
 
@Draco2007: BILD ist ein schlechtes Beispiel. Denn BILD war auch bereits vor dem Internet die grösste deutsche Tagesszeitung. Und ist es immer noch.

Es gibt keine kostenlose Dienste im Internet. Entweder zahlst du mit deinen Daten dafür oder eine Firma plaziert bezahlte Werbung.
Irgendeiner bezahlt immer die Chose.
Google finanziertsich ausschliesslich durch bezahlte Werbung.
 
@LastFrontier: Kostenlos für die Verlage...

Bezahlen tut der User....mit seinen Daten...richtig.

Aber die Verlage zahlen meines Wissens nach nichts für die Listung.
 
@Draco2007: Für die Listung zu zahlen ist ja wohl ein Krampf.
Es geht darum, dass Google (und auch andere Portale) gezielt Inhalte der Verlage verwendet um damit z.B.Nachrichtenportale zu generieren.
Es werden also tatsächlich die Früchte anderer für das eigene Geschäft verwendet.
Es geht nicht darum, dass nur Headlines (Überschriften) präsentiert werden, sondern ganze Textpassagen. Und das ist bereits vom Urheberrecht grossteils mit abgedeckt.
Du kannst nicht willkürlich Text aus anderen Werken übernehmen und präsentieren.
Google könnte das auch ganz einfach selbst lösen: Einfach nur die Headlines präsentieren, einenLink dazu und keine Textauszüge aus den Artikeln.
Die Präsentation von Nachrichten wird nämlichzu99,9% über einen automatischenAlgorhytmus erstellt. Wo liegt also das Problem? Ganz einfach: Würden nur Schlagzeilen präsentiert würden wohl eher die Portale rückläufige Besucherzahlen haben und damit weniger zahlende Werber.

Rein juristisch steht das Leistungsschutzrecht auf sicheren Beinen. Wäre dem nicht so, würde Google längst vor das Bundesverfassungsgericht ziehen.
 
@LastFrontier: Du meinst Nachrichtenportale wie Google-News? Bei dem sich Verlage ANMELDEN müssen, damit sie gelistet werden? Also FREIWILLIG?

Und Google listet keineswegs "wahllos" Inhalt. Sondern sie halten sich an die robots.txt und nehmen auch die Teaser aus einem korrekten HTML. Damit ist es kein Zufall, was bei Google angezeigt wird, nein es liegt komplett in der Hand der Verlage. Man müsste sich nur mal schlau machen...

Und wieso ist es ein Krampf für die Listung zu bezahlen? Genauso ein Krampf, wie für jeden Link Geld zahlen zu sollen...
 
@Draco2007: Google könnte sich aber auch die Nachrichten direkt von Reuters oder dpa holen. Nur dann müssten sie diese auch aufbereiten. Was aber Personal (Journalisten) benötigt. Und die kosten halt. Es ist einfacher die Quellen und Texte anderer zu plündern. Merkst was?
Im übrigen: In der Robots.txt sind definitiv keine Teaser oder Textauszüge der Artikel. Dort stehen nur Schlagwörter.
 
@LastFrontier: Und nochmal...WENN Google den Verlagen keinen Mehrwert (Kunden) bringt, WIESO melden sich die Verlage FREIWILLIG bei Google News an?

Google ist nunmal eine Suchmaschine und keine Redaktion...

Ja, aber im HTML lassen sich Teaser definieren, welche dann von Google genutzt werden. Braucht nur das richtige HTML Tag...
 
@Draco2007: Ich glaube nicht, dass du auf die Frage eine Antwort bekommen wirst. Die wird er weiterhin ignorieren.. ^^
 
@moribund: Wie absolut jeder Befürworter des LSR...
 
@Yepyep: Die Frage ist für mich auch, ob du das "SO" eingegeben hast, ich gehe davon aus, nein. Ich mache es wenigstens so gut wie nie. (Ich gebe ja nicht nach der Arbeit "Düsseldorf" bei Google ein, um mögliche News zu lesen) Also... die Nachricht selber ist ja überall zu finden, diese hat also alleine keinerlei Wert, das räumte sogar Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender von Axel Springe, letztens auf Phoenix ein. Ich gehe also stark davon aus, du hast die Nachricht "Bombenanschlag Dresden" irgendwo bereist gelesen, und hast das bei Google eingeben um entweder nähere Informationen zu erhalten oder eine andere Meinung zu lesen. Was ist also der Wert einer Nachricht, wenn es nicht die Nachricht selber ist? Zum einen die redaktionelle Aufarbeitung und für die Verlage hat es einen großen Wert, dass die Leser soviel Vertrauen in die jeweilige Zeitung haben, dass diese wiederkommen bzw. möglichst immer kaufen.
Die Frage ist also höchstens die, warum du bei Google nach näheren Informationen gesucht hast, nachdem du die Nachricht selber schon irgendwo anders her bekommen hast.
Ganz so einfach, wie manche es denken, ist es also irgendwie doch nicht. Es steckt etwas mehr dahinter als "Bombenanschlag Dresden"=> Focus Online, Deutsch Türkisches Journal, t-Online (das sind bei mir die 3 Vorschläge im "News-Themen" Kasten).
Ob eine Entlohnung durch Google an diese 3 Anbieter dann überhaupt einen Sinn macht, dass wäre natürlich eine Frage.
 
@Lastwebpage: das meine ich ja, die Nachricht selbst habe ich aus dem Radio. Die Nachfrage war ein Test. Ansonsten hat man doch seine Seiten die man ansteuert. Für manche langt da auch Twitter und/oder Facebook.
Deswegen verstehe ich die Sache nicht. Google bietet einfach nur Treffer zu den Seiten die eine News mit den Begriffen der Sucheingabe haben. Die 2 Sätze sind in meinen Augen vernachlässigbar, ich bekomme so zumindest nicht den gesamten Artikel ohne die Verlegerseite aufzurufen.
Wenn Google für den Unsinn bezahlen sollte, fliegen diese Seiten aus dem Index. Sonst bastel ich mir eine "Newsseite", lasse mich indexieren und halte brav die Hand auf. Kann ja nicht sein das Google an meinen geistigen Ergüssen verdient.
 
@Yepyep: Eben... ich stelle grundsätzlich mal in Frage, ob diese 3 Texte mit je 2 Seiten überhaupt so viele sehen. Du mit deinem Radio, ja vielleicht. Aber wenn ich z.B. Spiegel-Online als RSS abonniert habe oder auf Facebook Tagesschau bin, rufe ich dann Google überhaupt auf? So gut wie nicht, wenigstens nicht um die News nochmal zu lesen. Allerhöchstens für weitere Informationen, aber das nutze ich diesen News-Block in Google ja gar nicht. Wenn ich es dann mal mache, ist "das Problem" dann nicht z.B. Spiegel Online (Ist nur ein Beispiel, ich finde Spiegel-Online ganz gut), weil es mich nicht ausreichend informiert hat? Im Wiederholungsfall, warum habe ich dann überhaupt Spiegel-Online als RSS?
1) Ich glaube dieser Newsblock wird von deutlich weniger Leuten aufgerufen als mam vielleicht vermuten könnte, bzw. als die Verlage und dieses Leistungsschutzrecht es gerne hätten.
2) Das ich Google überhaupt verwende, weil mit die Info auf Spiegel-Online nicht ausreicht, dass ist doch eher das Problem von Spiegel-Online oder dem Verlegerverband.
 
@Lastwebpage: ja, ich habe den Spiegel im Abo und nutz auch die online Funktion (aber eher selten, da wird mir Zuviel Mist geschrieben). Deswegen meine ich ja, die Verlierer sind die Verlage wenn Google die Links abschaltet. Dann kommen eben nur die Leser, die sowieso dorthin unterwegs sind. Ein Vorteil für die großen und bekannten, vielleicht ist das der Hintergedanke, die 2 Zeilen von Google sind doch albern als Goldesel.
 
@Yepyep: Tja, wie gesagt, dass mit, keine Links mehr in der Google=>Weniger bis gar keine Aufrufe mehr, glaube ich nur bedingt, ich kann da zwar nur von meinem Benutzerveralten ausgehen, aber ich nutze diese Newsblock in den Suchergebnissen eben so gut we nie. ;)
 
"Nicht Zensur ist gefragt, aber Überzeugung, Argumente."

Sagt mal, hat der noch alle Waffeln beisammen? Was ist das für ne hirnrissige Forderung? Da bin ich echt sprachlos. Jeder darf schreiben was er will, solange nichts falsches behauptet wird oder gelogen wird, alles andere IST Zensur. Oettinger ist echt einer der schlechtesten Politiker die es gibt, einfach eklig dieser Typ.
 
@kingstyler001: Seine Aussage ist, dass die Verleger ihre Angestellten mit Argumenten vom LSR überzeugen sollen. Solange mit Argumenten keine Drohungen oder Druck bezüglich des Arbeitsplatzes gemeint sind sondern Sachargumente, ist an dieser Aufforderung doch nichts verwerfliches zu finden. Da es allerdings nicht besonders viele stichhaltigen Sachargumente für ein LSR gibt, wird diese Aufforderung sowieso keine großen Folgen haben
 
@nicknicknick: Das Problem ist, die Menge an plausiblen "guten" Argumenten FÜR das LSR mangelt es massiv. Und vielleicht haben die Online Verlage mehr Verstand, wenn es um das Web geht und sehen Google eher als Win-Win Partner...
 
@Draco2007: Genau da habe ich ja geschrieben. War vielleicht für einige nicht einfach genug formuliert.
 
Es gibt einige unfähige Politiker, aber er ist die größte Bedrohung für ein freies Netz und die größte Schande von Brüssel...
 
Hier mal ein Best-Of: https://www.youtube.com/watch?v=YZUswN55ChU
 
Was haben die Verlage davon wenn Oettinger das wirklich durchdrückt, nichts, entweder stellt Google den Dienst ein, oder listet in Google News nur noch solche Publikationen, die ihre Schlagzeilen und Textanrisse freiwillig und kostenlos überlassen.
Das Springer und co. nicht merken das sie nur "Verbrannte Erde" hinterlassen, am Ende gibt es nur Verlierer, die Verlage die nicht mehr kostenlos Promotet werden, ein Google Dienst der de facto aufhört zu existieren, sowie die Nutzer deren Informationsraum deutlich eingeschränkt wird.

Hab das Gefühl das es dabei nur noch ums Prinzip geht, dabei wird ignoriert das jede "Mauer" auch nach innen wirkt!
 
@Kribs: Dieses "Filtern" von kostenlosen News wird ja dann auch wieder gesetzlich untersagt und mit irgendwelchen Wettbewerbs- oder Gleichstellungsargumenten begründet, die bei Nichteinhaltung auch wieder zu Strafzahlungen führen sollen. Die Politiker wollen ja faktisch, dass Google gezwungen ist, Contentlizenzen zu kaufen um ihre geliebten Medienhäuser zu retten.

Google bleibt dann nur wie in den anderen Ländern die Komplettabschaltung. Und das wär wohl auch das beste was sie demonstrativ machen können, um den Verlagen mal zu zeigen, wie ihre Besucherzahlen einbrechen, wenn es Google News nicht mehr gibt. Manche lernen es eben nur auf die schmerzvolle Tour...
 
@Trashy: Wieso Filtern, Ok könnten sie, ist aber wie du schon schreibst Kontraproduktiv,
einfacher einen Dienst einrichten für den man sich bewirbt/anmeldet/robots.txt setzt,
die Bewerbungskriterien/Einstellungskriterien setzt halt Google,
das Leistungsmissbrauchsunrecht schaut in die Röhre.
 
@Kribs: Für Google News muss man bereits einen Antrag stellen. https://support.google.com/news/publisher/answer/3189922?hl=de
Man kann sich aus rausnehmen lassen. Wollen sie nur nicht, da sie massiv Traffic erhalten.
 
@wertzuiop123: Wenn dann ein EU- Leistungsschutzrecht kommt dürfte Google News vermutlich eingestellt werden, hab mal Positiv in die Zukunft Gedacht was dann folgt/folgen könnte.
 
@Kribs: Wieso denn? Die Verlage haben im Prinzip einen Vertrag mit Google abgeschlossen, den sie AKTIV angefordert haben, UM gelistet zu werden.

Ich meine wie perfide ist das denn? Erst selbst anmelden in dem Wissen, dass man den Content "kostenlos" bereitstellt, und dann Geld dafür haben wollen.

Allein mit dieser Tatsache ist das ganze LSR absolut lächerlich.
 
@Draco2007: Mein jüngster würde sagen "abgefuckt perfide", nur ich befürchte das mit dem LSR eine neue Gesetzliche Grundlage eintritt, die diese Vertrage nichtig macht.
Dann könnte es für Google heißen, bezahlen oder abschalten, allein die VG Media verlangt 6% (11% Gesamt) des Suchmaschinenumsatz von Google in Deutschland , wenn man auf die ganze Branche hochrecht und Addiert bei 27 Europäischen Ländern kann es sein das untern Strich nach Abzug der Kosten für Google sich der Aufwand nicht rentiert.
 
@Kribs: Naja, ich würde hoffen, dass Google einfach die Bedingungen für Google-News ändert und von allen Beteiligten eine neue Zustimmung erfordert, so dass sie auf ihr (LS)Recht verzichten müssen.

Ansonsten muss Google Google News wirklich abschalten...Verlust auf allen Seiten...

Weniger User bei den Verlagen...
Weniger User bei Google...
Weniger Infos für den User...

Das kommt halt raus, wenn Dinosaurier bei einem echten Win-Win-Win den Hals nicht voll bekommen.
 
@Kribs: Ich war doch etwas überrascht, letzten bei Phoenix war der Vorstandsvorsitzender, Mathias Döpfner, von Axel Springer. Dort wurde politico.com erwähnt, ein europäisches Nachrichtenportal. Auch Upday, eine Nachrichtenapp exclusive für Samsungs Smartphones gehört zu Springer. Ich meine die haben auch sowas wie eine europäische Nachrichtensuchmaschine.
Laut Herr Döpfner laufen die PayPerView Angebot von Axel Springer auch mehr als zufriedenstellen.
Wie die Qualität dieser Angebote sind, wie hoch die Nutzerzahlen usw. darüber kann ich zwar nichts sagen, aber ich muss meine Meinung doch leicht revidieren, Axel Springer macht überhaupt nichts und will nur von Google Geld kassieren, stimmt nicht so ganz.
 
@Lastwebpage: Bin jetzt nicht überrascht das Springer seine Marktanteile ausbaut, das macht fast jedes Unternehmen.
Der Verschwörungstheoretiker in mir mutmaßt aber sofort einen ganz anderen durchaus Praktischen Hintergrund, je größer der Marktanteil bzw. je mehr "Leistung" man auf unterschiedlichen Plattformen anbietet, um so höher fällt auch der Anteil an den ausgeschütteten LSR Einnahmen aus.

Man kann das LSR auch als Wege Zoll Minenfeld sehen, sobald ein >>>Gewerbetreibender<<< im Netz, das könnte dann auch die mit einen Werbebanner finanzierte Private Homepage sein, eine Verknüpfung zu einen mit dem LSR geschützten Inhalt herstellt, klingelt die Kasse, je mehr Mienen und aus dem Klingeln wird ein Dauerton.

Ps.: nicht mein Minus
 
@Kribs: Damit könntest du Recht haben. Ich meinte eben nur, dass Axel Springer nicht nur auf das Geld von Google wartet und sonst nichts macht (außer irgendwelche PayPerView/Abo Geschichten). Die machen durchaus die ein oder andere Sache selber.
 
Der hat ja den passenden Namen! (in Bezug auf das Bier)
 
@Feii: Das Bier mag ich, den Lobbyisten hasse ich...
 
@SuperSour: Nee, die nehmen sich bei mir beide nichts.
 
Sollen doch alle Massenmedien-Verlagshäuser verrecken, dann können Sie keinen Schaden mehr anrichten durch Meinungsmanipulation, Wahrheitsverdrehung, Stimmungsmache und Kriegstreiberei...
 
Googel soll einfach alle Seiten mit nachrichten ausschließen. Sollen die Verlage doch ihr völlig eigenständige Gründen. Newssuche.de oder sowas. Da können die Verlage dann selber gleich bei der Suche Werbung schalten
 
Wieso muss sich die Politik/EU da einmischen? Scheint doch ein klarer Fall zu sein, der sich ueber die Zeit selbst reguliert. Am Ende werden nur noch die Streams in Google News vorhanden sein, die die Snippets kostenlos bereit stellen, sowie die Streams, fuer die Google zahlt.
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