Adobe zieht mit seiner Photoshop-Cloud zu Microsoft Azure um

Microsoft und der Bildbearbeitungsspezialist Adobe haben heute anlässlich der Business-Konferenz Microsoft Ignite eine neue Partnerschaft bekanntgegeben. Adobe wird dabei mit seinen Cloud-Lösungen rund um Photoshop & Co auf Microsofts mehr... Microsoft, Adobe, Surface Pro 3, Photoshop Bildquelle: Microsoft Microsoft, Adobe, Surface Pro 3, Photoshop Microsoft, Adobe, Surface Pro 3, Photoshop Microsoft

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>>Adobe nutzte seine Cloud-Plattformen anfangs vor allem als Übertragungsweg für den Vertrieb seiner Produkte, doch mittlerweile setzt man auch auf die Option, die umfangreiche Rechenleistung der Server über das Internet auch in den Anwendungen wie Photoshop direkt nutzbar zu machen.<<

Ja, man setzt wirklich alles daran um an die Daten der Nutzer zu kommen. Statt die aufgeblähte, ressourcenverschwendende und den Akku leersaugende Adobe-Software zu optimieren, damit sie mit weniger Rechenleistung klarkommt, versucht man lieber die Nutzer zu zwingen, ihre persönlichen Daten in die Cloud zu transferieren, weil sie auf den leistungsschwachen Mobilgeräten mit aktuellen Adobe-Produkten nicht zu bearbeiten sind. Tolle Taktik und es werden wohl eine ganze Menge Nutzer darauf hereinfallen, wie sie schon auf das Online-Abo-Modell der Creative Suite hereingefallen sind.

>>Man wolle deshalb die Cloud-Fähigkeiten und die allumfänglichen Dienste der beiden Firmen zusammenbringen, um "großartige Digitale Erlebnisse" zu schaffen, hieß es in bestem Marketing-Sprech weiter. <<

Eines dieser "großartigen digitalen Erlebnisse" hatte ein Freund von mir zuletzt auf einer Bergbesteigung in Nepal. Weil er seinem nur für solche Reisen genutztem Subnotebook wohl längere Zeit vor der Abreise das Internet nicht mehr gezeigt hatte, konnte er auf der Tour an Schlechtwettertagen im Zelt noch nicht einmal seine neu geschossenen Photos bearbeiten, denn Photoshop wollte seinen Lizensierungsserver sehen und verweigerte ohne den Dienst. Der hat nach dem Urlaub sein über 50EUR pro Monat teures Adobe CS Abo gekündigt und arbeitet sich jetzt in GIMP und Co. ein, damit ihm solche "großartigen digitalen Erlebnisse" in Zukunft erspart bleiben.

Ich persönlich habe übrigens schon als die Adobe Creative Suite online aktiviert werden musste meine gekauften Versionen von Photoshop, InDesign, Acrobat und Premiere nicht mehr auf neuere Versionen upgegraded und mir mittlerweile für alle Adobe-Software die ich besitze Ersatz aus dem Open-Source-Lager beschafft, da ich niemals einen Rechner auf dem private Photos, Videos und Dokumente liegen auch nur für Sekunden an das malwareverseuchte Internet anschließen werde und ich damit schon damals die Adobe CS Produkte nicht mehr aktiviert bekam. Damit blieben mir solche "großartigen digitalen Erlebnisse" auch auf Reisen bisher erspart.
 
@resilience: Also, da du es ja mit deinem ausführlichen Rant darauf anlegst eine Menge Beifall zu bekommen: Hier ist er: Ich find's großartig, was du machst, und das du uns alle daran teilhaben lässt. Ich finde es auch toll, dass du Leute kennst, die in Nepal unterwegs sind. Schade, dass die zu dämlich waren, einmal kurz vorm Urlaub oder wenigstens am Flughafen mit ihrem nur für diese Zwecke genutzten Subnotebook ins Internet zu gehen um die Lizenz der ACS zu aktualisieren. Schade, Schokolade.
PS: diesen Beitrag brauchst du genausowenig ernst zu nehmen ...
 
@resilience: Da du ja angeblich eh nur ungepatchte Windows-95-Versionen nutzt, erübrigt sich sowieso die Frage nach aktueller Anwendungssoftware...
 
@DON666: Der war gut, danke dafür!
 
Ich stehe auf Minus Klicker, aber ich gebe dem Obrigen Redner Recht was passieren wird wenn man alles zu sorglos in einer Cloud Parkt sieht man wunderbar am aktuellem yahoo hack, ich finde es ja nicht mal schlimm wenn sowas passiert was aber ein absolutes NOGO ist, ist zu versuchen einen solchen Hack zu Verheimlichen.
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