Facebook teilt erstmals mit, wie viele Hasskommentare man löscht

Das soziale Netzwerk Facebook wurde in den vergangenen Monaten von Politik, Medien und der Öffentlichkeit unter Druck gesetzt, endlich etwas gegen die Vielzahl an hetzerischen Hasskommentaren zu unternehmen. Das Unternehmen kam dem widerwillig, aber doch ... mehr... Facebook, Kommentare, Hetze, Hass hilft Bildquelle: Hass hilft Facebook, Kommentare, Hetze, Hass hilft Facebook, Kommentare, Hetze, Hass hilft Hass hilft

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frechheit sowas zu löschen
 
@tripe_down: Genau! Schließlich hat so ne gesunde Portion abgrundtiefer Menschenverachtung ja noch niemandem geschadet, oder?
 
@tripe_down: ???
 
@tripe_down: Sagen wir so, mit Löschen alleine ists nicht getan. Konto sperren und Identität ermitteln.
 
@FatEric: Genau! Damit man sich zukünftig vorkommt wie in China. Ein falsches Wort und schon steht die Polizei vor der Tür! Bullshit!
Nicht, dass ich Hasskommentare gut heiße, aber wo ist die Grenze? Ich finde es schon ganz gut, dass Facebook hier nochmal ein eigenes Kontrollelement einführt und unpassende Kommentare einfach löscht! Und bei staatlichen Anfragen werden auch Identitäten herausgegeben, dazu gibt es sogar einen Bericht wie oft und für welches Land das pro Jahr geschieht!
 
@thescrat: >>Damit man sich zukünftig vorkommt wie in China.<<

"Zukünftig" ist gut. Wegen Nachrichten auf Facebook die Polizei vor der Tür zu haben ist längst Realität:

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/spaziergang-zum-dagger-complex-interessiert-die-polizei-a-911215.html

Bei Facebook werden lediglich Meinungen in schriftlicher Form abgegeben und Deutschland rühmt sich doch immer seiner Meinungsfreiheit, verlangt von Facebook dann aber diese Meinungen zu zensieren.

Die Meinungsfreiheit in Deutschland scheint die nur so lange zu existieren, wie jeder der von Regierung und Medien vorgegebenen Einheitsmeinung ist. Alle anderen können sich eine Meinung nur erlauben, wenn sie entweder genug Geld haben um die auf ihre freie Meinungsäußerung folgenden Gerichtsverhandlungen und Strafzahlungen bezahlen zu können oder bereit sind für ihre ach so freie Meinung in den Knast zu wandern. Davon hebt sich China fast nur dahingehend ab, dass dort der Staat jene Leute, die nicht der staatlich vorgeschriebenen Einheitsmeinung sind, nicht noch vorher mit Gerichtsverfahren und Geldstrafen finanziell ruiniert, sondern diese direkt in den Knast steckt oder ihnen Hausarrest auferlegt.
 
@resilience: Du vergleichst doch jetzt nicht ernsthaft den Aufruf zum Erkunden einer streng geheimen NSA Einrichter mit einer evtl. Beleidigung auf Facebook? Du hast doch den Schuss wirklich nicht gehört, oder?

Ich empfehle dir mal etwas mehr zu lesen, als nur die Überschriften der BILD etc. "Deutschland rühmt sich doch immer seiner Meinungsfreiheit, verlangt von Facebook dann aber diese Meinungen zu zensieren." ???? Es geht dabei um HASSbeiträge!! Wenn Facebook alles zensieren würde, was eine "andere Meinung" ist, gäb es keine AfD Seiten oder Kommentare dazu.....
 
@resilience: Was manche einfach nicht kapieren:
Beleidigungen, Rufmord oder Verleumdungen haben NICHTS mit Meinungsfreiheit zu tun.

Kannst du gerne hier nachlesen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Meinungsfreiheit#Grenzen
 
@thescrat: Wir haben ein Grundgesetz! Wer dieses bricht, braucht sich nicht wundern, wenn die Polizei vor der Türe steht, da müssen wir nicht nach China gehen. Das Internet ist kein Rechtsfreier Raum.
Die Würde des Menschen ist unantastbar! schon mal gehört? Diese Würde kann man auch verbal verletzen. Und das ist nur der Anfang. Andere Leute zu Strafttaten aufrufen gehört auch noch dazu!
 
@FatEric: Und was ist mit den ganzen Hass-Kommentaren gegen Amerikaner? Wurden die auch so verfolgt?
 
@FatEric: Zum Glück werden die meisten Verfahren bereits von der Staatsanwaltschaft eingestellt. Denn meist ist so eine angebliche "Würden"verletzung keine einseitige Sache. Und wie schon früher im Sandkasten gehören meist zwei dazu. Und wer definiert die Würde des Menschen? Wenn ich dich jetzt einen Idioten nenne, ist dann deine Würde verletzt? Bei manch anderem ist die Würde vielleicht schon verletzt, wenn man diesen einen z.B. "Anfänger" nennt. Und es soll z.B. auch Menschen geben, die fühlen sich tiefst in ihrer Würde verletzt wenn sich nicht einmal selbst angesprochen wurden. (Siehe Böhmermann Satiregedicht => Erdogan) über 1000 Anzeigen von Privaten personen die sich ebenfalls beleidigt fühlten. Verstehst du DAS unter "Die Würde des Menschen ist unantastbar"? Ich weiß zwar was du damit meinst, aber man sollte hier schonmal die Kirche im Dorf lassen. Und daher finde ICH es gut (Meinungsfreiheit), dass sich Facebook hier als eigene Instanz präsentiert und unpassende/gemeldete Kommentare löscht ohne gleich ein großes Verfahren daraus zu machen.
 
@FatEric: Merkel hält sich auch nicht an Gesetze. Doch da passiert nichts.
 
@tripe_down: Wieso weil Facebook jetzt "Frecher" ist, als die die diese Kommentare erstellen?
 
Ich sehe weiterhin keinen Sinn darin, irgendwelche Kommentare zu löschen (von haufenweise reinen, absolut identischen Spamkommentaren vielleicht einmal abgesehen). Das ist Zensur und verbessert für niemanden etwas. Wenn man die Augen vor einem Problem verschließt, verschwindet das Problem dadurch nicht. Durch solche Aktionen gibt es eher noch mehr Leute, die andere hassen als ohne solche Aktionen, denn die Leute, deren Kommentare geloescht werden, fühlen sich in ihrer Einstellung eher noch dadurch bestätigt und können so auch anderen beweisen, dass ihre Meinung absichtlich unterdrückt wird. Das verschafft ihnen nur noch mehr Anhänger.
 
@resilience: wie oben schon geschrieben. Löschen alleine löst das Problem nicht, trotzdem ist es gut. Denn es gibt Leute, die leicht beeinflussbar sind, sowas lesen und das dann als normalen Umgangston empfinden.
Und es ist sicher keine Zensur, wenn zum Beispiel ein Aufruf zum Mord für jeden sichtbar ist. Wir haben ein Grundgesetz und das wird mehrfach durch solche Kommentare gebrochen.
 
@FatEric: Wenn ich mitbekomme, dass alles unternommen wird um anderen Leuten die Möglichkeit zu nehmen frei ihre Meinung zu äußern, dann gehe ich automatisch davon aus, dass jemandem deren Argumente als zu gefährlich für seine eigene Machtposition und die Weise wie er die Massenmeinung manipuliert sehen möchte erscheinen und er deshalb versucht diese Leute mundtot zu machen.

Ich habe kein Problem mit Personen die mich oder andere Leute hassen oder beleidigen wollen, solange sie das nur verbal versuchen. Ich war seit meiner Kindheit nicht mehr beleidigt. Mir macht es schlichtweg nichts aus, wenn andere Menschen anderer Meinung als ich sind oder mich hassen und zu beleidigen versuchen. Im Gegenteil: So merke ich, wer mit mir nichts zu tun haben möchte und kann diesen Leuten dann den Gefallen tun ihnen aus dem Weg zu gehen, so dass ich ihnen weniger auf den Nerv falle. Da haben also beide Seiten etwas davon.

Ich sehe eher in den Leuten ein Problem, die ihre Meinung nicht offen kundtun, damit sie im Verborgenen Intrigen und tätliche Angriffe gegen verhasste Personen starten können und niemand darauf kommt, dass sie das waren.

Wenn leicht beeinflußbare Leute auf die Argumente der Hassprediger hereinfallen, dann muss man eben bessere Argumente als diese Hassprediger vorbringen, um diese Leute wieder umzustiimmen. Wenn man jedoch die Meinung der Hassprediger einfach unterdrückt, werden die leicht beeinflußbaren Leute dort eine Verschwörung vermuten und diesen Argumenten erst Recht einen Wahrheitsgehalt zusprechen.
 
@FatEric: Mit der Verschärfung des Umgangstons, da hast du wohl Recht, aber der Sache mit dem "leicht beeinflussbar", dem muss ich etwas widersprechen. Dieses würde ja voraussetzen, dass das Medium an sich wertneutral wäre. Dieses ist es aber ja eben nicht (höchstens dann, wenn man sich das allererste mal bei FB einloggt). Wenn man nicht gerade FB ausschließlich für ein Spiel nutzt, bildet sich ja nach einiger Zeit ein bestimmter Freundeskreis, man liked bestimmte Seiten, ist Mitglied bestimmter Gruppen, liest bestimmte Nachrichten usw. Die Beeinflussung findet also schon in dem Moment statt, wo ich FB öffne und mir dort angezeigt wird, was zu mir passt. Ausnahme ist hier höchstens dann, wenn man einen große Freundeskreis hat, und jemand shared mal irgendwas, was nicht "in meinen Kram" passt. Wenn es absolut nicht zu meiner Meinung passt, ist es eine Frage der Zeit, wie lange die Person noch mit mir was teilt. Nein, bis auf den raueren Umgangston vielleicht, sehe ich nicht, dass durch Hasskommentare Leute beeinflusst werden, dass waren die Meisten vorher schon, allerhöchstens findet man eine Bestätigung für seine Meinung, denke ich mal so.
Ein anderes Beispiel, wo das ganze auf "neutralem Boden" passiert, ist z.B. Tagesschau Facebook. Zum einen wären das die Dauermiesmacher und Meckerer, die wohl nichts besseres zu tun haben. Also die Sorte von Leuten, die z.B. hier auf WF sehr intensiv über Fifa 2017 für die xBox meckern, obwohl sie nie Fifa gespielt haben und gar keine xBox haben.
Wenn man schnell genug ist, bevor die Tagesschau FB Reaktion es merkt, sieht man zwar gelegentlich einen "Hasspost". Die wenigen die ich da bis jetzt so gesehen habe, der Seitenmoderator (oder besser Team) von FB Tagesschau ist sehr schnell, sind alle so absurd, lächerliche und einfach nur dumm, zumindest auf dem "neutralen Boden" der Tagesschau wird da bestimmt keiner beeinflusst. Allerhöchstens die Lügenpresse und Zensur Fraktion: "War klar das dass hier gelöscht wird", fühlt sich in ihrer Meinung, die wie gesagt aber woanders schon herkommt, bestärkt.
Nein, ich glaube insgesamt gesehen nicht, dass besonders Viele ihre Meinung durch Hasspostings ändern, bzw. in ihrer Meinung beeinflusst werden, wenn ist das schon vorher passiert und dagegen kann auch FB kaum was machen.
 
@FatEric: Wenn es aber Personen gibt die von Natur aus bereits leicht beeinflussbar sind, dann wird solch eine Löschaktion wenn überhaupt die Folge aus solch einem Charakter lediglich hinaus zögern, aber keine langfristige Lösung darbieten können. Daher bin ich auch der Meinung, dass solch welche Aktionen nicht wirklich viel zum eigentlichen Problem beitragen können und es noch eher die Gefahr birgt, dass auch gerechtfertigte Meinungsäußerungen ins Visier fallen. Abgesehen hat in meiner bisherigen Erfahrung es noch nie wirklich geholfen gegen einen Strom zu lenken. Denn meistens wird dieser dadurch sogar weiter motiviert und verstärkt. Bestes Beispiel sind shitstorms... versucht man gegen die anzukämpfen, wird dieser meistens sogar schlimmer.
 
@resilience: Und wenn sich das ganze hochschaukelt, am besten noch eskaliert, ist das besser?
Toleranz gegenüber Intoleranz macht weder die Gesellschaft, noch einen selbst besser.
Eher schlimm auf welches Niveau sich manche begeben müssen, weil man vermeindlich "anonym" ist.

Recht traurig und zeitgleich traurig-belustigend ist, wenn mal wieder gegen jeden Ausländer gefeuert wird ohne Halt in einem gebrochenen deutsch, welches von mehr als genug Ausländern geschlagen wird.
Bei derartigen Menschen wäre ein "Integrationstest" mal interessant - nur wohin sollte man die abschieben?
 
@Tical2k: >>Und wenn sich das ganze hochschaukelt, am besten noch eskaliert, ist das besser?<<

Das sind nur Buchstaben im Internet, um die ein eher kontraproduktiver Riesenaufstand gemacht wird, wahrend Gruppen wie die NSU-Terrorzelle das Radar der deutschen, scheinbar nur noch im Internet herumsurfenden Ermittler einfach dadurch unterlaufen, dass sie auf Facebook ihre Identität und Gesinnung eben nicht preisgeben, dafür aber Ausländer ganz ohne Hasspredigten direkt töten und somit wirkliche Fakten schaffen und über Jahre nicht gefasst werden.

>>Toleranz gegenüber Intoleranz macht weder die Gesellschaft, noch einen selbst besser.<<

Sorry, aber wenn ich die Meinung eines anderen Menschen einfach unterdrücke statt sie mit Argumenten als falsch zu widerlegen, bin ich intolerant und trete dessen Menschenrechte mit Füssen.

>>Eher schlimm auf welches Niveau sich manche begeben müssen, weil man vermeindlich "anonym" ist.<<

Was sollte es ändern, wenn die Leute nicht anonym wären? Jemanden wegen seiner lediglich verbal geäußerten Meinung zu bestrafen, nur weil einem seine Identität bekannt ist und man es daher kann, verstößt immer noch gegen dessen Menschenrechte. Menschen sollten wegen ihrer Meinung nicht bestraft werden können, solange sie anderen Menschen aufgrund dieser Meinung nicht aktiv tätlich zu nahe treten.

Es gab beispielsweise schon genug Leute, die versucht haben mich Angesicht zu Angesicht zu beleidigen (und zwar nicht indem sie einfach anderer Meinung waren als ich, was lächerlicherweise heute scheinbar viele Leute schon als Beleidigung empfinden, sondern weil sie mit eigenen Argumenten nicht mehr weiterkamen und dann persönlich wurden und in kindischer Manier mit Schimpfworten um sich warfen). Auch die sind alle bei dem Versuch mich zu beleidigen kläglich gescheitert. Für mich ist es ein Sieg in einer Diskussion, wenn jemand seinen Emotionen erliegt und Schimpfworte statt Argumente vorbringt. Mich ärgert so etwas daher in keinster Weise und ich sehe keinen Grund so jemanden wegen öffentlicher Beleidigung vor den Kadi zu stellen, damit dieser ihm den Mund verbietet. Ich kann mit Menschen leben, die mir offen sagen was sie von mir denken. So etwas beunruhigt mich nicht, selbst wenn die Morddrohungen ausstoßen, was durchaus schon vorkam.

>>Recht traurig und zeitgleich traurig-belustigend ist, wenn mal wieder gegen jeden Ausländer gefeuert wird ohne Halt in einem gebrochenen deutsch, welches von mehr als genug Ausländern geschlagen wird.<<

Am Wohnort eines Freundes von mir hat sich vor einiger Zeit eine größere, fremdenfeindliche Gruppe Marokkaner mit deutscher Staatsangehörigkeit gegen eine größere, fremdenfeindliche Gruppe Türken mit deutscher Staatsangehörigkeit auf dem Marktplatz geprügelt. Nur weil das in die Statistik vermutlich als Prügelei zwischen Deutschen eingeflossen ist, zeigt das eindeutig, dass Fremdenfeindlichkeit auch bei (ehemaligen) Ausländern an der Tagesordnung ist. Nur bekommt man auch dieses Problem nicht in den Griff indem man den Leuten den Mund verbietet.
 
@resilience: "Das sind nur Buchstaben im Internet, um die ein eher kontraproduktiver Riesenaufstand gemacht wird [...]"
Schön, wenn DIR das egal ist.
Nicht jeder Mensch ist gleich und nicht jeder kann das.
Ein Riesenaufstand muss natürlich auch nicht gemacht werden: Löschen, melden und wegsperren für eine bestimmte Zeit.

"Sorry, aber wenn ich die Meinung eines anderen Menschen einfach unterdrücke statt sie mit Argumenten als falsch zu widerlegen, bin ich intolerant und trete dessen Menschenrechte mit Füssen."
Wann verstehen Menschen endlich, dass nicht alles unter "Meinungsfreiheit" läuft?
Wenn jemand davon schreibt, dass alle Menschen eines bestimmten Landes am besten in die Gaskammer gehören oder es schön wäre, wenn ein gewisser Herr H. da wäre oder sonst was, dann hat das nichts auf einer öffentlichen Plattform zu suchen.
Solche Menschen sind zudem diskussionsresistent und damit nicht möglich mit Argumenten zu überzeugen, weil die Weltanschauung einfach verdreht ist und alles was diese in Frage stellt, dann Lügen und Manipulationen sind.

"Was sollte es ändern, wenn die Leute nicht anonym wären? Jemanden wegen seiner lediglich verbal geäußerten Meinung zu bestrafen, nur weil einem seine Identität bekannt ist und man es daher kann, verstößt immer noch gegen dessen Menschenrechte."
Die Menschen sind nicht anonym, zumindest nicht auf Facebook.
Nur trauen sich diese Personen das meist nur so rumzuposaunen, gerade weil sie denken, sie wären anonym.
Wie gesagt, nicht alles fällt unter "Meinungsfreiheit": Die Würde des Menschen ist unantastbar.
Wenn jemand derart gegen diese Aussage geht, gehört einfach abgestellt, damit die Meinung wenn überhaupt zivilisiert ausgedrückt wird und nicht wie ein Barbar mit Keule und Axt.
Um mal auch ein anderes Beispiel zu nennen: Es gab auch schon Suizidfälle von jüngeren Personen, die massiv gemobbt wurden - was noch eine Unterstufe von Hass ist.

"Mich ärgert so etwas daher in keinster Weise und ich sehe keinen Grund so jemanden wegen öffentlicher Beleidigung vor den Kadi zu stellen, damit dieser ihm den Mund verbietet."
Menschen sind nicht gleich, sonst hätten wir so manch Probleme wohl überhaupt nicht..
Dir mag es egal sein, dein Nachbar läuft jedoch vllt. Amok nur weil man seinen Garten hässlich findet. Sowohl die Bereitschaft etwas zu tun, als auch das Auslöselevel sind bei Menschen unterschiedlich.
Richtig schlimm ist das Meuteverhalten, weshalb löschen sinnvoll ist, da sonst Menschen sich dazurotten, weil sie Mitläufer sind und eigentlich gar nicht der Meinung sind.
Schließe also nicht von dir auf andere.

"[...] zeigt das eindeutig, dass Fremdenfeindlichkeit auch bei (ehemaligen) Ausländern an der Tagesordnung ist [...]"
Warum sollte es auch nicht?
Das existiert überall, egal welcher Herkunft oder Abstammung, deswegen sollte man das nicht öffentlich unterstützen.
 
@Tical2k: Ich glaube sowas schaukelt sich eher hoch, wenn man versucht dagegen anzukämpfen und vor allem wenn sowas auch noch in den Medien Berichten breit geschlagen wird. Denn Facebook ist mit Sicherheit nicht die einzigste Plattform auf der solch welche Kommentare fallen, unabhängig davon, dass die betroffenen Personen sich sogar bei dieser Löschaktion bestätigt fühlen. Lediglich dadurch, dass deren Kommentare auf Facebook gelöscht werden, wird deren Meinungshaltung nicht ändern, auch wenn diese nicht angebracht ist. Bedeutet kurz gesagt, dass die damit relevant verbundenen Probleme damit langfristig nicht gelöst werden.
 
@WilliamWVW: Hast du dann mal auf anderen Plattformen miterlebt, wie das ist, wenn mal mehr als 100 Kommentare zu einer einzelnen Aussage stehen? Also ich finde das nicht wirklich schön.
Überzeugen lassen sich Menschen mit tatsächlichem Hass nicht mit Argumenten, die wollen einfach nur ihr Zeug loswerden und sind sowieso diskussionsbeständig.

Daher ist löschen, um andere zu schützen + verhindern, dass sie es weiter tun die beste Möglichkeit.
 
Die Entscheidung, ob gelöscht wird, hängt nicht davon ab, ob der Kommentar "Hass" enthält, sondern ob geäußerte Meinung den Oligarchen gefällt.
 
@Jazoray: Beweis?
 
@crmsnrzl: Das forden von Beweisen gibt Minus und irgendein plumpes Aluhutgeschwätz Plus.. herrlich.
 
@crmsnrzl: Bitte. https://facebook-sperre.steinhoefel.de/
 
@Candlebox: Achsoooo, er/sie meinte mit Oligarchen das Fußvolk der Facebook-Angestellten. Also jene, die die gemeldeten Posts lesen und dann entscheiden, ob es einen Verstoß darstellt. Ja, in dem Fall beweist der Link, dass sie nicht fehlerfrei sind bzw. nicht immer die nötige Objektivität besitzen und das Ergebnis durch ihre eigene Meinung beeinflusst wird. Bei Oligarchen hatte ich an andere Personen gedacht, als das kleine Licht am Ende der Nahrungskette.

Dein Link zeigt übrigens ausschließlich die Fehlbewertungen durch Facebook-Angestellte, (zumindest in den Augen der Steinhöfel-Crew, ich glaube btw nicht, dass er die Beiträge alle persönlich auswählt). Man müsste dem noch die restlichen gelöschten Posts und die gemeldeten Posts, die von Facebook als zulässig zurückgewiesen wurden gegenüberstellen. Erst dann könnte man daraus mehr schlussfolgern, als "Facebook-Mitarbeiter sind auch nur Menschen".
 
Wenn ich zu jemanden Arschloch sage oder etwas Falsches über ihn behaupte, ist das eine Beleidigung/Verleumdung die zu recht viel Geld kosten kann.
Wenn ich zur Sachbeschädigung, Körperverletzung und oder Mord anstachle, ist das eine Straftat die mich zurecht viele Jahre meines Lebens kosten kann.
Ich habe nie verstehen können, wieso das in "Sozialen Netzwerken" anders sein sollte bzw. wie man das annehmen kann das es so sein könnte!

Es ist also nicht nur Menschlich und Rechtlich richtig sowas zu unterlassen, sondern auch Rechtlich erforderlich das sowas so schnell wie möglich verschwindet und die Täter zur Rechenschaft gezogen werden, sowie das ihnen zukünftig diese Plattform/Plattformen versperrt bleiben!
 
@Kribs: Danke!
 
Heiko Maas? War das nicht auch der hier? http://www.sueddeutsche.de/politik/umstrittenes-zeichen-gegen-rassismus-maas-lob-fuer-feine-sahne-fischfilet-provoziert-heftige-reaktionen-1.3136285

Ich finde Hasskommentare sollten nach allen extremen Kriterien nach rechts wie auch links folgen nach sich ziehen. Aber bei extrem links drückt man ja, wie unser Bundesjustizminister, gerne mal ein Auge zu... bzw. misst mit zweierlei "Maas".
 
@RocketChef: Die Linksextremen werden fürs Gegendemonstrieren von unseren gewählten Vertretern sogar bezahlt.
 
@Candlebox: Ohh. Unwissende hier? Da kann ich helfen.
http://www.taz.de/!5020381/ :-)
 
@Candlebox: Wissen?

Ein "versehentlich" verlorengegangener USB Stick der Antifa als Beweismittel, den niemand unabhängiger gesehen hat geschweige denn überprüft hat?

Naja, über "Glauben" kann man nicht streiten!
 
@Kribs: Hier die Auflösung:
http://www.kraftfuttermischwerk.de/blogg/die-jusos-45-eur-demogeld-fuer-die-antifa-und-wie-anonymous-kollektiv-und-compact-nach-dem-brocken-schnappen/
 
@Candlebox: Also, eine auf einen "Fake" beruhende Meldung bzw. eine auf eine Vorsätzlich langzierte Fälschung beruhende Ente!
War mein Verdacht also richtig!
 
@RocketChef: Ich finde Meinungsäußerungen sollten niemals unter Strafe gestellt werden, denn es sind Meinungsäußerungen bei denen man einfach weghören kann und keine tätlichen Angriffe auf Personen. Bringt lieber Leute wie die NSU-Verbrecher, die auf Facebook die Klappe halten um nicht aufzufallen und stattdessen lieber direkt Ausländer umbringen in den Knast und das nicht erst nachdem die jahrelang eine Blutspur hinter sich herziehen, statt Eure Energie darauf zu verschwenden, irgendwelche anonymen Großmäuler auf Facebook zu jagen und jene Leute, die wirklich tun was die Großmäuler nur fordern, weiterhin frei herumlaufen zu lassen.
 
@resilience: Wie gehst du dann mit Verleumdungen um (die es auch auf Facebook zu genüge gibt)?
Stell dir vor jemand verbreitet im Netz über dich, du wärst ein Kinderschänder.
Ist ja auch nur eine Meinungsäußerung, oder...
 
"Bundesjustizminister Heiko Maas und andere Politiker haben Facebook in die Pflicht genommen und das weltgrößte soziale Netzwerk gezwungen..." Ganz sicher nicht, Facebook macht das, wenn überhaupt, aus gutem Willen und nicht weil sie gezwungen werden, auf Basis welcher Grundlage sollte so ein Zwang auch funktionieren? Ich versteh garnicht was die ganze Aufregung soll, schonmal was von Hausrecht gehört? Soll dieser Heiko Maas doch sein eigenes soziales Netzwerk eröffnen, da kann er dann die Regeln bestimmen.
 
Wer bestimmt, was Hass ist? Berechtigte Kritik kann auch auf diese Weise gelöscht werden.
 
@jediknight:

Eine "Meinungsäußerung/Kritik" ist dann eine "Hassäußerung/kommentar/post" bzw. eine Volksverhetzung,
wenn sie Unwahrheiten als Tatsachen darstellt, und oder
wenn die Diskriminierende oder Beleidigende Aussagen enthält, und oder
wenn zu Straftaten angestiftet oder aufgerufen wird, und oder
wenn damit der Gesellschaftliche innere und äußere Frieden beabsichtigt gestört wird!

https://dejure.org/gesetze/StGB/130.html
 
@Kribs: >>wenn zu Straftaten angestiftet oder aufgerufen wird<<

Damit handelt schon gegen das Gesetz, wer ein Gesetz das bestimmte Meinungsäußerungen unter Strafe stellt kritisiert, denn der ruft ja zu einer Straftat auf, wenn er die Abschaffung des Gesetzes fordert, da er das dort Verbotene für keine bestrafenbswürdige Straftat hält und somit die Straftat bagatellisiert, was ja auch in Deutschland verboten ist. Das ist ein guter, alter Trick aller Diktaturen und Pseudo-Demokratien dieser Welt, um missliebige Meinungsäußerungen politischer Gegner des herrschenden Regimes aus der Öffentlichkeit zu verbannen und dieser Trick klappt auch in Deutschland wunderbar.
 
@resilience: Ich weiß ehrlich nicht was du hast,
du darfst jederzeit schreiben das du ein Gesetz, eine Peron, eine Gruppe nicht magst oder nicht haben willst, das ist deine Meinung und gut ist.
Du kannst schreiben das du ET nicht magst, das er dir Angst macht, das du ihn nicht hier haben willst, das du nicht willst das er Deutscher Staatsbürger wird, oder das noch mehr Außerirdische einwandern, alles durch diene Meinungsfreiheit gedeckt, ich würde dir sogar beistehen (auch wenn ich anderer Meinung bin) das man deine Meinung Respektiert und Toleriert.
Wenn du aber ET und seine Artgenossen beleidigst und oder mit unbewiesenen Gesellschaftfeindlichen und oder Kriminellen Dingen in Verbindung bringst ist das keine Meinung sondern Hass,
wenn du es gut findest das ET angegriffen, misshandelt, verletzt oder getötet wird ist das Hass,
wenn du dazu anstachelst oder aufrufst das ET angegriffen, misshandelt , verletzt oder getötet wird ist das Volksverhetzung und die wird bestraft!

Wenn du etwas ändern willst gibt es Rechtliche oder Demokratische Prozesse nach den du das verwirklichen kannst, du darfst sogar jeden sagen das du und wie du es willst, solange du dich an Legale Prozesse hältst!
Solange du keine Zusätzlichen Wertungen benutzt oder die Unwahrheit sagst ist alles in Ordnung.
 
@Kribs: ach du meinst ET..."nach Hause telefonieren" und so....hat etwas gedauert =)

Zum Topic: immer wieder witzig, wie hier Tatsachen verdreht werden. Aus einem "lasst die Asylantenheime brennen" wird mal schnell "normale" Kritik an einem Gesetz, was aber durch den bösen Staat verboten ist...

Und dann kommt immer "Meinungsfreiheit!"...nur ist die Meinungsfreiheit nicht das höchste Grundgesetz, sondern die Unantastbarkeit der Menschenwürde...die Gesetze im GG sind numal nicht zufällig so sortiert...
 
@Draco2007: + Danke, hast recht, war wohl etwas müder als gedacht.

Nachvollziehen kann ich die Diskrepanz im Umgang mit anderen Menschen auch nicht, bin jetzt alles andere als ein Vorbild, mir brennt auch mal ne Sicherung durch, aber ich weiß das es dann Falsch war bzw. dass ich mein mir selbstgestecktes Ideal in die Tonne getreten habe.

Dabei sollte der Sinnspruch "Was du nicht willst, dass man dir Tut ..." ausreichen um etwas Verdumpft walten zu lassen, Vernunft war nach Menschlichkeit das zweite Opfer in diesen Propagandakrieg, der aus so manschen ehemals vernünftigen einen Blutrünstigen Mob Mitläufer macht (z.B. Brandanschläge).
 
@Kribs: Absolut...das "was du nicht willst, dass man dir Tut..." ist so trivial und reicht wirklich für die meisten Fälle.

Aber Hass macht einfach blind und dumm. Schau dir o8 und o10 an. Schon so blind vor Hass, dass jeder gesunde Menschenverstand abhanden gekommen ist.
 
@Draco2007: Ja ist ein Trauriges Bild, finde Klasse wie Sachlich du dagegen Argumentierst, wirklich ein guter Stil!

Überlege gerade, vieleicht sollte man Psychologich zukünftig auch deutlich machen, das Hass sich auch gegen den Hassenden selbst richtet?
Einfacher Ausgedrückt "Wut und Hass macht krank!" oder "Wer Hasst kann nicht glücklich werden!"
Ok, daran muss ich noch was Feilen.
Eventuell kann man so noch den rationellen Verstand ansprechen?

http://www.seele-und-gesundheit.de/exis/hass.html
 
@jediknight: Du meinst berechtigte Kritik wie "Lasst die Asylantenheime brennen"?

Wie Kribs schon richtig sagt, der Gesetzgeber entscheidet darüber, was eben über die Meinungsfreiheit hinaus geht. Und im Einzelfall entscheidet das ein Richter.
 
@Draco2007: Pressekodex 12.1
 
@Candlebox:Was hat der Pressekodex mit Facebook zu tun, oder mit dem Gesetzgeber?
Der PresseKodex stellt die Freiwillige Grenze da, die ein als Seriös gelten wollender Journalist oder Verlag nicht überschreiten sollte!
Der Pressekodex ist kein Gesetz, sondern eher ein Äquivalent zum Knigge, der Gutes Benehmen beschreibt.

http://www.presserat.de/pressekodex/pressekodex/
 
@jediknight: Keiner, oder "Wir" alle, wenn es um Facebook geht, und das erstmal unabhängig von dem was Gesetze oder Richter so sagen, vermute ich sehr stark. Die Dunkelziffer wird zwar von FB nicht bekannt gegeben, aber diese 100.000 gelöschte Beiträge kamen bestimmt nicht zustande, in dem jemand von FB manuell irgendwelche Beiträge gesucht und gelesen hat, und dann im Einzelfall gelöscht hat oder eben nicht. Die 100.000 gelöschte Beiträge werden allesamt gemeldete Beiträge sein; Ich gehe des weiteren davon aus, hier gibt es auch einen gewissen Schwellenwert, die Meldungszahl 1 oder 2 reicht dafür nicht; und erst dann werden die gemeldeten Beiträge mit dem StGB oder Facebook internen Kriterien verglichen und gegebenenfalls gelöscht.
Was als Hass noch so durchgeht, wird also, zumindest nach meiner Theorie, erstmal von den anderen Facebook Nutzern bestimmt, die die entsprechenden Beiträge eben nicht melden. Dieses Nicht-melden, bzw. tolerierte Hassposts, kann sich im Laufe der Zeit, oder je nach Land, also auch ändern.
 
Meinungsfreiheit wo bist du hin?
Na klar ist Beleidigung nicht wirklich angebracht oder Hassreden, aber auch diese sind wichtig, denn nur so kann man verdeutlichen wie sehr einem etwas auf den zeiger geht. Ich bin dafür, so lange es keine wirklich harten kommentare sind. aber auch dies liegt im auge des betrachters. Ich bin defintiv
für die rede freiheit, meine meinung muss man nicht teilen, die so genannten hass reden auch nicht!
 
@Devil7610: Nein die sind nicht wichtig, denn sie verstoßen gegen das Grundgesetz. Meinungsfreiheit ist "nur" Artikel 5. Grade Artikel 1 und 2 widersprechen dem "...auch diese sind wichtig...". Die sind nicht nur nicht wichtig, sondern auch zu Recht strafbar. Und das gilt schon für die "einfache" Beleidigung...

Wenn "Hassrede" dann noch zum Aufruf zur Straftat wird, was häufig genug passiert, sollte eigentlich schon direkt ermittelt werden und der Schreiberling mal ein paar Tage hinter Gittern sitzen.
 
Ist Europa da eigentlich eine Ausnahmesituation oder werden die (hoffentlich) auch anderswo so unter Zugzwang gesetzt ?
 
Ich kann jeden hassen wen ich will, wann ich will und das lasse ich mir auch nicht verbieten!
Oder sind wir schon wieder in einer Diktatur gelandet oder immer noch in einem Land mit Meinungsfreiheit?
Und wenn ich zb. meinen blöden Nachbarn oder Kollegen oder wenn auch immer und warum auch immer hasse dann ist das immer noch mein Bier. :)
 
@marcol1979: Deine Gedanken sind frei...das sowieso...

Aber Meinungsfreiheit hat GRENZEN. Die Meinungsfreiheit ist Artikel 5 des Grundgesetzes und wird schon im Gesetzestext eingeschränkt:

"(2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre."

Und davon ab gibt es 4 Grundgesetze, die VOR der Meinungsfreiheit stehen. Und die Gesetze sind nicht zufällig so sortiert.

So steht die Unantastbarkeit der Menschenwürde an erster Stelle, womit auch schon eine Beleidigung strafbar ist. Und das zu Recht.

Artikel 2 geht auf die Persönlichkeitsrechte ein. Hier bemerkenswert:

(1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt."

Auch hier eine klare Einschränkung.

Natürlich ist das "hassen" an sich nicht verboten. Du kannst deinen Nachbars soviel hassen wie du willst, aber wenn du schreibst oder sagst "den Nachbarn sollte man vergasen" oder ähnliches (und sowas gibt es genug auf Facebook) dann ist das zu Recht strafbar. Genauso wenn du Unwahrheiten verbreitest, weil du ja so in deinen Hass vertieft bist. "Mein Nachbar ist ein Pädophiler"...auch hier straftbar....zu Recht...

Vielleicht solltest du weniger hassen und mehr denken...
 
dann dürfte ja von der antifa sippe auch nichts mehr erscheinen. die sind ja viel schlimmer als sogenante rechte (man muß ja vorsichtig sein damit, jeder anders denkende ist ja heute schon rechts oder nazi!)!
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