Historisch: Android-Chrome-OS-Verschmelzung soll kurz bevorstehen

Schon seit Jahren gibt es Berichte darüber, dass Google Android mit seinem Desktop-Betriebssystem Chrome OS zusammenbringen will. Jetzt gibt ein Medienbericht und ein Tweet eines Google Managers Anlass, an eine baldige Ankündigung zu glauben. mehr... Chrome OS, Chromebook, Medion Akoya S2013, Medion Chromebook Chrome OS, Chromebook, Medion Akoya S2013, Medion Chromebook Chrome OS, Chromebook, Medion Akoya S2013, Medion Chromebook

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Auch wenn ich hin und wieder über Microsoft schimpfe, google darf auf keinen Fall stärker auf dem Desktop werden. Der Marktanteil auf Smartphones ist schon ungesund genug. Auch wenn ich ein Android Smartphone nutze, so versuche ich immer mehr Dienste von Google zu meiden. Was leider immer schwieriger wird.
 
@Skidrow: das ganze könnte man nun 1:1 umdrehen.
 
@Mezo: Ich hab nicht den Eindruck, dass es immer schwieriger wird, Dienste von MS zu meiden. Darin, dass der Anteil von Windows am Desktop schon ungesund genug ist, gebe ich dir allerdings definitiv recht.
 
@adrianghc: Ich schon. Microsoft tut ja alles, damit in Windows quasi nichts mehr eingestellt werden kann, was zu mehr Privatsphäre führen würde.

Alle paar Wochen startet bei mir völlig ungefragt Skype auf dem Desktop, was sich dann auch nur umständlich beenden lässt. Windows ist eine Pest.
 
@Karmageddon: "Microsoft tut ja alles, damit in Windows quasi nichts mehr eingestellt werden kann, was zu mehr Privatsphäre führen würde."
Ach was, so ausführliche Privatsphäre einstellungen gibt es in keinem einzigen anderen OS.

"Alle paar Wochen startet bei mir völlig ungefragt Skype auf dem Desktop"
Nimm es aus dem Autostart

"was sich dann auch nur umständlich beenden lässt"
Rechtsklick -> Skype Beenden

"Windows ist eine Pest."
Wenn du es nicht schaffst Skype zu beenden ist ein Computer wohl nichts für dich.
 
@Mezo: Wirklich? Ich würde sagen Google verdient sein Geld überwiegend durch das sammeln und verkaufen von Userdaten, während Microsoft hauptsächlich durch den Verkauf von Software und Dienstleistungen sein Geld verdient. Ist zumindest mein Eindruck von den beiden Unternehmen. Daher empfinde ich Google-Dienste irgendwie auch immer als "ungesund".
 
@SouThPaRk1991: google verkauft keine nutzerdaten. sie blenden damit werbung ein. dass leute 2016 immer noch an dieses märchen glauben.

https://privacy.google.com/intl/de_ALL/how-ads-work.html
 
@Mezo: Ach... und wie genau wird die Werbung dann so "passend"? Womöglich weil sie ein Profil von mir erstellen?

Vielleicht verkauft Google diese Profile nicht direkt an die Werbefirmen, aber sie stellen den Werbefirmen zumindest ein Plattform zur Verfügung, basierend auf diesen Profilen. Ob nun diese Profile bei den Werbefirmen oder bei Google selbst liegen ist mir egal. "Ungesund" ist es trotzdem.
 
@SouThPaRk1991: du glaubst doch nicht ernsthaft, dass microsoft kein profil von dir erstellt. sie protokollieren ebenfalls den suchverlauf mit und sicher auch noch einiges mehr im bezug auf den store usw.

der einzige unterschied ist, dass google damit werbung einblendet und microsoft nicht.
 
@Mezo: Microsoft nutzt die Daten, je nachdem wie viele Daten ich ihnen zur Verfügung stelle, hauptsächlich zu Verbesserung seiner Produkte. Ich persönlich finde das okay, da ich es als "stilles Feedback" empfinde. Google hingegen beutet meine Daten finanziell aus um mich der Werbeindustrie auszuliefern, die mir irgendwelchen Ramsch andrehen möchte. Das empfinde ich eher als lästig und unerwünscht.
 
@SouThPaRk1991: "Ach... und wie genau wird die Werbung dann so "passend"? Womöglich weil sie ein Profil von mir erstellen?" diese doppelmoral.
 
@SouThPaRk1991: Microsoft liefert deine Daten doch ebenfalls finanziell der Werbeindustrie aus, siehe "Bing Ads".
Sagen wir mal das Google mit den Daten 1000$ aus Werbeflächen verdient, Microsoft aber "nur" 300$. Soll das dann besser sein, weil meine Daten für weniger verkauft worden sind?
 
@Overflow: Wenn ich Bing als Suchmaschine verwende, sicherlich, aber wohl eher nicht durch das bloße verwenden von Windows.
 
@SouThPaRk1991: Kommt darauf an, was du als "bloßes Verwenden von Windows" verstehst, denn Cortana nutzt ja z.B. Bing für die Websuche.

Nach dem gleichen Muster ist das bloße Verwenden von Android ja auch kein Problem?!
 
@SouThPaRk1991: "passende Werbung" Dieses Schlagwort ist schon solange Schwachsinn wie es existiert. Es gibt keine passende Werbung! kauf mal bei Amazon eine Waschmaschine, dann bekommst Du aufgrund deren Algorythmus in Zukunft was angezeigt?? Waschmaschinen !! Wozu??? Du hast doch jetzt schon eine. Und so ist es mit allem, die werfen dir einfach das vor die Augen, was Du mal angesehen hast, egal ob es Sinnvoll ist oder nicht. Ich kaufe seit 15 Jahren beim Versandhaus Klingel, immer nur Herrenklamotten, trotzdem schicken die mir jede 2. Woche einen Katalog mit 80% Weiberklamotten. Die werten alle nichts aus, weil sie das gar nicht können.
 
@Unglaublich: Das bezieht sich nur aufs "display advertising", Bing Ads gibt es natürlich weiterhin: http://advertise.bingads.microsoft.com
 
@Besenrein: Genau darüber habe ich vor kurzem erst mit einem Freund gesprochen, ebenso mit Amazon als Beispiel. Daher hab ich das "passend" bereits oben in Anführungszeichen gesetzt.
 
@all: finde das ein wenig lächerlich die Diskussion .
Apple, microsoft, Google, yahoo,web und wer sonst noch nutzen die Daten die ich zur Verfügung stelle. Das steht Überfall und man muss den Nutzungsbedingungen zustimmen, das war schon e und je so. Und nur weil jeder blind auf akzeptieren klickt braucht sich keiner beschweren.

Google verkauft keine nutzerdaten auch wenn ihr euch das noch so einredet, sorry is so. Dann nutzt eben gar nichts von Google auch kein Handy denn da muss man auch "zustimmen".

Von alleine machen die nix, es ist leider immer der benutzer
 
@M. Rhein: Zwar verkauft Google die Daten nicht, aber der Verwendungszweck der gesammelten Daten ist bei Google häufig klar: Werbung. Bei Microsoft hingegen werden häufig nur Telemetriedaten erhoben, welche dazu genutzt werden, die Software und Dienstleistungen zu verbessern.

An Chromebooks finde ich etwas bedenklich, dass sie sehr stark auf Googles Clouddienste ausgerichtet sind. Durch die (v.a. in den USA recht erfolgreichen) Ausrichtung auf den Bildungssektor könnte eine Art "Happy-Meal-Effekt" auftreten: Kinder und Jugendliche werden früh an die Benutzung von Googlediensten gewöhnt, wordurch die Wahrscheinlichkeit steigt, dass sie auch als Erwachsene noch auf diese Dienste zurückgreifen. Dadurch wird kaum noch offline und lokal gearbeitet. Ich persönlich finde es bedenklich sich einem Konzern so auszuliefern.

EDIT: Die Minusverteiler hier finden es anscheinend völlig unbedenklich mit persönlichen Daten achtlos um sich zu schmeißen. Gratuliere!
 
@SouThPaRk1991: Bei beiden gilt doch, um so besser sie dich kennen, um so besser können sie Werbung verkaufen. Und wer daran glaubt, das Microsoft die Daten nur dazu verwendet, ihre Produkte zu verbessern, der glaubt auch daran, das Google die nur dazu verwendet, einem bessere Suchergebnisse präsentieren zu können.

Naja, die Alternative zu Chromebooks wäre ja Windows 10 + Anbindung an die Microsoft-Clouddienste. Das wäre auch kein wirklicher Fortschritt...
 
@Overflow: Natürlich ist auch bei Microsoftdiensten (v.a. bei OneDrive, Office Online, Bing etc.) äußerste Vorsicht geboten. Aber Windows ist meiner Meinung nach nicht so stark auf Clouddienste fokusiert. Zwar ist inzwischen Cortana und OneDrive dabei, aber man ist weniger abhängig davon, diese Dienste zu verwenden wie bei ChromeOS. So ist zumindest mein Eindruck. Ich habe selbst noch nie ChromeOS verwendet, sondern nur darüber gelesen. Daher versuche ich auch eher passiv bzw. stets aus persönlicher Perspektive zu argumentieren. So wie ich es bisher wahrgenommen habe, setzt ChromeOS bzw. die Chromebooks auf bewusst wenig Festplattenspeicher, um die User zu den Clouddiensten zu drängen. Das ist bei den klassischen PCs und Notebooks anders. Die vernünftigste Alternative wäre für mich daher ein entsprechend konfiguriertes Windows 10.
 
@SouThPaRk1991: ChromeOS ist praktisch ein minimales Linux, das Chrome als einzige Anwendung hat. Dir steht es, wie unter Windows, ebenso frei, statt den Google-Diensten dort Office365, Outlook.com oder OneDrive zu verwenden, oder, wie unter Windows, generell keine Cloud-Dienste.
Also ich denke Windows 10 hinkt in der Cloud-Integration ChromeOS nicht viel hinterher, allerdings gibt es für Windows natürlich deutlich mehr Offline-Apps.

Auf diesem Alternativen Windows 10 würden dann aber auch nur Cloud-Dienste genutzt (nur dann halt vermutlich die von MS). Für die meisten Schulen ist die Cloud deutlich günstiger, als selbst alles aufzusetzen/verwalten...
 
@SouThPaRk1991: Das Problem ist, dass du unter "Cloud-Diensten" wirklich nur "Speicher im Internet" verstehst. Das ist nur ein Teil davon und Microsoft ist bestimmt nicht weniger an der Cloud interessiert als Google.
 
@Overflow: Und wie viel % machen diese am MS-Umsatz aus? Bei Google sind es immer noch über 90%. Und würden die Google-Nutzer nicht alles kostenlos wollen, müssten andere Unternehmen sich nicht an Google anpassen!
 
@Knarzi81: Und wo ist da der Unterschied, wieviel die gesammelten Daten nun in % am Ende zum Umsatz beitragen? Wie ich oben schon geschrieben habe, wenn Google mit meinen Daten 1000$ verdient, MS aber "nur" 300$ schafft, soll ich mich dann wohler fühlen?

Komisch, dabei läuft die letzte Windows-Version ohne Cloud-Integration und Big-Data-Schnittstellen doch noch auf der Mehrzahl der PCs, und die war nicht mal kostenlos. Einen Zwang sich Google anpassen zu müssen, seh ich da eher nicht, ganz im Gegenteil...
 
@AcidRain: Wie kommst du denn darauf? Ich habe oben bereits mehrere Beispiele genannt, die nicht direkt Cloudspeicher betreffen, z.B. Office Online und Cortana. Auch GMail, Outlook.com und Azure fallen darunter. Gerade mit Azure zeigt Microsoft riesiges Interesse an der Cloud, wenn auch eher im Businesssektor.
 
@SouThPaRk1991: Dann macht deine Aussage aber keinen Sinn. Windows ist ja wohl sehr auf Cloud-Dienste fokussiert.
 
@AcidRain: Seit Version 10 ist Windows tatsächlich stärker auf die Cloud ausgerichtet. Daher habe ich auch geschrieben: "Aber Windows ist meiner Meinung nach nicht so stark auf Clouddienste fokusiert. Zwar ist inzwischen Cortana und OneDrive dabei, aber man ist weniger abhängig davon, diese Dienste zu verwenden wie bei ChromeOS."
 
@SouThPaRk1991: Naja, OneDrive lässt sich schon mal nicht installieren. Ohne Microsoft-Account gibt es keinen Store. Einstellungen werden mit allen Geräten synchronisiert. Das ist schon sehr viel Cloud. ChromeOS ähnelt für mich eher einer Terminalsitzung als einem wirklichen OS ;-)
 
@AcidRain: Du meintest bei OneDrive sicherlich deinstallieren. Es lässt sich aber zumindest vollständig deaktivieren und man bekommt dann davon nichts mehr mit. Der Account für den Store ist auch bei Apple pflicht. Müsste nicht unbedingt so sein, aber damit kann ich leben. Der Sync der Einstellungen geht vermutlich auch nur mit Account. Grundsätzlich denke ich: Solange sich Windows 10 noch ohne MS-Account nutzen lässt und Clouddienste nur optional sind, ist doch alles okay. Zwar sind die Express-Einstellungen bei der Installation ungünstig gewählt, aber das ist ja häufig der Fall. Unbedarfte Nutzer sollten dabei vielleicht einen erfahrenen Bekannten zu rate ziehen ;)
 
@Mezo: Mit dem Unterschied, dass wohl derzeit keine Gefahr mehr besteht, dass MS sich mit ihrem OS auf Smartphones breit macht.
 
@Mindeye: gut ^^ das ist wieder etwas anderes. microsoft ist sicher nicht mit dieser einstellung an das projekt gegangen. außerdem weiss man ja auch umgekehrt nicht ob das ganze bei google ein erfolg wird ;)
 
@Skidrow: Rückblickend auf die letzten vier Jahre traue ich Google inzwischen zu, ein besseres Desktop-OS als Microsoft abliefern zu können.
 
@Niccolo Machiavelli:
Dito, ich hoffe da kommt ein Gegengewicht zu MS, was die in den letzten vier Jahren abgeliefert haben ist nicht mehr meine MS-Welt....
 
@Skidrow: Sehe ich anders. Ich wäre froh wenn MS endlich Konkurrenz auf dem Desktop bekäme und diese "wir machen was wir wollen" Mentalität aufhört.
 
@kkp2321: die Frage ist, ob es gut ist, wenn ausgerechnet google diese Aufgabe übernimmt.
 
@Skidrow: Warum nicht?
 
@kkp2321: weil google in der ökonomischen und gesellschaftlichen Ausdehnung schon zu weit fortgeschrittenen ist.
 
@Skidrow: Ein Unternehmen braucht halt die Größe um MS auf dem Desktop was entgegen setzen zu können.
 
@kkp2321: Und dann hat man irgendwann wieder einen einzigen da oben? :D Und dann auch noch einen der alles an seine "Kunden" verschenkt, damit er was für seine echten Kunden zum verkaufen hat?
 
@kkp2321: Gleiches gilt für mich auch auf dem Smartphonemarkt, da wäre auch etwas Konkurrenz sinnvoll. Durch das Insider/Feedbackprogramm hat der Nutzer schon ein gewisses Mitbestimmungsrecht aber man muss auch mal neue Wege beschreiten und kann dabei eben nicht immer auf die user hören.
 
@PakebuschR: Der Smartphonemarkt ist auf 2 größere aufgeteilt. Google und Apple teilen sich den Markt. Der Desktop Markt kennt quasi keine Konkurrenz, Apple konnte die 10% Marke nicht halten, scheint daran auch kein Interesse zu haben.
 
@kkp2321: Viel mehr Prozente hat Apple im Smartphonemarkt auch nicht.
 
@PakebuschR: Apple ist bei ~20%. Das ist mehr als weniger als 10%.
 
@kkp2321: Der Marktanteil von iOS sank Q1/2016 von 17,9 auf 14,8 Mio, Tendenz abgesehen von kurzfristigen Steigerungen (jetzt vermutliuch durch iPhone 7) eher fallend.
 
@Skidrow: Ich lehne auch alles ab was mit Google zu tun hat. Und nutze nichts von denen. Ist doch gar nicht so schwer.
Wenn man sich natürlich dem Druck der Massen unterwirft....
Nur weil sich dreissig milliarden Fliegen von Schei$$e ernähren, muss ich das doch nicht auch tun.
Wer nicht will dass die datenkrake nicht übermächtig wird, darf konsequenter weise auch nicht deren Dienste nutzen. Wers trotzdem tut ist einfach nur ein Idiot.
 
@LastFrontier: "Wer nicht will dass die datenkrake nicht übermächtig wird, darf konsequenter weise auch nicht deren Dienste nutzen."

Man sollte niemals nicht doppelte Verneinung verwenden.
 
Vielleicht sprechen sie sich ab, einer beherrscht den Smartphonemarkt, einer den Desktopmarkt.... Lacht, halte nichts für unmöglich. Es läuft eh auf ein Endgame zwischen MS und Google hinaus. Apple stagniert zu heftig.
 
@janilis: Apple hat mehr Geld auf dem Bankkonto als MS und Google zusammen. Wenn es denen zu eng wird, können die die Forschungsausgaben verdoppeln.
 
@yournightmare: stimmt doch gar nicht...
 
@M. Rhein:woher hast du den dass bitte? Das ist völliger Quatsch.
 
Ja Historisch wäre es wirklich, der erste ernst zu nehmende Konkurrent im "Massenmarkt" Desktop.

Mit etwas Glück profitieren alle Nutzer davon, unabhängig vom BS, zumindest würde ein wenig Hoffnung einziehen.
 
@Kribs: Hoffnung? Es spielen zu viele Faktoren eine Rolle als nur die Wahl eines BS. Softwarekompatibilität, Workflows, Welches OS nutzt die Firma in der man Arbeitet, Kosten und noch einige mehr.

Erst wenn man schafft all diese Punkte (und diese unzähligen nicht genannten) mit einem alternativen Betriebssystem zu erfüllen, könnte man die User dazu bewegen umzusteigen. Und auch nur dann. Und auch das wäre keine Garantie, das diese sich aus der gewohnten Umgebung raus bewegen.

Allerdings ist (zumindest für mich und diejenigen die sich auskennen oder nur einen klitzekleinen Hauch von Datenschutz befürworten) Google niemals eine alternative die man nutzen sollte. Was oben auch schon angesprochen wurde. Man könnte höchstens darauf bauen, das Google es schafft mehr relevante Entwickler zu Linux zu ziehen. Damit meine ich Entwickler die Programme erstellen die jeder kennt und jeder nutzt.
 
@ryg: Software bekomme ich für alle "4" BS in gleicher Weise sowie in ähnlicher Qualität, vom selben Anbieter auch, nur nicht oft (Beispiel Microsoft Office).
Die Benutzung ist auch kaum unterschiedlich bzw. sind die Oberflächen meist anpassbar.

Das Google einen großen und breiten Entwicklerstamm hat dürfte auch bekannt sein, das hat nur noch rudimentär etwas mit Linux zu tun.
Mit Remix OS gibt es schon eine Android Desktop Version, die Spaß macht aber >>noch<< nicht unbedingt für den Produktiven Einsatz geeignet ist.
Das Google nun seine eigenen Kapazitäten in diesen Bereich verlegt, dürfte dem nochmal einen riesen Schub geben!

Beim Datenschutz bin ich grundsätzlich skeptisch, aber da macht auch ein möglicher vergleich die Sache hoffnungsvoller, denn wenn Software und Haptik vergleichbar sind ist die Datensicherheit ein Argument das zieht, für alle.

Das ich nicht Spezielle Firmen oder Behörden BS/Software Umgebungen gemeint habe, müsst klar sein, weil das kein Massenmarkt ist!

Wie ich schon schrieb, Hoffnung ist neben Verzicht das einzige was uns gegen die Macht bleibt, die uns vorschreibt was und wie wir etwas benutzen können oder sollen!
Open Source ist zwischenzeitlich so eng mit dieser Macht verzahnt, das es kaum noch als eine Alternative taugt!
 
@Kribs: Wo drann erkennst Du das das ein ernstzunehmender Konkurent ist?
 
@Besenrein: An der "Potenz" von Google!

Google hat in allen Bereichen (Kapital, Intelligenz/Wissen, Erfahrung, Synergien) das Notwendige Know-how ein solches BS erfolgreich in den Markt zu bringen.

Ob der Markt das annimmt, dafür hab ich keine Kristallkugel, hätte aber gern eine, das Geld das man mit dem Wissen alleine verdienen, könnte dürfte Mehreren Generationen von Kribs ein unbeschwertes Leben ermöglichen.
 
@Kribs: Der "Erfinder" des PC, IBM hatte 1993 Ein 32Bit OS, das Windows 3.11 um Längen überlegen war und dabei auch noch Windows Anwendungen nutzen konnte. Und IBM hatte wesentlich mehr Kapital, Wissen, Erfahrung und Synergien als Google heute. Und es hat trotzdem nicht gereicht.
 
@Besenrein: Mal abgesehen davon das man aus "Fehlversuchen/Fehlern", gern auch von anderen, lernen kann es besser zu machen, oder auch nicht, hat Google einen Immensen Vorteil, es ist schon als Marke und mit Android omnipresent in >allen< Märkten.
Kann auch nicht ausschließen das sie es trotzdem "verkacken", Beispiele hat auch Google genug.

Leider hinkt dein IBM Vergleich, denn mal ehrlich wie groß war der Markt und die Teilnahme 1993, oder das "erlernte" Anwendungswissen sowie die Prägung auf ein System dieser Technik, im Vergleich zu heute?

Dabei geht es dann nicht mehr um die Neuanschaffung oder den Ersatz durch etwas Unbekannten/Fremden (auf die Masse gesehen), sondern um die Technische Ergänzung von etwas bekanten das (keine Ahnung) über eine Milliarde Menschen Täglich nutzen.
Ich weiß es nicht, aber ich rechne damit das die Chance für Google exorbitant höher sind, als es IBM überhaupt im Ansatz möglich gewesen wäre.
 
@Besenrein: Mittlerweile kann der Alltag fast ausschließlich über den Browser bedient werden.
 
@Kribs:

welche Hoffnung ? Hattest du schon mal Android auf dem Desktop. Wenn nein, schweige ;-) Mit Chrome OS sieht das nicht viel besser aus.

Es ist nicht vergleichbar mit Linux.

Es ist App-basiert und somit höchstens eine Alternative zu Win8 bis Win10. Für Win7 hingegen nicht, da ist nicht mal Linux eine wirklich brauchbare Alternative, nur ein Kompromiss.

Das einzige was wirklich Chrome damit schafft, ein wirklich übertragbares System, übergreifend, mit jetzt schon riesigen Nutzerzahlen im Android-Bereich. Sie würden es dann schaffen, was MS verpennt hat.
Aber für wen, etwa den der heute schon Banking via Android betreibt, ganz schmerzbefreit?

Hmmmm, ich weiß nicht, ob so die Verschmelzung mit dem Desktop sein sollte.
 
@Kruemelmonster:
> Hmmmm, ich weiß nicht, ob so die Verschmelzung mit dem Desktop sein sollte.

Es geht ums Geld...und deshalb wird Android und Chrome OS verschmolzen
 
@Selawi:

Welches Geld, Chromium ist umsonst, Android ist umsonst, APPS, die meisten umsonst.

Mit Werbung, klar kann man verdienen.
Mit Nutzerprofilen kann man verdienen, mit Bewegungsprofilen ebenso, speziell gekoppelt mit Smartphone und Tablet.

Beim Letzteren, Bewegungsprofilen, sollte einem aber nicht so das Verdienen daran erschrecken, sondern was ganz anderes. Speziell in Kombination mit den ganzen Chips in allen Karten, bzw. auch schon in einigen Menschen.
Genau damit bekomme ich Bauchschmerzen.

Auf die Datensicherheit dann, alles Qloud basiert, gehe ich noch nicht mal ein, diese Unsicherheit sollte mittlerweile allen bekannt sein.

Google hat hier das tatsächlich umgesetzt, was MS verpennt hat, aber, das war schon länger zu sehen mit Chromium. Es ist nichts Neues.
Aber, es bleibt so, für einen Desktop-User ist dieser Kram mit App basiert, unnütz. Da ist Win7 oder eben als Alternative Fedora (oder eben auch Debian) um Längen besser.
Ganz abgesehen von offenen Systemen und totaler Vernetzung untereinander.
 
@Kruemelmonster: Meinst du das eigentlich ernst,was du da von dir
gibst ?
Nur weil du ein bisschen mit Chromium und ein paar kostenlosen Apps herumbastelst, ist Google auf einmal die Heilsarmee bei der Geld
keine Rolle spielt ?

Realität ist:
Alleine die Lizenzen für Andromeda dürften Google Millionenbeträge
in die Kassen spülen.Und jetzt darst du mal wieder ins richtige Leben
zurück kommen.
 
@Selawi:

Ja, meine ich voll ernst .............. und Google ist für mich nicht die Heilsarmee.

Welche Lizenzen meinst du, Endnutzer ??? die zahlen nichts dafür, der Zug ist mit Win10 abgefahren.
Via Hersteller der Geräte, wird der Verbraucher auch nicht mitspielen.

Keine Frage, die Symbiose Mobile und Desktop bekommt Google hin, hat ja dazu auch lange schon die Ansätze, aber gegen Kohle beim Endnutzer, vergiss es.
Warum sollte das ein Desktop-User mitmachen, wenn er zum einen zig Linux-Varianten umsonst zur Auswahl hat. Zudem Win10 umsonst hatte, bzw. noch auf Win7 weiterfahren kann.

Es ist interessant was da Google schon lange probiert und sie werden auch die eierlegende Wollmilchsau hinbekommen. ABER, der Desktop-User müsste dann mitspielen und eben, für Desktop ist das nichts. Da ist sogar Win10 besser, ebenso Linux, oder alt-Win.

Es bleibt immer wieder das gleiche Problem, Smartphones, Tablets haben andere Anforderungen als ein Desktop, ein Kombi-OS wird da nie gehen, auch wenn sich einige es erträumen.
 
Google ist mittlerweile deutlich die Mächtigere Firma,die wollen ja sogar twitter kaufen laut Gerüchten.

Wenn die das OS 1zu1 verschmelzen dann haben sie ne riesige Base denn viele Android Nutzer haben ja bereits alle Apps etc auf Android.
 
@Opilol: Was hat der Kauf von twitter mit Macht zu tun?-- Zum Desktop Markt: Niemand kauft ein Betriebssystem, das gibt es zum Rechner "gratis" oder Zwangsweise dazu. Google müsste also PC Händler dazu bringen anstatt Windows Chrome zu instalieren, und genau das versuchen sie seit 5 Jahren völlig erfolglos
 
@Besenrein: finde Desktop PCs mittlerweile allgemein unwichtig für den Massenmarkt,sie sind nicht Mehr so wichtig wie früher
 
@Opilol: Im Consumer-Markt vielleicht. Aber nicht im Enterprise Bereich. Nahezu jeder Bürorechner läuft mit Windows...
 
@Besenrein: In Amiland sind die Chromebooks durchaus weit verbretet. Da reicht ein WoW-Effekt und ein Hype bricht aus. Und wenn es in aller Munde ist bleibt den Drittanbietern keine andere Wahl.
 
Wird auf ein continuum artiges konzept rauslaufen was aus dem smartphone und ihren super guenstigen chrome cast sicks eine super alternative zum PC bieten soll
 
Ist ja alles schön, aber .......... es wird so hinaus laufen wie Android für Desktop und damit bekomme ich Aua im Bauch :-)

Dafür kann man dann auch Win10 nutzen, wenn man zu sehr schmerzbefreit ist.

Wir wollen doch mal die Kirche im Dorf lassen, Win10 ist schon offen wie Scheunentor, bei Android muss man es wenigstens noch bestätigen, bei Chrome OS, hüstel. Was haben die mit uns vor. Der gläserne User, den man schön vermarkten kann.

Ick wees nicht, Ick wees nicht, wo das noch hinführen soll.
 
@Kruemelmonster: Mal abwarten. Auf alle fälle kann man sich auf tolle Forks freuen. ;)
 
Wo bitte ist die große Freiheit die uns vor Jahrzehnten versprochen wurde, nur Monopole die uns und Regierungen manipulieren.
 
@Latschuk:

Die Freiheit bekommst du doch, das aussuchen worauf dein Chip basiert sein soll ........ *sfg*
 
@Latschuk: Der Weg zur großen Freiheit ist kurz:
Debian.org

Jetzt die Gegenfrage: Wieviel ist die große Freiheit der nicht ausgewerteten Betriebssystemnutzung und Softwarenutzung wert?
Einen Tag Troubleshooting und Einlesen weil nicht alles so läuft wie gewohnt?
Wieviel unkomfortabler darf es werden, weil die freien Alternativen minimal anders laufen?
(Für weniger technikaffine:) Ist es die Zeit wert sich von jemandem, den man vorher suchen muss, die Installation und Einweisung geben zu lassen, der mehr Ahnung von freier Software hat?

Die Freiheit ist da, RMS hat sich diesem Ziel vor Jahrzehnten verschrieben und es wurde geliefert. Sie ist nur bei den meisten Rechnern nicht vorinstalliert.
 
Komisch, als MS mit Windows 8 angekündigt hat ein OS für alle Geräte zum machen, wurden von den anderen groß rumgeschrien, dass wir dies nie machen werden. Und nun fängt Google doch damit an. Mal sehen wie lange es noch bei Apple dauert.
 
Klingt schon sehr nach Fuchsia. Übrigens wurde das Github Repo ganz schön gefüllt vor ein paar Tagen: https://github.com/fuchsia-mirror. LLVM port, Bootloader usw.
 
Na ja...wenn all die Apps die Microsoft für Android erstellt hat, auch unter Chrome OS laufen
dann bietet diese Plattform all das, was Microsoft nur verspricht.

Beispiel: Outlook, MS-Office
Läuft auf einem Smartphone, Tablet, Smartwatch und dann auch auf einem Desktop.
Alle Daten die auf Gdrive gespeichert werden sind standardmässig verschlüsselt
(Nicht blöde rumlabern - in den Einstellungen der Gdrive oder Foto-App selber nachschauen)
Und die Outlook/MS-Office-Apps kosten noch nicht mal was.

d.h. MS hat auch diesen Wettbewerb mit Google längst verloren.
 
ich hoffe einfach nicht, dass es zu "wolkig" wird
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