Bundesrat beschließt DigiNetzG, Breitband-Ausbau mit Vorschlaghammer

Der Bundesrat hat ein neues Gesetz zum Breitbandausbau in Deutschland durchgewinkt. Das neue DigiNetzG sieht unter anderem vor, dass der Netzausbau durch Erleichterungen im Zugang zu bestehenden Infrastrukturen für die Netzbetreiber erleichtert ... mehr... Netzwerk, Kabel, Telekommunikation Bildquelle: ur.edu-connect.net Netzwerk, Kabel, Telekommunikation Netzwerk, Kabel, Telekommunikation ur.edu-connect.net

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Es bewegt sich mal was...
 
@Dr_Doolittle: Per Gesetz soll jetzt allen Deutschen der Breitbandzugang ermöglicht werden, in der Hoffnung, dass das auch so viele wie möglich wahrnehmen, um den Geheimdiensten dann noch mehr Material zur Überwachung und Analyse zuzuwichteln.
 
@MaikEF_: ach das ist doch blödsinn. das hat ganz andere (insbesondere) wirtschaftliche Gründe!
 
@JemandA: never feed the troll
 
@MaikEF_: Du darfst nicht vergessen das sie dann auch mehr Chemtrails sprühen können, denn die werden von der Innenerde per Glasfaser über den eingang in der antarktis hier zu jedem flughafen gestreamt. Deswegen sehen wir auch nie wie die beladen werden. Aber dienen tut das nur den Mensch Alien Echsenwesen der Hohlerde, denn nachdem sie Probierten zum Mond der hohlerde zu gelangen, sie auf eine Banane stießen.
So haben sie beschlossen auf den außenerde mond zu fliegen um dieses steam achievement zu bekommen, nur haben sie noch nicht Realisiert das die erde keine Calzone ist, sondern eine Pizza.
 
@Alexmitter: Endlich mal jemand, der aufgewacht ist und sich richtig informiert hat! Die Wahrheit ist auf Youtube!
 
@Flash32: Die Wahrheit ist im ganzen Internetz! Wachen sie auf!
 
was ich nicht verstehe ist warum der staat nicht selbst sich ein glasfasernetz aufbaut und die leitungen einfach weitervermietet.
 
@Ludacris: das ist Kommunismus und bremst den Fortschritt - auf gut Deutsch, Private Firmen können sich dann nicht mehr dumm und dämlich verdienen
 
@Ludacris: Ich glaube, da würden reichlich viele Leute auf die Barrikaden gehen, mit der "Begründung" : " ..da wird dann sicher nur das eingespeist / zugelassen, was dem Staat genehm ist und der Rest wird einfach unterdrückt / rausgefiltert !11!!1 " ? ;-)
 
@DerTigga: Ach ja stimmt das gibts ja auch noch.
 
@DerTigga: In Nordkorea oder China vielleicht. Hier werden nur die wenigen mit Alluhut sowas denken.
 
@Feii: ja das meinte ich ja.
 
@DerTigga: Glaubst du denn, bei Konzernen läuft das anders?
Wem gehört wohl der Staat. Horst Seehofer hat das mal sehr treffend bei Pelzig gesagt.
Und das war schon immer so.
 
@Metzel-Hannes: Sorry..aber Seehofer ist im Punkt des "was sagens" schlicht und einfach ein rotes Tuch für mich. Wenn ich den sehe oder reden hören muss, dauert es in der Regel keine 4 sek. mehr, das ich Zuckungen im Zeigefinger habe und der unbedingt Kontakt mit dem Fernsehkanal-Wechselknopf aufnehmen möchte oder nach was in die Richtung dieses Herrn werfbarem.. *fg
Davon ab hoffe ich, das dir klar ist bzw. du erkannt hast, das ich nicht zwangsläufig (m)eine Eigensicht jener Dinge geschrieben habe ;-)
 
@Ludacris: Weil der Ausbau den Staat auch nicht weniger kostet als ein Unternehmen und es vor allem auch nicht rentabler ist. Damit das kein totaler Bilanzkiller wird, müssten die Mieten für die Leitungen im weniger rentablen Raum (lange Strecken für vergleichsweise wenige Kunden) auch entsprechend hoch sein, womit man im Endeffekt dann wieder ein ähnliches Problem hat, nämlich welches Unternehmen bereit ist, die hohen Leitungsmieten für den Anschluss von Hintertupfingen zu bezahlen.
Wenn das aber darauf abzielen soll, dass der Staat da ja nicht unbedingt kostendeckend arbeiten muss, sondern für den Anschluss auch winziger Gemeinden dann eben drauflegen soll, geht es um ein viel allgemeineres Thema. Da wäre die Antwort wohl: Klar, kann man machen. Das Geld, was dafür ausgegeben wird, muss dann aber halt woanders eingespart werden. Oder es muss eben Steuererhöhungen geben.
 
@mh0001: ja das ist es ja, der Staat schiebt hier Millionen in private Firmen. Er selbst muss aber nicht gewinnbringend ar euren, hier kann man einfach das Netz aufbauen und dann relativ billig vermieten.
 
@mh0001: Dann sollte man aber auch keine Straßen, Wasser und Strom für solche "winzigen" Gemeinden bereitstellen....

Sorry...Internet ist Inrastruktur und sollte nicht von Privatunternehmen kontrolliert werden...
 
@Draco2007: Nicht jedes Dorf hat einen Autobahnanschluss. Manchmal ist ein Ort auch nur per Landstraße angebunden, da hat sich auch nur das Land und nicht der Bund um die Anbindung gekümmert.
 
@floerido: Was für eine Korinthenkackerei ... das kleine Dorf wird angebunden und nicht nur per Landstraße. Dort gibt es Wasser, Strom und Telefon. Bei ordentlicher Planung also genug Gelegenheit, Leerrohre zu verlegen, was die Versorgung mit Datenleitungen wiederum vergleichsweise günstig macht. Ich bin Dracos Meinung, dass Auch das Infrastruktur ist und diese nicht privatisiert werden sollte.
Noch eine Bemerkung zu den Kosten: Steuererhöhungen nur wegen der Breitbandinternet-Anbindung abgelegenerr kleiner Dörfer sollten eigentlich nicht nötig sein. Wenn man in Ballungsgebieten relativ günstig viele Haushalte anbinden kann, dürfen durchaus leichte Überschüsse erwirtschaftet werden, die dann andernorts höherer Kosten querfinanzieren. Bei Wasser, Strom, Straßen usw. ist das ja auch nicht anders und ich habe zum Glück noch keine Diskussion gehört, dass kleine Weiler dann halt keine Straßenanschluss bräuchten oder was den Gewinn-über-alles-Unternehmen oder sonstigen unsozialen Diskutierern sonst so einfällt.

Die ganze Diskussion ist ohnehin unsinnig, denn meist sind es dieselben Leute, die sich einerseits über hohe Kosten für Glasfaser für kleine entlegene Dörfer und gar einzelne Gehöfte mokieren, aber andererseits am lautesten meckern, wenn sie kein Internet haben, egal wohin sie spontan mal reisen. Netzabdeckung soll gefälligst lückenlos sein und dafür darf dann ruhig kreuz und quer durchs ganze Lande gebuddelt und Leitungen und Verteiler installiert werden - aber wehe, ein Haushalt in kleinen Dörfern in der Pampa möchte auch bezahlbares Internet mit hoher Bandbreite ....
 
@Drachen: In der Konsequenz hieße das dann, dass auch jeder, der sich irgendwo im Wald ne Hütte baut, vom Staat eine Glasfaseranbindung einfordern kann? Oder wo soll die Grenze liegen? 10, 100, 1000 Einwohner damit es eine aus öffentlicher Hand finanzierte Infrastruktur gibt?
 
@mh0001: Das wird eh wieder nen Rohrkrepierer, zumal bereits heute jeder an jedem Ort wirkliche GF Power haben kann und nicht nur das was Vaderfone oder Unity Media als GF Power bewirbt das Problem ist, man muss die GF Leitung sowie die Verlegung selber stemmen und da werden alle hier Anwesenden das große Jammmern beginnen.

Ps. ich habe mir meine GF Anbindung auf eigene Rechnung Installieren lassen, von daher lache ich aktuell über Werbe Spots von wegen bis zu 400 Mbits gigaspeed wobei zu erwähnen ist das es dann ja nicht mal Syncron ist. Jedes mal wenn ein vaderfone Fritze vor mir steht und verkündet er könne mir schnelles Inet anbieten sage ich dann nur das er wiederkommen kann wenn sie mir syncron mehr als 10.000.000 Kbits für weniger als 600 Euro abieten können vorher wird das nichts.
 
@Ludacris: Ja das hätte damals bei der Telekom-Privatisierung passieren müssen, man hätte ihr das Netz wegnehmen und einer staatlichen Behörde geben müssen.
Diese hätte dann das Netz weiter ausgebaut und gewartet. Jeder Provider müsste sich in dieses Netz einmieten um Internetzugänge zu verkaufen. (Für den Verkauf/Vertrieb wären also private Unternehmen zuständig, die Behörde würde also ausschließlich das Netz ausbauen/warten und diesen Unternehmen gegen eine Gebühr Zugang zum Netz gewähren.)
Beim Mobilnetz genau dasselbe. Es gäbe dann nur noch ein Mobilnetz mit entsprechend hohem Empfang. Gleichzeitig gäbe es eine hohe Zahl an Providern (selbst Kommunen würden als solche auftreten), somit einen hohen Wettbewerb, da die Einstiegshürden sehr gering wären.
Wäre das ganze noch in jeden Europäischen Land wäre es zudem ein Kinderspiel Roaming und Auslandsgebühren in der EU abzuschaffen.
Schade, dass das nicht der Fall ist.
 
@Ludacris: Genau das soll doch überwiegend passieren. Das ganze nennt sich, bei der Förderung des Breitbandausbaus, "Betreibermodell" siehe http://www.breitbandbuero.de/bundesfoerderprogramm aktuell laufende und abgeschlossene Verfahren sind hier zu finden https://www.breitbandausschreibungen.de/publicOverview
Bei diesem Betreibermodell lässt die Kommune Leerrohre usw., aber auch das Glasfaser selber, durch lokale Firmen verlegen, und vermietet es dann an die Netzbetreiber.
Nur für Ausnahmefälle gibt es auch das Wirtschaftlichkeitslückenmodell wo die Telekommunikationsunternehmen es dann selber machen, dieses Modell ist für unterversorgte Gebiete gedacht, wo es für die TK Unternehmen nicht wirtschaftlich wäre.
 
@Ludacris: Weils 10 mal so teuer wäre als wenn es ein privater Anbieter macht. Siehe Stuttgart 21 oder BER.
 
@Akkon31/41´: Ich würde die Bahn nun nicht direkt als staatliches Unternehmen sehen (Stuttgart 21)
 
@0711: Schon richtig. Allerdings wird der Bahnhof zum größten Teil aus Steuergelder finanziert. ;-)
 
@Ludacris: hast wohl die Privatisierung der post verpasst? (die übrigens in staatshand die weichen zum "besten kupfernetz" geführt hat anstatt zum zukunftsfähigen glasfasernetz)
 
@Ludacris: Das hatten wir schon einmal. Bis in die 1990er wurden Netzte von der Deutschen Bundespost ausgebaut.

Damals musste man von der Post zertifizierte Modems verwenden die um Ausland für den halben Preis zu haben waren.

Wer einen Kabelanschluss haben wollte, musste damals genauso wie heute den Großteil der Kosten dafür übernehmen. Kosten übernehmen meinte damals das man schnell mal mehr als 1000 DM für den Kabelanschluss bezahlt hat. Aber nur wenn der Vermieter zugestimmt hat. Also genauso wie heute mir Glasfaserkabel.

Ergo ist es egal ob nun der Staat oder die Privatwirtschaft ein Netz aufbaut.
 
@Ludacris: Als ob der Bürger / Kunde wirklich davon einen Vorteil haben wird... Für die Betreiber bedeutet das evtl. neue Chancen und Einsparungen, die Tarife werden trotzdem unverschämt hoch blieben. Warum die Tarife senken, wenn der Kunde nicht anders kann als das zu bezahlen? Aber schön, dass die Betreiber dann mehr Geld durch unnötige Ausbauarbeiten sparen, sogar evtl. mehr Bereiche erschließen können um dort noch weiter abzuzocken. Liebe Regierung, wie wäre es, wenn im selben Atemzug mal eine Art Tarif-Deckel beschlossen wird? Ober zahlen euch die Anbieter soviel im Wahlkampf, dass man es sich mit denen nicht verscherzen darf?
 
Was ich nicht verstehe warum hier bei WF bei jedem Artikel bei dem es um den Breitband ausbau geht diese Veraltete Statistik aus dem 2ten Quartal 2014 genommen wird.
Wenn ihr die wirklichen Verhältnisse Zeigen wollt dann nehmt ne Aktuelle die sieht ganz anders aus!
 
Ich sehs schon kommen wo KDG/VF gezwungen wird die Terrorkom in deren Netze zu lassen, und die keine Netze ausbauen "da vorhandende Infrastruktur" besteht.
 
Und wer sich dann nicht "freiwillig" so einen Breitbandanschluß zulegt, ist dann ein Fall für den Verfassungsschutz, oder?
 
Stadt wird weiter ausgebaut aber das land wird weiter links ligen gelassen.
 
@A_ndre: Kommt drauf an wo man wohnt. Bei uns wurden zu allen Dörfern in der Region Glasfaser Kabel verlegt. Die Betonung liegt hier auf verlegt. Angeschlossen wurde nicht ein einziges.
 
@Akkon31/41: Das kost' extra :)
 
Das größte Problem, welches Deutschland gegenüber dem derzeitigen Ranglistenführer Südkorea hat, ist die veraltete Technik, die immer weiter ausgebaut und weitergenutzt werden soll. Zwar konnten wir früher als Südkorea aufs Internet zugreifen, nun ist die alte Technik uns jedoch ein Klotz am Bein. In Südkorea baute man in den letzten Jahren ein komplett neues Netz, welches dem neuesten Stand der Technik entspricht.
In Deutschland sind Investoren am Breitbandnetz Mangelware. So versuchte man über VDSL alte Kupferkabel bis ins letzte auszureizen, nur um festzustellen, dass die Geschwindigkeiten nicht ausreichen werden
 
@A_ndre: Der große Vorteil von Südkorea sind die Megastädte. Seoul hat knapp 22 Mio. Einwohner und weitere größere Millionenstädte sind vorhanden. In der Hauptstadtregion leben über 40% der Landesbevölkerung. Durch die hohe Bevölkerungsdichte können relativ günstig viele Leute erreicht werden. Aufs ganze Land bezogen ist die Dichte von Südkorea fast doppelt so hoch wie die von Deutschland. Die Leistungsdichte muss meiner Meinung nach in Relation zur Bevölkerungsdichte gesetzt werden. Ein Stadtstaat wie Hong Kong ist leichter zu erschließen. Japan ist auch städtischer als Deutschland usw.. Deutschland hat den Nachteil einer sehr ausgeglichenen Besiedlung. Es gibt zwar ein paar dicht besiedelte Regionen, aber dann nicht sehr stark. Richtiges Niemandsland gibt es aber auch nicht.

Und das mit dem Zeitpunkt der möglichen Internetnutzung ist doch sehr überheblich, es ist schon seit Jahrzehnten eines der Top-Industrieländer.
 
Ironie ON

Irgendwie stimmt mit der Grafik was nicht

Ich habe 58 DOWN und 18 UP und wo ist da Österreich?
 
Ja, ganz toll, Gesetzte, Forderungen, Förderungen, Fristen,... und was passiert wirklich? "Kosten und Aufwand verringern" toll, bei uns im Ort wird gerade seit einem Halben Jahr der größte Teil der Haupt Ortsdurchfahrten komplett erneuert, inklusive Bundesstraße tief ausbaggern und die kompletten Kanäle erneuern, alle Gehwege entfernen und die Platten neu verlegen,... . Statt also irgendwelche abstrakten Gesetzte zu verabschieden von wegen 50Mbit für alle 2018 sollten sie solche Baustellen einfach mal nutzten um vorsorglich Glasfaser zu verlegen. Die nächsten 50 Jahre wird hier wohl keiner mehr die Bundesstraße anrühren wenn sie erst mal fertig ist und wenn es dann irgendwann ein Gigabit für alle Gesetzt gibt müssen die Gehwege an der engen Bundesstraße wieder aufwendig und kostspielig aufgebaggert werden oder was? Was hat das also mit "Kosten und Aufwand verringern" zu tun?
 
Dann bin ich mal gespannt, wann in Wulmstorf VDSL kommen wird. Laut Ausbaukarte soll es Ende Dezember ja soweit sein. Man wird sehen, ob das stimmt.
 
Durchgewinkt xD anstatt durchgewunken.
Liebe WinFuture Redaktion, ihr übertrefft euch immer wieder selber
 
@FlorianK: geht beides, du Schlaumeier
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte