Telefónica verkauft jetzt Bewegungsdaten seiner O2/E-Plus-Kunden

Der spanische Telekommunikationskonzern Telefónica macht jetzt ernst: Die im deutschen Mobilfunknetz von O2 und E-Plus erfassten Bewegungsdaten der Kunden werden zu Marketingzwecken an Dritte weiterverkauft. Den Nutzern soll dies mit Rabatten ... mehr... Mobilfunk, Lte, Antenne, Sendemast, Funkmast, Handymast Bildquelle: O2 in Deutschland / Flickr Mobilfunk, Lte, Antenne, Sendemast, Funkmast, Handymast Mobilfunk, Lte, Antenne, Sendemast, Funkmast, Handymast O2 in Deutschland / Flickr

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Bei der Netzabdeckung wird das aber eine löchrige Angelegenheit ...
 
@interactive1: Kommt immer drauf an wo du wohnst, in München kann man sich als Kunde nicht beschweren.
 
@BartHD: warum wundert es mich kein bisschen das der Bayer sich mal wieder als Nabel der welt sieht. München ist Global gesehen, auch nur ein Furz in der Landschaft.

ah geil, verklemmtes Volk da unten xD
 
@Cosmic7110: geh heim in deine kohlegrube ... es war nur ein beispiel also füße stillhalten.
o2 Nürnberg - absolut i.O.
 
@TeamST: Kann ich nicht bestätigen. Im Süden / Osten ist es teilweise katastrophal. Vor allem in der SBahn Richtung Altdorf.
Die Geschwindigkeiten vor allem am Hauptbahnhof sind nicht selten gerade so über Edge Niveau.
 
@TeamST: und bei mir nur n dummer SPruch, an dem scheinbar viel dran ist ;)
 
@Cosmic7110: Nicht nur Global gesehen ist München ein Furz, das gilt in meiner kleinen Welt auch :-P
@BartHD: Wenn man von Netzabdeckung im allgemeinen spricht, meint man nicht nur München, sondern im Grunde die ganze BRD. PS: Es kommt darauf wo man ist, nicht wo man wohnt. :-P
 
@Cosmic7110: Saupreiss dreggerter.
mia san mia - basta.
 
@Cosmic7110: in unser Region ist mit Vodafone kein Blumentopf zu gewinnen dafür hat man mit O2/E bis in die letzte Ecke Netz. Pauschal sagen kann man hier gar nichts.
 
@CvH: hab ich ja auch nicht ;)
 
@Cosmic7110: falsches reply :D
 
@Cosmic7110: Berlin auch super empfang.
 
@BartHD: Ist in Berlin auch so. Die Löcher sollten sich aufs Ländliche beschränken.
 
@RocketChef: Die Löcher sollten im 21. Jahrhundert erst gar nicht existieren, oder ist das bei den "Untermenschen" auf dem Land ok?!
 
@BartHD: Regt Euch ab, Leute! Ihr schreibt am Thema vorbei !!! Es geht hier nicht um die Netzabdeckung! Es geht hier um die Weitergabe von Daten UND dass man wiedereinmal ausdrücklich widersprechen muß, weil wiedereinmal die Zustimmung einfach sonst vorausgesetzt wird. Siehe auch Unitymedia und das "Problem" Zwangs-WLAN.

DAS was Ihr macht ist genau im Sinne von Telefonica. Nicht um die Sache kümmern, sondern einen Nebenkriegsschauplatz ausführen. Und Telefonica macht unterdessen fleißig was es will. Nee! Nee! Nee!
 
@Kiebitz:
Gleiches Spiel wie mit WA & FB !!
;)
 
@interactive1: Bislang hatte ich, da wo ich war, nie Probleme. Und nein, ich lebe nicht in Bayern sondern im Westen.
 
@interactive1: Ich bin relativ viel in Deutschland unterwegs und muss sagen, dass beispielsweise in Berlin das Netz von o2 besser ist als die von Vodafone und Telekom. LTE in der U-Bahn bieten die jedenfalls nicht.
 
@nicknicknick: kommt das LTE von O2 denn über das UMTS von Telekom und Vodafone hinaus? :D
 
@Cosmic7110: Da überfliegt man kurz die Kommentare und schon stichst du als popliger Troll hervor... gratuliere.

Wir wissen jetzt, dass du o2 nicht leiden kannst.
 
@bLu3t0oth: na, Beissreflex ;) Entspann dich mal... wie kann man ne Kommentarspalte so ernst nehmen :D

alternativ könntest du auch einfach mal die Frage beantworten anstatt zu "trollen"...
 
@Cosmic7110: Wenns mal nur eine wäre...
 
@bLu3t0oth: Wer im Glashaus sitzt wird beim Kacken gesehen, denk mal drüber nach was du hier so treibst ;)

zudem: O2 max 50Mbit, im 1800er der Ubahn sogar nur knappe 37,5... dazu deutschlandweit ziemlich lückenhaft.

Was war an meiner Anmerkung nun falsch?

aber klar, was einem selbst nicht passt ist gleich mist und der User ein Troll. Find dich mit den Tatsachen ab. Hat auch nichts mit mögen zu tun, mir ist das ziemlich sack welcher Anbieter mir welche Leistung bietet, ich entscheide nach dem was ich brauche....
 
@Cosmic7110: Omg omg omg, mein Handy hat nur 37,5mbit Empfang!!!!

Na Gott sei Dank, bin "ich" ja wenigstens zu Hause mit 16Mbit schnellstens unterwegs! *puh*

Also manchmal muss ich mich schon fragen, ob die Leute nur Zahlen lesen oder auch Zusammenhänge erfassen können....
Mir ist das völlig Rille, ob ich am Handy 6mbit oder 60000mbit Empfang habe, der Traffic darüber ist eh so bescheiden, dass das niemanden interessiert.
 
@bLu3t0oth: Es ging doch nur um die Sachlage, nicht darum ob es ein Problem darstellt oder nicht.

Du scheinstn ernsthaftes Problem mit Rationalität zu haben. Wenn du damit glücklich bist ist doch OK, wenn der O2 Kunde es ebenfalls ist ist auch alles tutti, ich hab nur gefragt. Der Einzige der daraus ein Problem generiert bist du - was ich nichmal ansatzweise nachvollziehen kann warum du dich da so hineinsteigerst.

Setz nicht dein eigenes Nutzerverhalten als Maßstab, es gibt auch ein paar Menschen die mehr mit dem Gerät und Mobilem Internet machen als Pokemon Go zu spielen.
 
@Cosmic7110: "Es ging doch nur um die Sachlage, nicht darum ob es ein Problem darstellt oder nicht." Genau, soll ich jetzt lachen oder später?

Du versuchst hier doch Probleme zu erzeugen wo gar keine sind. Wo ist denn das Problem mit den 50/37mbit bitte? Mal davon ab, dass du behauptest, dass o2 ziemlich lückenhaft wäre, wo hier jetzt schon einige Beispiele kamen, dass es bei T und V genauso lückenhaft ist.
Wem 37mbit am Handy nicht genug sind, der hat sowieso noch ganz andere Probleme...

Find dich einfach damit ab, dass jedes Netz nur so gut ist, wie deine Wege nicht über de Käselöcher führen.
Ich bin seit über 10 Jahren bei O² und meine Probleme halten sich arg in Grenzen... bei D2/Vodafone war ich auch schon, war auch nicht besser oder schlechter. Mit Telekom hatte ich im letzten Jahr schlechteren Empfang und einen höheren Akkuverbrauch.
 
@bLu3t0oth: ich hab Fakten verglichen, ich erzeuge keine Probleme. Wenn du keines damit hast ist doch gut.

Ich hätte eins beim mobilen Arbeiten mit der Datenrate. zwar nicht immer aber oft.

Guckmal über den Tellerrand, es geht nicht darum die Bandbreite direkt auf dem Smartphone zu nutzen. Zudem spielen Laufzeiten etc auch noch eine Rolle.

Wie gesagt, du bist nicht der Nabel der Welt.
 
@interactive1: In Brandenburg möchte ich dir zustimmen aber wo anders kann ich das nicht sagen. Erst kürzlich musste ich nach Hannover und habe mal geschaut wie die Netzabdeckung auf der BAB ist. In Brandenburg rund um Berlin war es super, aber ab Brandenburg Stadt bis genau zur Grenze nach S-A (A2) tote Hose. Doch dann geschah das unfassbare, sry ich konnte mir das nicht klemmen, auf der A2 bis nach Hannover durchgehend LTE. Meine Frau mit Vodafone fluchte sehr oft über kein Netz bzw. EDGE.
Ich wollten nur sagen es kommt drauf an wo man ist, es gibt tatsächlich Gebiete wo O² Mist ist aber da reihen sich die anderen auch ein.
 
@interactive1: Im Saarland habe ich absolut keine Probleme (abgesehen von LTE).
 
menno, ich will aber nicht, dass die wissen, wo und wann ich pokemon go spiele, whatsapps schicke oder bei facebook wo einchecke...

(achtung, dieser kommentar enthält spuren von sarkasmus und erdnüssen)
 
@LoD14: Gluten auch?

Ich gehe ehrlich gesagt eh davon aus, dass diese Daten von allen Providern schon seit jahren missbraucht werden.
 
Wo ich mich aber schon frage: Warum bezieht man Datenschützer in diese Prozesse nicht mit ein?
 
@kkp2321: "Die Bundesdatenschutzbeauftragte sei in dem gesamten Entwicklungsprozess einbezogen gewesen."

Oder meinst du was anderes?
 
@wertzuiop123: "...Dies wird Datenschutz-Aktivisten allerdings kaum beruhigen - denn von der aktuellen Amtsinhaberin Andrea Voßhoff haben diese eine wesentlich geringere Meinung als von ihrem Vorgänger Peter Schaar."
ich denke man hätte auch ein paar nicht politisch beauftragte Personen mit einbeziehen müssen.
 
@kkp2321: Wär nicht schlecht. Juckte die bei Telefónica aber sicher weniger
 
@kkp2321: Datenschützer einbezogen haben sie mit einem schönen Häkchen auf ihrer liste...
 
@wertzuiop123: Das würde voraussetzen, dass besagte Datenschutzbeauftrage auch was von der Materie versteht und den Job ernst nimmt... von einem Land, in dem Datenautobahnen dem Verkehrsministerium zugeordnet werden, kann man nicht zwingend erwarten, dass sich Politiker im Internet auch nur ansatzweise auskennen, oder sich der Relevanz des Datenschutzes im Internet bewusst sind.
 
Aus meiner Sicht mit dem Grundgesetz nicht vereinbar... Aber was solls, ist die aktuelle Überwachung ja auch nicht...
 
@gettin: Mit welchem Teil des Grundgesetzes genau?
 
@kkp2321: Wie? Soll er nun etwa Fakten liefern? Geht es noch?! Wo kommen wir den da hin, wenn man nicht einfach mal völlig beleglos etwas in die Runde werfen kann. Nun muss man es auch noch belegen?

Früher war alles besser! ;)
 
@Fallen][Angel: Sorry, war davon ausgegangen, dass die Grundrechte bekannt sind.

@kkp2321: Steht alles direkt am Anfang des Grundgesetzes ;) Da wären beispielsweise die Persönlichkeitsrechte. Ich entfalte meine Persönlichkeit eben nicht frei, wenn ich die ganze Zeit beobachtet werde.
Die Einschränkung anderer Grundrechte wird ebenfalls durch die o.g. Überwachung begünstigt. Dies ist schlichtweg eine Frage der Kausalität. Aus meiner Sicht hätte hier schon längst ein Riegel vorgeschoben werden müssen. Es reicht!
 
@gettin: Hm... ist nun aber weit ausgeholt oder?

Manch anderer entfaltet seine Persönlichkeit dann nicht frei, wenn man einen festen Wohnsitz anmelden muss. Oder man wird überhaupt durch Gesetze komplett gehindert ;)

Nebenbei WIRST Du ja nun schon aktuell "überwacht".
Geht hier doch "nur" darum, dass dieses Daten nun anonymisiert weitergegeben werden sollen.
 
@tomsan: und genau diese "aktuelle Datenerfassung" zieht er in zweifel...das Persönlichkeitsrecht umfasst u.a. auch die persönlichen Daten zu welchen auch die bewegungsdaten gehören. Es gibt auch einen unterschied ob staatliche stellen gewisse Daten erheben oder diese eben in der Privatwirtschaft erhoben (und verwertet) werden

aber unsere Regierung hat ja eh schon verkündet dass man mal von diesem ganzen Datenschutz, datensparsamkeitsquatsch mal abrücken sollte...genau so wird das auch gehandhabt.
 
@0711: Schreibt er aber nicht ;)

" Ich entfalte meine Persönlichkeit eben nicht frei, wenn ich die ganze Zeit beobachtet werde."

=> ist doch gerade schon der Ist-Zustand. Werden doch von der Privatwirtschaft schon lange erfasst. Und auch schon zu Analysezwecken weitergegeben. So unschön das auch ist.... und von mir aus darf sich gern die Regierung auch mal damit auseinander setzen. Nur neu ist das alles nicht...
 
@tomsan: Dann lies dir meinen ersten Kommentar durch. DORT schreibe ich es.
Das ist natürlich nicht komplett neu. Es wird immer eine Schippe mehr. Und bei jeder weiteren Schippe ist es wieder nichts Neues. Du wirst zugeben, dass selbst eine 24-Stunden-Totalüberwachung irgendwann nichts Neues mehr ist. Eine 24-Stunden-Ortung per Mobiltelefon mit Datenweitergabe gibt es ja nun schon.
 
@gettin: Nein, sehe ich so leider nicht.... *Deiner* Meinung nach ist dieser spezielle Schritt nicht mit dem Grundgesetze vereinbar. Und als Argumentation führst Du das Persönlichkeitsrecht an.

Passt/ reicht allerdings nicht.

Nicht falsch verstehen: finde diese Totalüberwachung mehr als bedenklich. Aber das Grundgesetz in der Form wie es nun besteht, schützt nicht dagegen.
 
@0711: "Es gibt auch einen unterschied ob staatliche stellen gewisse Daten erheben oder diese eben in der Privatwirtschaft erhoben (und verwertet) werden"
Ist doch in Deutschland eh das selbe.
staatlich=Privatwirtschaft
Unser ganzes "Staatsgebilde" ist doch ein reine Farce und völkerrechtswidrig.
 
@gettin: Wenn Die Kanzlerin im Alleingang das Grundgesetz brechen darf, dann ist das mit den persönlichen Daten auch voll egal, wir leben nunmal in einem Lobby-Diktatur-Pseudo-Staat in dem man nur Recht bekommt, wenn man Beziehungen oder genug Geld hat. Ich sag nur Weisungsgebundene Staatsanwälte, das sagt schon Alles.
 
@gettin: greift nicht da die Daten vorher anonymisiert werden.
Och finde es geil wenn leute mit dem Grundgesetz kommen und es selbst nicht verstehen.

Genauso wie Leute 100% Schutz wollen ohne Überwachung
 
@M. Rhein: Wenn ich beobachtet werde, werde ich beobachtet und verhalte mich anders. Ob die Daten anonymisiert werden - was ja wie wir wohl mittlerweile alle wissen nicht wirklich stimmt - ist mir dann egal.
 
@kkp2321: welches Grundgesetz ?
 
Fakt ist nämlich, das unser Grundgesetz kein Recht auf Privatsphäre vorsieht. Sie wird dort schlicht nicht behandelt. Das einzige, was am nächsten dran kommt, ist die Unverletzlichkeit der Wohnung, Artikel 13.
Das Persönlichkeitsrecht "Beschränkt" sich darauf, das deine Entfaltung deiner Persönlichkeit nicht gestört werden darf, deine Religionsausübung sowie das freie verbreiten deiner Meinung.
Alles andere sind andere Gesetzbücher basierend auf dem Grundgesetz. Privatsphäre wird da eher als etwas analoges behandelt wie die Intimsphäre zum Beispiel.

Ein kleiner Nachtrag: Da gerne behauptet, auch die allgemeinen Menschenrechte, sehen keine Privatsphäre vor. Sie sprechen "lediglich" von Wohnräumen, Nahrung, Kleidung usw. und der Nichteinmischung in das Privatleben der Menschen. Auch hier ist das private etwas analoges.
 
@kkp2321: Das GG ist präh Internet kann also gar nicht speziell auf das Thema eingehen, aber es gibt durchaus eine Gültige Ableitung und Ergänzung nämlich das Recht auf informationelle Selbstbestimmung.

http://www.bmi.bund.de/DE/Themen/Gesellschaft-Verfassung/Datenschutz/Informationelle-Selbstbestimmung/informationelle-selbstbestimmung_node.html

Desweiteren ist in der Europäischen Grundrechtecharta der Artikel 8, die Deutsches Gesetz ist:

Artikel 8
Schutz personenbezogener Daten
(1) Jede Person hat das Recht auf Schutz der sie betreffenden personenbezogenen Daten.
(2) Diese Daten dürfen nur nach Treu und Glauben für festgelegte Zwecke und mit Einwilligung der betroffenen Person oder auf einer sonstigen gesetzlich geregelten legitimen Grundlage verarbeitet werden. Jede Person hat das Recht, Auskunft über die sie betreffenden erhobenen Daten zu erhalten und die Berichtigung der Daten zu erwirken.
(3) Die Einhaltung dieser Vorschriften wird von einer unabhängigen Stelle überwacht.

http://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/HTML/?uri=CELEX:12012P/TXT&from=DE
 
@Kribs: Nur kann ich kein Verstoß gegen die EU Gesetze erkennen, bis jetzt.
 
@kkp2321: Der Verstoß bzw. das zum Unrecht machende Element ist, das der Kunde etwas explizit wiedersprechen muss, dem er auf Grund seiner Rechte erst hätte zustimmen müssen!
 
@Kribs: In wiefern das Recht gültigkeit hat bei einer Anomyisierung ist die Frage. Denn wenn es keine nachvollziehbarkeit gibt, gibt es auch kein Verstoß gegen das Recht.
 
@kkp2321: Die Frage einer wirksamen Anonymisierung hat noch keiner Hinterfragt.

***Gedankenspiel***
Ein Bewegungsprofiel besteht aus Sequentiellen Daten (Aufeinanderfolgend), ein Ortsprofiel hat dagegen nur Standortdaten.
Ein derartiges Muster, das unveränderlich bleiben muss, sonst wird das Bewegungsprofiel sinnlos, ist in Sekundenbruchteilen mit anderen Personifizierten Mustern zu verknüpfen (z.B. PAYBACK), was jede Anonymisierung ins Lächerliche verdreht, insbesondere wenn man den Mustergenerator auf dem selben Gerät mitschleppt (z.B. PAYBACK App).

------

Aber davon mal ab, die Verwendung von Daten an Dritte bedarf grundsätzlich der Zustimmung.

(2) Diese Daten dürfen nur nach Treu und Glauben für festgelegte Zwecke und mit Einwilligung der betroffenen Person ...
 
@Kribs: "Anonymisierte Daten werden weitergegeben" heisst nicht einfach nur "Wir entfernen den Namen und lassen die Daten ansonsten wie sie sind" (woraufhin dann beispielsweise eine "Perlenkette" aufeinander folgender Ortspunkte bestehen bliebe).

Die Daten werden aggregiert und Statistiken gebildert - da heisst es dann beispielsweise "in der Kaufinger Straße befinden sich im Zeitraum von 12 - 15 Uhr im Schnitt x tausend Personen im Alter von 21-30, y tausend im Alter von 31-50, ..., von 15 - 18 Uhr ..." etc. Ggf. noch verfeinert nach Geschlecht, Einkommen, was-auch-immer.

Aber daraus dann zurückzuschließen "Eine bestimmte Person schaltete ihr Gerät morgens daunddort ein, fuhr dann mit der U-Bahn in die Innenstadt und weiter mit der S-Bahn in den Randbezirk Neuwiesel, wo sie in Funkzelle X bis am spätnachmittag verweilte, um anschließend wieder zu ihrem Startort zu fahren. Das macht sie montags bis donnerstags", und dann anhand der Standorte zu folgern "das ist wohl Herr Meier, der am Startort wohnt, und er dürfte bei Media Mix in Neuwiesel arbeiten" ist nicht möglich.
 
@FenFire: Ein Gedankenspiel (Gedankenexperiment) ist ein Hilfsmittel, die Theoretische Umsetzung eines Szenarios das auf einer Unbekannten Basis Fust (Anonymisierung, Datenaggregation) auszuarbeiten und zu vermitteln!

Da Telefónica keine Angaben Anonymisierung und Datenaggregation macht, sind alle aus den wenigen Informationen gebildeten Abläufe schlicht Theorien.

Eine Datenaggregation ist eine Verdichtung der Daten auf das Wesentliche (für die Weiterverwendung), daraus zu schließen das diese Daten nicht mit anderen Mustern und Daten in Korrelation stehen oder gebracht werden können ist äußerst Kurzsichtig!

Das Marketing (z.B. Content Marketing) nutzt verschiedene Korrelationskoeffizienten, um aus Datensätzen unterschiedlicher Art Merkmale zu Generieren, um damit für Gruppen und oder Einzelpersonen zielgerichtet Marketing zu betreiben!
Das man solche Datensätze relativ einfach repersonifizieren kann, ist wohl kein Geheimnis.
 
Wie kann man dem Kunden die Möglichkeit geben zu widersprechen, wenn die Daten doch anonymisiert sind?

Grundsätzlich ist gegen so eine Auswertung nichts einzuwenden, unter der Voraussetzung, dass diese Daten das Unternehmen nicht verlassen.

WENN man die Daten schon verkaufen will, dann nicht anonymisiert, sondern komplett aggregiert mit einer Überprüfung, dass wirklich KEIN einzelner Kunde auch nur ansatzweise persönlich identifiziert werden kann.
Also reine Statistiken...sowas wie "so und so viele Leuten waren im Funkmast xy zu der und der Uhrzeit eingewählt". Oder "20% der Kunden bewegen sich von Funkmast A zu Funkmast B um 6:00 und andersrum um 18:00".

Und dabei müssten eben die sehr kleinen Anzahlen eliminiert werden. Also wenn es nur 1-2 Kunden wären. Da muss man eben "gröber" aggregieren.
 
@Draco2007: Theoretisch ja, praktisch würde ich Telefonica da nicht weiter trauen als ich nen Panzer werfen kann.
Dann kriegen die Bewegungsdaten-Kunden auf dubiosen Umwegen halt den Schlüssel zu den verknüpften Personen oder zum drölfzigsten Male in der Geschichte wird ein Unternehmen "gehackt" und die nicht ausreichend verschlüsselten Kundendaten sind futsch.

Nein Danke! Eigentlich sollte das eine Welle von Kündigungen nach sich ziehen, aber die Masse bleibt leider das Gegenteil eines verantwortungsvollen Konsumenten.
Wer Google voll automatisiert jeden Aspekt seines digitalen Lebens durchleuchten und für Marketingzwecke ausschlachten lässt, dem ist dieser Hammer von Telefonica sicher auch egal.
Das gilt für die Leute die das ganze sachlich überhaupt verstehen. Die Masse liegt ja nochmal deutlich darunter und ist komplett ahnungslos bez. der Thematik oder einfach komplett desinteressiert solang die Kicker-App und Whatsapp funktionieren.
 
@Caliostro: grundsätzlich von ich bei dir. Aber bei der Anonymisierung kann ich nur sagen, dass es definitiv Möglichkeiten gibt wie man die auf gar keinen Fall umkehren kann.

Einfachstes Beispiel...aus allen Kundenverträgen den Rechnungsbetrag genommen und für jede PLZ aufsummiert. Wenn es keinen Log für die Berechnung gibt und keine PLZ mit nur einem Kunden ist eine "Deanonymisierung" schlicht nicht möglich...

Aber, und da bin ich wieder bei dir, wer sagt uns, dass die Telefonica bzw jedes andere Unternehmen das so macht. Ist eher zu bezweifeln.
 
@Draco2007: > Wie kann man dem Kunden die Möglichkeit geben zu widersprechen, wenn die Daten doch anonymisiert sind?

Die ausgewerteten Daten, die weitergegeben werden, sind anonymisiert (d.h. es kann nicht mehr rückgeschlossen werden, wessen Daten da mit einflossen). Dein Kundenkonto beim Mobilfunkbetreiber ist natürlich nicht anonym :) In jenem Konto wird vermerkt "die Daten dieses Kunden nicht in die Auswertung einfließen lassen". Dann kommen sie gar nicht erst rein in die ausgewertete Datenmenge. Somit sind sie im (anonymisierten) Ergebnis der Auswertung auch nicht drin.
 
@FenFire: ich arbeite selbst im Big Data Bereich als Softwareentwickler...
Das Problem ist, dass sie jedesmal wenn jemand der Datenverarbeitung widerspricht die Auswertung komplett neu erstellen müssen. Und je nach Kundenmenge, Komplexität und eingesetzter Technologie kann so eine Auswertung schonmal Tage dauern.

Und wenn die Daten einmal verkauft worden ist auch nichts mehr mit widersprechen...
 
@Draco2007: Ich habe keine Ahnung wer Dir da ein [-] gegeben hat... das von Dir ausgeführte ist plausibel.

Insofern würde ich auch vermuten, dass der Widerspruch nur zukünftige Daten[verarbeitungsvorgänge] betrifft und an vergangenen Auswertungen nichts mehr ändert. Rückwirkend ungeschehen machen ist unrealistisch.
 
Meine Bewegungsdaten können sie gerne auswerten. Das Handy liegt seit ca. 10 Jahren an genau dem gleichen Platz in meinem Schrank. Ist als Backup-Handy gedacht; brauchte es aber bisher nie außer für kurze Testanrufe. :D
 
@Runaway-Fan: Dumm nur, das die Bewegungsdaten deiner Nachbarin ergeben das sie jeden Mittwoch nachmittag bei dir ist, immer dann wenn das Handy deiner Frau im Haus des Briefträgers geortet wird. Noch dümmer ist, das diese Bewegungsdaten an die Firma verkauft wurden, in der deine Tochter diese Daten sieht...
 
@Besenrein: :D Der ist Klasse und vll. gar nicht so weit hergeholt.
 
@Besenrein: Sowas ist heute aber bei Bankkonten schon längst der Fall. Jeder Mitarbeiter einer Sparkasse kann zum Beispiel auf die Konten der Kunden zugreifen und sieht so ziemlich alles. Wo ich arbeite, was ich verdiene, wofür ich mein Geld ausgebe, wer mir Geld überweißt, in welchem Fitnessstudio ich bin, bei welchem Mobilfunkanbieter ich bin, Wo ich wohne, wem ich wie viel Miete bezahle etc etc. Dagegen hat noch niemand was gesagt. Aber anonyme Bewegungsdaten, die der Allgemeinheit dienen könnten, die sind natürlich ein Skandal. Ein Beispiel wo Bewegungsdaten für die Allgemeinheit Sinn machen. Erst gestern wieder warnte mich mein Navi vor einem Stauende ungefähr 30 Sekunden bevor es wirklich so weit war. Schade dass man immer gleich an was schlechtes beim Datenauswerten denkt.
 
@FatEric: Es geht hier aber um die Weitergabe zu Komerziellen zwecken, also Werbung.
Und das was Du meinst sind Echtzeitdaten, für die die Kartendienste nichts bezahlen müssen. Du kannst es gerne schönreden, aber bei dem O2 Plan geht es um den verkauf von Nutzerinformationen zu werbezwecken.
 
verstehe nicht, warum bei O2 so ein Geschrei gemacht wird. Der Verkehrsdienst von TomTom z.B. nutzt hier in Deutschland die Bewegungsdaten von Vodafone. Und das jetzt schon seit 9 Jahren. Da kräht kein Hahn danach.
 
@karstenschilder: Erster Absatz: Zu Marketingzwecken

Ist wohl was anderes, als den Verkehrsfluss darüber zu analysieren, als mal wieder alles an Werbetreibende zu verschachern.
 
@Knarzi81: Aber nicht nur. Steht unter anderem im letzten Absatz. Einfach mal zuende Lesen.
Und gerade Verkehrsinformationen können lebensrettend sein. Stichwort Stauende. Das ist nicht nur für den, der nicht aufpasst unangenehm, sondern erst recht, für den, auf den aufgefahren wird.
 
@FatEric: Ach, alles klar. Weil sie auch für was gutes verwendet werden, ist der Rest kritiklos zu akzeptieren... klingt logisch.
 
@Knarzi81: Ach alles klar, nur weil man die Daten missbrauchen kann ist natürlich ein völliges Verbot akzeptabel.... klingt logisch. Zudem ist das verwenden zu Werbezwecken kein Missbrauch
 
@FatEric: Da meine Bewegungsdaten ja offensichtlich so wertvoll sind, warum machen wir dann keinen deal, ich produziere die Daten, die darf O2 weiterverkaufen und dafür bekomme ich den Datentarif gratis.--- Das ist wie damals bei Google Street view, Die Leute hatten nichts dagegen das es so einen Kartendienst gibt, ABER: Google verdient mit Streetview viel Geld, und dafür benötigen sie ein Abbild meines Hauses, warum soll ich denen das gratis geben??
 
@Besenrein: weil da nur ein paar Cent für dich rausspringen würden?
 
@Draco2007: Den Preis für die Freigabe meiner Daten bestimme ich, ob den dann jemand bezahlt und die Daten nutzt ist was anderes. Für eine Entschädigung von 50.000 Euro können sie die Daten nutzen, ansonsten nicht.
 
@Besenrein: Du hast den Artikel einfach nicht gelesen oder nicht verstanden!
du willst für sowas einen Deal? Dann lies den Artikel! "Den Nutzern soll dies mit Rabatten und anderem schmackhaft gemacht werden. "

generell kotzt mich so eine Einstellung wie du sie zum Beispiel bei Google hast an. Nutzt du Google oder eine andere Suchmaschine? Hast du schon mal ein Navi genutzt? Oder gar Wikipedia? Das alles funktioniert, weil Leute größtenteils kostenlos ihre Daten hergeben. Ich gebe meine Daten her und nutze die Daten anderer. Wer seine Daten nicht hergeben mag, der soll bitte auch diese Dienste die darauf aufbauen nicht nutzen dürfen! Ich darf die Verkehrsinformationen von Google auch kostenlos nutzen.
Und bevor wieder kommt, dass die Daten für Werbezwecke genutzt werden... NICHT NUR auch das steht im Artikel.
 
@Knarzi81: Die Vodafone Daten werden nicht ausschließlich für den Verkehrsdienst benutzt. Das war nur ein Beispiel und der Punkt meiner Aussage war: Das wird schon seit 9 Jahren gemacht.
 
Wird das Handy halt nicht mehr mitgenommen und gut ist. :)
 
@Dark Destiny: Ah genau das Handy ist ja gar nicht dafür gemacht bzw. Erfunden um es mit zu nehmen. Oh Wait..
 
@Feii: Hab ich das gesagt? Aber bitte was um alles in der Welt soll MICH daran hindern das scheissding einfach zu hause zu lassen?
 
@Dark Destiny: Niemand aber sinnvoller ist einfach nur den Anbieter zu wechseln ;)
 
@Feii: Aha und die anderen erstellen keine Bewegungsprofile? Naiv oder einfach nur unwissend?
 
@Dark Destiny: Link anklicken Handy Nummer eingeben ..erhaltene SMS Nummer eingeben,nach 24 Std bist da raus fedisch..
..........................................................................
Kurze Info nach 11 Std
Ihr Status
Teilnahme deaktiviert!
Ihre Daten sind für die anonymisierte Nutzung in statistischen Anwendungen gesperrt.
........................................................................
 
nun darf ich mich also nicht mehr selbst vermarkten ......... was für eine böse Welt.

und genau das ist es.

Mit einer weiteren Frage, was erlauben die sich da eigentlich überhaupt, darüber nachzudenken, wie sie aus ihren Kunden Geld herausholen können.

Egal wer es macht, es ist und bleibt eine Sauerei .........
 
@Kruemelmonster: du kannst immer noch selbst vermarkten, das eine hat mit dem anderen nix zutun.
 
@M. Rhein:

bekomme doch aber dann nichts mehr für mich ........ heul ........ wenn die schon abgrasen.

Aber halt, stimmt ja, wir könnten ja jetzt die Firma vermarkten und deren Mitarbeitern, mit Analysen und wie wir deren Zukunft sehen.

Genial, was die dürfen, dürfen wir schon längst.
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