iPhone 7: So viel zahlt Apple für Teile & Produktion - mehr als zuvor

Das neue iPhone 7 ist für Apple in der Herstellung etwas teurer geworden, wie Analysten jetzt berichten, die die neuen Smartphones zerlegt haben, um zu prüfen, wie viel der US-Computerkonzern für die Bauteile und die Produktion seiner neuen Geräte ... mehr... Apple, Iphone, Apple iPhone, iPhone 7, iPhone 7 Plus Bildquelle: Alexander Böhm Apple, Iphone, Apple iPhone, iPhone 7, iPhone 7 Plus Apple, Iphone, Apple iPhone, iPhone 7, iPhone 7 Plus Alexander Böhm

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Und was sagt uns das? Was ist mit Transport, Versicherungen? Entwicklung? Gebäudekosten? Marketing? Kostenlos verteilte Pressegeräte? Supportmitarbeitern?, Garantiekosten? Jeder der irgendwo Ahnung von Geschäften hat, weiss das die reinen Herstellungskosten gerade mal 50% ausmachen.
 
@Besenrein: Und trotzdem macht Apple noch 53,394 Mrd. Dollar in 2015 reinen Gewinn. Und was sagt uns das wiederrum? Richtig, sie wissen wie sie die Leute dazu bringen solche Preise zu zahlen. Ergo sie können gut wirtschaften.
 
@Driv3r: Wenn ich Aktionär, und damit Mitbesitzer, eines Unternehmens wäre, würde ich genau das erwarten.
 
@Driv3r: und mittels Marketing die Kaufkraft anzukurbeln, bekommen sie auch hervorragend hin ;-)
 
@Driv3r: Nein Kinderarbeit. Geringe Kosten viel gewinn
 
@gucki51: http://www.bild.de/digital/smartphone-und-tablet/apple/apple-zulieferer-setzt-kinderarbeiter-in-gefaherlichen-zinn-gruben-ein-39047026.bild.html
 
@gucki51: Ohgott ein Bild Link... zum Glück sperren die mich dank meines Adblockers aus.
 
@Ex!Li: Sollte dich das mal stören kannst du es auch einfach umgehen. Für Chrome gibt es z.b die Ghostery Erweiterung.
 
@Driv3r: inklusive AppStore, iTunes, Software etc.
 
@Driv3r: Wer unter 30% Marge kalkuliert ist sowieso von vorneherein auf der Loserschiene und lebt nur von der Hand in den Mund.
 
@Driv3r: Man muss fairerweise aber sagen, dass der "Gewinn" den Apple erziehlt nicht nur - vermutlich nicht mal ansatzweise - aus Hardware-Verkäufen entspringt.

Dagegen sind der iTunes-Store oder der App-Store inkl. In-App-Payments die wahren Goldesel. Biszu 30% des Preises gehören hier Apple - für Bereitstellung der Infrastruktur und Nutzerbasis.
 
@Besenrein: Bei deinen 50 Prozent wären wir aber bei 450 Dollar und nicht bei 649 Dollar.

Und wenn man schon "mit Ahnung" kommt, dann sollte man auch die ganzen Teile rausrechnen, welche von Fremdherstellern 1:1 gekauft und verbaut werden. Diese haben keine Entwicklungskosten.

Punkt 2 wäre, dass sich deine genannten Kosten auf Millionen von Geräten aufteilen und daher verschwindend gering werden.

Also nicht immer schön reden. Ansonsten würde man keine 53,394 Mrd. Dollar Gewinn machen.
 
So ein Schwachsinn schon wieder... Ich kann mich bei solchen Berichten nur an´n Kopp fassen:

"Apple verdient an seinem iPhone 7 in der 32-GB-Variante bereits sehr gut, wobei wie erwähnt berücksichtigt werden muss, dass Apple auch noch weitere Kosten hat. Dazu gehören Lieferkosten, Steuern, Marketing-Kosten und nicht zuletzt auch Ausgaben für Software-Entwicklung und die Entwicklung der Hardware selbst. "
Solange diese Kosten nicht bekannt sind und berücksichtigt werden, ist auch keine qualifizierte Aussage dazu möglich, welche Gewinnmarge Apple hat.
 
@MaikEF_: Der Gewinn ist aber öffentlich bekannt und lässt durchaus auf sehr hohe Margen schließen.
 
@MaikEF_: Die Geschäftszahlen Apples werden regelmäßig veröffentlicht. Eine grobe Hausnummer lässt sich sehr wohl bestimmen.
 
@MaikEF_: Die von dir genannten Posten dürften sich aufs Einzelgerät kaum merklich auswirken. Immerhin reden wir von zig Millionen Einheiten, und das ganze Zeugs wird containerweise von China in den Rest der Welt gekarrt, da kannste im Einzelfall die "Transportkosten" schon mal komplett vergessen, auch bei den anderen Punkten dürfte das umgerechnet nicht viel anders aussehen.
 
@DON666: Ein Containertransport von China nach Rotterdamm kostet ohne Steuern/Zoll 4600 Dollar, schön das das nichts ist.
 
@Besenrein: Und wie viele Smartphones passen in so einen Kasten?

Richtig erkannt, pro Gerät ist das "nichts", jedenfalls nichts, das erwähnenswert wäre.
 
@DON666: wenn das nichts ist, warum muss apple dann dafür zahlen? hmm ... bestimmt wieder so eine Sondersteuer wie in Finnland.
 
@Rumpelzahn: Den Ausdruck "pro Gerät" oder "aufs einzelne Gerät umgelegt" versteht ihr Eingefleischten partout nicht, oder?

Sei's drum. Mich stört das jetzt nicht wirklich so richtig. Hauptsache, ihr seid glücklich, dann passt das schon. ^^
 
@DON666: Nein dein runterechen pro Gerät ist Schwachsinn und die Rechnung eines Schulkindes, Du schickst nicht mal eben einen Container mit Smartphones los. Sowohl der Spediteur beim beladen als auch der Spediteur im Zielhafen kassieren je Karton.
 
@Besenrein:
Und?
Selbst wenn der Container mit allem 10.000$ kostet, was macht das wohl pro Gerät. wenn in einen solchen Container ein paar zehntausend Geräte sind?
Richtig! Nicht mal 1$ pro Gerät.
Das hat mit "Rechnung eines Schulkindes" nichts zu tun. Das ist schlichte Mathematik. Oder ändert sich diese etwa plötzlich nur weil es ein BWLer berechnet?

Sorry, aber diese Argumentation jedes Mal ist schlicht lächerlich.
 
@OPKosh: Er möchte damit sagen, dass jedes Smartphone auf Grund der Versandkosten eigentlich 4600$ zu günstig verkauft wird :D
 
@Besenrein: Der teurere Teil der Strecke ist der mit dem LKW über die Autobahn, vor allem weil das ja auch ab irgendeinem Punkt über das Land verteilt werden muss.
 
Wie jedes Jahr total blödsinnige Aufstellung.

Die Marge (vor Steuern, Abschreibungen, Krediten, etc.) liegt bei Apple aktuell durchschnittlich bei 38%. Der Nettogewinn übrigens bei etwa 18%.

Der Gewinn pro oben beschriebenen iPhone 7 ist also nicht 424 $, sondern eher 117 $ - was natürlich auch viel ist.
 
@SteffenB: Ist ja auch völlig ok, wenn sie ein Produkt am Start haben das sich so gut verkauft.
 
@rallef: natürlich ist es das, denn es ist ja kein gemeinnütziger Verein, sondern eine Firma mit Gewinnerzielungsabsicht.

Solche Aufstellungen sind jedenfalls Quatsch und führen zu falschen Vorstellungen bei Leuten, die von Umsätzen/ Kosten / Gewinnen keine Ahnung haben.
 
@SteffenB: Naja, sie veranschaulichen durchaus, wie die Leute quasi ausgenommen werden, um einen Konzern steinreich zu machen. Interessant ist das schon.
 
@DON666: finde ich eben nicht.

Und als Selbständiger weiß ich, dass die "Einkaufspreise" für Dinge nicht unbedingt der entscheidende Faktor sind.

Ist ja bei Apple auch so:

Die Herstellkosten beim im Artikel genannten Beispiel machen etwa 35% aus, es würde also jeder Unbedarfte annehmen, dass Apple 65 % Gewinn macht.

Alle weiteren Kosten des Unternehmens sind aber ebenfalls noch einmal 27%.

Bleiben 38% Marge.

Zieht man davon die 20 % Steuern, Abschreibungen, Kredite, etc. ab bleiben eben 18 % Nettogewinn (aktuelles Quartal).

Und was ist an 18% Gewinn jetzt so schlimm?
 
@SteffenB: es ist schlimm weil wir von Apple reden, Du wirst die Logik dahinter nie verstehen. Vielleicht kann Dir da Tiku helfen.
 
@Yepyep: nein, das werde ich wohl nicht mehr. Ich denke auch, Apple sollte das Geld lieber verschenken.
 
@SteffenB: ich würde mich Erbarmen.
 
@SteffenB:

Du übersiehst noch etwas, der Umsatz der Geräte.

Auch sind diese Aufstellungen der Einzelposten, wie hier im Bericht, immer sehr interessant.
Denn, bei welcher Produktionsmenge, sind diese Preise gemeint. Bei 100 Stück, sieht es nämlich ganz anders aus, als bei 1.000.000.
Die Preise der Zulieferer ist immer abhängig von der Abnahme, feste Preise gibt es da gar nicht. So viel sollte auch noch ein Selbstständiger wissen.

Nach den Gewinnen von Apple, kann man noch von viel geringeren Kosten ausgehen.
Apple ist ein sehr gesundes Unternehmen und da liegen die Herstellungskosten immer sehr gering. Was auch nun keine Kritik bedeuten soll, denn in gesunden Unternehmen kostet der "Wasserkopf" richtig viel. Das nebenbei!
 
@Kruemelmonster:

Das ist alles richtig, nur übersehen habe ich da nix.

Denn 18 % Nettogewinn sind 18% Nettogewinn. Da sind dann ja alle Rabatte bei Zulieferern bereits eingerechnet. Der Nettogewinn bezieht sich natürlich auf das Gesamtunternehmen Apple und kann beim iPhone davon abweichen.
 
@SteffenB:
Doch, du übersiehst etwas sehr entscheidendes.
Die meisten Unternehmen sind froh wenn sie 20-25% Marge haben.
Geschweige denn fast 20% GEWINN!
Wo glaubst du kommt bei Apple wohl eine BARreserve von fast 2 Milliarden her?
 
@OPKosh: Mensch, Gewinne sind branchenabhängig! Es gibt Branchen, die sind schon über 1-3% Gewinn froh.

Bei den meisten Software- und Hightech-Firmen ist das anders. Und damit muss man Apple doch vergleichen und nicht mit anderen Branchen, die aufgrund der Kostenstruktur überhaupt nicht vergleichbar sind.

Margen (ca. Werte, jeweils aktuelles Quartal):

Facebook: 85%
Adobe: 85%
SAP: 70%
Google: 62%
Microsoft: 61%
Apple: 38%

Woher Apple die Barreserven - im Übrigen nicht 2 Milliarden, sondern um die 230 Milliarden - hat ist also nicht die Marge. Da kommen vor allem ein sehr viel höherer Umsatz als beim Rest mit entsprechender Marge, ein besseres Kostenmanagement und in Teilen geringere Kosten und Anlagegeschäfte als Hauptpunkte zusammen.

Zwei Beispiele im direkten Vergleich: Microsoft hat mehr Mitarbeiter allerdings nicht einmal die Hälfte des Umsatzes von Apple, sprich die Mitarbeiter stellen einen sehr viel größeren Kostenblock da, allein die Nokia-MA waren zeitweise 10% der Belegschaft). Apple ist bisher von katastrophalen Entscheidungen wie der Nokia-Deal bei MS verschont geblieben. Dieser hat MS einen hohen Kaufpreis, jahrelange Verluste in dem Bereich und Kosten für eine 5stellige MA-Anzahl und weltweite Shops gekostet. So kommt man eben nicht zu Barreserven.

Andere wie Facebook und Google gehen halt ständig auf riesige Einkaufstouren und kaufen ein Unternehmen nach dem anderen - so bekommt man auch keine großen Reserven. Dabei geht es nicht darum, welche Strategie besser ist.

Was habe ich also übersehen?
 
@SteffenB:
Ist das jetzt ein Schertz?
Du sagst man müsse darauf achten Apple mit den richtigen Unternehmen (Branchen) wegen der Kostenstrukturen vergleichen, und dann kommst du mit Softwareunternehmen daher? Unternehmen die faktisch keine Materialkosten und kaum Transportkosten (da zunehmend Downloads) haben? ;-)
 
@OPKosh: @OPKosh:
was ist denn an Google und Facebook ein Softwareunternehmen? Nur weil Google Software zum Datensammeln macht und Facebook eine Internetplattform? Und Microsoft stellt, seit vielen Jahren Hardware her und immer mehr. Und Software programmiert und vertreibt sich natürlich von alleine. Das ist sicher auch der Grund warum MS mehr Mitarbeiter hat als Apple.

Der Softwarevertrieb beginnt übrigens erst digital zu werden - einzig Adobe hat bisher darauf umgestellt.

Womit willst du Apple den vergleichen? Mit dem Fleischer um die Ecke bei Dir?
Natürlich vergleicht jeder normale Mensch Silikon Valley Unternehmen oder zumindest welche ähnlicher Couleur mit einander, oder?
 
@SteffenB:
Wie wäre es Apple mit den Unternehmen zu vergleichen gegen die sie tatsächlich am Markt antreten?
Apple ist inzwischen mehrheitlich ein Smartphonehersteller. Das iPhone macht inzwischen um die 65% von Apple's gesamten Geschäft aus!?
Wie wäre es also mit LG, Huawei, Samsung, Sony ...?

Aber hey, deine Fleischer-Analogie war wirklich richtig clever! ;-)
 
@OPKosh: das wäre eine schlechte Idee, denn keines der Unternehmen erzielt nennenswerte Umsätze mit Services oder stellt irgend welche Software her so wie das Apple tut. Apple setzt eine hohe 2stellige Milliardensumme im Jahr mit App Store, iTunes Store, iCloud, Apple Music und Software um - Tendenz stark steigend. Keines der von Dir genannten Unternehmen tut dies. Sie setzen in diesen Bereichen gar nix um.

Der Umsatzanteil des iPhones beträgt wegen oben Genanntem übrigens nur noch etwas über 56 % - Tendenz fallend.

Darüber hinaus sind all diese Firmen Mischkonzerne die - im Falle von Samsung - so ziemlich alles herstellen. Daher habe ich genau diese Unternehmen nicht als Vergleich heran gezogen, denn das wäre ziemlicher Quatsch.
 
@SteffenB:
"Der Umsatzanteil des iPhones beträgt wegen oben Genanntem übrigens nur noch etwas über 56 % - Tendenz fallend."

Leichte Fehlanalyse! ;-)
http://www.iphone-fan.de/umsatz-gewinn-apple-geschaftszahlen/

Wenn du dir die realen Zahlen bei "Services" ansiehst, siehst du, dass diese nicht der Grund dafür sind dass das iPhone auf 56% gesunken ist, da sich deren Umsatz kaum verändert hat. Im Gegenteil. deren Umsatz ist in den letzten beiden Quartalen annähernd gleich geblieben.
Deren höherer Anteil am Gesamtumsatz ist, wie der geringere Anteil des iPhones, schlicht ein mathematisches Ergebnis des iPhone-"Einbruchs" der letzten zwei Quartale. ;-)

Aber egal wie lange wir uns noch über derartige Feinheiten auslassen, Fakt ist, dass Apple über 90% des Gewinns des gesamten, weltweiten Smartphone-Marktes abgreift!?
Wie machen die das mit einem Marktanteil von gerade mal etwas um die 16%, wenn deren Margen angeblich doch gar nicht so hoch sind? ;-)
 
Jedes Jahr der selbe Driss mit den Fertigungskosten... aber stellt Euch vor, die Analysten hätten nichts zu analysieren, dann hätten wir ja gar nichts zu lesen^^
 
http://mobil.pcwelt.de/news/Samsung-Galaxy-S7-Ueber-400-Euro-Gewinnspanne-9950434.html

Ja Apple hat mehr und man kann es durchaus Abzocke nennen, aber es machen viele Anbieter so. Wenigstens einen Vergleich mit anderen Herstellern hätte man in dem Artikel bringen können... Aber dann hätte man das Hetzpotential für bestimmte Konsumenten durch den Artikel minimiert ;)
 
@606alex606: Dermaßen hohe Margen sind per se unverschämt - egal bei wem.
 
@DON666: Nein sind sie nicht. Wenn Kunden bereit sind diese Margen zu zahlen, obwohl es unzählig gleichwertige Alternativen gibt, dann ist das nicht unverschämt, sondern das einzig vernünftige! Denn auch Apple hat eine Verantwortung seinen Mitarbeitern gegenüber. Die Investitionskosten für neue Produkte, Features usw. sind teilweise so enorm hoch, dass man sich möglichst ein dickes finanzielles Polster anreichern MUSS. Nicht jede Investition wird sich nämlich später auszahlen, sodass auch hier viel Geld drauf geht. Bei Lebensmitteln gibt es übrigens Margen weit über 100%, was ich ja persönlich fast schlimmer finde.
 
@DON666:

Ich mache dir mal einen anderen Vergleich:

Auspuff ab Kat beim Freundlichen:
Material = 429,11 Euro
Arbeitskosten = 117,81 Euro

Freier Handel =
Material + Versand = 34,-- Euro
Kosten Hebebühne, 2 Stunden = 20 Euro

Und ja, man könnte nun damit kommen, das sind ja dann Billig-Ost-Produkte. Nein, aus der gleichen Produktionsstätte können auch die Teile für den Freundlichen kommen. Billig eingekauft = Enormer Gewinn, augenscheinlich, wenn du keine Werkzeuge vorhalten muss, Keine Werkstatt vorhalten muss, keine Logistik vorhalten muss.

Das, was der normale Mensch nicht sehen will und sich dann über die Preise echauffiert.

In der Regel, wenn du ein gesundes Unternehmen haben willst, darf das Produkt am besten nur um die 10 bis 20 % des VKP in der Herstellung kosten. Denn, das andere kostet dann, Werbung, Vermarktung, Lager, Büros usw.
Speziell Werbung und am Markt platzieren ist heutzutage das Teuerste.

Ich schimpfe zwar auch gerne gegen Firmen, aber, ich war auch mal selbstständig und weiß, wie schwierig es ist, erst mal sein eigenes Leben zu verdienen, speziell im Bereiche Dienstleistung und danach und dazukommend dann noch die "Geier" die ganz schnell die Hand aufhalten, weil man ja so verdient. ;-)
 
@DON666: Stimmt, was fällt Apple und Samsung ein, die einzigen Hersteller zu sein, die auch wirklich Gewinn mit Smartphones machen, die Taktik von z.B. Microsoft/Nokia ist da viel klüger!!!!!! Komisch, dass die jetzt praktisch aufgegeben wurden.
http://www.zdnet.com/article/apple-samsung-capture-all-of-industrys-smartphone-profits/
 
@theBlizz: Da erzählst du nicht wirklich was neues. Finde das Gelumpe dennoch maßlos überteuert, dafür, dass die das im chinesischen Kinderbergwerk für nen Hungerlohn zusammenklöppeln lassen.
 
@DON666: Wie praktisch jeder andere auch, so ist die Welt.
 
@theBlizz: Ja, bei Billigprodukten ist das sogar (wirtschaftlich) nachvollziehbar, aber bei dem Zeugs, das uns immer als Krone der Technik und ultranobel usw. angepriesen wird (wie z. B. sämtliche Artikel dieses irischen Steuersparkonstrukts "Apple")?

Ich weiß nicht...
 
@DON666: Mir fällt spontan kein hochwertiges Produkt mit ansatzweise vergleichbaren Verkaufszahlen ein, wofür nicht andere Menschen leiden mussten. Von Goldminen, die den Regenwald zerstören und Kinder vergiften über Textilfabriken in Bangladesh bis eben zu Elektronikfertigern wie Foxconn, ist doch im Endeffekt leider alles das Gleiche, ganz egal wie viel Fair-Trade Logos da oben kleben. Mal sehen wie sich das mit dem "Roboter-Zeitalter" ändern wird.
 
Wie bei jedem Produkt, welches gut auf dem Markt seine Abnehmer findet.. bestimmt die Nachfrage die Gewinnmarge zz. Kosten für Hard- und Software sowie laufender Kosten.. Ist doch bei jedem Gerät bzw. Produkt so, was auf dem Markt einschlägt wie eine 50 Megatonnen A-Bombe.. Diesen Verfahren lässt sich 1 zu 1 auch auf andere Firmen übertragen die gute Produkte herstellen deren Abnehmerschaft riesig ist.
 
"Letztlich bleibt dennoch eine geschätzte Gewinnmarge von rund 38 Prozent übrig - ein Vielfaches von dem, was andere Smartphone-Hersteller an ihren Geräten verdienen."

Jeder Einzelhändler, und die kleinste Eckkneipe um die Ecke die was von Selbsterhaltungstrieb versteht und überleben will, muß mit 3 3 3 rechnen. Einfach mal den Wirt fragen :-)

1/3 Wareneinsatz, 1/3 Nebenkosten, 1/3 Gewinn.

Nein, keine Apple Geräte hier weit und breit rumliegen.
 
Da reicht doch wieder ein Blick auf die Preise von Display und Akku etc. um zu sehen das das im besten Fall Endkundenpreise bei Abgabe eines Stücks sind. Apple nimmt aber gleich drölfmillionen davon ab, da kann man wie immer das Komma eine Stelle nach Links schieben!
 
und? ist doch nur ein Teil. SoC, iOS und Kamerasoftware wird im Haus entwickelt.
Anders als bei Android wo die Kosten nahezu komplett andere tragen.
Die Hersteller bedienen sich im Regal.. Cpu wird gekauft, OS kostet nix usw.
Namen draufklatschen und fertig.
Nach der Logik sollten die Geräte für den Endbenutzer nur die Hälfte kosten.
 
Und wieder zig Nutzer, die sich Apples Gewinnpolitik schön reden und andere für blöd hinstellen.
Jeder kann gerne zu viel für ein Stück Hardware ausgeben. Aber dann soll er das auch zugeben,
und nicht immer einen Großkonzern schön reden.

Die 53 Mrd. Dollar Gewinn kommen nicht von irgendwas.

Und immer diese ewigen Aufählungen mit Logistik, Entwicklungskosten, Werbung und Co.

Rechnet doch endlich mal eure Entwicklungskosten von den zugekauften Teilen wie Display und Co. weg.
An den 39 Dollar des Displays hat Apple als Beispiel keine Entwicklungskosten.

Und die Kosten von Logistik, Entwicklungskosten und Co. umgerechnet auf Millionen von Geräten sind verschwindend gering.
 
@andi1983: Richtig, 53 Mrd Gewinn kommt, wenn man ein Produkt auf den Markt wirft, für welches viele Leute freiwillig bereit sind, viel Geld auszugeben, ohne dass der Hersteller gezwungen ist, den Preis zu senken. Bravo, Du hast Marktwirtschaft verstanden. Wo genau siehst Du jetzt das Problem?
 
@andi1983: Heuchlerisch ist es das Apple ankreiden zu wollen.
Samsung, HTC, Sony, Google sind natürlich alle super wah? ;)
 
@Kiergard: Samsung lässt Kunden wenigstens die Wahl und bietet ehemalige Top-Smartphones länger zum Kauf an.

Da sich die Funktionen und Leistungen fast nicht mehr merklich ändern, kann man hier auch auf ein 200 Euro Modell zugreifen.
 
@andi1983:

Die Gewinnpolitik ist ganz normal.

Schau ich bringe dir das noch einmal rein, zum Vergleich, mit einem freundlichen Autohaus.
Auspuff ab Kat beim Freundlichen, Material = 429,11 Euro + Arbeitskosten = 117,81 Euro.

Selbstmachen, Material + Versand = 34,-- Euro, Kosten Hebebühne, 2 Stunden = 20 Euro.

Diese 34 Euro sind auch bestimmt der EKP für das Autohaus, also ein Plus von 395,11 Euro. Genauso bekommt der KFZler auch nicht die 117,81 Euro, sondern nur ein Bruchteil davon.

Aber, das Autohaus muss den Grund und Boden vorhalten, das Gebäude, die Ausstattung, die Mitarbeiter und muss darüber hinaus noch den Wasserkopf der Automarke bedienen. Das sind die Kosten.

Genauso wie bei Apple.

So und nun macht dazu der ganze Bericht noch einen Denkfehler, wie viele auch hier. Das Iphone muss auch verkauft werden in Stores und großen Ketten der Elektronikdiscounter und die nehmen das Teil nicht zum VKP, denn die wollen auch noch verdienen und müssen auch ihren Wasserkopf bedienen, mit Gewinnen.
Die nehmen nur solche Teile zum EKP und der variiert logischerweise zum VKP, ansonsten würden die Läden drauf zahlen und das tut keiner.

Wie gesagt, ich schimpfe auch gerne über diese Politik der Firmen, aber speziell wenn Menschen meinen, hach das Teil hat ja so einen Wert. Nein, das hat es eben nicht, was solche Diskussionen wie hier schön aufzeigen.
Auch übertreiben da die Firmen so nicht mit ihren Kosten, die sind schon da, aber am schlimmsten für den Wasserkopf. Für Menschen die eigentlich nichts tun für die Firma, nur abkassieren und das auf den Schultern vieler Mitarbeiter.
Und eben, wenn die Gewinne nicht stimmen, wird rationalisiert, zu Lasten des kleinen Mitarbeiters. Das genau kann man beanstanden.

Aber, ist doch schön, wenn nun doch begriffen wird, das Teil hat nur einen tatsächlichen Wert von 20 % des VKP. Das finde ich schön, für alle die so auftrumpfen.
Was dann aber wieder übel wird, wenn dieses Kultobjekt schon Kinder in der Schule brauchen um in zu sein. Das sollte unterbunden werden.
Genauso sollten einige über ihre Sprüche mal nachdenken, mit dem Slogan, "ich kann mir das aber leisten" .......... was 800 Euro zu spenden an Apple für ein 200 Euro-Gerät als realen Gegenwert :-)

Das hat doch was.
 
@andi1983: Ja, Verluste zu machen mit seinen Produkten ist in der Tat ein bisschen blöd, dafür muss man kein BWL studiert haben glaube ich, siehe Tabelle unten: http://www.zdnet.com/article/apple-samsung-capture-all-of-industrys-smartphone-profits/
 
@andi1983: Bewirb dich mal bei einer Firma mit deiner Einstellung "bloß nicht zu viel Gewinn machen"... die werden sicher ne Freude mit dir haben...
 
@Gosub2010: Wenn du meinen Kommentar verstanden hättest, würdest du erkennen, dass ich in diesem Fall aus der Sicht von einem Kunden spreche.

Mag sein, dass eine Firma so viel Gewinn wie möglich erwirtschaften will. Dass ist aber nur möglich, wenn Kunden ohne Hirn auf ein völlig überteuertes Produkt zugreifen.

Und in diesem Punkt kreise ich eben den Verstand der Käufer an.

Bei den aufgeschlüsselten Teilepreis und die Umlegung der sonstigen Kosten auf Millionen von Geräten, sollte ein Iphone nicht mehr als 350-400 Euro kosten.

Wer mehr dafür bezahlt, wirft einem Großkonzern, welches nicht einmal Steuern zahlt sein hart verdientes Geld unnötig vor die Füße.

Wer es trotzdem macht. Bitte.
 
Mann das Gelaber hier. Wollt ihr Apple jetzt ernsthaft vorwerfen, dass sie Gewinne machen oder wie? Alle die hier wieder die alte Leier vom Stapel lassen, von wegen das das ne Frechheit ist dass die Preise im Vergleich zu den Produktionskosten so hoch sind... ich wünsche keiner Firma dass ihr dort mal irgendwas zum sagen habt.
 
Dies ist nur ein Teil eines viel größeren Problems.
In der Möbelbranche ist das noch mieser, simples Beispiel: Komplettbüro 4500€, mein Preis beim Hersteller 1500€, nehme Ich jetzt da nochmehr geht der Preis nochmal runter.Für 1500€ stellt mir die Firma das vor die Tür, oder beim Kunden, ich komme und baue das auf.Und weil Ich nett bin erzähl ich dem Kunden noch was er für ein toller Kunde ist, und gebe ihm einen Rabatt von 500€, der freut sich und Ich lach mich tot an meinen 3000€ Umsatz, davon sind dann grob 2000€ Gewinn.
Für die die es interessiert 99% aller, ALLER Möbel werden in Polen für lau hergestellt.

Das Problem ist eben der Kapitalismus, ALLES kommt aus Asien, Indien oder Nordostrussland.
(Textilien, Schuhe etc.)

Zur Erklärung:
Damals vor der Wende, ging es Westdeutschland sehr gut, Lebensstandart 9/10,
denn wir Ossis haben für euch Wessis jeden Scheiss hergestellt, zu Dumpinglöhnen, teilweise im Knast.
Darum konnten alle Wessis so toll und superduper leben.Hohe Löhne & Billige Importe.
Dann kam die Wende, wir Ossis wurden integriert, was aber nicht geklappt hat da wir mit 16 millionen Menschen zu viele waren um den damaligen Lebenstandart zu halten, der Angleich hat nie funktioniert,
heute lebt Deutschland auf 7/10 (vereinfacht dargestellt)
Also ist Ikea & Co immer weiter gezogen, weg von der EU und dem Mindestlohn.
Die sind fast einmal rum auf der Erde.
Und jetzt kommen nochmehr Menschen hierher, lol, das wird nie funktionieren.
Wir werden total absacken auf zweite Welt Niveau.
 
@Ehrenfried: (uih und sofort gibt es Minus)

Ist aber leider so wie du beschreibst, im Osten ausbeuten und dann sich wundern, dass die hier her wollen. Irgendwo Krieg spielen, USA ./. Russland ./. Nato im Endeffekt und sich wundern, dass dort die Bevölkerung die Flucht ergreift.

Tja, und unser System braucht einen gleichen Geldmarkt, damit es nämlich einen Zuzuzugewinn gibt. Das Geld seinen Wert behält. Einen Zuzugewinn aber bei Menschen, die für ihren Zuzuzugewinn keine Leistung erbringen. Das Geld quasi nur auf dem Papier erwirtschaften.
Das ist unser Übel, denn das Geld, fehlt unten, die für oben erwirtschaften. Unten, ist aber die breite Masse, die sich das nicht mal mehr erlauben können, nicht mal mehr ansatzweise, was sie selbst noch herstellen.
Man nennt es auch das Totdrehen der Kapitalismusspirale.

Eine gesunde Marktwirtschaft ist was anderes.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Apple iPhone im Preisvergleich

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles