Verbraucherschutz NRW gegen Amazon Dash - nun geht es vor Gericht

Anfang des Monats hatte es sich schon angekündigt, nun geht die Verbraucherschutzzentrale Nordrhein-Westfalen gerichtlich gegen Amazons Bestellbutton Dash vor. Auf Änderungen nach einer Abmahnung wollte sich der Online-Riese nicht einlassen, nun ... mehr... Amazon, Amazon Prime, dash button, Amazon dash buttun Bildquelle: Amazon Amazon, Amazon Prime, dash button, Amazon dash buttun Amazon, Amazon Prime, dash button, Amazon dash buttun Amazon

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Die Verbraucherschützer tun ja gerade so, als würden sehr unwissende Menschen diesen Button nehmen.

Der Button kann den Preis & die Verfügbarkeit nun einmal nicht anzeigen. Wenn ich das wissen will, dann kann ich gleich das Smartphone auspacken & dort bestellen.

Wer den Button kauft, der will es einfach haben. Einfach drücken & das wars. Wenn ich es im Supermarkt einfach haben will, dann gehe ich in nur einen Supermarkt & kaufe dort alles. Auch wenn das Waschmittel dort 20% teurer ist als 100m weiter im anderen Supermarkt.
 
@Blubbsert: Was machst Du, wenn Du das Waschpulver per Button bestellst weil Du es dringend brauchst, und Amazon hat den Preis von 7,99 auf 13,99 angehoben? Da Du es ja dringend brauchst und nicht erst zurückschicken und im Supermarkt neu kaufen willst, wirst Du den Preis bezahlen. Genau darum sind Preistafeln an Tankstellen Pflicht, wenn Du erstmal an der Säule stehst und siehst das es zu teuer ist, siegt die Bequemlichkeit. Wir haben eine Pflicht zur Auszeichnung des Preises, und wenn das jemand auszuhebeln versucht, gehört er abgemahnt.
 
@Besenrein: Ich könnte mir ja rein theoretisch die promt verschickte Bestellbestätigung anschauen und so sehen, dass mich das Waschpulver 13,99€ kosten würde und die Bestellung direkt stornieren. Und weil ich das Waschpulver ja so dringend brauche kann ich mir entweder direkt ein anderes bestellen, oder aber dann zum nächsten Supermarkt gehen/fahren/fliegen/schwimmen.

Aber das geht ja nicht. Will's ja einfach haben. Also schaue ich gar nicht mehr meine E-Mails nach und wart einfach ab, was passiert *schulterzuck*
 
@RebelSoldier: Wofür gibts denn dann bitte diesen ach so Zeit sparenden Dashbutton, wenn man dennoch alle naselang unsicher ist, ob man nicht doch besser hinterherhechten und nachverfolgen und somit Zeit investieren sollte, da dem ganzen einfach nicht vertrauen kann ? Oder ist der nur für Leute die im Lotto gewonnen haben und denen es daher schlicht wurstegal ist, ob alleine das Produkt auf einmal 3 Euro mehr kostet und ob noch zusätzlich Versandkosten obendrauf kommen ?
Egal auch, ob evt. der Hersteller davon auf einmal 150 ml weniger reinfüllt, es aber immernoch für den alten Preis verkauft ?
Die schnell schnell haben Gier darf das alles übertünchen ?
Davon ab solltest du evt. auch berücksichtigen, das jenachdem das bestellte Produkt schon dreiviertels bei dir ist, bis jemand bei Amazon oder einem Dritthändler deinen Stornowunsch überhaupt ließt. Siehe die übliche Amazoninfo, das du doch bitte 3 Tage Zeit zugestehen mögest, innerhalb derer jemand "erst" seine Mails gelesen und beantwortet haben kann / darf. Und du somit entweder direkt oder nach 3 - 4 Tage ungeöffnet aufbewahren zurückgehen lassen musst. Bis was anderes oder neues oder billigereres da wäre....weitere 2..3 Tage warten ?Ist glaub ich nicht jedermans oder jederfraus Sache, so lange keine Wäsche waschen zu können..
Auch wenn es faktisch nicht ganz passt, aber gabs hier bei WF nicht letztens ne News darüber, wie und vor allem das Amazon auf ZU gehäuftes was wieder zurück gehen lassen "reagiert" ?
 
@DerTigga: man muss nicht im Lotto gewinnen, um es sich etwas Bequemlichkeit leisten zu können und nicht wegen jedem Cent ne halbe Stunde seines Lebens zu opfern. Der Button ist nur für Prime-Kunden und die zahlen so weit ich weiß keine Versandkosten.
 
@DerTigga: Ich kann dein Problem nicht nachvollziehen. Man kauft sich diesen Button bewusst, um einfach und schnell ein bestimmtes Produkt, was man sowieso immer kauft, nachzubestellen.

Danach erhält man eine E-Mail mit der Bestellbestätigung. Auf dieser sieht man direkt, ob das Produkt zu einem normalen Preis abgerechnet würde (+/- Preisschwankung) und ich kann sofort erkennen, ob es jetzt plötzlich ZU teuer ist, oder nicht. Wenn es zu teuer ist, kann ich es sofort in meinem Amazon-Konto stornieren. Da wird dann gar nichts erst versendet. Und da der Storno systemseitig automatisch erfolgt, passiert da auch nichts.

Wenn ich mir natürlich erst mal 5 Tage Zeit lasse, bis ich ggf. mal nachprüfe, sieht das anders aus. Da kann dann aber Amazon auch nichts zu.

Deine Ausschweife oben lassen vermuten, dass du noch nie etwas bei Amazon bestellt hast. Sonst wüsste ich nicht, wie du auf solche Fantasien kommen könntest (mal angenommen, du trollst nicht einfach nur rum).
 
@Link: Ich bin kein Prime Kunde und habs auch nicht vor.. aber ich stelle mir grade die Frage, inwieweit nicht doch Versandkosten anfallen, sofern man unterhalb eines gewissen Betrags bleibt..
Ich meinte auch nicht leisten können, sondern sich leisten wollen.
 
@RebelSoldier: Keine Ahnung wie du es wohl schaffst, zusammenvermutet zu kriegen, das ich noch nie bei Amazon.... *lachen muss
Ich kann mich auch nicht dran erinnern, das ich was davon schrieb, das man es nicht nach kontrolliert kriegen KANN..sondern davon, das man es MUSS, um mindestens (s)ein Unsicherheitsgefühl oder unerwünschte Folgeerscheinungen beseitigt oder zumindest minimiert zu kriegen ?
 
@DerTigga: Prime Mitglieder zahlen auch für 1 EUR keine Versandkosten.
 
@Stefan1200: Okay, danke für mir das nachschlagen müssen ersparen ;-)
 
@DerTigga: Ich zitiere dich mal: "Davon ab solltest du evt. auch berücksichtigen, das jenachdem das bestellte Produkt schon dreiviertels bei dir ist, bis jemand bei Amazon oder einem Dritthändler deinen Stornowunsch überhaupt ließt."

- Dazu habe ich oben schon was geschrieben.

"Und du somit entweder direkt oder nach 3 - 4 Tage ungeöffnet aufbewahren zurückgehen lassen musst. Bis was anderes oder neues oder billigereres da wäre....weitere 2..3 Tage warten ?"

- Wenn etwas nicht verfügbar ist, und daher nicht bestellt werden kann, zeigt dir das a) der Button schon direkt an und b) kann man dann direkt etwas anderes nehmen oder c) in den nächsten Supermarkt fahren.

Und zum 3-4 Tage ungeöffnet aufbewahren bis zurückgehen: Wenn man die Bestellung direkt storniert, muss man nichts 3-4 Tage ungeöffnet aufbewahren, da es einem gar nicht erst zugeschickt wird.

Darüber hinaus müsste man es generell nicht, da du bei Amazon - wenn du etwas zurückschicken möchtest - direkt die Versandetiketten ausdrucken kannst.

Und noch mal ganz generell: Für mich ist es eine Selbstverständlichkeit, mir die Bestellbestätigung noch einmal kurz anzuschauen, ob wirklich alles korrekt gelaufen ist oder ggf. um etwas zu sehen was ich bei der Bestellung tatsächlich übersehen habe (z.B. eine lange Lieferzeit). Das ist kein "hinterherhecheln", wie du es betitelst, sondern ein ganz normaler Vorgang.

Und da gerade bei so einem Button mir bewusst ist (!), dass ich den aktuellen Preis nicht auf dem Button sehen kann, schaue ich mir die Bestellbestätigung erst recht an.

Das ist ganz normaler Menschenverstand und eine Sache, die nicht mal 15 Sekunden Zeit kostet. Also bitte, wer das nicht auf die Kette kriegt... sorry, aber der sollte gar nichts alleine bestellen dürfen im Internet.
 
@Stefan1200: Du zahlst aber auch nur dann keine Versandkosten, wenn du Produkte kaufst, die für Prime gekennzeichnet wurden. Also generell keine Versandkosten zahlen ist so nicht richtig.
 
@RebelSoldier: Im Punkt der Verfügbarkeit eines Produkts gibts zumindest im Webshop in aller Regel die Auswahl, es / etwas von Amazon direkt beziehen zu wollen oder eben von einem Zweit oder Drittanbieter. Womit sich die Frage stellt, ob Amazon im Fall der Knopfdruckfälle so kackfrech wäre, etwas als NICHT lieferbar zu behaupten, bloß weil sie es nicht selber am Lager haben, sondern es "nur" ein Zweit oder Dritthändler hat, oder ob sie auch so jemandem ein liefern "dürfen" erlauben bzw. möglich machen würden.
Sollte sich also rausstellen, das solch ein Knopfdruck sehr wohl und gradezu selbstverständlich bei einem solchen anderen Lieferanten ordert, dann kannst du deine ach so tolle blitzschnell Stornotheorie in die Tonne hauen. Jedenfalls spricht da sämtliche von mir bisher gemachte Amazonerfahrung dagegen, das es, wie du scheints behaupten möchtest, lockerflockig leicht schaffbar ist, da noch rechtzeitig vor einem "..wurde grade / schon versendet" zu intervenieren bzw. zu stoppen.
Das sich die von mir genannten 3..4 Tage ungeöffnet auf das abwarten müssen einer (hoffentlich) noch kommende, Mailmäßigen Reaktion eines solchen Zweit / Drittverkäufers bezieht, was denn dessen Meinung nach nun im Punkt Storno geschehen soll und nicht aufs generelle zurücksenden KÖNNEN, ist doch wohl klar ?
Was ich nun allerdings zugegeben nicht überprüft habe, ist: ob es so ist, das es bei diesem Button eine 100% Prime Bindung gibt und das es dadurch zwangsweise so ist, das jeglicher Zweitverkäufer vollautomatisch raus / außen vor ist = ein Knopf drückender Kunde (in meinen Augen) verarsch..wird, indem eine nicht verfügbar Behauptung untergejubelt kriegt...
 
@DerTigga: Meine bisherige Amazon-Erfahrung (bin inzwischen schon seit 2006 Kunde) ist so: Ich bestelle einen Artikel, dieser wird erst einmal als "Bestellung in Bearbeitung" (oder so ähnlich) im Kundenkonto angezeigt, bis der Status irgendwann später - meist zwischen 15 Minuten und einigen Stunden, je nach Tageszeit - auf "Versand wird vorbereitet" geändert wird.

Bis dies geschieht kann ich jede Bestellung - egal ob bei Amazon direkt oder bei einem Unterhändler - ohne Aufwand stornieren. Button anklicken, Stornierung bestätigen, fertig.

Sobald die Ware einmal unterwegs ist - das sagte ich aber auch weiter oben bereits - kann man natürlich nicht mehr stornieren. Aber die Ware wird nicht sofort auf den Weg gebracht, so dass man immer noch genügend Zeit hat einen Storno unkompliziert und einfach durchführen zu können.
 
@RebelSoldier: Da habe ich andere Erfahrungen gemacht als du. Bestellung Sonntags vor Mittag getätigt, 5 Std später mit Amazon telefoniert, das ich stornieren möchte. Mail von Amazon an jenen Zweithändler habe ich in Kopie und etwa 3 minuten nach dem Telefonat erhalten. Inhalt in etwa: .. das ich drum bitte zu stornieren bzw. der mich bitte kontaktieren möge. Dienstag drauf war die Ware hier und ich habe selbst jetzt, also über 2 Wochen danach, noch keine Rückmail bzw. einen irgendwie gearteten Kontaktaufnahmeversuch jenes in Hamburg ansässigen Händlers erlebt. Da erzähl mir noch einer was von sauber, schnell und unkompliziert funktionierendem Storno bei Amazon..
 
@RebelSoldier: Das ist korrekt, halt sobald von Amazon geliefert wird. Allerdings muss man sich bei den normalen Mainstream Produkten echt anstrengen bei Amazon ein Artikel zu finden, das nicht im Amazon Lager liegt (zumal ja sogar viele Marketplace Händler von Amazon liefern lassen).

Aber du hast recht, die vier Worte (bei Lieferung durch Amazon) haben in meiner Antwort gefehlt. ;)
 
@RebelSoldier: Dann macht der Button aber auch keinen Sinn mehr, wenn man die Bestellung direkt prüfen muss.
Und was man kann und was man nicht kann, ist eh irrelevant.
Wichtig ist, was das Gesetz sagt und das sagt eindeutig, dass der VERBINDLICHE Preis VOR dem Kauf mitgeteilt werden MUSS!

Einfach ist in diesem Fall schlicht illegal!

Der Button macht nur dann Sinn, wenn das Produkt immer zum selben Preis angeboten werden würde (für Nutzer des Buttons). Wenn man diesen einmalig vorab bestätigt, wäre es auch rechtlich kein Problem mehr.
Ansonsten müsse der Dash Button um eine Preisanzeige ergänzt werden und der Button selber mit einem Text ala "Bei Druck kostenpflichtig kaufen!" (denn so ein Hinweis ist bei Online Bestellungen auch schon seit einiger Zeit gesetzlich vorgeschrieben!
 
@Scaver: Über Sinn und Unsinn eines Aufdrucks "Kostenpflichtig Kaufen" bei einem Button den ich mir extra zum Zwecke des einfachen Bestellens kaufe, möchte ich jetzt nicht streiten. Das kann jeder für sich selbst beurteilen (unabhängig von der Rechtslage).

Was den Preis angeht stimme ich dir zu. Meine Aussage war einzig, dass ich diesen Preis eben beim Erhalt der Bestellbestätigung direkt kontrollieren und, falls er unerwartet hoch sein sollte, den Artikel direkt stornieren könnte.

Das es sinniger wäre, diesen vor der Bestellung anzuzeigen, ist natürlich eine Selbstverständlichkeit. Da der Button ja ohnehin mit der Amazon-App fürs Handy gekoppelt werden muss, könnte man dies über einen Warenkorb lösen. So könnte dann die Bestellung vom Handy aus bestätigen.
 
@Besenrein: Ist die Auszeichnungspflicht nicht Laufe der Reform des Rabattgesetzes entfallen? Im Schaufenster brauchen zumindest keine Preise mehr an den Produkten stehen, dessen bin ich mir sicher.

Lösung: Der Knopfdruck bewirkt eine Rückfrage auf dem Smartphone und diese kann bei Bedarf mit einem Haken auf "immer ungefragt ausführen" deaktiviert werden.
 
Hier macht sich der Verbraucherschutz einfach lächerlich.
 
@kkp2321: Und warum?
 
@mirkopdm: Weil hier nichts zum Schaden der Verbraucher angepriesen wird.
 
@kkp2321: .. aber nur deiner Meinung nach.
 
@kkp2321: Nö. Es macht dir also nichts aus, wenn Du auf den Button drückst und das Waschmittel auf einmal 30 € statt sonst 7 € kostet?
 
@Scaver: Man bekommt bei Amazon immer eine Benachrichtung wenn sich der Preis verändert, im Abo.
 
@mirkopdm: Man *kauft* sich einen Amazon-Bestellbutton, der auf Knopfdruck ein selbst eingestelltes Produkt bequem bestellen soll.

Der Verbraucherschutz beklagt: der Bestellknopf löst bei Drücken eine Bestellung aus! Er macht also was er soll.... Frechheit!

;)
 
@tomsan: Blioß gut, das es noch keinen Hackerangriff gab und der Knopfdruck die eigene Exekution bestellt ? :-P
 
@DerTigga: Dash-ception! Bestellbuttons bestellen Bestellbuttons die sich selbst bestellen :)
 
@tomsan: Nein, das wird so nicht beklagt. Beklagt wird, dass der Nutzer den Preis bei Bestellung nicht prüfen kann und vielen Nutzern ggf. nicht klar ist, dass sie verbindlich bestellen und sich das Zeug nicht erst in den Warenkorb legen.
 
@Scaver: also diese "vielen Nutzer" die den Bestellbutton kaufen ist nicht klar, dass der bestellt?! Gewagte These.

Zum Preis: ist denn erwiesen, dass Amazon hier wirklich gravierend schwankt? Oder sind diese Produkte eh preisstabil? Kondom, Katzenfutter... kann mir schon vorstellen, dass es dort keine täglichen Schwankungen gibt.

Wie zB bei Dolce Gusto Kapseln (die es nicht auf Knopfdruck gibt, aber ich mal als Bsp auf meinen Haushalt aufführe): überall quasi gleich teuer... ab und an mal in der Werbung. Zuhause Kapseln leer? Kein Angebot gesehen? Knopf!

Viele nutzen ja auch das Sparabo und haben da auch recht stabile Preise.

...nicht falsch verstehen:
Würde so ein Knopf auch nicht zum Einkaufen nutzen. Aber verbieten würde ich diesen Knopf auch nicht.
Vor allem weil ich einen vorbestellt habe, der gerootet mit meinen Hue System kommunizieren soll ;)
 
@tomsan: Gewagte These? Belegte These. Es ist dne Leuten ja nicht mal klar, dass wenn sie Sachen auf Webseiten in den Einkaufswagen legen und den ganzen Vorgang durch klicken, am Ende tatsächlich kostenpflichtig kaufen.
Nicht umsonst wurde das Gesetz geschaffen, dass der Hinweis zum kostenpflichten Kauf vorhanden sein muss und bei fehlen der Kauf nicht rechtsgültig ist.
Dem gingen etliche Beschwerden genau deswegen voraus, gefolgt von etlichen Untersuchungen dazu und am Ende stand die gesetzliche Pflicht.

Zum Preis: Ja, den für Dash Nutzer gilt der normale Amazon Preis und der kann, je nach Produkt ziemlich stark schwanken (muss nicht, kann aber).
Davon ab ist das rechtlich aber egal. Selbst wenn der Preis sich niemals ändern würde, müsste er laut Gesetz VOR dem Kauf JEDES MAL erneut angezeigt werden.

Es geht ja auch nicht um den Knopf generell. Es geht darum, wie der Knopf in der jetzigen Form ist bzw. arbeitet.
Ich habe es schon 2 oder 3 mal geschrieben... ergänzen um eine anzeige des Preises (durchaus machbar) und einen Hinweis auf den runden Knopf drucken, dass beim Drücken ein kostenpflichtiger Kauf ausgelöst wird und das Ding wäre nicht mehr zu beanstanden.

Und immer bedenken. Hier geht es um ein Gerichtsverfahren. Logik und Co. darf nicht beachtet werden, sondern alleine geltendes Recht.
Und das schreibt beide Hinweise (zum verbindlichen Preis und kostenpflichtigen Kauf) bei Online Käufen und dies ist nun mal ein Online Kauf, ausnahmslos vor!
 
@Scaver: "Gewagte These? Belegte These. Es ist dne Leuten ja nicht mal klar, dass wenn sie Sachen auf Webseiten in den Einkaufswagen legen und den ganzen Vorgang durch klicken, am Ende tatsächlich kostenpflichtig kaufen. Nicht umsonst wurde das Gesetz geschaffen, dass der Hinweis zum kostenpflichten Kauf vorhanden sein muss und bei fehlen der Kauf nicht rechtsgültig ist."

Naja, aber der 1-click-Botton auf der Homepage führ ja auch direkt zum kauf. Nix Einkaufswagen.

Dein Vorschlag mit der Preisanzeige ist nett, why not... obwohl das wohl die wenigsten dann vom Kauf abhalten würde.

Tja, der Knopfaufdruck wäre wohl ne Lösung.
Diese rote Diode, die den Kauf anzeigt reicht wohl nicht.

Ob das aber nun den *öh* geistig Seichteren nun wirklich hilft?
Ich meine, die kaufen einen Knopf, der einen Kauf auslösen soll beim Drücken. Diesen müssen Sie ja auch noch einstellen. Das nun ein Drücken ein Ärgerniss verursacht, welches zu verhindern wäre mit einen Aufdruck?!

.... von mir aus :)

Mit den Gerichten und der Rechtssprechung hast du natürlich völlig recht :D
 
so ein Schwachsinn, das Dingen gibt es nicht als kostenlose Dreingabe dazu um mehr Kunden zu locken, es ist Teil das man sich bestellt um es z.B. einfacher zu machen. Na,ja vielleicht schauen sich die Verbraucherschützer ja dann auch mal Pizzadienste an, weil da gibt es nach Anruf auch meist eine bezahlungspflichtige Leistung :-)
 
@teufler: Beim Pizzadienst weißt Du aber, was Du bestellst, wie viel Du bestellst und, worum es hier geht, WAS ES KOSTET!
Das weiß man bei dem Button nicht, da sich die Preis permanent ändern auf Amazon und das gilt auch für die Dash Produkte.
 
@Scaver: Von mir aus könnte auch mein [Pizzaladen meiner Wahl] einen Button rausbringen, der eine 1-click Bestellung für [selbst gewähltes Produkt und Menge] auslöst und liefert.

Wenn sich nun jemand x-mal die Woche zu unterschiedlichen Zeiten, wenn er nach Hause kommt, IMMER eine Pizza mit doppelt-Salami+Knobi bestellt, und die Pizza-Bude so n Knopf anbietet => warum nicht nutzen?

Preisänderungen? Naja, kommen ja nun auch so vor.
Bestelle selten, aber kann nun gut sein, dass mein Curry-Huhn in meinem Flyer noch 7,90 gekostet hat, nun aber an der Tür 8,20 Euro verlangt wird, weil ich nicht den neusten Flyer hatte.

Und wenn mich sowas nervt oder zu oft passiert=> dann habe ich auch das Recht den Laden zu meiden. Oder halt ins Internet schauen. Und dann nicht mich Button/alte Flyer nehmen.
 
@tomsan: Ich kann verstehen dass viele denken, was soll der scheiß. Aber Fakt ist, das Gesetz verbietet es, bzw. verlangt hier noch 2 Sachen, die nicht erfüllt werden.
Wie immer man es sehen mag... Gesetz ist Gesetz und daran kann auch ein Gericht nichts ändern.
Und schaut man sich die Entstehung des Gesetzes an (das es noch gar nicht so lange gibt), dann versteht man schnell, wieso es das Gesetz gibt (und ja, da fasst man sich an den Kopf, dass das Gesetz DESWEGEN nötig war... Dummheit der Menschen).

Wenn Du nicht den neusten Flyer hattest, dein Problem. Allerdings bist Du auch dann nicht zur Abnahme verpflichtet!

Wenn es keinen neuen Flyer gibt darf der Pizzabote an der Tür keinen anderen Preis verlangen. Der Flyer ist Werbung, deine Bestellung ein Angebot zum Kauf aufgrund der Konditionen in dieser Werbung. Die Lieferung ist die Annahme deines Angebotes.
Eine Preisänderung müsste dann schon am Telefon erfolgen.

Sollte dies erst an der Tür erfolgen, bist du rechtlich nicht zur Abnahme zu dem neuen Preis verpflichtet. Der Pizzabote kann sich dann entscheiden, dir die Ware zum Preis im Flyer zu überlassen oder das Ganze wieder mit zu nehmen und in die Tonne zu kloppen!

Tja das Problem deiner letzten Aussage. Das sieht der Gesetzgeber anders. Nicht der Anbieter hat die Wahl und der Kund kann ja woanders hin gehen, sondern der Anbieter hat sich im Sinne des Kunden (und der Gesetze) zu verhalten!
Wenn so etwas, wie mit der Pizza, wenn der Preis zu oft abweicht, hat man daraus sogar einen Rechtsanspruch auf Schadensersatz (z.B. wenn keine neuen Flyer heraus gegeben werden). Ebenfalls kann der Pizzadienst abgemahnt und ihm Geldstrafen auferlegt werden deswegen.
 
@Scaver: ...das Amazon-Paket kannst Du aber auch verweigern ;)

*grübel*
OK, Preisüberraschungen könnte Amazon mittels eines "max. Preis oder weniger" verhindern.

Ähnlich halt dem automatisch Sparabo.
 
Kann man mit dem Dash-Button eigentlich auch Persil kaufen?
 
@gandalf1107: Nein, weder Persil noch Dash, nur Ariel. ^^
 
@gandalf1107: Die Marke gibt es nicht per Knopfdruck. Nur mit einem Persilschein.
 
Ich verstehe nicht ganz, wo die Verbraucherschutzzentrale NRW das Problem sieht. Nach dem Kauf eines solchen Buttons muss der Kunde erst einmal festlegen, welches Produkt beim Betätigen des Knopfes gekauft werden soll. Bei diesem Schritt erfährt dann der Kunde auch alle Details zum Produkt. Abgesehen davon wird er auch benachrichtigt, sobald ein Kauf über den Button getätigt wurde und es wird verhindert, dass weitere Bestellungen aufgenommen werden, sofern die vorherige Bestellung (sofern eine vorliegt) noch nicht geliefert wurde. Dazu kommt noch, dass der Kunde alle Produkte die über den Button bestellt wurden, kostenlos stornieren bzw. zurückschicken kann.
 
@Anluin: Im Prinzip geht's denen wohl primär auch darum, dass man so dazu verleitet wird, einfach das Zeugs über den Button nachzubestellen, ohne dabei jemals wieder andere - eventuell auch günstigere - Anbieter in Betracht zu ziehen. Amazon ist da schon ziemlich schlau, was Kundenbindung angeht, denn wieviele Kunden checken wirklich jedes Mal nach Betätigen des Buttons, ob das nun wirklich ein "guter" Kauf war? Ich kenne das jedenfalls von mir selbst, und weiß, dass ich fauler Hund das bestimmt einfach so nutzen würde, ohne groß nachzudenken. Und damit beeinflusst Amazon durchaus entscheidend den Markt in Richtung Monopolstellung. Man sollte das definitiv nicht als vollkommen harmlos abtun.

Und ganz ehrlich: wer macht sich die Mühe, das Waschmittel oder die Präser wirklich zurückzuschicken? Auf das Gedöns hat doch niemand Lust.
 
@Anluin: Es geht darum, dass man direkt VOR dem Kauf nicht sieht, was das Produkt kostet.
Und das schreibt der Gesetzgeber vor. Ob das richtig, falsch, gut, schlecht oder hier unnütz, unwichtig oder dem Kunden schlicht egal ist... es ist geltendes Recht und das ist ohne jede Ausnahme (da das Gesetz und die Rechtsprechung hier keine Ausnahmen zulassen) einzuhalten!

Wie oben schon geschrieben, müsste der Button um eine Preisanzeige ergänzt werden, der den Verbindlichen Kaufpreis zum Zeitpunkt des Kaufes (Drücken des Knopfes) anzeigt.
Dazu ein Hinweis auf den Button, dass bei Druck ein kostenpflichtiger Kauf ausgelöst wird, und das ding wäre wieder sauber.
Aber so wird das Gericht das Ding zu 100% kassieren!
 
Hab ich das richtig verstanden? Der Verbraucherschutz verklagt ein Unternehmen, weil ein Produkt genau so funktioniert wie beworben?
 
@Jazoray: "Bei Dash fehlt der klare Hinweis, dass man mit dem Drücken des Buttons einen kostenpflichtigen Kauf eingeht, so der Verbraucherschutz." - Dieser Satz sagt doch wohl alles.
 
@RebelSoldier: Wer sich den Button bestellt, wird wohl wissen, was man mit ihm anstellt, wenn man auf den Button drückt.
 
@iWindroid8: Das interessiert aber den Gesetzgeber nicht. Der Gesetzgeber hat klar festgelegt, dass dieser Hinweis bei ALLEN Onlinebestellungen auf dem Bestell Button zu stehen hat!
Und das gilt nicht nur für Webseiten oder Apps, sondern auch für Physische Geräte, die den Bestellvorgang online auslösen!
 
Sommerloch-Endphase. Nicht nur in der Politik eine gern gesehende Zeit. Nachdem alle Urlaubstage weg sind, nochmal was für den Frust tun.
 
Eigentlich hat Amazon doch alles richtig gemacht. Erst ein Artikel im Postillion, jetzt die Verbraucherschützer, die sich darüber aufregen. Nur darüber habe ich von diesem neuen Button überhaupt erst erfahren. Bei Amazon selber habe ich dazu noch keine Werbung gesehen und trotzdem kenne ich den Button jetzt ;)
 
Zugegeben wenn Amazon sich schon die Mühe macht und so ein Ding entwickelt dann kann Amazon noch ein paar Cents investieren um evtl mithilfe einer LED Anzeige den aktuellen Preis für den ausgewählten Artikel anzuzeigen was allerdings wieder zulasten des Akkus ginge und wahrscheinlich dann ein halbes handy dort hängen würde also einfach kaufen so wie es ist oder lassen... Interessant finde ich allerdings; die Dinger sind doch ziemlich neu... Wie lange gibt es die jezt erst? Zwei Wochen vllt auch drei? Und der Verbraucher Schutz will sechs Wochen auf einen über den dash Button bestellten Artikel gewartet haben? ?
 
@Leo95: nicht "gewartet". Das war die Bestellbestätigung.
 
die dash buttons verweisen ja sowieso nur auf die teuersten Marken die nachweislich nicht besser sind als billigere (die zudem aus der gleichen Fabrik kommen) zB ariel, die Idioten die sich das freiwillig per Knopfdruck holen merken dass eh nicht wenn es mal paar Euro teurer ist.
 
@neuernickzumflamen: Ich vermute, die "Idioten" kaufen die selben Produkte bisher auch bereits. Insofern ist der Button zumindest was das Produkt selbst angeht kein fieses "ab jetzt kaufst Du teurer"-Teil.

Jemanden als "Idiot" zu bezeichnen, nur weil er sich - aus welchen Gründen auch immer - beispielsweise Ariel statt ein Waschmittel der Hausmarke des Discounters kauft, halte ich für ziemlich vermessen. Da gewinnt "Idiot" ja bald die Bedeutung "Jemand, der irgendetwas anders macht als man selbst".
 
@FenFire: naja 2 Hersteller (Henkel & Unilever) und trotzdem 20 verschiedene Waschmittel im Regal, wer darauf einfällt ist mehr als ein Idiot!
 
@neuernickzumflamen: und du meinst es ist nicht möglich, dass ein Hersteller mehrere unterschiedliche Produkte für verschiedene Marken produzieren kann?
 
@FenFire: "Da gewinnt "Idiot" ja bald die Bedeutung "Jemand, der irgendetwas anders macht als man selbst"." - Im Internet gang und gäbe.
 
Wenn ich hier so manchen Kommentar lese muss ich mich schon fragen ob diese Personen auch nur ansatzweise das BGB kennen und/oder in der Schule im WISO Grundkurs aufgepasst haben.
 
@marcol1979: Wo findet denn der Hellseherkurs statt, in dem man lernt hellzusehen, was du da grade wieso und warum wie siehst / einstufst, 'hinter' deinem "Kommentar" ?
 
"So beklagte die Verbraucherzentrale NRW schon kurz nach dem Start des Bestellknopfs die fehlende Transparenz für den Kunden. Bei Dash fehlt der klare Hinweis, dass man mit dem Drücken des Buttons einen kostenpflichtigen Kauf eingeht, so der Verbraucherschutz."

Aber der Kunde KAUFT doch extra den Knopf und muss den SELBST einstellen.

Dann bestellt der Bestellknopf das eingestellte Produkt auf Knopfdruck 1x; erst wenn ausgeliefert neue Bestellung möglich. "Feedback" gibt es sicherlich auch per Mail oder im Account zu sehen.

Wehe der Verbraucherschutz schaut sich Türklingeln an:
Dort steht auch nicht dran, dass es klingt, wenn man draufdrückt!
 
So ein Quatsch. Wenn ich das Ding installiere, weiß ich doch das ich mit einem Knopfdruck etwas bestelle!
Dann müssten ARD und ZDF ja schon verboten sein. Denn da muss ich bezahlen ohne irgend einen Knopf zu drücken, geschweige denn es überhaupt zu sehen!
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