Musikindustrie wirft YouTube vor, Hauptquelle für Piraterie zu sein

Google und vor allem dessen Videoplattform YouTube sind natürlich keine neuen Ziele der Musikindustrie, zuletzt haben die Plattenfirmen und ihre Branchenorganisationen die Gangart verschärft und den Internet-Riesen scharf attackiert. mehr... Google, Youtube, Youtube Video, Taylor Swift Bildquelle: YouTube/Taylor Swift Google, Youtube, Youtube Video, Taylor Swift Google, Youtube, Youtube Video, Taylor Swift YouTube/Taylor Swift

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Déjà-vu? ......ach ne.... dachte schon wieder an die GEMA ;)
 
"Demnach wird YouTube genutzt, um mit Tools oder speziellen Webseiten die online angebotene Musik lokal als MP3s abzuspeichern."

Erinnert mich an früher als man als Schwerstkrimineller einfach mit einem Kassettenrekorder die Charts, wenn sie im Radio kamen, raubkopierend auf Band mitgeschnitten hat und dann später auf dem Schulhof damit gedealt hat immer mit der Gefahr im Nacken das einen das SEK hochnimmt...

Also echt, mich würde mal interessieren welchen Stoff die so nehmen ?
 
@marcol1979: ich kann dir nur voll und ganz recht geben, dabei sollte die Musikindustrie glücklich sein das es solche Plattformen überhaupt gibt, nie haben sie mehr umgesetzt, aber was mich wundert ist dass in dem Zusammenhang das Radio nicht auftaucht, wo man nach wie vor seine Musikstücke (inzwischen digital) aufnehmen kann, oder ist das mir der Rundfunk(zwangs)abgabe bereits gedeckelt? Ich mein für das Internet zahlen wir ja auch schon diese Gebühren.
 
@teufler: Die Radiosender zahlen an die entsprechenden Rechteverwertungsgesellschaften. Das hat mit den Rundfunkgebühren nichts zu tun, Privatsender haben davon nämlich nichts. Und Du zahlst (in D) mit jedem Rohling, jeden USB-Stick, jedem Brenner etc. eine Pauschale, die Deine Aufnahmen vom Radio abdeckt. Hast Du früher auch schon mit den Leerkassetten gemacht.

Man könnte also postulieren, dass das Rippen der Audiospur eines Internetvideos wie ein Radiomitschnitt über diese Pauschale abgegolten ist. Du könntest schließlich auch statt eines Rippingtools einfach das Audiosignal aufzeichnen (notfalls auf Tonbandkassette). Allerdings dürfte das in den USA anders sein und ob die Auffassung in D juristisch haltbar ist, ist auch eher fraglich. Ist schließlich Neuland. ;)
 
@marcol1979: Nur das dein Vergleich hinkt, weil das Aufnehmen mit dem Kassettenrecorder ausnahmslos legal war. Denn beim Kauf der Kassetten hat man eine Gebühr mit bezahlt, die genau dieses Mitschneiden usw. bezahlt hat.
Das gleich gilt übrigens für CDs und DVDs, da gibt es diese Gebühr auch noch drauf.

hier geht es aber um MP3s und dafür zahlt niemand eine Abgabe, die das ausgleichen würde.

Natürlich haben die was komisches geraucht. Ich tippe auf alte, getragene und klein geschredderte Sportsocken aus einem Bundesliga spiel ^^
 
Und täglich Grüßt das Murmeltier..
 
Es gibt nur 3 Dinge, die die Musik kaputt machen: das Format-Radio, die GEMA und die Musikindustrie. Die Verschlüsselung von MTV und das Halbtagsprogramm von VIVA tuen ihr übriges dazu, aber das gehört hier nicht her.
 
Um es mal aus einer anderen Perspektive zu betrachten:
Wenn irgendeine Undergroundseite das anbieten würde, was hier google anbietet, wär sie schon längst gesperrt worden. Natürlich kann man bei Youtube die meisten Songs kostenlos downloaden (wenn auch natürlich nicht immer in bester Qualität). Die GEMA-Filter kann man ja sehr leicht umgehen. Und Konverter für Youtube -> MP3 gibt es genug.

Daher ist es nur konsequent, entweder Youtube auch abzumahen oder andere bisher "illegale" Anbieter nicht mehr abzumahnen.
 
@gettin: Wieso abmahnen? Plattenfirmen und Künstler stellen die Musikvideos doch meist selbst dort zur Verfügung. Dass man die Musik daraus dann mit diversen Tools wieder rippen kann, ist halt ein unerwünschter Nebeneffekt. Früher oder später läufts dann wohl wieder auf DRM aka Encrypted Media Extensions (https://www.w3.org/TR/encrypted-media/) hinaus, sobald die HTML5-Technik flächendeckend soweit ist.
 
vielleicht bei jugendlichen wie die befragten die es eh net kaufen würden oder unterbezahlten Menschen.
Leute die es sich leisten können und nicht auf Geld achten bezahlen auch für sowas... wieso raffen die das nicht das wird immer so bleiben.
 
Kommt selten genug vor, daß mir jemand unsympathischer ist als Google... Aber die Content-Mafia schafft es immer wieder.
 
hey ihr fritzen von der mucke bude... kleiner tipp... die streams von spottifei und co. kann man auch lokal speichern - das sogar ohne aufwand... sind die jetzt auch für piraterie verantwortlich? immerhin wird nur fürs streaming bezahlt und verteilungsschlüssel, plays für künstler sind was anderes als ein abspielen von einer quasi nicht legal beschafften datei... scheißt doch eure goldesel an...
 
Schon wieder Jammern?

Gab es das nicht erst vor einem Monat ;-)

Wenn sie eine gute Werbequelle abschalten wollen, sollen sie nur so weiter machen.
 
Die Hauptquelle für Piraterie sind immer noch die Praktiken der Musikindustrie.
 
Also erstmal finde ich interessant was heutzutage so alles illegal sein soll. Zumindest in Deutschland ist der Fall des Rippens bestenfalls Grauzone. Viel lustiger finde ich das die Plattenlabels die Songs ja oftmals selbst hochladen. Ja genau liebe Plattenindustrie: Ich höre mir die Musik bei Youtube an, sozusagen als Demo, und dann geh ich zu iTunes und kaufe mir eine DRM-verseuchte MP3. Ja klar, wer macht das denn nicht so?

Die Plattenlabels sind geistig immer noch im Jahr 1995; in einer Welt wo Musik auf silbernen Scheiben verkauft wurde und man sich einen versüfften Kopfhörer bei Mediamarkt drüberziehen musste um die Titel probe zuhören. In einer Welt, in der einzelne Musiktitel auf Maxi-CDs für 10 DM verkauft worden sind und das Leben noch gut war. Sorry, die Zeiten sind vorbei. Und kapiert endlich mal folgendes: Mit dem einzelnen Musiktitel werdet ihr nicht mehr das große Geld verdienen wie das noch 1995 der Fall war. Ich behaupte sogar, das der einzelne Musiktitel lediglich Werbung für ein Album oder ein Konzert sein kann. Ein Geschäft sehe ich dahinter nicht mehr wirklich.
 
Wann kapiert Ihr denn endlich, daß man jeden Musiktitel einfach downloaden und anhören kann, ohne dafür zu bezahlen (Cannapower, Amazon- Prime, usw.)
Einer hört seine Musik über Radio und zahlt nur die Rundfunkabgabe, während ein Anderer seine Musik über Youtube oder offline per MP3 hört.
Weshalb kann die Rundfunkabgabe nicht dahin abgeändert werden, daß mit Zahlung dieser Abgabe der Musikkonsum einfach legalisiert wird, egal, ob per Radio, MP3 oder auf einem Konzert (Gema- Problematik)
Musik- Anbieter, wie Amazon oder Cannapower melden einfach die Downloads, damit die Künstler ihren Anteil vom Abgaben- Topf bekommen, und fertig. Klar, daß Amazon für seine Prime- Dienstleistung Geld kassiert, genauso, wie Silberscheiben nur im Original verkauft werden dürfen. (Ausnahme Kostenlose Privatkopien, wie bereits heute legal)
 
Es ist absolut notwendig und wichtig dass es eine Alternative zu YouTube gibt. ClipFish, MyVideo etc. sind es eben nicht.

All die Uploads sind Arbeiter für Googel um der Suchmaschine mehr Antworten in Video Form auf die gestellten Fragen zu bieten. Ob geschütztes urheberrechtliches Material oder selbst erstellter Content.

Es ist aktuell unmögliche dem GOOGLE Monopolist zu umgehen. Mittlerweile hat fast jeder Google Prism GeoTracker als Android in der Tasche und selbst wenn man Suchmaschinen Alternativen benutzt, werden die Webseiten durch Google Werbe Adds verschleiert.

Google hat ein größeres Monopol als es Microsoft jemals hatte und nutzt es scharmlos aus.

Ich hoffe dass Microsoft oder Amazon uns befreien und einen vergleichbaren YouTube Dienst anbieten. Es muss einfach möglich sein das Internet zu benutzen ohne dem Giganten eine Datenschutzabtretung zu unterschreiben.
 
Mir kommen die Tränen.
 
Dieser "Musikindustrie" ist schon klar, dass man mit entsprechenden Tools nun wirklich JEDE Datenquelle kopieren kann?
Das beginnt bei JEDEM Stream, geht über Radio und TV bis hin zu den LiveAuftritten der Künstler. Hier ändert sich nur das Tool.
 
Die Musikindustrie sollte einfach mal aufhören, den Markt mit irgendwelchen herangezüchteten oder in Casting-Shows entdeckten "Mega-Ultra-Hyper-Superstars" zu fluten. Gerade im Mainstream ist doch so unglaublich viel austauschbare Massenware, für dessen Produktion sich ein echter Musiker schämen würde. Und aufgrund der schieren Menge an neuen "Hits" kann es sich niemand, schon gar nicht irgendwelche Kiddies und Jugendliche, leisten, den ganzen Kram zu kaufen. Ist ´ne ganz einfache Rechnung, die schon seit Jahrzehnten oder sogar Jahrhunderten gilt - das Spiel von Angebot und Nachfrage. Das Angebot ist ein extremes Überangebot, dessen Qualität teilweise geopfert wurde, um noch mehr Quantität zu schaffen. Die Nachfrage ist begrenzt - meist durch den Geldbeutel.
Setzt wieder mehr auf Qualität als auf Quantität und dann dürften auch pro Album/Song mehr pro Stück verkauft werden. Aber Moment... dann müsste die Musikindustrie ja auch ihre unglaublich aufgeblähte Infrastruktur kleiner machen und vielleicht müsste sie dann auch weniger Manager haben, die sich fette Gehälter reinstecken. Na, das geht nun wirklich nicht! Dann lieber auf Youtube und Co. schimpfen...
 
Wenn es sowas wie Youtube nicht geben würde, würden die ganzen sogenannten "Künstler" teilweise wohl zimelich unbekannt sein ...
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