Peinliche Kinderfotos auf Facebook: Tochter verklagt ihre Eltern

Die Veröffentlichung von Fotos aus dem privaten Umfeld im Internet führt immer wieder zu Auseinandersetzungen. In Österreich hat sich ein Streit zwischen einer jungen Frau und ihren Eltern nun so weit zugespitzt, dass die ganze Sache vor Gericht ... mehr... Facebook, Foto, Live Photo Bildquelle: Facebook Facebook, Foto, Live Photo Facebook, Foto, Live Photo Facebook

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Crazy was es für Minderbemittelte Eltern gibt auf der Welt.
 
@micvelten: minderbemittelt..hmm ja..auch..aber ich finde sie sind eher das hier: besitzergreifend. Die scheinen felsenfest der Meinung zu sein, die Tochter sei deren Eigentum, mit und wegen dem sie machen dürfen, was sie wollen ? Bin zwar mit der Rechtsprechung in Österreich nicht bewandert, aber ich denke, die wird das ähnlich einstufen, wie es in Deutschland passieren würde = das Gerichtsurteil wird zugunsten der jungen Dame ausfallen !
 
Machmal kommt man aus dem staunen nicht raus. Wie das jetzt rechtlich aaussieht keine Ahnung, zur Zeit des Einstellens der meisten Bilder war sie noch minderjährig. Denke es wäre auf alle Fälle ein Präzedenzfall.
 
@Zwerg7: Das spielt in dem Fall keine Rolle.
Sobald sie 18 ist, kann sie darauf bestehen auch die älteren Bilder zu entfernen.
Dem sind die Eltern nicht nachgekommen und verletzen damit geltendes Recht.
 
@Tical2k: Sicher. Du beachtest, dass es sich hierbei um Österreich handelt?
Kennst dich als im österreichischen Recht aus?
 
@Scaver: Dürfte wenn mich nicht alles täuscht unter §78 des Urheberrechtsgesetzes fallen.

https://www.ris.bka.gv.at/Dokument.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Dokumentnummer=NOR12024485
 
Einerseits schade, dass sie so weit gehen musste.
Andererseits finde ich gut, dass die Tochter dagegen vorgeht.

Dass die Eltern dann noch so reagieren, unglaublich.
Schade, dass man da nicht vor dem Erreichen der Volljährigkeit etwas machen kann.
 
@Tical2k: Das sagt schon viel über die Eltern aus, wenn sie lieber das Album online behalten möchten, das "bei den Freunden gut ankommt", als die eigene Tochter.
Eigentlich sollte es so langsam auch eine Social Media Abteilung der Jugendämter geben (es genügt ja eine zentrale Abteilung), die genau solche Dinge in die Beurteilung mit einfließen lässt und evtl. Sanktionen androht.
 
@bigspid:

So ist es!
Mir zeigt es nur wieder erneut, wie krankhaft dieses ganze Seelenentblättern in den sozialen Netzwerken ist und was es aus manchen Menschen macht.
Und da reden wir uns die Köpfe über Verbesserungen im Datenschutz heiß?! :rolleyes:
 
@bigspid: <<<Eigentlich sollte es so langsam auch eine Social Media Abteilung der Jugendämter geben (es genügt ja eine zentrale Abteilung), die genau solche Dinge in die Beurteilung mit einfließen lässt und evtl. Sanktionen androht.>>>

Wie bitte ............ reicht es nicht, dass die in sich schon einen Freibrief haben auch nur zu unterstellen und damit zu ermitteln, auch in deiner Umgebung ?! Reicht dir das noch nicht ?

Was du hier lesen kannst, ist nur eine Folge von, "TEILE DEINE DATEN MIT DER GANZEN WELT".
 
@Kruemelmonster: Bitte lies dir deinen ersten Satz nochmal durch und formuliere ihn grammatikalisch korrekt um. Ich verstehe mal wieder nicht, was du genau damit aussagen willst. Vielleicht klingt das in deinem Kopf besonders toll gedichtet...ist es aber nicht...
Und nein, wenn eine Behörde einen Freibrief hat auch in meiner Umgebung zu unterstellen und zu ermitteln (was auch immer das bedeuten soll), reicht es nicht, um einen Jugendschutz vor unfähigen Eltern zu gewährleisten.
 
@bigspid:

und ich wiederhole mich, es ist nicht mein Problem, wenn du etwas nicht verstehen willst oder auch nicht kannst.

Ja, die Behörde hat schon so einen Freibrief, auch im Internet. Willst du diesen Freibrief noch ausdehnen ? 24/7 Tage Überwachung aller Eltern ?

Stimmt, das wollen einige gerne für alle und nochmals, alleinig nicht begründete Unterstellungen reichen schon heute dazu.

(Honni frohlockt schon längst)
 
@Kruemelmonster: Ziel der Kommunikation ist, dem Gegenüber die eigenen Gedanken in der Form zu präsentieren, dass dieser sie auch verstehen und aufnehmen kann. Was du sagst hört sich aber mehr danach an: "Ich höre mich gerne selbst reden, lass mich doch, ätsch!" :P
 
@bigspid:
du dich auch ....... mit Schaufel Sand werfe :-)

was verstehst du nicht an diesem Satz:

"Wie bitte ............ reicht es nicht, dass die in sich schon einen Freibrief haben auch nur zu unterstellen und damit zu ermitteln, auch in deiner Umgebung ?! Reicht dir das noch nicht ?"

Diese Behörde kann z.B. in sozialen Brennpunkten, oder bei Beziehern von Sozialleistungen eigenständig ermitteln, "zum Wohle des Kindes", unter diesem Deckmäntelchen, auch gern gegen Alleinerziehende, nebst Befragungen auch in der Umgebung, ohne jeglichen Verdachtsmoment.

Dieses Recht besteht schon derzeit. Damals, aufgrund einiger Tötungsdelikte an Kindern, wurde da einiges rechtlich verschärft.

Vielleicht wusstest du das nicht, aber dafür kann ich nichts. Es gibt dazu Zusammenarbeit auch zwischen den Behörden. Fällt jemand in Sozialleistungen, wird in der Regel auch die Behörde mit eingeschaltet.

Kann gut sein, so etwas, stellt aber viele unter Generalverdacht.

Eben wie auch hier, Töpfchen-Foto, Kind in Badewanne = Aufschrei = Pornografie . Und der, der dabei genau das sehen will, schreit dann auf, all die anderen seien es.

Wir haben in dem Gebiet eine Vorverurteilung, ohne Beweise, ohne Belege, aber immer mehr beliebt, wodurch dann jeder überwacht werden soll .... uihhh .... und die Großen die Kinderklau betreiben, beachtet dann keiner mehr.

Ist quasi so wie mit der europäischen Aussage nach ganz hochrangigen europäischen Studien, das jeder dritte in Europa psychisch krank sei.

Nein, wir zählen jetzt nicht durch, denn das ist ja beabsichtigt. Wir denken doch halt weiter und wissen doch nun mittlerweile, das psychisch Kranke gerne das Gegenüber als psychisch krank einstufen. Soviel zur Studie ;-)

Und es passt zum Thema, voll aufs Auge.

Denn nochmals, wenn Kinder so Eltern verklagen, mag ich kein Elternteil mehr sein. Denn was folgt, ich will ein Iphone, ich verklage dich. Nein, die Werbung austragen ist mir zu viel, das dauert ja 2 Jahre und übrigens ist das Kinderarbeit, wie auch abwaschen und Müll runterbringen.

Nur so mal als Nachsatz, aufgehetzte Kinder im Netz. Das kommt dazu ........ und am Thema bleibend, gibt es dann auch noch, Bilder von dir, kannst du selber verkaufen. Sehr beliebt im Netz.

Wir haben Gott sei Dank unsere Kinder auch so aufgeklärt, früh genug, aufzupassen, trotz mal Trotz auf die Eltern.
 
@Kruemelmonster: Dein erster Absatz klärt einiges auf, weil ich jetzt verstehe, was du zB mit der "Umgebung" und "ermitteln" (gemeinsam mit anderen Behörden) meinst. Danke dafür ;)

Das ist mir durchaus bewusst, und zu viel Kontrolle muss nicht sein. Aber wir haben nunmal in der heutigen Zeit auch völlig andere Gefahren die entstehen können. Grade auch durch Mobbing über soziale Medien, was sicherlich keine Kleinigkeit ist. Und da muss die Behörde meiner Meinung nach "mit der Zeit" gehen und eine entsprechende Instanz schaffen.

Deinen restlichen Beitrag konnte ich noch nicht lesen, da sehr spät^^ Hol ich morgen nach!
 
@bigspid:

Danke, ich wusste nicht, wie viel du schon weiß und überhaupt dadurch verstanden hast.

Die Überwachung ist schon da, auch via Internet.

Was noch nicht begriffen wird, die Kinder werden aufgehetzt im Netz, auch gegen die Eltern und danach folgen Angebote, was die Eltern nicht mehr erbringen können, zu einem hohen Preis als Gegenleistung, wessen sich die Kinder nicht bewusst sind

Eben auch Bilder und eine 18 jährige ösi ist auch noch ein Teenager. Ein gefundenes Fressen.

So, sehe ich es und ich bin mir sicher, mit den 45.000 Euro aus Frankreich, plakativ, könnten auch Teenager gegen die Eltern eingefangen werden. Wenn es nicht klappt, wird es richtig übel für die Teenies, denn die wollten ja die große Kohle, hier auch Schadensersatz. Und dann kommt nichts, was dann.

Schreiten dann die Aufhetzer ein und dann kommt das Angebot für ein Bild, wovon die auch nichts haben.

Das altbekannte Spiel, wovor Eltern ihr Kinder warnen im Netz, seit Jahren.

Tja, denkbar, erstmal aufhetzen gegen die Eltern und das klappt so wieso nicht, nur eines Hass in der Regel gegen das Kind. 4000 bis 5000 Gerichtskosten kann schon manche Eltern in den Ruin treiben. Schadensersatz danach = Zahlungsunfähigkeit.

Da kommt nichts in der Regel mehr und die Kosten hat dann der Antragsteller zu zahlen. Und wenn das abgetreten, möchte ich nicht die Begleichungsmodalität wissen, in welcher Form, für 18 Jährige Mädels.

Aufwachen, Begreifen und Verstehen.
 
@Kruemelmonster: Ich glaube nicht, dass eine Klagewelle jetzt los getreten wird. Und diejenigen, die klagen könnten genauso gut den Eltern schaden, indem sie beim Jugendamt vorbeiklingeln und ein Märchen vom sexuellen Missbrauch trällern.
Da gibt es durchaus einige Möglichkeiten, die auch schon seit Jahrzehnten möglich sind und dennoch nicht sehr häufig vorkommen.

Es ist immer kritisch, wenn innerhalb einer Familie Anwälte und Richter notwendig sind. Aber wenn es schon so weit kommt, würd ich mich hüten das nur auf eine Partei zu schieben. Da sind immer mehrere dran beteiligt und irgendwann ist auch ein Rechtsstreit dann begründet.
 
Wieso kann man die Bilder nicht einfach erstmal digital speichern (nicht auf Facebook) und dann die betreffende Person FRAGEN, ob sie das will?

Nein man macht solche Bilder gleich ÖFFENTLICH...schön für jeden sichtbar...

Und dann noch die Argumentation "...das ist unser Kind..." klingt schwer nach Besitzrecht...

Von mir gibts auch "peinliche" Kinderfotos...aber in guten alten Fotoalben...
Sowas würde ich niemals veröffentlicht haben wollen...
 
@Draco2007: Nimmst mir die Worte aus dem Mund - Habe das ohnehin nie wirklich verstanden was es mit diesen Alben auf sich hat. Und da sind extremst peinliche Bilder drin gewesen "Sein erstes Geschäft" usw. und dann immer lächeln fürs obligate Foto, damit Onkel Dingens und Tante Bumens sehen wie groß der Kleine doch schon ist...herrjeh lach. Kann das Mädchen schon gut verstehen, denn Facebook und ein altes Fotoalbum, welches nur ein kleiner Teil der buckligen Verwandtschaft zu sehen bekam, sind Welten.
 
@Zwerg7: Der Unterschied besteht vielmehr darin, ob es nun ein paar Bilder von ihr sind wie sie spielend über die Wiese hüpft oder auf der Schaukel sitzt, oder ob es Töpfchen- und Nackedei-Bilder sind. Auch die Anzahl der Bilder (>700) wird sicher eine Rolle spielen.
 
Ich glaube der Grund warum sie die Eltern verklagt ist eher, weil sie allgemein Probleme mit ihren Eltern hat. Und die sich einfach nicht verstehen. Die Bilder sind da ein willkommener Anlass (ihnen eins reinzuwürgen). Zumal es ja weder von Seiten der Tochter noch von Seiten der Eltern noch die Möglichkeit gibt auf normale Art und Weise mit einander zu kommunizieren.
 
@ZwoBot1102: Das weist du natürlich von deiner schlauen allwissende glaskugel.
 
@ZwoBot1102: "Zumal es ja weder von Seiten der Tochter noch von Seiten der Eltern noch die Möglichkeit gibt auf normale Art und Weise mit einander zu kommunizieren."

Für Frieden bedarf es mindestens 2 Parteien, zum Krieg nur eine.
 
@daaaani: Und wen greift die eine Partei dann an? :P
 
@ZwoBot1102: "Das dürfte auch daran liegen, dass die Eltern sich völlig uneinsichtig zeigen und sich nach wie vor weigern, die Bilder zu entfernen. "Ich sehe es als mein Recht an, diese Fotos veröffentlichen zu dürfen. Schließlich ist das unser Kind "

Scheint mir als hätte sie es versucht und die Eltern scheissen auf den Willen der Tochter.
 
@picasso22: Ja, hier sind die Eltern auf Konfrontationskurs mit der Tochter.

Was aber Zwobot1102s These, hier könnte noch mehr im Argen liegen, nicht unplausibler macht - wenn die Eltern es in diesem Kontext derart auf Konflikt anlegen, wäre es durchaus gut vorstellbar, dass sich derartige Auseinandersetzungen auch auf weitere Bereiche erstrecken.
 
@ZwoBot1102: Ich habe ja keine Ahnung was bei Dir "Vernünftige Kommunikation" bedeudet - bei mir bedeut: Entfernt diese Bilder von mir aus Facebook! - Exakt das, was es aussagt!
"Die Klägerin forderte ihre Eltern bereits damals auf, das Album zu löschen. Diese weigerten sich allerdings." - Mit 14 Jahren als sie es mit bekommen hat - also umgehend!
Trotzdem haben die Elter 4 Jahre munter weiter gemacht!
 
@ZwoBot1102: Ich denke, das die ganzen Jahre, ich meine jene von ihrem 12ten bis zum 18ten Lebensjahr, in denen die junge Dame allem Anschein nach vergeblich versucht hat, Besserung zu erreichen, ne verdammt lange Zeitspanne sind.
Möglicherweise ein 6 bis 7 Jahre dauernder und vergeblicher Kampf, in deren die Eltern der jungen Dame nicht mit sich reden ließen bzw. nicht selbstkritisch mit sich selber geredet haben, das ganze eher noch tagtäglich aufgestockt bzw. verschlimmert haben ? Es handelt sich hier nunmal um mehrere hundert Photos und nicht um poplige 10 oder 20 ?
Und da kriegst du es fertig, die Eltern ziemlich in Schutz zu nehmen bzw. als durchaus auf Augenhöhe mit der Tochter befindlich einzustufen (jedenfalls wirkt deine Schreibe so auf mich) ? *tief Luft holen muss..*
Auf die Ausreden der Eltern vor Gericht bin ich echt gespannt. Kommen die da womöglich mit einem: " ach wissen sie Herr Richter..unsere Wohnung ist so klein, wir haben einfach keinen Platz dafür, all diese Bilder in offline Fotoalben zu kleben, deshalb müssen wir das mit und bei Facebook auch weiterhin dürfen ! " ?
 
hört sich für mich eher nach nem fall an wo die eltern peinlich sind. früher hat sich sowas geäußert wenn die eltern mit warmer milch ankamen wenn man ein freund zum übernachten da hatte. (so in etwa) heute ist es im internet und .... klar die kinder rasten aus und verklagen ihre eltern. es gibt sicher einige die ihre kinder vermarkten wollen aber ... das hört sich in dem fall eher weniger danach an. am geilsten fand ich ja das mit dem töpfchen xD ach wäre ich gern im gericht dabei und würde dann irgendwann laut lachend unter gemecker des richters den saal verlassen =D
 
@Tea-Shirt: Am Ende bekommen die Eltern Probleme wegen Pornografie. Ein Töpfchen-Bild würde ich schon als eines der intimeren Motive bewerten.
 
@floerido: Nein. Pornografie ist eigentlich ein klar abgesteckter Begriff. So etwas kann man wohl kaum als Pornografie betiteln
 
@EffEll: Kind in der Badewanne, dann wird es grenzwertig.
 
@floerido: Ich weiß ja nicht, was du unter Pornografie verstehst, aber das werden weder eindeutige Nacktbilder, noch gar pornografisch anmutende Bilder sein, denn die hätten nie auf Facebook veröffentlicht werden können, bzw wären nicht lange online gewesen. Ein Kind in der Badewanne oder auf dem Töpfchen im Kleinkindalter ist doch keine Pornografie! Ich hab auch solche Bilder meiner Tochter. Die Wanne ist voll Schaum und auf dem Töpfchen hat sie ein Hemdchen an.
 
@EffEll: GAnz ehrlich - ich habe 3 Töchter und wir vermeiden es sogar im engeren Familienkreis, dass Bilder vom Intimbereich gemacht werden. Dann landen die in einem Fotoalbum (wo sie in der Masse der "normalen" Fotos untergehen), was irgendwann mal irgendwelchen Freunden gezeigt wird. Nein Danke!
/edit: "Pornografie" in dem Sinne ist es denke ich auch nicht. Trotzdem sind es intime Momente, über deren Erlebnis man nicht die Kontrolle verlieren sollte.
 
@larsh: Wie kommst du auf Bilder vom Intimbereich? Ich habe die Bilder doch beschrieben und auch im Artikel geht es nicht um solche, denn die hätten nicht auf Facebook veröffentlicht werden können und das zu Recht.
Der Betroffenen ist eher die Situation peinlich und nicht die Nacktheit. Denn wie ich bereits sagte, würden eindeutige Nacktbilder nicht von Facebook geduldet und solche habe ich natürlich auch nicht. Da bin ich ganz deiner Meinung. Daher habe ich auch den Pornografie-Einwand von floerido nicht verstanden. Es handelt sich ja eben nicht um Nacktbilder.
 
heftige Story...heftige Menschen, sag ich nur *klatsch, klatsch*...*facepalm* ...da bin ich lieber ein "Cold War Child" aus dem Jahr 1984 ^^
 
So eine Hinrissige Tochter, demnächst darf ich auch kein Fotoalbum mehr meinen Freunden und Bekanten zeigen, weil eine Tochter meint die Eltern verklagen zu müssen.
 
@Bratbaer: Darfst du auch heute nicht ohne sie zu fragen.
 
@picasso22: da bin ich mir nicht ganz sicher. Ich darf ja auch Urlaubsfotos rumzeigen, auf denen du drauf bist. Nur veröffentlichen ist ein echtes Problem.
 
@Draco2007: Ja da hast du wohl recht. Hatte nicht bemerkt das er von normalen Fotoalben sprach, dachte er bezog sich auch auf die Facebook Alben.
 
@Bratbaer: Ist dir der Unterschied zwischen "Fotoalbum Freunden/Bekannten zeigen" und "Fotos ÖFFENTLICH für jeden sichtbar ins Internet stellen" klar?

Weißt du wie genial das wird, wenn sie auf der Arbeit einen Kollegen hat, der sie nicht leiden kann und dann die Babyfotos in der Firma aufhängt? Oder in der Schule, gleiche Geschichte.

Es gibt nunmal Persönlichkeitsrechte am eigenen Foto. Und dabei gibt es einen gravierenden Unterschied zwischen "Eigengebrauch fürs Fotoalbum" oder einer Veröffentlichung...
 
@Draco2007: Da du das öffentlich so betonst: Ich sehe weder hier, noch im Artikel der österreichischen Seite einen Hinweis darauf, dass das Fotoalbum öffentlich zugänglich war (ohne jetzt dieses spezielle Verhalten der Eltern gutheißen zu wollen).

Und zum Thema Urlaubsfotos veröffentlichen: Du musst keine der Personen um Erlaubnis fragen, ob du das Foto veröffentlichen darfst oder nicht. Das gilt unter dem Grundsatz, dass diese Person(en) nicht das Hauptmotiv sind.

Wenn du gezielt einzelne Personen oder eine Personengruppe fotografierst muss jeder sein Einverständnis abgeben. Sind einzelne Leute auf einem Foto zu erkennen, weil du z.B. ein Bauwerk fotografiert hast, ist das wiederum schnuppe.
 
@RebelSoldier: "...jeder Schritt von mir wurde fotografisch festgehalten und nachträglich öffentlich gemacht" aus dem Artikel hier...

Ende 3. Absatz. Gleiches Zitat ist auch im Original-Artikel.

Und bei den Fotos ist davon auszugehen, dass die Tochter das Hauptmotiv ist.
 
@Draco2007: "Rund 700 Kontakte, die mit den Accounts der Eltern verbunden waren, bekamen in kurzen Abständen immer wieder die neuesten Aufnahmen aus dem Leben der Heranwachsenden präsentiert." (Mitte 4. Absatz) bzw. "Da hatten meine Eltern bereits 700 Freunde, die sie täglich mit meinen Fotos am Laufenden hielten." aus der verlinkten Quelle.

Und dass die Tochter das Hauptmotiv ist bestreite ich nicht. Ich bezog mich auf deine Antwort an @picasso22 unter o9.
 
@RebelSoldier: Dass zu den 700 FB-Freunden jetzt täglich immer mehr dazukommen, könnte ich mir auch vorstellen. Soll ja Leute geben, die als Freizeitbeschäftigung gerne Fotos von kleinen Kindern schauen.
 
@Torchwood: Kommt halt drauf an, wen die Eltern da so alles als Freunde annehmen. Ich selbst habe mit gerade mal 152 Kontakten auf Facebook einen sehr überschaubaren Kreis. Kenne aber auch genug Leute mit >500 Leuten, von denen aber viele eben einfach nur mal Bekanntschaften aus irgendwelchen Unternehmungen waren mit denen man ein, zwei mal Kontakt hatte.

Die Leute bei mir sind alles Menschen, mit denen ich mehrmals im Jahr Kontakt habe auf die ein oder andere Weise. Da sind also keine "Karteileichen" dabei.
 
@RebelSoldier: "Rund 700 Kontakte, die mit den Accounts der Eltern verbunden waren, bekamen in kurzen Abständen immer wieder die neuesten Aufnahmen aus dem Leben der Heranwachsenden präsentiert."

Mag zwar nicht weltöffentlich sein, allerdings geht das über einen engeren oder weiteren Familienkreis doch auch deutlich hinaus.
 
@RebelSoldier: Ich helfe dir.
"Rund 700 Kontakte, die mit den Accounts der Eltern verbunden waren, bekamen in kurzen Abständen immer wieder die neuesten Aufnahmen aus dem Leben der Heranwachsenden präsentiert."

Man könnte jetzt beanstanden, dass 700 Leute eine begrenzte Gruppe ist und es daher nicht "öffentlich" ist, auf der anderen Seite kann dann auch jemand Babynacktfotos von dir an deiner Schule herumzeigen, das ist auch nur eine begrenzte Gruppe.

"Sie kannten keine Scham und keine Grenze. Ob ich auf dem Töpfchen saß oder nackt in meinem Kinderbettchen lag - jeder Schritt von mir wurde fotografisch festgehalten und nachträglich öffentlich gemacht"
Die Frage des Hauptmotivs stellt sich hier eher nicht.

Zudem hat, weil dieses Internetz nun mal so funktioniert, jeder einzelne der 700 "Freunde" die Möglichkeit diese Bilder nach seinem Gutdünken weiterzuverbreiten oder anderweitig zu verwenden. Mit etwas Glück findet man Bilder von sich bald bei diversen Werbebannern für gewisse Dienstleistungen.
 
@crmsnrzl: Zum Thema Hauptmotiv habe ich an Draco2007 selbst schon weiter oben geantwortet. Das war nicht auf die Bilder von dem Mädel bezogen sondern auf eine eher allgemein gefasste Aussage.

Daher auch die Sache mit dem betonten "öffentlich machen" der Bilder. Wenngleich ich bei einem Bekanntenkreis von 700 Personen auch nicht davon ausgehe, das wirklich alles enge Bekannte und Verwandte sind, sondern sich darunter auch etliche Personen befinden mit denen man sich einfach mal vernetzt hat bei Facebook, so ist es dennoch ganz sachlich betrachtet ein eingeschränkter Personenkreis.

Wie gesagt: Ich will keinesfalls das Verhalten der Eltern gut heißen. So etwas geht gar nicht.
Wären es jetzt ein paar harmlose Kinderfotos gewesen hätte niemand etwas gesagt. Über 500 Fotos aus allen Lebenslagen mit anderen Leuten zu teilen von denen wohl weniger als die Hälfte aus wirklich guten Freunden und näheren Bekannten besteht übersteigt jedes erträgliche Maß. Und dann noch nicht mal auf Wunsch der Tochter die Sachen löschen wollen - die Eltern haben sie echt nicht mehr alle.
 
@RebelSoldier: Das wahrhaft traurige daran ist eigentlich, selbst wenn die Eltern es schon nicht aus Einsicht tun, dass sie nicht mal aus Liebe zu ihrer Tochter die Bilder runternehmen.
 
@Draco2007: Ich sehe da kaum einen Unterschied.
Ob ich jetzt ein Bild von dir öffentlich auf Facebook poste oder das Bild nur für *MEINE* Freunde sichtbar ist, so den großen Unterschied sehe ich da jetzt nicht.
Und ja, so ganz Unrecht hat Bratbear da nicht. Letzteres wäre, meiner Meinung nach, sogar dann der Fall, wenn es sich nicht um Photos auf FB handelt, sondern auf ein Photoalbum mit entwickelten Photos. Wenn der Besitzer dieses Fotoalbum, bzw. von den Bildern darin, nicht derjenige ist, der auf den Photos zu sehen ist. Es gibt ja vielleicht auch Photos die einem, selbst im Verwandtenkreis, peinlich sind.
 
@Bratbaer: Wenn es jetzt das ein oder andere Familienfoto oder ein Foto von der Einschulung wäre, könnte sie wohl auch mit leben (aber auch da muss man natürlich ihre Meinung respecktieren) aber hier geht es um 700 oder mehr persönliche Fotos, wenn die Eltern da nun so uneinsichtig sind bleibt ihr ja nichts anderes übrig und ist vollkommen verständlich - Hirnrissige Eltern in diesem Fall.
 
@PakebuschR: 700 bezog sich auf damalige Anzahl der Kontakte. Zu diesem Zeitpunkt (als sie 14 war) waren es 500 Fotos. Sicherlich ist in den 4 Jahren danach noch etwas dazugekommen.
 
@crmsnrzl: Stimmt, aber am Ende stimmt es dann wohl doch irgendwie :) ist aber so oder so nicht normal.
 
@Bratbaer: Diese Fotos haben schlichtweg NICHTS auf den Servern einer Firma zusuchen die sich laut AGB das Besitzrecht an den Fotos aneignet.
 
@Bratbaer: Man sollte sich lieber fragen, weshalb den Eltern die Bilder wichtiger sind als ihre Tochter. Dass der Tochter diese Angelegenheit anscheinend wirklich wichtig ist, sollten sie ja inzwischen erkannt haben.
 
@Bratbaer: Irgendwie hast du den Artikel nicht gelesen/verstanden. Es geht nicht darum, Fotoalben zu zeigen, sondern ungefragt sehr viele Bilder von Schutzbefohlenen ohne deren Wissen online zu stellen, sodass sie von der Öffentlichkeit nach Belieben angesehen werden können.

Ich hoffe, diese "Eltern" werden ordentlich verknackt. erschreckend ist auch, dass sie ihre Schuld nicht einsehen. Ich kenne auch jemanden, der seiner Tochter direkt nach der Geburt einen FB-Account unter ihrem Namen eingerichtet hat und fleißig ihre Bilder postet. Wenn ich die Tochter wäre, würde ich ihn später auch verklagen, sollte er nicht einsehen, was er damals für einen Bullshit gemacht hat.
 
@Bratbaer: so ein Hirnrissiger Kommentar! Facebook und Fotoalbum ist was anderes, an deinem Album verdient niemand mit, an den hochgeladenen Bildern verdient FB also muss hier auch eine Erlaubnis vorliegen! Ausserdem besteht hier immer die Gefahr, dass alles komplett öffentlich ist egal was man eingestellt hat
 
@Bratbaer: Wie hoch in (noch Zenti?)Metern wäre denn jenes: "dein" Fotoalbum ?
Rein aus Vergleichbarkeitsgründen heraus, müssten da schließlich ebenfalls rund 500 Bilder drin sein !
Nach 2 minuten lässt du es glatt fallen, weil deine Armmuskeln aufgrund dessen Gewicht die ersten Krämpfe kriegen ?
Ich würde auch pi mal Daumen schätzen, das man ne kleine Leiter braucht, um reinschauen zu können, wenn du es alternativ auf einen (stabilen) Tisch legen würdest.
Aber schwafel du ruhig weiter von hirnrissig..
 
Also, am unmöglichsten finde ich ja das Beharren der Eltern darauf, die Fotos online zu lassen. So was von respektlos.
 
Hab vollstes Verständnis für die Tochter und drücke die Daumen das sie recht bekommt!
Das Verhalten der Eltern ist wirklich Unterirdisch, für mich ist es Überrachend bzw. irgendwie Rechtlich Krank das man sich in Österreich erst mit 18 Gerichtlich sich dagegen wehren kann.

Aber auch das Facebook die Persönlichkeitsrechte dann nicht durchsetzt, wenn Eltern, Verwandte oder völlig Fremde ohne Einwilligung Bilder eine Person hoch laden, wobei bei Kinder bekannter maßen nie nach der einer Einwilligung gefragt werden nicht mal beim machen der Bilder.
 
@Kribs: Ist hier ja eigentlich noch schlimmer als "nicht gefragt". Auch wenn die Tochter zunächst nicht gefragt wurde, so hat sie ihre Meinung den Eltern inzwischen offenbar wiederholt aus eigener Motivation kundgetan. Und die Eltern ignorieren den Willen ihrer Tochter ganz bewusst und absichtlich.
 
@FenFire: Das war mir Klar, deshalb habe ich die ZWEI Argumentationen auch mittels Absatz getrennt,
1 Absatz Tochter
2 Absatz Facebook
 
@Kribs: Ah stimmt, sorry, mein Lesefehler.
 
@FenFire: Nicht gefragt .......... uiih

Mausilein, darf ich ein Bild von dir machen, bitte mit Gegenzeichnung und notariell beglaubigt. Ach du kannst noch gar nicht schreiben ..............

Und ja, auch Eltern und nähere Anverwandte haben ein Recht auf Bildmaterial. Willst du denen das nehmen, nachrangig, weil dir was peinlich war an den Bildern ? Dann wird es unterirdisch.

Wenn die Bilder öffentlich standen in Facebook, darüber könnten wir uns hier streiten, Fehler der Eltern mit der Einstellung.

Aber, dazu bedenken, viele Eltern haben Anverwandte im Ausland und da tauschen sich auch viele per Facebook aus und ja, auch nähere Anverwandte haben ein Recht auf Bildmaterial, zur Erinnerung, zur Freude usw.
Hier muss halt Facebook dann richtig eingestellt werden, was manchen überfordern kann.

DAS ist aber ein Problem der sozialen Netzwerke in sich, die Beschreibungen lassen zu wünschen.
 
@Kruemelmonster: "nähere Anverwandte" = 700 Kontakte? Da liegen Welten, nein.. komplette Galaxien dazwischen!
Und wo bitte steht geschrieben, dass Tante Emma aus Buxtehude das "Recht" hat Privatfotos gegen den eigenen Willen einsehen zu dürfen?? Selten so einen Quatsch gelesen, echt...
 
@thelord:

wenn du meinst, selbst eine Tante kann Umgangsrecht beantragen, also mal den Ball ganz schön flach halten. Familien sind halt echt dumm, nicht wahr ?

zu 700 war hier schon alles gesagt, öffentlich / privat
 
@Kruemelmonster: eher eine extra gruppe aufmachen, aber selbst da muss auf wunsch immer noch gelöscht werden, wenn persönlichkeitsrechte verletzt werden. nackt auf dem bärenfell ist eben kein photo um onkel fred eine freude zu bereiten. da kann auch noch ein nachspiel kommen seitens der staatsanwaltschaft.
 
@otzepo: <<<nackt auf dem bärenfell ist eben kein photo um onkel fred eine freude zu bereiten. >>>

und Unterstellungen sind auch nicht sonderlich hilfreich und Vorverurteilungen ebenso wenig.

Was Menschen immer für Vorstellungen haben. Erkläre mir mal, wie du darauf kommst, gleich bei Kinderbildern auf Pornografie zu kommen ?
 
@Kruemelmonster:
"Sie kannten keine Scham und keine Grenze. Ob ich auf dem Töpfchen saß oder nackt in meinem Kinderbettchen lag - jeder Schritt von mir wurde fotografisch festgehalten und nachträglich öffentlich gemacht", beschwert sich die Betroffene.
 
@otzepo:

Ich weiß, hatte ich gelesen und auch verstanden.

Aber komm mal runter, das sind Babyfotos, bzw. Kleinkinderfotos. Wie du da auf "um onkel fred eine freude zu bereiten" kommst, ist für mich nicht nachvollziehbar, denn das ist eine Vorverurteilung. Aber genau das scheint ja mittlerweile beliebt zu sein.

Zu den Bildern habe ich genug geschrieben, es gehört sich nicht öffentlich. Ob aber öffentlich, wissen wir gar nicht und zu Facebook und den Einstellungen habe ich auch genug geschrieben.

Was aber mittlerweile bemerkenswert ist, es reicht nur das Wort Kinderfotos im Netz und schon geht anscheinend bei einigen ein Film sondergleichen ab. Mensch, Mensch, Mensch, haben wir was von der DDR übernommen, oder sind wir schon in China.

Genauso aber zur anderen Seite, der Tochter und wie auch hier viele meinen, es sei ihnen auch genauso peinlich, mit alten Kinderfotos. Die sollten mal alle schnell an ihrer Psyche klempnern gehen.

Dazukommend sollte sich jeder auch mal fragen, um was es solchen Kindern überhaupt geht, wenn sie im Nachhinein ihre Eltern verklagen, so wie in Frankreich, wo ein Töpfchenbild 45.000 € kosten kann. Tja, hätte ich auch gerne mit 18 gehabt. Ist genau das der Grund, einen Schadensersatz zu bekommen ? Für WAS ?
Ich möchte dann auch einen Schadensersatz, für das, wie mich meine Kinder in aller Öffentlichkeit blamiert haben, weil, das war auch peinlich. Mensch, Mensch, Mensch.
 
@Kruemelmonster: Im Artikel steht doch alles. Nicht öffentlich sondern nur für Freunde bei Facebook war das Album zugänglich, aber es waren 700 Freunde.
Bei 700 Personen handelt es sich wohl eindeutig nicht um den Familienkreis sondern jeder, der eine Freundschaftsanfrage stellt, bekommt Zugang zu diesen Bildern.
Das Mädel beschwert sich selbst darüber, dass Nacktbilder dabei waren. Nacktbilder von Kindern sind IMMER kritisch, so etwas ins Netz stellen ist überhaupt nicht witzig.
Ich lege dir einfach mal den Text der Polizei Hagen ans Herz, dort wird auch die Pädo-Keule geschwungen, weil nun mal eben derjenige, der die Bilder hoch lädt, nicht weiß ob diese Bilder nicht doch dazu missbraucht werden.

https://www.facebook.com/Polizei.NRW.HA/photos/a.215738981931747.1073741830.208563659315946/474114729427503/?type=3&theater
 
@otzepo: <<<Ich lege dir einfach mal den Text der Polizei Hagen ans Herz, dort wird auch die Pädo-Keule geschwungen, weil nun mal eben derjenige, der die Bilder hoch lädt, nicht weiß ob diese Bilder nicht doch dazu missbraucht werden.>>>

Du brauchst mir das garantiert nicht zu erklären. Was das große Problem ist, es wird tatsächlich die Keule geschwungen und das gegen jeden und alles, worauf man dann etwas konstruieren kann.

Genau darum geht es mir und das nimmt teilweise Auswüchse an, die jenseits von Gut und Bösen sind.
Ich wiederhole mich, kommt so etwas durch, werden im Endeffekt keine Bilder mehr von Kindern gemacht werden. Denn ungeachtet des hiesigen Falles, kann heute jedes digitale Foto irgendwie ins Netz kommen. Die Möglichkeit dazu besteht und ja nur ein Pädo könnte es sich runterladen. Es könnten die Pädos deinen PC hacken, usw., usw., usw.
Alles möglich und sogar gegeben ............. *räusper*

Und ja nur ein Bild braucht dann dem Kinde peinlich zu sein.

Verstehst du überhaupt, was ich meine ?

Ja, genau, ablegen der Bilder in der Cloud wird dann noch lustiger. Teile deine Daten mit der ganzen Welt.

Macht so etwas Schule, wie in Frankreich, oder jetzt in Österreich, mit der Begründung der Pädo-Keule und Peinlichkeit usw. usw. usw., kann man Eltern nur empfehlen, keine Bilder mehr von seinen Kindern zu machen. Denn, Pädos KÖNNTEN auf alle Bilder von Kindern stehen und jedes gemachte Bild, KÖNNTE ins Netz gelangen, egal wie Privat es steht. Noch schlimmer, wenn der PC offen ist.

Verstehst du jetzt, wo wir alle damit hin kommen KÖNNTEN. Nur wegen Könnte, Hätte, usw.
..... und dazukommend, 45.000 Euro, also 90.000 DM sind mit 18 obendrauf sehr verlockend.

Das Thema ist in sich sehr übel, wenn man dazu hier in Deutschland bedenkt, dass bis zum vollendeten 14. Lebensjahr das "Recht" der Sorge und den Entscheidungen bei den Eltern liegt. Nachrangig diese "Sorge" dann aber ausgehebelt werden kann, wenn das Kind volljährig ist und vor dem vollendeten 14. Lebensjahr dem Kind etwas heute peinlich ist, gepaart mit KÖNNTE und HÄTTE, der Pädo-Keule. Nachrangig gepaart dazu mit Schadensersatz, auf HÄTTE und KÖNNTE.

Ich weiß nicht, ob das überhaupt verstanden wird, was da Rausbraten kann, alleinig, wenn dem 18jährigen Kinde dann ein Furz nur quer hängt.
 
@Kruemelmonster: Ich verstehe schon was du meinst, aber gerade in diesem Fall sind die Eltern selbstverständlich über das Ziel hinaus geschossen.
Wenn ein 14jähriges Mädchen den Eltern sagt sie sollen das Photoalbum offline nehmen haben die Eltern die Persönlichkeitsrechte der Tochter zu respektieren.

Es hat überhaupt nichts mit der Speicherung zu tun, auch nicht mit dem Versenden eines Bildes per Email, es geht um das Problem, dass viele nicht begreifen was die sozialen Medien sind und wie diese sinnvoll zu nutzen sind.

Wer ständig Bilder seiner Kinder postet, weil er ja sooo stolz auf den kleinen Racker ist, hat meiner Meinung nach, einen Schaden.
Dann kann ich auch einen Account auf machen und nur Bilder vom Krümelmonster posten und dich stalken, damit ich immer neue Bilder habe. Was anderes ist es in meinen Augen nicht, die Kinder werden gestalkt und zur Freude von einem selbst gepostet, an das Kindswohl wird überhaupt nicht gedacht.

Geh mal zu deinen Eltern und schaue alle deine Photos an, die von dir gemacht wurden. Das Photoalbum zum Rumzeigen ist doch bei normalen Leuten schon zensiert, damit eben keine peinlichen Töpfchenbilder auftauchen (von mir gibt es eins schlafend mit einer Klorolle im Arm, als Erwachsener ist das wieder witzig, aber als Jugendlicher will man solche Bilder nicht im Bekanntenkreis rumzeigen).

Von dem Mädel haben bestimmt auch Freunde Kontakt mit ihren Eltern und diese bei Facebook - diese gemeinsamen Bekannten haben vollen Zugriff auf jedes Bild, daran denken die Eltern überhaupt nicht.

Daher der Ratschlag: Wenn man schon so ein Album anlegt, dann nicht öffentlich oder nur Freunden oder Freunden von Freunden zeigen, sondern eine Extra-Gruppe anlegen und gezielt diese sensiblen Daten nur an bestimmte Personen freigeben. Wenn Oma und Opa und man selbst das Album ansehen können ist doch bestimmt alles im Rahmen und keiner muss sich drüber aufregen.

Das Mädel hat vier Jahre dafür gekämpft dieses Album loszuwerden, da brauchen sich die Eltern nicht wundern, wenn die Tochter sich abwendet und den Schaden ersetzt haben will. Wahrscheinlich ist dieses Album als Liebesbeweis an die Tochter geplant gewesen - wie herzlos es dann aber ist damit gegen ihren Willen fortzufahren wurde ignoriert. Eine hohe Geldstrafe halte ich für gerechtfertigt, damit ein Lerneffekt eintritt. Wie viel von dem Geld der Tochter selbst zugesprochen wird und welches für einen guten Zweck gespendet werden muss sollte im Einzelfall vom Richter entschieden werden. Solche Klagen sollten keine Schule machen damit die 18-Jährigen ein Startkapital haben, es soll sensibilisieren und diesen Kinderbilderwahn in den sozialen Medien eingrenzen und die Privatsphäre der Kinder in den Vordergrund stellen.
 
@otzepo: <<<Es hat überhaupt nichts mit der Speicherung zu tun, auch nicht mit dem Versenden eines Bildes per Email, es geht um das Problem, dass viele nicht begreifen was die sozialen Medien sind und wie diese sinnvoll zu nutzen sind.>>>

Wenn du meine Auslassungen gelesen hättest, hättest du bemerkt, dass ich genau darauf schon die ganze Zeit hinweise. Das Hauptproblem sind hier die sozialen Netzwerke und zu glauben, bei den Einstellungen, ist es nun privat. Das kann ein Irrglaube sein, ein ganz fataler.

Genau so, zu meinen nun ist es aber privat, es kann jederzeit öffentlich stehen, ein Fehler bei den Serverhamstern reicht dazu.

Daher auch mein Verweis zur Cloud, auch hier - ganz privat - kann in einen Irrglauben enden.

Das muss den Usern bewusst sein und dieses Bewusstsein bezweifle ich zu Recht sehr stark.

Ich will hier auch gar nicht die Eltern in Schutz nehmen, aber auch nicht die Tochter hofieren. Denn, ich sehe hier nur, der Apfel ist nicht weit vom Stamme gefallen.

Aber schön, das du mich nun endlich verstehst. Mir geht es darum, was dabei raus gebraten kommt, in Bezug dazu auch noch mit einer Hysterie der Keulenschwinger gegen jeden und allen.
Daher auch, wir haben seit der Wende was übernommen und ausgefeilt, verdächtigen, verdächtigen und damit etwas zu konstruieren zur Vorverurteilung, gepaart mit dem Kapitalismus um durch so ein Konstrukt noch Geld zu erwirtschaften.
 
@Kruemelmonster: Man kann es drehen wie man will, das Recht am eigenen Bild ist ohne Altersbeschränkung, oder möchtest du bestimmen, für wen Artikel 1 und 2.1 GG gelten und für wen nicht (auch wenn es im diesen Fall in Österreich ist)?

Erstrecht, ist eine Übertragung des Rechts am eigenen Bild auf andere, durch die Eltern (Öffentlich machen, auch nur für 1 andere Person) Rechtlich und Moralisch unhaltbar!

Die einzige Frage die diskutierbar ist, ist ab wann ein Kind, im Rechtlichen Sinne, dazu in der Lage ist seinen Willen frei und unbeeinflusst zu Formulieren?
Aus meiner Sicht mindestens ab dem 7 Lebensjahr (beschränkte Geschäftsfähigkeit), wenn nicht andere Umstände (z.B. eine Behinderung) dem entgegenstehen.
 
@Kribs:

Lieber Kribs, bitte informieren:

https://ggr-law.com/social-media-recht/faq/kinderbilder-internet-facebook-einwilligung-wer-darf-kinderfotos-veroeffentlichen-verbreiten/

Es dürfen die Eltern entscheiden, bis zum 14 Lebensjahr. Ich schrieb sogar ab dem 12. Lebensjahr könnte das Kind theoretisch eingreifen, wegen rechtlichem Gehör bei Gericht. Das lassen auch Gerichte zu.

Die Sorgeberechtigten haben tatsächlich die Entscheidungsgewalt, auch zum Veröffentlichen.

Zum Öffentlich machen, habe ich mich hier genug erklärt. Ich halte davon gar nichts. Aber wir haben halt diese dummen sozialen Netzwerke und wer da eine dumme Einstellung vornimmt, hat diese Bilder öffentlich. DAS, ist hier das eigentliche Problem. Dieser Umstand ist vielen überhaupt nicht bewusst.

Aber eben auch nähere Anverwandte im Ausland tauschen sich via Facebook aus und da müssen auf beiden Seiten die Einstellungen richtig sein. Ein privater Kanal, wie viele kriegen das hin, eben.

Es ist der falsche Weg über soziale Netzwerke, denn es reicht auch ein Fehler serverseitig und alles steht öffentlich.

Aber nochmals, das Recht liegt bei den Sorgeberechtigten, wenigstens bis zum 14. Lebensjahr. Daher hier auch mein Aufmucken, denn wo kämen die Eltern hin, wenn nun auf einmal mit 18 der Sprössling meint, das Foto mit 10 Jahren verbiete ich, nachrangig und verklage meine Eltern auf Schadensersatz. Dann dürfte man generell als Eltern keine Fotos mehr machen von seinen Kindern.

Das hier die Eltern einen Fehler gemacht haben, gar keine Frage, das öffentlich machen, auch wenn sie in Deutschland bis zum 14. Lebensjahr das Recht dazu hätten. Aber, man sollte halt nicht, aus ganz anderen Gründen. Aber, hierzu müssen wir halt die sozialen Netzwerke dazu anschauen und wer meint, ich habe das nun privat eingestellt, könnte völlig daneben liegen. Das ist halt das Problem in sozialen Netzwerken.
Aber nochmals, der Apfel fällt nicht weit vom Stamm und ja, durch so etwas können Entscheidungen kommen, die vielen dann nicht schmecken könnten, egal in welcher Richtung.
 
@Kruemelmonster: Anders als Rechtsanwälte sehe ich meine Elterliche und Moralische Verpflichtung, meine Kinder um jeden Preis zu schützen, insbesondere Vorausschauend wenn möglich, dazu zählen selbstverständlich auch ihre Persönlichkeitsrechte.
Nur weil ein Gesetzgeber es nicht schafft, seine Gesetze an die Zeit anzupassen (Papierbild vs. Digitalbild), sowie die daraus erfolgenden weitreichenden Konsequenzen nicht entsprechend anzupassen, heißt das nicht das ich und andere Eltern aus ihrer "Vorausschauenden" Verantwortung entlassen sind!

Noch mal zur Erinnerung, diese Gesetze stammen aus Zeiten wo es nur Papierbilder gab, deren Vervielfältigung und Weitergabe mit Kosten, Zeit und Arbeit verbunden waren!

Aber nicht nur Eltern, sämtliche Institutionen die involviert sind sollten den Kinderschutz (Dazu gehören auch veröffentlichte Fotos) ernstnehmen, insbesondere da wo eine unkontrollierte Vervielfältigung und deren Missbrauch alltäglich sind (Mobing, Hass, Pädophilie)!
Sich damit herauszureden das es keine entsprechenden Gesetzlichen Vorschriften gibt bzw. diese keinen unmittelbaren Zwang haben (erst klagen müssen), ist Staatliches und Gesellschaftliches Versagen hoch 10!

Wer seine Kinder mit >>>Vorsatz<<< nicht schützt, auch wenn das nachfolgend keine negativen Konsequenzen hat, hat als Elternteil oder als Erziehungsberechtigter Kläglich versagt!
Solchen sollte der Status zum Wohle des Kindes entzogen werden!
 
@Kribs: <<<Solchen sollte der Status zum Wohle des Kindes entzogen werden!>>>

uih, uih, uih ........ dann dürften quasi keine Eltern ihre Kinder behalten. Du kannst kein Kind vor allem und jedes beschützen, daher wäre der Vorsatz so oder so immer gegeben.

Also Obacht mit solchen Sprüchen. Man kann nur immer wieder versuchen seine Kinder zu schützen, mehr geht nicht.

Zu den Bildern hatte ich schon alles geschrieben. Das Hauptproblem sind hier die sozialen Netzwerke, die etwas suggerieren, was nicht da ist. Es fallen aber immer wieder Menschen darauf rein. Das ist das Hauptübel.

Das die Eltern meinten, ist das eine und man sieht hier schön, dann meinen die Kinder auch und ruinieren vielleicht sogar noch die Eltern. Auch damit muss man rechnen.

Dazu aber immer bedenken, Menschen haben immer unterschiedliche Einstellungen und du siehst, wie bei diesen Eltern, wäre es in Deutschland rechtlich quasi gedeckt. Egal was dabei du dir denkst, es ist im Endeffekt uninteressant.

Und nur noch kurz zu Erziehung und Erziehung und Erziehung der Kinder, es gibt dabei kein Patentrezept. Das mussten in der letzten Zeit hier mehrere hohe Gerichte endgültig entscheiden. Auch was dem einen nicht passt, kann trotzdem richtig sein, genauso wie das vorgegebene Erziehungsmuster falsch sein kann. Um auch das mal kurz festzuhalten, wenn jemand meint, nur so sei es richtig.

Wir haben zu diesem Fall ein Hauptübel und zwar das, das Menschen glauben, oh da Fotoalbum online und alles so privat. Dem ist halt so nicht, selbst wenn es auf privat steht, da man nicht weiß, was die angeblichen Freunde damit machen. Wurde vielen schon zum Verhängnis, auch Jugendlichen.

Wir können auch hierzu die Cloud nehmen, teile deine Daten mit der Welt. Auch da kann auf einmal etwas öffentlich stehen, was man so nicht wollte.

In diesem Bereiche muss sensibilisiert werden und nicht auf der Schiene, wie hier beliebt, alles so sicher. Denn mit der Einstellung ist es nur eine Frage der Zeit, wann selbst via Cloud auf einmal Fotoalben im Netz stehen.

Nehmen wir nun an, die Eltern hatten es wirklich auf nicht öffentlich stehen, sondern nur für Freunde. Dann stand es nicht öffentlich. Aber, du weiß halt nicht, was Freunde dann machen und dann kann es sehr wohl öffentlich stehen.

Das gleiche kann übrigens auch mit der Cloud passieren, wenn man freigibt für "Freunde".

Daher kann man ja so schön urteilen, aber es kann wirklich angehen, dass die glaubten, nur für einen kleinen Kreis.
Hierzu gehört Aufklärung her und zwar zu allen Sachen, die man irgendwo ins Netz stellt.
Fotoalben, ganz privates, gehört halt sowieso nicht ins Netz, egal wie und in welcher Form. Aber es machen halt viele, auch weil sie meinen, ach, ganz privat.

Hat übrigens der Rechtsanwalt gut erklärt.
 
@Kruemelmonster: Wenn du wenigstens die DEUTLICH betonte Einschränkung " mit >>>Vorsatz<<<" mit in das Zitat reingenommen hättest, aber das Passt ja nicht in deine Strategie!
Bedauerlich, wie du jede Aussagekräftige Antwort zu meinen Argumenten umschiffst, untern strich viele Worte aber wenig was zum Thema Passt, das Thema war "Recht an eigenen Bild auch für Kinder"!
 
@Kribs:

berechtigt nicht zitiert, denn Vorsatz kann immer unterstellt werden. Generell.

Und jetzt zitiere ich:

"Wer seine Kinder mit >>>Vorsatz<<< nicht schützt, auch wenn das nachfolgend keine negativen Konsequenzen hat, hat als Elternteil oder als Erziehungsberechtigter Kläglich versagt!
Solchen sollte der Status zum Wohle des Kindes entzogen werden!"

Nochmals, du kannst kein Kind vor allem und jedes beschützen und das wäre in sich schon mit "Vorsatz", denn du kannst es nicht.

Mit deinem zwei Sätzen, kannst du allen Eltern die Kinder entziehen, speziell noch mit dem Hinweis, wenn die Handlung des Vorsatzes keine negativen Folgen hatte.

"das Thema war "Recht an eigenen Bild auch für Kinder"!"

Und bei dem Thema bin ich voll und ganz und in Deutschland bestimmen darüber die Eltern, bis das Kind selbst entscheiden kann. Diese eigene Entscheidung wird auf 14 Jahre rechtlich angenommen, ich sage sogar mit 12 Jahren gegeben.

So, und nun einfach mal verstehen, das bedeutet nicht, dass ein Kind nachträglich ankommen kann mit 18 und ein Bild von sich mit 5 oder 10 Jahren als Corpus Delicti bezeichnen kann und daraufhin die Eltern verklagen kann, die in der Zeit das Sorgerecht hatten und für das Kind entscheiden durften.

Wenn du es aber so genau meinst, dann sollten keine Eltern mehr Bilder von ihren Kindern machen, denn das kann den Eltern teuer zu stehen kommen, wenn dem Sprössling mit 18 auf einmal ein Furz quer hängt.
Wenn genau diese Meinung Rechtsstand erhält, werden im Gesamten keine Kinderfotos mehr gemacht werden, denn auch das Weiterzeigen von Fotoalben könnte dann irgendwann den Eltern teuer kommen, obwohl sie bei der Aufnahme die Entscheidung für das Kind inne hatten.

Verstehst du es jetzt ? Und ja, es kommt dann noch viel schlimmer, wenn dann keine Kinderfotos mehr da sind und der Sprössling dann eine Erinnerung haben möchte, könnte das Verhalten der Eltern dann als seelische Grausamkeit gewertet werden.

Daher schrieb ich auch, der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Wenn hier die Eltern, das Fotoalbum wirklich bewusst - öffentlich - gestellt haben bei Facebook (was wir gar nicht derzeit wissen), haben die auch noch nie etwas von Anstand gehört. Dazukommend Sturheit, wenn sie nicht sehen wollen, sie haben mit der Möglichkeit bei Facebook einen dummen Fehler gemacht. Aber, der "Apfel" reagiert genau so, denn geht so eine Klage wirklich durch, könnte man die Eltern ruinieren, für jedes Bild. Und wenn die Klage nicht durchgeht, bleibt man auf den Kosten sitzen.
Dabei in Deutschland betrachtend, mit einem Recht der Eltern, sogar Bilder zu veröffentlichen. Bis zum 14. Lebensjahr, da hier das Recht zur Bestimmung bei den Eltern lag

Uih, uih, uih
 
es geht doch nur immer um likes
 
Uihhh, all die Experten wieder ......... ;-)

Das größte Problem liegt hier bei Facebook und Co. und die Menschen dazu, die meinen sie bräuchten es ........ für was ?

Natürlich kann man sich hier nun über die Eltern echauffieren, nur, bis zur Volljährigkeit hatten die ihr Recht. Ein Recht, was das Kind hier aber in Deutschland hätte einschränken können, da Kinder, speziell ab 12 Jahren auch rechtlich angehört werden.

Aber, ich schaue weiter und zwar auch der Austausch von Bildern mit der Omi aus Amerika, oder dem Onkel aus Neuseeland. Dazu bietet sich halt Facebook an.

Würde hierzu nun ein Präzedenzfall geschaffen, könnten quasi alle Kinder ihre Eltern verklagen, dazukommend auf Herausgabe der Bilder und Negative ...... weil man ja mal peinlich war, wie alle.
Zugleich, hätten aber nah Angehörige, die das Kind kaum sehen, wieder Anrecht auf zumindest Bildmaterial.
Damit die Absurdität noch klarer wird. Genauso haben die Eltern natürlich auch ein Anrecht auf Bildmaterial ihrer Kinder, denn es sind Erinnerungen.

Was hier das Problem einzig ist, ist die Veröffentlichung und dazu verweise ich wieder auf meinen zweiten Satz. Nur, Facebook und Co. hat sich etabliert, auch als Austauschplattform unter Verwandten und hierzu gehören die richtigen Einstellungen her, damit es halt nicht so öffentlich wird. Bei diesen Einstellungen sind aber Zahlreiche überfordert.

So sehe ich das und wenn man nun die Eltern hier an den Pranger stellen will und quasi als behämmert hinstellen will, sollte man auch bedenken, der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Wird es damit noch begründet, "mir sind die Bilder peinlich", och neee, dann müsste man ja Mama oder Papa noch verklagen, dass die so frech waren und auf den Auslöser gedrückt haben. Böse Eltern, denen gehört doch glatt hinterher das Kind entzogen ....... *rofl* Kinder sind halt manchmal peinlich, auch für die Eltern und dafür gibt es nicht mal Schadensersatz, doch, halt, Kindergeld *lol*

Wie krank ist nur die Welt geworden und dazu nutzen wir dann die Cloud und teilen unsere Daten mit der ganzen Welt und das sollen wir sogar noch.
 
@Kruemelmonster: Spricht ja nichts dagegen das Fotoalbum für die engen Verwandten nur sichtbar zu gestalten. Und nicht auch jedem x-beliebigem "Freund", den man mal auf Facebook hinzugefügt hat.
Außerdem (wir kennen natürlich nicht alle Fakten) hat sich das Mädchen satte 4 Jahre dagegen gewehrt, hat sich nicht mehr fotografieren lassen und ist direkt ausgezogen, als sich die Gelegenheit geboten hat. In diesem Fall sollte der gesunde Menschenverstand greifen. Übrigens haben meine Eltern das "Bilder verschicken" etc. später eingestellt und uns als Kinder selbst gebeten, den Großeltern in der Ferne mal ein paar Bilder zuzusenden. Ob per Post oder später per Email/facebook. Und das ist ein wesentlich gesünderer Ansatz, als sich hierarchisch über das Kind hinweg zu setzen.

Und in einem Punkt muss ich dir beipflichten, wir "Experten" die aus unsern Löchern gekrochen kommen, haben natürlich keinen Anspruch auf eine "Expertenmeinung". Aber es kann hier auch nur auf das reagiert und geantwortet werden, was im Artikel formuliert wird. Und die gebotenen Informationen sprechen sehr für ein Fehlverhalten der Eltern. Die Zitate dazu sind auch einfach zu offensichtlich gewählt ;) Wie der tatsächliche Sachverhalt ist, wird das Gericht dann mit allen notwendigen Einsichten und Meinungen klären. Bin auf das Urteil des Unabhängigen gespannt...
 
@bigspid:

Eben, du kennst nicht die Fakten, wir alle nicht, es kann ja wirklich nicht öffentlich gestanden haben. Auch das wissen wir nicht.

Ich kann nur davon schreiben, was so etwas für uns alle bedeuten kann, wenn uns schon Kinder verklagen können und wie in Frankreich ein Töpfchen-Foto dann 45.000 Euro theoretisch kosten kann.
Die hätte ich auch gerne mal gehabt mit 18 .......... und genau darum geht es wohl eigentlich.

Ja, Kinder sind schon echt peinlich, speziell, wenn sie meinen sie seien erwachsen und alles ja ach so peinlich. Wenn dem so ist, sollten Eltern nie Fotos machen von ihren Kindern. Nur, dann würden die wiederum verklagt werden von ihren Kindern und das dann zu Recht, wegen seelischer Grausamkeit.

Tschuldigung, wenn ich es so hart sage, das Kind sollte erstmal erwachsen werden, wenn ihr Kinderbilder von sich peinlich sind.

Und genau in diesem Punkte würde ich dir zustimmen, dass hier die Eltern nachweisbar einen Fehler in der Erziehung gemacht haben. Sie haben nämlich etwas vergessen, Selbstbewusstsein zu geben. Ein ganz schwerer Erziehungsfehler.
 
@Kruemelmonster: ich glaub kaum es geht ihr ums Geld bei so was hätte ich auch auf gedeih und Verderb alles daran gesetzt solche Bilder entfernen zu lassen auch wenn ich dafür meine eigenen Eltern verklagen müsste

wenn ICH auf Bildern drauf bin haben die MICH vorher um Erlaubnis zu fragen ob ich es überhaupt WILL das das Foto überhaupt irgend einem gezeigt wird egal ob Oma, Opa, Tante oder Onkel wenn ich NEIN sage heist es NEIN und das haben die zu akzeptieren

FB hat hier keine schuld da es nur verwendet wird um die Fotos zu teilen (ok bisschen doch die Datenschutzeinstellungen sind beim Registrieren ja so gestellt das erstmal ALLES öffentlich ist) woher soll FB den wissen ob die Eltern die Erlaubnis haben von den Personen die auf den Bildern zu sehen sind ?
 
@CARL1992: nu darf ich nochmal

Dann erkläre mit deiner Geburt, ich will nicht, mit deiner Unterschrift und notariell beglaubigt. Auch dazu gleich der Haftungsausschluss für die Eltern, wegen seelischer Grausamkeit, wenn über dich keine Bilder angefertigt werden.

Du, ich hatte mal einen bösen älteren Bruder, der machte auch immer böse Dinge mit mir. Mal mit Stechbeitel arbeiten des Vaters an der Drehbank, obwohl verboten. Ich musste halt, Aua Hand Blut und nachfolgend zu Recht Donnerwetter. Mit 10 beherrschte ich die Drehbank besser als mein älterer Bruder. Nur ein Beispiel in vielen Dingen.
So auch Fotografie, erster Hausneubau, Klärgrube und mein Bruder musste mich darauf ablichten. Nein, da gab es noch kein WWW, auch kein Digital, nur KB und Rollfilm und Pocket.
Er musste das Bild rumzeigen und bekam nicht das, was er erwartete, logisch in sich. Ich Kleiner hatte genial den verkürzten Weg genutzt und das war das Ergebnis. Ich liebe heute noch das Foto, sitzend auf der Klärgrube.

So viel zu peinlich, Ich liebe das Bild noch heute, aber der Fotografierende, war sehr schnell für mich gestorben, aber nicht deswegen. Also, ich kann nachempfinden was du meinst.

Aber ich zeigte dir grad auf, ich liebe heute dieses peinlich Bild.

Und noch danke zu deiner Zustimmung zu Facebook. Es sind da die Einstellungen, die Probleme, und die meisten lassen es dann so wie die sind.
Ich habe da auch als Rentier mindestens noch einen Account und selbst auf privat stellen, ist für Facebook ein Problem. Abstellen ohne Sterbeurkunde quasi nicht möglich, da dann Gedenkstatus folgt.

Also echt und ja, ich kann Webseiten beherrschen, ich weiß, wie man etwas totstellt. Facebook kann das nicht, will es nicht.

Wie soll das ein Normalo beherrschen, der quasi dann als Webseitenbetreiber rechtlich hingestellt wird, mit einem Account nur bei Facebook, aber als Webseitenbetreiber die Peripherie beherrschen kann, was er so bei Facebook aber nicht kann.

Übrigens so übertragbar auf viele Plattformen, die aber einiges besser erklären und ein Ausscheiden auch real gegeben ist.

(Wort zum Mittwoch)
 
@Kruemelmonster: Puh, gibt es Leute, die diesen Text verstehen??
Du hast als Rentier einen Facebook-Account und selbst auf privat stellen ist ein Problem?? Wtf are you talking about?? "Ich musste halt Aua Hand Blut..." ML535 bist du das?? Ich glaube ja
 
@Kruemelmonster: Ganz ehrlich, was soll dieser Text?
Es geht um das öffentliche zur Schau stellen der Bilder, gegen den Willen der Betroffenen. Dabei ist es vollkommen egal, über welche Plattform das geschieht.
Dein letzter Satz ist doch schon irgendwie obligatorisch und passt sehr gut zum ersten...
 
@EffEll:
ich weiß nicht, ob du überhaupt verstehst.

zum Ersten sind solche sozialen Netzwerke in sich das Problem, wenn Nutzer da nicht mit umgehen können.
Zum Zweiten, weiß du gar nicht ob die nicht doch privat standen und für wen privat standen, auch hier kann man Fehler machen.

Und nun zum dritten, hat man die Kinder zu fragen, ob sie abgelichtet werden möchten und das bei jedem Foto, wird es bald keine Kinderfotos mehr geben. Denn jedes Elternteil kann dann mit einer Klage nachrangig rechnen, auch 18 Jahre danach.
Und, gibt es keine Fotos mehr, werden die vermeintlich Erwachsenen dann auch wiederum die Eltern verklagen, wegen seelischer Grausamkeit, da sie dann ja keine Fotos von sich haben, als sie noch klein waren.

Es liegt hier nahe, dass die Eltern es für Freunde und Bekannte freigeschaltet haben und damit stand es nicht so öffentlich, wie du meinst. Das diese Einstellung auch problematisch sind, keine Frage.
 
Möglicherweise hat "Die ganze Woche" die Geschichte auch einfach nur erfunden: http://www.morgenpost.de/vermischtes/article208250793/Verklagt-18-Jaehrige-wirklich-die-Eltern-wegen-Facebookfotos.html
 
@FenFire: Das war mir irgendwie klar :D

Jeder diskutiert drüber, aber keiner kommt mal auf die Idee den Wahrheitsgehalt dahinter zu prüfen.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles