Edge-Browser: Wer Microsoft "schnüffeln" lässt, wird belohnt

Microsoft hat in den USA ein neues Programm gestartet, bei dem die Nutzer seines Browsers Edge für die Weitergabe von Nutzungsdaten belohnt werden. Wer sich also bereiterklärt, die Redmonder bei seiner Browser-Nutzung schnüffeln zu lassen, bekommt ... mehr... Microsoft, Browser, Edge, Microsoft Edge, Spartan, Spartan Browser, project spartan, Projekt Spartan, Microsoft Spartan, Microsoft Browser Bildquelle: Microsoft Microsoft, Browser, Edge, Microsoft Edge, Spartan, Spartan Browser, project spartan, Projekt Spartan, Microsoft Spartan, Microsoft Browser Microsoft, Browser, Edge, Microsoft Edge, Spartan, Spartan Browser, project spartan, Projekt Spartan, Microsoft Spartan, Microsoft Browser Microsoft

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
"Auch eine Weitergabe der erhobenen Daten an Drittparteien erfolgt angeblich nicht."
Diese Heuchlerei, wenn ihr ihnen keinen Deut Traut, Zeigt sie doch an, dafür ist das US Rechtssystem perfekt geeignet.
Zumindest sehe ich keinen Text dieser Art wenn es um Chrome geht, obwohl es da um das gleiche geht, nur ohne Punkte und ohne wissen davon.

Aber ihr habt recht, einem Börsennotierten Unternehmen sollte man nicht trauen.
 
@Alexmitter: Naja, sieh es gelassen. Unter Internet-Nutzern ist es zur Zeit im Trend Microsoft zu hassen und zu bashen, wo es geht.
 
@LotuSan: Hate Sells
 
@LotuSan: Ein Trend den MS von ganz allein vorantreibt.. zurecht... selbst der .NET-Core unter Linux telefoniert fleißig nach haus.
 
@blume666: Das ist bei Apple, Facebook, Google usw. aber nicht anders und da kräht kaum ein Hahn mehr nach! Und da Microsoft nicht vom Verkauf von Kundendaten lebt, sondern vom Verkauf der eigenen Software, werden diese Daten idR dazu genutzt, die eigenen Dienste an das Kundenverhalten anzupassen und somit für jeden Nutzer zu verbessern. Das wird gemacht, damit der Kunde sich wohlfühlt, die Dienste weiter nutzt und somit langfristig an das Unternehmen gebunden wird, damit er sein Geld bei Microsoft lässt und nicht woanders. Aber ich weiß, Trashtalking macht viel mehr Spaß und man muss sein Hirn weniger anstrengen, da die Meinung ja bereits vorgefertigt im Netz zu finden ist!
 
@LotuSan: ... ja, das sagt der Optimist. Aber erst macht MS Kampagnen gegen Firmen wie Google ect. Dann machen Sie es selbst. Seit Freitag gibt's in meinem Haushalt nur noch echte Fenster dafür aber mehr Pinguine. Wenn man jetzt schon Daten gegen einen Kaffee bei Starbucks tauschen kann, dann weiß ich nicht wie blöd oder wie schlecht sensibilisiert die Leute sind.

Aber wenn man das anprangert, bekommt man hier nur einen Downvote und es wird weiter Ignoriert. Davon bekommt man ja zum Glück nichts mit. Dann doch lieber kostenlosen Kaffee.
 
@LotuSan: Facebook und Google machten aber nie einen Hehl daraus, während Microsoft in weiten Teilen immer schon dasselbe gemacht hat (oft über Dritte wie Yahoo), nur um sich dann trotzdem als Saubermann dazustellen.

Und speziell wenn man Systeme wie Windows 10 und Android vergleicht, fällt einem auf, dass es ausgerechnet die böse Datenkrake Google ist, welche die weniger aggressiven Voreinstellungen nutzt und gleichzeitig wesentlich mehr Kontrolle bis hin zur kompletten Abschaltung über die Trackingfunktionen des Systems gewähren.
 
@Alexmitter: "Aber ihr habt recht, einem Börsennotierten Unternehmen sollte man nicht trauen."
Das ich dir mal bei eine "Microsoft Thema" uneingeschränkt Recht gebe, hätte ich bis vor 10 Minuten vehement bestritten, nicht nur das ich erweiter das sogar auf alle Börsennotierten Unternehmen.
;-)
 
@Kribs: Es ist eine Große Kunst selbst die Offensichtlichste Ironie noch ernst zu nehmen. Da gehe ich von absicht aus.
 
@Alexmitter: Wie Recht du hast! ";-)"
 
Hab momentan keine Zeit für MS. Bin grad intensiv am Samsung haten. Aber das wird schon wieder.
 
@crashpat: Du bist schlecht darin, mir ist das noch nicht aufgefallen
 
Manchmal kann man gar nicht so viel Essen, wie man kot... möchte.
Was für eine Gier nach Daten um Aktienbesitzer zu befriedigen.
 
@janilis: Wie genau werden Aktienbesitzer mit Telemetriedaten der Browsernutzung befriedigt?
 
@FenFire: Naja, je asozialer sich ein Unternehmen verhält, desto mehr geht der Aktienbesitzer davon aus, dass da ja was bei rumspringen muss.
Ob das nun Datensammeln oder was anderes ist. Wenn beispielsweise Leute entlassen werden, steigt quasi immer der Aktienkurs, obwohl hier ggf. wichtige Fachkräfte verloren gehen, die das Unternehmen hätten voranbringen können.

Microsoft wurde in der Vergangenheit oft wegen vorbildlichem Verhalten bestraft und zur Zeit werden die belohnt, wenn sie sich schlechter Verhalten wie andere Unternehmen auch. Google wird durchweg sowohl von Nutzern als auch von Inhabern belohnt, dass sie so rigoros Daten sammeln.
 
Scheint mir nicht so viel anders wie die gängigen Rabattsysteme in Supermärkten? (Payback und wie sie alle heissen) "Sage mir was Du tust/kaufst, damit wir unsere Angebote/Dienste besser auf die Kunden zuschneiden können und somit letztlich mehr Geschäft machen, und dafür bekommst Du irgendein Goodie".
 
Typisch für so Aktionen heute. Immer nur in den USA und nie bei uns. Wenn sich der Gutschein lohnt würde ich mich sofort anmelden :)
Kommentar abgeben Netiquette beachten!