Kompakte Digitalkameras: Einst begehrtes Objekt, jetzt nur Nische

Die noch vor wenigen Jahren weit verbreitete Kompaktkamera steht kurz davor, von den Smartphones endgültig in die Bedeutungslosigkeit verbannt zu werden. Das ist auch wenig verwunderlich, denn die Telefonhersteller haben die Entwicklung kleiner ... mehr... Kamera, Digitalkamera, Canon, Powershot G12 Bildquelle: Canon Kamera, Digitalkamera, Canon, Powershot G12 Kamera, Digitalkamera, Canon, Powershot G12 Canon

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Wundert mich ja auch nicht. Als ich vor 4 Jahren das letzte mal mit Kamera und Smartphone im Urlaub war, habe ich am Ende doch am meisten mit dem Smartphone fotografiert. Es nervt einfach 2 Geräte dabei zu haben wenn es auch mit einem geht. Selbst ambitionierte Fotografen bekommen mit den besten Smartphone Kameras schon akzeptable Ergebnisse.

Ich denke der Markt zeigt es jetzt schon, auf der einen Seite Smartphone-Kameras, auf der anderen die Spiegelreflex Geräte für Semi- bis Professional von günstig bis Schweineteuer. Ich würde z.b auch keine Spiegelreflex mitschleppen müssen im Urlaub, ausser ich wäre absoluter Fotofreak und müsste unbedingt Top Urlaubsbilder schiessen.

Aber was manche schon aus ihren Smartphone Kameras herausholen ist doch erstaunlich, zumindest auf den ersten Blick.

Am Ende ist es wie immer, nicht das Equipment zählt in erster Linie, sondern was man daraus macht!
 
Jop, kann ich für mich selbst auch genau so bestätigen: Die Smartphones machen heutzutage so gute Bilder, da braucht es eine normale Kompaktkamera nicht mehr.

Soll es noch eine Stufe besser als das "normale Urlaubsfoto" sein, bzw. habe ich explizit vor "richtig schöne" Fotos zu machen, muss halt die digitale Spiegelreflex mit.

Für die meisten Anwendungsfälle reicht die Smartphone-Kamera jedoch völlig aus, zumindest wenn man nicht gerade ein 60€-Billig-Smartphone in der Hand hat.
 
Leider sind die kompakten zu sehr stehen geblieben.

Vor allem ärgerlich, dass eher ein Wettrennen auf dem Papier um die meisten Megapixel hatte... anstatt mal zB an der Sensorgrösse zu schrauben.

Meine Kompakte ist auch eingemottet.
Fürs meiste reicht die iPhone Kamera, wenns netter werden soll dann die Sony Alpha Systemkamera.
 
@tomsan: das ist der punkt!

Ein Smartphone hat wie die meißten Kompaktkameras einen 1/2,3" Sensor.

Die Optik ist beim Smartphone halt noch ncht so pralle. den Optischen Bildstabilisator haben die aber schon.
 
@tomsan: bin deiner Meinung. Man hat mehr Volumen und hätte da auch größere Sensoren verbauen können und bessere Objektive. Es ist traurig, dass ein gutes Smartphone mit viel kleinerem Sensor und minimaler Optik schon bessere Bilder schafft als viele Kompatkameras.

Für mich persönlich kommt hinzu, dass mir die Gehäuse der Kompakten zu klein werden, für große Hände sind sie unhandlich, weil zu klein.
 
@tomsan: Naja, mittlerweile verkaufen sich Edelkompaktkameras mit deutlich größerem Sensor (meist 1") ordentlich und den optischen Zoom einer Kompaktkamera bietet auch (fast) kein Smartphone. Wenn ich mal ein Objekt in größerer Entfernung ablichten will, ist jede 100-Euro-Kompaktkamera besser als ein 700-Euro-Phone^^
 
@Stratus-fan: Jupps. Für die Jackentasche habe ich vorher alt meine Exelim Superzoom Kamera fast immer mit gehabt.

Aber nun gemerkt, dass sie (bei mir!) nicht mehr so oft zum Einsatz kommt/ kommen muss.

Und das sich nun mache kompakte gut verkaufen.... Glückwunsch!
Aber das liest sich hier nicht so ;)
 
@tomsan: Der Bericht ist ja soweit auch zutreffend. Ein Großteil vom Markt verschwindet, was bleibst sind vor allem bessere Kompaktkameras, die sich dann qualitativ auch merklich vom Smartphone absetzen können.

Dass man nicht 100 Millionen Edel-Kompaktkameras im Jahr absetzen kann, sollte eigentlich klar sein :D
 
@Stratus-fan: Du hast doch mit "naja" angefangen *g*

Aber wie gesagt, ich fahre auch noch dreigleisig. iPhone/Exelim/Sony Alpha.
Je nach Taschengösse und voraussichtlichen/geplanten Einsatz. ;)
 
Die beste Kamera ist halt einfach die, die man dabei hat. (Und die im Zweifelsfall so schnell ein Foto schießen kann, dass man den "Moment" nicht verpasst. Und das ist die Smartphone-Kamera.)
 
Ich habe den Eindruck das sich die Bildqualität bei schlechten Aufnahmebedingungen nicht signifikant gesteigert hat. Meistens ist auch der Autofocus zu langsam.
Bin schon seit einiger Zeit auf der Suche nach einer Kompaktkamera mit der man gute Schnappschüsse hinbekommt. Leider bin ich bis jetzt nicht fündig geworden. Wollte nicht mehr wie 200,-€ ausgeben, aber alle Kameras in diesem Preisbereich haben einen Nachteil:
Bei strahlenden Sonnenschein funktionieren diese perfekt und die Bilder sind gut, so bald es aber dunkel wird versagen sie.
Werde wohl von einem Kauf absehen und weiterhin mein Smartphone benutzen wenn ich unterwegs Bilder machen will.
Für die "richtigen" Aufnahmen habe ich immer noch meine Spiegelreflex - nur kann man die nicht mit auf Partys mitnehmen, vor allem dann wenn man selber mitfeiern will.
 
@hdd7: schaue dich mal zu Sony nex-5/7 rum, ist der Vorgänger der Sony alpha 5000/7, diese gibt es sicher noch neuwertig für 200/250 Euro zu kaufen. Sind gute Kameras.

Oder bei der Canon PowerShot G Serie.
 
@AlexKeller: als Restposten gibts mitunter die Canon Powershot S100/110/120er Modelle, auch die sind in Sachen schlechte Beleuchtung gut (hab ne 110er)
 
@hdd7: Die besten Kompaktkameras sind meiner Meinung nach die aus der Sony RX-100 Serie, also Mark I, II, III oder IV. Umso höher die Mark Nummer desto aktueller teurer natürlich. Aber selbst die erste RX-100 macht bessere Bilder als die neusten und billigen Megapixel Boliden. Vielleicht bekommst du sie ja gebraucht irgendwo in einem guten Zustand, aber 200€ werden selbst da etwas zu wenig sein.
 
@Jogibär: Absolut, ich bin mit meiner RX-100 II super zufrieden.
 
@hdd7: Bei Schönwetter kann jeder.

Geht es in richtung dunkelheit, muss natürlich die Optik und der Sensor größer werden um akzeptable Fotos zu bekommen. Das ist unvermeidbar.
 
Für Urlaubsfotos, Party oder Festivalbilder etc. reichen heutige Handys vollkommen aus, die Bilder sind bei normalen Lichtbedingungen mittlerweile recht gut und das Handy hat man eh immer dabei.

Sobald das ganze allerdings in Richtung Hobby geht, kommt hier keines an eine (halbwegs) anständige System, Spiegelreflex (bzw DSLR, DSLM) heran. Anständiger Bildstabilisator, Wechselobjektive, optischer Zoom, gute Low-Light Bilder, all das braucht baubedingt Platz und lässt sich nur bis zu einem gewissen maße per Software kaschieren. In Zeiten, wo sogar der Klinkensteckerplatz weggespart wird, seh ich hier in zukunft höchstens mehr optimierungen, aber nichts, was diese Kameras komplett ersetzen könnte.

Bekannte hatten von mir Abends beim Trinken mal Fotos von ihren Getränken gemacht (nein, da saß keiner ewig an seinem Handy), ich hatte meine DSLR zufällig dabei, kurz korrekt eingestellt, gleiches Motiv fotografiert (von hinten durchleuchtetes Getränkeglas). Das Ergebnis bei solchen eher schwierigen Verhältnissen ist meist das gleiche: Absolut nicht zu vergleichen. Schönes Bokeh, gestochen scharf, jeder Eiswürfel war deutlich zu erkennen und auch die Farben waren absolut korrekt unter schwierigem Licht (Kunstlicht + Kerzen, Gegenlicht sowie durchleuchtetes Glas). Und das ganze noch ohne RAW Fotografie.
 
@Nahkampfschaf: ich hab selbst lang ne Partyfotoseite betrieben und wir haben mal den Vergleich gemacht, mit einem Lumia 1020 hat man ähnlich gute Fotos hingebracht aber man hat halt ewig herum spielen müssen bis man die Einstellungen hatte.
 
Denke dafür eher dass der Markt der Semi-pro Kameras dafür erheblich ansteigt (Preissegment zwischen 400 - 1200 Euro), und daher auch die Marge.

Weil bei solchen Kameras sieht man von Anfang an eine spürbare Verbesserung, sind aber sich dennoch noch im bezahlbaren Rahmen. Vor allem die Systemkameras mit APS-C Sensor geben hier wirklich Gas.

Für Kameras zwischen 150 - 350 Euro gebe ich wirklich keinen Cent mehr darauf, die werden auf längere Sicht verschwinden, da die meisten Smartphone Flaggschiffe in diese Richtung fahren.
 
Der Grund für den Rückgang sind nicht nur die etwas besseren Fotos der Smartphone-Kameras, sondern der Trend weg vom Foto in Papierform! Die Smartphone-Fotos sehen vielleicht am Smartphone gut und scharf aus, aber sobald diese eine gewisse Papiergröße haben, ist nur noch pixeliger Matsch drauf zu sehen. Ich habe immer beides dabei, Smartphone und eine gute Megazoom. Vor allem hat keine einzige Smartphone-Kamera einen ordentlichen Zoom und bei Dämmerung wesentlich weniger Resthelligkeit und Schärfe. Ich denke auch das Qualitätsbewusstsein ist etwas in den Keller gerauscht die letzten Jahre...
 
@Lecter: mega zoom Kameras sind zwar ne nette Sache, haben aber im besten Fall einen 1" Sensor. Selbst an meine Vollformat Schraube ich keine "MegaZoom" objektive wie zum Beispiel 28-300 weil die Lichtstärke einfach in den Keller rauscht. So wie das von dir angesprochene Qualitätsbewusstsein. Es tut weh heute noch Bilder zu sehen wo ich mich frage ob das Gesicht übersäht von Pickeln ist, oder ob es einfach nur Rauschen ist.
 
@mongini12: Gerade bei den Handyfotos sollte doch gar kein rauschen sichtbar sein, nachdem der Rauschunterdrückungsfilter mit maximalen Einstellungen drübergefahren wurde.
 
@Nahkampfschaf: Stimmt - da siehst du kein rauschen, weil einfach alles Matsche ist. ^^ Rauschen siehst du nur, wenn du auch Details sehen willst. Details ohne rauschen geht schlicht nur bei größerem Sensor etc.
 
Die kompaktkameras haben einen großen Vorteil, und das ist der bis zu 25fache Zoom. leider haben es die Hersteller bis heute nicht geschafft einen dafür geeigneten Bildstabilisator zu entwickeln, so das man bei großen Zoom stufen noch aus der Hand knipsen kann. irgendwann wird es optischen 10fach Zoom auch im handy geben, und ich bin mir sicher, die Smartphonehersteller werden dann auch den nötigen Stabi hinbekommen.
 
Ein Weiterer Punkt dürfte auch der bereits gesättigte Markt sein. meine Powerschot SX100 IS ist 8 Jahre alt und tuts immer noch hervorragend.
 
Wer Bildchen machen möchte, nutzt die Handykamera.
Wer aber Fotos machen möchte, kommt um eine Kamera nicht herum.
Die Physik lässt sich nunmal nicht überlisten.
Bei einer Linse, so groß wie eine Linse, fällt einfach nicht genug Licht um damit auch ein Foto machen zu können. Da lässt sich mit noch so ausgeklügelten Algorithmen nichts zaubern. Sobald es dämmert, sind die Handykameras nutzlos, weil der Rauschanteil fast schon ins unansehbare steigt.

Ich bleibe bei meiner Kamera um Fotos zu machen und nutze das Handy um mal eben schnell ein Bildchen von etwas zu schießen.
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