Netflix spricht sich scharf gegen Datengrenzen und Drosselung aus

Der Streaming-Riese Netflix ist derzeit der Datenverbraucher Nummer 1 im Netz, weshalb es nicht überrascht, dass das Unternehmen gegen Drossel-Praktiken ist. Denn Netflix hat nun die US-Kommunikationsbehörde FCC aufgerufen, gegen Provider, ... mehr... Netflix, Serie, Marvel, Daredevil, Jessica Jones, Iron Fist, Luke Cage, Defenders Bildquelle: Netflix/Marvel Netflix, Serie, Marvel, Daredevil, Jessica Jones, Iron Fist, Luke Cage, Defenders Netflix, Serie, Marvel, Daredevil, Jessica Jones, Iron Fist, Luke Cage, Defenders Netflix/Marvel

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können die bitte auch bei der EU anklopfen, mein Vodafone VDSL ist zwar ohne Limit aber viele schwarze Schafe wie o2 haben schon im Festnetz Drossel aktiv!
 
@neuernickzumflamen: Welcher Anbieter drosselt beim Festnetz/Internet Anschluss?
 
@picasso22: o2 bei DSL ab lächerlichen 300GB, kd bei neu Verträgen ab 1000gb, 1&1 hat auch eine Drossel flat, usw.
 
@neuernickzumflamen: Von der 1&1 Drossel Flat wusste ich, die muss man aber auch bestellen um sie zu bekommen. Von den anderen wusste ich nicht. Wieso man für ne simple Frage Minus bekommt ist mir ein Rätsel. Solche Leute sind vermutlich schon allwissend auf die Welt gekommen.
 
@picasso22: Hier wird jede Frage als Provokation interpretiert! xD Die Kommentare sind bei WinFuture zum battlen da, nicht zum Fragen!
 
@neuernickzumflamen: KD limitiert nur bei 200 und 400 Mbit/s die monatliche Obergrenze auf 1000GB. Außerdem wird bei mehr als 10GB traffic am Tag die Filesharingbandbreite auf 100kb/s gedrosselt.
Für alle anderen Tarife gilt nur die Tagesdrosselung. d.h. du kannst zumindest mit deiner 100 Mbit Leitung soviel streamen bis du alle Netflixinhalte 10 x gesehen hast.
 
@neuernickzumflamen: Ich habe keine Drosselung in der 1&1 50 MBit Flat. Da muss es wohl einen eigenen Tarif geben wie picasso schon erwähnt hat.
 
@neuernickzumflamen: Dann nutz mal "Dein" Vodafone via TV Kabel, da wird auch gedrosselt, schön im Kleingedruckten.
 
@Besenrein: ich habe Vodafone VDSL 50 ohne Drossel, die kommen sogar rund um die Uhr hier an, mein netflix läuft seit dem Umzug 1A.
 
@neuernickzumflamen: Mal etwas OT. Interessant ist ja eher, warum Vodafone überhaupt VDSL anbietet, aber hintenrum immer gegen die Telekom frotzelt, dass doch der Kabelanschluss dem VDSL Anschluss so überlegen sei...
 
@FatEric: um beides zu können, hier zB ist Satelliten TV, also kein KD möglich, zudem ist VDSL kein shared Medium, ist dafür glückssache was ankommt.
Ich habe Glück und es kommt fast alles hier an, würde nie zurück zum Kabel wechseln.
Ich weiß noch zu hansenet/Alice Zeiten, die haben immer 16er vertickt und 8er Leitung gegeben, wahrscheinlich bei der Telekom ein Port angemietet und zweimal verkauft.
Beides hat seine Vor und Nachteile, und Vodafone hat halt beides im Angebot, ist für mich legitim.
 
@Besenrein:Ist Vodafone via TV Kabel dann nicht wieder "Kabel Deutschland"? Da wurde die Drossel doch schon erwähnt und sollte den meisten bekannt sein.
 
@pr!nz3nroll3: Kabel ist aber nicht gleich VDSL. VDSL ist kein Shared Medium. in einem Shared Medium kann ich eine Drossel noch nachvollziehen.
 
@FatEric: Von VDSL Sprach ich mit keinem Buchstaben meines Kommentars ;) Wollte klarmachen das es sich bei Vodafone via Kabel um einen Kabeldeutschlandvertrag handelt. Und nicht um einen DSL Anschluss mit Drossel.
 
@pr!nz3nroll3: Kabeldeutschland existiert nicht mehr, das ist Vodafon. Und es ist ein gedrosselter Internetzugang der von Vodafone aktiv mit den DSL Verträgen der Telekom verglichen und beworben wird, also müssen sie sich auch die gleichen Masstäbe gefallen lassen. Der Vorteil ist: nachdem man deren Callcenter einem erklärt hat, das sie Betrüger sind und eine gedrosselte Flatrate keine Flat ist, hat man seine Ruhe und die rufen nie wieder an. Kunden mit Ahnung sind nicht Ihr Beuteschema.
 
Wenn Netflix so sehr um seine Kunden besorgt ist, sollten sie endlich eine Möglichkeit zum Buffern einbauen.
Zuhause läuft soweit alles rund, wenn man dann aber bei ein paar Bekannten ist, ist das richtig grausig, wenn der Film ein paar Mal stehen bleibt, weil die Leitung nicht hinterherkommt.
 
@Tical2k: Hmm. Ich hoffe, ich versteh dich nicht falsch, aber Netflix buffert sehr wohl, allerdings scheint die Leitung deiner Bekannten nicht schnell genug zu sein. Eventuell musst du die Wiedergabe-Einstellungen manuell anpassen (Browser/Ihr Konto/Mein Profil->Wiedergabe-Einstellungen) bzw. automatisch deaktivieren.
 
@witek: Seit wann buffert Netflix? Wenn man pausiert, regt sich nichts am Balken.
Falls ich nun Quark erzähle, dann entschuldige ich mich vielmals und verwechsel das offenbar mit einem der anderen Streaminganbieter (verliert man manchmal durchaus mal den Überblick).
 
@Tical2k: Ich hoffe natürlich auch, dass ich jetzt keinen Blödsinn erzähle: Aber natürlich buffert Netflix. Dass das aber nicht angezeigt wird, heißt ja nicht, dass das nicht passiert. Ist ja nur eine Sache der UI, ob man Puffern anzeigt (wie YouTube) oder nicht...

Netflix dazu: "Wenn Netflix langsam lädt oder bei der Wiedergabe eines Titels immer wieder puffert(...)" https://help.netflix.com/de/node/230
 
@witek: Interessanterweise habe ich die App auf mehreren Fernsehern verschiedener OS installiert. Bei allen könnte man das externe Speichergerät zum buffern nutzen, zumindest gibt´s in den Einstellungen diese Option. Allerdings steht bei allen nach Aktivierung die Benachrichtigung "Diese Funktion wird vom Streaminganbieter nicht unterstützt" oder ä. Wortlaut. Auf den vorinstallierten Apps der Fernseh-OS buffert Netflix definitiv nicht.
Edit: Daher passt sich die Bildqualität und Auflösung von Netflix auch dynamisch an. Ein Pausieren und späteres starten des Films, wie es z.B. auf Youtube auf Windows möglich ist, funktioniert bei Netflix nicht. Das hat Tical2k vollkommen richtig erkannt
 
@EffEll: "Auf den vorinstallierten Apps der Fernseh-OS buffert Netflix definitiv nicht."

Ich kann nicht für alle Apps der Fernseh-OS sprechen, aber auf meinem Fernseher puffert Netflix und die Auflösung ändert sich nur, wenn mein Downstream längere Zeit absackt. Aber Film pausieren und 2h warten nutzt nichts, weil Netflix nur eine gewisse Zeit vorpuffert.
 
@EffEll: Da hab ich mich wohl im ersten Kommentar nicht vollständig genug ausgedrückt.

An dieser Stelle vielen Dank an dich, witek & crmsnrzl für die Informationen :-)
Warum auch immer ihr für die Antworten minus bekommen habt - kann es damit leider nur ausgleichen.
 
@Tical2k: Zu den Minus: Da würde ich mich nicht zu sehr wundern. Ich hab beispielsweise einige "Fans", die mir auch dann ein Minus geben, wenn ich mich für einen Hinweis einfach nur bedanke... *schulterzuck*
 
@Tical2k: Netflix buffert sehr wohl. Hatte neulich ziemliche Probleme mit meinem Router der sich immer mal wieder neu gestartet hatte. Netflix lief trotz Router neustart weiter und lädt dann auch weiter wenn die Verbindung wieder da ist.
 
@picasso22: jo selbst beim schauen über Chromecast (1gen) mit unabsichtlichen Router Neustart hat mein netflix Stream schon überlebt.
Für netflix sollte man trotzdem schon eine schnelle Leitung und ein sauber konfiguriertes WLAN haben.
In Wohnblöcken kann besonders abends und am Wochenende im 2,4ghz WLAN samt shared kd Leitung auch mal nur pixelbrei raus kommen^^
 
@neuernickzumflamen: Hab ich nicht das Problem. Nutze kein Wlan zuhause ausser am Handy, und darauf schaue ich kein Netflix.
 
@Tical2k: Was meinst du? Den gesamten Film vorher runterladen?
 
@crmsnrzl: Etwas in der Art. Wenn man halt pausiert und einige Minuten wartet, dass er das vorbuffert und man dann schauen kann, während er dann weiterlädt.

Das was man früher selbst bei 480p auf YouTube und einer 2K Leitung machen durfte.
Erst mal halbe Stunde buffern, damit man ein 5min Video ohne Unterbrechung anschauen kann.
 
@Tical2k: Komplette Filme runterladen kann man bei Netflix nicht. Das dürfte wohl auch gewollt sein.

Puffern tut Netflix immer nur ein Stück. Sagen wir die nächsten 10min (Wert aus der Luft gegriffen)
 
@crmsnrzl: Das runterladen nennt sich Offline Modus und ist bisher tatsächlich nicht gewollt.
Aufgrund der Sachlage (Obergrenzen, Drosselung, langsamen Leitungen) und der Konkurrenz (vor allem Amazon Prime mit Offline Funktion) überlegt Netflix aktuell, dies auch einzuführen.
Ob es kommen wird, ist eine andere Frage.
 
@Tical2k: Du vermischst hier buffern und runterladen.

Gebuffert wird auf jeden Fall, sonst wäre garantiert keine ruckelfreie Wiedergabe möglich. Das machen selbst lokale Player. Vermutlich aber nur einige Sekunden, maximal eine Minute.

Aber Netflix will vermutlich vermeiden, dass die Filme zu einfach runtergeladen werden können und begrenzt damit das Runterladen des Films auf den kurzen notwendigen Buffer. Damit erzeugt ein einzelner User nicht mehr so eine massive Last, bzw verteilt sich die Last besser. Zudem wird nicht unnötig übertragen, wenn jemand den Film doch abbricht.
 
Möglicherweise wird es so laufen: Lobbyisten und Poltiker (same?) werden sich dafür einen scheiß interessieren, bis Netflix sich irgendwann denkt: "Wir werden selbst ISP mit BlackJack, Nutten und ohne Drosselung!" ... das ganze zu einem annehmbanren Preis. Weil das aber den anderen aufstößt, wird das ganze wegen Wettbewerbsverzerrung (oder anderen lustigen Anschuldigen) vor Gericht landen und, weil Geld ja schon immer schwerer wiegte als Recht, werden die anderen sogar recht bekommen.
...
Zweite -und vermutlich wahrscheinlichere- Variante: das Thema Netzneutralität wird endgültig kippen und Netflix sich gezwungener maßen bei ISPs einkaufen, damit ihre Serien und Filme von einer Drosselung außenvor gelassen werden. Wer den Mehrpreis dafür zahlt, ist beiden Fällen, ist sicherlich jedem klar :-/
 
@PAINTrick: In dem Fall ist Netflix auch ein Lobbyist...

Immer wird Lobbyist mit "Böse" gleichgesetzt, was Unfug ist. Was du in diesem Fall meinst ist die Netzanbieter-Lobby. Und was die Politiker angeht, da entscheidet wohl wer die größeren schwarzen Köfferchen hat.
 
@PAINTrick: "Lobbyisten und Poltiker (same?) werden sich dafür einen scheiß interessieren"

Ja, du hast recht. Lobbyisten der Autoindustrie, Atomindustrie und Pharmakonzerne werden sich einen scheiß dafür interessieren. Lobbyisten (Interessenvertreter) werden dafür bezahlt, die Interessen ihres Auftraggebers zu vertreten und nicht die von Dritten.

Wenn sich Lobbyisten dafür interessieren sollen, dann muss Netflix die selber stellen.
 
Zumindest an mobilen Geräten sollte endlich ein Download erlaubt sein. Von mir aus mit hartem DRM. Von mir aus nur wenn man Online ist den Zugang erlauben. Amazon kriegt das auch hin.
 
@Matico: Naja haben beide ihre Vor- und Nachteile. Sobald man im Ausland ist, geht Amazon Instant Video gar nicht mehr. Dafür kann man dann vorher wenigstens Die paar Folgen und Filme noch laden. Bei Netflix hab ich selbst in langsamen Hotel-Internets kein Problem gehabt und das kann man problemlos im Ausland nutzen. Jetzt müssten beide nur noch beide Vorteile bringen, dann wärens super Anbieter :)
 
Netflix sind wahre Spezialisten: Die vergeuden für nutzloses Entertainment große Teile der Bandbreite in von anderen bezahlten, aufgebauten und gewarteten Informationsnetzen und proben dann den Aufstand, wenn die Provider, welche einen Großteil der Kosten für das "Netflix-Geschäftsmodell" zu tragen haben, den alle Netze verstopfenden Videostream-Datenverkehr von Netflix auf ein erträgliches Maß zurückfahren wollen.

So wie ich das sehe, ist Netflix ein wettbewerbsverzerrender Schmarotzer, der Geld auf Kosten anderer Unternehmen bzw. der Allgemeinheit macht.

Diesen asozialen Konzern sollte man weltweit für die Bandbreite zahlen lassen die seine Kunden verbrauchen. Andere TV-Sendeanstalten müssen ihre Satellitentransponder schließlich auch teuer bezahlen, während Netflix einfach von anderen bezahlte Datennetze/Infrastruktur für seine TV-Aussendungen verwendet und sich so einen unfairen Wettbewerbsvorteil gegenüber den Konkurrenten im TV-Markt erschleicht.

Noch dazu trägt Netflix (wie Facebook ebenfalls) die amerikanische Propaganda und Gehirnwäsche in alle Welt und verursacht damit in anderen Ländern Konflikte in der Bevölkerung und verdrängt die dortige Kultur und Traditionen, wie unlängst schon der russische Kulturminister Wladimir Medinski bemerkte:

http://winfuture.de/news,92886.html

Hinzu kommt, dass es in Europa staatliche Quotenregelungen gibt, was das Verhältnis fremdsprachiger beziehungsweise im Ausland produzierter Musik- und Fernsehsendungen zu einheimischen Produktionen angeht.

In Frankreich gibt es beispielsweise eine rigide staatliche Radioquotenregelungen, die das Verhältnis fremdsprachiger Musik zu einheimischer Musik regelt und von den Radiosendern erfüllt werden muss:

https://de.wikipedia.org/wiki/Radioquote

Und dasselbe gibt es in ganz Europa auch beim Fernsehen, wobei auch da insbesondere Frankreich besonders hohen Quoten einheimischen Sendematerials vorschreibt:

https://books.google.de/books?id=MbFtAQAAQBAJ&pg=PA45&lpg=PA45&dq

D. h. Netflix unterläuft europäische und nationale Quotenregelungen und damit -- wie mit dem Verbreitungsweg seiner Inhalte auch -- den bewusst staatlich reglementierten Wettbewerb.

Das sollte eigentlich genügen, um Netflix in Europa weit mehr als nur die Bandbreite zusammenzustreichen. Man könnte beispielweise sämtliche Zahlungen an dieses Unternehmen einfrieren, was dann wohl die Netze in Europa ganz ohne Volumensgrenzen und Drosselungen merkbar entlasten sollte, so dass die Provider Internetzugänge in Zukunft nicht noch teurer machen müssen, nur weil der wegen Netflix nötige Netzausbau so hohe Kosten verursacht. Ohne Netflix bräuchten die Provider ihre derzeitige Netzinfrastruktur vermutlich über Jahre nicht mehr weiter ausbauen und kämen in Deutschland möglicherweise mal wieder auf Preise um die 20 EUR pro Monat für eine Flatrate mit Standard-Übertragungsrate zurück, wie es sie ja durchaus schon einmal gab, bevor das Videostreaming sämtliche Netze verstopfte und die Provider hohe Kosten hatten, um ihre Infrastruktur an diese Belastung anzupassen.

Fazit: Netflix gehört nicht nur von den Providern, sondern auch von staatlicher/kartellrechtlicher Seite in seine Schranken verwiesen. Die betreiben Gewinnmaximierung auf Kosten anderer Unternehmen und der Allgemeinheit und verschaffen sich so einen unfairen Vorteil gegenüber anderen Fernsehsendern, was zu einer Wettbewerbsverzerrung führt.
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