Gaming-Studie: Schnellere Reaktion, auffälliges Sozialverhalten

Eine neue Studie einer spanischen Forschergruppe soll Zusammenhänge zwischen dem Sozialverhalten von Kindern und deren Videospielkonsum klären. Dabei befragten die Wissenschaftler zum einen die Eltern und untersuchten die Kinder zum anderen mit dem ... mehr... Tablet, Ipad, Kinder Bildquelle: Eric Peacock / Flickr Tablet, Ipad, Kinder Tablet, Ipad, Kinder Eric Peacock / Flickr

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Interessant wäre zu erfahren: Hat sich Fr. Dressler die Mühe gemacht und die ganze Studie gelesen? Oder nur die (kostenlose) kurze Zusammenfassung?
 
@heresy: Naja ich tippe auf die Zusammenfassung, da sie schon mehrfach bewiesen hat, nicht wirklich selbst nachzuforschen. Siehe auch der "Facebook"-Satellit, der Facebook so sehr gehört, wie dir den Mietwagen von Sixt, den man für ein paar Tage mietet^^
 
Ich denke nicht nur für Kinder gilt: Die richtige Mischung macht's. Wer 5 Stunden am Tag zockt braucht sich langfristig gesehen über gesundheitliche Probleme und Auswirkungen auf sein Sozialleben nicht wundern. Wer da noch behauptet Gaming sei nur ein Hobby, der belügt sich selbst. Es ist eine Sucht.
 
@FuzzyLogic: Und wer 5 Stunden am Tag an der Modelleisenbahn baut ist auch süchtig?
 
@Draco2007: Die Frage kann man auf alles anwenden. 5 Stunden lang die gleich Arbeit zu verrichten... wenn sie nicht süchtig macht, in wiefern verstumpft sie aber dennoch das Sozialverhalten?
 
@kkp2321: Und 8 Stunden am Tag arbeiten gehen verstumpft das Sozialverhalten nicht? Gut kommt etwas auf den Job an...

Aber mir ist das grundsätzlich zu Schwarz-Weiß...

Spieler, die sich zum Beispiel in Online Spielen in Clans/Gilden organisieren und dabei eben sozial interagieren, sind nochmal was ganz anderes als welche, die nur offline spielen und nicht mit anderen interagieren.

Gleiches gilt für fast jedes Hobby...
 
@kkp2321: Naja, wenn man Kollegen hat fördert das sogar das Sozialverhalten weil man ja zur Interaktion gezwungen ist. Wenn man aber nur alleine im Büro sitzt und in gewissen Intervallen Knöpfe drückt ist das sicher für das Sozialverhalten unangenehm.

Computerspielen ist ein Hobby. Modelleisenbahnen bauen ist ein Hobby. Es ist ja der Sinn eines Hobbys damit regelmäßig Zeit zu verbringen. Mal intensiver, mal weniger intensiv. Daher wenn Hobbys eine Sucht sind, dann doch eher eine Scheinsucht. Mich würde daher mal eine Studie interessieren, die aufzeigt wieviele Menschen problemlos auf ihr Hobby verzichten könnten. Dabei würde möglicherweise herauskommen, dass Computerspielen nicht das klassische Muster einer Sucht erfüllt.

Ich stelle mir gerade eine Doku über die Sucht von Computerspielen in Bezug auf die Let's Play Szene vor: "Wieder sitzt der spielsüchtige Gronkh stundenlang vor seinem PC und schneidet die Videos zu seinen Spielen. Auch seine Freundin Pandorya kann ihn nicht unterstützen von seiner Sucht los zu kommen, weil sie selbst in diesen Moment auf Twitch streamt - seit 4 Stunden."
 
@calypso71: "Dabei würde möglicherweise herauskommen, dass Computerspielen nicht das klassische Muster einer Sucht erfüllt."
Computer-Spiele sind eine Sucht.
Versuch doch mal Jemandem Computerspiele abzugewöhnen, der lange intensiv daran festgehalten hat.
Auch hier sind oft entsprechende "Entzugserscheinungen" ersichtlich, meiner Erfahrung nach gerade was das Aggressivitätslevel angeht (sind leichter reizbar und alles) - fehlt dann vermutlich der alternative Stressabbau oder so.

Aber ist ja bei vielen Dingen so. Mich würde es ja mal interessieren, was das für Auswirkungen für so manchen hätte, wenn er ohne Smartphone für eine Weile auskommen müsste (gerade die, die alle 2min aufs Display schauen müssen, selbst wenn es sich nicht geregt hat).

Wie bei jeder Sucht (Zigaretten, Kaffee, Alkohol, Glücksspiel, Schusswaffen, usw. usf.) schlagen Menschen natürlich verschieden an.
Im Übrigen gilt für mich auch Jemand als alkoholsüchtig, wenn er jeden Abend nur zwei Feierabendbiere trinkt.
Sucht wird leider oft komplett negativ aufgefasst, ist es aber nicht zwingend.
Bedeutet im Grunde nur eine Abhängigkeit von etwas, wovon jeder Mensch welche hat, gibt's selbst mit Kaugummi.

Wenn mich nicht alles täuscht ist Gronkh in dieser Thematik berufstätig, was dementsprechend auch wieder eine leicht andere Geschichte ist.
 
@FuzzyLogic: Es gibt genug Väter die 10 und mehr Stunden am Tag arbeiten damit sie sich nicht um ihre Kinder kümmern müssen.
 
@henric: wohl eher, damit sie sich finanziell hoffentlich weniger bis gar keine Gedanken machen müssen - weder für sich noch die eigene Familie.
 
@FuzzyLogic: ich finde, Du hast Recht. Es macht einen Unterschied, ob man sich mit realen Dingen beschäftigt, oder mit virtuellen. Um Erfolgserlebnisse zu haben, kannst Du beim "Gaming" manipulieren, das Erlebnis steuern. Ich habe überhaupt nichts gegen Computerspiele. Ich spiele selbst WoW seit 2005. Aber ich stelle auch fest, daß gerade jüngeren Menschen, die sich in ihrer Freizeit fast ausschließlich in virtuellen Welten bewegen, viel Empathie einbüßen und das Ereignisse und Konsiquenzen oft ungläubiges Erstauenen hervorruft.
 
@Z3: ahja... dann nehmen wir doch ein paar Tropfen hiervon und ein paar davon und mischen das.. oh .. plötzlich kann ich schneller laufen, bin weniger müde und habe weniger das Bedürfnis meine Zeit mit Schlaf zu verplempern.
Im Ernst: wer denkt man kann nur in der "virtuellen" Welt cheaten, irrt (oder weiß es einfach nicht besser).

Empathie einbüßen, hm? Und wie erklärst du dann die Pegida-Leute? Sind das alles chronische Dauerzocker oder wie? Und andererseits die Politiker, denen die Bevölkerung, die sie vertreten sollten, scheinbar egal ist? Die haben wohl auch ein paar Runden zu viel Civilization gespielt, hm? Ja bestimmt - so muss es sein.

Aber mal ohne Sarkasmus: was Empathie (und viele andere Werte von früher) angeht, so ist die Gesellschaft an sich Schuld. Empathie ist oftmals eine Schwäche und so etwas äußerst sich nicht positiv auf die eigenen Finanzen aus - was schade ist. Wer z.B. Mitgefühl bei z.B. Stellenabbau bei / gegenüber den eigenen Mitarbeitern zeigt, wird es als Chef meist nicht so weit bringen. Warum wohl?

Auch kann das Gegenteil der Fall sein. In Spielen wie "To The Moon" wird viel mehr Empathie geweckt als u.U. in einer ganzen Woche sozialen Lebens. Sport an sich weckt z.B. auch gar keine Empathie - im Gegenteil: Rivalität und Gewinnen stehen oft im Vordergrund.
 
@divStar: Versuch doch einfach mal beim Thema zu bleiben....was hat Pegida damit zu tun? Emapathie ist keine Schwäche...ganz eherlich...mach mal deinen Rechner aus, Kopf hoch und dann mal ab in die Welt. Frische Luft wirkt Wunder....
 
@FuzzyLogic: Und wie bei einer Sucht macht man auch hier wieder denselben Fehler. Man untersucht, ob bei spielenden Kidnern Verhaltensauffälligkeiten auftreten und zieht den ungülitigen Rückschluss, die Spiele sind verursachend. Auch in der Suchbehandlung ist man inzwischen zur Erkenntnis gekommen, das soziale und psychische Probleme viel häufiger der Auslöser des Suchtverhaltens sind als andersherum. Ich bin gespannt wie lange es dauert bis man diesen Hintergrund auch Computerspielern untersucht.
 
Die meisten Studien sind misst, es ist genau wie beim Arzt der eine sagt du
hast Krebs und der andere sagt nein es etwas anderes und der Patient steht
nun doof da.

Ich denke es gibt Kinder den es etwas bring und ein Schnellere Reaktion
Vermögen durchs Spielen bekommen und die einen nicht, das selbe kann
man eigentlich auch ohne Computerspiele erreichen dafür sind aber Freunde
und Vernünftige Spielplätzen u.s.w. Notwendig wo sich die Kits austoben
können und vor Herausforderungen gestellt werden.
 
@Dirk007: Komische ärtzte kennst du!

Die ganze Welt spielt gerne Spiele und Spielplätze sind ja ab einen gewissen Alter dann doch recht komisch. In der Regel geht das dann Hand in Hand, wenn man das Alter erreicht wo es albern wird, dann kommt man ins Gaming Alter. Für das Gehirn macht es in der Regel keinen großen unterschied. Es unterscheidet nämlich, wissenschaftlich nachgewiesen, nicht zwischen realer und virtueller Realität. Im Gegenteil es kreiert selber eine Virtuelle, die so nah wie möglich an die reelle ran reicht. Denn das was du wahrnimmst ist eine durch das Gehirn gefilterte und veränderte Realität. Ebenfalls wissenschaftlich so beschrieben.

Und, um auf dem Spielplatz die Reaktionen aus Spielen zu bekommen, müssten man da dann doch schon rumballern, Fahren etc., wäre wiederum komisch.

Auch schließt das eine das andere nicht aus, man kann das nämlich auch alles machen, mit und ohne freunden. Denn es ist nicht nur wichtig alles in einer Gemeinschaft zu machen, sondern gerade für heranwachsende ist es auch für die Entfaltung der Persönlichkeit unabdingbar auch hinreichend alleine zu sein! Und auch ohne Computerspiele kann man sich aus der Öffentlichkeit zurückziehen.

Und Sozial abnormale Kinder bzw.. Menschen gab es schon Jahrtausende vor Computerspielen. Das spricht diese vor diesen Einfluss/Zusammenhang nicht frei, macht sie aber dafür auch nicht alleine verantwortlich.

Wie bei vielen Amokläufen spielten solch spiele eine Rolle wie auch bei vielen Menschen die, die Menschheit positiv prägten, aber eben auch immer eine persönliche Kränkung der Täter. Es spielen also andere umliegende Faktoren eine Rolle und da sollte man ansetzen. Zumeist ist es das Elternhaus oder "Ironischerweise" das Soziale Umfeld oder eben dann angeborene Physische Störungen.
 
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Wie bei vielen Amokläufen spielten solch spiele eine Rolle wie auch bei vielen Menschen die, die Menschheit positiv prägten, aber eben auch immer eine persönliche Kränkung der Täter. Es spielen also andere umliegende Faktoren eine Rolle und da sollte man ansetzen. Zumeist ist es das Elternhaus oder "Ironischerweise" das Soziale Umfeld oder eben dann angeborene Physische Störungen.
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Nö ... Spiele waren nur immer der Sündenbock/die Ausrede um den tatsächlichen unbequemen Ursachen aus dem Weg zu gehen! (Davor eben Drogen & Rock´n´Roll, dann Videos heute eben Computerspiele ... einzig da sind sich alle gleich Ausreden haben sie immer)
Ich kenne keinen Einzigen Amokläufer der dazu eine Maus und Tastatur benutzte!
Es ist immer noch nen Unterschied ne virtuelle Waffe abzufeuern oder eine Echte , wer das Gegenteil behauptet hat noch nie in seinem Leben eine Echte Waffe abgefeuert! ... den Computerspieler der dir RL die Rübe wegballert ohne danach zu kotzen musst du mir auch erstmal zeigen! Ist nämlich doch nen gewaltiger Unterschied.

Da lag schon vorher einiges im Argen: und Schützenvereine (selber oder Eltern); Tierquälerei schon im Kindesalter, psychische Behandlungen ... Nö solche Auffälligkeiten kann man getrost unter den Teppich kehren wenn da nen PC mit Spielen gefunden wird.
 
@serra.avatar: Sry mein Fehler.... solle "Amokläufern" heißen.
 
@serra.avatar: So sieht das aus - ich spiele jetzt seit über 35 Jahren sogenannte "Killerspiele" und ich hatte bisher nicht wirklich ein Verlangen danach, jemanden über den Haufen zu schießen geschweige denn mir überhaupt eine Schusswaffe zuzulegen. Neue Medien sind eben schnell mal der Sündenbock der alten Generationen - eben wie Rock´n´Roll und VHS auch, so wie du schon geschrieben hast. In ein paar Jahren, wenn Virtual oder Augmented Reality so richtig ausgereift und verbreitet sind, wird´s eben das sein - weil irgendein Depp nicht geschnallt hat, dass er sich im Real Life befindet und nicht in einer virtuellen Welt. Das liegt dann aber am Deppen selbst und nicht an den von ihm konsumierten Medien.
Natürich kann ich mir vorstellen, dass mancher Medienkonsum (Gewaltspiele, Horrorfilme etc.) schon ein Auslöser sein kann. Dazu muss aber im Vorfeld mit dem Betroffenen schon irgendwas nicht sauber gelaufen sein.
 
Mhm dürfen dann Leute die Need for Speed etc. spielen, dann auch endlich schneller auf der Straße fahren ;-)
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