Amazon macht in Europa nun auch den Essens-Lieferanten Konkurrenz

Zahlreiche Startups versuchen derzeit, in den großen europäischen Städten mit Essens-Lieferungen den Durchbruch zu schaffen. Foodora, Deliveroo und all die anderen, die Gerichte aus diversen Restaurants zum Nutzer zuhause schaffen, bekommen nun aber ... mehr... Meme, Pizza, Hase, Kaninchen Bildquelle: Internet Meme, Pizza, Hase, Kaninchen Meme, Pizza, Hase, Kaninchen Internet

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Ich mag Amazon, trotzdem hoffe ich das noch mehr Leute (wie ich) ihre Einkaufs und Bestellaktivitäten breit streuen (unterschiedliche Anbieter wo möglich), denn wenn irgendwann die Konkurrenz ausgeht werden wir den Preis dafür bezahlen!
 
@Kribs: Theoretisch ja, aber es ist der Komfort, der die meisten Menschen dann zu dem EINEN Anbieter treiben wird, der alle Bedürfnisse stillen kann. Bestes Beispiel siehst du am Smartphone, wo man auch nur noch EIN Gerät hat, anstatt eines Telefons, Handheld-Konsole, Digitalkamera, Navigationsgerät, etc. pp.
Aber Recht hast du allemal...sieht man hierzulande eigentlich schon an pizza.de, wo sich die einzelnen Fressbuden dahin gehend knechten lassen müssen, um dort gelistet zu sein. Es ist nunmal einfacher die pizza.de App aufzurufen und dort ein Restaurant zu suchen, anstatt per Google für die eigene Stadt die einzelnen Restaurants zu durchforsten.
 
@bigspid: Würde eine solche App nie benutzen bzw. gar nicht erst haben wollen, unsere Pizza bestellen wir direkt bei der Pizzeria, die für 1 Euro Aufpreis auch liefert, nach eigenen Testen ist das auch die beste (leider auch Tagesformabhängig) in erreichbaren Umfeld die auch liefert.
Genauso unser Bäcker, der Klöppelt die Brötchen und das Brot noch vom Mehl an selbst, keine Backmischungen oder Tiefgefrorenen Teiglinge!
Das schmeckt man und hat auch seinen Preis, der liefert auch ohne einen ständig in den Ohren zu liegen das das "Handwerk" kaputtgeht, weil er trotz mehr als doppelten/dreifachen Preis kaum mit den Aufträgen nachkommt.

Aber du hast schon Recht Bequemlichkeit und Geschmacksgleichmacherei (keine eigene Produktion, nur vorgefertigte Produkte und Zutaten) auf niedrigen Level, machen es solchen App-Anbietern einfach, die Kunden Schmecken mehr oder weniger immer das gleiche.
 
@Kribs: Hmm... vielleicht ist Deine Pizzeria ja auch bei pizza.de gelistet? Und vielleicht holt Lieferandideldumdei auch bei Deinem Bäcker ab? Diese großen übergreifenden Lieferdienste stellen das Essen ja nicht selbst her (auch nicht aus vorgefertigten Produkten und Zutaten), sondern holen es bei den teilnehmenden Lieferanten ab und bringen es dann zum Verbraucher.

Wer schon genau weiss welchen Lieferanten er will, kann natürlich gezielt bei diesem bestellen, wer aber "mal gucken was es so gibt" will, für den ist ein Dienstleister, der viele Lieferanten zusammenfasst, dann praktisch.
 
@FenFire: Nein, die sagen selbst das sie da nicht mit den Preis "anstinken" können, da sie auch noch Provision abführen müssen, habs aber nie kontrolliert.
Ich weiß es nicht kann mir aber vorstellen, um Konkurrenzfähig zu sein geht das nur über den Preis in dieser/diesen App`s, Fixkosten sind schwer zu drücken also bleiben nur die Rohstoffe sprich die Qualität.
 
@Kribs: Ah, ok, sie sind in einer Qualitäts- und Preisklasse oberhalb des im Rahmen von übergreifenden Lieferdiensten wirtschaftlichen. Da bestellen dann halt aber nur Leute, die von ihnen wissen und ihr Angebot kennen, und die auch Schwerpunkt auf "gutes Essen" statt "billiges Essen" legen (letzteres scheint mir in Dtl. leider häufig verbreitet).
 
@bigspid: Habe das mal versucht. Dann kommst du von deren Homepage wieder zurück zu pizza.de weil halt das Bestellsystem komplett darauf ausgelegt ist.
 
@Doso: ich glaub die dürfen das anders auch nicht machen. Aber per Telefon geht immer ;)
 
@Kribs: Naja, ich kaufe dort, wo das Preisleistungsverhältnis stimmt. Und das ist bei Amazon in der Regel der Fall. Ich zahle gerne bis zu 5% mehr, weil ich dann sicher bin, dass ich bei Problemen nicht im Regen stehen gelassen werde. Und es gibt immer mal wieder Probleme, für die Amazon oft nicht mal was kann. Stichwort DHL und so. Trotzdem kümmert sich Amazon in solchen Fällen um das Problem und verteilt dann auch noch Gutscheine, als Entschuldigung.
 
@FatEric: Dagegen ist auch absolut nichts einzuwenden mach ich ungefähr genauso, aber wenn immer mehr Lebensbereiche von Amazon eingenommen werden, leidet irgendwann das Preisleistungsverhältnis garantiert zu unseren Ungunsten.
 
@Kribs: Das ist aber irgendwie ne seltsame Einstellung. Es gibt ja genügend Konkurrenz in allen Bereichen. Es gibt ja schon einen Grund, warum Amazon so erfolgreich ist. Weil die Konkurenz es einfach schlechter macht. Wenn jemand kommt und es besser macht, nur zu. Das beste Angebot setzt sich durch. Und bei sowas wird es immer Konkurrenz geben. Wird der Service schlechter oder das Angebot teurer, bestellt man halt wo anders. Alternativen gibts wirklich wie Sand am Meer.
 
@FatEric: Solange es diese Alternativen überall und in ausreichender Menge gibt sehe ich das genauso gelassen.

Aber Amazon hat im Onlinehandel so einiges an Konkurrenz "Plattgemacht", sie sind Marktführer mit stetig wachenden Marktanteil, denen es nicht ausmacht über Jahre Verluste einzufahren um die Konkurrenz auszustechen!
Bleibt die Frage, ob wie lange Alternativen dagegen bestehen bleiben können?
 
@Kribs: Wenn ich sehe, wie Amazon die Konkurrenz platt gemacht hat, sehe ich darin halt echt kein Problem. Wenn die Konkurrenz unfähig ist, selber schuld. Es gibt ja einige richtig gute Onlinehändler neben Amazon und die werden sich auch weiterhin behaupten.
 
@FatEric: Amazon kann gut und gerne quersubventionieren, denen macht es nichts, ein paar Jahre draufzuzahlen. So machen sie die Konkurrenz kaputt, die nicht so einen langen Atem hat und irgendwann weg vom Fenster ist.

Was dann mit den Preisen wird, kannst Du Dir sicherlich selbst ausrechnen.
 
@Kribs: Ich würde mir eher Sorgen machen, dass der Gedanke "das Preis-Leistungsverhältnis muss stimmen" sehr leicht zu "billig muss es sein, Rest ist egal" zu kippen droht, und wenn Anbieter diesen Kundenwunsch ("billig! billiiiiiig!") dann bedienen leidet schon bald die Qualität. In Deutschland sehr gut beim Essen zu beobachten.

Leider auch in unserer Kantine :( Vor knapp zwei Jahren übernahm jene ein neuer Betreiber, der ideenreich mit hoher Qualität gekocht hat und das auch sein "Marketingansatz" war - "wir kochen alles selbst!". Dafür stiegen allerdings auch die Preise ein wenig. Klar, die Preissteigerung hat etwas irritiert, aber das Essen war wirklich lobenswert für eine Kantine. Und was kam? Feedback der Gäste - "Preise wieder runter", "wir wollen mehr Hausmannskost", ... Folge: preislich wieder etwas runtergegangen, dafür 08/15 und geschmacklich öde und Qualität naja. Gerade heute wieder geschmacks- und strukturfreie Lappen als "Pute" auf dem Salat. Danke liebe Mitgäste :(
 
@FenFire: Das ist aber zum Glück nicht überall so! In unserer Uni wurde Anfang des Jahres die Mensa komplett neu gebaut, jetzt wird alles direkt vor Ort frisch zubereitet und das mit wirklich guter Qualität und Geschmack. Es kostet jetzt zwar durchschnittlich mehr, da nun nach Gewicht und nicht mehr pauschal abgerechnet wird, aber trotzdem ist die Mensa brechend voll. Vorher waren dort eigentlich nur Erstsemestler anzutreffen, die die Qualität des aufgewärmten Essens noch nicht kannten.
 
@Test9951: Schön zu lesen dass es auch so rum geht :)
 
@Kribs: Ich z.B. kaufe viel vor Ort. In vielen Bereichen hat sich unser Einzelhandel den Preisen vom Internet Handel angepasst. Mal davon ab, dass Amazon sowie so nicht der billigste Anbieter am Markt ist. Die Lebens- und Hygienemittel dort sind sogar sehr teuer. Meine Handwaschseife z.B. kostet bei Amazon schon das doppelte. Hier im Laden zahle ich 1,99, bei Amazon 3,99 pro Pulle mit der gleichen Füllmenge. Und bei Amazon kann man auch nicht alle Artikel einfach reklamieren wie es immer da gestellt wird. Mein jüngstes Beispiel: LED Birnen. Bei Amazon gekauft, nach 5 Monaten kaputt. Abwicklung über Amazon nicht möglich. Die haben mich an den Hersteller verwiesen. Nun kaufe ich sowas wieder direkt im Baumarkt mit der Sicherheit, dass ich dort innerhalb von 24 Monaten Sofort Tausch habe und mich nicht noch Online durch Webseiten klicken muss um irgendwo das Kontakt Formular zufinden um LED Birnen reklamieren zu können und dann Tagelang zu warten, bis ich Ersatz habe.
 
@Akkon31/41: Genau so sollte es sein und bleiben!
Vieleicht bin ich da "zu" Pessimistisch, aber ich schaue lieber vorher zweimal hin als hinterher dumm aus der Wäsche zu schauen. ;-)
 
@Kribs: solang die wäsche gut duftet find ich des voll ok :)
 
@Kribs: Wenn Amazon zu teuer wird, wird es auch wieder einfacher für die Konkurrenz und damit auch neue Konkurrenz geben. Aktuell ist Amazon aber oft nur wenige % teurer, die Konkurrenz aber um Welten schlechter was Kundenservice angeht. Das fängt beim langsamen Versand an, geht bei wochenlanger Bearbeitung von Retouren weiter und hört bei einem extrem unprofessionellen Verhalten bei Defekten auf... Da zahlt man dann doch gerne den Aufpreis bei Amazon. Wenn dieser irgendwann zu hoch wird, wird man halt wieder gucken müssen: Lohnt sich der Aufpreis oder ist mir der Service das bei dem Produkt nicht Wert. So bestelle ich Sachen die nicht kaputt gehen können (ich sag jetzt einfach mal Druckerpapier) beim günstigsten Anbieter, Kopfhörer und ähnliches aber ausschließlich bei Amazon. Einfach weil es da - auch nach einem Jahr - ohne wenn und aber bei Kabelbruch einfach das Geld zurück gibt.
 
@Kribs: Kommt drauf an, was ich kaufe. Technische Geräte und Kleidung kaufe ich eigentlich immer bei Amazon und das ist mir dann auch der Preis relativ egal. Aber auch nur das, andere Sachen im Einzelhandel. Warum? Beispiel PC. Ich brauche ein Festplattenkabel. 15 cm ist etwas knapp, 50 cm aber viel zu lang, bei Amazon finde ich sofort das 30cm Kabel. Die Einzelteile für meinen letzten PC habe ich ausschließlich bei Amazon gekauft, auch wenn ich bei Alternate oder andere Läden Geld gespart hätte, eben weil ich bei Amazon alle Teile für meinen PC bekommen habe.
Ja, vielleicht hätte Alternate, Mediamarkt oder der kleine Elektronikladen vor Ort das auch da, vielleicht aber auch eben nicht.
Kleidung? Also in Düsseldorf sieht es mit Größen über 60, die nicht allzu viel kosten, übersichtlich aus, äußerst übersichtlich.
Nein ich streue meinen Einkauf überhaupt nicht, entweder Amazon oder z.B. bei Lebensmittel vor Ort. Andere Versandhändler allerhöchstens dann, wenn es ein Produkt bei Amazon ausnahmsweise wirklich nicht gibt, ich aber genau dieses eine Produkt brauche.
 
@Kribs: Dafür gibts immer noch eine Wettbewerbsbehörden. ;)
 
Wenn man sich mit den Lieferanten unterhält, verliert man direkt die lust bei solchen Dienstleistungen zu bestellen...
 
Würde vermutlich auch die Konkurrenz deutlich bevorzugen.

Amazon macht jetzt schon die Preise deutlich teurer und allgemeiner Service wird schlechter, wenn man nicht zahlt. Viele Sachen bekommt man aber nur noch über Ebay und Amazon. Beispiel:

Früher kamen Pakete, die ich beim Amazon mit einem "normalen" Account bestellt hatte, immer am nächsten Tag an - meist auch wenn ich spät abends bestellt habe. Danach kamen Pakete nur noch am nächsten Tag an, wenn ich den Prime-Account benutzt habe. Mittlerweile muss ich schon zu Morning Express greifen, damit Pakete am nächsten Tag ankommen, wenn ich etwas später bestelle.

Genauso wird es dann auch bei Restaurantbestellungen gehn. Die Gastronomie hat so geringe Margen, dass die Provisionen, die Amazon verlangt, 1:1 auf den Kunden ausgelegt werden müssen. Anfangs merkt man das nicht, solange Amazon das Ganze noch subventioniert, aber dann....
 
@gettin: Ist auch meine Erfahrung was die Lieferzeiten anbelangen. Letztes Jahr noch kamen Bestellungen, die vor 18 Uhr dort eingingen, gleich am nächsten Tag. Heute dauert es mindestens 2 Tage. Und bei jeder Bestellung wollen die mir Prime und ihre Kreditkarte aufdrängen. Aber da verzichte ich drauf. Auch das mit dem Service deckt sich mit meinen Erfahrungen. Ich vermute, dass Amazon sich langfristig eh vom Verkauf zurück ziehen wird und das Feld den Marketplace Anbietern überlassen wird. Von meinen 10 Bestellungen dieses Jahr kamen 9 von Marketplace Anbietern weil Amazon die Produkte selber nicht mehr anbietet. Vor 2-3 Jahren waren identische Artikel noch direkt von Amazon.
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