Irische Regierung gegen EU: Wir wollen gar kein Geld von Apple

Diese Woche hat die EU eine vor allem in dieser Höhe spektakuläre Entscheidung bezüglich der Steuervorteile, die Irland Apple gewährt hat, gefällt: Demnach soll Irland von Apple 13 Milliarden Euro an Steuern nachfordern. ... mehr... Geld, Dollar, Steuer, AMC, Breaking Bad Bildquelle: AMC Geld, Dollar, Steuer, AMC, Breaking Bad Geld, Dollar, Steuer, AMC, Breaking Bad AMC

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Tja und dann tritt Irland auch aus der EU aus und kann spätestens dann Steuern erheben wie Sie lustig sind ^^
 
@Thomynator: Gerade die EU-Mitgliedschaft ist aber eins der Argumente gewesen. Wahrscheinlich geht Facebook dann nach Luxemburg... wobei die ja wohl auch bald mit ihrer Trickserei nicht mehr durchkommen.
 
@Chiron84: Bulgarien - dort sind es nur 10% Unternehmenssteuer. Irland und Luxemburg ist dagegen richtig Wucher.
 
@dognose: Ich bin mir nicht sicher, aber 0,005 müsste weniger als 10 sein ...
 
@densch: Irland hat 12.5%. Die 0.005 sind nur ein "Rechenspiel" zwischen "vermeindlich zu versteuerndem Ertrag" und "tatsächlich bezahlter Steuer" . - In Bulgarien währen es dann halt 0.00423 gewesen.

Zu deiner Aufklärung: Apple hat 12.5% Steuern bezahlt - auf den Ertrag der "gegenüber Irland" ermittelt wurde. Die EU ist der Auffassung, dass der zu versteuernde Ertrag "viel höher" lag - daher ergibt sich ein fiktiver Steuersatz von 0.005 - Man hätte auch einfach sagen können, Apple hat X Mrd am Fiskus vorbeigeschläust und nur einen kleinen Teil mit 12.5% versteuert - das würde aber nicht so spektakulär klingen.
 
@dognose: Also das, was sowieso alle in der EU machen und wo die EU einen Riegel vorschieben will?
 
@dognose: Moment mal:
Apple hat x an der Steuer vorbeigeschleust klingt nicht soo spektkulär wie Irland hat ihnen um die Bilanz zu schönen und die Märkte nach der Riesen Pleite zu beruhigen seine Stuerzahler betrogen.. also für mich klingt -Steuerhinterziehung durch Apple viel spektakulärer als unlauterer Wettbewerb durch ein Land dessen Verlängerter Rücken schon auf Grundeis war...

Jetzt hat man zumindest eine Ahnung wer die Börsenwunder bezahlt...
 
@Thomynator: Und das hat für Irland welchen Sinn? Nein, es ist ganz einfach so, dass Irland die Steuern nicht haben möchte, weil Apple sich dann davon macht. Irland hat einfach mal kurz gerechnet, wieviel Geld ihnen durch die Lappen geht, wenn Apple woanders hin zieht.
Und wenn Irland aus der Eu austritt, geht Apple sowieso, da die EU-Mitgliedschaft bei gleichzeitig nahezu Steuerfreiheit (in Irland) der Hauptgrund für die Ansiedlung war.
 
@Thomynator: das stimmt absolut. Aber Apple müsste dann aus Irland in die EU exportieren - und dafür gäbe es dann Zölle, die diese Summe über eine bestimmte Zeit wieder einziehen würden. Ergo ist der Austritt Irlands aus der EU keine Lösung - denn wer glaubt, dass Apple dort bleiben würde, ist politisch kurzsichtig.
 
@Thomynator: Tja, aber EU-Subventionen möchten die Iren schon haben. Die Iren sind wie alle Briten, die Vorteile der EU gern geniessen aber ansonsten unabhäng bleiben. Brauchen wir solche Staaten in der EU?
 
@Thomynator: Dann soll Irland ruhig austreten. Nimmt die EU halt Zölle auf Produkte von Aplle und Co...
 
Wahrscheinlich hat Apple nochmal eine Millionen drauf gelegt.
 
@happy_dogshit: Weil es mit Nokia in Bochum auch so viel anders war ... ach stimmt, die mussten ja gar keine Steuern zahlen, dafür dass sie dahin kamen und haben auch noch Steuergelder für den Ausbau kassiert :o
 
@Tobiasg: Nokia hatte mehr Steuern bezahlt, als sie bekommen haben.
 
Erhält Irland derzeit eigentlich Geld aus der EU Kasse?
Dann bitte sämtliche Zahlungen an Irland sofort einstellen, denn Irland braucht das Geld nicht.
 
@Winnie2: s. o2 re:1 ;) Ist hier in Deutschland noch schlimmer, wir geben großen Firmen Geld dafür, dass sie hier sind :))
 
@Tobiasg:
Auf Milliarden an Steuereinnahmen zu verzichten um ganze 5000 Arbeitsplätze die Apple in Irland geschaffen hat zu erhalten.
Bei 13 Milliarden Euro an Steuereinnahmen, verzichtet Irland also rechnerisch pro Arbeitsplatz bei der Apple-Niederlassung in Irland auf 2,6 Millionen €.
Scheinen echt wertvolle Arbeitsplätze zu sein.

Fakt ist nunmal dass sich Irland als EU-Mitglied an bestimmte EU-Regeln halten muss. Die Gewinne die Apple erwirtschaftet hat wurden schliesslich nicht nur in Irland erwirtschaftet sondern in anderen EU-Ländern.
Wenn Irland Unternehmen solche Steuervorteile gewähren möchte darf die dortige Regierung das nur tun wenn diese kein EU-Mitglied wäre.

Zudem beabsichtigt die EU gegen weitere Unternehmen vorzugehen die sich auf ähnliche Weise Steuervorteile veschafft haben:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/eu-kommission-warnt-apple-koennte-erst-der-anfang-sein-a-1110575.html
 
@Tobiasg: nicht einfach rumreden - Namen und Quellenangaben würden dein Argument unterstreichen. So ist es nur unqualifiziertes Stammtischgerede ohne Beweise.

Außerdem schließt das eine das andere nicht aus: ich würde von sämtlichen Firmen - EU weit - massig Steuern erheben. Dafür dass sie in einem bestimmten Land sind und dafür dass sie in die EU importieren dürfen und und und. Zu niedrige Steuern für ausländische Firmen setzen nämlich den nationalen Firmen massiv zu - und natürlich auch dem Staat und somit den Bürgern. Es spielt also keine Rolle wer wo wie viel "nicht einfordert" - ausbaden müssen es die Steuerzahler.

Leider interessieren gerade diese Steuerzahler die Politiker hierzulande aber auch in den anderen Ländern der EU nicht die Bohne - weshalb diese Steuerzahler die EU für obsolet halten. Geldkoffer regieren die Welt - und genau hier liegt das Problem. Man müsste drakonische Strafen gegen Politiker einführen, die sich haben schmieren lassen (z.B. Einzug SÄMTLICHEN Vermögens des entsprechenden Politikers und seiner Familie sowie Gefängnisstrafen bis zu z.B. 15 Jahren).
 
@divStar: Wen du Beweise oder Gegenbeweise (Argumente) und Quellen brauchst, warum überprüfst du das dann nicht selbst?
Es soll nämlich Leute geben die nicht alle 5 Minuten nach Google greifen müssen, weil sie nichts wissen oder sich nichts merken können.

Beim Rest deines Postes stimme ich dir aber durchaus zu.
 
@LastFrontier: es wäre halt mal ein qualitativ guter Beitrag gewesen wenn man nicht nur eine unbegründete Behauptung in den Raum geworfen, sondern diese auch noch mit ein paar Quellenangaben untermauert hätte. Ich vertraue solch provokativen Aussagen nämlich nicht blind und die Bringschuld liegt beim Kommentator (es sei denn er will nicht ernst genommen werden - dann kann er auf jegliche Beweise verzichten).
 
@divStar: Wenn du in einer sachlichen ernsthaften Diskusion Auge in Auge mit einem anderen bist und der dir dann Quellen nennt, schaust du dann erst mal im Internet nach und überprüfst das? So ein Verhalten ist nämlich der Beweis dafür dass du einfach erst mal ein Schaumschläger bist.
Wenn ich mich an einem Thema beteilige, sollte ich auch einen Plan davon haben und auf gewisse Argumente vorbereitet sein.
Wenn du Zweifel an einer Aussage hast, hat nicht der Aussagende die Bringschuld, sondern du musst das Gegenteil beweisen können. Und zwar aus dem Stand heraus.
Ansonsten können wir uns gleich tonnenweise Expertisen, Studien und Quellen zuschicken und es dabei belassen.
Aber anscheinend ist es wirklich so, dass kaum einer noch ohne Google auskommt und damit eigentlich seine Unwissenheit zu kaschieren versucht.
Du musst meinen Aussagen und Geschreibsel nicht glauben. Daserwarte ich gar nicht. Wenn du sie aber anzweifelst oder für falsch hältst, musst du sie widerlegen können oder dich einfach raushalten.
 
@Winnie2: An der Stelle der US-Firmen würde ich alle Firmenniederlassungen und Rechenzentren im gesamten Europa (vor allem aus der EU-Ländern) schließen, und die Dienstleistungen (auch Clouddienste) und Produkten (Hard- und Software) nur noch von der USA aus (nur in englischer Sprache) betreiben/verkaufen und die dazugehörigen Sprachpaketen nur noch gegen Entgeld für die nicht-englisch sprechenden europäischen Nutzern verkaufen. Den Preis für die Kaufsoftware und kostenpflichtigen Webdienste würde ich verdoppeln. Dann könnten auch die europäischen Datenschützer nicht mehr gegen US-Firmen vorgehen, weil es dann keine Firmenniederlassungen auf europäischen Boden mehr geben würde. Dadurch würde dann das US-Recht greifen, weil die Server der Webdienste auf US-amerikanischen Boden stehen würde.
 
@eragon1992: Oh Herr, schmeiß Hirn vom Himmel
 
@eragon1992: Die wären schön blöd wenn sie auf dich hörten, damit würden sie nämlich die EU als einen der wertvollsten Märkte überhaupt ganz schnell verlieren.
 
@eragon1992: Dir ist schon klar, dass auch Daten transportiert werden müssen? Wenn US-Firmen ihre Clouddienste nach Amerika verlegen würden, dann wäre das einfach viel zu langsam. Dann würden einfach europäische Anbieter den Markt übernehmen, was ich zwar nicht schlimm fände, die US Unternehmen aber sicherlich schon.
 
@eragon1992: Oh man komm bloß nie auf die Idee Manager in ner Firma zu werden. Du würdest die Firma in Nullkommanichts in den Ruin treiben, weil du meinst du müsstest das kleine bockige Kind raushängen lassen. So wichtig sind deine geliebten US Firmen auch nicht als das sie es sich leisten könnten auf so einen großen Markt wie die EU zu verzichten. Und wir wollen gar nicht davon reden wenn die Telefonanbieter in der EU ordentliche Strafgebühren auf Traffic für US Firmen einführen.
 
@eragon1992: Die US Firmen haben Auslandsniederlassungen um den noch höheren Steuerlasten in den USA zu entgehen.
Diese Firmen "flüchten" also schon vor den eigenen Steuerbehörden und versuchen ihre Gewinne vor dem US-Finanzamt in Sicherheit zu bringen.
Die US-Behörden verurteilen das Vorgehen der EU nicht weil das ungerecht wäre, sondern weil dieAmis das Geld gerne selber hätten.

Dein Post ist unsinnig und und stammt eher von einem Hirntoten.
Was die Sprache betrifft - du kannst dich gerne verdenglischen lassen. Die Praxis hat jedenfalls gezeigt, dass Produkte die nicht in der jeweiligen Landessprache vorhanden sind einfach unverkäuflich sind.
Im übrigen gibt es weite Teile in der Welt, in denen Englisch irrelevant ist. da ist eher spanisch oder französisch angesagt. Selbst in einigen Bundesstaaten oder Städten der USA kommst mit spanich weiter als mit Englisch.

Hasta la vista baby
 
Man wendet sich ans Finanzamt mit einer hohen Steuerrückzahlung, dort sagt man aber: "Nö, wollen wir nicht."

-> Ist eine SteuerNachzahlung gemeint? Eine Steuerrückzahlung würde ein Finanzamt wohl gerne ablehnen, das wäre dann aber eher ein Albtraum für den Steuerzahler....
 
Was für eine korrupte Regierung auf der grünen Insel. Stellen sich auch noch selbstgerecht hin und beschließen den Apfel laufen zu lassen. Das ist Betrug am ganzen irischem Volk. Ich hoffe sie werden außer Landes getrieben. Widerlich, ekelhaft, fast schon verbrecherisch.
 
@PCLinuxOS: Ohne den Steuerdeal hätte das Volk noch weniger davon gehabt.
 
@topsi.kret: Ja, ein Land das nur durch Dreckige Deals erfolgreich sein kann hat eine sehr nachhaltige wirtschaft.
 
@Alexmitter: Wie nachhaltig realexistierende sozialromantische Länder wirtschaften, ist uns allen noch in Erinnerung
 
@topsi.kret: Tatsächlich sehr nachhaltig, trotz vollkommen Fataler Subventionierungspolitik und billigverkauf an den Westen hat das ganze 40 Jahre gehalten, hier bricht schon die Kriese aus wenn eine Bankenblase Platzt.
 
@topsi.kret: Die Schulden der BRD waren vor der Wiedervereinigung 3x so hoch wie die der DDR...
 
@Zombiez: Und trotzdem funktioniert die BRD noch. Warum? Weil eine starke Wirtschaft dahinter steht. Die DDR war am Ende, das kannst Du nicht abstreiten
 
@Alexmitter: Im Gegensatz zur DDR gibt es nach Talfahrt ein Aufwärts.
 
@topsi.kret: Dafür tut die Talfahrt erstmal richtig weh, und daran zu glauben Unendlicher Wachstum währe möglich ist bescheuerter als der Glaube an einen Gott.
Das wichtigste Ziel ist, Bescheidener Wohlstand für jeden Menschen, da wir aber schon 2 Drittel der Welt Ressourcen als G8 verbrauchen, wie soll denn das möglich sein.
 
@Zombiez: Weil die BRD von den West Siegermächten mit Krediten und Geschänken sowie aufträgen zugepumpt wurde, die DDR hat dagegen noch viele Reperaturen an die UDSSR abtreten müssen. Sehr ungleiche Bedingungen.
 
@topsi.kret: Hast du heut Nacht noch vom Fipsy Rösler geträumt?
Die BRD Wirtschaft ist fast im stillstand, die Mittelschicht läuft mit dem Elenbogen vorran durchs leben wegen der dauerhaften gefahr des Abstiegs im rücken, Den Unterschichten geht es teils schlechter als in den Finstersten Zeiten der DDR. Aber hey, wenigstens gibt's noch das Dach überm Kopf und Essen auf dem Teller, das mindeste halt. Díe Bildungsinfrastruktur, also die Schulen vermodern, nur Gymnasien können noch profitieren, die Internet Infrastruktur leidet unter Wettbewerb. Selbst Rumänien ist da weiter.

Hier vor einer Blendenden Zukunft zu Schwärmen stammt höchstens noch aus den Feuchten Träumen eines Neo Liberalistischen Träumers.
Es können nicht alles die Besten sein, ist nicht möglich. Wird Realistisch, willst du kurzeitigen Erfolg für einige wenige oder das Leben aller verbessern.
 
@topsi.kret: Tja, Planwirtschaft hat auch gewaltige Nachteile. :-)
 
@Alexmitter: Ja, aber es war null innovativ. Das bisschen an Innovation das es im Ostblock gab war zu 90% im Westen geklaut, das konnte auf Dauer nicht gut gehen. So gut wie jede politische Steuerung die der Ostblock versucht hat konnte nur nach hinten losgehen, Bildungspolitik, Arbeitsmarktpolitik, Wirtschaftspolitik... alles langfristig auf Scheitern angelegt. Die DDR wäre noch viel früher untergegangen, wenn sie nicht von der Bundesrepublik subventioniert worden wäre.
 
@Alexmitter: Wo geht's denn den Leuten schlechter? Bitte mit Beispielen. Die Leute haben genug zu Essen und ein Dach über dem Kopf, und wenn sie das Land verlassen wollen schießt keiner auf sie. Wenn sie sich auf die Straße stellen und Quatsch erzählen, kommt zB keine Stasi bei dir vorbei und bringt dich nach Hohenschönhausen... klar, die Nachbarschaft ist sich gegenseitig herzlich egal, dafür haben sie aber auch kein Notizbuch in der Hand wenn sie sich mit dir unterhalten.
 
@eragon1992: Ja - Schnee räumenwenn keiner da isz, Wiesen grün anstreichen wenn Honi zu Besuch kommt. Und immer auf der Suche wer was zum tauschen hat, weil man nirgendwo was kaufenkonnte was einem irklich gefallen hätte.
Was passiert, wenn man in der Sahara den Sozialismus einführt? Die ersten zehn Jahre nichts. Dann wird der Sand knapp.....
 
@Alexmitter: Lieber eine temporär schmerzende Talfahrt als permanentes Wirtschaftsdesaster.

Der Unterschicht geht es immernoch besser als zu besten DDR-Zeiten. Aber das wurde Dir bereits weiter unten geschildert
 
@topsi.kret: Ah, ein Fanboy also. Ein Fan gieriger Schmiergeldempfänger. Natürlich geht es nicht ohne, wir glauben dir. ;)
 
@PCLinuxOS: Und Du hast Beweise für Schniergeldzahlungen?
 
@topsi.kret: Das Geschrei der Irischen Regierung sagt MIR alles. Leb du nur dein fantastisches Leben weiter.
 
@PCLinuxOS: Aha, also keine Beweise. Oh danke, ja ich kann nich klagen, ich habe wirklich ein gutes Leben, auch ohne Apple-Gerät (weil Deine Fanboy-Gebrülle gleich kam).
 
@topsi.kret: Das ist aber eine Aussage die die lächerlichkeit unsere Generationen wiederspiegelt. Alle kleinen dürfen Steuern zahlen aber Unternehmen schenken wir alles sogar unsere Seele.
 
@Menschenhasser: Die Großen zahlen allein schon durch die Arbeitsplätze und der Lohnsteuer mehr als andere.
 
@topsi.kret: Du meinst durch die Einnahmen der Kunden, weswegen sie ja so groß sind.
 
@daaaani: Ganz genau. Wer mehr verkauft, generiert mehr Steuern. Ein florierendes Unternehmen bietet stabile Arbeitsverhältnisse, was wirtschaftlich nicht unwichtig ist.
 
@topsi.kret: Steuern werden in dem Falle aber nicht generiert. Darum geht es ja. Der Steuerkreislauf ist gestört. Aus Apples sicht kann ich es verstehen ändert dennoch nichts daran, dass es assizial ist.
 
@daaaani: Natürlich wird es das. Ohne dem Unternehmen und den Verkauf der Produkte würde das alles wegfallen. Ist VWL wirklich so schwer?
 
@topsi.kret: "Ist VWL wirklich so schwer?"

Für dich scheinbar schon. Wenn ein Unternehmen in einem Markt Wahren verkauft und die Steuern vom Kunden einzieht, sie aber nicht an Finanzämter abführt, erhöht sich nur dessen Marge bzw. Gewinn. Der Steuerkreislauf ist gestört! Und es ist eine Wettbewerbsverzerrung, weil kleinere Unternehmen es dadurch noch schwerer haben, wenn der Gegner durch unverhältnismäßige Begünstigung stärker wird.

Apple kann sich diese Steuern Locker leisten, selbst diese Nachzahlung juckt die nicht. Kleine Unternehmen/Startups, kämpfen schon von Anfang an damit. Die müssen zahlen da gibt es keine Rücksicht. Und diese kleineren Starthilfen die es vielleicht die ersten 1- 3 Jahre gibt sind lachhaft!
 
@daaaani: Deswegen sind solche Menschen wie topsi.kret gefährlich. Das gleiche Problem sieht man auch bei der AfD.
 
es geht hier halt um unerlaubte Beihilfen iSd. 107 AEUV. Insoweit geht kein weg an der Rückforderung für Irland dran vorbei. Andernfalls droht ein Verfahren gegen Irland selbst.

Wenn Irland aus der EU austritt, wird Apple ihren Sitz da nicht behalten, weil die ja gerade von der Mitgliedschaft Irlands in der EU profitieren. Das ganze iat eh nur ein Testballon. ala nächstes sind Luxenburg und die Niederlande dran.
 
@stfN: Wenn man den nationalen Steuerdeal Irlands seitens der EU-Bürokraten nachträglich zu Beihilfen umlabelt, kommt genau sowas bei raus. Diese EU-Kraten sind aber auch pfiffig.
 
@topsi.kret: das hat ja nichts mit "umlabeln" zu tun. Irland ist ein Mitgliedsstaats und somit an den AEUV gebunden. Die wissen auch was da drin steht. Somit war denen auch bewusst, dass denen das ganze um die Ohren fliegen kann. Dadurch soll innerhalb der EU sichergestellt werden, dass kein Unternehmen sich einen Wettbewerbsvorteil durch staatliche Hilfe verschafft und es zu einer Verzerrung des Marktes kommt.
 
@stfN: Und gegen welchen Paragraphen des AEUV hat Irland konkret und wissentlich verstoßen? Der 107er macht da nämlich keine konkrete Aussage dazu.
 
@topsi.kret: Das musst du bei der EU-Kommision, die diese Forderung stellt, nachfragen.
 
@Helmut Baumann: Die wissen es ja nicht, sonst müssten sie nicht so eine linke Nummer abziehen
 
@topsi.kret: Naja, 107 Abs. 1 sagt, dass Beihilfen grundsätzlich verboten sind, soweit dies nicht ausnahmsweise durch sie Abs. 2 o. 3 erlaubt ist. Abs 2 scheidet schon mal aus. Für Abs. 3 muss schon ein überwiegendes Interesse vorliegen, welches die Beeinträchtigung des Binnenmarktes ausnahmsweise rechtfertigt. Und das man hierbei einen Steuersatz von 0,05 % noch als verhältnismäßig ansehen kann, mag ich zu bezweifeln. Daher war die Beihilfe rechtswidrig. Apple hätte das auch durch seinen riesigen Staab an Juristen erkennen können und müssen. Also gibt es da auch keinen Platz für den guten Glauben in die Rechtsmäßigkeit.
 
@stfN: Und Du siehst, es steht nicht da, was konkret Beihilfen sind. Steuerrecht ist immernoch nationales Recht. Das ein Steuerdeal nachträglich als Beihilfe deklariert werden muss, um dem einen Anstrich von Unrechtmäßigkeit zu geben, sagt doch schonmal alles.
 
@topsi.kret: Und du verstehst scheinbar nicht das System Europa und dessen Vorteile.

Es ist nun mal Kack egal was die Länder auf nationaler Ebene mache. Beihilfen in Form von Subventionen, Steuererleichterungen sind nun mal staatliche Maßnahmen die in den Binnenmarkt eingreifen. Die Mitgliedsländer haben untereinander strenge Grenzen für solche Maßnahmen vereinbart, da kann nicht auf einmal Irland kommen und sagen, mir doch egal.
 
@stfN: Hast Du immernoch nicht geschnallt, dass "Beihilfen" nicht klar definiert sind?
 
@stfN: Moment mal... den Iren ist noch überhaupt nichts um die Ohren geflogen. Es stehen seitens der EU lediglich Behauptungen im Raum, die von Irland bestritten werden. Folglich wird ein Gericht entscheiden müssen, ob an den Vorwürfen etwas dran ist oder nicht.
Der Eu-Kommission sind die Steuertricksereien ein Dorn im Auge, gegen die können sie aber nicht vorgehen, weil dazu die Mitgliedsstaaten im Boot sein müssten. Die wollen aber mehrheitlich den Status Quo beibehalten also versucht man die Angelegenheit Richtung Staatliche Beihilfe zu biegen...
Ich glaube nicht, dass da ausser einem langen, teuren Rechtsstreit viel bei rauskommen wird.
 
Seien wir mal Ehrlich, die Irische Regierung hat diesen Deal abgeschlossen um Internationale Unternehmen anzulocken. Alleine das ist schon Falsches Verhalten.
Für Internationale Unternehmen sollte sowieso ein Europa Weiter Gleicher Steuersatz gelten, dazu sollte nur bei Europäischem Sitz hier auch Operieren können.
Die Idee die Wirtschaft würde Wachsen um so Liberaler die Wirtschaftspolitik würde ist sowieso vollkommen Falsch, wir sind schon an einem Punkt, Liberaler geht's kaum.
Unternehmen haben Verantwortung. Erfolg bringt Verantwortung. Das ist keine Strafe, das ist der Preis.
Die Wirtschaft muss wieder Verantwortung übernehmen.
 
@Alexmitter: Indem ein Unternehmen funktioniert, kommt es seiner Verantwortung nach, indem es Arbeitsplätze bereitstellt und durch den Verkauf seiner Produkte mittels Mehrwert- oder ähnlicher Steuer abgeschöpfte werden kann.
 
@topsi.kret: Durch den Deal wird die Steuer aber nicht abgeschöpft, sie verbleibt im Unternehmen als extra Gewinn. Also nicht nur Gewinn durch hohe Preise oder Marge sondern erxtra noch einmal durch so gut wie keine Steuern.
 
@daaaani: Und die Mehrwertsteuer? Und die Lohnsteuer der Angestellten? Und die Mehrwertsteuer, die durch den Konsum der Angestellten kommt?
 
@topsi.kret: Du meinst also die Steuer die zustande kommt wenn die Angestellten von Apple bei unternehmen kaufen die, die steuer in Gegensatz zu Apple apführen müssen?!

Darin liegt nämlich der Widerspruch in deiner Argumentation. Wenn Unternehmen Steuern auch abführen, dann ist der Kreislauf geschlossen!

edit: Scheint einigen nicht ganz klar zu sein, die "Mehrwertsteuer" die ein Unternehmen vom Kunden einzieht ist die Umsatzsteuer die es an das Finanzamt abführen muss. Was Apple in dem Falle ja nicht wirklich macht. Ergo ist das Argument Bekloppt.
 
@daaaani: Von Steuern hast du also auch keine Ahnung.

Okay, ich erkläre Dir das mal kurz. Also erstens, die Mehrwertsteuer wird nicht von Apple eingezogen und dann behalten, da diese Steuer direkt vom Kaufpreis abgezogen vom Händler an den Staat abgeführt wird.
Die Steuer, um die es hier geht und der Bestandteil des Steuerdeals ist, ist der Steueranteil auf die Gewinne. Kleiner, aber feiner Unterschied. Insofern hat topsi.kret nämlich recht und Du nicht. Und daher siehst Du einen Widerspruch, wo gar keiner ist.
 
@iPeople: Ich gehe nur von der Deutschen Situation aus, da er Mehrwertsteuer erwähnte. Und da hat es mit Händlern nichts zu tun. Da muss man auf Umsatz steuern Zahlen eben hier 19% wenn Apple also an Händler verkauft dann muss Apple Steuern abführen, genauso wie der Händler der von Apple Wahre erwirbt. Wobei der Händler diese Steuer, die er beim Erwerb an Apple bezahlt mit der Umsatzsteuer, die er von Kunden einzieht und auf Umsatz zahlt gegenrechnen kann (Vorsteuer). Ein Unternehmen zahlt natürlich vielerlei Arten von Steuer unter anderem auch Gewerbesteuer.

Mir keine Ahnung von Steuern vorzuwerfen aber im selben Atemzug mit Mehrwertsteuer zu kommen ist ein wenig albern. Sicherlich wird es für den Endkunden dann zur Mehrwertsteuer das ist richtig. Hat dann aber als Begriff als solches dann wiederum überhaupt nichts mit der Argumentation zu tun warum diesen Begriff dann also anführen? Die wenn du es schon so genau nimmst dann nämlich in Bezug auf Apple falsch wäre oder wieder doch nicht weil Apple auch selber verkauft. Wie auch immer ihr schreibt Blödsinn. So oder so müssen unternehmen auf Umsatz Steuern Zahlen und auf ertrag Gewerbesteuer.

Das was Apple Zahlt kommt so oder so auf keine Größe hin egal wie man es dreht und wendet. Auch das mit der Lohnsteuer ist genauso eine abenteuerliche Argumentation. Erstens fällt die auf einen ganz anderen Teil an, der Betrag auf dem die erhoben wird ist um ein Vielfaches kleiner als der Umsatz oder Ertrag und 2 ist der Schuldner also der, der sie ja bezahlt der Arbeitnehmer. Weil wie der Name schon sagt es teil seines Lohns ist, welcher wiederum die Vergütung für die erbrachte Arbeitszeit des Arbeitnehmers ist. Der Arbeitnehmer bezahlt die Lohnsteuer und Apple führt sie lediglich ab.
 
@daaaani:

Ich weiß nicht, wie weit du zurückliegst. Es hat sich für Kaufleute vor ein paar Jahren drastisch vieles geändert.

Ich war noch vorsteuerabzugsberechtigt und durfte die "Kirchensteuer" noch ausweisen. Also mich für Einkauf beim Staate bedienen und hinterher abführen, bei Verkauf, denn die MwSt bezahlt vom Kunden, gehörte mir ja nicht. Also, der entsprechende Umsatz war da.

Heutzutage kannst du aber vorveranlagt werden, was den meisten Händlern das Genick kostet. Daher gute Steuerberater von Nöten, mit kurzem Draht zum Finanzamt, um Aufschübe zu erwirken. Dafür zahlt man neuerdings

Und das, ist was ganz anderes, als was die Konzerne abziehen. Sie schaffen Arbeitsplätze, zur Herstellung, Vertrieb an den Handel, Support usw. In Deutschland ist hier Frankfurt diese Steueroase, auch 0 Prozent. Warum wurde dir hier schon erklärt, hat da mit Gehalt und Kaufkraft zu tun, was jeder Staat in Europa, so oder so sponsert. Denn diese Schaffung der Arbeitsplätze bringt wieder Kaufkraft und das wird den Konzernen honoriert.

Ich bin heute froh aus dem Handel raus zu sein, unter den heutigen Bedingungen sowieso. Bin noch froh meine Rente nach bezahlt zu haben, ärgere mich nur darüber, heute mich freiwillig in der KK versichern zu müssen. Diese 5 % Regelung, obwohl man selbstständig in die Gesetzliche eingezahlt hat. Diese 5% wo man jeden Selbstständigen mit bekommt.

Verwechsle dazu auch bitte nicht das kleine Handeln, auch große wie Amazon, nicht mit Konzernen, die erst diese ganzen Arbeitsplätze nachrangig und im Konzern selbst ermöglichen.

Schlachten wir die Konzerne, verlieren wir alle, Alles!
 
@Kruemelmonster: Von dem was du schreibst verstehe ich nie was, wohl aber vom Geschäft, denn das ist meins.

Die Kaufkraft dir hier immer rein geworfen wird, ist nur deshalb ein so hohes gut weil deren steuern von den Unternehmen abgeführt wird. Wenn alle Unternehmen keine Steuern Zahlen dann endet der Kreislauf! Auch zahlen Unternehmen untereinander Steuern, z.B. wenn Apple an dem Händler verkauft. weißt Apple Steuern an den Händler aus in de Regel steht dann da MwSt., für den Händler ist das Vorsteuer. Der Händler verkauft und weißt seinerseits MwSt. aus. Das spiel geht so lange weiter bis es den Endkunden erreicht. Also ist der Händler die Kaufkraft für Apple, der Endkunde wiederum für den Händler um es mal einfach zu beschreiben. Und alle in dieser Kette zahlen immer schön die Steuern nur so Funktioniert das ganze. Es gibt Sonderfälle die auch hier greifen, wenn innerhalb der EU von Verschiedenen Ländern gekauft wird. Dann wird untereinander keine Steuer erhoben aber letzten Endes dann doch abgeführt.

Und wenn keine Steuern bezahlt werden dann ist es letzten Endes immer Beschiss am kleinen Man. Entweder weil Steuergelder für Straßen, Kindergärten etc. fehlen. Die ja durch Unternehmen vom kleinem Man erhoben und abgeführt werden. Deswegen auch der Spruch das wird von unseren Steuern bezahlt! Oder weil erhöhte Preise bezahlt werden, denn wenn Apple z.B. so gut wie keine Steuern zahlt wieso werden diese dann aber auf die Preise drauf gerechnet? Bestes Beispiel zu $ Preisen ist ja immer das Argument das diese ohne Steuern ausgewiesen sind. Und man sie deswegen nicht mit € Preisen vergleichen darf.

Wenn also Steuern erhoben und nicht abgeführt werden ist das so oder so beschiss. Würden das alle so machen, dann gäbe es unsere schöne Welt so nicht wie sie ist. Einfach weil es so nicht funktioniert. Ein anderes Wort dafür ist asozial.

Weiß auch nicht was ein entsprechender Umsatz sein soll um Steuern zu zahlen. Ob das ne Anspielung auf Kleinunternehmerregelung sein soll, welche eine Starthilfe sein soll.

Und was meinst du mit vor veranlagt? Vorauszahlung?

Ich zahle Monatlich so viele Steuern davon könnte man sich ne Handvoll Kleinwagen leisten. Sagt dennoch nichts übern Gewinn aus. Geil ist es wenn man sieht wie vom Umsatz Steuern weg gehen dann noch mal vom Ertrag, und wenn ich es mir in die Tasche stecke dann noch einmal als Einkommenssteuer. Aber ich zahle sie aufrichtig. Wenn ich wo Essen gehe dann gebe ich auch gutes Trinkgeld. Das gehört für mich zum Guten Ton. Denn geben und Nehmen ist ein und das selbe!

Geil finde ich immer diese Argumentationen wie Profitgeil immer diese Unternehmen sind oder wie sich cheffs immer alles in die Tasche wirtschaften oder den kleinen Mann ausbeuten.

Wenn es dann wirklich mal ein unternehmen wie hier macht, dann ist es plötzlich gar nicht mehr schlimm und es wird noch verteidigt, mit aberwitzigen Argumenten.

Also ich wäre ab jetzt dafür, dass kein Unternehmen mehr steuern zahlt, geht alles über Lohnsteuer, Kaufkraft und MwSt.!!!! Was immer das dann auch in der Realität bedeuten sollte. Will ich mal sehen wie MwSt. und Kaufkraft ohne Unternehmen die Steuern abführen, funktionieren soll.
 
@daaaani: Nochmal. Der Steuerdeal Apple/Irland behandelt den zu zahlenden Steursatz auf Gewinne, nicht auf den Umsatz.
 
@daaaani: <<<Also ich wäre ab jetzt dafür, dass kein Unternehmen mehr steuern zahlt, geht alles über Lohnsteuer, Kaufkraft und MwSt.!!!!>>>

mach endlich die Augen auf, denn so ist es längst, bzw. werden sogar noch subventioniert.
 
@Kruemelmonster: Im Fall von großen US Unternehmen und die Klassiker Autoindustrie und so ja, da gebe ich dir Recht. Darum dreht es sich ja auch in diesem Artikel, ansonsten zahlt jedes Unternehmen auch meins Gewerbesteuer! Von denen werden dann sofern sie gut haushalten die Städte usw. verschönert (Freibäder, Straßen, Kindergärten, Stadtkern Saniert etc.)

Kurzum am ende zahlt jeder in einem Staat Steuern, außer es gibt so geile Deals wie bei Apple oder Amazon usw. Dann haben die natürlich dann einen Wettbewerbsvorteil und die anderen das Nachsehen.
 
@daaaani: Du scheinst da so Einiges in einen Sack zu stopfen und es für das Gleiche zu halten. Bitte informiere Dich über Steuerarten und vor allem, informiere Dich bitte, um welhe Stuer es geht, für die Apple mit Irland einen Deal abgeschlossen hat. Kleiner Hinweis, die Mehrwert- oder Umsatzsteuer ist es nicht.
 
@topsi.kret: Wenn ich auf meinem Ertrag keine Steuern Zahle sondern nur die Steuer von Endkunden an das Finanzamt weiter reiche, dann zahle ich effektiv keine Steuern. Die Mehrwertsteuer zahlt der Kunde und die Lohnsteuer der Arbeitnehmer und Apple 0.005 oder irgendwas an Steuer. Apple zahlt keine Steuern! Kommt also keinerlei Verantwortung nach. Das macht der Kunde in dem er Mehrwertsteuern bezahlt, und wo er das macht spielt keine Rolle ob beim Bäcker, im Freibad oder Computerspielen. Auch indem er sein Einkommen versteuert! Wo er das bekommt spielt auch keine Rolle. Nur die Firmen die keine Steuern abführen,wie in dem Falle Apple, kommen keiner Verpflichtung nach. Weil sie sich als einziges aus der ganzen Gleichung nehmen.
 
@daaaani: Du begreifst einfach nicht, dass ohne dem Produkt der Firma kein Verkauf der Ware stattfindet, welches die Mehrwertsteuer generiert.

Das mit den 0,005% ist eine Vermutung und keine nachgewiesene Erkenntnis.
Und selbst wenn, 0,005% von Mrd sind besser als 0,000% von Billionen.
 
@topsi.kret: " Du begreifst einfach nicht, dass ohne dem Produkt der Firma kein Verkauf der Ware stattfindet, welches die Mehrwertsteuer generiert."
Genauso wie ohne dem Kunden der die Wahre kauft. Oder dem Arbeitnehmer der seine Arbeitszeit dem Unternehmen verkauft und dessen Wahre Produziert.

"Das mit den 0,005% ist eine Vermutung und keine nachgewiesene Erkenntnis."
Habe es nie als Tatsache verkauft.

"Und selbst wenn, 0,005% von Mrd sind besser als 0,000% von Billionen."
Jo, selbst 0,001% ist besser wie 0,000%... gilt übrigens bei MwSt. genauso. Wieso nicht einfach überall 0,0000000000001% verlangen? immer noch besser wie nix und alle sind zufrieden!
 
@daaaani:

Vergleiche Großkonzerne, Apple ist einer, nicht mit nem kleinen Krauter.

Um die Großkonzerne buhlen Städte und Regionen in ganz Europa, immer beteiligt die Landeschefs und in der Regel die Bundesregierungen. Mit Steuervorteilen, Richtung 0 und auch Subventionen. Immer mit Anbiedern von Standorten und der passenden Infrastruktur, zu Lasten des Bürgers.

Warum wird das gemacht, weil diese Konzerne Arbeitsplätze bringen und das mal eben paar Tausend und das bringt wirtschaftlichen Aufschwung auch rundherum, gepaart mit weiteren Arbeitsplätzen. Konsum, Steuerzahlungen. Mehr Steuerzahlungen und Gewinne für den Staat, als wenn man den Großkonzern verschrecken würde.

Selbst unser Staat zahlt dafür Geld, selbst auch die EU. Es ist Gang und Gebe und wer einem Großkonzern das beste Angebot macht, gewinnt.

Wie auch deutsche Betriebe sagen, ihr hier seid mir zu teuer, ich produziere nun im Ausland, bleiben hier aber mit Geschäftssitz, weil "aus Deutschland" mehr einbringt, auch wenn nachher Billigmüll. Hier sollte der Staat eingreifen.

Aber was hier nun die EU macht mit Irland, wegen Wettbewerbsverzerrung, ist schon amüsant. Denn das macht doch die EU selbst mit ihren ganzen Förderprogrammen. Ich vermute mal, da hat wohl jemanden in der EU ein Furz quer gehangen, oder sich den Pegasus rein gezogen.

Vergleiche bitte nicht immer mit dem kleinen Krauter, wer heute noch anfängt, muss erstmal Kohle für den Staat mitbringen, ansonsten wird sein Krauterladen gleich dicht gemacht. Oder wie gesagt, einen guten Steuerberater an der Seite.

Und wenn du hier so erzählst, wie viel Steuern du zahlst, selbstständig und so viel auch noch, passt etwas nicht dazu und zwar eines, hier die Zeit zu haben zum schreiben. Dafür haben Selbstständige nämlich keine Zeit, wenn es bei ihnen floriert. Die haben nur Zeit, wenn bei ihnen schon der Herr vom Finanzamt mehrmals geschellt hat und ja, dann würde man im Endeffekt wirklich zu viel Steuern zahlen, wenn nichts mehr läuft. ;-)
 
@Kruemelmonster: Was sind kleine krauter? Du verwechselst auch Förderprogramme die an bedingungen und Anforderungen geknüpft sind, die jeder bekommt der diese erfüllt mit geziehlter, wettbewerbsverzerrender Subventionierung.

"Und wenn du hier so erzählst, wie viel Steuern du zahlst, selbstständig und so viel auch noch, passt etwas nicht dazu und zwar eines, hier die Zeit zu haben zum schreiben. Dafür haben Selbstständige nämlich keine Zeit, wenn es bei ihnen floriert. Die haben nur Zeit, wenn bei ihnen schon der Herr vom Finanzamt mehrmals geschellt hat und ja, dann würde man im Endeffekt wirklich zu viel Steuern zahlen, wenn nichts mehr läuft. ;-)"

Kannst du sehen wie du willst, von jemanden der über 10 Jahre alte Handys und Computer und Betriebssysteme nutzt und auch sonst sehr rustikale Ansichten kund tut, habe ich auch so meine Meinung. Das wird mir hier auch nicht zum ersten mal gesagt. Sind also ganz schön viele experten auf dem gebiet unterwegs. Aber nein mit dem Finanzamt gibt es keine Probleme. Die ziehen monatlich und Quartalsweise sauber ihre Beträge vom GeschäftsKonto ab und ansonsten habe ich nicht viel mit denen zu tun. Auch muss ich nicht selber Arbeiten im klassischen Sinne wie das komischerweise oft vermutet wird, das war anfangs so, ist aber nicht mehr meine jetzige Situation. Dafür habe ich angestellte, ich Steuere und kontrolliere, Plane und Organisiere und Telefonier viel. Das geht alles von hier aus. Und wenn ich geschäftlich außer haus gehe, dann zupf ich ganz galant das Tablet hier ausn Dock und nehme es mit. Um neben Winfuture noch viele andere Seiten regelmäßig abzugrasen. Weil andere wichtige Tätigkeiten von mir verlangen auf dem laufenden zu sein. Also bekommst du es gar nicht mit wenn ich irgendwo bin.

Kannst mich auch als Hartz 4er sehen, wenn es deinem Weltbild zuträglicher ist. Is mir am ende auch egal.

"Vergleiche bitte nicht immer mit dem kleinen Krauter, wer heute noch anfängt, muss erstmal Kohle für den Staat mitbringen, ansonsten wird sein Krauterladen gleich dicht gemacht. Oder wie gesagt, einen guten Steuerberater an der Seite."

Man sollte einfach nur einen gesunden Geschäftssinn haben. Weder braucht es eine Einzigartige Idee noch muss man irgendwo hin wo es keine Konkurrenz gibt. Es liegt auch nicht am Steuerberater sondern an einem selbst. Wenn du deine Kosten nicht richtig kalkulierst und deine schritte nicht durchplanst, sondern alles pi mal Daumen und aus dem Bauch heraus entscheidest und alles schön redest oder hoffst, dann bist du selbst schuld. Es gibt keinen Steuerberater der aus Scheise Gold macht das ist ein Mythos. Es gibt einfach nur sprudelnde Umsätze oder eben nicht. Ich mache zum Beispiel regelmäßig das was in vielen Businessplänen verlangt wird. Das mache ich wenn sich Rahmenbedingungen ändern oder ich größere Schritte unternehme. Jeder schritt wird also erstmal durch simuliert. Auch werden niemals Kredite aufgenommen, wir wachsen organisch aus uns selbst heraus. Es werden Reserven angelegt und nur kalkulierbare Risiken eingegangen. Bei jeder Planung wird von Worst case ausgegangen und versucht den beherrschbar zu machen, dann kann nix schief gehen.
 
@topsi.kret: Ein Unternehmen das Demokratisch Erarbeitete Gesetze durch Trixerei umgeht trägt so viel Verantwortungslosigkeit mit sich, das kann es durch Arbeitsplätze nicht gut machen. Und auch sollte sich ein Staat nicht durch die Erpressung mit Arbeitsplatzverlust klein geben. Europa ist ein Wichtiger Markt, mehr Selbstbewusstsein ist angesagt.
 
@Alexmitter: Ein Unzernehmen, was einen Vertrag mit einer vom Volk gewählten Regierung betreffs seiner Steuerzahlungen abschließt, macht jetzt genau wo etwas illegales?
 
@iPeople: Es kommt ja gerade nicht darauf an, ob Apple etwas illegales macht. Die Frage ist eher, hat die irische Regierung Beihilfen an Apple gewährt in dem es so absurd niedrige Steuersätze mit Apple vereinbart hat.

Diese Maßnahme ist nach Ansicht der EU, und auch meiner, eine Beilhilfe iSd. § 107 AEUV. Hierdurch verstößt Irland gegen die EU-Verträge. Daher sind die zu unrecht gewährten Beihilfen zurück zu gewähren.

Und wer sich fragt wo hier die Ungerechtigkeit ist, der fragt mal bitte tausenden Unternehmer in ganz Europa die auch nur ihre Arbeit machen, Arbeitsplätze sichern, in die Forschung investieren und dazu noch brav den "normalen" Steuersatz zahlen.
 
@stfN: Richig, die EU nimmt an. Und deshalb wird ein Gericht das klären müssen. Du allerdings willst es schon besser wissen und behauptest oben dreist, es wäre eben so. wie hier schon erwähnt wurde, sagt der 107er rein gar nichts dazu aus, sondern , dass es unerlaubt ist. Oder der Steuerdeal unerlaubte Beihilfe war/ist, kann der 107er nicht beleuchten, da er dazu viel zu inkongruent ist.
 
@iPeople: Naja der 107er muss auch nocht sagen was eine Beihilfe ist. Er verwendet einen unbestimmten Rechtsbegriff. Und für solche gibt es Definitionen.

Ich hab die jetzt nicht mehr vollständig im Kopf, aber es läuft im wesentlichen darauf hinaus, dass man darunter jeder staatliche Maßnahme versteht durch welche ein Unternehmen (un-)mittelbar geldwerte Vorteile oder Vorteile die solchen gleich stehen erhält, die geeignet sind den europäischen Binnenmarkt zu beeinträchtigen.

Viel Spaß bei der Subsumtion...
 
@stfN:<<<Ich hab die jetzt nicht mehr vollständig im Kopf, aber es läuft im wesentlichen darauf hinaus, dass man darunter jeder staatliche Maßnahme versteht durch welche ein Unternehmen (un-)mittelbar geldwerte Vorteile oder Vorteile die solchen gleich stehen erhält, die geeignet sind den europäischen Binnenmarkt zu beeinträchtigen.>>>

Dann kann sich die EU gleich selbst einsperren, mit ihren ganzen Fördermitteln, Subventionen und Beihilfen, übrigens auch zur Arbeitsplatzschaffung und damit wären wir beim Thema.

Der Staat finanziert in weiten Teilen die Arbeitskräfte viel selbst und poliert speziell Großkonzernen damit den Achtersten, auch mit Hilfen aus der EU.

Kann jeder persönlich gut oder schlecht finden.

Ich sehe aber die pleite gegangenen Betriebe und das Umfeld dazu, was ein Betrieb mit einer Pleite angerichtet hat. Es kippt bei so etwas alles nebenbei zusammen, zig Arbeitsplätze.

Und das muss man auch dazu sehen wollen, was bringt ein Großkonzern im Umfeld. Wie viel Arbeitsplätze werden rund rum zusätzlich generiert, kann sich der Betrieb halten, welcher Aufschwung ist zu erwarten. Daraus kommt dann erst die Rechnung, lohnt sich es und ja, dann wäre es dumm einen Großkonzern zu verschrecken.

Es ist so simple, was bringen uns z.B. 5000 Arbeitsplätze, was nebenbei an Arbeitsplätze, welche Kaufkraft, welche Steuereinnahmen sind zu erwarten.

Das gegenüber gestellt, wir belasten den Konzern und der soll schön Steuern zahlen. Nur, der Konzern bringt schon gleich die besten Steuerfachwirte mit und dann darf das zuständige Finanzamt aber richtig arbeiten und was kommt raus, so viel Minus ............. oder der Konzern geht ganz einfach und beim Finanzamt müssen dann Stellen abgebaut werden. :-)

Tja. Was ist nun besser.
 
@Alexmitter: Und worin besteht die Trixerei?
 
Die EU Sippe braucht sich doch nicht über solche Steuer-Vermeidungsgebaren aufregen, und Forderungen stellen. Schliesslich waren es doch sie, die selben Wasserköpfe dort in Brüssel, die diese Steuerschlupflöcher und Vermeidungstaktiken per Gesetz für legitim erachten. Gebe es Länderübergreifende Regelungen die überall gelten, würde so etwas kaum passieren. Anderseits wäre es für die "großen" Global Player dann kaum noch attraktiv, hier was auf die Beine zu stellen. Zieht man die Daumenschrauben an, sind sie weg. Hat man wischiwaschi Gesetze mit allerlei Schlupflöchern, zieht es die Meute an, wie die Made zum Speck.
 
@Nania: das schlussfolgerst oder weißt du jetzt woher?
 
ISt echt zum kotzen. Erst bekommen sie Milliarden von der EU um Ihnen den Arsch zu retten und dann das. Es wird Zeit das die das Geld mal wieder zurückzahlen was sie von der EU bekommen haben.
 
sind die wirtschaftlichen erfolge von apple in den letzten jahren am ende nur ein ergebnis der erfolgreichen steuervermeidung und tim cook doch kein so guter firmenvisionär wie er behauptet?...
sieht jedenfalls ganz so aus, als ob das kartenhaus mächtig wackelt...
oder anders gesagt: getroffene hunde bellen...
 
Warum nicht? Dann hätte Irland 13 Milliarden Euro weniger Schulden im Staatskasse.
 
Abartig wie viele hier für diesen verdorbenen angeknabberten Apfel in die Bresche springen. Solche kritiklosen Fanboys machen sowas doch erst möglich. Sowas gehört auf dieser Welt abgestraft und verurteilt, da gibt es NICHTS schön zu reden, Apple und andere globalplayer sind abartige raffgierige Unternehmen die NULL Soziale Verantwortung haben. Im Gegenteil, wer dort auch arbeitet, hat auch wenig zu lachen und wird gnadenlos ausgebeutet und anschließend raus geworfen. Diese Entwicklung sollte uns doch eigentlich Angst machen und WIR sind es die unter sowas leiden. Echt mal, was ist nur mit den Menschen los...
 
@Pia-Nist: Es sind wir(!), die wollen, dass Apple in Irland Steuervorteile erhält. Oder hast du vergessen, dass demokratisch entschieden wurde, dass Irland amerikanischen Firmen Steuervorteile gewähren darf, um die Wirtschaft dieses kleinen Landes in Schwung zu bringen?
 
@Der_da: Ach hör doch auf. Was ihr euch alles aus den Fingern saugt. Ist ja peinlich.
 
@Pia-Nist: Wer "wir"?
 
"Apple und anderen US-amerikanischen IT-Konzernen" ... "Die EU kam deshalb zum Schluss, dass dies einen Wettbewerbsvorteil darstellt." ... ich denke, mit ersterem Satz ist der zweite hinfällig und kann als Urteilsbegründung gar nicht standhalten.
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