EU: Irland soll 13 Milliarden Euro Steuern von Apple nachfordern

Der Druck auf den Computerkonzern Apple wird größer - nicht nur von Seiten der Konkurrenz. Aktuell nimmt die EU-Kommission die Steuer-Vereinbarungen zwischen dem Unternehmen und Irland auseinander und in China werden neue Vorwürfe durch ... mehr... Geld, Gold, Münzen Bildquelle: tao_zhyn / Flickr Geld, Gold, Münzen Geld, Gold, Münzen tao_zhyn / Flickr

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Richtig so...
 
@SuperSour: Irland: Austritt aus der EU und RICHTIG SO!
 
@Zonediver: !?
 
@Zonediver: Da wäre kein Sinn dahinter. Folgen für Politiker, die Steuerhinterziehung gefördert haben, sollte es trotz Immunität dennoch geben. Immunität aufheben in solchen Fällen wäre sinnvoller.
 
Tja das wärs wohl mit Apple gewesen sein, Insolvenz ist schon in greifbarer Nähe..
 
@kingstyler001: bei ca. 215 Milliarden Dollar ... ja, so langsam muss Apple darüber nachdenken ;)
 
@Rumpelzahn: Die müssten aber noch versteuert werden und dann haben sie noch Kredite die bedient werden müssen. Lass es mal die hälfte sein, was immernoch viel ist. Die nehmen ja Kredite auf um Dividenten an Aktionären auszuzahlen, damit die nicht abhauen.
 
Apple müsste 130Mrd an Steuern zahlen und nicht mickrige 13. Diese verlogene geldgeile Saftladen müsste ordentlich ausgemiestet und zerschlagen werden. An denen muss unbedingt ein Exempel statuiert werden, damit die anderen Firmen sehen das es so nicht geht. Mrd Gewinne auf Kosten der armen Sklaven in den Fabriken, Geld horten wie Dagobert Duck und nochnicht mal richtig Steuern zahlen. Herrlich wie die AppleFanBoys trotzdem die Kohle denen in den Rachen werfen!
 
@Homie75: man man versteh einer deinen Hass gegen Apple. Warum muss an Apple ein Exempel statuiert werden und nicht gleich an HP, Samsung, Sony, Microsoft? ... keiner macht es besser. Entweder alle oder keiner. Gerechtigkeit gilt immer nur für alle.
 
@Rumpelzahn: Weil Apple wie ein verdammter Parasit ist. Es saugt alles und jeden aus und zieht dann weiter. Das ist in meinen Augen kein ehrlich verdientes Geld, sondern ausgebeutetes dreckiges Geld. Diese Firma geht einfach über Leichen ohne Rücksicht auf menschliche Verluste. Die behandeln sogar ihre eigenen Shop Mitarbeiter wie der letzte Dreck.
 
@Homie75: Du solltest einen Arzt aufsuchen ;) Das Apple aber zahlen muss, stimme ich Dir zu!
 
@Rumpelzahn: Habe heute um 15.00 Uhr einen Termin.
 
@Homie75: Orthopäde? Zahnarzt? ^^
 
@Scaver: Zahnarzt.
 
@Rumpelzahn: Wenn du den Text richtig gelesen hast, dann hättest du raus gelesen das es Apple so an den Kragen geht weil die die meisten Vergünstigungen von allen bekommen haben.
 
@Evilchen: Und würdest du dich nicht nur mit dem Winfuture-Text beschäftigen, dann wüsstest du, dass du jetzt Unsinn geschrieben hast.
... und selbst im Winfuture-Artikel steht, dass Apple hier nur exemplarisch für eine ganze Reihe von Unternehmen steht.
 
@Rumpelzahn: Generell ja, aber Apple treibt es auf die Spitze indem sie die Gewinne einfach rumliegen haben, während MS, Samsung usw kräftig investieren und damit zumindest Arbeitsplätze schaffen/erhalten. Apple hat so viel Kohle auf der Seite in BAR, dass sie die gesamten Schulden von Griechenland auf einmal zahlen könnten. Nur mal so als Maßstab.
 
@DailyLama: Du meinst wie bei Nokia? Erstmal Unternehmen aufkaufen und dann sämtliche Jobs in Finnland zerstören? Oder wie bei Samsung, willkürlich Leute einstellen und dann tausende Leute rausschmeißen, weil man ein bisschen schlechtere Zahlen hat als geplant? Solche Arbeitsbedingungen wünsche ich mir auch ja, echt schade, dass es bei Apple keine Massenentlassungen gab in den letzten 10 Jahren.
Fun Fact: Alphabet hat Apple kurzzeitig schon überholt vom Wert und hat gerade mal halb so viele Mitarbeiter, Facebook hat ungefähr ein zehntel, was für ein Skandal, die handeln einfach wirtschaftlich statt ihr Geld sinnlos zu verbraten, ohne uns tollen Bürger zu fragen, die keinen einzigen Arbeitsplatz in ihrem Leben geschaffen haben.
 
@Rumpelzahn: Es gibt auf diesem Planeten keine Gerechtigkeit - also muß Apple drann glauben - wird eh schon Zeit, dass die mal drann kommen.
 
@Rumpelzahn: Immer dieses dämliche Argument, andere sind auch nicht viel besser. Ich kann doch nicht 10 Leute umbringen, weil es welche gibt die 20 oder 30 umbringen. Man komm mal klar im Leben. Nur weil du auf der richten Seite des Erdballs geboren wurdest, bist du doch nicht automatisch ein besserer Mensch.
 
@BartHD: Wo sage ich das ich ein besserer Mensch sei? Was genau ist den jetzt dein Problem? Ich habe nichts dagegen, dass Apple zahlen SOLL - nur dieser Hass gegen Apple finde ich unangebracht, wenn man nicht im gleichen Atemzug auch andere Hersteller - die die gleichen Möglichkeiten wie Apple geboten bekommen - zur Kasse bittet. Nicht mehr und nicht weniger verlange ich - Gleichberechtigung für alle.
 
@Rumpelzahn: " Gleichberechtigung für alle." Damit es Gleichberechtigung für alle geben kann, muss halt bei einem Unternehmen der Anfang gemacht werden ist doch ganz einfach. Wenn das Apple sein soll, hab ich damit auch kein Problem. Es muss immer einen Anfang geben. Aber diese Rechtfertigungen immer, andere sind ja mindestens genau so böse ist unangebracht. Wenn 5 vor mir über die Rote Ampel fahren, ist das noch lange kein Freibrief auch noch über Rot zu fahren.
 
@Homie75: Apple hat doch mit der Steuer nichts falsch gemacht? Sie haben bestehende, rechtliche Möglichkeiten ausgenutzt, die Irland zur Verfügung gestellt hat (hast du dich nie gefragt, warum so viele große Konzerne ihren Sitz ausgerechnet in Irland haben)?

Was die Arbeitsbedingungen anbelangt: Foxconn fertigt nicht nur für Apple. So ziemlich jeder größerer Elektronikkonzern (und nicht nur die) lassen bei Foxconn fertigen.

Bleibt am Ende also einfach nur der Neid, dass Apple eben Gewinne in Masse einfährt.

Und deswegen Apple die Pleite wünschen? All den Mitarbeitern die Kündigung wünschen - nicht nur bei Apple selbst, sondern auch bei Zulieferern, Zubehörtartikelherstellern, etc.? Dem einzigen Unternehmen, der zumindest noch ein bisschen Konkurrenz zum sonstigen Android-Quasimonopol darstellen kann?

Wow... Dein Tellerrand ist sehr, sehr klein. :)
 
@RebelSoldier: Irland kommt mit diese verbrecherische Methode nicht weit. Wie man sieht guckt die EU diesem treiben nicht länger zu. Ich glaube auch nicht das du Jurist bist um das korrekt beurteilen zu können. Ich übrigens auch nicht. Wie das weitergeht werden wir sehen. Jeder normale Mensch muss viel Steuern zahlen und Apple und Co. ziehen ihren Kopf aus der Schlinge nur weil ein korruptes Land Firmen ins Land locken will, zwecks eigene Wirtschaft nach oben zu pushen?

Ja, Foxconn fertigt nicht nur für Apple. Aber Apple wird gesondert behandelt, die haben nur für die iPhone Fertigung eine eigene Produktionsfabrik gebaut wo die Arbeiter wie die Sklaven von Morgens bis Abends schuften müssen, für einen absoluten Hungerlohn und Menschen unwürdigen Bedingungen. In den Medien beteuert Cook wie sehr er dagegen was tut, aber sobald die Kameras aus sind, lacht er sich schlapp und freut sich über den abnormalen Gewinn der auf verbrecherische Weise erwirtschaftet worden ist. Hat nichts mit Neid zutun, sondern mit Wut auf Apples und dessen Zulieferer Methoden.

Konkurenz ist gut, aber nicht wenn es auf eine völlig unfaire Art und Weise zustande kommt. Mein Tellerrand ist sogar gross. Ich boykottiere einfach diese Firma und würde lieber komplett auf Handy und Co. verzichten bevor ich auch nur einen Cent diese Firma abgeben würde!
 
@Homie75: Ich habe ja in keinem Satz behauptet, dass ich es für gut erachte, was Irland macht. Aber das ist in erster Linie erst einmal Irlands Sache. Die EU muss sich da mit Irland prügeln und Irland dann ggf. Steuernachzahlungen von den Unternehmen verlangen.

Irland hat Apple (und eben allen anderen Großkonzernen) entsprechende Angebote gemacht, die diese Firmen natürlich auch nutzen, um sie ins Land zu locken. Das ist dann aber in erster Linie kein Fehlverhalten der Firmen, sondern ein entsprechend fragwürdiges Verhalten von Irland.

Ich finde es im übrigen gut, dass die EU da mal näher drauf schaut. Sollen die Unternehmen ihre Gewinne ruhig in den Ländern versteuern, wo sie anfallen. Aber hier die Schuld bei den Unternehmen zu suchen.. tzzzz... oder willst du mir auch weismachen, dass du nicht zu der Bank gehst, die dir die höchsten Zinsen auf dein Erspartes gewähren, wenn du ein neues Sparkonto eröffnen möchtest?

Zu Foxconn: Soso... Apple alleine handelt natürlich die schlechten Bedingungen aus. HP, Dell, Microsoft, Nintendo, Sony und Intel (nur um mal ein paar der Konzerne zu nennen, die bei Foxconn fertigen lassen) sind natürlich alle viel, viel besser - weswegen diesen Konzernen niemand auch nur ein Haar krümmen möchte.

Schon klar... ;)
 
@RebelSoldier: Du verstehst es nicht. Es ist einfach Betrug was Irland und Apple und die anderen Firmen da machen. Nur weil es eine Gesetzeslücke existiert, heisst das noch lange nicht das es in Ordnung ist, was die da machen. Wo ist da die Gerechtigkeit? Der normaler Arbeitender Mensch muss selbst fürs pupsen Steuer zahlen, aber Megakonzerne wie Apple ziehen einfach den Kopf aus der Schlinge weil es eine Gesetzeslücke gibt?

Nein, ich würde z.B bei der Deutsche Bank niemals ein Konto eröffnen egal wie hoch die Zinsen sind. Es gibt auch moralische Prinzipien. Wenn es für mich nicht vertretbar ist, dann mache ich es nicht.

Hast du überhaupt den Artikel richtig gelesen? Anscheinend nicht, sonst würdest du nicht sowas schreiben.

"Apple derzeit versuche, die letzten Rückgänge beim Gewinn zu kompensieren, indem der Preisdruck auf die Auftragsfertiger noch weiter gesteigert werde. Insbesondere bei Pegatron würde dies schon an die Beschäftigen durchgereicht, was dazu führte, dass sich die Arbeitsbedingungen weiter verschlechterten und die Löhne gekürzt wurden."

Zeig mir mal nur einen Artikel wo sowas mit HP,Dell, MS, Nin, Sony und Intel in Verbindung gebracht wird.
 
@Homie75: *seufz* Ich empfehle dir, Tiku, dass du meinen Beitrag mal komplett liest. Dann wüsstest du nämlich, was ich von der Steuersache persönlich halte.

So erübrigt sich jedoch jedwede Diskussion mit dir. ;)
 
@Homie75:
Lies doch mal was RebelSoldier eigentlich schreibt.

Nach deiner Logik kann alles eine Gesetzeslücke sein. Apple hat sich den besten Partner ausgesucht, zwangsläufig müssen sie es sogar tuen um überhaupt konkurrenzfähig zu bleiben.

Ich möchte hier weder Apple noch Irland verteidigen und bin ein befürworteter einer hochen Nachzahlung. Das Problem ist aber nicht die kriminelle Energie Apples und Irlands sondern die unfairen Grundlagen die von Land/Europa geschaffen worden sind, die andere vor sich zum Vorteil ausspielen wollen. Hier ist vor allem die Politik und nicht Apple in der Verpflichtung hier etwas zu ändern.
 
@Homie75: "Nur weil es eine Gesetzeslücke existiert, heisst das noch lange nicht das es in Ordnung ist, was die da machen." Doch, rechtlich gesehen auf jeden Fall.
 
@Homie75: Du bist nur ein Heuchler, der sich Apple als Feindbild an die Fahne geschrieben hat und gleichzeitig bei Firmen einkauft, die genau den selben Dreck in genau der selben Menge am Stecken haben...

Schrei nur noch etwas lauter, vielleicht wirst du dann eher ernst genommen.
 
@gutenmorgen1: Ja, dann bin ich ein Heuchler. Aber wenigstens habe ich die Eier es laut auszusprechen, was ich denke.
 
@Homie75: Wenn jeder alles aussprechen würde, was absolut keinen Sinn ergibt... Naja, dann freu dich über deine Eier...
 
@RebelSoldier: Es gab auch zu Zeiten der Sklavenhalter in den USA genug Industrielle, die Sklavenhaltung ablehnten. Man muss nicht alles machen, was möglich ist sondern kann die Welt durchaus auch positiv mitgestalten. Und gerade Apple hätte dazu alle Voraussetzungen, da selbst etwas teurere Geräte kein Problem wären, die Apple-Fanbasis kauft ja trotzdem. Wenn das noch dazu mit fair bezahlter Arbeit und echten Steuern einhergeht, dann könnte sich der Apple-Fan noch selbst auf die Schulter klopfen, dass er nicht nur schön und geil, sondern auch fair kauft.
MS, Samsung etc haben da keine Chance. Kostet ein Smartphone nur 100$ mehr wirds schon in der Luft zerrissen.
 
@DailyLama: "MS, Samsung etc haben da keine Chance." - sollte daran auch Apple Schuld sein?
 
@mirkopdm: Es geht nicht um die anderen, sondern darum, dass Apple dank seiner loyalen Anhänger durchaus höhere Preise verlangen könnte um damit faire Löhne, Steuern usw zu bezahlen. Das unterscheidet Apple von der Konkurrenz, denn dort kauft der Konsument nach Preis und Leistung, nicht nach Image.
 
@DailyLama: Diese "loyalen Anhänger Apples, die jeden Preis bereit zu zahlen sind", und aufgrund derer Apple ja höhere Preise verlangen könnte, über die Apple dann hilfreich, edel und gut zu sein finanzieren könnte.... ähm ja.

Das hieße ja dass Apple sich quasi aus dem Preisdruck am Markt raushalten könnte, weil - um jeden Preis zahlungswillige Kunden! Kommt mir irgendwie ein wenig wie aus einer märchenhaften Parallelwelt vor.

Ich kenne diverse Apple-Nutzer, und die haben sich genauso wie die Android-Nutzer in meinem Bekanntenkreis für "ihre" Marke entschieden, weil die Abwägung der Vor- und Nachteile der Geräte (und des verbundenen "Ökosystems", bei Apple macht die Interaktivität verschiedener Apple-Geräte untereinander, Synchronisation und Backup über Apples Cloud etc sehr viel aus - da bin ich mit Android immer ein bisschen neidisch, wie nahtlos das bei denen funktioniert) - zu den erwogenen Faktoren gehört auch der Preis! - schliesslich zur Kaufnentscheidung geführt hat. Diese "Apple-Jünger" gibt's offenbar nur woanders (mag ja sein, dass meine Bekannten nicht repräsentativ sind). Interessanterweise kenne ich ein oder zwei "blind-fanatische" Android-Nutzer, also quasi das Pendant zum "loyalen Apple-Anhänger" (und da ich selbst Android nutze, wüsste ich schon auch ein paar Punkte zu nennen, bei denen iOS meiner Ansicht nach die Nase vorn hat - gibt halt immer an manchen Stellen grüneres Gras auf der anderen Wiese ;)).
 
@FenFire: Siehe Apple in Firmen. Das spielt Cloud, itunes usw keine Rolle. Trotzdem müssen hier ca 30% der Leute Macs haben. Diese sind, bei schlechterer Hardware (außer dem Gehäuse) um 50-100% teurer als usnere Standardlaptops mit dem (fast) neuesten i5 und i7.

Nein, es gibt keine logischen Gründe für Apple außer Image, Design und dass es nicht auffällt, wenn man sich am Computer nicht so auskennt (O-Ton eines Laborleiters). Der Preis spielt immer nur bei anderer Hardware eine Rolle, bei Apple wird nach Produkt geordert, nicht nach Preis.
 
@DailyLama: Naja, die Firmen ordern Macs vermutlich nicht, weil sie so gern teuerere Rechner kaufen, sondern weil die Mitarbeiter das von ihnen erwarten. Da spielt dann teils ein "ich will mich nicht umgewöhnen" eine Rolle ("Windows ist anders als mein bisheriger Mac - mag ich nicht! Ich will wieder einen Mac!"), was aber letztlich ziemlich menschlich ist, und ja, in manchen Branchen mögen tatsächlich ein gewisser Standesdünkel sowie reale oder imaginierte Imageauswirkungen mit dabei sein ("wir sind hier in der Werbebranche. Was sollen die Kollegen aus anderen Firmen / die Kunden von uns denken, wenn wir Windows benutzen?"). Aber letztlich schmeisst keine Firma gern Geld zum Fenster raus - der Kaufentscheider wird beim Kauf von Macs also auch abwägen, ob sie den Preis insgesamt wert sind (da spielt natürlich auch Widerstand von Benutzern mit eine Rolle, oder auch ein Wort vom Chef "ich will einen Mac, was anderes kommt mir nicht ins Haus" - solche politischen Entscheidungen werden aber nicht nur bei der Wahl der Rechnermarke getroffen, sondern bei so allerlei Beschaffungsvorgängen...).
 
@FenFire: Hier passiert es auch umgekehrt: Mitarbeiter will einen Windows Rechner, Laborleiter verordnet Mac, weil er selbst auch einen hat.

Naja, das ist ein Thema ohne Boden. Während zb Android Nutzer oder auch Windows Nutzer in der Regel kein Problem haben, ein neues OS zu bekommen (zb Win 7 auf Win 10) oder auch "nur" stark angepasste GUIs der Telefonhersteller, kann der Mac-User das offensichtlich nicht. Und das ist für mich eine klare Aussage zur geistigen Flexibilität eines Mitarbeiters. Klar: Programmierer, Entwickler, IT....die brauchen "Ihre" Umgebung. Aber der Standardnutzer? Der hat mit einem Mac wirklich gar keinen Vorteile.
 
@DailyLama: Ob der Standardnutzer für sich gesehen in Firmen "gar keine" Vorteile hat, vermag ich nicht zu beurteilen (wir haben Windows ;)).

Aber privat bringen die Interaktivität, das durchgängige Design und das Zusammenspiel verschiedener Geräte aus Apple-Hand dem normalen Heimanwender durchaus auch Vorteile. Da funktionieren manche Sachen "out of the box", bei denen man anderswo frickeln darf (umgekehrt zwar auch, aber darum geht es hier ja nicht ;)). Ausserdem spielt der mit messbaren Größen nicht so recht erfassbare Faktor "gefällt mir einfach" sicher auch eine Rolle ("das Design ist schön"), letztlich ist dieser ja auch ein subjektiver Vorteil. Warum trägt jemand schicke Designerklamotten, wenn es rein aus funktionalen Aspekten auch kostengünstiger ginge? Da spielt nicht nur Prestigedenken eine Rolle, sondern auch persönlicher Geschmack ("mir gefallen Schnitt, Material und Farbe"), Sich-Selbst-Gefallen ("ich fühle mich wohl darin"), etc. Insofern: es gibt auch subjektive Vorteile, die eine Rolle spielen, auf einem Datenblatt jedoch schwer unterzubringen sind.

Und der Dir bekannte Laborleiter ist wohl die Erweiterung des von mir beispielhaft in [re:4] genannten Chefs, der für sich selbst einen Mac will - einer, der einen solchen auch noch für seine Mitarbeiter fordert ;) (wobei hier auch noch weitere Aspekte eine Rolle spielen: benutzen denn andere Mitarbeiter Windows-Rechner? Würde ein Windows-Rechner in die Systemlandschaft passen, oder bräuchte es da neues Know-How seitens der Admins, können etwaig vorhandene Systemrichtlinien, die auf den Macs genutzt werden, analog auf den Windows-Rechner übertragen werden etc. - sprich, wäre der Windows-Rechner nur "einer von vielen" mit eh dafür vorhandener Infrastruktur an Know-How/Verwaltung, oder wäre er unter lauter Macs ein "Fremdkörper" in der IT-Landschaft und würde dadurch zusätzliche Kosten weit jenseits der Anschaffungskosten des Geräts verursachen).
 
@RebelSoldier: "Bleibt am Ende also einfach nur der Neid, dass Apple eben Gewinne in Masse einfährt." Bleibt Ihnen als "Argument" nur mal wieder die Neidkeule?
 
@amigafriend: Ja
 
@RebelSoldier: DAS ist bedauerlich und sehr kurz gegriffen, aber bitte...
 
@amigafriend: Ich empfehle, die Ironiedetektoren reparieren zu lassen. Diese scheinen schadhaft zu sein.
 
@RebelSoldier: Von welchem Tellerrand sprichst Du?
 
@Homie75: Jupp genau so wie es SamsungFanBoys bei Samsung, die AndroidFanBoys bei Google und und und.... machen. Bei Deinen Kommentaren frage ich mich echt, ob Du mal darüber nachgedacht hast, wo und wer Deine Gerätschaften produziert und welches "gierige" Unternehmen dahintersteckt und mit welcher "Steueroptimierung" dort gearbeitet wird. Die sind keinen Dold besser.
 
und jetzt packt euch noch amazon. eine partei die die eier hat diese steuervermeidung endlich zu beenden würde ich sofort wählen. ok, ich würde mir den rest des parteiprogramms angucken, heute muss man da ja aufpassen. sonst arbeitet man bis 70 und ist nur noch von blonden menschen umgeben. aber die partei hätte bei mir zumindest einen stein im brett :)
 
@Matico: besser informieren ;) http://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2015-05/amazon-deutschland-steuer
 
@theoh: Hast du deinen eigenen Link gelesen? Ist ja nur ein neuer Trick...das Problem bleibt.
 
@Matico: Amazon ist ein schlechtes Beispiel. Ja, auch die vermeiden Steuern, aber nehmen fast alles Geld und stecken es wieder in den Wirtschaftskreislauf. Apple hingegen lässt das Geld da wo es eingenommen wird und zahlt quasi keine Steuern. Die transferieren nicht einen Cent in die USA um dort keine Steuern zahlen zu müssen. Stattdessen werden dort Kredite aufgenommen...

Allerdings kann ich auch daran nicht soviel schlechtes sehen. Würde ich genau so machen. Die nutzen schließen nur die Gesetze aus. Da muss angegriffen werden. Von rückwirkenden steueränderungen halte ich im übrigen gar nichts, egal um wie viel Geld es geht.
 
Da muss es aber bei der TTIP Verhandlung zwischen der EU und den USA mächtig gekracht haben. Täte Europa nur gut sich weniger von den USA diktieren zu lassen. Die Steuern von Apple einzufordern ist richtig, allerdings wird es bestimmt Repressalien geben und VW dort zu einem noch höheren Schadensersatz verklagt werden, dann wandert das Geld wieder in die Koffer der Amis, darauf hin wird dann Google wieder von der EU hart drangenommen..usw. So läuft es nun mal im Wirtschaftskrieg.
 
@N3T:
Das paradoxe an der Geschichte ist jedoch das Europa zu den wichtigsten Märkten für Apple und Google gehört. Für VW ist der US Markt deutlich unwichtiger. Für mich ein Rätsel warum VW da soviel investiert wobei dort nur ein Bruchteile des Umsatzes generiert wird.
 
Da freuen sich einige viel zu früh über einen Geldregen in Irland, denn 3 Jahre für die Bearbeitung, wieviele Jahre werden dann vor dem Europäischem Gerichtshof vergehen ? Briefkästen demontieren und woanders montieren geht schneller.
 
Was hier im Artikel fehlt: Apple zahlt 0,005% Steuern in Irland auf Ihre Gewinne in Europa.
http://www.tagesschau.de/wirtschaft/apple-eukommission-steuer-101.html

Das ist doch wirklich gerecht und nachvollziehbar ;)
 
Nur vollkommen richtig! Es muss endlich aufhören, das die Verluste von solchen Großunternehmen großzügig abgeschrieben werden können, die Gewinne allerdings mit, in meinen Augen großer krimineller Energie, am Staat und damit an der Allgemeinheit vorbei zu tricksen!
 
@amigafriend: Welche kriminelle Energie? Ist es für Unternehmen ein Fehler im Zweifel auch hunderte Anwälte zu haben, die nach Möglichkeiten suchen, den Gewinn zu steigern? An sich nicht. "Kriminelle Energie" - das ist Phishing, Spam, etc. In dem Zusammenhang wird auch gern von "Steuer-Schlupflöchern" gesprochen - genau so ein quatsch. Weil die Staaten zu dumm sind, wasserdichte Gesetze zu machen, muss man sich nicht wundern, wenn die Gesetze anders ausgelegt werden. Und hier im konkreten: Wer ist mehr Schmarotzer? Apple, die eine Chance nutzen oder Irland, das im EU-Sinne gesellschaftsschädlich handelt(e)?
 
@amigafriend: seit wann benötigt man kriminelle Energie um gesetzeskonform zu handeln? Da wird nichts am Staat vorbeigetrickst, der Staat schafft diese Möglichkeiten selber für die Unternehmen.
 
@Link: Für mich(!) ist und bleibt es kriminell, dem Staat Geld vorzuenthalten und damit der Allgemeinheit zu schaden. Dabei ist es mir vollkommen egal, ob es "legal" ist oder nicht...
 
@amigafriend: na dann ist deiner Definition nach jeder kriminell, der den gesetzlichen Rahmen dafür genutzt hat, seine Steuerlast zu mindern.
Der Staat will doch offensichtlich das Geld gar nicht haben, sonst hätte die Regierung die Gesetze anders gemacht. Sollen Unternehmen jetzt nach Wegen suchen, wie sie auf Teufel komm raus dem Staat Geld schenken können? Nein, das ist nicht deren Aufgabe. Wenn der Staat es haben will, muss er selbst mit geeigneten Gesetzen dafür sogren, dass er es bekommt.
Es geht sogar weiter: sollten die Verantwortlichen in einem Unternehmen nicht (innerhalb des gesetzlichen Rahmens) nach Wegen suchen die Steuerlast zu senken (das ist deren Job, dafür werden sie bazahlt), schaden sie damit den Eigentümern und können dafür verklagt werden.

Versteh mich nicht falsch, ich bin sehr wohl dafür, dass Unternehmen Steuern zahlen. Nur stell ich mich nicht hin und behaupte, dass das in ihrem Interesse liegt. Der Staat hat ein Interesse daran bzw. sollte es haben und dies durch entsprechende Gesetzgebung untermauern. Von den Leuten, die in den Unternehmen arbeiten zu verlangen, dass sie ihren Job nicht machen, halte ich mindestens für etwas merkwürdig.
 
Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen, Apple hat faktisch keine Steuern bezahlt und trotzdem diese unverschämt hohen Preise vom Kunden verlangt. Das kann wirkilch niemand mehr schönreden.
 
@xenon-light: Also wie Starbucks, Microsoft, McDonald, Google.....
 
@mirkopdm: Starbucks ist genau so ein Gierladen, Microsoft und Google allerdings nicht. Die investieren wenigstens in Projekte, die der Allgemeinheit zu Gute kommen. Microsoft und Google nehmen auch keine unverschämten Preise für völlig überbewertete Hardware. Das macht es insgesamt zwar nicht besser, ist aber doch schon ein Unterschied.
 
@xenon-light: Die nutzen halt alle Möglichkeiten die der Gesetzgeber vorgibt - nicht gerade schön aber auch nicht anders als was du machst.
Wenn die Christiliche EU Fraktion der Meinung ist solche Steuerschlupflöcher beschließen zu müssen muss man den Unternehmen nicht die Schuld geben. Diejenigen die diese Schlupflöcher eingeführt haben sollten dafür haften - das ist klar gegen das Interesse der Bürger der EU beschlossen worden.
 
NUn zunächst geht es um eine Forderung, die gestellt werden soll und in den Medien wird dann suggeriert, dass da sofort Geld fliesst. Das wird sehr viel länger mit sehr viel kleineren Zahlen werden. Die Firmen werden hier darauf klagen, dass die gesetzlichen Rahmenbedigungen zur Zeit der Steuerentstehung so gegeben waren. Und das werden Gerichte klären.
 
Unternehmenssteuer von 0,005% (!) in Irland. Dass die Untersuchung da überhaupt drei Jahre dauert, ist ein Witz.
 
@MaxM: Nun...es ist halt in der Realität etwas komplexer. Wenn auf diese Weise die Volkswirtschaft letztlich deutlich gestärkt wird, kann der Staat am Ende vielleicht mehr Steuern einnehmen, als wenn der Steuersatz hier höher wäre und die Firmen woanders hingingen und der Staat dann Sozialhilfen zahlen müsste. Nicht, dass ich irgendwas rechtfertigen wollte...nur sind halt nicht alle Dinge so einfach, wie sie scheinen - schon gar nicht, wenn es um Volkswirtschaft geht. ;)
 
@MaxM: Hast du diese Zahl aus einem der vielen bei Facebook geteilten Bildchen?

Die Unternehmenssteuer in Irland beträgt seit 1990 12,5%
 
@dognose: 0.005% entstammt der Pressemitteilung der European Commission. Link: http://europa.eu/rapid/press-release_IP-16-2923_de.htm

Der Begriff "Unternehmenssteuer" kam wohl durch Facebook dazu. Auch wenn die Körperschaftsteuer ist eine Unternehmenssteuer ist, geht es in der Pressemitteilung immernoch um die Körperschaftsteuer.
 
@erso: Danke dir. In dem Artikel steht auch endlich mal "wie" Apple das gemacht hat.

Gut, das "kleine Luftschloß" Ohne Landes-Zuordnung das aber Mrd-Gewinne einfährt ist schon eine "dreckige" Sache, ändert aber nichts daran, dass Apple "Formal" korrekt versteuert hat.

Es bliebe zu klären, wie es Apple möglich war soviel "Gewinn" auf andere "Standorte" (Das Luftschloß) verschieben zu können.

Und statt rückwirkend Steuern zu erheben sollten sich die "schlauen Köpfe" lieber mal in die andere Richtung, der Zukunft zuwenden: WIE kann man soetwas sinnvoll vermeiden?

Eine Besteuerung nach Firmensitz ist einfach in der heutigen, internationalen Geschäftswelt nicht mehr tragbar. Mein Unternehmen erzielt ungefähr 25% seines Umsatzes mit Kunden in der Schweiz - Versteuern müssen wir 100% des Gewinns in Deutschland.

Wie sollte man z.b. IT-Dienstleistungen betrachten? Fast 100% der Arbeitszeit fällt hier in Deutschland an, doch 100% des Preises zahlt ein Schweizer Unternehmen.

Was ist mit einem iPhone das in China hergestellt wird, durch ein amerikanisches Unternehmen in Deutschland verkauft wird? Wo liegt nun die wirklich zu besteuernde Wertschöpfung?

Sicher ist das nicht "leicht" zu regeln, aber genau für sowas bekommen die Parlamentarier ja einen Haufen Geld.
 
Und die Amis haben noch nicht mit einem Präventiv-Schlag gedroht? Na kann ja noch kommen.
 
@Pia-Nist: Natürlich haben Sie, wie kommst du darauf? Die USA drohen sogar mit Krieg!

Quelle: http://www.welt.de/wirtschaft/article157905952/Jetzt-droht-Europa-der-Steuerkrieg-mit-den-USA.html
 
Immer so wenig Steuern wie möglich zahlen wollen. Im Ausland Foxcoon Sklavenarbeit und sehr niedrig Monatslöhne...
Aber dafür verlangen Apple pro IPhone 600-800€.

Wenn ich sehe dass Apple deswegen Milliardengewinne einfahren sollen die auch ordentlich Steuern zahlen und Löhne fair zahlen. Apple Chef Hauptsitz ist in Amerika und nicht in Irland.
Da sollen die amerikanische Steuern zahlen.
Kein Wunder dass viele US-Unternehmen ihren Sitz im Ausland eingeben wegen Steuernvergüstigungen. Kein Wunder dass Amerika Riesenschulden hat.
 
Unfassbar ist eigentlich auch, dass Irland auch noch den Hals auf reißt und dagegen protestiert. Ein Land, was Unmengen Subventionen (Steuergelde) kassiert hat und fast schon wie die Mafia einem Konzern wie Apple solche Steuervergünstigungen schenkt. Eigentlich gehört Irland an den Pranger. Mitten in Europa, unfassbar. Apple ein moralischer Rohrkrepierer und die kann man nur mit einem Boykott schaden. Null soziale Veranwortung. Die Augen voller Dollarzeichen, raffgierig bis zum Anschlag. Elendet Raubtierkapitalismus.
 
Was kann man denn erwarten wenn hier in Europa jede Schlüsselposition im Finanzsektor bzw. jeder politische Entscheider von Männern mit Verbindung zur US Finanzmafia besetzt ist!
 
Da hat Apple immer noch gewaltig "gespart" bzw. vermieden Steuern zu zahlen.

$50 Steuern pro $1.000.000 Gewinn ist ja gar nix.

Die sollen mal ordentlich ihre Steuern zahlen - so wie ihre Kunden auch.

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