Naruto-Prozess: PETA will weiter Urheberrechte für Tiere durchsetzen

Die Tierrechts-Organisation PETA will weiterhin dafür kämpfen, dass einem Affen ebenso ein gesetzlicher Schutz seines Urheberrechtes gewährt wird wie einem Menschen. In der ersten Instanz ist man zwar nach allen Regeln der Kunst gescheitert, doch ... mehr... Urheberrecht, Wikimedia, Affe Bildquelle: Wikimedia/David Slater Urheberrecht, Wikimedia, Affe Urheberrecht, Wikimedia, Affe Wikimedia/David Slater

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Die wollen also immernoch die Persönlichkeitsrechte eines Affen durchsetzen obwohl bei dem Affen nicht wirklich klar ist, dass ihm bewusst ist, dass er rechtlichgesehen eine Person sein soll?

Ich finde es nebenbei gut, dass es die PETA durch sowas in den Nachrichten schafft. Vieleicht überfliegt der ein oder andere ja die Agenda und findet raus, woher sein Fleisch kommt und wieviele Tumore ein Tier haben darf, damit es noch als Hackfleisch enden darf - guten Appetit!
 
@erso: Danke, die Schnitzel schmecken sehr gut.
 
@erso: >>Vieleicht überfliegt der ein oder andere ja die Agenda und findet raus, woher sein Fleisch kommt und wieviele Tumore ein Tier haben darf, damit es noch als Hackfleisch enden darf - guten Appetit!<<

Aus dem Grunde esse ich in Deutschland nur Fleisch, wenn ich bei Freunden eingeladen bin, die selber Tiere halten und auch selbst schlachten.

In meiner Wahlheimat jage ich mit Pfeil und Langbogen und esse fast nur selbst erlegtes Wildbret oder das, was meine in etwas unsportlicherer Weise mit Scharfschützengewehren oder Schrotflinten jagenden Nachbarn dort geschossen haben, wenn ich bei denen eingeladen bin.
 
@resilience: Na dann Gratulation dass das bei dir so wunderbar funktioniert! Fang lieber an zu fragen ob das nicht vielleicht jeder andere auch möchte und was dann mit deinem Wildbret wäre
 
@sinni800: Wenn jeder der Fleisch essen wollte sein Mittagessen selber mit Pfeil und Bogen in Wald und Feld jagen müsste, hätten wir sicher bald eine Menge mehr schlanke Vegetarier und einer Tierüberpopulation auf der Welt. ;-)

Ein Nachbar von mir hat mal versucht mich bei der Jagt mit Pfeil und Bogen mit einem hochmodernen amerikanischen Compoundbogen mit Laser-Visiereinrichtung und allem möglichen anderen Schnickschnack auszustechen und der wäre, trotz einiger Ratschläge von mir zur Schusstechnik und zum lautlosen Anschleichen gegen den Wind im ersten Jahr jämmerlich verhungert, wenn er von seiner mit dem Bogen erlegten Beute hätte leben müssen. Das ist etwas komplizierter als beim Metzger Geld auf den Ladentresen legen und seine Beute direkt mundgerecht zerteilt mit nach Hause nehmen zu können.
 
@resilience: Wieso sollte denn für alle momentanen Bewohner Deutschlands sowohl genug vegane wie auch mit Pfeil und Bogen jagbare Nahrung vorhanden sein ? Denn sofern du nicht auf der Weide befindliches Hornvieh, Schafe oder auch Exoten wie Strauße als mit deiner komischen Pfeil und Bogen Theorie jagbar einstufst, würde ich sagen, "reichen" die in Deutschland lebenden Wildtiere etwa 2 Monate, dann geht das ganz große umschwenken auf vegane Nahrung los und kurz danach das (Ver)Hungern los.
 
@erso: Ohje, schon wieder so ein Ökogutmensch. Nur so nebenbei, was Vegetarierer und Veganer ihren noch ungeborenen Kindern antun können: https://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2016/08/2016-08-16-vegane-ernaehrung.html
Na dann...

Achja: Seit es den "Veggieday" bei uns in der Kantine gibt (steht nur so im Speiseplan, gibt aber trotzdem Fleisch :D) esse ich jeden Donnerstag ganz bewusst Fleisch, selbst wenn es mir eigentlich gar nicht schmeckt (Rulade beispielsweise) und ich normal freiwillig drauf verzichten würde. Einfach nur aus Protest, dass ich diesen (aufgezwungenen) Tag nicht akzeptiere. Der Kassiererin jedenfalls ist es bereits aufgefallen :D
 
@Memfis: Ich bin gewiss kein Ökogutmensch. Nur widert mich die Art der Massentierhaltung in Deutschland an, die auf extrem billiges Fleisch getrimmt wurde.

Btw. finde ich den "Veggieday" in unserer Kantine ekelhaft. Statt Schnitzel wird nen Klumpen möglichst billiger Tofu in die Pfanne geworfen und als Veggischnitzel vertickt... ja genau so funktioniert das.

Gute Lebensmittel sind in Deutschland nicht zu teuer. Minderwertige Lebensmittel sind einfach zu billig.
 
@Memfis: Du sagst es ja selbst, "können". Vegan zu leben ist wahrlich nicht leicht und wer sich selbst nicht nährstoffgerecht ernähren kann soll wenigstens seine Kinder davon verschonen.
Mangelernährung ist aber kein veganerexklusives Problem.
 
@erso: Sorry, die PETA kann man einfach nicht mal mehr im Ansatz ernst nehmen...
Diese ganzen Aktionen sind einfach nur noch lächerlich...

Da gibt es andere Organisationen, die eher in die Nachrichten sollten. PETA sollte man einfach totschweigen...
 
@Draco2007: Zumindest halten diese Aktionen die Thematik in den Medien.
Wenn es auch nicht viel ist, dass schaffen sie zumindest.

Für wirklich relevate Themen betreffend unserer Umwelt interessiert sich der "Normal-Deutsche" leider nicht :'(.
 
@erso: Also ein

"PETA klagt gegen Super Mario"
oder
"PETA klagt gegen Call of Duty, wegen getöteter Ratte"

bringt deiner Meinung nach die Thematik in die Medien?

Nichtmal Ansatzweise!
 
Möchtegern Tierschützer!!!
 
@Jens002: was peta bertreibt ist kein tierschutz, sondern eine art religion...die betreiben zb in den vsa viele tierheime in denen auch nicht gleich vermittelbare tiere eingeschläfert werden...
 
@Rulf: Auch deutschen Tierheimen wird sowas nachgesagt, obwohl das hier gesetzlich eindeutig geregelt bzw. nicht erlaubt ist ;-)
 
Haben die keine anderen Wege Geld zu verbrennen?
 
@L_M_A_O: keineswegs...das ist ja auch nur ne werbeaktion um neue spender zu werben, wobei anscheinend wieder genug bei rum kommt...sonst würden sie es nicht tun...die aktivisten müssen ja schließlich auch von etws leben...
 
Die sollen mal was fürs Hirn essen und nicht nur obst und gemüse ... dann wirds evtl. wieder besser
 
Ich bin auch dafür, dass Tiere mehr rechte haben und geschützt werden.

Aber das hier ist schlicht Schwachsinn. Hier geht es lediglich um PR und nicht um das Tier.

Denn dem Affen ist es jawohl sch**egal wem das Fotos gehört. Der hat rein garnichts vom Urheberrecht.

Die sollten sich lieber auf ihre Wurzeln besinnen und wirklich im Interesse der Tiere handeln.
z.B. gegen Tierversuche, artgerechte Haltung, verbot von Pelzen ... usw.
 
@MrLongDong: Wenn sie mit dieser Klage durchkommen, hätten sie alle deine genannten Punkte auf einmal erledigt (zumindest für Primaten). Dann könnten Tiere nämlich ihre Rechte einklagen.

Edit: Ich halte zwar nicht viel von PETA und/oder dieser Klage. Aber meiner Meinung nach gehört gar kein Tier eingesperrt, vor allem nicht wenn es ein Ich-Bewusstsein hat
 
@mlodin84: Die Nachbarskatze hat vor drei Wochen mein zahmes Eichhörnchen (lebte frei im Garten) gefressen.

Ich habe schon überlegt im Namen der Nagercommunity Verfassungsklage einzureichen.

Es kann ja nicht sein, dass die Rechte von Katzen höher bewertet werden, als die von Eichhörnchen. Katzen sind meiner Meinung nach (und mein Eichhörnchen würde da sicher zustimmen, wenn es noch könnte) ganz üble Rassisten, die unbestraft Morde an anderen Tierarten begehen dürfen. Derartige Diskrimierung darf meiner Meinung nach nicht hingenommen werden!

Katzen sollten die Häuser ihrer Besitzer nicht mehr verlassen dürfen, so lange sie ihre Tötungsinstinkte nicht in den Griff bekommen, sie sich klar vom chauvinistischen Rassismus distanzieren und u.a. die Lebens- und Freiheitsrechte von Eichhörnchen vollumfänglich anerkennen.
 
@kingfisher: mein Beileid :)
 
@mlodin84: Ich dachte, sie würden sich vielleicht meiner Klage anschließen, da sie ja so dafür eintreten, dass Tiere ihre Rechte einklagen können?

Ich arbeite übrigens auch schon an einer Sammelklage der Initiative "Regenwürmer gegen Massenmord durch Amseln"...

;-).

Im Ernst. Mein Eichhörnchen ist leider wirklich von der Katze gefressen worden. Trotzdem halte ich "gleiches Recht für Tiere" für ausgemachten Unfug. Sonst müssten auch alle Tiere streng vegetarisch werden, denn mit irgendwelchen Rechtsnormen ist dieses barbische sich-gegeneinander-aufressen ja wohl kaum vereinbar. Physische Kämpfe um die Hackordnung innerhalb eines Rudels müssten streng bestraft werden. Ach ja, und nackt in der Öffentlichkeit herumlaufen? Geht ja wohl gar nicht...
 
@kingfisher: Ich kann mich Ihrer Klage leider nicht anschließen, da ich jegliche menschlichen Richter für befangen halte.

Sollten Sie Ihre Klage bei einem Tiergericht einreichen, können Sie natürlich mit meiner Unterstützung rechnen, vorausgesetzt die Richter gehören weder der Gattung Katze noch Eichhörnchen an. Ich würde ein Fischgericht vorschlagen, die sind unparteiisch. Und Fische sind Freunde!
 
Laut WHO verhungern 30.000 Menschen (fast 11 Mio. pro Jahr), darunter 17.000 Kinder (über 6 Mio. Kinder pro Jahr) PRO TAG auf der Welt und PETA streitet allen Ernstes um Menschenrechte für Tiere? Es wäre ganz nett wenn die Menschenrechte vorher erst einmal für alle Menschen weltweit gelten würden!

Aber da scheint es auch PETA-Aktivisten nicht weiter zu interessieren, wenn Menschen sich in Deutschland -- für Geldbeträge mit denen eine Großfamilie in Afrika jahrelang ihren Lebensunterhalt bestreiten könnte -- ihr Bauchfett absaugen lassen, weil es ihnen vermutlich bei Diäten an Disziplin mangelt und sie dann eben auf diese Weise versuchen für Sexualpartner interessanter zu werden, während eine Menge Menschen auf diesem Erdball weiterhin nichts zum Essen und oft noch nicht einmal sauberes Trinkwasser hat.

PETA würde Sturm laufen, wenn jemand so Tiere behandeln würde, wie die USA und Europa ganz selbstverständlich Menschen in den sog. 3. Welt Ländern behandeln.

Aus psychologischer Sicht müsste man den PETA-Aktivisten aufgrund ihrer offenbar völlig verzerrten Sicht der Realität einen klassischen Wahn unterstellen. Ein Urheberrecht für Tiere zu verlangen untermauert diese Diagnose.
 
@resilience: FULL ACK!
 
@resilience: Nur weil vieles in der Welt schief geht, soll man nicht für andere Sachen kämpfen, die ebenfalls schief gehen?
Nur weil sich Menschen Fett absaugen, sollten Tiere keine Rechte haben? Seltsamer Vergleich...

Bei dem Streit geht es sicherlich um etwas Prinzipielles. Weniger um den Einzelfall an sich.
 
@gettin: Was lief denn bei diesem Affen schief? So weit ich das sehe ist alles in Ordnung. Ein Affe der nicht mal versteht, dass er ein Affe ist, soll ein Urheberrecht auf ein Foto haben. Da hätte auch ein schwerer Wassertropfen auf dem Auslöser fallen können. Der Affe ist in Punkto Verständnis des "Ichs" etc. garantiert nicht intelligenter als solch ein Wassertropfen.
 
@Shadow27374: Das ist der Punkt: Ein Affe ist in Punkto Verständnis des "Ichs" sicherlicher intelligenter als solch ein Wassertropfen.

Was bei Affen schief geht, während viele Affenarten akut vom Aussterben bedroht sind, in kleine Käfige gesperrt werden, als Babyersatz dienen, vergewaltigt werden, etc.... Wie gesagt: Lies meinen Kommentar: "Bei dem Streit geht es sicherlich um etwas Prinzipielles. Weniger um den Einzelfall an sich."
 
@resilience: Genau, wir sollten absolut KEINE Probleme mehr lösen, bis der Hunger dieser Welt vom Tisch ist. Konsequenter Stillstand in allen Bereichen!

Sie wollen ein Haus bauen? Da verhungern immer noch Kinder!
Sie wollen einen PC kaufen? Gehts noch? Da verhungern immer noch Kinder!
Lebensmittel nicht aus dem Discounter? Na danke, für das Geld wären 100 Kinder weniger verhungert!

Ich hoffe du merkst worauf ich hinaus will. Wobei ich mir bei dir da nie sicher bin...
 
@resilience: Man könte aber auch auf die Idee kommen, das Peta einfach das hier bewirken möchte: das anstoßen eines Denkprozesses, das Tier mehr Rechte haben, als mancher so denkt bzw. meint nur denken zu müssen.
Was ich damit meine, möchte ich an nem drastischen Beispiel erklären: Noch Ende des 18ten Jahrhunderts wurden in Deutschland Katzen durchaus mal bei lebendigem Leib gehäutet, da das sehr zuträglich war für die anschließende Fellqualität. Ließ sich einfach wesentlich teurer verkaufen.
Da hat sich kaum einer um Tierrechte geschert. Auch aus Armutsgründen heraus, will ich garnicht abstreiten.
Sicher, eins zu eins auf Menschenniveau muss man Tiere auch heutzutage nicht unbedingt anheben, aber so einigen momentanen und reichlich verrohten Zeitgenossen dürfte ein mehr bzw. ein wieder etwas 'anheben' ihre diesbezüglichen Denk & Entscheidungsprozesse recht gut tun...
Das solch ein weiterführen eines offensichtlich nichtmehr gewinnbaren Gerichtsprozesses genau das / sowas dennoch anstoßen könnte, das halte ich für was anderes als Realitätsfern. In meinen Augen könnte so manches Tierschutzgesetz wieder abgeschafft werden, wenn es weniger Beratungs bzw. Selbstkritikresistenz bei so manchem gäbe.
 
Servus,also ich habe 8 Jahre vegan gelebt und seit 2 Jahren lebe ich " nur noch " vegetarisch { meide aber so gut ich kann z.B. Schuhe aus Leder außer ich bekomme was,bei meiner Schuhgröße sehr oft ist nur Schuhe aus Leder } aber die von PETA sind komplett verrückt!
 
Also in Deutschland hätte die Pflegerin gewonnen.

Hier ist ein Tier eine Sache und der Eigentümer hat die Rechte an der Sache.

Kritik bitte bei Heiko Maas abgeben.
 
@Simone: Ja, leider ist deshalb ja auch ein Angriff Hund -> Hund auch "nur" Sachbeschädigung...

Grade eben wieder erlebt. Typ mit Listenhund ohne Leine, der steil geht, und mault mich noch an, wieso ich meinen Hund nicht an die Leine nehme...
 
@Draco2007: Du hast also während deines Spazierengehens Einsicht in eine entsprechende, offizielle Listung gehabt / nehmen können und jenen Hund drin gefunden ? ;-) Oder hättest du lieber dessen Herrchen in ner polizeilichen Listung gefunden ? ;-)
Keine Sorge, versteh dich schon richtig, ich hab aber die Erfahrung gemacht, das die eigene Einstufung der Rassenzugehörigkeit eines Tieres reichlich daneben liegen kann, auch wenn man sich "100%" sicher ist ;-)
 
@DerTigga: Naja in Hamburg gibts eine ganz simple (kurze) Liste...

Und das Tier sah mir schwer nach einen Pitbull-Terrier aus. Und da sagt die Gesetzeslage, dass man für diesen Hund eine Erlaubnis braucht und der Hund niemals ohne Leine und Maulkorb geführt werden darf.

Aber sagen wirs so, im Zweifel soll die Polizei das klären. Mir ist dabei ziemlich egal welche Rasse der Hund hat, wenn er das Leben meines Hundes bedroht. Und der Köter hat das definitiv...

EDIT: Ich korrigiere. Bullterrier...gleiche Gesetzeslage...
 
@Draco2007: Kein Thema, bin im Punkt der Lebensbedrohung des eigenen Tieres ganz bei dir. Auch wenn es sich bei mir um (m)eine Katze handeln würde. Die seelischen und anschließend gut möglich auch körperlichen Reaktionen bzw. Intervenierversuche würden bei mir sicher auch stattfinden.
 
@DerTigga: Ich hatte den Fall leider schon. War ein Hund einer Bekannten, den ich für 2 Wochen zur Pflege hatte.

Ich weiß nicht mehr was es für ein Vieh war, jedenfalls "klassische" Kampfhund-Optik. Nicht an der Leine...

Mein Hund geht auf ihn zu...kurze Zeit später beißt der andere ohne die geringste Vorwarnung zu. Direkt an die Kehle. Der Besitzer des "Kampfhundes" hat natürlich überhaupt keine Kontrolle...
Nach einem kurzen Kampf (gefühlt Minuten), konnte ich meinen Hund befreiten...

Ende der Geschichte, tiefe Wunde am Hals, kein Blut, aber Halsschlagader war zu sehen (laut Tierarzt).

Von dem her bin ich da ein gebranntes Kind. Und ich finde es einfach verantwortungslos solche Hunde frei laufen zu lassen. Vor allem, wenn der Besitzer weiß, wie der Hund auf andere Hunde reagiert.
 
@DerTigga: So ne fiese blutgierige Katze hat mein Eichhörnchen gefressen. Finde es inakzeptabel, dass mordgierige Katzen frei herumlaufen dürfen und Eichhörnchen und andere Nager fressen dürfen. Absolut rassistisch. Warum wird hier der Mordlust der Katzen ein höherer Stellenwert eingeräumt als dem Leben meines Nagers? Warum ist das Leben einer Katze mehr wert als das eines Eichhörnchens? Wer konsequent für Tierrecht eintritt, sollte sich auch für ein striktes Verbot von frei umherlaufenden Katzen einsetzen.
 
@kingfisher: Welches andere Tier hat bzw. durfte das mit der fiesen und rassistischen blutgierigkeit der Katze denn beurteilen und hat es dir anschließend mitgeteilt ? :-p
Man könnte aber womöglich auch (hinter)fragen, wieso das baumkletternde Nagetier denn so oder sogar zu zahm / vertrauensseelig war, das es gefangen werden konnte ? ;-)
 
@DerTigga: Es ist doch offensichtlich, dass es mit keiner in Deutschland gültigen Rechtsnorm zu vereinbaren ist, gegen seinen Willen brutal umgebracht und aufgefressen zu werden. Da brauche ich nicht nachher das tote Opfer befragen können.

Eichhörnchen sind auf einem Baum, bzw. generell beim Klettern, überlegen. Auf dem Boden haben sie aufgrund ihrer stoßweisen Fortbewegung jedoch keine Chance gegen ausdauernde Katzen. Deshalb werden die meisten kulturfolgenden Eichhörnchen früher oder später durch Hauskatzen getötet.

Katzen fressen oder töten auch Mäuse, Ratten, Vögel und andere Tiere, oft auch Jungtiere. Nur weil es sich um Vertreter einer andere Tierrasse handelt! Meiner Meinung nach gehören sie damit zu den notorischsten und blutrünstigsten Verletzern von grundlegensten Tierrrechten. Das rassistische Motiv ihrer Taten ist dabei schuldverschärfend zu werten! Leider gibt es immer noch viele Menschen in Deutschland, die derartig blutgierige Bestien nicht nur halten, sondern auch frei herumlaufen lassen - und ihre brutalen Mordtaten auf diese Weise fördern und unterstützen.
 
@kingfisher: alles okay. Ich staune nur über deine selbstverständliche Annahme, das Katzen lesen oder zustimmen können / konnten, das sie also, quasi im Vollbesitz geistiger Kräfte, die für sie Gültigkeit eines gewissen Gesetzes anerkannt oder zumindest erkannt haben :-p
Es soll schließlich schon Fälle gegeben haben, wo Versuche von Katzenhaltern, ihre Katze zum 99%tigen Vegetarier umzuerziehen, darin endeten, das die Katze auf beiden Augen erblindete und weitere schwere (Skelett)Schäden davon trug.
Ich muss allerdings zugeben, das ich im bzw. angesichts des von dir geschilderten Kontextes, das enorm brutale abgerissen werden von Grashalmen, z.B. durch Rasenmäher oder alternativ Kuh & Pferdezähnen, als auch nicht so ganz ohne empfinden kann.
Wie rechtfertigst du eigentlich den tagtäglichen Tannenzapfen und Nussdiebstahl deines Eichhörnchen, begangen an den doch sicher sehr darunter leidenden Bäumen ? Womöglich war diese Katze eine Art mittelalterlicher Geldeintreiber für die Bäume und dat Hörni wollte einfach nicht bezahlen, sondern sich aus dem Staub machen ? ;-)
 
@DerTigga: Wenn die selben allgemeinen Rechte für Tiere gelten sollen wie für Menschen, wie hier im Artikel von PETA gefordert, müssen auch die selben Pflichten gelten. Sonst sind es keine allgemeinen Rechte mehr, sondern Sonderprivilegien. Und das wäre dann elitärer Rassismus in Reinkultur. Daraus folgt, dass sich auch alle Tiere an grundsätzliche Regeln des Zusammenlebens halten müssen. Einfach jemanden anders auffressen ist nicht mehr. Die Katze muss auch nicht persönlich zustimmen. Ich habe auch nie persönlich einem Gesetz zugestimmt und muss mich trotzdem dran halten.

Warum darf ein Hund ihre Katze nicht auffressen, aber ihre Katze mein Eichhörnchen? Ich finde das krass rassistisch.

Es gibt heute gute Alternativen zu Fleisch. Wenn ihre Katze sich nicht an Tofuwürstchen und Salat gewöhnen kann und damit ihre Mordtaten begründet, schützt sie das nicht vor Strafe - und sie muss ins Gefängnis. Die schlimmsten Missachter von Tierrechten sind immer noch zu oft selber Tiere. Ich finde das schockierend!

Der Skandal hat aber noch weitere Facetten. In Tierheimen werden z.B. häufig Mäuse an andere Tiere verfüttert! Tausendfacher Massenmord mit chauvinistischer Legitimierung ("sind ja nur Mäuse, die anderen Tiere brauchen die / essen die am liebsten"), begangen von Tierschützern, mitten in Deutschland! Und niemand unternimmt etwas dagegen...
 
@kingfisher: Ob das oder ob das nicht Mordtaten sind und ob sich je ein Gericht dazu bereit findet, da pro oder kontra zu entscheiden, ist nicht mein Thema.
Sondern der Punkt, das es aus biologischen Gründen bzw. Gehaltsstofftechnisch sehr notwendig ist, DAS eine Katze Fleisch frisst. Da es tatsächlich so ist, das sie eben ein Raubtier ist und vom Metabolismus her, ähnlich wie wir Menschen, drauf angewiesen ist, das eben gewisse Bestandteile enthalten sind.
Gewisse massiv selbstherrliche Tier"schützer" haben es aber LEIDER schon des öfteren hingekriegt, ihre Katze massivst und vor allem dauerhaft zu schädigen, weil sie sich nen feuchten Dreck drum geschert haben, das und welche Mangelerscheinungen entstehen, wenn sie ihre Katze sturheil vegetarisch ernähren bzw. diese, mit welchen Foltermethoden auch immer, dazu gezwungen haben. Weil man sich eben kräftig kümmern muss, wie und womit man, wegen Fleischloser Ernährung völlig fehlendes, in ausreichender Menge kompensiert kriegt. Ausreichend in dem Sinne, das die Katze davon nicht 1,5 kg fressen muss, bis der Zustand ausgeglichen endlich erreicht ist. Wenn man aber eben so selbstvermessen ist, das die eigene vegetarische Ernährung das beste für die Katze ist, was der passieren kann, dann ist der nächste Tierarztbesuch oder der auf dem Tierfriedhof nichtmehr weit.

In meinen Augen ist private Tierhaltung zu aller erst mal eins: das heilige Versprechen, dafür sorgen zu wollen, das es dem Tier gut geht. Und wenn das bedeutet, das ich meiner Schlange Mäuse verfüttere, dann tue ich das aus diesem Versprechen heraus. Weil es eben das optimale für das Tier ist und das seit gut möglich tausenden von Jahren ist. Wer bin ich, mich dem entgegen zu stellen / stellen zu wollen ? Wie selbstherrlich kann man sein, da massivst umerziehen zu wollen ? Bloß weil man partout keine Lust meint drauf haben zu müssen, da seelisch mit klarkommen zu sollen, das das erbeuten und töten völlig normal für Tiere ist, sich so zu verhalten ?
Wirklich überzeugte Peta Mitglieder sind für mich die extrem Form von genau davor Wegrennen (dürfen) Wollern. Denn es ist nunmal so, das Katzen durchaus (auch) Beutetiere sind und ich bin sicher, das sie sich dessen auch absolut bewusst sind.

Vor längerem habe ich mal einen Bericht gelesen, laut dem die Vermehrungsrate einer gewissen Fliegenart ausreicht, die gesamte nicht von Wasser bedeckte Erdoberfläche des Planeten innerhalb eines Jahres mehrere Zentimeter hoch mit einer Schicht Fliegen zu bedecken. Aber eben nur dann, wenn die auch alle überleben, keine einzige gefressen wird. Zumindest ich halte schon von daher Fliegen oder eben Mäuse fressen für ganz dringend und unumgänglich nötig und bin froh, das es reihenweise Tier gibt, die das hauptberuflich übernehmen ;-)

Hier im örtlichen Tierheim habe ich monatelang so gut wie tagtäglich gearbeitet. Da ist nie ein nicht vermittelbares aber weitestgehendst gesundes Tier eingeschläfert worden oder zum verfüttern an ein anderes freigegeben worden.
Sofern du also für deine Mäuseverfütterungsgeschichte keine Quellen angibst bzw. nachreichen kannst, werde ich das folglich als urbanes Gerücht abtun.
Es sei denn ich habe dich sehr sehr falsch verstanden und du meintest so gut wie alles in deinem Beitrag sehr ironisch, sarkastisch und durchgängig gegen Peta gemünzt...
 
@DerTigga: Natürlich war das ironisch gemeint. Tierschutz ist schön und gut, aber fundamentalistische Forderungen wie "gleiches Recht für Tiere" sind einfach völliger Humbug, wenn man es zu Ende denkt. Denn warum sollte z.b. ein Regenwum weniger Rechte haben als eine Katze? Der Katze billigen wir einfach so mehr "Wert" zu. Das ist weder gerecht noch logisch noch fair - aber so ist die Natur nun mal. Weder gerecht noch fair noch logisch. Tiere fressen einander nun mal auf, das lässt sich nicht in Kategorien von Recht und Unrecht fassen, sondern höchstens in "erwünscht" oder "unerwünscht", aus unserer Perspektive. Auf die Welt der Tiere lassen sich nicht die gleichen Rechtskategorien anwenden wie auf die der Menschen.

Natürlich werden im Tierheim auch Mäuse verfüttert. (Quelle: Freundin, die da arbeitet). Das hat aber auch nichts mit Gerechtigkeit oder Tierrechten zu tun. Wir Menschen billigen einfach dem einen Tier mehr "Lebensrecht" zu als dem anderen, davon kann sich auch der Tierschützer nicht frei machen, auch wenn er sich da irgendwelche Begründungen zurecht bastelt um seine empfundene "moralische Überlegenheit" zu wahren. Das Leben ist halt nicht immer fair und Märchenwald.

Ach ja: Mein geliebtes Eichhörnchen ist übrigens wirklich von einer Katze gefressen worden. Trotzdem will ich nicht alle Katzen zu Vegetariern machen - selbst wenn ich gerade wirklich ein bisschen grantig Katzen gegenüber bin und daher für meine Polemik zu diesem Beispiel gegriffen habe - also keine Angst :-).
 
Für die Erzeugung von 1kg Rindfleisch (ohne Knochen) werden ca. 15.000 Liter benötigt. Deshalb sollte hier folgende Frage erlaubt sein, wieviel Getreide (z.B.) könne demnach mit angebener Menge Wasser generiert werden um jene hier angesprochenen Menschen ebenfalls zu ernähren?
 
@eclp: Und das Wasser ist dann weg? So für immer oder wie?
 
@Draco2007: Nicht nur das. Rinder sind meines Wissens nach nicht fest mit dem Boden verwurzelt und es juckt die im Punkt des eigenen Wasserbedarfs auch recht wenig, ob sie auf einem sehr wasserdurchlässigen Sandboden aufwachsen oder auf einem schweren Lehmboden ;-)
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