WLAN-Router lernen Rücksicht und verdreifachen so ihre Bandbreite

Die Wissenschaftler an der renommierten Technologie-Universität MIT haben eine neue WLAN-Technologie entwickelt, mit der sich die Bandbreite verdreifachen lassen soll. Außerdem verspricht das neue Verfahren eine doppelt so hohe Reichweite - und dies ... mehr... Wlan, WiFi, Hotspot Bildquelle: Nicolas Nova / Flickr Wlan, WiFi, Hotspot Wlan, WiFi, Hotspot Nicolas Nova / Flickr

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Machen doch die FritzBoxen schon lange so was oO Da nennt sich das WLAN Koexistenz, da macht das aber jede Box für sich selber.. Bin mal gespannt, wann sich das neue System dann durchsetzt!
 
@TheUntouchable: Hatte es mal aktiviert für ein paar Tage, leider hatte sich die Fritzbox immer automatisch den Kanal ausgesucht wo noch 20 anderen Nachbarn eingeloggt waren, verstanden habe ich das nicht...
 
@JacksBauer: gleiche Kanäle sind besser als wenn jemand genau ein Kanal daneben ist, kapiert meine Nachbarschaft leider auch nicht, es gibt nur 3 Kanäle im deutschen 2,4ghz WLAN -.-
 
@neuernickzumflamen: Daher habe ich drei Accesspoints auf meinem Grundstück verteilt, alle unter der selben SSID/WPA-Key und schön breit über das verfügbare Frequenzband verteilt. :-P
 
@neuernickzumflamen: nutzt du kein 802.11b sind es sogar 4 :)
 
@TheUntouchable: ich glaube das hier ist noch was anders..
 
Wenn nicht jeder Router standardmäßig mit maximaler Leistung senden würde wäre sicher auch schon viel gewonnen.
 
@thesunstar: Leider nur bedingt richtig - das hat sowohl mit den Sende-Kanälen als auch mit der abgestrahlten Sendeleistung zu tun.
 
@Zonediver:
Leider gibt es nur 4 überlappungsfreie WLAN Kanäle im 2,4 GHz Band u. im 5 GHz Band gibt es ohnehin Einschränkungen dass nicht auf allen Kanälen die volle Sendeleistung genutzt werden darf.
Im 5 GHz Band bestehen für WLAN nur sekundäre Nutzungsrechte.

Abhilfe schafft hier v.a. Beamforming, bedeutet: Die WLAN-Signale werden focusiert zwischen Access-Point u. Endgerät gesendet.
 
@Winnie2: Das hilft auch nur bedingt bis garnicht. Das Einzige, das "wirklich" helfen würde - und auch schon ein längst bekannt alter Hut ist - wäre Frequenzy-Hopping, wie man es bei Fernsteuerungen und auch im Mobilfunk nutzt. Allerdings würde das Die AccessPoints ziemlich verteuern und davor schrecken die Hersteller scheinbar zurück.
 
@Zonediver:
Beamforming bietet sich an ohne die Kompatibilität zu bisherigen WLAN-Standards grundlegend zu verletzen.

Mit 802.11ax werden jedoch starke Veränderungen kommen, so dass der WLAN-Standard wesentlich mehr Gemeinsamkeiten mit LTE haben wird.
Bedeutet: Übertragungen mit geringer Datenrate werden bei 802.11ax nicht die gesamte Bandbreite eines WLAN-Kanals belegen.
 
Na da kommen die Herren vom MIT aber schon zeitig drauf - lol
Jeder Nachrichtentechniker weiß, was eine "Gleichkanalstörung" ist - da braucht man kein MIT.
Und daß das 2,4GHz-Band mit seinen "nur 11" Kanälen hoffnungslos überlastet ist, weiß mittler Weile sogar die MitziTante - dazu braucht man nun auch kein Guru zu sein.
Bevor man ein WLAN in Betreib nimmt, sollte man sich die "Umgebung" ansehen und prüfen, wie viele Netze in Reichweite sind und auf welchen Kanälen die senden.
Die meisten WLANs senden nämlich auf Kanal 1 - sehr sinnig, da man da sofort Störungen hat, weil alle am selben Kanal arbeiten.
Ich hab die 2,4GHz-WLANs alle abgeschalten und bin auf 5GHz gegangen, da in meiner unmittelbaren Umgebung 22(!) WLANs im 2,4GHz-Band in Betrieb sind - bei nur 11 Kanälen der reinste Witz!
 
Die Frage die ich mir da stelle ist. Wird das lediglich eine proprietäre Lösung oder in einen zukünftigen WLAN-Standard implementiert?
Weil es wird bereits am Nachfolgestandard für WLAN im 2,4 u. 5 GHz Band gearbeitet, unter der Bezeichnung 802.11ax

Ziel ist auch hier bessere u. effizientere Nutzung der Frequenzen bei vielen gleichzeitigen Nutzern u. hoher Dichte von Drahtlosnetzen.
 
Hab mit meinem neuen TP-Link Router AC2600 keinerlei Wlan-Probleme mehr, mit meiner Fritzbox war das grausam...
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