Linux: In 25 Jahren zum meistgenutzten Betriebssystem der Welt

Er arbeite an einem freien Betriebssystem, das allerdings nicht so groß und professionell wie GNU werden soll. Das erklärte der finnische Programmierer Linus Torvalds heute vor 25 Jahren in einer Newsgroup noch ziemlich bescheiden. mehr... Betriebssystem, Linux, Open Source Bildquelle: wallpaperzzz.com Betriebssystem, Linux, Open Source Betriebssystem, Linux, Open Source wallpaperzzz.com

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Auf seinem eigentlichen Zielsystem, dem Computer, hat er allerdings trotzdem einen Flachköpper hingelegt.
Das war aus meiner Sicht natürlich nicht vollständig seine eigene Schuld, da es mit Billiboy einen ernsthaften Gegner gibt, jedoch hat Linux seit jeher in seinem unfreundlichen Handling für Anfänger selbst geschadet.
Braucht jetzt auch keiner damit kommen, dass alles so easy ist.. so wie man Probleme bekam, ist man stets und ständig in der anfängerunfreundlichen Konsole gelandet(und ich vermute mal auch heute noch) und/oder musste unzählige Forenthreads umgraben um eine Lösung für seine, oft zahlreich auftretenden, Probleme zu finden.

Ohne diesen Konsolenzwang wäre Linux schon deutlich weiter verbreitet - so meine Theorie.

Zusätzlich kommt dann noch die Sache mit den fehlenden Programmen... Teufelskreisproblem.
 
@bLu3t0oth: Das ist der große Vorteil von Windows, wo natürlich jeder Noob jedes Problem völlig ohne Internet lösen kann.
 
@Niccolo Machiavelli: Jedes würd ich nicht meinen, aber die alltäglichsten... gerade was so HW angeht.. Drucker, Scanner, WLAN...treten schnell auf und lassen sich aber in Windows von den meisten Menschen mittels "Probieren" lösen.
 
@Niccolo Machiavelli: Nicht jedes Problem, aber 95% der täglich aufkommenden Probleme sind meist ziemlich "dumm". Und die lassen sich in Windows ziemlich einfach lösen, auch dank der "Problemlösung", die in letzter Instanz einfach die Hilfeseite aufruft.
Damit auch du das nachvollziehen kannst: Ein tägliches nerviges Problem ist zB ein nicht ingestecktes Ethernetkabel bei fehlendem Internet. Windoof sagt das einem, Linux nicht. Und solche Punkte machen die Bedienerfreundlichkeit aus, besonders wenn das Problem nicht so trivial ist.
 
@bigspid: Stimmt, die Problembehandlung ist längst nicht mehr so nutzlos, wie sie mal war. Konnte bei mir schon das eine oder andere mal ein Problem (grade mit dem Netzwerk lösen). Ging auch schon durchs Neustarten der Treiber für den Netzwerkadapter, was das Problem dann gelöst hat.
 
@Niccolo Machiavelli: Das ist eben tatsächlich ein Vorteil. Dinge werden einfacher, mehr Menschen profitieren davon. Dass es leider noch immer einige gibt, die meinen, dass nur eine "Elite" das alles nutzen darf, na das lass ich mal einfach so im Raum stehen.
 
@bLu3t0oth: Falsch! Linux ist derart komplex, dass Du mit einer Klicki-Bunti-Oberfläche 400 Icons in der Systemsteuerung hättest...
 
@Lecter: Ändert jetzt genau was an meiner Kernaussage, dass es nicht anfängerfreundlich ist?

Btw. im ersten Kommentar grandios und klicki-Bunti von jeder weiteren Diskussion disqualifiziert - gratuliere.
 
@bLu3t0oth: Danke, ich weiß das ich grandios bin!
 
@bLu3t0oth: Was ist anfängerfreundlich? Ich wette darauf das zwei Leute die nie zuvor an einem Rechner gesessen sind und bei null anfangen, sowie vorurteilsfrei an die Sache ran gehen, mit beiden System klar kommen würden. ;) Jeder Dau der bissel Musikhören, Emailen, Office und Internetsurfen machen will, fuchst sich in beide Syteme schnell rein, wenn er bei null anfängt. Würde da fast ein Vorteil bei anfängerfreundlichen Distributionen wie Ubuntu sehen, weil hierzu alles bereits mitgeliefert wird.
 
@TuxIsGreat: Und jetzt wollen sie mit ihren Bekannten skypen und haben sich eine Webcam gekauft - ups.
Außerdem haben sie sich für ihre Officedokumente ein MuFu gekauft und wollen jetzt ihr Erstelltes ausdrucken und wegfaxen - ups.
 
@bLu3t0oth: Skype hab ich installiert, funktioniert völlig problemlos. Mein HP Laserdrucker läuft völlig problemlos mit den HP Treibern. Faxen keine Ahnung, kenne privat keinen mehr der sich in Zeiten von E-Mail und Messenger mit dieser Mittelaltertechnik herumschlägt, findet doch allenfalls geschäftlich noch Anwendung und da frag ich mich ebenfalls warum. Faxen bekommt man sicher auch noch hin, zumindest gibt es in der Ubuntu Wiki einige Beiträge wie man vorgehen kann etc. Aber keine Erfahrung hierzu da wie gesagt keine Interesse und Notwendigkeit bei mir besteht, könnte mir aber Vorstellen das über hplip im Falle von z.B HP Geräten, sich das einrichten lässt.
 
@TuxIsGreat: "TuxIsGreat" erzählt einem wie easy Linux ist.. sorry, aber alleine mit diesem Nick hast du schon bewiesen, dass du kein Anfänger/Einsteiger bei Linux bist und dementsprechend hat dein Argument leider kaum schlagkraft.
 
@bLu3t0oth: Deine Vorurteile sprechen für sich. ;)
 
@Lecter: Das ist vollkommen Falsch. Es kommt dir nur so vor da es keine zentrale datenbank für konfigurationen giebt.
 
@Alexmitter: Zitat: "Außerdem würde ich, aber auch das habe ich schon mal erwähnt nicht auf eine Registry sonder auf Config Dateien in einem System Ordner im Windows Verzeichnis setzen. "
Das ist so dumm das selbst die Linux Leutz es nicht mehr tun, gconf z.b. http://dailypackage.fedorabook.com/uploads/2007-04-26-gconf-editor.png
 
@tetam: gconf erfasst aber nicht alles, es ist nunmal nur ein Aufsatz ;)
 
@Alexmitter: Genau das hatte ich damals auch geschrieben. Da hast Du mir aber vehement widersprochen. Das Zitat ist übrigens von Dir.
 
@bLu3t0oth: Aber in einer Windows Registry rumfummeln ist einfach wie in einem Terminal. He, aber ist doch alles inwischen wurscht was du da schreibst. Es ist inwzischen das weltweit verbreitetste Betriebsystem. Ich kann mir mein NAS gar nicht mit Windows vorstellen. Da wäre das NAS doppelt so teuer und hätte gar nicht den Funktionsumfang.

Windows verliert immer mehr an Bedeutung. Ich komme schon 7 Jahre ohne sehr gut aus. Und 2016 gibt es gar keinen Grund mehr auf Windows zu setzen.
 
@HatzlHotzl: Wer fummelt auch schon geoßartig in der Registry rum? zumal die auch mit Benutzeroberfläche zum Anklicken ist.

Ich spreche Linux auch gar nicht seine Daseinsberechtigung ab, nur dass es am Computer nie einen Durchbruch erreicht hat, der aber jährlich prophezeit worden ist *gg*
 
@bLu3t0oth: also dank win10 muss ich da so oft rumfummeln wir nie und das nach jedem größren update.
 
@blume666: Kannst du mir bitte mal die genauen Gründe die letzten drei mal erläutern, als du das tun "musstest", denn ich kann das nicht so ganz glauben. Vielleicht benutzt du einfach das falsche BS oder die falsche Hardware für deine Anforderungen? Ich musste noch nie da "rumfummeln" und wenn ich es doch mal getan habe, dann nicht, weil Microsoft irgendeinen Fehler gemacht hatte, der mit dem BS zu tun hat. Man muss auch schon die richtigen bashen und das sind oft auch die Hersteller der Software, die mal wieder nicht läuft.

Man muss sich auch einfach mal klar sein, dass eine dermaßen komplexe Software mit Sicherheit Fehler enthält. Niemand schreibt perfekten Code in diesem Umfang und wer das behauptet, der ist ein Scharlatan. Das ist weder Microsoft noch Apple oder Google oder die Open Source Community besser.
 
@trixn86: deaktivieren des login screens, ausstellen der telemetrie, anstellen des darkmodes, mausbeschleunigungs fixen (bug ist seit xp vorhanden) und vieles mehr... Dafuer gibts ja zum glueck tweak tools. Aber da ich eh fast nur noch sachen mach die ich mit linux genauso oder besser tun kann, werd ich eh auf elementary os satteln. Sowas wie darktable vermisst man schon auf windows und die leichtigkeit hats auch verloren... Und das windows immer noch kein vernuenftiges repo system hat ist sowieso das größte manko und das im jahr 2016.
 
@blume666: Ja das sind ja im Grunde keine Bugs, sondern Features, die einfach nicht angeboten werden. Das klang halt so, als würde Win10 nicht richtig funktionieren, wenn man nicht ordentlich in der Registry rumfummelt.

Es kann halt nicht jede Funktion ins BS integriert werden, die nur 5% oder weniger aller User überhaupt brauchen. Ein schlankes BS, das ich mit den gewünschten Features erweitern kann, ist mir lieber, als eines, das jede noch so unwichtige Funktion mitbringt und total aufgebläht ist. Es recht zu machen jedermann, ...

Wer es extravagant will, muss eben rumfummeln. Das ist aber bei allen der genannten Systeme so. Nur dass Linux es einem leichter macht, tief ins System einzugreifen, sofern man weiß, was man tut. Deshalb wird es ja auch viel häufiger in einem professionellen Umfeld und auf Servern eingesetzt. Dass Linux hier als "am meistgenutzten" angepriesen wird, hängt vermutlich auch damit zusammen, dass Milliarden Smartphones mit Android laufen, dass ja bekanntlich den Linux-Kernel verwendet.

Elementary habe ich mir auch schon mal angesehen, sah vielversprechend aus. Werde ich mir vielleicht mal auf meiner Arbeitsmaschine einrichten.

Ich benutze seit Jahren Windows, OS X und Linux gleichermaßen. Win10 auf dem Heimrechner, OS X auf dem MacBook und Linux auf dem Arbeitsrechner und jedes System hat seine Macken. Aber im Großen und Ganzen laufen alle zufriedenstellend. Es kommt halt immer auf den use case an, welches seine Vorteile ausspielen kann.
 
@bLu3t0oth: "Wer fummelt auch schon geoßartig in der Registry rum?" Seit Windows 10 ist das wieder Standard.
 
@TiKu: Achso, wo denn?
In der Tat habe ich mein System seit Win8.0 Release nicht einmal zurück gesetzt und auch in Win10 bis jetzt kein einziges Mal was per Hand in der Registry geändert... dann wirf mir mal die -angedeuteten- unzähligen Bsp an den Kopf.
 
@bLu3t0oth: Z.B. um Cortana zu deaktivieren. Oder unter Windows 7, um zu vermeiden, dass man zu einem Downgrade auf Windows 10 genötigt wird.
 
@TiKu: Da glänzt du aber ordentlich mit Halbwissen^^
Um den Wert in die Reg einzutragen muss man nicht in die Registry gehen, du kannst auch eine Textdatei anpassen und sie einfach ausführen.
Win10 wird dir auch ohne Regtweaks nicht in Win7 aufgezwungen, das ist brutaler Blödsinn Btw. kannst du selbst wenn du ausversehen auf win10 das Upgrade gemacht hast in win10 in die Einstellungen gehen und 2 Klicks später einfach wieder dein Win7 unverändert zurückspielen lassen - hat sogar den Vorteil, dass du später jederzeit zurück ins aktivierte Win10 kannst - so fern du das Upgrade im Kostenloszeitraum gemacht hast(in dem Zeitrum, wo es dir "aufgezwungen" wurde).
 
@bLu3t0oth: "Um den Wert in die Reg einzutragen muss man nicht in die Registry gehen, du kannst auch eine Textdatei anpassen und sie einfach ausführen." Au ja, ein RIESENUNTERSCHIED *rofl* YMMD
Du kannst dir unter Linux auch ein Skript in eine Datei schreiben, das die Einstellung für dich macht und dieses Skript dann per GUI ausführen.
 
@TiKu: Geil, wie man sich an einer Ausnahme, die wiederrum nur ein Bruchteil der Nutzer überhaupt umsetzen will, so aufgeilen kann.
Geh in deiner Konsole spielen und fühl dich überlegen*augenroll*
 
@HatzlHotzl: Windows verliert an Bedeutung, weil dein NAS mit einem Linux läuft?

Ist dir klar, dass in praktisch jedem Büro oder auf jedem privat PC Windows läuft?
Klar, es gibt Use Cases bei denen ein Linux besser geeignet ist, weil Windows dafür gar nicht gedacht ist.

Natürlich läuft auf dem NAS kein Windows, wenn dann ein Windows Embedded, aber da habe ich keine Ahnung wie gut das anpassbar ist.
 
@HatzlHotzl: Das schöne NAS, und wenn man dann noch SMB nutzt hat man sein Schönes Linux NAS mit Windows Technologie.
 
@Alexmitter: ...welches dann aber immerhin absolut stabil und performant läuft.
 
@TiKu: Was man von den vielen Linuxbasierten Router generell nicht behaupten kann - sorry, aber der musste jetzt sein.
 
@HatzlHotzl: lol, irgendwie bist du im falschen Forum gelandet - Das Problem mit Linux ist nicht das es nicht clever oder billig ist, sondern das man es im Firmenumfeld nicht nutzen(Privatfummler zählen nicht) kann, und dass kaum weil es schlecht ist, sondern weil fast jeder "Admin" an dem System "rumfummelt" und optimiert (weil out-of-box tut es dabei nicht) . Das hat zur Folge - hat der ein Unfall kannst du den Laden dichtmachen (die meisten Linuxadmins können noch besser "nicht dokumentieren" als "rumfummeln" :-) )
 
@teufler: "...die meisten Linuxadmins können noch besser "nicht dokumentieren" als "rumfummeln""

Entwicklerkrankheit =)
 
@teufler: "sondern das man es im Firmenumfeld nicht nutzen kann" Ach deswegen gibt es zig Firmen, die sofort Millionenverluste machen würden, wenn ihre Linux-Systeme mal eine Stunde ausfallen würden?
Es mag nicht so oft vorkommen, dass Angestellte direkt unter Linux arbeiten, wobei das auch zuzunehmen scheint, aber all die kleinen Zahnrädchen, die die Wirtschaft am Laufen halten, sind Linux.
 
@bLu3t0oth: Ich kann Dir da nur zustimmen. Ich habe sehr oft probiert ein Linuxsystem so hinzubekommen, wie ein Windows, nur gelingt es nie. Wochen und Monate habe ich nach Lösungswegen gesucht, um diverse Fehler und Unstimmigkeiten zu bereinigen. Oft gelang dies, aber an der Konsole kommt man bei Linux niemals vorbei, egal was hier so mancher wieder behauptet.
Die Linuxsysteme für Privatnutzer (!) sind einrichtungstechnisch ein Grauen, auch wenn extrem viel verbessert wurde. Wenn man natürlich auf nichts wert legt, und nur surfen und ein paar kleinere Anwendungen startet, dann reicht es natürlich. Ich weiß, ich bekomme jetzt gleich wieder viele Minusse wegen dieser Aussage, aber man muss eben einfach Mal die Wahrheit sagen: An Windows führt kein Weg vorbei, wenn man alles aus seiner Hardware herausholen möchte. Da hilft auch kein Drehen und Wenden.
 
@Aloysius: Liegt dann aber eher an deiner Hardware bzw den Treiber Support des Herstellers nicht an Linux.
 
@Aloysius: "An Windows führt kein Weg vorbei, wenn man alles aus seiner Hardware herausholen möchte" Den Satz würde ich so nicht stehen lassen wollen...
Ich fände es richtiger, wenn man sagt "An Windows führt kein Weg vorbei, wenn man alles aus seiner Nutzerobfläche den gleichen Komfort, wie aus Windows rausholen möchte".

Btw. habe ich die selben Erfahrungen gemacht wie du... nach nem Jahr hatte ich auch keinen Bock mehr, mich ständig mit der Konsole zu duellieren, wo mit Windows doch alles viel komfortabler läuft.
 
@bLu3t0oth: Ich würde es noch anders formulieren : "An Windows führt kein Weg vorbei, wenn man eine Benutzeroberfläche haben möchte, die sich exakt wie ein Windows verhält". Komfortabel kann man auch mit anderen Benutzeroberflächen arbeiten und bei Linux hat man wenigstens die Möglichkeit, sich eine nach seinem Geschmack auszusuchen, was mit Windows ja nicht wirklich der Fall ist.
"Problem" ist aber eben, dass viele sich schon so sehr an Windows gewöhnt haben und beim Umstieg mit den einfachsten Sachen auf einem anderen Desktop nicht klar kommen - aber eben nur, weil sie es anderes gewohnt sind und es sich so sehr verinnerlicht hat. Deswegen müssen andere Lösungen nicht schlecht sein, sie sind eben vielleicht nur anders. ;)
 
@Mordy: Jain^^
 
@bLu3t0oth: Hmhmhm.... doch! ;)
 
@Mordy: Nein, das ist zu pauschal
 
@bLu3t0oth: Vive le Pauschalismus! :D
 
@Aloysius:
"Oft gelang dies, aber an der Konsole kommt man bei Linux niemals vorbei"

Ja da hast du recht. Für mich ist dies aber ein Proargument ;). Ja ich selber bin technisch affine, daher vielleicht nicht ganz der Durchschnitts-User, aber...
Seit den Commodore Zeiten habe ich Computer gehabt und bedient. Ich habe immer mal wieder versucht verstärkt Linux zu benutzen. Habe aber damals stehts ein und den selber Fehler gemacht und zwar Linux als GUI wie Windows verwenden zu wollen, und bin darin gescheitert. Vor knapp 2 Jahren habe ich einen anderen Ansatz verfolgt und zwar Linux als Shell zu begreifen und nur dort GUI's zu verwenden wo es sinn macht (z.b. WebBrowser, Streaming und etc). Und sehe da, mittlerweile wird Windows nur für Gaming oder Sonderfälle benutzt. Mittlerweile ist es für mich extrem umständlich OS's über eine GUI zu konfigurieren und zu bedienen. Wenn da der Aspekt mehrfacher Systeme einbezieht dann führt an Linux aktuell nichts vorbei. Selbst bei mehreren Servern, Nas, Vms, Rechner und co kann alles über eine Workstation parallel bedient werden. Mit GUI's ist dies ein Ding der Unmöglichkeit.

Auch wenn ich kein Linux-Nutzer erster Stunde bin, halte ich die Shell als die natürlichste Form ein OS zu bedienen. Alles andere sind Spezialisierungen.
 
@Aloysius: Ja, voll Zustimmung.

Ich selber nutze jetzt seit bestimmt 7 Jahren im privaten Alltag Linux (die ersten 2 Jahre KUbuntu und dann bzw. heute noch ArchLinux). Zum Spielen (Steam & GOG) nutze ich aber nach wie vor bevorzugt Windows (10) im Dualboot, da ich einfach zu oft schon festgestellt habe, dass die überwiegende Anzahl an Spielen (die eine Linux-Version haben) unter Linux schlechter laufen. Es gibt aber auch Ausnahmen! Aber letztlich bin ich auch nicht bereit mich künstlich zu beschränken und daher spiele die die Spiele die ich will (egal ob es eine Linux-Version hat oder nicht).

Mittlerweile haben sich auch meine privaten und beruflichen Lebensumstände geändert und daher habe ich immer häufiger einfach keine Zeit (die Lust wäre schon noch irgendwie da), mich mit Linux zu beschäftigen und überlege ernsthaft, Windows 10 zu meinem Hauptsystem zu machen, weil es einfach funktioniert.
 
@Aloysius: An sich geb ich Dir in allem recht, bis auf "An Windows führt kein Weg vorbei, wenn man alles aus seiner Hardware herausholen möchte." Das ist wirklich Unsinn. Nicht umsonst laufen so ziemlich alle Supercomputer mit Linux. Wenn es um reine Geschwindigkeit geht, da hat Windows keine Chance, außer es geht um grafische Ausgabe/Spiele.

Da aber kaum jemand einen Supercomputer braucht, sondern eben ein Allzweckding, dominiert eben Windows, und das zu Recht.
 
@Aloysius: Wenn man versucht ein Linux System wie ein Windows System hinzubekommen, dann hat man Linux nicht verstanden.

Und doch, an Windows führt ein Weg vorbei!

Ich kann mit Linux (Ubuntu Mate) alles machen was ich unter Windows auch machen kann, wenn man jetzt von einem Standard User redet, bei einem der den PC nur zum spielen nutzt ist Windows tatsächlich die bessere Wahl. Ich kann emails schreiben, surfen, Fotos/Musik/Videos bearbeiten und letzteres sogar noch besser als mit Windows.

Ja die Konsole benötigt man und wenn man Linux zum alle ersten Mal benutzt steht man ab und an vor Schwierigkeiten. Ging mir aber bei Windows Xp auch nicht anderes.

Es gibt genügend "Howto" im Internet. Und wenn man Linux eingerichtet hat, dann läuft es!
 
@bLu3t0oth: Richtig. Und für WIndows gibt es einfach mehr Anlaufstellen für Noobs.
 
@bLu3t0oth: Linux entstand 1991 als alternatives Betriebssystem für die x86-er Plattform.
1994 kam schon die erste Revolution, denn hier wurde die Unterstützung von MIPS-Prozessoren in den Kernel eingebaut. Ab da an unterstützte Linux immer mehr CPU-Architekturen.

Ein weiterer Vorteil war, das man den Kernel ohne Probleme auf seine Bedürfnisse kastrieren kann. Dadurch wurde es auch als Betriebssystem für Embedded-Systems so beliebt. Besonders weil es schon einen kompletten IP-Stack mit sich brachte, wo andere SDK's nur die Grundfunktionen boten.

Das jede Linux-Version über Config-Dateien per Konsole eingestellt wird hat auch seinen Vorteil, denn so kann man das Betriebssystem auch auf Systemen zum laufen bringen, die keinen Bildschirm haben. Außerdem nutzt du eine Linux-Variante, die für einen Server angepasst ist, wird auch keine GUI starten ;) .

Ein großes Problem sind bei Linux auch die Treiber, da viele Hersteller nur Treiber für Windows programmieren, bzw. bei den Linux-Treibern nur die Grundfunktionen enthalten sind. Würde der Treibersupport genauso gut wie bei Windows sein, so würde Linux ein ernstzunehmender Windows-Gegner werden.
 
@basti2k: Jetzt bist du irgendwie ein wenig abgeschweift ;)
 
@bLu3t0oth: Es gibt zwar zig Oberflächen, die teils auch windows-ähnlich sind, wie Kubuntu etc. Aber du vermutest schon richtig, sobald etwas nicht ganz so funktioniert wie es soll, sind zumindest Basis-Kenntnisse im Programmieren und in Linux-Befehlssätzen zwingend erforderlich...oder man postet das Problem in einem Forum und kopiert die Antwort eines erfahrenen Users einfach in die Konsole. Aber für den Laien ist es nichts. Hab lange Zeit mit Linuxsystemen gearbeitet und sobald es mal lauffähig konfiguriert ist, ist es absolute Klasse! Aber wehe irgend ne Komponente bekommt ein Update... :D
 
@bigspid: Die Erfahrung konnten wir mit LTSP machen^^
Es war nach zig Monaten endlich halbwegs so lauffähig wie wir es wollten und ausgerechnet am nächsten Tag kam ein Update, dass dann alles zerschossen hatte xD
 
@bigspid: Ich wäre froh, wenn die Updatequalität bei Windows so hoch wäre wie bei Linux. Linux-Updates sind schnell installiert und ich hatte die letzten 7 Jahre auch bei Distributions-Updates kein einziges Problem - ganz im Gegensatz zu Windows, wo mindestens 2-3x im Jahr ein Update Probleme macht.
 
@TiKu: ich für meinen Teil hatte seit Windows XP nicht ein einziges Update, das Probleme gemacht hat. Das sah bei Linux aber ganz anders aus. Aber heder macht nunmal andere Erfahrungen mit den Systemen. Und ich würde keinem Laien empfehlen mit Linux zu arbeiten.
 
@bLu3t0oth:
Jedes Betriebssystem hat seine vor und Nachteile und das ist auch gut so. Schlussendlich spielt die Vielfalt und Komplexität die entschiedene Rolle für die Weiterentwicklung der Menschheit in die nächste Evolutionsstufe. Microsoft bzw Linux als Gegner hinzustellen wäre da ein Egozentrisches Denken. Schön das man die Auswahl hat, um zu entscheiden, welchen Weg man gehen möchte. Selbst wenn mal ein Betriebssystem verschwinden sollte, gibt es genügend weitere und Möglichkeiten. Das einzigste was der Mensch dafür benötigt, ist eine gewisse Anpassung bzw. Umstellung. Das klappt aber, sonst wären wir mit unseren Wissen, Entwicklung und der Technik nicht so weit wie heute. Aus Vielfalt (an Betriebssystemen etc.) kann weitere neue Vielfalt geschaffen werden. Die Natur/das Universum macht es uns vor, alles wir über die Zeit hinaus komplexer und vielseitiger.
 
@bLu3t0oth: Jap, ich gebe dir größtenteils recht. Man hat es bis heute kaum geschafft, egal welches Derivat, sich auf einen Standard zu einigen. Der eine packt die Confs dort hin, der andere dann wieder woanders hin. Wie gesagt, größtenteils hat man sich geeinigt, aber nicht zu 100%. Zudem kann man in Linux noch nicht alles über die GUI's einstellen. Für die meisten Dienste oder Einstellungen muss man sich in die jeweiligen Confs einarbeiten, was für einen Anfänger ein Graus ist. Unter Windows muss man zwar für einige Kleinigkeiten in die Registry, aber die überwiegend wichtigsten Sachen, auch für erfahrene Anwender, kann man über die GUI anwenderfreundlich einstellen.
 
@bLu3t0oth: Flachköpper ist sicher übertrieben, höchstens am desktop. da hatte apple das bessere konzept und hat bewiesen, dass es funktioniert ein unix komplett anwenderfreundlich zu gestalten. (natürlich nur in verbindung mit der eigenen hardware)

Ich gebe dir recht, wenn es um anfänger bei linux geht, hat windows die nase vorn, aber dein konsolenzwang kann sicher nichts dafür. Du könntest dir zb. nur ubuntu-unterstützte hardware kaufen und hättest so gut wie keine probleme in diese richtung. (https://wiki.ubuntuusers.de/Hardwaredatenbanken/)

viele hersteller von hardware lieferten halt nur treiber für windows und gaben den sourcecode, bzw. hardwarespezifikationen nicht frei. das schafft probleme und ist der klare vorteil von windows.

sicher, das eine oder andere gute Programm läuft wieder nur unter windows. an einer vm kommt man in linux ebenfalls oft nicht vorbei, wenn man ernsthaft damit arbeiten will.

aber ich benutze z.b. auch in windows eine vm um meinen 14 jahre alten scanner noch benutzen zu können. ich weiß, ein neuer ist sicher besser und auch nicht teuer, aber ich brauche ihn einfach zu selten. von linux wird er übrigens bis heute unterstützt.

mein fazit, windows ist ein top betriebssystem, ob es schnüffelt oder nicht, aber linux ist es auch und läuft auf diverser Hardware im medizinischen und industriellen Bereichen. und dank google auch auf millionen von telefonen.
 
@Rince256: Was glaubst du was das übersetzt bedeutet? ->
"Auf seinem eigentlichen Zielsystem, dem Computer, hat er allerdings trotzdem einen Flachköpper hingelegt."
Natürlich ist das der Desktop!
 
@bLu3t0oth: Linux ist durchaus sehr intuitiv und rund geworden. Man schaue sich Linux Mint an. Ich benutze selber Linux seit Jahren auf dem Rechner. Ich bin von Windows 7 damals gewechselt. Dank der mangelhaften Treiberunterstützung seitens der Hersteller muss man drauf achten was man sich kauft. Aber wenn es läuft, dann richtig gut. Linux eignet sich für Menschen die einfach nur einen funktionierenden PC wollen, und für Bastler die ein präzise zugeschnittenes OS wollen. Wer als Einsteiger direkt an Debian gerät, wird nie wieder Linux anfassen. Linux Mint ist für Einsteiger die beste Wahl. Hier funktioniert vieles sogar einfacher und intuitiver als unter Windows.
 
@0815unknown: Während meiner Azubizeit hatten wir für ein LTSP sämtliche Distris durch und bei JEDER hat irgendwas immer so Probleme gemacht, dass das Projekt letztlich nicht funktionierte.
Mit CentOS hatten wir das Projekt einmal halbwegs zufriedenstellend lauffähig und dann kam (ungelogen) am nächsten Tag ein Update, dass alles zerschossen hat.
Mein Mitazubi, der sich um den Unterbau gekümmert hatte(ich hatte die Aufgabe, die GUI möglichst anwenderfreundlich, also in dem Fall möglichst Windowsähnlich, zu gestalten) kannte mittlerweile schon sämtliche installationsbefehle aller Pakete auswendig so oft hat er alles neumachen müssen.
Der saß 2 Jahre an der K4cke und am Ende hatten wir nichts, dass man auch nur annährend als zufriedenstellend betiteln könnte. Es lief.... irgendwie.. aber es war einfach kann brauchbare Lösung.
Hätte man das Ganze direkt in Windows umgesetzt und 3000€ mehr in die Hand genommen wäre das Ding nach spätestens einem Monat Einsatzbereit gewesen.
 
@bLu3t0oth: kann ich so absolut nicht zustimmen.

eine Konsole ist viel intuitiver als eine GUI, denn du beschreibst was du tun möchtest. Mit Worten. das ist viel natürlicher. worte sind beschreibend. Bei diesen GUI-Emojis kannst du nur gut raten was gemeint ist.

vor allem kannst du jede Lösung einfach copypasten, anstat dich erst überall durchklicken zu müssen.

da hat man als Linux-Noob sehr schneller Erfolgserlebnisse als unter Windows.

sudo apt install <programm> ist doch viel einfacher, als so ein install wizard durchzucklicken (und nicht vergessen, die haken bei der adware rauszumachen)

Und für Experten macht es die Verwaltung einer Maschine erheblich einfacher

Die Meisten User, die nicht technikaffin sind, sind mit Linux besser bedient, als mit Windows. Das habe ich schon bei vielen erlebt, für die ich PCs eingerichtet habe. insbesondere bei älteren Menschen beobachte ich, dass ihnen die Bedienung eines Linux-Systems deutlich einfacher fällt als das von Windows.
 
@Jazoray: "eine Konsole ist viel intuitiver als eine GUI, denn du beschreibst was du tun möchtest. Mit Worten. das ist viel natürlicher. worte sind beschreibend. Bei diesen GUI-Emojis kannst du nur gut raten was gemeint ist." Schon diese lachhafte Behauptung kann ich dir spielend widerlegen!
Bsp. Smartphone/Tablet+Kleinkind... zeig mir das Kleinkind, dass mir in einem Smartphone eintippt, was es gerne spielen möchte.
Sehen+Anfassen(=sehen+klicken) ist die Natürlichste und einfachste Interaktion mit der Umwelt.

Und nein ein Wizard ist einfacher zu bedienen, denn du kannst im Zweifelsfall immer einfach auf "weiter" klicken.

Btw. Gibts Windows auch fürs Verwalten andere PCs tools. Da hast du deine Domänen mit Gruppenrichtlinien und es gibt auch tools mit denen du bestimmte Einstellungen und De/Installationen auf den PCs ausführen kannst. Also auch da gehts ohne Konsole.

Und meine Erfahrung ist, dass die Leute mit Windows besser zurecht kommen, denn du hast dich bereits selbst ausargumentiert.
Stell den Leuten nen frisch installiertes Linux und Windows hin OHNE dass du irgendwas voreingestellt hast und dann darfst du auch deine Vergleiche ziehen.
 
@bLu3t0oth:

du musst schon das Extrembeispiel nehmen, dass jemand nicht lesen kann bis GUI vorteilhaft wirkt? Schwach.

>Und nein ein Wizard ist einfacher zu bedienen, denn du kannst im Zweifelsfall immer einfach auf "weiter" klicken.

und hat hinterher zig toolbars und spyware installiert.

>Also auch da gehts ohne Konsole.

warum sollte man das so umständlich machen?

>Stell den Leuten nen frisch installiertes Linux und Windows hin OHNE dass du irgendwas voreingestellt hast und dann darfst du auch deine Vergleiche ziehen.

Ein Betriebssystem kann mangels Treibern viele Geräte nicht verwenden, also so Dinge wie keine Netzwerkverbindung, die native Auflösung des Displays kann nicht verwendet werden, oder unterbricht einen das OS bei der Arbeit, oder unterstützt andere Programme dabei, den User ständig zu unterbrechen ... und das andere ist eben Linux.
 
@Jazoray: Was soll ich dazu noch sagen?
Du beweist doch selbst, dass du offensichtlich keine ernsthafte Ahnung hast...
Windows nur mit nativer Auflösung, kaum verwendbare Geräte und keine Netzwerkverbindung... Probleme, die du vor 6 Jahren vielleicht mal hattest^^
 
@bLu3t0oth: mangels Argumente dem Gegenüber einfach mal unterstellen keine Ahnung zu haben. Man bist du erbärmlich.
 
@bLu3t0oth: Gerade die Konsole ist der Riesenvorteil von Linux. Man braucht sie im Alltag längst nicht mehr, aber sollte es Probleme geben, ist es viel angenehmer, mit der Konsole zu arbeiten. Ich kopiere bei Anleitungen aus dem Web lieber ein Skript als mich durch drölfzig Screenshots zu klicken, von denen die Hälfte nicht mehr so ganz passt, weil sie für eine andere Version sind.
 
@TiKu: Nur dumm, dass du diesen "Riesenvorteil" auch mit Windows nutzen kannst.
Du hast mittlerweile sogar mehr als nur eine Lightvariante mit der Powershell.
 
@bLu3t0oth: Die Powershell kann viel, ja. Die Syntax ist aber ein Graus.
 
@TiKu: Damit ist dein Riesenvorteil aber keiner mehr ;)
 
"Das große Ziel der Linux-Comunity, auch auf dem Desktop den Durchbruch zu schaffen, erfüllte sich nie - auch wenn Torvalds noch immer daran festhält."

Was das Arbeiten angeht find ich Linux wie OS X (was aus 70 Prozent aus linux besteht) ausreichend.

Es wird sich bei den meisten Gamern nie durchsetzen. Auf Steam sind ein paar Spiele sowie ein paar Emulatoren die laufen aber das war es auch schon.

Da müßten sich die Entwickler hinsetzen und die Spiele auch für Linux Programmieren. Der Meilenstein fehlt allerdings noch. Ausnahmen sind Witcher 3, CS:GO, Borderlands ect.
 
@dachschaden: Hm...welche 70 Prozent in OS X sollen denn Linux sein?
 
@ckahle: Ich weiß, wie "dachschaden" es gemeint hat. Vieles bei MacOS basiert auf "UNIX", was eben gerne mit "Linux" verwechselt wird. Naja besser wäre "Unix-like". "Basiert auf" ist eingentlich auch nicht korrekt, da bei MacOS so gut wie alles neu geschrieben und arragniert worden ist. So genau kann das wohl keiner mehr sagen.
Dennoch sind Ähnlichkeiten zu Linux unübersehbar.
Ich werde bestimmt mit Minussen überhäuft, aber das einzige OS, was wenigsten ein bisschen an Windows rankommt, was Treibersupport und Komfort anbetrifft, ist OS X.
 
@Aloysius: Das mit den Treibern ist aber auch in der tat nicht ganz korrekt. Denn OS X setzt ja alleine schon bestimmte Hardware voraus damit es überhaupt erstmal läuft. Du kannst dir nicht einfach irgend einen PC zusammen bauen und dir dann mal eben OS X installieren. Apple möchte natürlich das du deren überteuerten Geräte kaufst. Möchtest du das nicht, willst aber dennoch unbedingt OS X verwenden, so bist du bei der Hardware-Auswahl extrem eingeschränkt. Apple bietet dir halt auch nicht mehr an wie einen goldenen Käfig. Der kann noch so funkeln und glänzen, noch so schön sein, es bleibt dennoch ein Käfig.
 
@Aloysius: Das mit der Treiberlandschaft unter Windows 10 z.B.
ist aber auch nicht immer vom besten.
Ich habe z.B . ein Leneovo T420 Notebook unter Windows 10 Pro 64Bit am laufen.
Da ist eine Wlankarte von Intel eingebaut so jetzt kommte es für Windows 10 ist für diese Karte kein Windows 10 Support drin.
Unter Linux z.B läuft diese zu Karte 100%.
Ich hatte früher mal am PCi buss eine SCSi II Karte am laufen . Unter Windows habe ich keine Chance diese Karte zum laufen zu bringen. Unter Linux ist der Treiber für dieses Chipsatz einfach im Kernel eingebaut und damit läuft sie noch .
 
@ckahle: Anders gesagt OS X besteht aus UNIX deshalb kam mir das so vor als ich es mal testen konnte. Als man was gesucht hat sah das Menu aus wie bei der Gnome Oberfläche und durch die Terminal befehle sowie das Partitionsshema der Festplatten weil diese unter OS X nur mit Fat 32 laufen. Und selbst das ganze drum herum hat mich damals etwas stutzig gemacht als ich es mit Linux verglichen habe.
 
@dachschaden: But....GNU's not Unix. ;)
 
@ckahle: Wie eben geschrieben mir kams etwas komisch vor :)
 
@ckahle: Na sag mal, siehst du das nicht? Die ersten 70% davon!
Kurz ne geschichte zu macOS:
*) Macintosh System Software ('84 - '96)
*) Project Pink ('88 - '95) = objektorientiertes OS mit IBM; eingestellt
*) Project Star Trek ('92 - '93) = zusammen mit Novell ein plan Mac auf die x86 Platform zu portieren
*) Project Raptor ('93 - '94) = Nachfolger von System 6; eingestellt da fast pleite
*) Project Copland ('94- '97) = Nachfolge von System 7; eingestellt da Windows 95 rauskam und man im Verzug war
*) Project MkLinux ('96 - '99) = Eine Linux Distro für Macs, Apple stieg 99 aus.
*) Project Gershwin ('97) = Nachfolge Betriebssystem, ebenfalls schnell wieder eingestellt.
*) Mac OS = das Klassische Mac OS wie wir es von den PPCs kennen
*) Rhapsody = OPENSTEP, das OS von NeXT (Jobs' Firma). Wurde dann auch eingestellt
*) Mac OS X, OS X, macOS das Mac das wir jezt kennen - Die grundlage dahinter ist Darwin und Darwin wiederum ist ein quellofenes, freies UNIX. Und der Kernel der hier werkelt ist das einzige was etwas mit Linux zu tun hat - nämlich dass beide auf Unix basieren und somit beide Unixoide Betriebssysteme sind.
 
@Ludacris: Wobei man dazu sagen muss, das der Name Linux tatsächlich nur der Kernel bezeichnet. Der Linux-Kernel zusammen mit einigen anderen Komponenten wie z.B. eine Desktopumgebung (KDE, Gnome, LXDE etc.) wäre dann eine Linux-Distribution.
Ich weiß, klingt ein wenig kluggeschissen jetzt, aber wie soll man es anders formulieren?! ;)
 
@Mordy: ist richtig. Gleich wie bei Unix halt.
 
@Ludacris: Und was davon ist jetzt Linux?
Du meinst die prozente davon sind Unix und Linux basiert auf Unix.
Also sinds wenn dann 70% Unix.
 
@bLu3t0oth: nichts davon ist Linux. Das sind alles Betriebssysteme von Apple die mit Ausnahme von MkLinux nix mit Linux zu tun haben
 
@Ludacris: Habe ich doch gesagt.. und die System von Apple basieren auf Unix.
 
@bLu3t0oth: Linux Bassiert nicht auf Unix, es verwendet eine ähnliche API.
 
@Alexmitter: Stimmt, da hatte ich was falsch in Erinnerung.
Kriegst auch n Bienchen von mir ;D
 
@bLu3t0oth: Sehr freundlich.
 
@dachschaden: Spiele Entwickler setzen für Linux hin wenn es auch genug Nutzer gibt das selbe kannst Du auch gut beobachten wenn sich eine Spiele Konsole nicht gut durchsetzen da kommen dann auch kaum Drittanbieter Spiele raus. *Ein Teufelskreis*

Aber naja ich selbst brauch kein Linux , Windows ist mir persönlich zugänglicher grad wenn es um problem lösungen geht die Hardware mäßiger natur sind.
 
Also auf meinem Desktop hat es den Durchbruch geschafft.

Mittlerweile überlese ich auch die Kommentare, die in jeder Linux-News hartnäckig verbreitet werden, von wegen Konsolenzwang, nicht Anfängerfreundlich, an Windows führt kein Weg vorbei, und das lächerlichste, der Komfort von Windows ist unschlagbar... rofl.
 
@OttONormalUser: "Mittlerweile überlese ich auch die Kommentare"
Und warum? Stimmt doch alles. Linux ist eine gute Plattform, aber absolut nicht Komfortabel für Anfänger und bei Problemen muss man im Gegensatz zu Windows die Konsole benutzen.
 
@L_M_A_O: Quark, und deshalb überlese ich das (theoretisch ;)
Man muss ja unter Windows auch nicht permanent die CMD oder Regedit nutzen, wenn ich das behaupten würde, wäre der Aufschrei groß.
Ich hab keine Ahnung, wann ich das letzte mal ne Konsole gebraucht hätte unter Linux.

Ich hab hier 3 absolut DAUs, die sind mit Linux glücklicher, als sie es mit Windows je waren, und vor allem hab ich Ruhe vor denen, im Gegensatz zu den >20 Windows Nutzern, die mir ihre zugemüllten Kisten bringen.
 
@OttONormalUser:
"Ich hab keine Ahnung, wann ich das letzte mal ne Konsole gebraucht hätte unter Linux."

Also dann musst schon eine sehr spezielle Linux Anpassung haben. Normalerweise, kommt man bei Linux um die Konsole nicht herum, was ich aber als was gutes ansehe, Die Konsole perse nicht was schlechtes.
 
@Andy2019: Kubuntu, Stick rein, installiert, Hardware läuft OotB, Ein Paar Programme aus dem Repo nach installiert, damit TV-Karte und Scanner laufen, fertig.

Wozu Konsole?

Auf dem PC läuft im Dualboot W10, da war es aber bei weitem nicht so einfach, von wegen OotB, und Windows-Update liefert alle Treiber.
Da ging dann das Gefrickel mit inoffiziellen Treibern los.....

Und Ja, die Konsole ist nix schlechtes, es ist sogar besser einen Befehl einzugeben, als sich durch ein verschachteltes Menü leiten zu lassen, aber das erkläre mal den Konsolen-Allergikern ;)

Ich nutze auch hin und wieder die Konsole, weil es einfach schneller geht, und nicht wie behauptet, dass ich es muss!
 
@OttONormalUser:

okey klar müssen muss man dies natürlich nicht. Genauso wenig wie ich zwingend eine Maus für Windows brauche, die Tastatur alleine funktioniert auch.

Was ich nur ausdrücken wollte ist ist das die Konsole quasi die natürliche Arbeitsumgebung eines Linuxsystems ist :P
 
@L_M_A_O: Für was braucht man die Konsole wenn die Hardware Linux kompatibel ist? Ich brauchte die nie.
 
@JacksBauer: Frag ich mich auch, die lesen irgedenwas von Konsole und Linux, und labern seit 10 Jahren den gleichen Blödsinn, an CMD und Regedit haben die sich so gewöhnt, dass ihnen das gar nicht mehr auffällt wie oft man das braucht.
 
@JacksBauer: Da ist doch das Problem...WENN die Handware kompatibel ist.

Wenn nicht Arschkarte...
 
@Draco2007: Ach, und das ist unter Windows anders?
Komischerweise wird dort immer gesagt, ist zu alt für das neuste Windows, dann kauf ich halt was neueres.

Inkompatible Hardware ist auch nicht die Schuld von Linux, sondern dem mangelndem Support, Aufgrund geringer Verbreitung.... Teufelskreis ;)
 
@Draco2007: Und das ist bei Windows anders? Also ich habe hier sogar noch 2 original Microsoft Eingabegeräte rumliegen, die ich unter Windows nicht mehr zum Laufen bekomme, einen MS Strategic Commander und einen MS Sidewinder Dual Strike. Beide USB, gibt keinen technischen Grund warum die nicht laufen sollten. Für den Strategic Commander gibt es sogar aus dubiosen Quellen einen russischen Treiber, aber da habe ich dann doch gewisse Berührungsängste.
 
@OttONormalUser: Also ich habe in den letzten 10 Jahren keine inkompatible Hardware für Windows gefunden.

Mag sein, dass sehr alte Hardware nicht mehr geht, aber alles was +-5 Jahre um einen Windows Release rauskam läuft problemlos.

Bei Linux mag vielleicht der ganze alte Kram bis in alle Ewigkeit laufen (was ich bezweifle), aber dafür wirst du viel häufiger Probleme bei neuen Geräten haben...
 
@Draco2007: Meine Soundkarte läuft nur mit inoffiziellem Treiber, KA wie alt die ist, aber sie lief unter W7, und auch unter Linux, warum sollte ich mir wegen W10 eine neue kaufen?

An meinem Netbook funktioniert die Helligkeitsregelung nicht, obwohl Windows alle Treiber gefunden hat, es gibt schon so einiges, was nicht (mehr) kompatibel ist.

Richtig, neue Hardware läuft nicht unbedingt sofort unter Linux, deshalb Augen auf beim Hardware kauf, wenn einige Hersteller nicht wollen, will ich auch nicht.
 
@L_M_A_O: Auch bei Windows musst du bei so manchem Problem von der DVD booten und dort die Konsole bemühen.
 
@OttONormalUser: Ich erinnere mich dunkel dran, wie ich 1994 das erste mal Linux auf meinen neuen 486 DX2 66MHz installierte. 2 Tage habe ich alleine dran gesessen, bis ich die Konfiguration Grafikkarte <> Monitor passend hatte. Dann startete tatsächlich das x-window System in schwarzweiß. Keine 20 Jahre später, geht eine Linux Installation (z.B. Ubuntu) in 10 Minuten voll automatisch vonstatten. Selbst meinen Canon Scanner, der unter Windows seit Windows XP nicht mehr unterstützt wird, wird ohne Probleme erkannt.

Bei mir gab es nie nur das eine. Linux und Windows nutze ich seit 20 Jahren (zumindest privat) parallel, dafür bin ich zu sehr Softwareentwickler.
 
@OttONormalUser: Dito. Seit April 2007 und ich bin auch gerne bereit jedem ein Linux näher zu bringen der wirkliches Interesse hat und offen dafür ist was neues zu lernen, da ich überzeugt davon bin, dass heutige Distributionen für viele benutzerfreundlicher, sicherer und zuverlässiger laufen als Windows. Aber wer sich unbedingt mit Windows quälen will bitte. Ich werde niemand und lasse mich auch nicht missionieren, schlussendlich muss jeder für sich entscheiden was er nutzen will. Ich für mich habe die Entscheidung getroffen und mit meiner Linux Distri glücklich.
 
Toll, wenn ich mir die Mühe mache und es zum laufen zu bringen, dann ist Linux insesondere Ubuntu und Fedora eine tolle Sache. Wie gesagt, wenn ich mir die Mühe mache. Bei den letzten Distros war immer der Nouveau Grafikartentereiber dabei. Hat meine Quattro FX 1800 nach 10-20 sek. zum einfrieren gebracht. Der spaß hat mich mit einem Windows system 2 Tage gekostet: 1. herrausfinden, dass es die Grafikkarte ist 2. das der original, properitäre NVidia Treiber das Problem behebt und 3. wie ich den grafik Modus abstelle und den NVidia Treiber installiere. Der Bug ist auch heute noch in den treibern, obwohl schon seit Jahren bekannt.
 
@robs80: für die Propietären Nvidia-Treiber gibt es aber mittlerweile den Treibermanager, der das Problem mit 1 Klick löst. Und selbst wenn das nicht hilft, gibt es genug repos, die die Nvidia-Treiber als automatisch installierende Pakete anbieten. da brauchst kein nouveau-blacklisten und runlevel setzen mehr, um nvidia zu installieren.
 
@Jazoray: ja Richtig, aber das System schmiert mir 10 Sekunden nach dem Login ab. Daher muss ich wohl oder übel mit Runleveln arbeiten.
 
Na, dann mal Happy Birthday Linux! :)

Dem ganzen Kindergarten, der hier gerade wieder darüber diskutiert, ob nun Linux oder Windows das bessere System ist, empfehle ich mal tief durchzuatmen und mal ein bisschen die Objektivitätsbrille aufzusetzen. Dann sieht man plötzlich, dass beide Systeme ihre Vor- und Nachteile und beide ihre Daseinsberechtigungen haben.
 
@HeadCrash: Kann dir leider nur einmal "+1" geben. ;)
 
@Mordy: Trotzdem danke :)
 
@HeadCrash: So ist es, da habe ich nichts mehr hinzuzufügen. ;)
 
Es ist gut dass es Linux gibt. Aber auf dem Desktop ist es(für die meisten)keine Alternative zu Windows oder macOS.
 
Nichts kommt an ReactOS heran.
 
@iPeople: Du meinst abgesehen von Windows und MacOS? Joa könnte sein. Aber kommt ja immer drauf an wofür man es nutzt.
 
@Driv3r: ReactOS ist die Zukunft und das schon seit 20 Jahren ;)
 
Dem System habe ich meine beiden Lieblingszitate zu verdanken:
"Linux ist benutzerfreundlich, aber es sucht sich seine Freunde sehr genau aus."
und
"Linux ist das Beste Betriebssystem, das ich jemals gesehen habe" - Albert Einstein
 
Ok, da mir W10 langsam auf den Geist geht, habe ich letzte Woche das Anfänger Linux Mint neben W10 auf einer zweiten Platte installiert. Bin von Mint absolut begeistert (das ich sowas mal sagen würde, seit 3.1.1 bei MS dabei).
 
@Foxyproxy: Dachte ich auch. Bis ich mal was komplexeres installieren wollte und das ding ständig auf Fehler lief und die Icons nicht finde oder ich abends gemütlich ein Netzflix-Film schauen wollte und fast 2 Stunden gebraucht habe mit iregentwelchen krücken Silverlight im Browser zu emulieren damit das ding dann Endlich mal abgespielt werden konnte! Sry geht gar nicht!. Achja und dann wollte ich noch meine Logitech Harmony neu konfigurieren. Nachdem das überhaupt nicht möglich war, war für mich klar; nicht altagstauglich für den "Normalanwender". Heute ärgere ich mich lieber mit ein paar fehlerhafte Updates und unschönen Menüs in Win10 rum :(.
 
@Driv3r:
Silverlight? Mal bei MS nachgefragt, warum das nicht geht unter Linux?
Logitech? Mal bei Logitech angefragt, warum sie Linux nicht unterstützen? Oder warum man Silverlight braucht um eine Fernbedienung zu programmieren?

Für mich ist da nur klar, dass Linux rein gar nichts dafür kann, was aber für den "Normalanwender" keinen Unterschied macht.

Ich hab mich getrennt von allem was nicht unterstützt wird, dazu muss man allerdings auch bereit sein, was den Leuten mit alter Hardware anscheinend unter W10 leichter fällt als unter Linux.
 
@OttONormalUser: Natürlich hast du recht. Linux an sich ist schon okay. Aber du hast es ja selbst schon gesagt; dem Normalanwender ist es egal. Und irgentwie fühle ich mich ja selbst bestraft wenn ich auf den Komfort verzichte wo alles super einfach kompatibel ist. Bei der Arbeit konfiguriere ich Webserver nur mit Linux. Da gibts auch kein Sinn für was anderes. Aber zuhause? Für die Hersteller lohnt es sich meist nicht für Linux zu proggen wenns für den Massenmarkt ist und der Massenmarkt bleibt da wo alles läuft. Ergo ein Teufelskreis aus dem man so einfach nicht mehr raus kommt denk ich. Außer es kommt was neues. Zb. Smartphones. Hier ist im Android ja ein Linux drin und Windows kam zuspät. Ergo entwickeln die Hersteller die Apps für alles nur nicht Windows.
 
@Driv3r: Danke, zumindest verstehst du woran es liegt, dass sich Linux auf dem Desktop nicht verbreitet, es ist das selbe Problem, was W10m hat.

Ich versteh auch Jeden, der sich damit nicht rumschlagen will, aber die Gründe sollten schon verstanden werden, und nicht immer alles auf Linux schieben, dass kann am wenigsten dafür.
 
@Driv3r: was braucht an chrome installieren, 1 setting ändern damit das Modul für DRM-Geschütze Inhalte läuft (gibt Netflix selbst eine annleitung dazu), und play drücken 2 stunden?
 
@Driv3r: Silverlight und Netflix, really? Netflix setzt auf HTML5, wenn du Linux nutzt wirst du nie von Netflix aufgefordert Silverlight zu installieren. Warum ist bei jeder Linux News hier auf Winfuture Märchenstunde im Kommentarbereich. Was ein Kindergarten!
 
@qmert: "ich abends gemütlich ein Netzflix-Film schauen wolltE"
Vergangenheitsform schonmal gehört irgendwo? Man hat inzwischen die Möglichkeit Google Chrome zu verwenden, davor gab es nur pipelight als das Silverlight für Linux. Wenn Netflix wirklich auf HTML5 setzen würde ohne ihren lächerlichen DRM Schwachsinn würde das auch jeder Browser unterstützen.
Aber zum Glück gibts alternative Streamingseiten, die die Serien trotz EME innerhalb von Minuten rippen und wirklich nur HTML5 verwenden, erspart man sich Geld und Ärger und motiviert Netflix vielleicht sogar irgendwann zum nachbessern.
 
@Foxyproxy: 3.1.1 hats nie gegeben. 3.11 war das.
 
Das Problem mit Linux ist nicht das es nicht clever oder billig ist, sondern das man es im Firmenumfeld nicht nutzen(Privatfummler zählen nicht) kann, und dass kaum weil es schlecht ist, sondern weil fast jeder "Admin" an dem System "rumfummelt" und optimiert (weil out-of-box tut es dabei nicht) . Das hat zur Folge - hat der ein Unfall kannst du den Laden dichtmachen (die meisten Linuxadmins können noch besser "nicht dokumentieren" als "rumfummeln" :-) )
 
@teufler: mhm und RedHat verdient seine Kohle also mit Privatfummler. Was man von Winfuture Kommentaren alles lernen kann, beeindruckend ...
 
Deepin Linux bin ich gerade dran herunterzuladen, sieht mal auf den Bildern gut aus:
https://www.deepin.org/
 
Debian GNU/Linux MATE compiz-0.8.12 macht eine sehr gute Figur auf all meinen Computern
 
Wie manche Leute sich hier wieder in der Pflicht sehen sie müssten Linux im Desktop-Bereich verteidigen. Dabei kann man "Linux" nicht so global verteidigen. Jede Distribution ist anders und bei den unzähligen Distri's gibt es nur eine Handvoll die man für den Desktop empfehlen könnte.

Aber gut, was will man dem Windows-Nutzer auch eine Distri empfehlen?! Ich persönlich glaube durchaus das ein Arch oder Ubuntu durchaus Potenzial hätten. Aber im Desktop-Bereich tut sich da einfach zu wenig. Bei Ubuntu kriege ich schon die Krätze wenn ich den Unterbau Unity sehe. Gut aber da kann man sich ja nachinstallieren was man möchte oder gleich direkt zu einer Distri greifen die auch einen Ubuntu Unterbau hat und direkt die gewünschten Dinge mit bringt. Zum Beispiel Mint mit Cinnamon oder Xfce. Aber eigentlich ist es egal was man nimmt. Denn es gibt keine Oberfläche die sich mit der von Windows messen kann. Sicherlich ist das Aussehen von Windows seit 8.0 nicht unbedingt jedermanns Sache. Aber funktional gibt es so viele Kleinigkeiten die das Gesamte einfach um ein vielfaches besser machen.

Es sind sogar, allgemein gesprochen, die unzähligen Kleinigkeiten. Die Freiheit durchs Web zu stöbern und sich irgendwo ein Programm herunter zu laden und es mit lumpigen zwei Klicks zu installieren und direkt nutzen zu können. Sicherlich würde das auch unter jedem Linux gehen, aber die Entwickler da implementieren sehr selten eine grafische Installationsroutine. Tja und das nicht nur bei so etwas. Es gibt an allen Ecken und Kannten immer wieder Stellen wo man ohne die Shell nicht weiter kommt. Sicherlich gibt es solche Ecken auch bei Windows. Allerdings macht das wieder einen gewaltigen Unterschied. Während man in Windows eher mal über so etwas stolpert, wird man unter Linux eher gezwungen und damit belästigt. Schuld ist so gesehen natürlich nicht das System selber. Es sind ganz klar die Entwickler die ihre Software bauen. Tja und das merkt man eben an allein Ecken.

Was Windows auch ganz klar überlegen macht ist die Abwärtskompatibilität. Ich kann mir in Windows 10 Programme installieren und nutzen die für Windows XP oder noch älter erstellt wurden. Das ist hier in der Tat eher noch selten das man dafür Aufwand betreiben müsste. Unter Linux ist sowas unmöglich. Es muss im Minimum rekompiliert werden, was voraussetzt das man die Source-Codes der Software hat. Selbst da kann man dann noch hoffen das man den nicht auch noch auseinanderpflücken darf. Tja aber da soll mir mal ein Fanboy erzählen das Windows keinerlei Komfort hat.

So wie ich das sehe hat Linux allgemein gesprochen den größten Vorteil innerhalb der Konsole. Das macht es zwar nicht gerade für den Desktop zum besten System, hat aber durchaus seine Anwendungsgebiete. Allerdings dank Windows 10 und der Unterstützung vom Ubuntu-Team erübrigen sich diese ganzen Diskussionen ohnehin. Auf dem Desktop hat keine Distri auch nur annähernd so einen Nutzen wie Windows. Denn in Windows 10 installiere ich mir einfach Linux als Subsystem. Sicherlich noch in der Beta, funktioniert dafür aber überraschend gut. So hab ich die gesammte Shell in WIndows und kann in der Command Prompt alles was Linux auch kann. Es lässt sich native Linux Code unter Windows ausführen. Tja, jetzt hat Windows sogar die Vorteile beider Systeme, was Linux allgemein jetzt auch noch viel unattraktiver im Desktop-Bereich macht.
 
@Tanyyya:

Du bist gut drauf ;-)

Zuerst die Abwärtskompatibilität. Nein, das ist Windows ebend nicht. Bei schon des öfteren vorgekommen das Windows meinte der Treiber ist nicht zertifiziert...
musste dann auch ein Forum zu Rate ziehen und gefühlte hundert Klicks machen um diesen zu installieren. Deine Aussage also vollkommener Blödsinn.

Die Freiheit im Web zu stöbern und ein Programm einfach runterladen und es mit 2 Klicks zu installieren...
Kann ich auch. Nur ich habe dafür meinen Installer (selbst in Arch) und finde die Programme schon selbst in den Repositories. Updates zu installieren ist genauso einfach. Probleme gibt es bei jedem System. Suche mal im Forum nach dem neusten Windows Update. Beispiele mit Webadressen? Kann ich dir Hunderte geben. Zu Linux natürlich auch.

...was voraussetzt das man die Source-Codes der Software hat.
hast du. Dieser wird in den Repositories oder auf deren Webseite nämlich mit angeboten.

---Auf dem Desktop hat keine Distri auch nur annähernd so einen Nutzen wie Windows.

Da frag mal ein paar Leute die Linux im Alltag benutzen. Im Web surfen, Mails anrufen, Briefe schreiben, Tabellen erstellen usw. Geht nämlich wunderbar und meistens auch noch ohne einen Cent zu bezahlen.

...Aber im Desktop-Bereich tut sich da einfach zu wenig. ...
genauso ein Blödsinn. KDE, Gnome, Mate, XFCE.. und und und wird ständig weiterentwickelt. Ruhig mal im Web etwas lesen. Kann enorm weiter helfen.

Aber nun zum Schluss. Was war eher da? Huhn oder Ei? Die Frage ist nämlich genauso dämlich wie die Frage ob Linux oder Windows besser ist.

Übrigens baut Windows ja jetzt die Shell mit ein. Warum? Das braucht man doch nicht in diesem viel besserem System.

;-) ;-) ;-)
 
Android ist Linux minus alles was Linux gut macht. Das als Linux zu bezeichnen ist eine Beleidung aller wirklichen Linux Distris.
 
@Chris Sedlmair: Die Bezeichnung ist insofern korrekt, als dass Android einen Linux-Kernel nutzt. Folglich kann Android mit dem gleichen Recht als "Linux" bezeichnet werden, wie Debian oder Arch. Ich habe aber einen ernstgemeinten Tipp, der dir helfen kann, dieses Problem zu umschiffen: Was du vermutlich mit den guten Linux-Distributionen meinst, ist eigentlich GNU/Linux. Debian und Arch z.B. sind Systeme, die einerseits auf dem Linux-Kernel, aber, mindestens genauso wichtig, andererseits auch auf vieler Software aus dem GNU Projekt aufbaut. Mit der Nutzung von GNU/Linux kannst du also genauer sagen was du meinst und z.B. zwischen Debian und Android abgrenzen, andererseits bist du fairer in der Erwähnung der Arbeit, die du nutzt, denn ein großer Teil des Verdiensts, dass wir ein freies OS nutzen können, gebührt den GNU-Leuten.
 
@dpazra: dont feed the troll. Schau dir mal die Kommentarhistorie vom Sedl... an
 
@Chris Sedlmair: Jetzt muss man nur ordenrlich forken, mergen und deployen können. Wie xiaomi das bspw. macht.
 
nutze Linux seit Windows 8 erst ubuntu dann mint jetzt deepin die Chinesen haben es drauf so ein heiler Desktop und schnell instaliert alles läuft win 10 gelöscht und im Familien Kreis nutzen schon weitere 3 kein win mehr
 
Selbst mein 9 jähriger Sohn kann mit Linux umgehen. Mittlerweile besser als ich. Ich würde niemals ein Windows installieren. Nicht mal für umsonst. Der Nutzen wird dem Aufwand nicht mehr gerecht.
 
@Pia-Nist: Dein Sohn ist kompetenter als 75% der IT Experten, die sich auf WF rumtreiben :)
 
@Pia-Nist: genau, der macht dann make install und konfiguriert noch.
Vorher macht er sich schlau welche Pakete er braucht und welche Versionen...
Konflikte natürlich auch kein Problem...

wget, tar xvfz, chown -R, chmod +x usw macht der alles besser wie du...
 
@Paradise: Als man das noch musste, war sein Sohn noch gar nicht auf der Welt :P
 
@OttONormalUser: Komisch das ich mich jedes mal mit so was rumärgern muss wenn ich versuche Linux als Desktop ne Chance zu geben.
Das letzte mal vor ca nem Jahr bei Linux Mint Debian Edition weil es nicht mal Chromium dafür gab. Jedes mal Paket-Abhängigkeiten/Konflikte und was einem Linux alles so zu bieten hat.

Wer nicht kompilieren muss hat wohl nur den bedarf an 2 Programmen und macht außer Web nix.
 
@Paradise: Falsche Distribution gewählt, aber gegen Mint darf man ja auch nix sagen.
Warum bindest du nicht einfach die Chromium Quelle ein?
Aber Nein, im Windows Kopf ist drin, dass man sich jeden Scheiß im Netz suchen und runterladen muss.

Komisch, Ich hatte in den letzten >5 Jahren nicht einmal Paket-Abhängigkeiten/Konflikte, noch musste ich irgendwas kompilieren, und ich hab bei weitem mehr als 2 Programme am laufen.
 
@OttONormalUser: Ich weiß nur das ichs nicht hinbekommen hab.
Ohne GUI hab ich meine Debian Servern und andere Linux/Unix Gerätschaften im griff. Aber GUI und Linux ist nicht meine Welt.

Und Quelle einbinden ist nun mal auch nicht das was Mama und Papa verstehen und möchten.
 
@Paradise: Mama und Papa verstehen aber auch das suchen, runterladen, installieren und einrichten von Software unter Windows auch nicht.

Warum sollten Mama & Papa Chromium installieren wollen, wenn Firefox drauf ist, und Opera, Vivaldi, Google Chrome es hinbekommen Downloads anzubieten, die sich genauso installieren lassen wie unter Windows?

Mama & Papa reicht zu 99% das Softwarecenter, und dann lässt sich ein Desktop-Linux genauso bedienen wie ein Smartphone!
Man muss Mama und Papa nur mal zeigen wie das geht, und sie nicht mit ihrem Windows-Halbwissen vor ein Linux setzen!
 
Den wenigsten interessiert es wohl, was für ein Betriebssystem sie auf ihrem Gerät haben. Wenn dem so wäre, wäre wohl Windows auch auf Mobiltelefonen stärker vertreten. Es soll einfach funktionieren, nicht mehr nicht weniger.

Windows nimmt dem Nutzer viele Aufgaben ab und erledigt sie, so gut wie es eine Maschine nun einmal kann. Dem normalen Nutzer, der keine Lust darauf hat, kommt das entgegen.

Allen anderen geht es natürlich auf die Nerven. Und die greifen dann zu einer Linux-Distribution.
 
Das Problem mit der "Kompliziertheit" von Linux liegt einzig daran, dass die Leute erwarten, dass es funktionieren soll wie Windows. Die Meisten eure Probleme wären halb so "dramatisch" wenn ihr einfach euer Windows-Wissen komplett vergessen würdet und ohne eure vermeintlichen Vorkenntnisse bei 0 anfangen würdet. Dann würde euch vermutlich recht schnell auffallen, dass die meisten Problemlösungen unter Linux mittlerweile nur anders, aber nicht mehr unbedingt schwieriger sind als unter Windows, weil ihr schlicht mit eurem Verstand und den Möglichkeiten, die das System euch gibt arbeiten müsstet und nicht mit der anerzogenen Denke, wie "es denn funktionieren müsste". Jemand, der noch nie vor einem PC saß, wird mit einem aktuellen Linux-System ähnlich gut zurecht kommen wie mit Windows. Die Installation kann mitunter noch etwas schwieriger sein - je nach Hardware - die Nutzung ist es aber bei einer für Einsteiger ausgelegten Desktop-Ditribution mittlerweile längst nicht mehr.
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