Neue Cracks: Denuvo-Kopierschutz bekommt immer mehr Risse

Das Kopierschutzsystem Denuvo gilt als das bisher effektivste seiner Art, es dauerte über ein halbes Jahr, bis es im Fall von Rise of the Tomb Raider Anfang August dann doch gelang, es auszuhebeln - früher dauerte es Tage, maximal Wochen, bis man ... mehr... Pc, Spiel, Inside Bildquelle: Playdead Pc, Spiel, Inside Pc, Spiel, Inside Playdead

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
und winfuture hat auch nur über 2 Wochen benötigt die News zu bringen, Releasedatum 08.08.16 ;)
 
@tkainz: das stimmt nicht. Inside kam gestern raus. und darum geht es auch in dem artikel. schon in der überschrift: Denuvo-Kopierschutz bekommt IMMER MEHR Risse. Die beziehen sich auf das Spiel Inside. sonst würde es heißen bekommt einen riss oder ähnlich.
 
@mryx: Genau umgekehrt. "Immer MEHR Risse" bezieht sich eindeutig auf die Gesamtheit aller Maßnahmen gegen Denuvo.
Wenn es sich auf ein einzelnes Spiel beziehen würde, wäre es ja nur 1 Riss!
 
Die Überschrift impliziert, dass es mehrere Beispiele gibt für einen Crack.
Aus dem Artikel lese ich jedoch von einer Gruppe und nur einem Spiel...
 
@Arhey: Dann solltest du wohl nochmal genauer den vorletzten Absatz lesen.
 
@Selos: Puzzle Plattformer ist name von einem Spiel? Ich dachte damit ist der Algorythmus der Verschlüsselung gemeint bzw. dass der so heißt.
 
@Arhey: "ist es der für den <!>Rise of the Tomb Raider-Crack<!> verantwortlichen Szene-Gruppe"

Ja, lesen (und verstehen) ist wirklich schwer heutzutage...
 
@Arhey: Puzzle Palttformer ist ein Genre und das Spiel selber heißt "Inside"!
Es werden also explizit das Spiel Inside genannt und Rise of the Tomb Raider. Macht schon mal 2 Spiele!
 
Es gibt sehr viel bessere Methoden um Kopierschutz zu bekämpfen, als auf die aufwändige Arbeit von Cracker-Gruppen zu warten. Da wäre zum Beispiel der Boykott. Da spart man auch gleich Geld. Denuvo Anti-Tamper ist eine Technologie, die den Kunden in der Nutzung der Software einschränkt. Aktivierungs-Pflicht zwingt Spieler ihre Hardware zu identifizieren. Limitierungen der Aktivierung schränkt Spieler in der legitimen Nutzung des Spiels ein. Wer eine elektronische Handschelle mit einem Spiel mitkauft, sollte darüber nachdenken, ob er nicht ein bisschen zuviel hinnimmt für sein Hobby.
 
@dpazra: Solange es Menschen gibt die Illegales tun gibt es auch solche die es Unterbinden werden/wollen. Das beginnt beim Diebstahl und hört beim Kopierschutz für Medien auf.
 
@Edelasos: Das eine rechtfertigt nicht unbedingt das andere. Natürlich habe ich ein Recht mich vor Diebstahl zu schützen. Das hört aber bei gewissen Rechten von anderen auf. Wenn jemand bei mir eine Einheit Produkt X kauft, habe ich nicht das Recht in der Nacht darauf in seinen Keller einzusteigen um zu prüfen ob er nicht heimlich zwei Einheiten von Produkt X mitgenommen hat. Jeder Beteiligte hat seine Rechte, aber das berechtigt keinen der Beteiligten seine eigenen Rechte ohne Rücktsicht auf die Rechte anderer durchzusetzen. Stattdessen ist immer eine gerechte Abwägung nötig.

Bei Kopierschutzmechanismen ist der Punkt eines fairen Ausgleichs längst überschritten. Die Möglichkeit, dass es ohne Kopierschutz weniger verkauft würde, tut dabei im Übrigen nichts zur Sache, es sei denn man wolle behaupten, dass die Abwägung von Rechten inzwischen durch die Wirtschaftlichkeit bestimmter Geschäftsmodelle bedingt wird.

Ein, womöglich noch minderjähriger, Kunde, der heute ein Computerspiel kauft, geht doch inzwischen folgenden Vertrag ein:
Der Kunde bezahlt eine happige Summe (z.B. 60€) für das Recht einen Spielinhalt auf seinem Heim-PC abzuspielen unter der Bedingung, dass
- die mitgelieferte Spyware jederzeit die Hardware seines Rechners an den Spielehersteller übermitteln darf
- die mitgelieferte Spyware in seinem Arbeitsspeicher herumschnüffeln darf (wir müssen ja nach Schummelsoftware, Kopiersoftware usw. suchen)
(- er permanent eine Software mitlaufen lassen muss, die ihn identifiziert (falls Steamzwang besteht))
(- er permanent eine Internetverbindung aufrecht erhalten muss (falls always-online-Zwang besteht)
- er sich nicht "verdächtig" verhält (wie oft er seine Hardware tauscht, wie oft er seinen PC wechselt usw. ist seine Privatangelegenheit)
- der Hersteller die Bereitstellung notwendiger Dienste für lukrativ hält (scheint ja aus der Mode zu kommen, dass Spiele inklusive des Multiplayer-Servers ausgeliefert werden)
usw. usf.

Ich möchte mal wissen, wer das für einen lauteren/nicht sittenwidrigen Vertrag hält. Man darf natürlich nicht vergessen, diese Bedingungen werden auf die Mitbenutzer des PCs ausgeweitet, falls Kinder z.B. an dem Computer ihrer Eltern spielen.

Deshalb wiederhole nochmal meine Aussage von oben: Diese Bedingungen sind Grund genug solche Art von Spielen zu boykottieren. Ich gehe sogar einen Schritt weiter und behaupte, dass diese Bedingungen Anlass für Regulierung sind.
 
@dpazra: nun wenn es diese Kopierschutzmaßnahmen etc nicht geben würde, würden die spiele sehr schnell in div. Tauschbörsen landen, es eine Menge cheater geben (was eigentlich egal ist, wenns kein online Spiel ist) und außerdem keine updates oder hotfixes über lange Zeit da die unternehmen einfach nicht genung Gewinn erwirtschaften konnten.

Gutes bsp ist da z.b. the Division. Da funktionieren die anti cheat programme nicht und es gibt eine Menge Leute die das ausnutzen und sich durch exploits und cheats einen unfairen Vorteil verschaffen.
 
@Marrurk: Ich weise nochmal darauf hin, was ich in dem Beitrag schrieb, auf den sich diese Antwort bezieht:

"Die Möglichkeit, dass es ohne Kopierschutz weniger verkauft würde, tut dabei im Übrigen nichts zur Sache, es sei denn man wolle behaupten, dass die Abwägung von Rechten inzwischen durch die Wirtschaftlichkeit bestimmter Geschäftsmodelle bedingt wird."

Nur, weil bestimmte Geschäftsmodelle unwirtschaftlich werden könnten, wird es nicht legitim, die Rechte anderer Menschen zu verletzten. Dass diese Spiele also in Tauschbörsen landen würden, tut hier rein gar nichts zur Sache. Insofern wäre das nächste Argument für die Diskussion gar nicht notwendig, ich bringe es aber trotzden: Es gibt erfolgreiche DRM-freie Spiele.

Was das Schummeln betrifft: Ich habe einen Tipp um sich vor Schummlern zu schützen. Ich spiele zum Beispiel gerne Schach. Gerade bei Online-Schach ist es sehr leicht zu schummeln, indem eine Analysesoftware verwendet wird. Es ist prinzipiell unmöglich das zu unterbinden, denn so eine Software kann z.B. auch auf einem anderen Gerät ausgeführt werden. Ich umgehe das Problem indem ich einfach mit Freunden spiele, denn Freunde betrügen sich untereinander beim Spielen nicht (zumindest im Allgemeinen).
Nun spiele ich zwar Schach mit Leuten, die ich persönlich kenne, aber ich denke auch Internetbekanntschaften, wie sie ja bei vielen Spielen entstehen, können eng genug werden (ist keine hohe Messlatte), dass man einander beim Spielen nicht betrügt.
 
@Marrurk: ich bin auf deiner seite, wenn es darum geht multiplayerspiele mit anti cheat programmen zu schützen. der spielspaß muss einfach erhalten bleiben.

allerdings haben diverse erfolgreiche spieletitel bewiesen, dass man einen übertriebenen kopierschutz nicht braucht um sich zu verkaufen.
bei "the witcher 3" ist es klar und kann natürlich auch als ausnahme angesehen werden, da man ja ein ziemlich schlechtes gewissen kriegen müsste, wenn man dieses spiel zockt und nichts dafür bezahlt.
aber auch fallout 4, ein spiel was dem entwickler rekordeinnahmen beschert hat, konnte man gleich zu beginn in den diversen tauschbörsen finden.
 
@dpazra: also ich finde es total legitim das sich ein Rechteinhaber vor copyright Verletzungen schützen möchte. Das wird nur immer schwieriger in den heutigen Zeiten und dann finde ich denuvo total legitim.
Und das es spyware ist, nun ja, das sehe ich auch anders. Dort werden ja keine persönlichen Daten ausgelesen (Kreditkarten Nummer, Bank daten, login Daten etc) und dann wo möglich weiter verkauft. Das ganze dient ja lediglich dazu um dich als legitimen Eigentümer der Software zu identifizieren.
Auch die always online Pflicht ist mir sowas von egal, da mein PC so wie so online geht wenn ich ihn hochfahren. Und das ist bestimmt bei 80% der PC Nutzer so und bei gamern bestimmt um die 95%.
 
@dpazra: und dein Vergleich mit Schach zieht einfach nicht. Wenn ich z.b. bei the Division mit 3 Kumpel die dark zone unsicher machen möchte und dann kommt da son eumel der durch cheats uns einfach aus den Latschen haut, kann ich einfach nichts gegen machen. Und das verdirbt mir sehr den Spiel Spaß.
Oder bei counterstriker ist es genau das selbe mit den AIM bots.
 
@Marrurk: Das Anliegen seine Rechte zu schützen ist prinzipiell ein legitimes Anliegen. Aber das macht nicht jedes Mittel legitim. Was würdest du zum Beispiel davon halten, wenn du dich jedes Mal identifizieren müsstest, wenn du in den Supermarkt kommst, damit man später Ladendiebe leichter überführen kann? Und natürlich lassen die Hardware-IDs darauf schließen um welche Person es sich handelt. Selbst wenn du das OK fändest... Ich finde es nicht ok.

Und natürlich ist es Spyware. Die eindeutige Zuordnung eines Computers ist eine persönliche Information, sie erlaubt es die selbe Personen über verschiedene Sitzungen und Anwendungen zu verfolgen. Es mag nicht so sensibel sein wie deine Bankdaten, aber persönlich ist es in jedem Fall. Was der Hersteller der Spyware damit macht oder nicht macht, ändert nichts daran, dass es faktisch Spyware ist, weil sie Informationen über die Nutzer sammelt und nach Hause schickt.

Mir fallen wenig Dinge ein, für deren Nutzung ich mich jederzeit identifizieren muss. Ich kann meine Bücher kaufen und lesen ohne mich zu identifizieren, ich kann meine Kleidung kaufen und tragen ohne mich zu identifizieren, dass gleiche gilt für mein Essen, meine Musik, meine Filme, usw. Nur Softwarehersteller sollen das Recht haben, zur Durchsetzung ihrer eigenen Rechte den Computer des Nutzers zu überwachen? Warum?

Und du argumentierst genau wie oben auch "Es wird schwieriger sein Copyright vor Verletzungen zu schützen." Aber das ist kein Argument. Selbst wenn der Publisher daran pleite ginge, die Wirtschaftlichkeit eines Geschäftsmodells ist kein Argument um die Rechte anderer Menschen einzuschränken, ganz einfach. Der Verkauf von Musiknoten z.B. ist sicherlich ein schwieriges Geschäft geworden, weil Musiknoten leicht zu kopieren sind. Sollen die Verlage jetzt das Recht kriegen jeden Kopierer auf der Welt zu verwanzen nur, weil sie sich sonst nicht gegen Kopien wehren können? Nein! So funktioniert das nicht. Wenn die Rechte der Spieleentwickler nicht mehr mit angemessenen Mitteln durchgesetzt werden können, dann ist das der Lauf der Dinge, es legitimiert das nicht den Einsatz unangemessener Mittel.

Die Always Online Pflicht mag dir egal sein. Das ist deine Sache. Es ist aber auch die Sache von von Max Mustermann ob er sich mit dem Internet verbinden will oder nicht. Wenn Max Mustermann 10 Spiele mit Onlinezwang für je 40€ gekauft hat, dann ist er 10 Verträge eingegangen, die ihm die volle Leistung ohne Rückerstattung entziehen, weil sie die ungerechte Bedingung "Du darfst die von dir erworbene Ware nur unter der Bedingung weiternutzen, dass du deinen privaten PC immer mit dem Internet verbindest" enthalten.

Das ist kein fairer Vertrag und ein Gesetzgeber, der den rechten seiner Bürger verpflichtet ist, sollte solche Verträge verbieten.

Es tragen auch bestimmt 80% der Leute ihren Personalausweis mit sich. Wenn wir das als Anlass nehmen würden, sie an jeder Straßenecke danach zu fragen, dann hätten wir einen Überwachungsstart. Würde der Staat die Bürger verpflichten, das was als Kopierschutz bei Spielen dabei ist, als Einzelanwendung auf ihrem Computer zu installieren, wäre das übrigens auch ein Akt eines Überwachungsstaates. Und wenn Leute mit dem Kauf von Spielen, wissentlich oder nicht wissentlich, zustimmen müssen, sich wie Verdächtige behandeln zu lassen, dann ist das etwas, das verboten gehört.
 
@Marrurk: Kann ja sein, dass der Vergleich sich nicht auf jedes Spiel übertragen lässt. Und nun? Sagen wir das Ergebnis der Überlegung wäre, dass wir keinen Weg finden, Schummelei in bestimmten Spielen effektiv zu verhindern, ohne dass wir alle Kunden eines Computerspiels dazu zwingen, dass sie zur Nutzung ihres gekauften Produkts der Überwachung ihrer laufenden Software zustimmen müssen. Dann ist das Ergebnis nicht, dass wir diese Verletzung der Verbraucherrechte in Kauf nehmen müssen, dass Ergebnis wäre dann, dass es eben so ist, dass in bestimmten Spielen geschummelt werden kann. Die faire Behandlung von Verbrauchern und ihrer informationstechnischen Selbstbestimmung ist ein bisschen mehr wert als ungetrübter Spielspaß.
 
@dpazra: Und was wäre deiner Meinung nach eine gerechte Abwägung?

Der Entwickler des Games kommt ja nicht zu dir nach Hause und schaut ob du das Spiel gekauft hast.
Er baut einfach etwas in sein Produkt ein das verhindern soll das es eben kopiert wird.

Dann boykottier das doch, aber das rechtfertigt trotzdem nicht das man Games Illegal herunterlädt und deren Kopierschutzmasnahmen umgeht.
Boykottieren heisst: NICHT SPIELEN und nicht: Ich kaufs nicht aber lade es Illegal im Netz.
 
@Edelasos: Ich habe oben geschrieben, was ich als ungerecht sehe, wenn man die Punkte streicht, kann man leicht sehen, was aus meiner Sicht ein fairer Vertrag zwischen Spielehersteller und Kunde wäre. Ich kann es aber auch explizit aufschreiben:
- Der Kunde zalht dem Hersteller einen Kaufpreis für das Spiel (welchen Preis der Hersteller da verlangen kann, muss er selber sehen).
- Der Kunde enthält dafür den Spielinhalt und das (übertragbare) Recht ihn zur persönlichen Nutzung auf jedem dafür geeigneten Wiedergabesystem abzuspielen.
- Der Hersteller verpflichtet sich auf jegliche Sabotage oder Spionage zu verzichten.
Sabotage sind zum Beispiel alle technische Maßnahmen, die dazu geeignet sind, das Spiel nachträglich einzuschränken (Inhalte zu entfernen) oder die Abspielbarkeit absichtlich an technisch nicht notwendige Voraussetzungen zu knüpfen.
Spionage ist das Übermitteln von Nutzerdaten an den Hersteller ohne explizite Erlaubnis des Nutzers oder technische Notwendigkeit (es ist z.B. klar, dass der Updateserver die IP-Adresse sieht, das sollte dem Nutzer natürlich klar gemacht werden, dass er seinen Anschluss sichtbar macht, sobald er einen Webdienste ohne Anonymisierungsdiente nutzt).

Dem Hersteller viel mehr Rechte einzuräumen, damit man den erworbenen Inhalt nutzen kann, hielte ich für eine absolute, nicht hinnehmbare Unart, vor allem, da es total viele Kunden gibt, die nicht volljährig sind und diese Konsequenzen gar nicht absehen können oder denen der technische Sachverstand fehlt diese Konsequenzen zu verstehen.

"Er baut einfach etwas in sein Produkt ein das verhindern soll das es eben kopiert wird."
Kann ja sein. Aber dieses Ziel gibt ihm nicht das Recht sich seinem Kunden gegenüber alles rauszunehmen. Wenn er es mit einem fairen Vertrag nicht verhindern kann, dann ist es eben so. Ich könnte mir aus dem Stand 100 Geschäftsideen einfallen lassen, die sich mit fairen Verträgen nicht realisieren lassen, darauf muss ich dann eben verzichten. Wenn der technische Fortschrift kann auch schonmal dazu führen, dass bestimmte Branchen kaputt gehen, dagegen ist keiner versichert. Aber es kann nicht sein, dass man auch nur 1mm von den grundsätzlichen Rechten der Verbraucher abrückt, nur um ein Geschäftsfeld am leben zu erhalten. Die Content Industrie muss sich wie alle anderen auch nach Geschäftsmodellen umsehen, die sie im Rahmen der üblichen Rechte aufrecht erhalten kann.

Dein letzter Absatz hat mich übrigens sehr erheitert. Ich weiß sehr wohl, was Boykott heißt. Ich bin dankenswerterweise nicht abhängig von Computerspielen und muss mich nicht zwischen den Optionen "Kaufen" oder "Tauschbörse" entscheiden. Und wäre ich abhängig, wäre die Lösung nicht eine Tauschbörse, sondern ein Therapeut. Also ja, ich kaufe natürlich nichts mit DRM. Wenn ich Musik oder andere Toninhalte mit DRM geschenkt oder als Beigabe bekomme, nutze ich die "analoge Lücke" zur Entfernung des DRM, weil ich mich nicht gängeln lasse, ich unterstütze das Geschäftsmodell persönlich aber nicht mit Geld und rate auch jedem anderen davon ab.

Insofern: "Dann boykottier das doch"
Mache ich. Ich werde aber auch immer die Meinung propagieren, dass das verboten gehört, weil ich die Rechte von Konsumenten ernt nehme und der Meinung bin, dass es Aufgabe des Gesetzgebers ist, solche amoralischen Praktiken zu unterbinden.
 
@dpazra:
Mein Freund sitzt im QA bei einer Softwarefirma und erlebt immer wieder wie viel Probleme moderne DRMs machen. Er sagt dass mittlerweile die schlimmsten Probleme nur durch DRM verursacht werden und die Firmen massiv Geld und Entwicklungszeit sparen könnten, wenn sie die einfach weglassen würden.

Ich frage mich echt was die jetzt mit Denuvo gelernt haben, ob sie deutlich mehr Geld verdient haben als sie für den Kram ausgegeben haben. Komischerweise habe ich Spiele mit Denuvo kaum irgendwo großartig erwähnt gesehen oder sie waren eine komplette Katastrophe (Arkham Knight z.B.). So als ob plötzlich ein großer Teil von Mundpropaganda weg wäre. Spiele ohne es waren dagegen in aller Munde, wie immer.
 
@Freudian: Soweit ich weiß, ist Denuvo kein Kopierschutz, sondern ein Schutz für den Kopierschutz.

" die genau genommen eine Sekundär-Maßnahme, also eine Verschlüsselung für den eigentlichen Kopierschutz"
 
@tetam:
DRM ist ein Überbegriff für alles was dazu gehört.
 
@Freudian: jup
 
..."nicht gelungen, Kontakt zu CONSPIR4CY aufzunehmen" Wär ja auch ziemlich Sinnfrei, wenn man die Leute einfach so aufspüren könnte, ausser dem "CPY + CODEX = CONSPIR4CY" ;) Vielleicht soillten sie mal CODEX oder CPY suchen *G*
 
Glaub net alles was bei Xrel steht ;)
 
es handelt sich hier nicht um einen crack. das zu sagen ist schlichtweg falsch. hier handelt es sich um einen emulator, welcher im grunde steam emuliert und so dem kopierschutz vorgaukelt offiziel erworben zu sein. nachlesen kann man das auf diversen seiten. denuvo selbst ist immernoch nicht geknackt. Quelle: https://www.xrel.to/comments/1180219/Rise-Of-The-Tomb-Raider-READNFO-CONSPIR4CY.html
 
@xerex.exe: Natürlich ist auch das ein Crack, nur halt keine cracked exe. Der CPY Crack ist NICHT mit dem Voksi Workaround zu vergleichen.
Von daher hast du leider nicht recht...
 
@SuperSour: https://de.wikipedia.org/wiki/Crack_(Software). Es ist kein Crack.
 
@tetam: 1. Es steht dort nirgends, das es kein Crack ist.
2. Crack ist auch nur ein Oberbegriff für verschiedene "Möglichkeiten" einen Kopierschutz zu täuschen/brechen/emulieren/...

Und letzten Endes ist Denuvo 4 zwar gecrackt worden, aber noch nicht komplett.
Deswegen ist die CPY Version aber immer noch ein Crack, den er funktioniert und hebelt den Kopierschutz erfolgreich aus. Und letzten Endes ist es doch das, worum es allen ging. ;-)
 
@SuperSour: Wenn ich mal zitieren darf:
"Ein Crack ist ursprünglich die Kopie eines Computerprogramms, bei der ein herstellerseitig angebrachter Kopierschutz entfernt wurde"
 
@tetam: Mal mein Senf dazu:

Also ich habe deinen Wikipedia-Artikel mal überflogen:
Laut Wikipedia sind im Grunde alle Cracks Maßnahmen, die einen Kopierschutz umgehen. EGAL in welcher Form.
In diesem Sinne ist es also auf jeden Fall ein Crack ^^

Um dein Zitat mal in Gänze zu nennen: " Ein Crack ist ursprünglich die Kopie eines Computerprogramms, bei der ein herstellerseitig angebrachter Kopierschutz entfernt wurde
! ;heute ein Computerprogramm, das den Kopierschutz eines spezifischen anderen Computerprogramms entfernen kann. !
 
@Horf:Warum mein Wikipedia Artikel?
Wenn es ein Kopierschutz wäre würde ich Dir Recht geben, da es aber ein Schutz für den Kopierschutz ist, tue ich das nicht.
 
@tetam:
Na den Artikel, den du erwähnt hast ;)

Rein für mein Verständnis:
Ist es nicht aber egal, ob ich den Kopierschutz umgehe oder den Schutz für den eigentlich Kopierschutz.

Umgangen bzw. ausgehebelt wird doch beides. Die "ursprüngliche" Definition eines Cracks greift doch heutzutage eh nicht mehr vernünftig, weshalb man sich doch darauf gar nicht berufen kann bzw. sollte.
Entwickelt sich ja schließlich alles weiter ;)

Eigentlich ist es ja (mir) auch egal, was nun richtig und was falsch ist.
Alles ist knackbar und nur eine Frage der Zeit. (Mit welcher Methode auch immer)
Es stellt sich daher nur die Frage ob sich der Aufwand überhaupt lohnt.
 
@Horf: Natürlich ist es egal. Ich finds nur lustig dass über solch unwichtige Sachen "diskutiert" wird.
 
@tetam: Ach weißt du, wenn man die Zeit hat sich hier die Kommentare durchzulesen und dann auch noch einen Wikipedia-Artikel überfliegt und sich denkt: "Moment mal, da passt doch aber was nicht...wo ist mein Senf?!" :D

Recht hast du, wirklich unwichtig darüber zu diskutieren, aber wenn man grad nichts anderes zu tun hat^^
 
@Horf: :-)
 
Ich muß auch warten bis es Doom ohne Denuvo gibt. Sowas will man ja nicht auf seinem Rechner haben und kann es deswegen nicht mal kaufen.
 
@mulatte: Und wenn es das "gecracked" gibt, lädst du dir das runter und KAUFST selbstverständlich auch die Version mit Kopierschutz. Weil du sicher die Developer untertützen willst nur ihren Kopierschutz nicht haben magst.
 
@Dark Destiny: Willst du ihm unterstellen, er würde die Entwickler nicht unterstützen wollen? Nur weil man nicht, wie ein Verdächtiger behandelt werden will, heißt dass das nicht, dass man den Entwicklern keine Bezahlung gönnt. Es gibt Leute, die achten ihre Rechte. Ich habe online nie Musik mit DRM gekauft, sondern erst damit angefangen, als diese bodenlose Frechheit für gekaufte Songs abgeschafft wurde.
 
@Dark Destiny: Wie will man sonst verhindern das sich so ein Kopierschutz tief im OS festsetzt?
 
So Schauts auch bei mir aus ich gebe zu TW3 hab ich erst nach nem Test erworben aber der Titel war so gut das kein Weg daran vorbeiführte es im Anschluß gleich zu kaufen habe mich da auch nicht lumpen lassen und das dickste Paket gekauft das ich finden konnte.
 
"Denuvo gilt als das bisher effektivste seiner Art" ... STARFORCE schon vergessen? War über ein Jahr nicht geknackt.
 
wo sind denn die alten Demoversionen wie früher? Da konnte man sich ein Spiel vorher ansehen, bevor man es kauft. Heute will sich auch keiner mehr die Katze im Sack kaufen
 
Gibt's nicht mehr. Heute gibt's dafür massig Vorbestellerboni, Digital Deluxe Pakete, die nochmal 30% mehr kosten, Season-Pass, vorangekündigte DLCs, Day One Patches, mehr als nur holprige Gamereleases (Loginserver Stunden/Tagelang überlastet und co) und NDAs, die Testberichte erst NACH Release erlauben.

Dem Kunden wird quasi kaum noch eine Möglichkeit gegeben, sich vor dem Kauf selbst ein Bild zu machen. Selbst Blizzard hatte mit Diablo 3 einen wahnsinnig holprigen Start. Aber die kümmern sich wenigstens im Nachhinein um ihre Games. Bei anderen Firmen erscheint generell schon der nächste Teil, bevor der vorherige fertig gefixt wurde. Von Debakeln wie Batman Arkham, Alien Colonial Marines oder den "geschönten" ersten Spielszenen von Watch Dogs mal ganz zu schweigen.
 
Es wird keinen Schutz geben der nicht zu knacken ist. Ist deswegen immer nur eine Frage der Zeit. Irgentwie ja schon ne Art Spiel mit Herrausforderung, die die Cracker sicher gerne annehmen :). Ich finde das mit den Cracks gut so, solange die Hersteller keine Demos mehr bringen oder Überzogene Preise über Jahre halten. Ich als wenig Zocker habe meine 3 Spiele zwar alle für 50€ gekauft, aber wäre ich jemand der öfter zockt und mehr Spiele gut finden würde als Witcher3, GtaV und P.Cars wäre ein "vorher testen" sicher ein interessanter Gedanke.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Video-Empfehlungen

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles