Scorpio: Microsoft dementiert, dass Xbox One-Games emuliert werden

Eine Stellenanzeige des Redmonder Konzerns hat einige Fragezeichen zur "Xbox One auf Steroiden", also Project Scorpio, aufgeworfen. Denn Microsoft sucht einen Senior Software Engineer, dieser soll auch helfen, "Xbox One-Spiele auf Scorpio" ... mehr... Microsoft, Xbox, Xbox One, Prozessor, Cpu, Project Scorpio Bildquelle: Microsoft Microsoft, Xbox, Xbox One, Prozessor, Cpu, Project Scorpio Microsoft, Xbox, Xbox One, Prozessor, Cpu, Project Scorpio Microsoft

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Auf der Xbox one ist sozusagen alles "emuliert", denn ein Hypervisor system bietet die grundlage für zwei gleichzeitig Laufende Systeme, das eine ist mehr oder weniger mit W10M verwand, das andere basiert auf dem Xbox Fork von Windows 2000, so wie schon die 360 und die erste. Ein systeme das eigenständig weiterentwickelt wird vom Xbox team.
Und natürlich könnte wie schon die Abwärts-Schicht hinzukam eine schicht die One games die optimale umgebung gibt kommen.
 
@Alexmitter: Ich kann die Ursache für die Verwirrung durchaus nachvollziehen. Auf der Xbox One wird von Anfang an virtualisiert. Aber NICHT emuliert. Eine Emulation für Scorpio würde keinen Sinn machen, wenn sie nicht gerade die CPU-Architektur oder dergleichen komplett umstellen. Vermutlich geht es MS nur um die Virtualisierung der Xbox One auf ihrer neueren Konsole. Edit: Und mit Virtualisierung meine ich die Laufzeitumgebung. Also Xbox One-Betriebssystem und was auch immer dazugehört.
 
Ich frage mich, was diese Spekulationen sollen. Natürlich wird man etwas tun müssen, um One Spiele auf Scorpio zu bringen. Schließlich sieht die Architektur der Scorpio leicht anders aus. Der esRAM ist z.B. weg und wenn Spiele nun speziell damit jongliert haben, wird man diese Befehle so umsetzen müssen, dass sie auf der Scorpio sinnvoll funktionieren.

Aber selbst WENN es sich um eine Emulation handeln WÜRDE, frage ich mich, was die Aufregung soll? Eine Emulation ist doch nicht per se etwas schlechtes. Solange die Spiele laufen, wie sie sollen, sollte es einem Gamer ziemlich wurscht sein, wie genau das technisch umgesetzt wurde.
 
@HeadCrash: ich weiss nicht ob es mein unwissen ist. oder vielleicht nur wording. aber bei ner emulation würde ich davon ausgehen, dass jedes spiel einzeln angepasst werden muss? so wie bei den 360 spielen auf der one?
 
@Matico: Nein, der Emulator bildet normalerweise Hard- und Software 1:1 nach, sodass Software nicht angepasst werden muss. Bei dieser hardwarenahen auf PowerPC ausgerichteten Software, kann auf x86 nun natürlich weitaus mehr Arbeit nötig sein.
 
@Matico: Eigentlich nicht, obwohl das natürlich auf die Art der Emulation ankommt.

Im Grunde muss man sich die Emulation ein bisschen wie die Schale einer Orange vorstellen. Das Fruchtfleisch ist das native System, also z.B. die Xbox One. Die Software möchte auf das native System zugreifen, kennt aber nur eine Zitrone (z.B. die Xbox 360). Aus diesem Grund verpackt man die Orange in eine Schale, die nach außen so tut, als sei sie eine Zitrone.

Das ist jetzt ziemlich vereinfacht beschrieben, aber das Bild ist recht einfach zu verstehen. Die Spiele muss man dennoch einzeln anpassen, da sie quasi einen anderen Loader verpasst bekommen müssen, der beim Starten nicht auf die One, sondern auf die Emulation losgeht.
 
@HeadCrash: Jupp, ich denke ich verstehe es. Aber es bleibt ein bisschen grau, nicht wahr? Denn eine Emulation ist doch beispielsweise auch Parallels auf meinem Mac. Eine grossartige Anwendung (für viel Geld) die mich unter dem MacOS Windows nutzen lässt. Teilweise sogar mit Features die Windows alleine nicht hat. Emulation fertig. Aber spielen kann ich dann unter Windows nicht. Vielleicht könnte ich aber die Performance ist mies. Und die könnte wahrscheinlich besser sein wenn ich die Emulation für Spiele, vielleicht sogar für jedes Spiel einzeln anpasse. Andersrum ist es nicht vielleicht so, dass eine 100%ige Emulation ohne Anpassungen nur gelingt wenn die laufenden Anwendungen nicht viel Power brauchen oder die Hardware auf der die Emulation läuft einfach so massiv performanter ist das die Emulation keiner bemerkt. Wie zum Beispiel bei ner NES Simulation auf einem aktuellen PC.
 
@Matico: Parallels ist eine Virtualisierung. Du musst Windows nicht emulieren, da die Macs seit langem auf die x86-Plattform umgestiegen sind. Klar wird die Hardware teilweise emuliert, u.a. eine Netzwerkkarte, aber hier geht es um Software. Und diese Software wird NICHT emuliert.
 
@Matico: Eine Emulation kann man strenggenommen nicht für jedes Spiel anpassen, denn sie emuliert ja das gesamte, dem Spiel bekannte System. Aus Sicht des Spiels ist also nicht zu erkennen, dass es auf einem ganz anderen System läuft.

Es kann natürlich sein, dass man nicht von vornherein das gesamte alte System emuliert, sondern nur die Teile, die von einer bestimmten Software angesprochen werden. Dann würde man mit jedem neuen Spiel sozusagen die zusätzlichen Schnittstellen emulieren, die von diesem Spiel zum ersten Mal angesprochen werden. Der daraus resultierende Emulator wäre dann aber wieder für alle Spiele identisch.

Emulationen sind potentiell immer langsamer, da durch die Übersetzung von altem System auf das neue System Rechenzeit verlorengeht. Hier kann man letztlich nur den Emulator als solchen optimieren (indem man z.B. Virtualisierung mit ins Spiel bringt, wie es Microsoft z.B. beim Android-Emulator macht), aber nicht den Emulator speziell für ein Spiel optimieren. Nach außen muss er sich ja immer exakt so verhalten, wie die alte Plattform.
 
@HeadCrash: was gelernt. danke.
 
@HeadCrash: Exakt, nennt sich ganz schlicht und einfach dann Teilemulation über Compatibility Layer...
 
Kann ich nicht nachvollziehen, warum die emuliert werden sollten. die Xbox one hat doch ganz normale PC-Hardware, nur halt sehr schwach, und die Scorpio halt auch PC Hardware nur halt stärker. und alle heutigen engines sind doch skalierbar. auf dem PC wird ja auch nichts emuliert, nur weil es eine stärkere oder schwächere Grafikkarte ist.
 
Mann. Ist das nicht einfach egal???? Hauptsache es funktioniert.
 
@darius_: so ist es!!!
 
Also ich denke es liegt an dem wahrscheinlich fehlenden ESRam der jetzt als Puffer genutzt wird weil DDR3 zu langsam ist. Bei der Scorpio wird wohl dieser Speicher nicht mehr existieren und deswegen muss das irgendwie umgangen werden.
 
@Tomek18: Wir wissen nicht ob die Scorpio über eine Sprungchance wie dem ESRAM verfügen wird. Das Problem bei der One war nicht der ESRAM an sich, sondern dass dieser mit 32 MiByte zu klein war.

Auch wenn die Scorpio über einen schnellen Arbeitsspeicher verfügt, wäre es sinnvoll einen ESRAM einzusetzen um zukünftigen unbekannten Projekten eine zusätzliche Reserve zuzusichern.
 
@BufferOverflow: Natürlich wissen wir es nicht und die weiterverwendung wäre einfacher bei der Umsetzung aber auf der anderen Seite wäre es für die Zukunft einfacher drauf zu verzichten besonders wenn man nun wirklich einen nahtlosen übergang der Generationen plant und die normalen One und die One S irgendwann wegfallen. Ob dieser ESRam dann noch schnell genug ist wenn die normale Speicheranbindung schon 320 GB/s beträgt. Wieviel Ram die neue Konsole haben wird weiß man auch nicht vielleicht gibt es da ja die angesprochene Reserve. Aktuell geht man wohl von 12 GB Ram aus.
 
Das wird doch bestimmt einfach nur heißen die "alten" One Spiele UHD tauglich zu machen, also UHD Auflösung und Farbraum und neue Soundformate.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Xbox One S, 500 GB im Preisvergleich