PowerShell ist nun Open Source und bei GitHub für Windows, Linux, OSX

"Heute ist der wichtigste, spannendste Tag für PowerShell seit wir Version 1 einst vorgestellt haben", erklärt Microsoft-Entwickler Jeffrey Snover, einer der geistigen Väter der Windows PowerShell. Der Grund für seine Begeisterung ist einfach - ... mehr... Microsoft, Linux, Shell, Powershell, Bash Bildquelle: Microsoft Microsoft, Linux, Shell, Powershell, Bash Microsoft, Linux, Shell, Powershell, Bash Microsoft

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Bei der Bereitstellung von Programmen und Tools für alle Plattformen, sowie der lobende Schritt von OpenSource bei Github, wird die gesamte Entwicklung von MS wirklich immer besser.

Vor allem Dinge wie Xamarin.Forms sind einfach nur Klasse, wo es auch praktisch nichts vergleichbares gibt.
https://www.xamarin.com/forms
 
Na mal schauen. PS erlaubt den direkten Zugriff auf die .NET Bibliotheken - was dann dazu führt, daß PS Scripts und cmdlets nach wie vor nicht portable sein müssen. Aber können. Das kann natürlich durchaus ein Vorteil sein... aber, PS zeichnet sich (bisher) insbesondere durch seine Nähe zum Betriebssystem aus; unter Nicht-Windows-Umgebungen müßte man hier also nachhelfen und eine .NET-kompatible OS-Schnittstelle bereitstellen.

Was eine Unifizierung auf dieser Ebene angeht... seh ich ein bissel mit gemischten Gefühlen entgegen, wie allen Unifizierungen. Es hat seine Vorteile...aber eben auch seine Nachteile.

-- Soviel steht auf jeden Fall fest: es macht Microsoft "sympathischer", wenn sie Code BSD-kompatibel freigeben. Ob und wer davon dann am Ende profitiert, werden wir sehen; mit BSD-Lizenz ist das eben dies aber zumindest erst einmal *möglich und vielleicht fangen Hersteller integrierter Systeme - wie zB Heimroutern --- doch noch irgendwann damit an, von GPL-lizensiertem Zeugs in Richtung BSD-lizensiertem Zeugs umzuschwenken. Dann gibts auch keine Klagen mehr von wegen "GPL-Verletzung".
 
@RalphS: ich denke MS geht es hier weniger um die Steuerung des systems als vielmehr um die Grundlage um Anwendungen auf allen Plattformen laufen lassen zu können....net als universale sprache
 
@0711: Das macht .NET schon seit Anbeginn der Tage (= seit es das Zeugs gibt). Will heißen, es ist plattformunabhängig entworfen und implementiert worden und inzwischen gibt es das ja sogar offiziell für 'was-anderes-als-Windows'.

PS ist eher die Scriptsprache, die .NET mitverwenden kann.

Worum es geht, ist ziemlich klar. Aber es hängt halt auch ein Schwanz mit dran. Irgendwo im Script Get-Service verwendet? Oder sogar Get-WmiObject? Dafür müßte man dann die Dienststeuerung von zB Linux so öffnen, daß man buchstäblich mit Windows-APIs dran kommt (oder natürlich Wrapper in .NET haben). Get-WmiObject hat man auch so öfter mal, auch in 'regulären' Scripten; also muß man dann unter zB Linux "Get-WmiObject Win32_OperatingSystem" sagen - und was soll das dort bedeuten? Linux ist ja nicht Windows.

Was am Ende übrigbleibt, wäre eine mehr oder weniger standardisierte Plattform, also sinngemäß eine Umgebung wo man $var = Verb-Noun -Parameter | ? {Filter Expression -Op Vergleich} findet, was man aber hinterher weder von Windows nach Linux noch von Linux nach Windows umziehen kann.

Klar könnte man das abstrahieren. Das wäre der offensichtliche nächste Schritt. Das heißt dann aber auch, daß - um das mal so zu nennen - PowerShell "v6" und alle dort erstellten cmdlets mit allem darunter inkompatibel wird bzw werden.

- Nur um nicht falsch verstanden zu werden; klar ist das kein schlechter Ansatz. Aber es wird halt schwierig und da wird noch einiges auf uns zukommen, wenn das sich so entwickelt, wie es angedacht ist.
 
@RalphS: Nur das es mit dieser Plattformabhängigkeit bisher nur konzeptionell gab, mono war/ist eben unvollständig und da ist dann in der praxis schnell schluss mit der Theorie. Dass, das konzeptionell so vorgesehen war ist was anderes wie wenn es tatsächlich auch angewendet/genutzt werden kann.

Es geht bei Powershell meiner Ansicht nach aber weniger um das Skripten für Linux (das von dir angesprochene) sondern darum es für Produkte verfügbar zu machen -> wie werden denn intern aktuell fast alle MS Serverprodukte gesteuert? Über Powershell Skripts, egal ob man in einer gui rumklickt oder in powershell rumhüpft! Wie gesagt, ich sehe als Ziel Anwendungen, nicht die Plattform...und MS schafft sich die Grundlage all seine Produkte überall anzubieten (und nebenbei eben das ganze auch für dritte).

Wobei ich mir durchaus vorstellen kann dass get-Service u.ä. portiert werden könnten aber dinge die es auf Linux so nicht gibt (wmi) eben nicht "portiert" werden
 
@RalphS: .net core ist doch genau das ^^
 
@RalphS: Ich hätte es schöner gefunden währe es unter GPL veröffentlicht worden.
Es sichert die freiheit des Codes für immer und stellt sicher das niemand wie Google Daherkommt, sich das ding Forkt und nicht eine zeile dazu beiträgt.
Und es verhindert das Stallman uns nachts in den Träumen heimsucht.
 
@Alexmitter: Agree to disagree? Ich sag, für die Entwicklung, den Fortschritt und die Nutzbarkeit ist BSD-kompatible die bessere Option und Du sagst halt, so können wir den Code nicht schützen.

Mützen und Bratpfannen, fürchte ich. Da kann man nicht wirklich für oder wider diskutieren. Zu verschieden.
 
Was soll denn bitte die "Ubuntu-Bash" sein, Bash ist die Bourne Again SHell und das einzige was daran Ubuntu ist, ist dass Ubuntu diese GNU Shell auch verwendet.
 
@otzepo: vielleicht hat Ubuntu eine eigene modifizierte variante von Bash die sie mit MS jetzt teilen ?
 
@CARL1992: nö, keine Modifikation. Der_da sagt es schon korrekt. Nadine nennt es so weil MS mit Canonical zusammen arbeitet und Bash als Shell gewählt wurde nur so, da sie nicht weiß, dass Bash GNU ist und nichts mit der Distribution am Hut hat. Was aber MS wirklich da mit Ubuntu redet weiß ich nicht, denn das Linux Subsystem ist angeblich von MS hausgemacht.
Gesagt habe ich nur etwas, da es so wie es im Artikel steht, ein "mit fremden Federn schmücken" für Ubuntu ist, die werden sich bestimmt schämen, dass ihnen fälschlicherweise die Bash als Leistung zugeschoben wird und die Bash-Entwickler sind angepisst, weil hier behauptet wird es wär Canonical, die diese Shell entwickelt haben.
 
@otzepo: Nope. MS hat mit Canonical zusammengearbeitet. Schon deswegen, weil sie nicht einfach GPL-Kram hernehmen und in Closed-Source reinstopfen können.

Deswegen auch der Bezeichner "UoW" wie "Ubuntu on Windows".

Daß Canonical noch seine eigenen Problemlis mitbringt - auch und insbesondere bezüglich Lizensierungsfragen -- steht noch auf einem anderen Blatt.

Aber, es ist tatsächlich eine mehr oder weniger leicht angepaßte Ubuntu-Distribution, die man da kriegt.

Von "bash" zu reden ist zwar zugegeben etwas albern. Aber, daran ist MS selber schuld; denn der Einstiegspunkt für UoW ist tatsächlich "bash.exe" ---- welche aber weder mit Linux noch Ubuntu noch bash(1) was zu tun hat.
 
@otzepo: mehr oder weniger heißt es nur so, weil es die Canonical-Leute waren, mit denen Microsoft zusammengearbeitet hat
 
@Der_da: Heißen tut es nicht so sondern wird nur hier (WinFuture) so genannt würde ich mal behaupten, eine Google Suche nach "Ubuntu-Bash" bestätigt diese Vermutung. Es wird "Linux Bash on Ubuntu on Windows 10" genannt in quasi allen anderen Quellen.
 
@otzepo: Mein Windows System zeigt es mir als "Bash on Ubuntu on Windows" an.
 
"vor über fast zehn Jahren" ist der kleine Bruder von "meist fast immer nie"
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