Psychologenverband: Klar sind Killerspieler potenzielle Amokläufer

Die Diskussion rund um "Killerspiele" ist fast so alt wie das Genre der First-Person-Shooter selbst, zuletzt wurde sie durch den Amoklauf von München wiederbelebt. Anlässlich der Gamescom hat sich nun der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und ... mehr... Ego-Shooter, Videospiel, Global Offensive, Counter-Strike Bildquelle: Valve Ego-Shooter, Videospiel, Global Offensive, Counter-Strike Ego-Shooter, Videospiel, Global Offensive, Counter-Strike Valve

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<ironie>Ja diese Computerspiele, alles Abbildungen der Realität. Verbieten sollte man das :D</ironie>
 
@therivalroots: Das schreibst du einfach so, aber der Bundesinnenminister nimmt das nachher ernst und verweist auf Beiträge im Netz, die seine Ansicht unterstützen. Wobei ich sehr bezweifle, dass er auf IT-Nachrichtenseiten unterwegs ist...
 
@regulator: hast schon recht ich editiere kurz meinen Beitrag um Ironie tags ;)
 
@therivalroots: Manch einer könnte aufgrund der Nachrichten über unsere Bundesvertreter in Rage geraten und Amok laufen. Um das Übel abzuschaffen reicht Anarchie!
 
Es hat 100% einen Einfluss auf die Personen die es spielen. Es ist halt ein Unterschied ob ein zufriedener Erwachsener ein paar Runden Counter Strike spielt oder ob ein 10 Jahre altes Kind alleine vor den PC gesetzt wird damit es ruhe gibt und sich immer mehr in Rage spielt. Da ist durchaus ein Unterschied.

Genau wie jedes Medium kommt es auch bei PC spielen auf den Umgang damit an. Wenn man verantwortungsvoll damit umgeht ist es ein toppes Hobby was ich nicht vermissen will. Wenn man Kinder unreflektiert leute abknallen lässt geht das sicher schief, keine Frage!
 
@Sam Fisher: Das ist für einen Politiker ein zu komplizierter Ansatz. Das bedeutet ja, dass man sich mit gewissen Sachen lange und ausführlich beschäftigen muss und das es auf komlexe Themen keine einfachen, einzeiler Antworten gibt.
Nachher ist nicht der Täter schuld, sondern jeder selbst, der sich wie ein Ego-Schwein verhält, weil jeder in einer kapitalistischen Gesellschaft sehen muss wo er bleibt. Und dann müsste man ja eine Systemfrage stellen die aber natürlich quatsch ist.

Also, Killerspiele sind Schuld wir müssen uns nicht ändern und auch nicht an unserer Gesellschaft arbeiten. Einfach Killerspiele-Spieler in eine Ecke stellen und zum Feindbild deklarieren und mit äußerster härte gegen alle Vorgehen.
 
@W!npast: Jetzt schiebe, dass doch nicht auf die Politiker. Komplexe Antworten für komplexe Themen will doch keiner hören. Wie Vergangenheit und Gegenwart zeigen, einfache Antworten will das Volk, dann kommen auch die Wähler. Ob falsch oder nicht, Hauptsache einfach. Und wenn alle Stricke reißen, dann auch ganz ohne Antworten, Hauptsache das Feindbild stimmt.
 
@crmsnrzl: Natürlich möchte ich auch eingestehen, dass dies Politiker nicht schmeckt, weil ich glaube dass es genug gibt die Wissen, dass sie oft Bullshit erzählen müssen weil die Strukturen es nicht anders her geben.
 
@Sam Fisher: Ja, da zeigt sich wieder, das eigentliche Problem sind Kinder. Man sollte lieber die verbieten.
 
@crmsnrzl: Nun... aber bist du da nicht etwas zu leicht mit deiner Auffassung? Ich meine, also, ehh... Kinder fallen ja nicht vom Himmel. Ergo: ich würde den Ansatz an dieser Stelle schon bei der Befruchtung (praktiziert oder aber aus dem Reagenzglas spielt keine Rolle) ansetzten. Hier ein kleines Verbot, et voila.

Und netter Nebeneffekt: die Erde würde sich spät. inca. 100 Jahren deutlich aklimatisieren (ohne den Balast "Mensch") ;-)
 
@Sam Fisher: Ich glaube selbst das einsame computerkind hat beim zocken keinen echten gewaltbezug...das was bei diesem Beispiel eben das problem ist, ist die "einsamkeit" wobei ich hier multiplayer spielen einen eher abdämpfenden effekt unterstelle (siehe auch untersuchungen zu sozialverhalten) anstatt einer verstärkende wirkung
 
@Sam Fisher: Letztendlich ist es die ganzheitliche Erziehung und die Anfälligkeit der Person auf externe Einflüsse. Und wenn Erziehung quasi nicht stattfindet, dann werden Killerspiele sicherlich ihren negativen Anteil zur Entwicklung beitragen.
 
@Sam Fisher: Richtig. ALLES womit wir uns beschäftigen, jedes Bit an Daten das wir unserem Gehirn füttern beeinflusst uns.

Man muss nu kein studierter Psychoschwafler sein um sowas zu wissen. :D
 
Ich glaub das es einen gewissen Einfluss hat, bestreiten wenige. Aber es wird ja immer so getan als wäre der Einfluss riesig und der einzige Faktor bei Amokläufen und anderen Gewalttaten. Und das ist halt Bullshit.
 
@James8349: Ich behaupte der einfluss ist eher positiv anstatt negativ
 
@0711: Na, das würd ich pauschal nicht behaupten. Das kommt immer drauf an wie gut die Person Spiel und Realität unterscheiden kann. Es wird nur zu sehr verallgemeinert.

Man kann auch behaupten das alle Psychologen und Psychotherapeuten einmal selbst Patienten werden bzw. irgendwelche Persönlichkeitsstörungen ausbilden.. Das trifft auch auf einige zu, aber eben nicht auf alle.
 
@James8349: Mensch, Frau - Mann - Zwitter, Gamer - Psychologe - Arzt - Arbeitsloser - ..., das kannst du jetzt ewig weiter spinnen...
 
@James8349: Deshalb "eher"....sprich auf die Mehrheit der Spieler hat es positive Auswirkungen aber nicht auf alle.

Computerspiele sind wie b.marco sagt eben primär mal wettbewerbsspiele und sonst nichts...dabei ist es meine Ansicht nach auch egal ob "killerspiel" oder fußballspiel. Verlierer zeigen bei beiden häufig ähnliche verhaltensmuster. Ja selbst bei brettspielen sieht man häufig sich ähnelnde emotionen
 
@James8349: Ich war dieses Jahr zum ersten mal auf der ESL One Cologne 2016, quasi dem größten professionellen "Counter-Strike: Global Offensive"-Turnier weltweit. Die Lanxess-Arena war prall gefüllt, ich glaube 14.000 Zuschauer und Zuschauerinnen - ja, durchaus auch eine respektable Anzahl Frauen war da. Wie auch immer, es war wohl eines der friedlichsten und freundlichsten Events, bei dem ich je gewesen bin, und es war eine bunte Ansammlung verschiedener Altersgruppen und Kulturen.
Laut der Politiker sollte man meinen, dass bei einer Ansammlung von 14.000 Counter-Strike-"Gestörten" doch mindestens eine handvoll dabei sein müssten, die Amok laufen...
 
@James8349: würde das schon pauschal sagen da sonst viel mehr leute durchdrehen würden ... Kenne eigentlich niemanden der Killergames zockt und in irgendeiner art gewalttätig wird/wurde das waren immer nur leute aus sozial schwachen oder zu Reichen Familien.
Also würde ich eher die schuld beim Kapitalismus suchen als bei den ach so bösen Pixelmördern die halt spaß haben an etwas dass die Menschen schon immer fasziniert hat nur ohne wirkliche Opfer ausser die Versager die nix treffen und flamen müssen.
 
@0711: der Meinung bin ich auch. Ich hatte in meinem ganzen Leben noch keine Waffe in der Hand und ich habe auch nicht das Bedürfnis eine haben zu wollen, trotz dass ich Counterstrike, Battlefield, FarCry, DEUS EX, etc... gespielt habe.

Ein Computerspiel ist eine Art Wettbewerb und man will einfach gewinnen.
Jeder der was anderes behauptet, hat noch nie so ein Spiel gespielt (und ich meine nicht, dass man es öffnet und dort die Szenarien analysiert).

Man kann in alles irgendwas hineininterpretieren, irgendwann darf ich mit meinem Kind nicht mehr Memory spielen, weil ich sonst evtl. sein Selbstbewustsein zerstöre, nur weil ich auch mal ein Pärchen aufgedeckt habe.
 
Wer schon psychisch labil ist, wird durch "Killerspiele" bestimmt nicht friedlicher. Ein gesunder Erwachsener hingegen dürfte wohl kaum zum Amokläufer werden, wenn er mal eine Runde Counter Strike zockt. Einfluss haben die Spiele sicher, aber sie sind bestimmt nicht der direkte Auslöser von Gewalttaten.
 
@James8349: Bei Erfurt damals wurde ganz klar erklärt, dass Spiele schuld sind und zwar nur die Spiele. Das kaputte Schulsystem ist nirgends in den Nachrichten aufgetaucht.
 
@Kirill: So ähnlich sehe ich das auch. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass diese Killerspiele das Tüpfelchen auf dem I sind, was dann möglicherweise zu echte Gewalttaten führt. Einzig und alleine nur Killerspiele, dass halte ich auch etwas für gewagt.
 
@Kirill: Damals hieß es auch so schön, dass der Täter viel CS gezockt hat. Im Nachhinein hat sich dann aber wohl herausgestellt, dass der Täter keine CS Zocker war. Allerdings war er Mitglied im Schützenverein, einer der Ursache war wohl auch der (später als unberechtigt befundene) Schulverweis, weshalb er plötzlich ohne Schulabschluss und Perspektive dastand.

Aber es ist ja immer einfacher Andere (hier sinds die "Killerspiele") für ein solches Versagen zu beschuldigen.
 
@James8349: Wer tut denn immer so? Kein Wissenschaftler, den ich bisher gehört habe. Das ist eine Simplifizierung der Thesen, die primär dort auftritt, wo sie von den Spielern selbst auf die Warnenden zurückprojeziert wird. Oder schlimmer noch, Medien, die versuchen eine differenzierte oder auch eine zugespitzte Expertenaussage noch weiter zuzuspitzen.

(Politiker, die irgendwelchen Aktionismus zeigen wollen, sobald etwas schlimmes irgendwo passiert, schließe ich zunächst, bis zum Beweis des Gegenteils im Einzelfall, pauschal vom Kreis der Wissenschaftler aus.)
 
@James8349: Wenn die sogenannten Herren und Damen Psychologen diese These in den Raum stellen kann man daraus lesen, dass auf der Gamescom ein erhöhtes Amoklauf-Risiko gesteht, da sich dort viel mehr potentielle Amokläufer aufhalten als in einem katholischen Mädchenpensionat.
 
Und FIFA Zocker Fussballpofis...
 
@spacereiner: YMMD!!!
 
@b.marco: genau und Surgeon Simulator macht mich zum Chirurg
 
@Commander Böberle: und goat Simulator zur Ziege?
 
@xerex.exe: Nein, zum Ziegen Liebhaber frag mal Erdogan, der hat früher Tage damit verbracht!
 
"Psychologenverband: Klar sind Killerspieler potenzielle Amokläufer" für diese Aussage müsste ich den BDP verklagen.
 
@lippiman: Wieso denn?
Diese Aussage des Psychologenverbandes hat den Informationsgehalt von warmer Luft und ist nicht falsch. Wenn man nur einen sehr kleinen Aspekt menschlichen Handeln betrachtet und dieser Killerspiele sind, dann stimmt es doch, dass bei diesen Personen eine gewisse Chance (ja, auch 0.00000001% zählt als Chance) zum Amoklauf besitzen. :D
 
@lippiman: Die Überschrift ist einfach unglücklich gewählt, bzw. so gewählt, dass viele draufklicken (@Winfuture). Gerade die Aussage "Killerspieler sind potentielle Amokläufer".
Wenn man dann den Artikel liest, kann man doch sehen, dass die Aussage so nicht getroffen wurde, da wird viel differenzierter formuliert. ("..., dass Amoktaten sehr selten und nur durch das Zusammenwirken mehrerer Faktoren erklärbar seien").
 
@bigbang514: Also von unglücklich gewählt brauchst du bei der Überschrift wohl nicht ausgehen, das ist ist eindeutig Clickbait auf Chip-Niveau.
 
@spitfire2k: Ich wollte es nett formulieren...
 
Und Islamisten sind Schülerlotsen!
 
Oha, ich spiele seit bestimmt schon 13 Jahren "Killerspiele". Wird wohl mal Zeit ordentlich durchzudrehen.....
 
@chris899: Bin auch seit guten 17 jahren dabei. Ich mach mit.
 
@picasso22: In solch sensiblen Zeiten würde ich mit solchen Aussagen echt aufpassen.
Zur Zeit wird ja ausnahmslos ALLES auf die Goldwaage gelegt.
 
@Muhviehstarx3: Jap, traurig aber wahr, zur Zeit ist es wohl leider so. Aber wenn man schon dabei ist. :)
Wenn sich noch mehr melden zum mitmachen können sie uns auch noch wegen Bildung einer terroristischen Vereinigung dran kriegen.
 
@Muhviehstarx3: Davon kann ein Kumpel von mir ein Lied singen. Er wurde von einem Psychologen als Alkoholiker abgestempelt weil er REGELMÄßIG an jedem seiner GEBURTSTAGE zu viel trinkt. Da fasst man sich schon ans Hirn...
 
@ExusAnimus: Na toll jetzt bin ich auch noch Alkoholiker xD
 
@picasso22: Wahnsinn oder? Wenn jemand fragt wie oft du trinkst, Menge ist denen Egal, die schauen nur ob regelmässig oder nicht, sagst du IMMER! Unregelmäßig! Sonst packen die dich an den Eiern. Ich finde das so krank, aber ändern kann man es nicht.
 
@Muhviehstarx3: Sollen se doch kommen und sich vollkommen lächerlich machen.
 
... außer America's Army. Da trainierst man für 'nen guten Zweck. Natürlich!
 
Ohne den Artikel überhaupt gelesen zu haben...
Psychologen und Pädagogen sind in meinen Augen das Übel unserer derzeitigen Gesellschaft.
Die spriesen wie Pilze aus dem Boden und versuchen durch irgendwelche Theorien ihr Dasein zu rechtferigen.
Wenn es nach denen gehen würde, hätte ich eine schlechte Kindheit gehabt, weil ich geschlagen wurde und wäre jetzt ein potentieller Amokläufer, weil ich "Killerspiele" gespielt habe.
Seltsamerweise sind es aber genau die Kinder, aus einer Generation, die eben genau nicht mehr erfahren haben, was es bedeutet Respekt haben zu müssen vor Erwachsenen und Älteren Menschen. Ich hätte in meinem Dorf genau einmal zu einem anderen Erwachsenen frech sein müssen und ich hätte nicht nur eine auf den Hintern bekommen, sondern hätte auch noch andere Strafarbeiten machen müssen.
Diese Generation, die durch die Psychologen und Pädagogen zu dem geworden ist, was sie jetzt sind, werden sogar noch von ihren Eltern dazu bekräftigt und danach mit Anwälten etc. "heraus gehauen", weil man sich heute nichts mehr bieten lassen darf.
Früher durfte sich die Gesellschaft selbst regulieren, heute versuchen es Politiker, Psychologen und Pädagogen und versagen auf ganzer Linie.
 
@b.marco:
Selbstregulierung der Gesellschaft also. Da wären wir also wieder bei Lynchjustiz, Hinrichtungen als Massenspektakel usw.

Ganz im Gegenteil: nur durch die laufende Unterdrückung der Gewaltbereitschaft der Menschen, zb durch Verbannung von Hinrichtungen aus dem öffentlichen Raum, durch Justiz und faire Verfahren, nur Waffenverbote usw, werden Menschen zivilisierter. Wie dünn diese Zivilisationsdecke aber ist, das muss man ja leider bei Angriffe auf Migranten, Flüchtlingsheime usw oder aber auch beim Erstarken der rechtsextremen Parteien (Griechenland, Ungarn usw) immer wieder sehen. Wie wichtig das Unterdrücken sieht, sieht man auch, wenn es zb um Sexualstraftäter geht. Denen würden viele "zivilisierte" Deutsche gerne etwas abschneiden, ihnen das selbe antun oder zumindest ein bisschen foltern. Das selbe mit Terroristen in den USA,: Guantanamo und Folter sind da bei vielen schon ok.
 
@DailyLama: Sorry, aber das ist Blödsinn... Das ist von einem Extrem ins nächste Gedacht. Unsere Gesellschaft hat sich über Jahrhunderte entwickelt und mehr oder weniger selbst reguliert, sonst wären wir heute nicht da wo wir sind (Henne, EI?!). Klar gab es Gesetze, Regeln und Normen, die eingehalten werden mussten, aber nicht bis in jedes Detail. Kindererziehnung war eine Sache der Eltern und nicht des Staats. Lynchjustiz und Hinrichtungen gibt es schon seit Ewigkeiten nicht mehr bei uns und das habe ich mit Sicherheit nicht gemeint.
Das Ganze ist mittlerweile so komplex geworden, weil es immer mehr unsinnige Regeln gibt, die es früher nicht gab, komischerweise hat es früher jedoch funktioniert?!
Ein Beispiel... mein Neffe wird in der Schule von einer kleinen Gruppe gemobbt, geschlagen und beklaut. Als Vater kannst du jetzt nicht einfach hingehen und dir die Rotzgören schnappen und ihnen die Ohren langziehen, die stehen mittlerweile vor einem uns sagen dir ins Gesicht, dass du ihnen gar nichts kannst. Ausserdem drohen sie sogar dem Kind, dass sie es erwischen, wenn der Vater nicht mehr da ist. 1. Möglichkeit zu packst sie dir trotzdem, dann bekommst du heute Ärger mit der Justiz und mit dem Anwalt der Eltern, 2. Möglichkeit, du gehst zur Schule, dort sind jedoch die meisten Lehrer mit sochen Schülern überfordert und können sich gegen sie nicht durchsetzen. 3. Möglichkeit, du gehst zur Polizei. Diese kann nichts machen, weil nix passiert ist und die Kinder minderjährig sind. 4. Möglichkeit, man geht in eine andere Schule (was letztendlich auch passiert ist). Das Thema wäre erledigt, wenn man als Erwachsener Druck auf die Verursacher ausüben könnte. Psychologen und Pädagogen bekommen diese Kinder nie zu Gesicht, denn dafür müssten entweder die Eltern oder aber die Lehrer sie dort hinbringen, was jeodch nicht passiert.
 
@b.marco: Bezüglich Neffe...das Problem verstehe ich und kenne ich.
In Österreich gibts da aber Möglichkeiten. Hatte das konkret beim Nachbarn. Da standen dann 2 Polizisten da, haben sich das angehört und "mussten wieder abziehen". Mir haben sie nur gesagt, ich soll mir keine Sorgen machen. Nächster Tag, 4 Polizisten in voller Montur um 6:00 vor der Türe, haben die Eltern und Jugendlichen rausgeholt und mitgenommen. Firmen der beiden Eltern wurden angerufen, dass sie nicht kommen können, wegen Polizei. Schule ebenso informiert. Ebenso Vermieter. Es gab keine Anzeige. Aber die bravsten Nachbarn seitdem.
Ging nicht anders, da die mit Gewalt gedroht haben...
 
@DailyLama: Aber das Problem ist doch, dass man der Gesellschaft die Möglichkeiten zu Selbstregulierung nimmt. Früher als das noch ging, hatte man nicht solche Probleme mit Migranten. Flüchtlingsheime brauchte man gar nicht. Im Gegenteil, mancherorts musste man Maßnahmen ergreifen, damit die Ausländer nicht wieder in ihre Heimat fliehen.

Und diesen LBGT-Quatsch und Frauenquotenunfug gab's damals auch nicht. Da wurde den Leuten noch der Respekt vor den Geschlechterrollen beigebracht.

Hätte sich die Gesellschaft damals nicht selbst darum gekümmert und stattdessen auf irgendwelche Eierköpfe und Möchtegernintellektuelle gehört, wäre unser schönes Land heute noch mit Hexen verseucht.
 
@crmsnrzl: ah... herrlich... Sarkasmus...
 
@b.marco: Gratulation, du gehörst augenscheinlich auch zu jenen, die den Unterschied zwischen Angst und Respekt nicht verstehen.
 
@crmsnrzl: wieso nicht, erklär mal bitte.
Ich kann nur von mir und meinem Umfeld ausgehen. Jeder meiner Freunde hat ähnliches wie ich erlebt und Alle, ausnahmslos sind der Meinung, dass es die richtige Art war erzogen zu werden.
Evtl. verstehst du es nicht... Ich hatte nie Angst vor meinen Eltern, sondern Respekt, oder wie erklärst du dir, dass Kinder trotz dass sie wissen, dass sie einen auf den Hintern bekommen werden, trotzdem das Verbotene tun? Evtl. solltest du mal die "Lausbubengeschichten" von Ludwig Thoma lesen.
Respekt ist, wenn man etwas nicht mehr tut und zwar aus Überzeugung, das jedoch konnte man bei mir nur erreichen, in dem ich eine auf den Mund bekommen habe, wenn ich beim Essen z.B. geschmatzt habe. Hätten meine Eltern versucht mit mir darüber zu diskutieren, wäre es zum einen Ohr hinein und zum anderen wieder hinaus. (und wir reden jetzt nicht davon dass ich grün und blau geschlagen wurde, oder blutige Lippen hatte).
Jedoch ist jedes Kind anders und die einzigen die wissen wie man mit seinem Kind umzugehen hat, sind Eltern und nicht Psychologen oder Pädagogen.
 
@b.marco: "Ich kann nur von mir und meinem Umfeld ausgehen. Jeder meiner Freunde hat ähnliches wie ich erlebt und Alle, ausnahmslos sind der Meinung, dass es die richtige Art war erzogen zu werden."

Das is'n Argument ...

Ausnahmslos jeder in meinem Umfeld ist der Meinung, dass Katzen essen widerlich ist. Muss wohl richtig sein.

In Indien gibt's 'nen Typen, in dessen Umfeld ausnahmslos jeder der Meinung ist, Rinder essen ist ein Sakrileg. Muss wohl richtig sein.

In vor nicht allzu langer Zeit gab es Leute in gewissen Gegenden, die wussten, dass jeder in ihrem Umfeld der Meinung ist, das Schwarze minderwertig sind. Soll mancherorts heute noch so sein. Muss wohl richtig sein.

Einst war fast ausnahmslos jeder der Meinung, man würde vom Rand der Welt fallen, wenn man zu weit rausschwimmt.

"wie erklärst du dir, dass Kinder trotz dass sie wissen, dass sie einen auf den Hintern bekommen werden, trotzdem das Verbotene tun?"
Hoffnung nicht erwischt zu werden. Übermut. Konsequenzen im Eifer des Gefechts vergessen.

"Respekt ist, wenn man etwas nicht mehr tut und zwar aus Überzeugung"
Wenn Respekt für dich bedeutet, irgendwas aus Überzeugung NICHT zu tun, dann zeigt sich damit schon, dass man dir nur Angst und Gehorsam eingebläut hat.
Aber Respekt bedeutet im wesentlichen das Gegenteil, nämlich etwas zu tun, der Person, dem Tier, dem Was-auch-immer Achtung, Wertschätzung, Anerkennung entgegen bringen.

Oh, und nicht Angst vor deinen Eltern ... Angst vor den Folgen/der Strafe...
Wenn man immer auf die Klappe bekommt, wenn man beim Essen spricht, brennt sich das ins Hirn ein "Beim Essen nicht Sprechen, sonst Aua". Das geschieht unterbewusst. Mit der Zeit ist man dann davon auch überzeugt. Das hat nix mit Respekt zu tun.
 
@crmsnrzl: Tja und genau da liegst du falsch. Ich habe vor relativ wenigem Angst und das war auch als Kind schon so. Weder Angst vor Konsequenzen, noch Angst vor Schmerzen. (vermutlich weil ich nicht gefoltert wurde, sondern nur mit Nachdruck gemassregelt wurde)

Was du nicht verstehst ist, dass es mehr als eine mögliche Definition von Respekt gibt.

Und du hast eine davon verstanden... Glückwunsch... und zwar die Variation der Achtung...

Bei der Anerkennung liegst du aber schon daneben, denn die kannst du nur jemandem Entgegenbringen, der auch etwas geleistet hat.

Dann gibt es noch Autorität, Angst, Toleranz und Vorsicht, die dann eher in meine Richtung gehen.
 
@b.marco: Sorry, Wikipedia ist nicht die empfehlenswerteste Quelle, wenn es um Definitionen geht. Da eignen sich Duden oder Brockhaus besser. Ich zitiere mal:

Respekt:
"Die Achtung von Individuen (auch: höherer Instanz).
Die Bedeutung ist stark vergleichbar mit Wertschätzung und ehrerbietender Aufmerksamkeit gegenüber einer anderen Person oder einer Gruppe (Firma, Institution, etc.). Steigerung von Respekt ist Ehrfurcht.
Der Begriff wird meist auf zwischenmenschliche Beziehungen angewendet, aber auch auf spezielle Herausforderungen oder Tiere.
Respekt wird durch verschiedene Motivatoren initiiert und kann sich auf unterschiedliche Personentypen ausrichten (z.B. untergeordnete, gleichgeordnete, übergeordnete oder imaginäre oder spezifische Personen)."
 
@crmsnrzl: http://www.duden.de/rechtschreibung/Respekt
Ist der Duden auch nicht gut genug für dich?

Ich habe jedoch Wikipedia vorgezogen, weil die Beispiele gut sind. (ausser das der Vorsicht)
Nicht pauschal behaupten es wäre schlecht, schau es dir erst mal in Ruhe an und versuch es zu übertragen und du wirst feststellen, dass es gar nicht so schlecht ist.
 
da haben wohl welche bei spielen auf den Sack bekommen und sind jetzt so angepisst, dass sie allen den Spielspaß an solchen spielen versauen wollen ...
Ich habe eher angst, dass einer dierser Psychologen ausrastet, immerhin haben die mit wirklich Geisteskranken zu tun, wer sagt denn, dass das nicht abfärbt!
 
Der Verband sollte lieber mal Prüfen es auch andere zusammen hänge gibt
für den Amoklauf z.b. durch das Verhalten der Politik,Behörden,Eltern,Lehrer
u.s.w. für solches Verhalten gibt mehre Ursachen und nicht nur die Spiele
sind daran Schuld, Ich kann mir schon Vorstellen wenn ein Mitschüler ständig
gemobbt wird das dieser ab u. zu keinen Ausweg mehr sieht als den Selbstmord
oder noch schlimmer den Erweiterten Selbstmord.
 
@Dirk007: Umfeld, Schule und gesellschaft ist meines Wissens ein unstrittiger faktor jeglicher studie in die Richtung
 
@Dirk007: Hättest du den Artikel komplett gelesen dann wär dir auch aufgefallen das der BDP sehr wohl die Kombination vieler Faktoren für eine Amoktat verantwortlich macht und nicht etwa Computerspiele alleine.
 
@Dirk007: Da stimme ich vollkommen zu! Heutzutage sucht man immer den einfachsten Weg. Wenn Jemand durchdreht, na dann waren es bestimmt Killerspiele.

Mobbing, Probleme im Elternhaus, Gewalt, sexueller Missbrauch, Kinderarmut (Hartz IV), schlechte Pädagogen, Indoktrinierung (bspw. Salafisten-Anwerbung) usw. usw. usw. sind alles Dinge die am ehesten einen Amoklauf begründen. Das "Killerspiel" ist da aus meiner Sicht eher noch als Ventil anzusehen. Ohne dieses Ventil würden die Leute vielleicht noch viel eher ausrasten.
 
@interactive1: Ja es gibt Leute die seit mehren Jahren dieses Spiele Spielen
und nicht gleich zu Mördern werden.

Die Politiker schauen lieber weg als über Ihr Verhalten mal nach zu denken
oder Fehler zu korrigieren.
 
Bei Horrorfilmen, vor allem aus der "realen Folter"-Ecke (a la Hostel oder Saw) habe ich leider bei Arbeitskollegen und auch Freunden einen erschreckenden Einfluss festgestellt. Da wurde dann ganz offen drüber diskutiert, dass es schon geil wäre, so einen Keller zu haben. Und das manche Menschen das schon verdient hätten. Danach kamen dann immer wieder "lustige" Videos von Menschen, die vom Zug erfasst werden oder von einem Auto. Und als ich sie gefragt hab, ob sie sich nicht in die schreckliche Angst von einem Menschen versetzen können, dem sowas passiert, da gab's nur Lachen. Erst als ich gemeint hab, wie sie es finden würden, wenn da ihre Freundin oder Mitter grad überfahre wird, da kam eine starke Ablehnung....nicht gegen Videos, sondern gegen mich, wie kann ich sowas nur sagen! Mein Hinweis, dass alle Menschen Freundinnen, Mütter, Väter, Töchter oder Söhne von jemand sind, kam dann schon nicht mehr an.
Mit beiden keinen Kontakt mehr, aber ja: eine Verrohung gibt es. Aber das steckt weit tiefer als ein Spiel, das kann nur ein Auslöser sein. Trotzdem würde ich Filme oder Spiele, deren primärer Zweck es ist, Folter oder Tötung möglichst realistisch darzustellen, verbieten.
 
@DailyLama: und das hast du nicht zur Anzeige gebracht? Somit wärst du jetzt ein Mitwisser, wenn einer von denen es in die Realität umsetzen würde. Jedoch kann es ja auch sein, dass keiner von beiden jemals einer Fliege ein Haar krümmen wird, weil sie ihre Bedürfnisse mit den Videos stillen?! Nimm ihnen die Videos weg und sie setzen es evtl. in die Realität um?!
 
@b.marco: Das solltest Du mit den Psychologen und Psychiatern diskutieren, die das eben anders sehen als Du. Für was die wohl studiert haben?
 
@DailyLama: Das frage ich mich auch... genau darum geht es ja :)
(aber ich schätze mal, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen)
 
Milchbauernverband: Klar sind Veganer potenzielle Existenzvernichter
 
@winfuture: Was nicht sein darf, darf nicht sein oder wie? Schon im ersten Semester Psychologie lernt man, dass die Studienlage in dem Bereich recht eindeutig ist. Im Gegensatz zur sehr klaren Studienlage steht allerdings die mediale Berichterstattung, die überwiegend Zweifel am kausalen Zusammenhang zwischen medialer Gewaltdarstellung und realen Gewalttaten zu säen versuchen, indem sie bevorzugt über fragwürdige "Studien" erstellt im Auftrag der entsprechenden milliardenschweren Industrie berichten. Klar verstehe ich, dass ihr es euch nicht mit eurer Kernklientel und den Werbekunden versauen wollt und vermutlich (wie ich ja auch) selber auch gerne spielt, ohne direkt zum Amokläufer zu werden. Trotzdem wäre es in meinen Augen redlicher, wenn ihr den Tatsachen ins Auge sehen würdet statt hier die Professionalität eines ganzen Wissenschaftszweiges in Zweifel zu ziehen, bloß weil euch die Fakten nicht gefallen. Um die Seriosität der verfügbaren Studien zu untersuchen muss man doch nur mal schauen, wo das große Geld gemacht wird. Sicher nicht mit dem Erstellen von gegenüber medialen Gewaltdarstellungen kritischen Studien!
 
@nicknicknick: Könntest du mir mal in eigenen Worten sagen warum kein amokläufer n echter hardcorezocker war?

Oder könntest du mir verraten warum du u.a. die hier https://m.youtube.com/watch?v=ml3X7p98rrw genannten studien diskreditierst? U.a. auch jene die bisherige amokläufe untersucht hat und den zusammenhang nicht herstellen konnte?! Deine hier vertretene erklärung greift da leider nicht
 
@0711: Wie genau kommst du jetzt eigentlich auf das Thema Amoklauf? Weder ich noch die für diesen Clickbaitartikel ursächliche Pressemitteilung haben da einen direkten Zusammenhang hergestellt, diesen Spin hat witek da hineingebracht! Was der BDP (und auch ich in meinem Kommentar) sagt ist, dass es nach herrschender Studienlage sehr wohl einen kausalen Zusammenhang zwischen medialen Gewaltdarstellungen (also "Killerspielen" u.a.) und Gewaltbereitschaft/Aggressionsneigung gibt. Wir brauchen da jetzt auch nicht lange diskutieren, mit ein bisschen Nachdenken kommst du bestimmt selbst drauf: Was ist der Kerngedanke unseres wirtschaftlichen Systems? Streben nach Profitmaximierung
Womit kann man mehr Geld verdienen, mit dem Verbot/der Einschränkung von "Killerspielen" oder dem Verkauf dieser Spiele? Natürlich mit dem Verkauf, es handelt sich um eine Milliardenindustrie. Und die Produzenten von entsprechenden TV- und Kinofilmen kommen noch dazu!
Wer steht also eher im Verdacht, Studien aufgrund von wirtschaftlichen Interessen einseitig zu designen bzw. die Berichterstattung entsprechend zu fokussieren, die Pro- oder Contra-Seite?

Noch einmal: Ich habe selber früher viel gezockt und war (genau wie die meisten Studenten im Hörsaal) total aufgebracht und in Antihaltung, als mir die Studienlage präsentiert wurde. Trotzdem habe ich mich nach reiflicher Überlegung und langen Diskussionen (es war wirklich hitzig für eine Psychologievorlesung) von den dargelegten Argumenten überzeugen lassen. Wenn du dich selbst als rationalen Menschen und nicht als quasi-religiös verblendet siehst, dann hast du in so einem klaren Fall einfach keine andere Wahl :)

Und natürlich bedeutet das nicht, dass ich für ein Verbot solcher Spiele plädiere. Es sollte nur ähnlich wie bei anderen schädlichen Angewohnheiten wie legalen Drogen oder Glücksspiel keine Werbung im öffentlichen Raum geben, die sich noch dazu oft gezielt an minderjährige richtet. Wenn die Reduktion der Sichtbarkeit fiktiver Gewalt zu einem Rückgang realer Gewalt führt, kann doch nun wirklich niemand der vernünftig ist etwas dagegen haben.
 
@nicknicknick: Du sagst es gibt nach der studienlage einen kausalen zusammenhang gibt, ich verweise auf etwas dass da von etwa 50/50 spricht was die studien angeht...du sagst die studien die nicht deinem standpunkt entsprechen sind humbug, ich hab auf welche verwiesen und möchte von dir gerne wissen warum diese Studien humbug sind - eben weil es keinen Hinweis gibt der deine Variante mit dem Wirtschaftinteresse bei gerade diesen Studien untermauert und du scheinbar auch nicht.

Womit können diverse Kreise ihre Ziele der größeren Überwachung und Einschränkung der Menschen immer und immer wieder rechtfertigen, netzsperren/Kontrollen etc? Genau durch solche Themen und Vorstöße, warum ist es ausgeschlossen dass dies (mal wieder) so eine variante ist?

"Wenn die Reduktion der Sichtbarkeit fiktiver Gewalt zu einem Rückgang realer Gewalt führt, kann doch nun wirklich niemand der vernünftig ist etwas dagegen haben."
Exakt, wenn...fFür diese Annahme sehe ich eben wenig Grund und einfach nur um einen "Feldversuch" zu starten bin ich da relativ kritisch gegenüber, alle "Feldversuche" schießen immer über ihr ziel hinaus. Wir sehen ja wie gut die Werbeeinschränkungen gerade bei den legalen Drogen funktionieren, gar nicht, der Effekt ist null....auch die Drogenverbote haben wenn man mal in lieberalisierte Länder welchen Effekt? Keinen...
Nein, tut mir leid, Verbote führen häufig nicht zum Ziel und selbst unter der Annahme hier gibt es einen Zusammenhang, dürfte mediale Gewaltdarstellung nicht die ursächliche Problematik sein aber lieber mal plakativ sinnlos Ressourcen verschwenden für den Zensurhammer anstatt mehr in Sozialarbeiter, Lehrer oder generell Menschen die sich kümmern zu investieren...verkauft sich aber nicht so gut.
 
@0711: Das mit dem 50/50 ist eine Behauptung, die immer wieder in den Medien aufgestellt wird. Die Folien zu den Metaanalysen, die ich im Studium gesehen habe zeigten ein erdrückendes Übergewicht von Studien, die einen Zusammenhang gefunden haben. Und einen eindeutig entgegengesetzten Bias in der Medienberichterstattung zum Thema.
Ich soll also deiner Ansicht nach eher irgendwelchen Youtube-Videos glauben als der wissenschaftlich sauber aufbereiteten Präsentation eines international renommierten Sozialpsychologen? :D Das sagt so viel aus über alles, was in unserer Gesellschaft falsch läuft!

Wer redet denn jetzt in dem Zusammenhang von Netzsperren? Ist dir das nicht ein bisschen zu billig, jetzt krampfhaft einen Zusammenhang zu etwas völlig anderem herstellen zu wollen? Sag mir doch mal konkret, welche böse Interessengruppe genau wie von einer Einschränkung der Werbung für Gewaltspiele profitieren würde. Nur ein konkretes Beispiel! Abgesehen von der Gesellschaft im Allgemeinen natürlich, die einen Rückgang realer Gewalt durchaus gebrauchen könnte. Und dass es sich dabei nicht um eine bloße Annahme handelt kann man wie gesagt anhand der Studienlage gut sehen.

Danke für dein Beispiel mit den legalen Drogen. Tatsächlich haben die Werbeeinschränkungen und die drastischen Bilder sogar einen gut belegten Effekt (http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0142879)

Und was redest du am Ende schon wieder von Verboten? Hat der BDP Verbote gefordert? Habe ich Verbote gefordert? Ganz im Gegenteil! Selbstverpflichtungen der Industrie, Werbeverbot insbesondere was Minderjährige angeht, Elternaufklärung und natürlich mehr entsprechend geschulte Psychologen, Sozialarbeiter und Lehrer. Also was soll dieses Strohmann-Argument mit einer angeblichen Verbotsdebatte dann? Doch nur davon ablenken, dass ich dich einfach nur rational dazu aufgefordert habe, die Fakten anzuschauen und zu urteilen anstatt bloß emotional und unreflektiert dein Hobby zu beschützen. Was du daraus machst ist natürlich deine Sache.Wenn du lieber beim bloßen "Glauben" bleibst, anstatt dir die Mühe zu machen, deine Position argumentativ zu hinterfragen, brauchen wir auch nicht ewig weiterzudiskutieren, denn damit wirst du mich sicherlich nicht überzeugen.
 
@nicknicknick: Du sollst mit was um die Ecke kommen das man anschauen kann oder eben wie gesagt, warum ist die Studie auf die ich verwiesen habe humbug bzw wo kann man nachvollziehen dass diese von einer interessensgruppe finanziert ist.

Ich stelle einen Zusammenhang zur Einschränkung in der Bevölkerung her, nicht ausschließlich zur Netzsperre. Ja die BDP fordert kein Verbot, ist auch nicht deren Kompetenz
Wenn ich dir eine andere Erklärung liefern könnte wer von Netzsperren echte Vorteile hat abseits der elitären Politik die versucht das Volk möglichst klein und zerstritten zu halten, hätte ich dir eine Erklärung die anders ist...so ist es für beides dasselbe. Nebenbei, ich habe das als weitere Möglichkeit einer Interessensgruppe genannt, nicht als fakt.

Warnlabels sind Werbeeinschränkungen? Das zähle ich unter Aufklärung (ein guter weg)

Welche Strohmann Argument beim Verbot? Dir ist schon nicht entgangen wie diese debatte um Killerspiele wieder aufgeflammt ist? Es geht hier um Verbote und die BDP liefert die Argumente - hiermit bewerte ich nicht deren Standpunkt sondern zeige lediglich auf die folgen.

Ich frag dich nun schon ewig warum die Studien auf die ich verweise Mumpitz sind, du lieferst nichts und meine Argumentation basiert auf "Glauben" weil du forderst ich solle dir glauben? Sehr gute Argumentation!
 
@0711: Ich fordere gar nichts. Informier dich z.B. in der Universitätsbibliothek deiner Wahl oder besuche eine Einführung in Sozialpsychologie. Das Script habe ich leider nicht mehr hier, sonst würde ich es dir schicken.
 
@nicknicknick: dümmlichster kommentar ever hier, bitte ersetzte deinen winfuture link in bild.de, dort findest du gleichgesinnte.
 
@veraeppelt: Differenzierte Argumentation überfordert dich offensichtlich genauso wie Rechtschreibung :D
 
@nicknicknick: klugscheißer passt eher Herr Professor Dr Killergameflamer
 
@veraeppelt: Aus deinem Mund ist das ein echtes Kompliment Kevin Kellerkind ;)
 
@nicknicknick: Kevin ^^ ich bin net ausm Osten! Und schreibe selten mit dem Mund ;)
btw. klingt nach Gehirnwäsche wenn ich mir deine Post da oben durchlese oder Verzweiflung weil nach 23 der Skill aufgehört hat und dir die games eh kein spaß mehr machen ;)

Übertreibe gerne aber bei dem Thema gibt es einfach keinen wirklichen Nachweis, dass sie sowas fördern ... schau dir allein die ganzen ISIS Hinterwäldler an oder Afika, an Gewaltbereitschaft ist einfach das Umfeld schuld und der soziale stand. Glaub kaum das in Afghanistan jemand Killerspiele Spielt die Leute sind einfach unzufrieden, neidisch und dass schürt hass! Da sehe ich es noch als Vorteil wenn Leute Ihren Hass in Games rauslassen, wenn sie das nicht können endet es wie in Syrien, Afghanistan und sonstwo ...
Genau wie die Kölner Silvesternacht, wieviele da zu Gewalt greifen die sich nichtmal einen gebrauchten Gameboy leisten können aber lag sicherlich auch an SexGames vom C64 dass die denken dass man hier alles machen darf ...
 
@veraeppelt: "Glaube" und anekdotische Beispiele ersetzen zum Glück noch keine wissenschaftliche Forschung. Und dass es eine monokausale Erklärung für die Entstehung von Gewalt gibt hat, anders als von dir dargestellt, auch niemand ernsthaft behauptet. Dass es hingegen einen deutlichen Zusammenhang zwischen virtueller Gewalt und messbarer Aggressionsneigung gibt ist empirisch gut belegt, auch wenn du dich auf den Kopf stellst. Anscheinend hat bei dir die Gehirnwäsche der milliardenschweren Industrie ganz gut funktioniert.

Und wieso solltest ein "Kevin Kellerkind" aus dem Osten kommen? Wenn schon Vorurteile dann bitte richtig also wärst du dann stattdessen "Ronny aus Freital" mit dem Hobby "Asylantenheime anzünden".
 
@veraeppelt: Ach so, was du als "Hass in Games rauslassen" bezeichnest und was heute auch noch oft in unwissenschaftlichen Texten zum Thema zu lesen ist entspricht der sogenannten Katharsis-Hypothese, die in der Fachwissenschaft in den 1960er und 70er Jahren intensiv untersucht verworfen wurde. Aber da du dich ja "mit gesundem Menschenverstand" dem Thema widmest weißt du es bestimmt besser als die Wissenschaft.
 
Tja ihr Psychologen ihr kriegt ja nichtmal Sexualstraftäter in den Griff
 
@Menschenhasser: doch sie bekommen die hin, erklären die für geheilt und bei Rückfall wird einfach wieder irgend ein Medium vorgeschoben das die Heilung zu nichte machte. Psychologen machen doch keine Fehler und sind über jede Kritik erhaben.
 
Klar sind Killerspiele ein Problem. Auch Erdogan hat in seiner Kindheit zu viel "President Evil" gespielt. ^^
 
Ich spiele seit den Zeiten von DOOM2 Shooter.
Vielleicht hatte das einen Einfluss auf mich, aber wenn dann war es kein sehr großer.

Woher ich das weiß? Weil ich vor ein paar Jahren ein Erlebnis hatte nach dem ich mir gesagt habe:
"Okay, es war definitiv ein Fehler keine Gewalt anzuwenden."

Seinerzeit hatte ich wiederholte öffentliche Morddrohungen via Twitter von einer Person bekommen, die auch noch unter Klarnamen auftrat. (Für Twitter nie ein Problem, Stichwort "Hatespeech" und so, kann ich nur drüber lachen)
Die Morddrohungen waren ausdrücklich ernst gemeint, inklusive Ultimatum und hatten ein parteipolitisches Ziel. Also ein Fall für den Staatsschutz, das volle Programm. Die Person wohnte keine 30 Minuten von mir entfernt und teilte mir mit ich würde erschossen werden. Das war sehr unlustig vor Allem auch für meine Partnerin, weil man ja nie genau weiß wie irre solche Leute sind und sie es mit der Angst zu tun bekam.

Also habe ich Strafanzeige gestellt.
Und was ist passiert? Rein gar nichts. Die Staatsanwaltschaft teilte mir mit, dass die Person "nicht ermittelbar" sei. Dabei musste man nur den Namen googlen. Es war denen offenbar scheiß egal.

Die Erkenntnis:
Friedlich zu bleiben war definitiv das falsche. Besser wäre es gewesen der Person aufs Maul zu hauen.
Und das hat mir kein Film und kein Computerspiel beigebracht, sondern die zuständige Staatsanwaltschaft.
 
@NetReaper: Da du hier kommentierst, wurdest du offensichtlich nicht erschossen. Insofern war deine Entscheidung möglicherweise nicht so falsch, wie du vielleicht denkst, denn wenn du selber hingefahren wärst und die Person ihre Drohungen tatsächlich ernst gemeint hat, hätte die Sache auch ganz anders ausgehen können!
 
@nicknicknick: Wie kommst du auf die Idee wir hätten hier in der Hölle kein Internet? ;)
 
Wann werden diese üblen Killerspiele verboten. Die sind ja schrecklich.
Haben die uns nicht vor 2 oder 5 Jahren erzählt das Shooter und andere Games die Menschen schlauer macht. Das heißt ja, je schlauer wir werden um sehr mehr sind wir zum Amoklauf bereit.
Also alle Macht den Dummen. Was hat Jesus gesagt, gesegnet sind die geistig Armen.
 
Klar machen Computerspiele gewalttätig. Genauso wie Horrorfilme. Und Comics. Und Heavy Metal. Punk. Drogen. Dungeons & Dragons. Rock'n'Roll. Und so weiter.

Denn wenn sie das nicht tun würden, müssten wir uns ja irgendwann vielleicht mal Gedanken über die Rolle (das Versagen) der Eltern in diesen Fällen machen, oder? Also lieber weiter nach Strohmännern suchen, die man verteufeln kann.

Schlagt mal den Begriff "Moralische Panik" nach. https://de.wikipedia.org/wiki/Moralische_Panik
 
In anderen Ländern dieser Welt werden täglich so und so viele hundert oder tausend Leute getötet, von sogenannten "Menschen" die meinen das sie machen können was sie wollen. Dies findet quasi jeden Tag in irgendeiner Form und in einer dunklen Ecke der weitgehend östlichen Welt statt, und von 99% dieser Taten werden wir auch nie was wirklich mitbekommen. Diese sogenannten "Menschen", denen es Spaß macht, Kinder und Frauen zu töten, foltern und vergewaltigen, kommen jeden Tag ungestraft davon.

Und wir reden von Computerspielen die in nicht mal 0,001% der Weltbevölkerung aus einem blöden Kind (was garantiert schon vorher einen echten Knickt hatte) einen angeblich potentiellen Amokläufer macht. Versuche ich hier das ganze klein zu reden, nein. Ich denke nur man sollte mal drüber nachdenken, was heute "wirklich" sonst auf dieser Welt so abgeht. Dinge die wir uns wahrscheinlich nicht mal vorstellen können, so grausam, und wir hoffen auch niemals so etwas mit zu erleben. Und diese Psychopathen und machtgeilen "Menschen" haben bestimmt nicht Counter-Strike und andere Dinge gespielt, woraufhin sie dann los sind und erst dann solche ******* geworden sind.

Diese ganze Methode immer auf einer simplen Lösung rumzuhacken, wie z.b. sämtliche Gewalttaten die heute in Richtung Amoklauf gehen, grundsätzlich den Computerspielen und Spielern reinzuwürgen, ist echt albern. Es ist heute ja echt so, das wenn es kein terroristischer Anschlag ist, müssen es die Computerspielen sein, die die Leute dazu gebracht haben.

Glaubt sich die Politik eigentlich noch selbst ??? Ich mein, mal ehrlich. Ist das eine Art Kompensation weil sie sonst nicht wirklich was hinkriegen (von all den Dingen die sie uns versprochen hatten, damit wir sie wählen). Wenn das ganze nicht solche Konsequenzen hätte, dann könnte man wohl noch sich echt drüber kaputt lachen.

Ich spiele jetzt seit 20 Jahren Computerspiele, gerne auch Shooter. Das hat absolut nichts an meiner Person geändert. Ich hab mit vor knapp 30 Jahren meinen ersten Zombie Film geschaut, wo ich noch ein paar Jährchen weg war volljährig zu sein), es muss ein Wunder der Natur sein das ich nicht längst jemand mit einer Axt in zwei Hälften gespalten habe oder meine kanibalistische Ader durchgekommen ist.

Wann hören die Politiker endlich auf, sich Ausreden einfallen zu lassen, und den Finger immer auf andere zu schieben. Computerspieler töten nicht, echte Kugeln töten. Und die werden weltweit täglich zu massen verschossen. Komisch das wir mehr oder weniger potentiell an vielen dieser Dinge Schuld zu haben scheinen.

Man könnte das ganze bis ins unendliche noch diskutieren, und es würde zu nichts führen, da die Leute die das Sagen haben, sich eh schon ihre Meinung gebildet haben. Und es hilft immer wieder, wenn man die Schuld auf Minderheiten schieben kann. Wieviel Gamer sind denn im Verhältnis zur Weltbevölkerung ? Ich glaube nicht das wir prozentual da irgendwie groß auffallen, verglichen.

Aber wen interessierts, richtig ? Solange noch genug da sind, auf die man Schuld abwälzen kann, go Politiker, go !
 
Und bei MMO Spielern besteht potenziell die Gefahr, dass sie mit nem flammenden Schwert in der Hand auf nem rosa Säbelzahntiger durch die Innenstadt reiten.
 
@weyoun3000: also wenn dann noch einer mit flammenden Schwert auf einem Drachen angeflogen kommt, platze ich vor Neid xD
 
Wortkotze, mehr halte ich davon nicht!

Man könnte auch andere dinge einfach verallgemeinern wie z.B:

Personen die Alkohol trinken sind potenzielle Amokläufer und gewalttätig.

Personen die Rauchen verändern ihr Bewusstsein.

Schön das es diesen Verband gibt und auch dieser hat bestimmt in irgendeiner Weise seine Berechtigung.......
 
Vergesst die Rock- und Metal-Musik nicht. Wenn wir schon alte Klischees (Horrorfilme) nach 30 Jahren wieder auspacken und neue wie "Killerspiele" dazu nehmen, dann sollte die Liste wenigstens komplett sein.
 
Schon lange nicht mehr so einen Mist gelesen - die meinen das aber ernst - erschreckend, wie ahnungslos diese "Experten" sind. Und schon gibts neue Verbote - 1984 ist realer, als wir uns vielleicht vorstellen können. Alles muß gleichgeschalten werden, jeder Andersdenkende wird "formatiert" werden... erschreckend!
 
der zusammenhang ist sicher gegeben...nur wird das pferd hier sicher von hinten aufgezäumt...
genauso gut könnte man zb behaupten, daß die amokidioten rotes fleisch gegessen haben...
wenn an der these nur ein hauch von substanz wäre, müßten angesichts der masse an spielern sicher millionen amokläufer durch unsere straßen ziehen...
aber das ist selbst in den vsa, wo man ohne probleme an waffen kommt, nicht so...
dort sind die weitaus meisten tote durch schußwaffen übrigens selbstmörder...mit abstand...
> https://www.tagesschau.de/usa-schusswaffen-grafik-101~_v-videowebl.jpg <
 
wenn man solche scheiss aussagen liest wundert man sich nicht das jemand gerne amok läuft. diese scheiss politische korrektheit soll doch wieder vom islam und sein terror ablenken. vom staatsterror abgesehen. sehr arm, wirklich. lasst euich was neues einfallen.
 
Die Ignorieren wohl all die Studien die genau das andere besagen.
 
Ja, Amokläufer haben recht oft Computer gespielt. Aber so gut wie alle Terroristen, Amokläufer, Bankräuber, Vergewaltiger haben am Tag davor Brot gegessen! Brot ist die wahre Ursache!

In Asien isst man meist Reis, da gibt es längst nicht so viele Amokläufer. In der dritten Welt wo es wenig Brot gibt weniger.
 
Ich würde Killerspiele eher als Symptom bezeichnen... und das trifft nicht auf alle Shooter-Spieler zu. Ich denke aber auch, dass so die meisten "aufgeklärten" Leute denken... Was wiederum heisst, dass das ganze Anti-Killer-Spiel gesäusel nur eine Symptombekämpfung und defacto sinnlos ist. My 2 Cents.
 
"Mowolf-Verband: Klar sind Psychologen potentielle Dummschwätzer"
 
Ach diese elendige Diskussion. Meine bessere Hälfte ist Psychologin und sagt, dass es immer Auslöser für die Gewaltbereitschaft braucht. Ein Spiel kann es kaum sein, es kann den Effekt verstärken, aber dafür müssen vorher schon andere Dinge vorliegen und der jeweilige Spieler insofern labil sein, als dass er Probleme hat. Sie sagt aus eigener Erfahrung auch, dass viele die dazu neigen solche Taten "zu vollbringen" meist schon in jungen Jahren familiäre Probleme haben bzw. Gewalt erlebt haben, sei es körperlich oder seelisch. SIe findet auch nicht alle "Killerspiele" gut, aber wenn sie dann sehen/hören muss, das immer wieder Counter Strike genannt wird als Auslöser für Gewalttaten, bekommt sie regelmäßig Lachanfälle. Den Medien gehen die Themen aus, also muss wieder was erfunden werden, und man findet überall Leute, die einem nach dem Mund reden wenn sie dafür lobend erwähnt werden und sich schmücken können - übrigens eine beginnende Form von Narzmissmus.
 
Allein jemandes Aussage, die das Wort "Killerspiele" beinhaltet, kann ich einfach nicht ernst nehmen.
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