Eure politische Argumentation auf Facebook ist nur Zeitverschwendung

Es gilt in einigen Regionen als gutes Benehmen, auf einer Party keine Gespräche über Politik anzufangen - immerhin kann dies die gute Laune aller Anwesenden schnell kippen lassen. Wie sich nun zeigt, bringt es auch auf Facebook nichts, einen eigenen ... mehr... Politik, Rede, Speakers Corner, Ansprache Bildquelle: Colin Smith (CC BY-SA 2.0) Politik, Rede, Speakers Corner, Ansprache Politik, Rede, Speakers Corner, Ansprache Colin Smith (CC BY-SA 2.0)

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Politisch sachliche Diskussionen sind auf Facebook aufgrund der Menge an geistigen Tieffliegern ohnehin nicht möglich. Das gleicht dann eher einem Bashing.

Davon ab geht im öffentlichen Raum meine politische Meinung sowieso niemandem etwas an.

Es ist teilweise zum fremdschämen, was die Leute dort ohne groß zu überlegen in den öffentlichen Raum geben.
 
@snaky2k8: Mit "geistigen Tieffliegern" geht das Bashen schon los. Und wir sind hier nicht mal auf FB. Ich teile ja deinen Eindruck, nur denke ich, dass virtuelle Diskussionen fast nie Sinn machen. Kaum einer ist unterwegs um was zu lernen. Die meisten wollen nur Ihre Meinung rausbrüllen. Es gibt viele Sender. Aber kaum Empfänger.
 
@snaky2k8: Nicht nur da, nicht nur da.
 
Gibt es irgendetwas, das auf Facebook keine Zeitverschwendung ist?
 
@feinstein: ex Freundin stalken evtl. ?
 
@feinstein: Katzenvideos anschauen, die Freunde gepostet haben.
 
@feinstein: Facebook ist lediglich ein Medium, so wie Dein Fernseher. Da kannst Du auch arte oder Super RTL gucken.
 
@Sven68: Muss man dafuer nicht zahlen?
 
@Sven68: Sehr guter Vergleich. Gefällt mir. Die Freunde entscheiden über die Inhalte.
 
@Sven68: Arte und SuperRTL in einem Satz? Das geht eindeutig weit! xD
 
Ich hab nichts politisches auf Facebook geschrieben.
Da ich noch nie einen Account dort hatte und auch nicht vorhabe, diesen Zustand in absehbarer Zeit zu ändern, geht das nämlich so schlecht.. *fg
 
@DerTigga: Dann bist Du nicht prädestiniert, Dich zu dem Thema zu äußern.
 
@rallef: Du dafür eindeutig dafür, dein Wunschdenken nieder zu schreiben.
Es geht mir nicht ums Thema ansich, sondern eher um die Menge X an ausgelebter Selbstverständlichkeit, mit der Herr Newsverfasser (schon in der Überschrift) beinah blanco davon ausgeht, DAS man was mit Facebook zu tun HAT.
Finde ich nunmal zu weniger als 50% so sehr voraussetzbar bzw. fühle mich daher latent auf den Schlips getreten, doch sicher nennenswert was mit bzw. in dem Laden zu tun zu haben ..
 
jaaa, das kann ich bestätigen. Da gabs durchaus rechtsradikales, gewaltverherrlichendes Outing in meiner Liste. Solche Leute wurden ganz schnell entsorgt. Ist schon etwas erschreckend, wenn ein solches Denken nicht am klischeehaften Äußeren zu erkennen ist. Wenn der Kumpel in Anzug und Kravatte, mit gegeltem, seriösen Haarschnitt auf Hetze und Nazigebrüll in Facebook macht.
 
@kkp2321: Irgendwie bringe ich "gegelt" weniger mit "seriös" als mit "schmierig, dubios oder aalglatt" in Verbindung.
 
@crmsnrzl: Ja gut, das ist Geschmackssache. Ich persönlich mags und tue es auch nicht. Gibt aber Leuts die sich die Haare halt nach hinten gelen.
 
@kkp2321: Meine Haare sind relativ dick und wachsen in ziemlich spitzem Winkel nach vorne. Da sie genau so stur wie Herrchen sind, scheiterten alle meine Versuche, Seriösität und Straightness durch stromlinienförmiges Angelen zu simulieren an der Tendenz der Haare, sich mittelfristig wieder in die ursprüngliche Richtung zu bewegen. Nicht mal 90° zur Kopfhaut sind so mit adäquatem Ergebnis realistisch.
Nutze ich einfach das falsche Produkt?
 
@kkp2321: Die Erfahrung habe ich auch gemacht als das Thema Flüchtlinge letztes Jahr in fahrt kam. Ich war schon sehr überrascht wer da plötzlich Hetze betrieb, ob direkt oder indirekt.
 
Ob auf Facebook, hier oder sonstwo, man kann niemanden umstimmen der von seiner Meinung überzeugt ist, selbst dann wenn diese Meinung gegen alle Fakten spricht!

Da mir ein besserer Ausdruck fehlt, geht es dabei nur noch um Glauben, eine durchaus mit Religiösen Glauben vergleichbare Überheblichkeit, die alles andere ausblendet bzw. als Persönlichen Angriff wertet.
 
@Kribs: Und außerdem: Ich brauche auch überhaupt niemanden von meiner politischen Meinung überzeugen. Was bringt es mir? Ich bin kein Politiker.
 
@snaky2k8: Dabei geht es weniger ums "andere überzeugen", sondern um selbst Stellung zu beziehen, einen Kontrapunkt zu setzen, sich von anderen Meinungen abzugrenzen, um Zweifel bei unentschlossenen zu sähen.

Wenn niemand mehr wiederspricht (auch und gerade Ottonormalbürger) haben wir eine Einheitsgesellschaft, da kommt garantiert nichts Gutes bei rum.
 
@Kribs: (Pfarrer) Martin Niemöller sprach die folgenden Worte - so oder so ähnlich, wie er später einräumte - Ostern 1976 während einer Diskussion im Gemeindesaal Kaiserslautern -Siegelbach:
Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist. Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat. Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Gewerkschafter. Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.

Mag nichtmehr 100% passend zur heutigen Zeit sein, aber es beschreibt relativ gut die von dir schon angedeuteten Folgen, von sich nicht politisch kümmern bzw. Hinterherläufer zu verunsichern.
 
@DerTigga: + Ich bin davon überzeugt, das der Tiefere Sinn hinter deiner Ausführung absolut Zeitlos ist!
Man muss sich und anderen ständig vergegenwärtigen, das Stillschweigen eine Art der Zustimmung ist, zumindest aber ein Deutliches "Kundtun" des Desinteresse ist.
 
Genau wie games.
Noch schlimmer ists mit minderwertigen Tätigkeiten, die viel zu wenig einbringen.
Die sind allerdings politisch gewollt.
Jahrzehnte für das, was Andere in Wochen oder Tagen haben.
Besonders schämt man sich für Alleinerziehende, die dazu gezwungen werden.
 
@rudolfabc: Der Zusammenhang zwischen dem Inhalt deines Posts und dem des Artikels erschließt sich mir jetzt nicht wirklich vollständig, um das mal gesittet auszudrücken. ^^
 
@DON666: Na ja, facebook und auch games nutzt man immerhin freiwillig.
Davor kann man warnen, weil mans unterlassen kann.
Unfreiwillige Zeitverschwendung gibts eben noch weit übler.
Vermutlich dadurch Frustrierte giften sich dann wohl u.a. auf facebook an.
Fällt man verbal aufgeheizt übereinander her, hat das Gründe im realen Leben.
Vor allem Unzufriedenheit mit den eigenen Lebensbedingungen.
 
@rudolfabc: Du stellst in erster Linie Behauptungen als Tatsachen hin. Wären es Mutmaßungen, ok. Aber du tust so, als wären das unumstößliche Tatsachen.

Da hast du übrigens unbewusst eine gute Vorlage geliefert, WARUM es in sozialen Netzwerken oftmals ausartet und drunter und drüber geht: jeder stellt seine Meinung als kategorischen Imperativ dar, der keinen Widerspruch duldet.
 
Das hab ich damals schon festgestellt als die Krim-Krise angefangen hat... Hatte zwei Putin-Apologeten auf der Freundesliste - als Ihnen die "Argumente" ausgingen und sie auch mit Beleidigungen nicht weit kamen, haben sie mich gelöscht. Kein Verlust.
 
Noch mehr Zeitverschwendung ist es hier in den Kommentaren jemanden von etwas überzeugen zu wollen ^^
 
Ich find das eigentlich ziemlich viel. Scheinbar sind politische Diskussionen auf FB bei weitem nicht so sinnlos wie ich dachte. Abgesehen davon: Wenn ein Freund wegen meiner ehrlichen Meinung nichtmehr mein Freund sein will, war die Freundschaft wohl eh nicht viel wert.
 
@andy01q: Da gehe ich mit deiner Meinung konform.
 
@andy01q: Der Begriff "Freund" wird von facebook vermarktet. Er hat dort nichts verloren.
Freunde sind einander über Jahre im realen Leben verbunden.
Facebook schädigt diesen Begriff.
 
@rudolfabc: Das liegt gut möglich aber einfach daran, das Facebook eben aus Amerika stammt und somit deren Kultur bzw. Sichtweisen in dem von dir genannten Punkt berücksichtigt.
Die Ernsthaftigkeit, mit der die dort an das hinter dem Wort Freund stehende herangehen, hat gut möglich nur halb soviel Gewicht, wie es ein in Deutschland bzw. deutscher Kultur aufgewachsene Person sieht.
Meinem vor Ort gemachten Erleben nach, sind Amerikaner da um einiges oberflächlicher, ab wann sie "schon" das Wort Freund verwendungstauglich finden.
 
@andy01q: Das kommt aber wirklich auf den Inhalt der ehrlichen Meinung an. Wenn jemand (beispielsweise) der ehrlichen politischen Meinung ist, dass zwischen 1933 und 1945 in Deutschland alles tutti war und am besten wiederholt werden sollte, kündige ich dem auch ganz ehrlich die Freundschaft, auch wenn sie vorher wirklich echt war. Und da sind sicher auch andere Gründe denkbar.

(Ui, derjenige, der das mit Minus bewertet hat, würde mich ja mal interessieren, und sein Grund auch...)
 
divide et impera est. bc and still works
 
"es besteht eine höhere Wahrscheinlichkeit Freunde zu verlieren", naja sagen wir mal "Freunde". Echte Freunde durch politische Differenzen zu verlieren ist schon schwer.
 
Das selbe gilt bitte auch für Veganer, Vegetarier, die im Stile von radikalen Islamisten missionieren und Leute dazu bringen wollen, Ihrem Glauben beizutreten.
Alles das selbe!
 
Keine Ahnung, ob diese Studie nun wahr ist(so ist das halt mit den Studien), aber mal angenommen sie ist so korrekt.

Leute, die sich nach (Jahren?) von mir abwenden, weil sie eine andere politische Sicht auf die Dinge haben und ihnen meine Ansicht nicht gefällt, die sind auch nicht meine Freunde.
Gerade in den aktuellen Zeiten von Sprach- und Deutungsverzerrung, sowie Desinformation, sollte man sich aber schon stark überlegen, ob man sich von jmd wegen seiner politischen Ansicht abwenden möchte - man könnte selbst stark geblendet worden sein oder halt der andere, der es selbst nicht besser weiß/versteht.(Das ist eine neutrale Aussage und kann aus allen Lagern so angesehen werden)

Man sollte auch zwischen FB-Freunden und echten Freunden unterscheiden... meine Wenigkeit hat sich auch von heute auf morgen ohne Vorankündigung einfach auf FB gelöscht - echte Freunde juckt das nicht, alle anderen sind nur überbewertete imaginäre Egos.

Letztlich sollte man aber auch nicht ganz unter den Tisch fallen lassen, dass diese Studie letztlich nur dem Zwecke diene könnte, Kritiker mundtot zu machen.
 
Solche politischen Diskussionen sind - egal wo - eh ein schwieriges Thema. Die Poster, die am lautesten sind, haben idR nur Unterhaltungswert und man sitzt oft kopfschüttelnd vor dem Bildschirm, wie andere Leute ticken. Die, die fundierte Meinungen posten und mit seriösen Links (also kein Kopp-Verlag, Naziseiten oder marxistische Hardliner-Blogs u.ä.) punkten, schaue ich mir an. Wenn sich jemand die Mühe macht, in normalem Umgangston und differenzierter Meinung zu schreiben, könnte er mich möglicherweise bei bestimmten Themen zum Nachdenken anregen, ja.

Aber das findet man leider nur noch selten. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass seit einiger Zeit Meinungen immer krasser polarisiert sind, es gibt nur noch wenige Graustufen. Und selbstverständlich ist es somit nahezu unsinnig, im Netz mit solchen Menschen noch diskutieren zu wollen. Und selbst wenn; das Beste, was einem passieren kann, ist, dass kein Gegenkommentar mehr kommt. Dann weiß man zumindest, dass derjenige nicht mehr mithalten kann :-)
 
Da kann man mal sehen, wie "angepisst" die Leute von der Politik sind - aber klar: Propaganda darf nur der Apparat verbreiten - bei allen anderen ist es Zeitverschwendung... verstehe.
 
Es geht doch überhaupt nicht darum andersgläubige zu überzeugen. Es geht in meinen Augen oft darum, dass falsche Sachen nicht so stehen bleiben dürfen, weil extrem viele von diesem Unsinn überzeugt werden. Wenn man schaut wieviele Schwurbler inzwischen auf Facebook der Meinung sind dass Deutschland eine Firma, alle Asylanten Verbrecher oder die Erde eine Scheibe ist, dann DARF man das nicht stehen lassen. Das geht nicht. Ich hab mal einen Artikel gepostet, in dem gestanden ist dass die Ausserirdischen bald angreifen. Aus einer Boulevard-Zeitung (War dort sogar Ernst gemein): Ich hab danach ernsthaft Menschen beruhigen müssen. Das Problem sind nicht diejenigen die eine andere Meinung haben, das Problem sind die, die sich beeinflussen lassen. Und die darf man nicht allein lassen.
 
Es geht nicht ums überzeugen - dazu ist Facebook der völlig falsche Ort. Es geht, wie hier auch schon gesagt, darum, manche Aussagen nicht unkommentiert stehen zu lassen. Und was die "Freunde" angeht: diejenigen, die unter meinen FacebookKONTAKTEN meine Freunde sind, kennen meine politische Meinung aus dem Alltag. Die wenigen, die da so durch irgendwelche Ereignisse in meine "Freundesliste" geschwemmt wurden... nun, es würde mir jetzt nicht gerade das Herz rausreißen, wenn sie mich "entfreunden" weil sie mit meiner Meinung nicht klar kommen.
 
Ich muss ein paar meiner Vorrednern widersprechen, dass ist keine Dummheit, sondern etwas anders.
Wenn z.B. irgendein Nachrichtenmagazin das Wort "Burka" scheibt, weiß ja jeder FB Nutzer und dort Leser von Nachrichtenmagazinen was dann *IMMER* so los ist. 1)Es findet sich immer eine große Zahl von Leuten, die lehnen die Fakten im Artikel grundsätzlich ab. Es mag zwar auch nicht alles stimmen was so auf Wikipedia steht, aber teilweise sämtliche Wikipediaartikel inkl. der Zahlen, werden nicht akzeptiert. Von irgendwelchen Zahlen und Fakten die von einer Behörde oder Meinungsfporschern genannt werden, will ich erst gar nicht anfangen. Da wird dann eben solange rumgesucht, bis man irgendeine Seite findet, die seine eigenen Fakten untermauert, alle anderen sind Lügenpresse&Co. Wie soll man da argumentieren? 2)"Alle mit einer anderen Meinung sind eh blöd!" Auch das ist auf FB recht weit verbreitet. 3)Ein Burka Gegner findet irgendwelche Gruppen, Seiten usw. die ebenfalls Burka Gegner sind, und das relativ leicht. Dieser Burka Gegner liest also überwiegend Beiträge von andern Burka Gegnern, liest die entsprechenden Seiten usw. Wenn dieser Burka Gegner auf einen Burka Befürworter trifft, der ebenfalls überwiegend Beiträge gelesen hat die ebenfalls Burka Befürworter sind, und diese beiden dann auf "neutralem Boden" aufeinander treffen, war es das ebenfalls, es findet keine Diskussion statt. Jeder tut seine Meinung kund, zieht evtl. sogar irgendwelche "richtigen" Fakten heran und das war es.
Aber wie gesagt, ich würde das nicht als "Dumm" bezeichnen.
 
@Lastwebpage: Streiche Facebook, ersetze es durch "Internet". ALLE Diskussionen in freien Kommentarbereichen enden häufig in einer Schlammschlacht. Sei es "Aluhutträger vs. Lügenpresse", "iOS vs. Android", "Windows vs. Linux" oder "BMW vs. Mercedes".
 
@Lastwebpage: Ich glaube sogar, dass manche gar nicht wissen, was eine Burka eigentlich ist. Ich könnte mir vorstellen, dass die denken, damit wären "irgendwelche Kopftücher und Schleier" gemeint...
 
@Torchwood: Das war nur ein Beispiel, wo es allerdings bei z.B. FB Tagesschau schnell 500 und mehr Kommentare gibt. In der Tat, man kann durchaus den Verdacht haben, dass viele nichts über den jeweiligen Sachverhalt wisssen, aber sich dieses Wissen auch gar nicht erst aneignen müssen. Man muss und kann ja nicht immer Experte sein, aber so komplett ahnungslos kommentieren ist weit verbreitet. Teilweise ist es sogar so, dass sich viele nur aufgrund der Überschrift und des Bildes genötigt sehen zu kommentieren, der dazugehörige Bericht wird erst gar nicht gelesen.
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