Die reichsten Tech-Milliardäre werden immer schneller noch reicher

Eure Begeisterung für die zahlreichen neuen Technologien, Produkte und Dienstleistungen, die stetig auf den Markt strömen, hat eine kleine Gruppe von Menschen binnen des letzten Jahres um 50 Milliarden Dollar reicher gemacht. mehr... Bill Gates, Red Nose Day, Rote Nase Bildquelle: Bill Gates Bill Gates, Red Nose Day, Rote Nase Bill Gates, Red Nose Day, Rote Nase Bill Gates

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Tja, vielleicht sollte man mal all die Steuer-Oasen dicht machen. Ist nur so eine Idee ...
 
@Sam Fisher: Das Minus hat Dir bestimmt der Amazon-Chef persönlich gegeben! :-D Von mir auf jeden Fall ein +! :-)
 
@Sam Fisher: Bil Gates macht es intelligenter, er parkt sein Geld einfach in der Melinda Gates Stiftung. Alles Steuerfrei und es müssen Jährlich lediglich 5% des Vermögens auch wirklich "investiert" werden.
 
@Sam Fisher: Diese USA sind aber auch eine schwer zufindende Steuer-Oase....
Noch dazu will deren zukünftig neuer Staatschef (irgendwas mit Trumpf) die Steuer noch weiter senken.

Spass mal beiseite, glaubst du ernsthaft die TOP 5 generieren ihr Geld in Steuer-Oasen? Wenn dann überleg erstmal welche es noch gibt und was es bringt dort Geld zu horten..
 
ich krieg ab september auch mehr geld. läuft^^ *freu*
 
@Fallguy: Ich fand deinen Kommentar sehr witzig XD
 
@Fallguy: Ich fand es auch gut ;)
 
Irgendwie nehme ich dem Apple-Boss nicht ab, dass der Kerl nur von einem symbolischen Dollar im Jahr lebt. Normal müsste der doch auch irgendwo ziemlich weit oben in dieser Liste auftauchen.
 
@DON666: Das macht er nicht. Er bekommt Boni und Anteile wie viele andere CEOs auch. Jedoch hat er ein Vermögen von deutlich unter einer Milliarde.
 
@DON666: Steuerlich gesehen macht ers wohl am besten:)
 
@-adrian-: Warum? Die Erträge aus möglichen Dividenden-Ausschüttungen sind normal zu versteuern, ebenso die Erträge aus dem Verkauf von Aktien. Mindestens eines, wenn nicht beides, muss er machen, wenn er das Kapital irgendwie nutzen will.
 
@DON666: Welchen Apple-Boss meinst du? Cook verdient nämlich gut 10 Mio. im Jahr.
Der mit dem einen Dollar liegt längst unter der Erde...
 
@gutenmorgen1: Okay, ich war davon ausgegangen, dass das bei denen so Usus wäre.
 
@gutenmorgen1: Autsch! Mach noch einmal 60 Millionen drauf, dann bist du nah dran
 
@tamm: http://www.heise.de/mac-and-i/meldung/Apple-Chef-Jahresgehalt-steigt-auf-ueber-10-Millionen-US-Dollar-3066287.html
 
@DON666: Du weißt schon, dass in den USA Aktien-Gewinne steuerfrei sind? Verstehst du es jetzt?
 
@Sentry: Nein. Was hat der denn nun auf dem Konto?
 
@Sentry: Was pauschal gesagt nicht korrekt ist und sich auch nur auf Dividendenzahlungen bezieht. Gerade dafür ist Apple aber eben nicht wirklich bekannt, man beachte nur die Streitigkeiten dazu in den letzten Jahren.
 
Warum deckelt man nicht das Gehalt auf 1 Milliarden und lässt den Rest in die Mitarbeiter fließen.
 
@Tazzilo: Hier ist von Vermögen die Rede, nicht von Jahresgehältern.
 
@RocketChef: Man stelle sich mal ein Jahresgehalt von 78 Milliarden USD für Bill Gates vor :D Das ihm nicht auffällt, dass es sich hier nicht um ein Gehalt dreht
 
@RocketChef: Die Idee ist trotzdem rausgekommen. Und da hat er durchaus Recht.
 
Alles über 20 Milliarden einfach abschöpfen und für die Bevölkerung verwenden. Das wären bei den Top 5 schon einmal 188 Milliarden USD! Was man damit gutes auf der Welt tun könnte. Und ob die nun 31, 58 oder noch mehr Milliarden haben interessiert doch absolut keinen.
 
@Fallen][Angel: Du üersiehst dabei aber, dass es sich bei Vermögen nicht um Barvermögen handelt, sondern alles zusammengefasst wird, auch Aktien, Immobilien und Autos. Und sorry, aber ich habe etwas gegen solche Einstellungen, jemanden etwas wegzunehmen, was er sich ehrlich erarbeitet hat. Enteignung ist gegen Menschenrecht.
 
@New_world_disorder: Spekulation (was anderes sind Aktien nicht) ist kein ehrliches erarbeiten.
 
@kkp2321: Du hast da was missverstanden. es geht um Vermögen. Dazu zählen auch Aktien. Meistens sind es Aktienpakete von den jeweiligen Firmen, die nur was wert sind, wenn das Unternehmen erfolgreich ist. Also ja, durch Arbeit, Fleiß und Engagement trägt der Inhaber zum Erfolg des Unternehmens bei und erntet daher den Lohn per Wertsteigerung der Aktien. Kannst
 
@New_world_disorder: Arbeit, Fleiß und Engagement - klingt schön wenn man das so sagt. Was ist die Alternative? Angst, Hunger und Obdachlosigkeit. Damit ist dein Interesse am Erfolg des Unternehmens durch die Peitsche der Angst des Systems animiert. Salopper ausgedrückt, du bist nichts weiter als ein freiwilliger Sklave im System. Partizipierst du nicht, wirst du links liegen gelassen.
Das ist der Status Quo einer Spezies, die sich selbst als aufgeklärt und Intelligent bezeichnet.
 
@kkp2321: Oder wir sehen es so: Die Herren haben an sich und ihre Firma geglaubt, hatten Spaß an der Arbeit und haben damit eben Geld verdient bzw ihre Papiere zu Wert verholfen. Her von "Sklaven" zu reden, ist salopp gesagt ziemlicher Schwachsinn.
 
@New_world_disorder: Das sie einige wenige privilegierte sind, die keinen Beruf ausgeübt haben sondern ihre Berufung gelebt haben und sich damit ein wohlanständiges Leben ermöglich haben, streite ich nicht ab und missgönne ich diesen Herren auch nicht.
Das ändert aber nicht daran, das es solche Dimensionen nicht geben dürfte.
 
@kkp2321: Warum maßt Du Dir an, bestimmen zu wollen, wieviel jemand mit seiner selbstständigen Arbeit verdienen darf? Diejenigen sind nicht priviligiert, sondern haben eine Idee erfolgreich in der Gesellschaft verankert und Leute gefunden, die dazu bereit sind, für diese Ideen etwas zu bezahlen. Sind es viele zahler, verdient man eben damit viel Geld.
 
@New_world_disorder: Ich maße mir das an, weil ein gesellschaftlicher Zusammenheilt auch bedeutet, das ein Gefühl in der Gesellschaft erhalten bleibt. Dieses System sorgt aber für ein gesellschaftsfeindliches Bild. Die Gesellschaft sieht sich nicht als Team sondern als Konkurrenten. Das ist meiner Ansicht nach nicht Sinn der Sache. Der eine trägt mehr und der andere trägt weniger dazu bei. Das soll dem einen zu mehr und dem anderen zu weniger Privilegien verhelfen.
Ich vertrete aber die Überzeugung das es sowohl nach oben als auch nach unten eine Grenze geben muss. Damit die oben nicht vergessen, das sie sich der Gesellschaft nicht entziehen können und die unten nicht beginnen an der Gesellschaft zu zweifeln.
 
@kkp2321: Und diesen Zusammenhalt erreichst Du, indem Du denen, die was leisten etwas wegnimmst, damit jene, die neidvoll jammern, zufrieden sind? Die, die an der Gesellschaft zweifeln, sind ja wohl jene, die eben nicht erfolgreich sind.
Und was faselst Du von Privilegien? Es ist kein Privileg, erfolgreich zu sein, sondern ein Lohn dafür. Das steht jedem zu, auch Dir.

Diese Debatte führt zu nichts. Ich bezweifele, dass eine Enteignung von Erfolgreichen und eine leistungslose Beschenkung der Erfolglosen zu einer besseren Gesellschaft führt. Die Erfahrung aus der Geschichte hat das bewiesen.
 
@New_world_disorder: Du kannst niemanden etwas weg nehmen, wenn er schon alles haben kann. Glaubst du der Lebensstandard von Gates währe ein geringerer, wenn er 50 Milliarden weniger hätte?
Es gibt ein Limit, wo man das Maximum der Möglichkeiten erreicht hat. Und ich sage es ganz reißerisch: Steve Jobs haben seine Milliarden auch nichts gebracht um ihn zu heilen.
Enteignung ist auch nicht das richtige Wort. Denn eine Gesellschaft ist was pluralistisches, nichts monistisches. Was man also einen einzelnen entbehrt, kommt allen zu Gute. Auch denen, den man es "weggenommen" hat.
 
@New_world_disorder: Wenn es jedem zusteht, müsste es theoretisch möglich sein, dass jeder gleichzeitig 78 Milliarden (Kaufkraft, nicht Geld) anhäufen kann. Das ist ganz klar nicht der Fall und nur ein Mythos, um den protestantischen Arbeitsethos der einfachen Angestellten aufrecht zu erhalten. Man kann durch Arbeit reich werden. Aber es die Arbeit der anderen, nicht die eigene.
 
@Niccolo Machiavelli: Natürlich kann das nicht jeder gleichzeitig machen, das ist auch nicht Sinn der Sache. Es liegt schließlich daran, wie die Idee, die jemand hat, von der Gesellschaft mittels Konsumverhalten honoriert wird. Nicht jede Idee wird erfolgreich, das liegt in der Natur der Sache.

"Aber es die Arbeit der anderen, nicht die eigene."

Sorry, aber ab hier wird es wirklich absurd. Es wird niemand gezwungen, die MS, Apple, Google, SAP oder Facebook zu arbeiten. Aber jeder, der dort arbeitet , enthält den vorher ausgehandelten Lohn. Es steht jedem frei, selber eine Idee zum Erfolg zu führen.
 
@New_world_disorder: "Aber jeder, der dort arbeitet , enthält den vorher ausgehandelten Lohn."

Ja, allerdings weiß auch der Gesetzgeber, dass der Arbeitnehmer der wirtschaftlich und intellektuell unterlegene Partner in dieser Abmachung ist. Das beginnt schon bei den Basics, dass etwa die Firma - natürlich - die Gehälter aller Angestellten kennt und damit einen guten Maßstab hat, während dem Arbeitnehmer durch eine durch die Wirtschaft unterstützte Kultur des Schweigens es weit schwerer fällt, den Wert seiner Arbeit zu ermitteln. Bei überhöhten Gehaltsforderungen hat die Firma den Maßstab um das zu erkennen. Ist der Mitarbeiter zu billig, gilt dasselbe jedoch nicht für ihn. Und das zieht sich durch den gesamten Wirtschaftskreislauf.

Und wenn Vermögen wie die des Bill Gates gefährlich für die Gesellschaft werden, und das sind sie in der Tat, da Kapital mehr Rendite als Arbeit erwirtschaften *muss*, da ansonsten alles zusammenbricht, dann braucht man sich nicht hinstellen und so tun, als wäre das ein naturgegebenes Recht. Denn vor 400 Jahren war es auch ein naturgegebenes Recht, dass das fast das gesamte Volk und Boden Privatbesitz von Monarchen war.
 
@Niccolo Machiavelli: Na sowas aber auch. Und obliegt es nicht dem Bewerber, sich vorher kundig zu machen? Schließlich sind Gehälter offene Geheimnisse. Und logischerweise steht dem AG zu, selber zu entscheiden, was ihm die Arbeit des Bewerbers wert ist.

Schlechter Vergleich, da der Monarch vor 400 Jahren nicht durch wirtschaftliche Interaktionen zu seinem Grund und Boden gekommen ist.
 
@New_world_disorder: Nein. Aber es war gesellschaftliche Konvention, das nicht in Frage zu stellen. Genauso, wie du dich darauf berufst, den perversen Reichtum einzelner Personen nicht in Frage zu stellen, weil es ja angeblich ihre "eigene" Arbeit gewesen sei. Dabei war es nur Arbeit, die in ihrem Namen von anderen erledigt wurde.

Aber die Erkenntnis setzt sich durch, wenn auch bei manchen wesentlich langsamer als bei anderen. Denn um zu glauben, dass dieser (http://www.businessinsider.de/50-reichsten-menschen-der-welt-2016-1) Zustand ein nachhaltiger ist, muss man sich wohl die Ohren zuhalten, da die ansonsten aufgesschnappten Brocken Wirtschaft schon zu viel wären, um daran festhalten zu können.
 
@Niccolo Machiavelli: Warum sollt ich das erarbeitet Vermögen von Firmengründern hinterfragen, solange es nicht auf illegalem Wege entstanden ist? Im Gegensatz zur Landnahme ist das nämlich legitim.
 
@New_world_disorder: Warum sollte man die Existenz eines Krebsgeschwürs hinterfragen? Richtig: Weil es die Existenz des Gesamtorganismus gefährdet. Und genau das sind Superreiche für die Gesellschaft. Fast Egal, wie viel sie spenden und wie philanthropisch sie handeln (ausgenommen, letzteres führt dazu, dass sie ihren Reichtum auf ein vernünftiges Niveau drücken)

Sie besitzen die überwältigende Mehrheit des Kapital und haben einen Großteil der Menschen in ihren Diensten. Das Kapital muss Rendite erwirtschaften. Die Rendite muss hoch genug sein, um den Verschleiß des Kapitals zu (über)kompensieren, die Arbeiter zu bezahlen *und* ihnen einen Gewinn bescheren, da es ansonsten sinnlos wäre. Alleine das sorgt schon für die rein mathematische Notwendigkeit, dass die Kapitalrendite höher sein muss als die Rendite durch Arbeit. Und das sorgt dafür, dass sich der Besitz dort sammelt, wo er eh schon am konzentriertesten ist. Über kurz oder lang wird das gesamte Kapital an einem Punkt versammelt sein. Es sei denn, man verhindert Superreiche.

Nix Kommunismus, sondern nur einfache Mathematik und grundlegende Wirtschaft.
 
@New_world_disorder: Wie rechtfertigst du denn Legalität? Recht und Richtigkeit ist nicht gleichzusetzen. Es gibt viele Rechtmäßige Dinge die ich moralisch an den Pranger stelle und deshalb für falsch halte.
 
@kkp2321: Legal ist, was nicht illegal ist. Also das war einfach. Moral ist rein subjektiv, Du kannst gerne was moralisch unrichtig finden, was juristisch aber keine Geige spielt.
Apropos Moral, findest Du es echt moralisch legitim, jemanden sein Eigentum wegzunehmen?
 
@Niccolo Machiavelli: Merkwürdigerweise haben Gesellschaftsformen Deiner Vorstellung bisher nur mäßig Erfolg verbuchen können.
 
@New_world_disorder: Warum es kein wegnehmen ist, habe ich weiter oben schon erklärt.
 
@kkp2321: Wenn Du jemanden etwas von seinem Eigentum wegnimmst, auch wenn dieser mit diesem Eigentum nichts macht, dann ist es immernoch wegnehmen. Ich habe hier ein Tablet rumliegen, nutze es aber nicht. Nach Deiner Logik wäre es legitim, mir dieses Tablet wegzunehmen.
 
@New_world_disorder: Ich weiß ja nicht, was ich von deiner Auffassungsgabe halten soll, wenn du dir offenbar nur die beiden Extreme Kommunismus/Sozialismus und den ungeregelten Markt heutiger Ausprägung vorstellen kannst.

Nur kam der Kapitalismus in seiner (deutlich stärker regulierten) Blütezeit wunderbar damit zurecht, dass der Chef das 40-fache seiner Angestellten verdiente. Es gab durch Fleiß und Arbeit begründete Unterschiede, ohne dass die Unterschiede ins Groteske ausarteten und den Lebensstandard der normalen Angestellen bedrohte. Nun wird jeder als Kommunist verunglimpft, der ein Problem darin sieht, dass der Chef das 350-fache seiner Angestellten bekommt.

Ein Argument, geschweige denn eine Rechtfertigung für solche Vermögen hast du abseits des Besitzes jedoch in der ganzen Diskussion nicht vorgebracht. Und wie gesagt: Wenn es nur um das legale Recht auf den Besitz geht, hätte man auch niemals die absolutistischen Herrscher enteignen dürfen. Deren Besitz war damals genauso legal und rechtmäßig wie der der Superreichen heute. Was ihn aber trotzdem nie gesellschaftlich nachhaltig machte. Genauso der Besitz von Sklaven. Alles nur gesellschaftliche Normen. Und die lassen sich ändern.
 
@New_world_disorder: Du hast das Prinzip einer Gesellschaft offensichtlich nicht verstanden. Bleiben wir beim Beispiel Tablet. Nicht selten wird das Hamstern von Neuprodukten verboten um das so viele wie Möglich Zugang zu dem Produkt bekommen. Theoretisch kann es dem Verkäufer egal sein, wer wie viel von etwas an eine Person verkauft, Geld ist Geld. Aber das ist nicht Sinn der Sache. Man möchte eine breite Masse an Kunden ansprechen - eine Gesellschaft.
Wenn du Ressourcen nicht weiter gibst, die du nicht mehr brauchst, ist das eine gesellschaftsfeindliche Handlung. Je nach Wichtigkeit einer Ressource, halte ich die Wegnahme für legitim. Da ich das Tablet aber für ein blödes Beispiel halte, gehe ich darauf nicht weiter ein.
 
@Niccolo Machiavelli: Es geht nicht um einen geregelten Markt, sondern darum, jemanden etwas wegzunehmen, was er bereits hat.

Die Welt hat sich inzwischen weiter gedreht. Es gibt keine lokalen Märkte mehr. Die ganze Welt ist global gesehen ein riesiger Binnenmarkt. Das heißt, eine Firma (nehmen wir mal MS, Apple, Google, SAP) kann weltweit Geschäfte machen. Dieses Mehr an Möglichkeiten spiegelt sich auch in der Bilanz wider, was dem Eigentümer der Firma nunmal mehr an Einkommen beschert.

Auch andersrum geht die Rechnung nicht auf, schließlich sind es die Konsumenten, die bereits in den 1970ern anfingen, billige Ware aus Fernost zu kaufen, statt Produkte aus heimischer Produktion. Die Quittung haben wir bekommen.

Warum sollte ich auch das Vermögen anderer rechtfertigen? Mir ist es Wurst, was andere an Vermögen haben, daher stelle ich mich auch nicht neidvoll hin und verlange deren Enteignung.
 
@kkp2321: Was bin ich froh, das Leute wie Du in der Minderheit sind. Letztlich ist es doch nur Neid, hübsch verpackt in eine Pseudoargumentation pro Gesellschaft. Du willst was abhaben vom Kuchen, weil Du nicht zufrieden bist, mit dem was Du hast. Sowas nennt man Gier.
 
@New_world_disorder: Eigentlich sind wir nicht in der Minderheit. Die Parteien, die im großen und Ganzen diese These vertreten, sind in der Mehrheit. Das linke Spektrum ist das größere in DE. Aber auch das zerstrittenere. Wobei die AfD auf der rechten Seite für einen gewissen Ausgleich sorgt.
Und auch eine CDU wäre nicht so stark, ohne ihren Linksrutsch den sie getan hat, aber gerne leugnet.
Ich sehe mich in einer Mehrheit. Nur trauen sich die wenigsten auch diese Dinge auszusprechen. Sich klar gegen das System auszusprechen, klar zu sagen: Dieses System hat ausgedient.
 
@New_world_disorder: "Auch andersrum geht die Rechnung nicht auf, schließlich sind es die Konsumenten, die bereits in den 1970ern anfingen, billige Ware aus Fernost zu kaufen, statt Produkte aus heimischer Produktion. Die Quittung haben wir bekommen."

Wenn das so ist, hast du bestimmt eine sinnvolle Erklärung dafür, warum der Wohlstand und die Privaten Vermögen in der gleichen Zeit durch die Decke ging. Denn würde deine Behauptung stimmen, würde nicht nur die Entwicklung des Wohlstandes der Angestellten, sondern die Wirtschaft insgesamt stagnieren. Das ist nur dann möglich, wenn die Verteilung stark zu Ungunsten der Anteilseigner der Firmen geändert wurde. Denn die Verbraucherpreise sind im gleichen Zeitraum auch nur für wenige Krisenjahre gesunken. Offenbar ist also immer noch genug Wohlstand vorhanden, um steigende Preise zu finanzieren. Da die Gehälter insgesamt aber seit langer Zeit nachweisbar stagnieren, lässt nur den Schluss zu, dass andere mehr konsumieren, um den sinkende Kaufkraft anderer kompensieren.

Klassische Umverteilung von unten nach oben.
 
@kkp2321: Dann kann die Mehrheit doch nach der nächsten Wahl das System einfach abschaffen.
 
@Niccolo Machiavelli: Vielleicht ist aber auch nur der Wille zum Konsumieren gestiegen, bzw die Ansprüche, was aber seine Grenzen im Einkommen hat? Hatte man früher kleines Haus, EIN Auto, EIN Fernseher, EINE Stereoanlage schielt man heute nach großem Haus, ZWEI Autos, für jeden ein Handy, in jedem raum ein Fernseher. Urlaub muss nach Thailand gehen, statt zur Nordsee und die Klamotten sollen möglichst auch nicht von KIK sein.
Da kann man gefühlt schonmal denken, dass man weniger Einkommen hat.

Ich habe keine Lust mehr auf jede Nebelkerze einzugehen. Es ging darum, Vermögenden was wegzunehmen, was ich nicht begrüße. Das habe ich kundgetan, mehr wollte ich gar nicht.
 
@New_world_disorder: Klar. Offenbar ist dir nicht bekannt, dass mehr als die Hälfte der deutschen Bevölkerung *kein* Haus und *keine* Wohnung besitzt. Und du lieferst die ganze Diskussion über kein einziges Argument außer ein diffuses Bauchgefühl, dass das so und nicht sein sollte. Und beschwerst dich dann über Nebelkerzen.

Aber deiner Logik nach zu urteilen braucht man ja auch den Dieb nichts wegzunehmen. Der hat sich seine Beute ja auch irgendwie angeeignet. Beim "Wie" bist du ja offensichtlich nicht bereit, Fragen zu stellen. Übrigens: Auch Plünderung war mal legal.

Und nichts anders betreiben Superreiche: Sie plündern Gesellschaften, indem sie Kapitalrenditen und Zinsen ausnutzen. Das könnte man verhindern, indem man durch eine angemessene Besteuerung dafür sorgt, dass einerseits eine vernünftige Vermögensakkumulation durch Fleiß möglich wäre, andererseits die Vermögensverteilung durch riesige Renditen nicht aus dem Ruder laufen würde. Aber das würde dein Anstandsgefühl verletzen, weil du ja recht verschrobene Vorstellungen davon hast, was man sich "erarbeitet" hat. Obwohl eigentlich nur andere für die riesigen Vermögen von einzelnen arbeiten.
 
@New_world_disorder:
Die Mehrheit hat nicht immer Recht.
Dieser Mythos wurde uns von klein auf eingeimpft.
Das durch Medien, Politik und Bildungssystem indoktrinierte Volk ist doch gar nicht in der Lage, eine souveräne, einheitliche und geistig gesunde Meinung zu repräsentieren.
 
@Druidialkonsulvenz: Genau, das kann schließlich nur ein Führrrrrär
 
@New_world_disorder: bullshit, du outest dich so langsam als Troll.
Deine Antworten sind nichts als durchdacht-rhetorische Spitzfindigkeiten und Clickbait-artige Schlagzeilen.
 
@Druidialkonsulvenz: Menschen per se als dumm zu bezeichnen, ist weniger trollig?
 
@New_world_disorder: verwechsele bitte nicht Dummheit mit Idiotie.
Dummheit ist erlernt und hat auch mit Unwissenheit nichts zu tun.
Wenn ich also große Teile eines Volkes als dumm bezeichne, beleidige ich nicht das Volk, sondern die Politik, das Bildungssystem und die Medien, die es dumm "machten".
 
@Druidialkonsulvenz: Niemand wird dumm gemacht, das ist ein Mythos, der sich gerne bei den "Systemkritikern" verankert, um für bestimmte Sachen eine Erklärung zu haben. Wenn dem nämlich so wäre, müssten alle gleich "dumm" sein. Nun ist es aber so, dass die einen sich nicht kümmern (das sind die "dummen") und andere klotzen ran. Und das bei gleichen Bedingungen, sowohl bei der Bildung als auch im gleichem Medienspektrum lebend.
 
@kkp2321: bevor du solche eine Diskussion startest solltest du auch drüber nachdenken wie Geld jemanden verändert, klar jeder ohne Geld sagt, ich würde es anders machen und trotzdem kann hinterher nie jemand genug haben.

Mag vill sein dass du jetzt drüber anders denkst aber komm erst mal in den Genuss so viel Geld zu besitzen und nun jammert jemand rum der zu wenig hat, mal sehen wie großzügig du hinterher bist.

Du hattest nicht eine solche Idee um fast nichts dafür zutun um so viel Geld damit zu verdienen, also würde ich nicht zu sehr maßen.

Ich hab im leben auch Gelernt dass 90% ne große klappe haben (das war es aber dann auch schon) ;-)
 
@M. Rhein: ich bin... nicht arm.
 
@kkp2321: was so dummes habe ich noch nie gelesen...
 
@New_world_disorder: Keiner von denen erarbeitet so ein Vermögen. Der Tag eines Bill Gates hat nämlich auch nur 24 Stunden. Erarbeitet wird es von den Mitarbeitern ihres Unternehmens. Die Leistung der Besitzer ist nämlich ebenfalls sehr begrenzt. Das Einzige, das skalierbar ist, ist die Anzahl der Angestellten.

Durch eigene Leistungen schafft man es mit viel, viel Glück zum Millionär. Und selbst dann sind die äußeren Faktoren deutlich wichtiger als die Person.
 
@Niccolo Machiavelli: Ja und ? Durch das Schaffen dieser Stellen partizipiert die Gesellschaft. Diese Leistung wird immer etwas unter den Tusch gekehrt.

Du missverstehst auch etwas den Terminus "erarbeitet". Natürlich hat auch deren tag nur 24h, die Frage ist nur, wieviel von einem Produkt wird in diesen 24h an die Kunden verteilt.

Jaja, immer sind es "Glück", "äußere Faktoren", "Stellung der Sterne", "Wetter" und andere Sachen, die "Schuld" sind. Hätten es die oben genannten Herren mit dieser Einstellung gar nicht erst probiert, wären sie da, wo Du jetzt bist.
 
@New_world_disorder: Danke für deine Sorgen, aber mir geht es Beruflich sehr gut und in wenigen Wochen demnächst steht bei mir der nächste Stellenwechsel mit dickem Gehaltsupgrade an.

Nur bin ich nicht so selbstverliebt und tue so, als wäre das alles auf meinem Mist gewachsen. Denn jemand, der es aus eigener Leistung schafft, schafft es auch in Somalia. Und da dürfte der überwiegende Teil der selbsternannten "Leistungsträgerschaft" abstinken.

Außerdem gibt es sehr unemotionale Studien, was die Leistung vermeintlicher Top Manager angeht. http://www.harvardbusinessmanager.de/blogs/erfolg-im-management-ist-oft-pures-glueck-a-1099150.html
 
@Niccolo Machiavelli:
Schön für Dich, und jetzt stell Dir vor, jemand kommt, und hinterfragt Dein Gehaltsupgrade und ist der Meinung, es wäre zu viel und alles was über dem vorherigem Lohn liegt, geht an die Gesellscchaft.

Wer redet denn hier von Topmanager? Das sind auch nur Angestellte. Hier ist von Leuten die rede, die ein Unternehmen erfolgreich aufgebaut haben.
 
@New_world_disorder: "Schön für Dich, und jetzt stell Dir vor, jemand kommt, und hinterfragt Dein Gehaltsupgrade und ist der Meinung, es wäre zu viel und alles was über dem vorherigem Lohn liegt, geht an die Gesellscchaft."

Dazu muss man sich zuerst über die Größenordnung einig werden. Während man bei mir vermutlich durchaus diskutieren kann, bin ich schon der Meinung, dass bei mehrfachen Milliardären sich jede Diskussion erübrigt. Denn diese Vermögen liegen im Bereich der Lebensarbeitsleistung tausender gut verdienender Menschen.

"Wer redet denn hier von Topmanager? Das sind auch nur Angestellte. Hier ist von Leuten die rede, die ein Unternehmen erfolgreich aufgebaut haben."

Firmenchefs sind erstmal auch nur Manager, also Verwalter ihrer Firma. Klar können sie sich entscheiden, einen Geschäftsführer zu bezahlen, der diese Funktion an ihrer Stelle ausübt. Das ändert allerdings nichts daran, dass die Person, welche diese Funktion ausübt, in weiten Teilen ein passives Opfer (oder passiver Profiteur) von den gegebenen Umständen ist.
 
@Niccolo Machiavelli: Da gibt es nichts einig zu werden. Um die Gesellschaft am Vermögen teilhaben zu lassen, gibt es das Steuersystem. Wenn das nicht optimal ist, ist das Schuld der Politik.
 
@New_world_disorder: Ach tatsächlich? Für die Besteuerung muss man sich sehr wohl einig werden, wen man in welchem Maße besteuert. Weiter oben behauptest du ja "Und sorry, aber ich habe etwas gegen solche Einstellungen, jemanden etwas wegzunehmen, was er sich ehrlich erarbeitet hat. Enteignung ist gegen Menschenrecht."

Deine Antwort auf jemanden, der Maßnahmen fordert. Wahrscheinlich durch den Eingriff der Politik. Offensichtlich hast du etwas gegen den Ausgleich. Völlig unabhängig davon, wie er geschieht.
 
@Niccolo Machiavelli: Moment mal, hier war die rede davon, jemanden einfach so was wegzunehmen. Steuern zahlen ist eine gesellschaftliche legitime Sache, das zähle ich nicht zur Enteignung. Bisserl Differenzieren musst Du schon. Genau weil es Steuern zu zahlen gilt, bin ich dagegen, darüber hinaus zu fordern, jemanden etwas wegzunehmen.

Ja ich habe etwas dagegen, einen Ausgleich zu schaffen zwischen denen, die etwas tun und denen, die nichts tun. Das fördert nämlich die, die nichts tun und bestraft jene, die etwas tun.
 
@New_world_disorder: Leider gibts so gut wie niemanden, der "nichts tut". Jedoch gibt es im Gegensatz dazu sehr viele, die Vollzeit arbeiten und davon nicht anständig leben können.
 
@Niccolo Machiavelli: Wer Vollzeit arbeitet und davon nicht leben kann, hat etwas falsch gemacht, nämlich einen Arbeitsvertrag unterschrieben, der ihm nicht das nötige Einkommen sichert. Sowas in in D vollkommen unnötig (nein, auch dieser vielgesagte "Zwang" des Jobcenters lässt sich leicht umgehen).
 
@New_world_disorder: Ach, du lebst wahrlich in einer schlichten Welt...

Und auch die Methoden zum Umgehen des Jobcenterzwänge sorgen nicht dafür, dass du als Angestellter, dem kein anständiges Angebot unterbreitet wird, du dein gesamtes Vermögen verkonsumieren musst, bevor du Hartz 4 bekommst. Und unter den Umständen ist natürlich jeder bereit, um sich auf die Machtspielchen mit den potentiellen Arbeitgeber einzulassen. Ein Arbeitsplatz ist heute halt doch wertvoller als ein Angestellter.

Während selbst Ingenieure oft nur noch in in Zeitarbeitsfirmen unterkommen, auch wenn sie heute euphemistisch "Ingenieursdienstleister" genannt werden, wie einfach muss es da für Angestellte ohne Hochschule sein, einen lukrativen Job zu bekommen, der Haus, Auto, Familie und Ruhestand finanziert. Dazu war vor einigen Dekaden ein ganz normaler Facharbeiter mit Mediangehalt in der Lage, schaffen heute aber selbst Akademiker mit überdurchschnittlichen Gehalt nicht mehr zwangsläufig.

Wenn du mich fragst, bist du gemäß Eindruck einfach nur ein Bengel, der bislang zu viel Glück in seinem Leben hatte und dem ein korrigierender Dämpfer gut täte, der dir zeigt, dass das Leben keine Hollywood-Verfilmung ist, in der alle, die richtig handeln immer ihre Belohnung erhalten.
 
@Niccolo Machiavelli: Ich lebe in einer Welt, in der ich lebe und Leben lasse. Ich schiele nicht dauernd gierig und neidig auf andere. Ich habe mein eigenes Einkommen, was mir ein gutes Leben beschert und ich bin zufrieden. Wahrscheinlich vergeude ich deshalb nicht so viel Zeit damit, mir darüber Gedanken zu machen, wie man denen das Leben vermiesen könnte, die mehr haben als ich. Insofern ja, ich lebe in einer schlichten Welt.

Und was ist daran falsch? Warum sollte der Steuerzahler dafür aufkommen, wenn derjenige, der seinen Job verloren hat, noch vermögen besitzt. Derjenige kann davon leben, bis er entweder einen neuen Job hat oder eben bedürftig wird. Leistung aus dem SGBII sind ein Sicherungssystem, keine Vermögensbildung.

Wenn es keinen ständigen Bedarf an Ingenieuren gibt, warum soll eine Firma dann einen einstellen? Und Zeitarbeit ist sowas wie Jobsharing, also besser kann man doch Ressourcen nicht bündeln und nutzen. Oder sollen Firmen Ingenieure, die keinen Auftrag haben, aus Spaß bezahlen?
Und wer als einfacher Angestellter nicht über das Einkommen verfügt, kann eben kein Haus oder Auto sein Eigen nennen, warum soll dafür die Gesellschaft aufkommen? Ich musste mein Haus auch selber bezahlen.

Ja genau, ich muss einfach nur Glück gehabt haben bisher. Eine andere Möglichkeit ist völlig undenkbar. Möglicherweise habe ich mir auch aber alles selber erarbeitet und sehe daher etwas skeptisch auf solche Ideen, andere die ebenfalls etwas geleistet haben, Eigentum zu pfänden. Und arbeitslos war ich auch schon.
 
@New_world_disorder: "Ich schiele nicht dauernd gierig und neidig auf andere."

Das machst du so lange, bis der Lebensstil des anderen deinen eignen negativ beeinflusst. Und offenbar brauchst du noch ein paar Jahre, bis du das begreifst.

"Derjenige kann davon leben, bis er entweder einen neuen Job hat oder eben bedürftig wird. Leistung aus dem SGBII sind ein Sicherungssystem, keine Vermögensbildung."

Das wissen auch die Arbeitgeber und nutzen das schamlos aus, vor allem bei jenen die leicht ersetzbar sind. Der Arbeitnehmer kann sich in vielen Fällen nur zwischen dem Verlust seines Vermögens oder dem schlechten Job entscheiden.

"Und Zeitarbeit ist sowas wie Jobsharing, also besser kann man doch Ressourcen nicht bündeln und nutzen. Oder sollen Firmen Ingenieure, die keinen Auftrag haben, aus Spaß bezahlen?"

"Möglicherweise habe ich mir auch aber alles selber erarbeitet und sehe daher etwas skeptisch auf solche Ideen, andere die ebenfalls etwas geleistet haben, Eigentum zu pfänden."

*Dein* Haus belastet aber nicht den allgemeinen Wohlstand so dermaßen, dass dein Besitz des Hauses die annähernde Besitzlosigkeit tausender anderer erzwingt. Ich sehe es durchaus selbst skeptisch, wenn Vermögen in der Größenordnung eines Eigenheims stark besteuert werden.

Wie man dann auf die groteske Idee kommen kann, dass man bei Vermögenswerten einzelner Personen, welche einen Gegenwert von tausenden Häusern haben, genauso wie bei jemanden verfahren sollte, der sich seine Wohnung über Jahrzehnte ersparen musste, entzieht sich jeder vernünftigen Logik.
 
@New_world_disorder:
Mit "ehrlicher" Arbeit ist niemand jemals reich geworden.
 
@daknol: Bla bla bla. Kannst Du nachweisen, dass oben genannte Personen illegale Geschäfte gemacht haben?
 
@New_world_disorder: Enteignung ist in Ordnung wenn derjenige so reich ist.
 
@Shadow27374: Sagt der, der auf das BGE wartet und ansonsten nichts auf die reihe bekommt.
 
@New_world_disorder: Mit dem BGE hast du Recht, das ist ja auch was sinnvolles. Den Rest erspar ich mir... ;) :*
 
@New_world_disorder: Das mit dem ehrlich verdienen ist immer so eine Sache... ab einem bestimmten Vermögen wächst das quasi automatisch an, solange man nicht wirklich total bescheuert damit umgeht. Und genau da fängt die Ungerechtigkeit an.
 
@dodnet: Du kannst es ungerecht finden, unehrlich wird es dadurch nicht.
 
@New_world_disorder: Umverteilung nach oben durch das Zinssystem ist also menschenrechtskonform?
 
@Druidialkonsulvenz: Zinsen bekommt auch der kleine Anleger.
 
@New_world_disorder: na toll.
Der Mittelstand benötigt Kredite, um Kleinunternehmen zu gründen.
Die Löhne und Gehälter steigen weniger als die Geldentwertung (Inflation).
Ergo: die Reallöhne sinken.
Die Geringverdiener überziehen ihre Konten, zahlen horrende Zinsen (wo ist sie denn da, die Niedrigzinspolitik? Die gilt nämlich nur für Guthaben).
Zudem müssen Geringverdiener Kontoführungsgebühren bezahlen, die Besserverdiener aber nicht.
Also zahlt der Handwerker für seinen Kredit sehr hohe Zinsen.
Getilgt werden Kredite im Gesamtmittel nie. Dürfen sie auch nicht.
Jedes mal, wenn ein Kredit aufgenommen / ein Girokonto überzogen wird, entsteht neues Buchgeld durch Querbuchung von der Bank zur Zentralbank.
Das Geld vermehrt sich und verliert an Wert.

Deine Antwort da oben zeugt von Unwissenheit. Das ist nicht deine Schuld, das Volk soll nicht wissen, wie das Geldsystem funktioniert.

"Wenn die Menschen wüssten, wie unser Banken- und Währungssystem funktioniert, hätten wir noch vor morgen früh eine Revolution."
Henry Ford (1863-1947)
 
@Druidialkonsulvenz:

- Man konnte noch nie ohne Kapital eine Firma gründen.
- solange die leute über Gewerkschaften jammern und austreten, wird sich das auch nicht ändern
- warum überziehen die ihre Konten? Wer zwingt sie dazu?
- Jeder kann sich eine Bank suchen, die beim Giro kein Mindesteingang verlangen, ich habe sowas.
- Die Höhe der Zinsen für den Handwerkerkredit richtet sich nach dem einzuschätzenden Risiko

Dein "Wissen" scheint aber auch nicht gerade frei von Vorurteilen und Verachtung zu sein, was wenig objektiv ist.

Ja, an solchen Sprüchen muss man sich aufhängen, damit man ein Feindbild hat.
 
@New_world_disorder: alles nur Symptome.
Egal, wie niedrig die Zinsen sind, die der Handwerker aushandelt.
Egal, wie toll deine Suche nach einer Bank für dein Girokonto war.
Das Geldsystem ist nicht fehlerhaft.
Das Zins und Zinsessystem AN SICH ist ein Fehler.
Es muss alle 60 - 80 Jahre einen (geplanten) Kollaps geben.
Denn mit der im Zins und Zinseszins verankerten Exponentialfuntion kann die Realwirtschaft nicht so viel anfangen - der Planet Erde übrigens auch nicht.
Das Gelaber von Wachstum ist der größte Irrweg überhaupt.
 
@Druidialkonsulvenz: Zu viel Verschwörungstheorie. Während dieses System schon sehr lange lebt und den Leute Wohlstand beschert, gab es in der DDR und gibt es immernoch in anderen realsozialistischen Ländern dauerhaft Armut.
DAs ein auf stetes Wachstum ausgerichtetes System zwangsläufig (nicht planmäßig) Blasen platzen lässt, liegt in der Natur der Sache. Und bisher gabs hinterher jedesmal einen Aufschwung. Also alles halb so wild.
 
@New_world_disorder: noch so ein Fall von Fehlwissen.
Echten Sozialismus / Kommunismus hat es nie gegeben, alle Staaten waren / sind entweder total abgeschottete korrupte Diktaturen mit Psychopathen als Führer, die sich mit der Bezeichnung "Sozialismus" getarnt haben oder offene sozialistisch geprägte Staaten, die ständig von economic hitmen heimgesucht, sanktioniert und sabotiert wurden / werden.
Dass linke, vom Volk gewählte Präsidenten in Südamerika und anderswo wie am laufenden Band von US-gelenkten Kräften gestürzt wurden und rechte, den USA hörige Diktatoren eingesetzt wurden, weißt du?
 
@Druidialkonsulvenz: Ja merkste was? Es funktioniert nur in abgeschotteten Diktaturen, weil denen sonst die Leute wegrennen würden.

Ja, so besagen die Verschwörungstheorien. Ist alles bekannt.
 
@Fallen][Angel: Warum ? Die haben auch für Ihr Geld gearbeitet, also warum wegnehmen ?
Nur weil Sie mehr haben ?
Ich denke nur an Rio, da wird in die Olympia Geld reingepumpt und die Armen verhungern nebenan, das finde ich eine größere Schweinerei, mit dem geld hätte man Wirklich etwas gutes tun können.

Nein, ich halte davon nichts, den reichen das Geld Geld abzunehmen, da gibt es andere Seiten wo man Geld wegnehmen kann für die Bevölkerung.

Außerdem tun die Firmen schon etwas für die Bevölkerung, die stellen die nötige IT Struktur bereit, gäb es es kein Microsoft und kein Apple, hätten wir hier heute fast keinen Rechner stehen...
 
@Fallen][Angel: Das wäre Diebstahl...
 
@PranKe01: Ach, das kann man schon drehen. Gibts halt eine 100% Steuer sobald man mehr als 20 Milliarden hat
 
@Fallen][Angel: Dann haben die Staaten ganz schnell ganz wenig Steuereinnahmen, weil hunderte Millionäre auswandern.
 
Da hat Udo Ramelow mal einen interessanten, privaten unverbindlichen, Vorschlag gemacht. Niemand sollte mehr als das 10fache des Durchschnittseinkommen pro Jahr verdienen dürfen. Ab diesem Niveau 100% vollversteuerung, da sich eine Gesellschaft sonst entsolidarisiert.
Und ich finde damit hat er recht. Ob es nun das 10fache, 20fache oder nur 5fache ist, sollte nicht Gegenstand der Debatte sein. Wohlhaben in solchem Ausmaß ist ein Versagen einer jeder Gesellschaft, die das zugelassen hat. Dabei geht es weder um Neid noch um Sozialistische Einstellungen. Das ist schlicht Gesellschaftsschädigend.
 
@kkp2321: Bin mir nicht sicher, aber heißt der Mann nicht Bodo?

Na klar muss der Mann sowas sagen. Also LINKER muss er seine Klientel bedienen. In dem beitrag da oben geht es aber nicht um Einkommen, sondern um Vermögen, was aufgrund der Firmengründung und der Arbeit, welche zum Erfolg der Firma geführt hat, in die Taschen derer fließt, die das Unternehmen aufgebaut haben. Damit haben sie der Gesellschaft einen guten Dienst erwiesen, denn nur eine erfolgreiche Firma bietet Arbeitsplätze für die Gesellschaft.
 
@New_world_disorder: Ups, jap. Kann sein *schäm*

Vermögen darf nicht spekulativ vermehrt werden dürfen. Spekukativ bedeutet: Es sind werte, die reell nicht existieren, juristisch aber anfechtbar sind. Das ist Irrsinn pur!
 
@kkp2321: Was heißt spekulativ? Wer an der Börse investiert, der investiert in ein Unternehmen/Produkt. Ist das Unternehmen/Produkt erfolgreich (unter anderem durch die Finanzspritze der Anleger), kann der Investor natürlich einen Anteil am Erfolg erwarten. Nach Deiner Logik dürfte es auch keine Kickstarterprojekte geben, denn diese sind auch "Spekulation.
 
@New_world_disorder: Also ich führe keine doppelte Debatte mir dir hier. Ich mache hier schluss und oben weiter.
 
@New_world_disorder: Die Börse wird doch kaum noch dazu verwendet...

Also dass jemand LANGFRISTIG in Unternehmen investiert.
Das meiste Handelsvolumen sind reine Spekulationen und das teilweise im Minutentakt.
Oder wie erklärst du es sonst, dass extra ein Unterseekabel von New York nach London verlegt wurde, damit der Börsenhandel zwischen beiden Standorten um 6! Millisekunden schneller wird? Willst du mir sagen in 6 Millisekunden kann jemand wirklich am Erfolg eines Unternehmens teilhaben?

WENN das so wäre, wäre ich noch bei dir, aber der Aktienhandel ist schon seit vielen Jahren vollkommen entartet und hat NICHTS mehr damit zu tun wofür er mal gedacht wäre.

Wenns nach mir ginge, würde ich jede Transaktion im Aktienmarkt auf mindestens einen Monat beschränken. Also kein automatisierter Millisekundenhandel mehr...
 
@Draco2007: Natürlich wird die Börse dafür verwendet. Dass sie auch für Spekulationen und andere windige Geschäfte genutzt wird, steht außerhalb dieser Debatte.

Also ich halte seit Jahren meine Aktien und kaufe immer mehr dazu, außer von Unternehmen, die auf dem Absteigendem Ast sind. Deren Aktien fliegen raus, sobald abzusehen ist, dass ich Verluste mache.
Was Du meinst, sind Kurzanleger und Spekulanten, die es zwar gibt, aber nicht den Großteil des Börsengeschäftes stellen.

Du musst jene fragen, die sich das teure Kabel legen lassen, warum ihnen diese Investition wert ist.
Aber das ist wie beim Zocken, da kann ein 6ms geringerer PING auch zum Sieg führen.
 
@New_world_disorder: An der Börse handelt doch kein Mensch mehr, da handeln nur noch Maschinen. Stichwort algorithmic trading/high frequency trading. Das mit der Latenz ist gerade für letzteres wichtig. Beide Sachen sind außerdem äußerst spekulativ.....und da kann man sich halt auch verspekulieren, siehe Knights Capital :D (440Mio$ in 30min weg)
 
@kelox: Und diese Maschinen handeln für ihren eigenen Zweck? Ich glaube eher, die handeln im Auftrag von Menschen, kann mich allerdings auch irren.
 
@New_world_disorder: Sie handeln nur indirekt im Auftrag der Menschen - ich glaube nicht, dass ein Mensch sagt "Kaufe diese Aktie"....die Maschine selber entscheidet, welche sie kauft. Ich denke nicht, dass Knigh Capital ihren Rechnern den Auftrag gegeben haben "hey, ruiniert uns". Das ist genau das, was ich meine - klar werden die Rechner von Menschen hingestellt und bekommen gesagt "traded, das wir Gewinn machen". Was aber genau passiert, wissen die Menschen nicht. Somit ist es spekulation....die Maschinen werden schon gut handeln.
 
@kelox: Der Mensch sagt, er will anlegen. Dabei bestimmt er das Risiko, welches er bereit ist , einzugehen. Die auotmatisierten Broker setzen das um. Im Prinzip macht eine Software das, was vorher Schreihälse im Börsenraum gemacht haben.
Die Software wurde von Menschen geschrieben, also handelt sie auch wie ein Mensch, nur eben schneller.
 
@kkp2321: Und was soll das in diesem Fall ändern? Damit sorgst du nur dafür, das noch mehr von den Geld im Ausland verschwindet. Außerdem kommen die Milliarden von Gates & Co nicht von deren Jahresgehalt.
 
@kkp2321: Bill Gates will sein Komplettes vermögen bis auf einer Mrd Spenden! Ich finde man sollte sowas "frei" entscheiden können...

Wenn ich mir das Amerikanische Volk ansehe, bin ich mir nicht so sicher ob der "Staat" wirklich der bessere Inhaber wäre ^^
 
@baeri: Die USA sind wirklich kein gutes Beispiel dafür.
 
@kkp2321: So ein Mist, aber total normal für den geistigen Dünschiss den Linke eben gerne verbreiten. Dann werden die Menschen, die eben über das 10fache verdienen das Land verlassen und einem anderen Staat die Steuern zahlen und in einem anderen Land Arbeitsplätze schaffen. Damit würde es uns hier im Endeffekt noch schlechter gehen. Typisch für das linke Geschwätz.
 
Die Personen, die über diese lausigen Milliardäre immer noch nur müde lächeln, werden wie immer nirgends erwähnt^^
Nö, da schiebt man schön ein paar kleine Fische vor, die den unliebsamen Fokus auf sich ziehen sollen^^
 
@bLu3t0oth: weil nur die in die Liste dürfen, welche ihr Geld legal verdient haben. Es gibt mit Sicherheit weitaus reichere Menschen auf der Welt.
 
@FlatHack: Rothschild haben ihr Vermögen auch "legal" erworben.
 
@bLu3t0oth: Nun muss man aber zwischen Familiären und einzelnem Vermögen unterscheiden.
Familie Rothschild wird auf 350 Milliarden Dollar geschätzt. Das Aber besteht zum einen darin, das es eben ein Familiäres Vermögen ist und ein Unternehmensvermögen noch dazu. Das relativiert die Sache ein wenig.
Und, auch das muss man dazu sagen: Keiner der heute lebenden Rothschilds haben dieses Geld erworben. Die heute lebenden Rothschilds sind Erben und Verwalter dieses Vermögens, aber nicht Urheber.
 
@kkp2321: "Fest steht, dass es weit über die genannten Bilanzsummen aus dem Bankengeschäft hinausgeht. Ein Schätzwert liegt bei einem Vermögen von mindestens 350 Milliarden Dollar. Ebenso ist ein Wert von über einer Billion Dollar im Umlauf."
 
@bLu3t0oth: Es sind und bleiben Schätzewerte. Aber kein Schätzwert ist, das dieses Vermögen niemanden alleine gehört. Und damit sind sie für diese Liste nicht Relevant. Denn diese Liste zeigt die reichsten Menschen (singular) auf und es zeigt halbwegs offizielle Zahlen.
 
@kkp2321: Ich verstehe schon was du meinst, aber das interessiert doch letztlich eh nicht.
 
@bLu3t0oth: Doch, dem Macher dieser Liste interessiert das.
 
@kkp2321: nagut^^
Son Hinwweis hätte ich trotzdem nicht schlecht gefunden.
 
@bLu3t0oth: Gibt ja unzählige Quellen im Internet die das behandeln. Auch Gaddafi soll über 100 Milliarden schwer gewesen sein, fand auch nie Erwähnung.
 
@kkp2321: Wo die jetzt wohl hin sind... würd mich nicht wundern, wenn die jetzt irgendwo bei den Amis verschwunden sind.
 
@bLu3t0oth: Ich meine mal gelesen zu haben, das die wohl gar nicht auffindbar sein werden, da er diese natürlich nicht unter seinem Namen im Ausland gebunkert hat. Wahrscheinlich verloren gegangenes Geld.
 
@bLu3t0oth: Hier geht es allerdings um Privatpersonen und nicht um jahrhunderte alte Unternehmen.
 
@bLu3t0oth: Und wer sind diese "Personen", die nirgends erwähnt werden?
 
@dodnet: Die Rothschilds, Rockefellers, Morgans, Schiffs...
 
einige werden durch arbeit anderer reich.
 
@Simondo22: so war es immer und so wird es bleiben. Findet euch damit ab und schufdet weiter um wenige reich zu machen und euch am leben zu halten
 
@Simondo22: So lange diese anderen Dir einen auskömmlichen Anteil dafür abgeben ist doch alles gut? Neid ist ein schlechter Ratgeber.
 
Ja, zweifelsohne ist die Verteilung von Geld in der Welt alles andere solidarisch, und das wird irgendwann auch nicht mehr gut gehen. Ich vermute nämlich, dass die aktuellen Flüchtlinge nur ein kleiner Vorbote sind, wartet mal ab, bis irgendwelchen Länder im Meer versinken, die keine 10 Meter hohen Betonwände bauen können.
Auf der anderen Seite, wenn ich 100 € mehr habe als mein Nachbar, was mache ich dann damit? Dem Nachbarn 50€ schenken? Selbst eine wirklich arme Familie 2 Häuser weiter wird von diesen 100€ wohl keinen einzigen Cent sehen, oder?
Des weiteren, wenn ich die 100€ entweder durch Arbeit oder Vermögen bekommen habe, und der Staat würde mir 50€ weg nehmen, wie groß wäre dann mein Bestreben diese 100€ zu bekommen? Spätestens bei 75€ würde ich doch nicht mehr Arbeiten gehen oder sehen das ich mit meinen Einkommen aus Vermögen irgendwas mache.
Und noch ein Punkt, sämtliche Systeme wo, zumindest in der Theorie, etwas anderes herrschte als Kapitalismus sind gescheitert, wenn man mal von irgendwelchen Diktaturen absieht. Im Kapitalismus ist es aber, meiner Meinung nach, so, dass es zwangsläufig zu einer ungleichen Verteilung des Reichtums kommt.
Diese ewige Diskussion darüber, führt also irgendwie zu nichts.
 
@Lastwebpage: Gescheitert ist nicht die Alternative zum Kapitalismus, Gescheitert sind Gewalt- und isolationssysteme. DDR, Nordkorea, Sowjetunion.
Nie ist ein freies System auf sozialistischer Basis versucht worden.
 
@kkp2321: Weil Sozialismus eben nicht auf freiwilliger Basis funktioniert. Das sollte uns die Vergangenheit inzwischen gelehrt haben. Menschen wollen etwas schaffen, etwas besitzen usw. Das geht eben nur im Kapitalismus.
 
@exeleo: Von Sozialismus hat niemand gesprochen. Extreme Gesellschaftsformen sind alle zum Scheitern erurteilt. Wie auch der Kapitalismus. Die Rede war von einer sozialistischen Basis. Und diese ist Solidarität und Gerechtigkeit. Die Basis des Kapitalismus ist: Friss oder stirb.
 
@kkp2321: Was stellst du dir bitte unter einer sozialistischen Basis vor?
 
@exeleo: Eine Gesellschaft die nicht in Abhängigkeit zum Kapitalismus steht. Keine Existenzängste haben zu müssen, bedingungslose Grundlagen.
 
@kkp2321: Wir haben in Deutschland schon "bedingungslose Grundlagen" wo ist also das Problem?
 
@exeleo: Nein, es gibt keine Bedingungslosen Grundlagen in DE.
 
@kkp2321:

Du meinst so etwas wie die Sozialwirtschaft welche seit der Wende zerstört wird?
 
@exeleo: Mir wurde bislang nur eins bewiesen, dass der Kapitalismus nicht funktioniert. Den Rest kenne ich nur aus Geschichtsbüchern und das war alles kein echter Kommunismus o.ä. sondern irgendein Mist.
 
@Shadow27374: Der Kapitalismus funktioniert aber! Warum geht es uns im Westen heute so gut? " Den Rest kenne ich nur aus Geschichtsbüchern" Mir der Argumentation haben wir ja quasi die Lizenz zum Scheiße bauen, weil wir aus Fehlern nicht lernen wollen/müssen.
"echter Kommunismus" Was ist den bitte echter Kommunismus? Glaubst du den Kommunismus denn wir auf der Welt hatten, war nicht echt ? Da muss ich lachen.
 
@exeleo: Nö, er funktioniert nicht!
 
@Shadow27374: Welcher Teil von Deutschland hat nochmal überlebt? Der Kapitalistische oder der Sozialistische?
 
@exeleo: Wenn du mich so fragst: Keiner. "Den Rest kenne ich nur aus Geschichtsbüchern und das war alles kein echter Kommunismus o.ä. sondern irgendein Mist."
 
@Shadow27374: Ich würde mal ganz klar sagen, dass der kapitalistische Teil überlebt hat.
 
@exeleo: Das Böse siegt leider oft. Oder um genau zu sein, was wir jetzt haben ist fast schon US Hardcore Kapitalismus, zumindest fehlt nicht mehr viel. Damals hatten wir noch einen Kapitalismus mit dem es sich teilweise leben ließ. Halt sozialier als heute.
 
@Shadow27374: Nicht das böse, das gute, der überlegene siegt eben. Wir haben in Deutschland genügend soziale Systeme. Das reicht. Was willst du denn bitte noch mehr?
 
@exeleo: Eine ganze Menge...
 
@Shadow27374: Werde mal konkret
 
@exeleo: Genau das ist ja das Problem des Kapitalismus, den ich durchaus sehe.
Warum geht es uns im Westen, also z.B. Deutschland so gut? Eben weil Deutschland keine einsame Insel der glücklichen Kapitalisten ist. Ich gehe sogar soweit zu behaupten, das Kapitalismus gar nicht funktionieren würde, bzw. nicht das optimale wäre, wenn es nur Inseln mit Kapitalisten geben würde. Das System funktioniert nur, weil es genug Länder gibt, die am unteren Ende des Kapitalismus leben.
 
@exeleo: Der Kapitalismus funktioniert noch! Irgendwann sind die Ressourcen der Erde erschöpft und immer weniger Menschen haben was zu essen/trinken... Dann wird das System ganz schnell zusammenbrechen. Ob das jetzt in 10, 20 oder 50 Jahren passiert ist egal, auf Dauer wird es zusammenbrechen. Und damit funktioniert der Kapitalismus vielleicht noch aktuell, aber sicher nicht auf Dauer.
 
@Lastwebpage: Der Kapitalismus hat aber eben der kompletten Menschheit einen Schub ermöglicht. https://www.youtube.com/watch?v=jbkSRLYSojo
Schau dir das Video an und sag mir dass der Kapitalismus der Menschheit keinen Fortschritt ermöglicht hat. Das ist nämlich quatsch!
 
@exeleo: Das ist müßig darüber zu diskutieren, da wir ja schon festgestellt haben, dass es keine Vergleichsmöglichkeit mit etwas anderem gibt.
 
@Lastwebpage: Doch wir hatten ja ein paar Mal den Versuch den Kommunismus zu etablieren.
 
@exeleo: Viele haben leider schon vergessen, dass die DDR über 97% der Reparationszahlungen Gesamtdeutschlands nach dem Krieg geleistet haben. Dazu zählt auch die Demontage von Industriebetrieben. Natürlich hat man sich das Beste genommen. Sofern ist ein Vergleich der Gesellschaftsformen nicht ganz so einfach.
 
@kkp2321: Ja, damit Honecker, Stalin, Castro, Mao und wie sie alle hießen eben doch finanzielle oder andere Vorteile gegenüber den meisten der Bevölkerung haben. Also genau das selbe wie im Kapitalismus. Vielleicht liegt es also in der Natur des Menschen, dass der Sozialismus nicht funktioniert?
Schauen wir uns mal die anderen "sozialistischen" Länder, laut Wikipedia an, https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_sozialistischer_Staaten diese Liste ist überraschend lang, selbst wenn man die ehemaligen Ostblockländer weglässt und die die Sozialismus nur in der Verfassung haben, ist z.B. Ägypten und Indien wirklich sozialistisch?
Ich weiß nicht ob es in nur einem dieser Länder, wo in der Tabelle hinten keine Existenszeit angegeben ist, also Algerien, Angola, Madagaskar, Tansania, Jemen richtigen Sozialismus gibt, aber selbst wenn, so wirtschaftlich erfolgreich sind diese Länder ja nicht.
Aber, oh Wunder, ja es gibt sogar funktionierende Systeme, die nicht primär auf Kapitalismus basieren und sogar funktionieren o_O Ich finde die Artikel jetzt nicht mehr, aber es gibt in Südamerika Gebiete mit Lokalwährungen die überwiegend auf Tausch, erbrachte Arbeit, gemeinschaftliche Gebäude und Geräte etc. basieren, zusätzlich zu dem bestehenden System des jeweiligen Staates. Aber diese Modelle sind örtlich sehr begrenzt und ob da "Vermögen" generell unmöglich ist, glaube ich auch nicht.
 
@Lastwebpage: Wenn man als normaler Arbeitnehmer 100 Euro mehr bekommt, dann fließt das in der Regel - wodurch auch immer - wieder zurück in die Wirtschaft. Davon werden also Steuer abgeführt und dadurch kann der Staat - also wir - uns wieder gemeinsame Dinge anschaffen bzw. vorhanden Dinge unterhalten. Dazu gehören Polizei, Schulen, Krankenhäuser unsere Straßen und ähnliches. Das ist also durchaus solidarisch.

Das Problem ist, dass es z.B. in Deutschland bei Aktienerlösen pauschal 25% als Kapitalertragssteuer abgeführt wird. Ich selber halte einige wenige Aktien und die Besteuerung der Erlöse daraus ist geringer, als die Besteuerung meines Lohns. Ist das gerecht? Natürlich nicht.

Ein weiteres Problem ist, dass man Geld nicht einfach so dauerhaft speichern kann. Es ist ausschließlich dazu da, wieder zurück in den Geldkreislauf zu finden. Die Milliardäre haben sicherlich den überwiegenden Anteil in Beteiligungen, aber trotzdem ist eine solidarische Verteilung des Vermögens besser, als die extrem Auswüchse.
 
@ijones: Ja, sicherlich sind Steuern solidarisch, dennoch bin ich mir ziemlich sicher, dass die meisten eine persönliche Grenze haben, ab der man dann denkt "Solidarität? Und was habe ich davon?" Also in die Richtung "Leistung muss sich lohnen", sprich wieviel kann ich in meine eigene Tasche wirtschaften und wieviel bekommt der Staat, dieses Verhältnis darf nicht zu ungünstig werden.
 
@Lastwebpage: Im Prinzip hat sich daran zu früher nichts geändert - da gab es den Adel, der Geld hatte und den Rest der nix hatte. Heute sind der Adel die Milliardäre dieser Welt und die werden schon zu verhindern wissen, dass sich daran jemals was ändert.
 
@Lastwebpage: Bis 1953 hatten wir einen Spitzensteuersatz von 95% und die Reichen sind auch damals immer reicher geworden.

Natürlich geht da noch was ohne das die aufhören zuarbeiten!

Wenn Du jemanden, der z.B. 9000 Euro im Jahr verdient und den Eingangssteuersatz zahlt, die Hälfte davon erlässt, dann wird der jubeln und das ausgeben.

Ein Reicher dessen Steuern Du verdoppelst, wird das kaum jucken. Er wird das gleiche wie vorher ausgeben und nur etwas weniger zum anlegen haben, was ihn ohne hin nur noch reicher machen würde.
 
Es gehört eine Regelung eingeführt das alles was über einer bestimmten Summe liegt abgegeben werden muss. Was braucht jemand so viel Geld das er es im ganzen Leben nicht ausgeben kann.
Werde nie verstehen warum man ne 100.000 € Uhr am Handgelenk und 5 Ferraris in der Garage haben muss.

Da heißt es dann noch der arme Hoenes. Wenn mal einer Spendet wird er noch als Held dargestellte - aber was vorher nicht an Steuern bezahlt wurde wird nicht erwähnt.
Sportler deren Wohnsitz nicht in Deutschland ist sollten auch nicht für Deutschland starten...
 
@Paradise: Hast auch Du nicht verstanden, dass Vermögen nicht automatisch Bargeldbesitz bedeutet?
 
@New_world_disorder: Achso nur mit Bargeld kann man sich was leisten? Die nagen bestimmt alle am Hungertuch.
 
@Paradise: Wohl eher am Hummertuch und wollen nichts abgeben... Diese reichen Wi*****.
 
@Paradise: "Werde nie verstehen warum man ne 100.000 € Uhr am Handgelenk und 5 Ferraris in der Garage haben muss" Und nur weil du es nicht verstehst soll es jetzt verboten werden? Typisch für das linke Gedankengut...
 
@exeleo: Genau. Immer schön die dies Geld horten in Schutz nehmen. Vergrößert die Kluft zwischen arm und reich und schafft endlich den Mittelstand ab.

Kauf dir doch deine Uhr. Kannst auch noch mit 2 Millionen Gehalt im Jahr. Falls nicht weniger Koksen und Kaviar essen und sparen.
 
@Paradise: Wer gibt dir das recht darüber zu Urteilen was jemand Besitzen darf und was nicht?
 
@exeleo: Wer gibt denen das recht das einer der nix arbeitet Millionen hat und jemand der sich die Knochen und Gesundheit kaputt macht bis er in Rente geht zusehen kann wie er über die runden kommt?

Du nimmst wahrscheinlich auch afrikanische Diktatoren die Kinder in Mienen schicken in Schutz.
 
@Paradise: Bill Gates und Co haben sich deiner Meinung nach also nichts erarbeitet? Das ist absoluter Blödsinn
 
Also die Biografie von Andreas von Bechtolsheim liest sich sehr gut:

https://de.wikipedia.org/wiki/Andreas_von_Bechtolsheim
 
Tja, genau wegen solchen Unsummen die da auf den Konten schlummern wird die Bevölkerung immer ärmer. Warum? Weil die Zinsen die er dafür bekommt der "normale" Arbeiter erwirtschaften muss. Geld aus dem Nichts schöpfen ist und war die bescheuertste Idee der letzten 1000 Jahre. Wird Zeit das entweder das Zinssystem abgeschafft oder das Geld umverteilt wird, so wie im Moment kann es einfach nie gerecht werden. Leider übersieht man nur zu gerne das solche Kontostände auf Kosten der Allgemeinheit gehen, aber auch diese Blase wird bald platzen
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