Einfach Tür auf: Sicherheitsleck in Funkschlüsseln von 100 Mio. Autos

In Zusammenarbeit hat ein Team aus deutschen und britischen Forschern herausgefunden, dass Funkschlüssel von einem Sicherheitsleck betroffen sind. Dieser Fehler soll es bei über 100 Millionen Autos möglich machen, unbemerkt eine Öffnung der Türen ... mehr... Verschlüsselung, Kryptographie, Code Bildquelle: Christian Ditaputratama (CC BY-SA 2.0) Verschlüsselung, Kryptographie, Code Verschlüsselung, Kryptographie, Code Christian Ditaputratama (CC BY-SA 2.0)

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Das war jetzt eine offizielle Studie und Forschung.

Mag mal wissen, was in Wirklichkeit möglich ist und was sich die "Tüftler" in den Hinterhöfen schon für Möglichkeiten geschaffen haben. Nicht das ich es gut finde. Aber wenn jemand in der Materie steckt, dann solche.

Wenn man da so manche Doku sieht, oder wenn mal Artikel erscheinen, wenn sie Diebe erwischt haben, welche "Tools" die haben, dann glaube ich, dass die kein Schlüsselsignal abfangen brauchen,
sondern dass es schon lange Möglichkeiten gibt, dass ganze Frequenzen in ein paar Sekunden gesendet werden und die Autos nach der Reihe aufspringen.

Heißt ja heute noch ,dass Wegfahrsperren usw. nicht zu knacken sind. Und was ist? Die stecken ihr Gerät an die OBD-Dose. Schalten alle Sicherheitssysteme ab, und starten auch noch per Software den Motor.
 
@andi1983: So ist es nicht ganz, bezogen auf den letzten Satz. Die schalten nix ab sondern löschen alle Steuergeräte bis auf das Hauptsteuergerät, dort wird eine Software installiert die nur das Auto anlässt und Licht, mehr nicht. Die dürfen das Auto auch nicht ausmachen weil das nicht wieder startbar ist. Es funktioniert auch sonst nix mit Strom, damit alle womöglichen GPS-Sender blockiert werden. Deswegen suchen die sich auch nur bestimmte Autos aus in Wellen, da die Software nur maßgeschneidert ist. Beim Freund haben sie vor kurzen versucht den 328d zu klauen, der sah aber aus wie ein 330d. Mehr als die Steuergeräte zu plätten haben sie nicht gemacht, weil es der falsche Typ war. Daher am besten alle Fahrzeug Identifizierungen abmachen um es den Dieben nicht ganz einfach zu machen.
 
Uff, das ist schon hart. Dass Funkschlüssel potentielle Sicherheitsschwächen sind, das ist natürlich anzunehmen, es gab ja auch schon Berichte über Jammer, die durch Frequenzüberlagerung dafür sorgen, dass das Abschließkommando nicht ankommt, das konnte man ja noch über das Blinken kontrollieren. Dass man die Befehle kopieren könnte, war ja auch anzunehmen, aber dass es so einfach ist, ist schon erschreckend. Schlimmer ist noch, dass hier fast keine praktikablen Gegenmaßnahmen möglich sind, nicht benutzen ist ja fast die einzige Möglichkeit.
 
@bigbang514: Dann sich lieber nochmal mit einem Griff an die Tür vergewissern ob die wirklich zu ist.
 
Die RUB bringt gute Leute hervor.
 
Um so etwas naheliegendes zumindest zu vermuten, braucht man ehrlich gesagt keine Studie. Trotzdem nett das es nun offiziell ist. Und es wird folgendes seitens der Hersteller passieren: Nichts.

Interessant wird jetzt wie sich das mit der Versicherung verhält. Schließlich kann niemand mehr behaupten er hätte es nicht gewusst.
 
@Voodoo_Freak: Versicherungen zahlen eh nicht, wenn Wertgegestände sichtbar im Auto gelassen wurden. Man lässt eh nichts Wertvolles im Auto, genau deswegen ja. Nicht nur, das der Gegenstand fehlt, sondern eben auch die Scheibe eingeschlagen ist. Wenn jetzt aber jemand das Auto so öffnet, dass nichts kaputt geht der Wertgegestand aber trotzdem fehlt, bist du tatsächlich mit dem letzten Punkt besser dran. Weil wie gesagt, zahlen tut so oder so keine Versicherung dafür.
 
Tja, das kommt davon, wenn man den Hals auf Kosten der Kunden nicht voll genug kriegen kann.
Ist auch wieder typisch, dass sowas bei VW zuerst auffällt.
Man könnte meinen, dass die Firma fertig gemacht werden soll.
Dass sowas beim Lamborghini(!) geht, ist aber schon allemal die Krönung.
 
@M4dr1cks: Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie du zu der Schlussfolgerung kommst. Ich bin selbst rund 1,5 Jahre Lamborghini gefahren und man merkt (mittlerweile) ganz klar, dass es an vielen Stellen eben ganz einfach ein Wagen aus dem VW-Konzern ist. Navi/MMI, Fernbedienung, Schließsystem... stammt alles von Audi bzw. mittelbar von VW. Warum sollte sich das z.B von Porsche oder unterscheiden - sind ebenfalls einfach nur hochpreisigere VAG-Unternehmen.
 
@LostSoul: Wozu zahlt dann der Kunde den Preis, wenn da nichts wirklich besser ist?
 
@M4dr1cks: Ich habe mir den Wagen nicht wegen des Schlüssels und nicht wegen des Navis gekauft. Übrigens kannst du ansonsten sogar (leider) viele Sportwagen vergessen, gerade die "Multimedia-Fähigkeiten" sind in einer ganzen Reihe Sportwagen extrem schlecht.
Kaufentscheidend waren aber Punkte wie Fahrleistung, -spaß, Motorisierung etc. pp. Außerdem war es ein bisschen auch noch ein Kindheitstraum, den ich mir noch erfüllen wollte. Mittlerweile kann ich sagen, dass mir - auch für das gelegentliche Fahren - eher z.B. klassisch ein 911er o.ä. liegen.
Ab davon wird durchaus, selbst neben dem o.g. "Schnick-Schnack" eine Menge *deutlich* besser: Schau dir die Verarbeitung des Interieurs bei Lamborghini, Porsche, Ferrari etc. mal. Ebenso finde ich das Design - auch wenn es viele Nachteile hat - einfach klasse. Soweit zu meinen Beweggründen. Heute stehen andere Autos in der Garage, aber es war eine nette Erfahrung.
 
@LostSoul: + ist von mir.
Ich finde es kann bei solch teuren Fahrzeugen einfach nicht sein, dass da genau so ein biliges Radio drinne ist.
Das sind ja schließlich Exclusivmarken, aber wenn es keiner anständig anbietet, kann man halt nix machen.
Vom Fahren her, kann mir gut vorstellen, dass die Spaß machen (=
 
@M4dr1cks: Ich gebe dir sogar Recht, dass das "etwas" nervig ist. Gerade das Entertainment-System ist dort sogar ein Standardthema, mit dem du sofort offene Türen bei jedem anderen Fahrer einrennst, weil es wirklich jeder schlecht findet. Nur in dieser Klasse ist ein Kauf eben meist von anderen Kaufentscheidungskriterien getrieben - insbesondere Emotion und Unvernunft. ;-)
Naja, mal schauen, ich möchte nicht ausschließen, dass doch noch mal ein neuer kommt, mal gucken, was in den nächsten Jahren so auf den Markt geworfen wird.
 
@LostSoul: Naja, die e-Autos sollen endlich mal kommen und sich verbreiten (=
 
@M4dr1cks: Ich bin da hin und her gerissen, da ich mit Verbrennungsmotoren groß geworden bin und für mich auch viel an der Faszination des Automobils eben mit der damit (bisher) verbundenen Verbrennung und den entsprechenden Gerüchen etc. zusammenhängt. Gleichzeitig glaube ich aber schon, dass die Zukunft im Bereich der E-Mobilität liegt. Zumal zumindest die Beschleunigung und auch bestimmte Aspekte des Fahrens sehr angenehm sind (hatte mal zum Testen knapp drei Wochen den Tesla und das hatte durchaus auch positive Seiten). Im gleichen Atemzug würden mir aber eben bestimmte Aspekte fehlen - wobei ich ganz klar sage: Ja, weil sie mir eben anerzogen wurden und weil sie für mich "normal" sind. Eine kommende Generation, die mit E-Mobilen aufwächst, wird sich bei Verbrennungsmotoren und dem "Gestank" wahrscheinlich nur noch an den Kopf packen und fragen, was das sollte...
 
@LostSoul: Kann dich gut verstehen und ja, es wurde uns anerzogen.
Interessant wäre auch mal zu wissen, wie das mit den Reparaturen aussieht.
Kann mir schlecht vorstellen, dass beim Tesla viel kaputt geht.
Meine bei den Verbrennern ist viel mehr Mechanik.
Schließlich will man fahren können und sich nicht mit der Werkstatt auseinandersetzen
 
Was mir immer wieder auffällt: Jeder Gockel bleibt bei seiner Henne - sicher auch durch die ganze Patenterei, aber ganz bestimmt nicht hauptsächlich deswegen.

-- Was ich damit sagen will: es ist, oder scheint, völlig egal, was da irgendjemand in sonst einer Branche für Erkenntnisse gemacht hat, die anderen interessiert es nicht.

Beispiel: es stellt sich raus, daß MD5 binnen Minuten geknackt werden kann. IT: Okay, nehmen wir halt was besseres. Rest der Welt: Nimmt MD5 (wenn überhaupt).

Oder: die Mathematik bringt den Beweis (oder wegen mir auch den Gegenbeweis) für irgendeine ewig alte Vermutung/Behauptung/Theorem/sonstwas. Mathematiker: Okay, dann können wir ja jetzt endlich mal Sache X, Y und Z aus der Welt räumen oder dies-oder-das aufräumen und vereinfachen. Rest der Welt: Wissen erst gar nicht worum es geht.

Und so stehen wir uns einerseits einfach nur selber im Weg, weil wir die Erkenntnisse die wir haben erst gar nicht nutzen...

... oder, wie in diesem Fall, gekonnt ignorieren.

Das sind so Dinge, wo man sich fragt: wie kann das passieren? Ich mein, Kryptographie und -logie sind ja nicht erst gestern entstanden. Warum setzt man das also nicht oder nicht ordentlich ein? Besonders wo man doch weiß, daß Fahrzeuge gern und viel geklaut werden und wo auch der Absatz von den eigenen Fahrzeugen davon abhängt, daß sie eben möglichst NICHT klaubar sind - denn wenn die Kundschaft weiß, hey da hängen maximale Versicherungskosten dran die es gibt, dann kauft die das Fahrzeug logischerweise eher nicht.

Logischerweise, sag ich? Denkste - wie man ja an diesem Vorfall mal wieder sieht.

Und dann schauen immer alle komisch wenn ich sag daß ich lieber keine AI im Alltag sehen will. *grins*
 
Darum fahre ich kleine Dreckskarren, die will eh niemand stehlen ;-) Die hier aufgeführte Problematik ist bereits seit längerem bekannt, bis jetzt hat sich jedoch kein PKW-Hersteller daran gemacht, irgend etwas zu ändern. Bin gespannt, wann/ob sich da etwas tut.
 
@Gevatter: Das gute alte mechanische Türschloss ist doch auch kein wirkliches Hindernis, wird aber trotzdem seit ca. 100 Jahren eingebaut.
Und 'Tür öffnen' heißt noch lange nicht, dass die Karre dann auch gleich weg ist.
 
Mit so einem Müll von Studie tät ich auch gern Steuergeld verdienen.
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