Gericht verbietet Opfer von sexueller Belästigung WhatsApp-Nutzung

Wenn die eigenen Kinder von einer dritten Person per Messenger sexuell belästigt werden, kann man sich selbst schnell in einer Situation wiederfinden, in der man sehr akkurat gerichtliche Auflagen zu befolgen hat. Das geht aus einem jetzt ... mehr... Logo, Messenger, whatsapp Bildquelle: WhatsApp Logo, Messenger, whatsapp Logo, Messenger, whatsapp WhatsApp

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Neuland eben! Und was ist mit dem Täter passiert? Ich hoffe er hat mehr als nur WhatsApp Verbot bekommen. So ein Verbot wäre übrigens für unsere Politiker auch manchmal sinnvoll. :-)
 
Wenn man mal so darüber nachdenkt ist es schon traurig das WhatsApp und Co so eng mit den Kindern verflochten sind, und dann auch noch in so jungen Jahren, das es schon als Strafe für die Mädchen berichtet wird.
 
@Tomarr: das ist das eine aber es kann es nicht dass, das Opfer von sowas Beschränkungen in seinem Verhalten auferlegt bekommt.
Würde doch auch kein Richter auf die Idee kommen jemand zu verbieten ein Minirock an zu ziehen oder im Bikini ins Schwimmbad zu gehen....
Sollen sie das dem Täter verbieten aber nicht dem Opfer o.O
 
@Eagle02: ja, da werde ich vom Auto angefahren und dann wird mir verboten, zukünftig den öffentlichen Verkehrsraum zu benutzen, damit mir das nicht nochmal passiert....
strange Entscheidung
 
@scar1: Hey, endlich mal ein passender Autovergleich ;-)

Dieses Urteil ist einfach nur abstrus. Musste zwei mal lesen ob ich das richtig verstanden haben oder noch auf dem morgentlichen Shclauch stehe.
 
@scar1: Du müsstest es eher so sehen. Du fährst Auto und wirst von einem anderen angefahren, ohne dass Du selber alt genug bist, ein Auto fahren zu dürfen (respektive auch keinen Führerschein hast).
Das Gericht sieht die Nutzung ja erst ab 16 Jahren als OK an und die Kinder sind noch keine 16!
 
@Scaver: ja, das ist auch rechtlicher Sicht ein gutes Argument.
Die Feinheit ist hier natürlich (zumindest aus den vorliegenden Informationen), dass der andere Autofahrer den "Unfall" bewusst provoziert hat. Und da die betroffene Tochter ja wie ich das verstanden habe jetzt 16 ist/wird, wäre es zumindest mMn sinnvoller diese Kontrolle/Gespräche in Richtung "verantwortungsvoller Umgang mit dem Medium" zu richten, und nicht darauf zu kontrollieren, dass sie ja kein WA auf ihrem Telefon hat und auch ja kein zweites Gerät nutzt.
 
@Eagle02: Wenn ein Liebesbrief mit der Post gekommen wär dürfte das Mädchen keine Briefe mehr verschicken? Auf welcher gesetzlichen Grundlage hat hier wohl das Gericht entschieden - auf überhaupt keiner.
Das ganze Urteil ist ein schlechter Scherz, so müssen laut Richter die Eltern dafür Sorge tragen, dass der Typ die Tochter nicht mehr belästigt. Es handelt sich hierbei für ein Paradebeispiel wie Gerichte den Straftatbestand des Stalkings nicht begreifen. Dem Typen verbieten das Mädel anzuschreiben, wenn er es doch tut ist es eine Straftat - fertig.
Auch braucht man dem Typen nicht die Mobilfunknummer der Tochter mitteilen und eine neue SIM reinstecken. Das Urteil ist so schräg, dass es schon unglaubwürdig ist. Wer lässt sich denn darauf und wer kontrolliert diese gerichtliche Anordnung?

Wahrscheinlich war es einvernehmliches Sexting und nur die Eltern fühlen sich gestört davon, da das Mädel mit 16 Jahren sexuell zwar selbst bestimmen kann aber die Eltern ihr das Smartphone verbieten dürfen scheint dies einfach nur als Tipp vom Richter an die Eltern zu verstehen sein - denn alles andere ergibt überhaupt keinen Sinn.

EDIT: Nein, Whatsapp darf erst mit 16 Jahren genutzt werden, dagegen haben die Mädels verstoßen und ohne diesen Verstoß hätte die Belästigung gar nicht stattgefunden (Kausalitätskette). https://www.whatsapp.com/legal/ (Punkt 9)
 
@Eagle02: Generell gebe ich dir Recht. Allerdings gibt es für viele Medien verbindliche Altersbeschränkungen zum Schutz von Kindern und Jugendliche und dies könnte der Auftakt sein, dass WhatsApp und Co. rechtlich als "ab 16" eingestuft werden. Die Nutzung unter 16 wäre dann automatisch eine Ordnungswidrigkeit (oder Straftat, aber eher unwahrscheinlich).
Ob es so kommt und ob das überhaupt notwendig ist, mag und kann ich nicht beurteilen.
 
@Scaver: Danke für den Denkanstoß, so ist es, Whatsapp darf laut AGB tatsächlich erst mit 16 Jahren installiert werden.
http://www.rp-online.de/digitales/smartphones/whatsapp-fuer-kinder-und-jugendliche-verboten-aid-1.4439209
 
@Tomarr: Mobbing ist in Deutschland keine Straftat, sondern stellt lediglich eine Unterform der Beleidigung dar. Und das zählt zu den Aufgaben, die ein Strafrichter nicht zu Gesicht bekommt. Man lese § 185 STGB.

Und nebenbei: Früher haben wir schon mal auf dem Schulhof zu einem etwas dickeren Mädel "fette Kuh" gerufen, wenn uns diese geärgert hat. Da konnte es jeder hören, der zugegen war. Heute geschieht das in WhatsApp in einem geschlossenen Benutzerkreis, d.h. die Folgen für das Opfer sind geringer, als eine Beleidigung in aller Öffentlichkeit.

Wenn wir uns früher so verhielten, gab es eine Stunde Nachsitzen und gut war es.

Heute schreitet der Schuldirektor ein, die Eltern des Opfers gehen zur Polizei oder direkt zum Staatsanwalt und erfahren dort, dass man nichts für sie tun könne, da § 185.

Nun ist der Schuldirektor in der Klemme und es gibt Schulkonferenz. Beim nächsten Mal dann der Rauswurf aus der Schule.

Alles Fälle aus der Praxis, mir erklärt von einem Verwandten, der als Rechtsverdreher seine nicht ganz preiswerten Oldtimer finanziert...

G.-J.
 
@Gajus-Julius: DAs ist nicht ganz richtig. Je nach Schwere des Mobbing und durch Gutachter festgestellte Folgen beim Opfer können dem Täter auch (Beweislast vorausgesetzt) Körperverletzung und Nötigung gemäß STGB 223 und 229 nachgewiesen und entsprechend zu einem Urteil zusammengefasst werden.
Das sollte Dein Oldtimer fahrender Verwandter als Rechtsanwalt durchaus wissen. Allerdings hat er durchaus Recht, wenn er lediglich das von Dir zitierte Beispiel für seine Erklärung herangezogen hat. Jemanden "fette Kuh" zu nennen ist schwerlich als Mobbing nachzuweisen, da Mobbing mehr ist, als zu jemanden unhöflich zu sein.
 
@Gajus-Julius: "zu einem etwas dickeren Mädel "fette Kuh" gerufen" - Heute passiert das nicht in Whatsapp, sondern in Facebook, wo es auch die lesen können, die das fette Mädchen überhaupt nicht kennen! Dank der Vernetzung ist natürlich auch gleich das Profilbild des fetten Mädchens da, wo sie sich aufgehalten hat und schon wird aus Mobbing eine Hexenjagd, die bereits einige Teens in den Freitod getrieben hat!
 
@Gajus-Julius: "Mobbing ist in Deutschland keine Straftat, sondern stellt lediglich eine Unterform der Beleidigung dar."

Beleidigung IST ein Straftatbestand! Deine Aussage kann deshalb so schon mal nicht zutreffen.

Edit: Nach nochmaligen lesen, nehme ich an, du wolltest ausdrücken, dass Mobbing kein EIGENER Straftatbestand ist? Aber je nachdem, wie gemobbt wird, hat man z.B.:
- Beleidigung
- Nötigung
- üble Nachrede
- Verleumdung
- Diebstahl
- Sachbeschädigung
- fahrlässige/vorsätzliche Körperverletzung
 
@Gajus-Julius: Du liegst nicht ganz richtig. Zum einen ist Mobbing eine Straftat, denn auch Beleidigung ist eine Straftat!

Des weiteren kann man nicht nichts für sie tun, da § 185 ebenfalls Geld- oder Haftstrafe vorsieht. Wer Beleidigt und man dies beweisen kann, bekommt eine Strafe.
So etwas wird in DE nicht fallen gelassen von Staatsanwalt und Gerichten!

Zudem erfüllt der Tatbestand noch mehr als Beleidigung. Wenn Mobbing zu stark wird, wird auch § 223 StGB (Körperverletzung) und auch weitere, wie z.B. §229 StGB (Nötigung) betroffen.

Damit es aber als Mobbing zählt, muss es ANHALTEND und IMMER WIEDERKEHRENDES verhalten sein. Jemanden einmalig zu beleidigen ist eben noch kein Mobbing, dies jeden Tag zu tun und das über Wochen hinweg, allerdings schon.

Und nicht vergessen: Beleidigungen, Mobbing und Co. sind digital viel besser nachzuweisen, wie im realen Leben. Denn im RL fehlen oft Beweise und meist auch Zeugen.
Auf WhatsApp, Facebook und Co. ist der Beweis in Form von Text, Bild oder Ton schnell erbracht!
 
@Gajus-Julius: Alles was ist im StGB steht sind Straftaten, daher wird auch ein "Strafrichter" diese Dinge zu Gesicht bekommen. Normalerweise landet sowas aber vor dem Amtsgericht und somit ist ein Amtsrichter dafür zuständig.
Aber ganz pauschal kann man deine Aussage als Humbug bezeichnen. :D
 
@Tomarr: Das darf man so einfach nicht sehen! Messengerdienste haben heute die gleiche Bedeutung wie ein physischer Briefkasten. Das ist also quasi so als würde man jemandem, der belästigende Pen*sfotos zugeschickt bekommt, den Briefkasten abbauen und den Empfang von Post verbieten. Da denkt doch jeder sofort, dass das Quatsch ist.
 
@mh0001: Naja, wir haben einen gemeinsamen Briefkasten am Haus. So sehr hasse ich meine Tochter niucht, obwohl in der Pubertät, dass sie jetzt ihren eigenen Briefkasten anschrauben muss.

Wie bin ich früher blos ohne Handy oder gar Smartphone ausgekommen?

Ja, ihr lest das richtig, solche Zeiten gab es einmal.

Zudem habe ich ja nicht geschrieben das ich es für richtig halte den Mädels per gericht WA zu verbieten, das hätten die Eltern schon vorher tun sollen.
 
@Tomarr: Ker... immer dieser "früher war alles besser" Mist.

Ich hoffe inständig, dass du deine Kinder - solltest du welche haben - besser erziehst als du hier darstellst.

Nichts ist schlimmer als Eltern, denen der technische Fortschritt der letzten Jahre über den Kopf gewachsen ist und daher ihren Kindern keinen verantwortungsvollen Umgang mit den digitalen Medien beibringen können weil ja alles "vom Teufel persönlich" ist und daher verboten gehört.

So ein Schwachsinn...
 
@RebelSoldier: Allerdings ... meine Eltern hatten auch keinerlei Medienkompetenz. Ich hoffe dass meine Kinder dann genug Grips von uns mitbekommen haben, das auch selbst zu verstehen.
 
@RebelSoldier: Natürlich war nicht alles besser - aber auch nicht alles unbedingt schlechter. Schalt mal dein Handy 1 Woche aus - erst merkst du wie schwierig das ist, danach wie gut einem das tut, nicht ständig auf das piepsende Dingens schauen zu müssen. Ich würde es auch lieber sehen, wenn meine Kinder zumindest die Kindheit ohne diese Dinger verbringen können. Nur ist das heutzutage schon eine Benachteilung wenn man das durchsetzt.
 
@RebelSoldier: Wann habe ich denn bitte von Teufelswerk oder so geschrieben?

Aber mal ehrlich, früher hat man sich halt verabredet und sich getroffen. Heute, ohne scheiß, verabreden sich minimum 80% der Schüler auf Facebook und Co. Und dann nennt sich das SOZIALES Netzwerk?

Sorry, ich bin zwar auch recht technikbegeistert, aber man muss doch erstmal laufen lernen bevor man Auto fährt. Wo soll man denn auch noch soziale Kompetenz untereinander lernen wenn man das ganze nur noch schriftlich kennt ohne von Angesicht zu Angesicht jemals ein Problem gelöst zu haben? Meinst du wirklich dass das bischen Schulzeit in der die Kinder zusammen auf dem Schulhof verbringen, und das wahrscheinlich auch nur noch mit der Nase aufs Smartphone gerichtet, ausreicht um ein soziales Gewissen zu erlernen?

Das glaube ich nicht.
 
@Tomarr: Also wenn ich jetzt so während meines Urlaubs tagsüber während der Sommerferien durch die Stadt laufe... ich sehe da kaum Jugendliche die alleine rum rennen. Meistens zu zweit oder in kleineren Gruppen. Es gibt sogar welche, die spielen Fußball. Oder gehen gemeinsam auf Pokémon-Jagd.

Also so schwarz, wie du die Welt malst, scheinen sie nicht zu sein. Ja, sie verabreden sich auf Facebook um dann aber gemeinsam Dinge zu unternehmen. Und ja, es mag auch welche geben die Unterhalten sich dann in Chats.

Aber: Warum auch nicht? Es ist doch genau das, was ich sage: Medienkompetenz lernen. Das heißt, nicht ausschließlich Online Probleme lösen. Aber warum Online nicht mit Offline kombinieren?

Zu meiner Jugendzeit habe ich mich auch viel mit meinen Kumpeln getroffen. Aber Abends waren wir dann auch alle gemeinsam im Chat (IRC), oder haben zusammen über's Internet gezockt.
 
@LordNihil: Natürlich ist es ohne Handy schwerer. Der Grund ist einfach: Es erleichtert viele Dinge.

Lass du mal eine Woche dein Auto stehen. Du freust dich auch, wenn du es wieder benutzen kannst. Aber zwingend brauchen tust du es nicht. ;)
 
@RebelSoldier: Na mhr sage ich doch gar nicht. Außer vielleicht das man die Kinder halt erst ab einem gewissen Alter an die Medien(kompetenz) heran führen sollte nämlich nachdem die Offlinekompetenz stimmt.

Weil du kannst ja einfach nicht alles kontrollieren was Online abgeht. Da kannst noch son Übervater oder Übermutter sein, das geht nicht. Und dementsprechend erwarte ich halt von meinem Kind das es soweit gefässtigt ist sich von dem Müll nicht beirren zu lassen und auch von sich aus kommt wenn irgendetwas nicht stimmt.

Du brauchst ja hier nur mal zu schauen. Ich bin hier schon von Leuten angepöbelt worden die sich das im realen Leben niemals getraut hätten. Und darum mache ich mir halt ein bisschen Sorgen, weil das sind zum Großteil diejenigen die in der Realität keine Kompetenz erlernt haben und sich Online sicher fühlen.

Oder mal ein anderes Beispiel. EIne gewisse Zeit war antiautoritäre Erziehung der Hit schlecht hin. Weil Pädagogisch sehr wertvoll usw. Aber gerade aus den Kindern sind, natürlich nicht aus allen aber halt vielen, die größten Ars***löcher geworden weil sie halt keine Grenzen kennen.

Noch sehen wir das nicht. Noch denken wir es sei toll das ein 7 Jahre altes Kind besser mit der Technik umgehen kann als wir damals im doppelten Alter. Aber glaube mir, es wird schief gehen. Nicht bei jedem und überall, aber es wird merklich sein.
 
@mh0001: Na ja..geschiedene Eltern, das Mädchen in der tiefsten Pubertät.
d.h. ohne einen Hintergrund zu kennen, sollte man sich mit "Das ist doch Quatsch"-Statements etwas zurückhalten.
Denn es könnte durchaus sein, dass hier wirklich das Mädchen vor sich selbst bzw.
ihrer pubertierenden Blödheit geschützt werden muss.
 
@Selawi: Wenn man sich das Gerichtsurteil anguckt (und nicht nur die Meldung aus dem Newstext) macht das Urteil durchaus Sinn. Hier haben es die Eltern verpasst, den Kindern die entsprechende Kompetenz mit auf dem Weg zu geben die neuen Medien zu nutzen. Offenbar haben die Eltern auch noch so ein, zwei andere Dinge verpasst, so dass die Kinder dann leider nicht in der Lage waren, selbst über gewisse Sachverhalte nachdenken zu müssen, weswegen jetzt das Gericht die Notwendigkeit sieht, die Kinder zu schützen.
 
also gegen das Urteil würde ich als Vater und wenn ich eine der Töchter wäre vorgehen.
Finde ich echt lächerlich sowas o.O im Notfall würd ich da bis zum Obersten Gericht gehen denn das kann es nicht sein.
 
@Eagle02: Das geht in Deutschland ab dem OLG aber nur noch mit anwaltlicher Unterstützung. Nur beim Amtsgericht ist die Anwaltspflicht in Familiensachen erlassen worden.

Und nun finde mal einen Anwalt mit Fachausrichtung Familienrecht, der es unter € 300,-- die Stunde tut. Da zählt keine RVO (Rechtsanwaltsvergütungsordnung) mehr, sondern in aller Regel nur freie Honorarvereinbarung.

Und beim Familienrechtler und beim Strafrechtler fangen die Vergütungen ab € 300,-- plus Märchensteuer dann an. Pro Stunde. Bedeutet für 12 Seiten Akten lesen. Dann ist eine Stunde vorbei.

Und das oder gerade wegen einer Anwaltsdichte von teils unter 100 Bundesbürgern, vom Säugling bis zum Tattergreis, auf einen Anwalt. Wenn es um Kinder oder Knast geht, verliert diese Berufsgruppe jeden Anstand und jede Humanität.

Folge einer Politik von "Abitur für Jeden" die solches akademische Proletariat erst züchtet.

G.-J.
 
@Gajus-Julius: jo aber zum einen ist das nur ne Entscheidung vom AG und da bleibt dir erstmal noch das LG was auch ohne Anwalt geht und zum anderen wäre mir persönlich in dem Punkt dann die Kohle egal.
Ok wer einfach keine hat und auch keine Versicherung die sowas beinhaltet hat idt. ein echtes Problem.
 
@Eagle02: Die Versicherung zahlt Regelsatz nach RVO. Das sind dann maximal ein paar hundert Euro, wenn es zu Gericht geht. In Familiensachen sind das in aller Regel 2% bis 8% der wirklichen Kosten. Soviel zur Rechtsschutzversicherung.

Entscheidungen in Kindessachen beim Familienrichter des AG werden nur zur Revision beim OLG zugelassen. Die LG Instanz gibt es nicht mehr in Kindessachen.

G.-J.
 
@Gajus-Julius: Die Sache ist doch ganz einfach: Gegen die richterliche Anordnung verstoßen und sich vom Staatsanwalt verklagen lassen. Dann muss der Staat den Anwalt bezahlen, wenn man sich keinen leisten kann. Bei sowas würde ich es als Vater meines Kindes, dass Opfer geworden ist drauf anlegen.
 
@Memfis: Der Staat zahlt vielleicht den Anwalt, aber nicht die Strafe. Was hättest Du bei dem Vorgehen also gewonnen?
 
Man wird Opfer von sexueller Belästigung und wird selbst bestraft? Echt lächerlich! Da hat der dämliche Richter wohl zu viel von den Amis studiert.
 
@Ryou-sama: Ich glaube nichtmal dort gäbe es ein so dämliches Urteil.
 
@Ryou-sama: Zu Recht, wer bei Whatsapp die Blockieren-Funktion nicht findet gehört bestraft.
 
@eshloraque: Hä?! Selten so einen Unsinn gehört!?

Also ist es deiner Meinung nach in Ordnung dass (potentielle) Sexualstraftäter und Pädophile ungeschoren davon kommen und sich andere Opfer suchen indem man sie nicht meldet?

Blockieren soll reichen?
Und wenn derjenige irgendwann mal das Mädchen vergewaltigt weil er das auf sich nicht sitzen lässt?

2-3 Schritte voraus denken ist bei dir wohl nicht.
 
Familienrecht ist in Deutschland "Richter-Recht", das wurde von den jeweiligen Bundesjustizministern auch so gewollt. Da unterschiedet sich keine Partei.

In der Praxis sieht das Richter-Recht so aus, dass ein Richter am Familiengericht derart viele Fälle zu bearbeiten hat, dass er zwingend auf die Hilfe des örtlichen Jugendamtes angewiesen ist.

Und dort sitzen mehrheitlich Grüne und andere Genossen der 68er Generation, die zwar früher mal gegen AKWs protestiert haben und heute aber ihren gesicherten Wohlstand nicht mehr aufgeben wollen.

Als Folge werden Betreuungsaufgaben sehr häufig an die karikativen Einrichtungen vergeben, die übrigens die größten Arbeitgeber in Deutschland darstellen, und alle im Wettbewerb untereinander stehen.

Als Folge gibt es für die Mitarbeiter der auftragvergebenden Jugendämter sehr häufig 'Incentives' in Form von 'Fortbildungsveranstaltungen' auf Sylt und anderen prominenten Kurorten in 5-Sterne-Hotels, bei denen man mal schnell 2 Sterne abhängt, damit es nicht so krass auffällt.

Das hier zitierte Urteil sieht exakt so aus, dass ein 'Pädagoge' einer solchen karitativen Einrichtung, der froh war, dort einen Job zu finden, weil er ein Fach studiert hat, für welches es keine wirkliche Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt gibt, sich diesen Unsinn ausgedacht hat.

Ich bin selbst Vater von 3 Kindern in ähnlichem Alter und weder Muttern noch ich kämen auf die Idee, solche Kontrollen einzuführen. Entweder man hat Vertrauen zu seinen Kindern, oder das ist etwas grundsätzlich schon früher falsch gelaufen.

Im Gegenteil: Uns wird immer vorgeworfen, dass wir Passwörter und ähnliches vergessen würden, die uns unsere Kids immer mal wieder angeben, weil sie selbst so ungeschickt sind, sich ihren eigenen Kram zu merken.

Dem Richter hier kann man keinen Vorwurf machen, die Politik hat ihm ein Selbstversorgungssystem bestehend aus Jugendämtern und karitativen Einrichtungen auferlegt, aus dem es kein Entrinnen mehr gibt.

Welche kirchliche Funktion hat die Vorsitzende der Grünen inne?
Welchen Beruf übte der Bundespräsident früher aus?
Wer war Mutter und Vater der Bundeskanzlerin?
Welche Parteibonzen sitzen in welchen Vorständen der karitativen Einrichtungen?

Wer schimpft über Griechenland und in Deutschland geschieht der selbe Sch.. nur etwas intelligenter?

Fragen über Fragen....

G.-J.
 
@Gajus-Julius: Was ist falsch daran jemanden anzuzeigen, der einen belästigt? Würde ich auch machen. Klar man kann diese Leute auf die Ignorlist setzen, aber wenn sie mir schon bekannt sind, bzw. sich immer neue Möglichkeiten suchen wäre das die einzig sinnvolle Option.
 
@Gajus-Julius: wie wäre es sich mal das Urteil durchzulesen? Das was hier steht ist nur übelste Demagogie und gehört strafrechtlich verfolgt.
 
Tolle Bestrafung für den Vater. Ein komplettes Handyverbot wäre wohl besser durchzusetzen, mit weniger Aufstand verbunden und damit sinnvoller gewesen.

Wenn es die fast 16-jährige Tochter offenbar nicht hinbekommt, Leute die irgendwelchen Unsinn per Messenger schreiben einfach zu ignorieren und sich wegen dieser Unfähigkeit der Tochter dann Gerichte eine Lösung für das Problem überlegen müssen, dann ist sie wohl einfach noch nicht reif für elektronische Kommunikation und es sollte dafür Sorge getragen werden, dass sie keinen Zugang mehr zu solcher Kommunikation erhält. Aber gewiss nicht indem man dem alleinerziehenden Vater einen Haufen zeitraubender Kontroll-Auflagen macht und der Tochter ihr SmartPhone lässt.

Da viele Menschen einen derart starken Sexualtrieb haben, dass der rationales Denken offenbar verhindert, sind etliche elektronische Kommunikationswege verseucht von sexuell anzüglichen Bemerkungen. Würde da jeder Teenager so einen Aufstand daraus machen, hätten die Gerichte keine Zeit mehr für wirkliche Vergewaltigungen oder gar Mordfälle.

Insofern würde ich in einem solchen Fall vorschlagen, die elektronischen Kommunikationsmittel komplett zu entziehen. Das ist für den Vater einfach und zuverlässig zu kontrollieren, so dass er nicht Gefahr läuft das Sorgerecht zu verlieren, bloss weil sich seine Töchter nicht an das Verbot halten und etwa irgendwelche Messenger per Browser benutzen und sich dabei wieder sexuell belästigt fühlen.
 
@resilience: Nicht vergessen: Klägerin war die Mutter der Kinder. Die Kinder leben beim Vater. Somit muss die Mutter dem Vater Unterhalt zahlen. Und somit besteht ein finanzielles Interesse seitens der Mutter, aus dieser Zahlungspflicht herauszukommen. Diese kann nämlich in Unterhaltssachen Existenzgefährdend für den Verpflichteten sein.

Die Mutter hatte also einen der Anwälte gefunden, der von statistisch gesehen 100 Bundesbürgern leben muss und der hat dann sofort zum Prozess geraten.

Das Wohl der Kinder interessierte hier weder Mutter noch deren Anwalt.

Es ging um die Kohle, um nichts anderes.

G.-J.
 
@Gajus-Julius: Du weißt aber, dass es auch bei Unterhaltszahlungen eine Selbstbehalt gibt? Existenz gefährdend ist was anderes. Und wer Kinder in die Welt setzt, muss eben zurück stecken, das ist nunmal so.
 
@New_world_disorder: Wenn Kinder beim Vater leben, dann ist in aller Regel im mütterlichen Haushalt vieles schief gelaufen. Denn gerade die Jungendämter achten darauf, dass die Kids bei der Mutter leben, damit der Vater als in aller Regel stärkerer Verdiener dann mehr Unterhalt zu Gunsten der Kinder zahlen kann, als es die Mutter je vermag.

Da fängt schon mal die Ungerechtigkeit an.

Wenn es dann bei der Mutter schief geht, dann wird regelmäßig von Seiten der Jugendämter entweder Heimunterbringung oder aber Wohnen in der Jugendgruppe empfohlen. Die Richter müssen sich nicht danach richten, aber zum Großteil tun sie es.

Dan gibt es die richtige Rechnung für den Vater: Round about 5.000 Euro pro Monat. Soviel kostet heute betreutes Wohnen bzw. Heimunterbringung.

Und die Betreuer vom Jugendamt bekommen extra Incentives von den Trägern der Heime.

Kindeswohl in Deutschland?

Nö. das ist leider zum Selbstbedienungsladen für öffentliche Einrichtungen degradiert. Ich rede hier nicht als Blinder von der Farbe, sondern als Vater einer Tochter, die während ihres Jura Studiums ein Praktikum bei einem der prominenteren Familienanwälte in einer deutschen Großstädte absolvieren musste.

Da gehörten Aufenthalte auf dem Golfplatz oder dem Schützenverein zum Arbeitsalltag, um Familienrichter 'positiv zu motiveren'

Sie hatte ihr Examen mit einer Traumnote im Alter von nur 24 Jahren abgeschlossen und hat daher anschließend die Möglichkeit ergriffen, in einer der größten Anwaltsfabriken der Welt einzusteigen und berät heute wen?

Die Bundesregierung bzw. ein Bundesministerium, weil die nicht in der Lage sind, ihre eigenen Gesetze zu erlassen und zu verfassen.

Die Stunde zu € 1.250,-- bezahlt von Dir als Steuerzahler. Dafür mit eigenem Büro im Ministerium in Berlin.

Ach ja, frage mich bitte nicht, wer sich sonst noch so auf Golfplätzen und anderen netten orten trifft.

G.-J.
 
@Gajus-Julius: Und das hat jetzt genau was mit dem Selbstbehalt zu tun, der es verhindert, dass ein Unterhaltszahler in seiner Existenz gefährdet sein könnte?
 
@New_world_disorder: Der Selbstbehalt liegt nur wenig über der Pfändungsfreigrenze. Und das auch nur, wenn in einer neuen Verbindung unterhaltsberechtigte Kinder vorhanden sind.

Die Selbstbehaltsgrenze ist von den Anwälten, welche im Ministerium die dort sitzenden hoch bezahlten Sesselfurzer beraten, so gewählt worden, dass noch die Prozesskostenhilfe greift. Man sägt schließlich nicht an dem Ast, auf dem die Damen und Herren Kollegen sitzen, die es nicht zum Traumexamen geschafft haben und nun als VOLL-Jurist (=voller Jurist) oder schlicht als Wohnzimmeranwalt leben.

G.-J.
 
@Gajus-Julius: Das ist falsch, der Selbstbehalt ist unabhängig davon, ob der Unterhaltszahler eine neue Beziehung hat und ob sich in dieser Kinder befinden.
 
Tja, back to SMS. Wäre sowieso für uns alle besser. Die Messenger haben sich doch nur durchgesetzt weil sie bunt und flippig sind und man so leicht Bildchen und Filmchen verschicken kann. Im Grunde nicht notwendig und für Schüler und andere bloßen Ablenkung. Ich möchte einmal eine ganze Woche erleben, in der das globale Internet zusammenbricht und nicht verfügbar ist Auf die Reaktionen der Social media- und Messenger-Generation wäre ich mal gespannt....
 
@mmode7m8: Igitt igitt, neue Technologien. Ich pack mal wieder meine Briefumschläge und mein Briefsiegel aus. Ach ne, damit kann man ja auch Bildchen versenden. Verdammt! ;)
 
@Cheeses: ich bin durchaus ein Fan neuer Technologien. Aber Social Media wie Facebook und Messenger ala Whatsapp sind meiner Meinung nach überflüssig und dienen nur dazu, das eigene Privatleben ins Web zu schmeißen (was die Leute dummerweise auch bereitwillig tun). Und genau davon halte ich nichts. Whatsapp als Teil von Facebook, leistet einen gewaltigen Beitrag dazu, ein gläserner und stets überwachbarer Mensch zu sein.
Es genügt schon, wenn das Kaufverhalten analysiert wird (das sage ich als begeisterter Amazon- und ebay-Shopper). Mehr brauchen die nicht zu wissen.
 
Das Urteil ist doch schwachsinnig. Wozu gibts denn die Möglichkeit den Mobber zu blockieren? Dann können die Mädels auch nicht belästigt werden. Da sieht man mal, wie strohdumm der Richter ist.
 
@MatzeB: Sollte meiner Meinung nach seines Amtes enthoben werden, bzw. dessen Tauglichkeit mal geprüft werden. Selbst auf so einfache Dinge wie Rufnummer ändern sollte auch ein Richter kommen, der mit Technik nicht viel zu tun hat. Im übrigen würde es auch reichem dem Täter die Benutzung von Whats App (und anderen Messengern) zu verbieten. Verstößt er gegen das Verbot gibts Knast. Auch darauf kann man kommen, selbst wenn man kurz vor den Pensionierung stehen sollte. (Wie alt ist den der Richter?)
 
@Memfis: Nun, da in dem Urteil festgestellt wurde, ist nicht bekannt, wie der Schulfreund des Vaters an die Nummer gekommen ist, was einen Wechsel der Nummer ziemlich unsinnig machen würde. Der Täter stand nicht vor Gericht und daher konnte diesem eine Nutzung nicht verboten werden. DAs weiß man natürlich nicht, wenn man sich lediglich auf die dürftigen Details des Beitrages hier beruft.
Daher meine Frage an Dich: Welche Begründung führst Du für die Amtsenthebung an?
 
@New_world_disorder: Na ganz offensichtlich wurde die ältere Tochter Opfer sexueller Belästigung und darf deswegen Apps nicht mehr benutzen, die mit ihrer Handy/Telefonnummer verknüpft sind. Die erste Frage die sich doch stellt ist, warum sich ein Opfer überhaupt einschränken muss. Folgt man der Argumentation des Gerichts dürften die Kinder auch keine Post mehr empfangen, denn der Täter könnte ja immerhin noch anzügliche Briefe schreiben und in den Briefkasten werfen.
 
@Memfis: Lies doch einfach mal das Urteil und die Begründung, bevor Du unqualifiziert kommentierst.
 
@New_world_disorder: Ich habe den Artikel gelesen und auf den beziehen sich meine Kommentare. Ist der Artikel falsch wiedergegeben worden, beschwer dich bei Winfuture.
 
@Memfis: Das erklärt, warum Du Dich dementsprechend äußerst.
 
@Memfis: ganz ehrlich: der wahrheitsgehalt dieser meldung ist minimaler als minimal und man sollte doch als mündiger bürger wenigstens ein wenig hinterfragen und nicht alles einfach schlucken wie es kommt. das lehrt uns das internet doch jeden tag. jeden tag. jeden tag...
gerade wenn man den luxus eines quellen links hat, macht es sinn auch mal reinzuschauen. wir sind hier doch nicht bei der bild zei.....tschrift.
 
@Memfis: genauso ist es. Eher sollte man dem Mobber die Nutzung verbieten und nicht den Mädels.
 
@MatzeB: DAS wäre der wahre skandal: ein familienrichter der seine befugnisse erweitert und ganz plötzlich zum strafrichter wird....
 
also...weil der sittenstrolch einen mantel trug, dürfen die opfer nun auch keinen mantel mehr tragen...was für ein bescheuertes urteil...nicht nur weltfremd, sondern auch mmn bar jeglicher gesetzlicher grundlage...die töchter sollten den richter weg rechtsbeugung verklagen...
 
Hat sich jemand mal die Mühe gemacht, das Urteil und die Begründung zu lesen? Erst in der Begründung wird deutlich, warum das Gericht zu diesen Auflagen kommt. Ich kann es durchaus nachvollziehen. Beide Kinder sind durch die Familiensituation und durch offensichtliche Erziehungsfehler in ihrer Entwicklung stark beeinträchtigt. Das Gericht sieht hier offensichtlich eine gewisse Unreife, was der Umgang mit solchen Medien betrifft. Insoweit ordnet das Gericht einen Schutz dieser Kinder an, da davon auszugehen ist, dass die fehlende Medienkompetenz und Reife der Kinder (nebst anderen Unzulänglichkeiten) nicht zum Vorteil der Kinder ist, sollten sie weiter unkontrolliert mittels Messenger von jedem kontaktierbar sein.
Desweiteren hat die große Tochter die verstörenden Texte des väterlichen Schulfreundes ihrer kleinen Schwester zum Lesen gegeben, was für diese auch nicht gerade förderlich war.
Da der Kontakt des Schulfreundes des Vaters zur Tochter gar nicht Verhandlungsgegenstand war, konnte dieses auch nicht in ein Urteil gegen eben jenen gegossen werden. Das wäre dann ein anderes Verfahren.
 
@New_world_disorder: Schick die Infos mal dem Autor, damit der auch bescheid weiß.
 
@LordNihil: Er kann ja den selbst gelieferten LINK nutzen ;)
 
Bestätigt meine Haltung, dass hier in Deutschland ein größerer Wert auf den Täterschutz gelegt wird, als auf die Hilfe für das / die Opfer. Das Opfer soll sich also einschränken, weil jemand anders es terrorisiert. Ich schlage als nächstes vor, dass Frauen die auf der Straße sexuell belästigt wurden nicht mehr aus dem Haus dürfen.
 
@Memfis: Vielleicht solltest Du mal das Urteil und seine Begründung lesen, vielleicht realisierst Du dann, dass es in dem Verfahren gar nicht um die sexuelle Belästigung ging, da der Schulfreund des Vaters gar nicht vor Gericht stand. Und wenn ich mich nicht irre, kann niemand, der nicht vor Gericht steht, bestraft werden. Offenbar haben Mama und Papa nämlich keine Anzeige gemacht.
 
@New_world_disorder: Ist das kein Offizialdelikt, bei dem die Polizei von sich aus eine Anzeige fertigen muss?
 
@MichaW: Eine Anzeige kommt nie von der Polizei. Desweiteren ist im Urteilstext entgegen diesem Bericht hier nicht von sexueller Belästigung die Rede, sondern von "Sex-Texting". Über den Umfang kann man nur spekulieren. Hier wären entweder die Eltern gefragt oder der Staatsanwalt Anzeige zu erstatten.
 
@New_world_disorder: Wie kommst Du jetzt eigentlich auf die Idee, dass die Polizei keine Anzeige erstattet?
 
@DK2000: Stimmt, da lag ich wohl falsch.
 
Will das AG Bad Hersfeld dem LG Hamburg jetzt Konkurrenz machen, was die dämlichsten Tech-Ureile angeht? Für dieses Jahr dürfte das Gericht gute Chancen auf diesen Titel haben. Mal sehen, ob das LG Hamburg noch nachziehen kann. Dürfte spannend werden.
 
@Memfis: Es war ein Urteil in einem Sorgerechtsstreit, nur so zur Info.
 
@New_world_disorder: Ja und in dem sollte zum Wohle der Kinder entschieden werden. Kann ich hier beim besten Willen nicht erkennen. Die Kinder werden sozial ausgegrenzt. Ich mag Whats App / Facebook und co auch nicht, nutze es auch nicht, aber in der Altersgruppe gehört das heute eben dazu. Darüber werden Verabredungen / Termine und was weis ich nicht alles gemacht. Das läuft nicht mehr so wie früher, dass man erst fünf Freunde angerufen hat um irgendwas zu planen / besprechen / abzusagen / was weis ich.

Edit: Außerdem kann ich immernoch nicht erkennen, was die Tochter falsch gemacht haben soll, was ein entsprechendes Verbot rechtfertigt. Klär mich auf.
 
@Memfis: Lies das Urteil und die Begründung.
 
@New_world_disorder: Sowohl das eine als auch as andere ist vollkommender Nonsens.
 
Ich erinnere mich noch an die Messenger, die nur funktionierten wenn der Nutzer mindestens 13 oder 14 Jahre war.
Durch die Möglichkeiten die heute mit diesen Multimedia-Messengern geboten werden, kann ich schon verstehen, dass diesen Dingern keine Jugendfreigabe gegeben wird.
 
@floerido: Welche sollen das denn bitte gesen sein? "sind sie 13 klicken Sie hier" einen Messenger mit echter altersprüfung gab es nie und ich hab schon Messenger bentutz da hatte kaum jemand ein Handy, wenn mir jetzt auf den Nerv geht blockiert man ihn und erstattet keine Anzeige ker ker. Ist geht hier schließlich um zwei Jugendliche....
 
@Conos: ICQ hatte nicht funktioniert, wenn man ein zu junges Geburtsdatum eingegeben hatte.
Viele AGB verbieten auch Nutzern die jünger sind als 13 die Nutzung. International hat man dadurch relative Sicherheit gegenüber der Jugendschutzgesetzgebeung. Ich erinnere mich noch, dass SchülerVZ damit wegen dem Jugendschutz Probleme hatte.

WhatsApp ist laut AGB übrigens ab 16, Facebook ab 13, Twitter und YouTube ab 18.
 
@floerido: Und wer kontrolliert jetzt genau welches Datum man dort eingibt? Niemand... und nur darum gehts. Es hat sich von heute zu damals 0 geändert und wir habens auch überlebt... oh man.
 
@Conos: Wenn man falsche Angaben macht, dann verstößt man gegen die Nutzungsbedingungen. Natürlich ist dieses kein harter Schutz. Aber wenn man gegen etwas verstoßen muss, um etwas zu nutzen, dann sollte sich nicht gewundert werden, wenn Kontrollen und Grenzen verschärft werden.
 
@floerido: ich seh schon, Fraktion Neuland :) is ok...
 
@Conos: Ich bin schon länger im Netzaktiv, als so mancher Nutzer dieser Seite überhaupt lebt! Ich finde den Umgang mit dem heiklen Thema aber äußerst befremdlich. Anstatt sich Digitalnativ zu nennen wäre die Bezeichnung Digitalnaiv vielleicht besser.

Um einen Dienst zu nutzen benötigt man schon eine gewisse geistliche Reife, die oben genannte Person wohlmöglich nicht hat.
 
@floerido: und nu? Ich bin seit 1996 ca. online. Habe dazu trotzdem eine andere Meinung :)
 
1. APril oder so? Jetzt dürfen den Mädels ihrem kompletten Freundeskreis erklären wieso sie nicht mehr erreichbar sind in ? (jaja sms aber in dem alter ist WhatsApp nun mal das Standard Kommunikationsmittel. Hoffe er musste auch Skype, ICQ, Facebook, Yahoo, Threema und Instagram deinstallieren.. nur um GAAAANZ sicher zu gehen.. NEULAND...
 
So nun mal ganz Ehrlich und zum Verständnis es wurde Quasi das Opfer mit Sozialer Ausgrenzung Bestraft ?

Aber scheint ja eh Mode zu sein Opfer zu Strafen weil Opfer wurden.
Ach ne das ist ja wieder Gegenstand eines Anderen Verfahrens hier ging es ja scheinbar nur um die Sorgerechts Klage der Mutter die etwas zum Anlass genommen hat wo der Vater wohl wenig gegen tuen konnte.
Wäre das mein ehemaliger Schulkamerad hätte ich ihm mindestens ein oder zwei Brüche zugefügt.

Wenn die Mädchen bisher in ihren Altersgruppen Akzeptiert waren dürfte sich dieses nun ändern da von nun an völlig Ausgeschlossen werden.

Falls dieses Urteil jetzt Jugendschutz Aspekte hat fehlen die völlig oder kommen schlecht rüber.
Vielleicht sollte sich unsere Jugend(nicht)schützer mal hinsetzen und eine vernünftige Gesetzesvorlage ausarbeiten womit eine Nutzung Social Medien Endlich mal Reglementiert und einheitliche Regeln bekommt.
Dann dürften solche von Schwachsinn Triefende Urteile auch Verständnis bekommen so ist es eigentlich das gegenteil und eine Bestrafung der Opfer.

Nach dem Urteil wäre es ja nun so das eigentlich das Smartphone völlig Nutzlos wird es gibt so gut wie keine Messenger Apps die nicht irgendwie mit der Telefonnummer verknüpft werden.
Dem Buchstaben folgend reduziert sich ja die Nutzung dann auf E-Mail und der Web Version von Facebook und co.
Das einzige was noch erlaubt sein könnte wären dann Skype und ICQ aber das wird in der Jugendszene wohl eher nicht mehr genutzt.

Aber jetzt mal eine ganz Ernst gemeinte Frage ist das ein Verspäteter Aprilscherz ?
 
@Freddy2712: Bei der jüngeren Tochter ist es doch eigentlich eindeutig. Sie ist laut Bericht weit unter 16 Jahre alt, WhatsApp ist laut AGB ab 16. Die Eltern müssen also der Aufsichtspflicht nachkommen, dass ihre Kinder nicht gegen solche Richtlinien verstoßen.
Wenn Eltern ihren Pflichten nachkommen würden und darauf achten, was die "Kleinen" im Netz machen, dann gäbe es solche Probleme nicht mehr.
 
@floerido: Natürlich aber wieviele wissen überhaupt das Whats App ab 16 ist ?
 
@Freddy2712: Da sind wir ja wieder beim Thema Aufsichtspflicht. ;-)
 
@floerido: Wobei ich ja sowieso die Meinung vertrete bis Mindestens 14 keine Smartphones sondern nur Featurephones. Ab da Langsam mit einem Funktions eingeschränktem Smartphone weitermachen was dann Abhängig vom Kind entweder Entsperrt oder mit Apps wie Whats App ausgerüstet wird.

Wobei ich da eh sage wozu früher kahmen wir auch ohne klar mein erstes Händy bekam ich zur Lehre vorher gab es keine Notwendigkeit.
Und selbst da war es kein Top Gerät sondern ein Viac Interkom Loop Packet mit Motorolla Händy aber es reichte völlig.
 
die meldung ist soweit simplifiziert, dass sie nicht mehr der wahrheit entspricht. liest man sich die akte einmal genauer durch, stellt sich der sachverhalt anders dar und die maßnahmen des richters erscheint angemessen und vorrausschauend. im übrigen muss beachtet werden, dass ein familiengericht keinen straftäter verurteilen kann. wenn man die halbwahrheiten von anderen sites noch weiter runterbricht kann ja aber nur bullshit bei rauskommen.
 
Das liest sich wie ein schlechter Scherz :D
 
Echt irgendwie" IRRE & auch diskremiren für Väter'n !!!
??
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Facebooks Aktienkurs in Euro

Facebooks Aktienkurs - 6 Monate
Zeitraum: 6 Monate

Der Facebook-Film im Preis-Check

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles