Vor 20 Jahren verschlief die Musikindustrie ihren größten Albtraum

Vor ziemlich genau 20 Jahren begann das, was einige Jahre später zu einer erbitterten Auseinandersetzung zwischen den Internet-Nutzern und der bis dahin glänzend funktionierenden Musikindustrie wurde. Eine neue Release-Gruppe pumpte die ersten ... mehr... Musik, Warez, Releases, CDA Musik, Warez, Releases, CDA Musik, Warez, Releases, CDA

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Man gab den Usern ohne Wissen, was er damit alles machen kann. Als man wusste, was so geht, war der Aufschrei groß ......... und irgendwann, wird man total unterbinden. :-)
 
@Kruemelmonster: Was???
 
@AcidRain: Totale Unterbindung!
 
@-adrian-: Durch dich habe ich jetzt auch nicht mehr verstanden.
 
@AcidRain: Wollt ihr die totale Unterbindung? ;)
 
@Shadow27374: JAAAAAA !
 
@Kruemelmonster: Man spricht ähm schreibt nicht mit dem Mund voller Krümel. Sonst kommt sowas unverständliches dabei raus...
 
@dodnet:

Was verstehst du nicht?

Das Einfachste nicht mal ........ man gab dem Volke MP3!

Als man begriff, dass man jeden CD-Titel mit guter Qualideit mit 4 MB, als mp3 ins Netz stellen konnte, war das Erschrecken groß.

Mittlerweile ist das umformen verboten, du darfst nur noch hören und auch das könnte schon strafbar sein.

Das Gleiche haben wir im mp4-Bereiche.

Wer da Minus gibt, hat echt den Knall nicht gehört und wird ihn nie nicht begreifen.

Warum?

Hirne schon abgegeben, oder nie besessen, oder doch da und der Umgang zu schwer damit, weil Anleitung immer noch fehlt ? Ich frag ja nur und stelle nicht fest.
 
@Kruemelmonster: du darfst doch mit deinem Eigentum machen was du willst... nur leider GEHÖRT dir die Musik nicht...

Du hast lediglich eine "Kopie" mit der Lizenz sie selbst zu hören!
=> Wenn du selbst Musik Produzierst, hast du selbst die Wahl...

aber letztlich stellt sich die "Notwendigkeitsfrage"... nun gibt es doch ALLES einfach so!? Musik muss nicht mehr Illegal gerippt werden, da man es auch Legal Online hören kann... und wer mehr als 30 Minuten pro Tag hört, kann auch 10€ im Monat dafür bezahlen!?
=> wer weniger hört, kann auch mal kurz Werbung hören oder sich eben "das bisschen" im nicht Abo kaufen!
 
@baeri: Man hat allerdings das Recht auf eine Sicherhungskopie, damit Du das was Du erworben hast (Datenträger und die Lizenz) zu schützen.
Allerdings mit der Ausnahme, dass man dabei keine Kopierschutzmaßnahmen umgehen darf, was es theoretisch unmöglich macht, eine Sicherungskopie anzulegen.
Allerdings ist das Gute, gerade in DE, dass weder Staatsanwälte entsprechende Anzeigen bearbeiten, bzw. keine Klage im Sinne des Strafrechts erheben und Gerichte Klagen im Zivilrecht nur dann zulassen, wenn dadurch nachweislich ein Schaden entstanden ist oder Geld verdient wurde. Beides kann aber wegen einer privaten Sicherungskopie nicht der Fall sein (denn trifft es zu, ist man nicht mehr im Bereich der privaten(!) Sicherungskopie).
 
@Scaver: nun, das hat ja noch nie jemanden Interessiert was du mit deiner "gekauften" CD / DVD ,... machst...
Zwar gibt es Gesetze die hier "Einschränkungen" beschreiben => z.B. wie das von dir benannte Kopierschutz umgehen
=> Aber von Klagen habe ich noch nie diesbezüglich gehört...

Worauf ich anspielte sind die Streamingdienste und die "Online" verfügbaren Medien... und da gehört dir einfach NIX... du darfst es lediglich HÖREN...
=> selbst wenn du das "offline" verfügbar machen kannst, sind die Daten nicht dein Eigentum.
 
@baeri: <<<Worauf ich anspielte sind die Streamingdienste und die "Online" verfügbaren Medien... und da gehört dir einfach NIX... du darfst es lediglich HÖREN...
=> selbst wenn du das "offline" verfügbar machen kannst, sind die Daten nicht dein Eigentum.>>>

Dann noch mal einfach, früher hörten wir die Hitparaden und schnitten mit, mit Kassette, wer das noch kennt. Halt, Videorecorder genauso, es wurde mit geschnitten, dafür waren die Teile gedacht.
Internet hat mittlerweile Radio und Fernsehen ziemlich ersetzt und nun sind das alles Bösewichte, die nun streamen oder sonst was.

Fällt was auf, wenn ich heute noch einen Videorecorder habe, kann ich frei Fernsehprogramme mitschneiden ........ für mich ..... privat. Aber, wer das via Internet macht, soll dann ein Verbrecher in einigen Augen sein.

Also echt Leute.

Wie gesagt, man hat gegeben dem User und nun nimmt man, besser, der dumme User soll noch für alles zusätzlich zahlen ......... wie wäre es nicht gleich mit dreifach, bringt Gewinn, Gewinn, Gewinn.

Es ist ein ganz anderes Problem dahinter und das nennt man nur einfach Gier, noch mehr haben wollend, an allem noch zu verdienen.
 
@Kruemelmonster: nun, abgesehen davon dass der "Mitschnitt" geduldet war gibt es einen Unterschied zwischen Digitaler und Analoger "Verfügbarkeit" im Bezug auf die Verbreitung aber auch auf die Qualität...
Und wie gesagt... mach dir doch deinen "Mitschnitt" <- gibt nicht nur genügend Tools sondern ebenso interessiert das niemanden (noch nicht mal wenn dus offensichtlich denen per Fax schickst)...

Es geht lediglich darum, dass du hier einen Mitschnitt machst und dann einfach mal mit 3 Klicks 1000 Fach verbreitest <- und das hast du mit deiner Kassette noch nicht mal mit extrem viel mühe hinbekommen!
 
@baeri: <<<und dann einfach mal mit 3 Klicks 1000 Fach verbreitest >>>

Etwas, was auch uns gegeben wurde und nachrangig beschnitten wird.

Nur zur Klarstellung, das illegale Verbreiten dulde ich auch nicht.

Aber, gegen die User anzugehen, weil das "Illegale" ja sooooo schädigt, ist nur noch lächerlich, wenn man sieht wie fett die Musikindustrie geworden ist.

Oder nehmen wir nur Microsoft, so gegen illegale Kopien in Gange und die schädigen ja sooooo sehr und selbst platzen die bald vor ihrer Gier nach Milliarden.
So etwas ist halt scheinheilig.
 
@Kruemelmonster: Ich empfehle dir dringen einen Deutschkurs, oder je nach Alter, im Deutschunterricht besser aufzupassen. Kenne ja Migranten die nach wenigen Monaten besser Deutsch konnten als das hier!

Und MP3 wurde nicht dem Volk gegeben, es kam vom Volk. Es war ein Forschungsprojekt, finanziert vom Volk (Forschungsgelder aus Steuergeldern!) und zur Verwendung der Ergebnisse für alle!

Auch die Forscher waren vom Volke und nicht von der MI oder der Regierung!
 
@Scaver: <<<Ich empfehle dir dringen einen Deutschkurs, oder je nach Alter, im Deutschunterricht besser aufzupassen. Kenne ja Migranten die nach wenigen Monaten besser Deutsch konnten als das hier!>>>

wenn du nicht verstehst, ist das nicht das Problem meiner einer.

Und doch noch einmal, MP3 wurde dem Volke gegeben und zwar, was man damit machen konnte.
Es wurde dir gegeben, in Form von Programmen um auch CDs zu rippen.

Nun verstanden ?

Was durch MP3 möglich wurde, war sich gar keiner am Anfang bewusst, bis die Titel im Netz standen und auch das Netz, das WWW wurde uns gegeben und heute haben wir die Einschränkungen.
 
@Kruemelmonster: Krümeline, mach doch selber Musik, dann kannst sie Mp3en so oft du möchtest ;o)
Anbei du hast von dem Thema offensichtlich echt null Ahnung und den Artikel nicht verstanden, meinereiner war dabei als das Internet noch frei war, als 56k ein Wow!-Erlebnis war, erst DAU´s wie Du haben das alles kaputt gemacht... Internet für alle egal wie Doof sie sind -> Ich wünschte mir back to the roots jeder der seinen Rechenknecht nur über GUI bediene kann muss draußen bleiben :op
 
@incu_at: <<<Krümeline, mach doch selber Musik, dann kannst sie Mp3en so oft du möchtest ;o)>>>

ach komisch, ich wurde doch verstanden. *rofl*

Ja, die bösen User mal wieder, ohne zu begreifen, dass es die Technik ist. Alles was man in Netz stellt, ist irgendwie zu klauen und darüber scheinen sich die ins Netz stellenden nicht klar zu sein.

Daher, man gab dem Volke, Programme, Dateien, als man bemerkte, was damit möglich ist, wurde der User verkriminalisiert, den man nun auch noch überwachen muss.

Tja

lass einfach mal das Denken für mich, ich war und bin auch noch in online-Portalen angemeldet und zahle auch dafür.
 
@Kruemelmonster: Schlemihl verkauft auch ganze Wörter! Aber psssssttttt!!!!
 
@Kruemelmonster: Nüchtern tippen hilft ... :-D
 
@EnsiFerrum:

echt, dann übe mal schön .... vielleicht wirst du dann auch begreifen
 
Die Gleiche Meldung gibts dann in paar Jahren noch mal für die Musikindustrie. Und dann auch noch mal für die Printmedien. Und je nachdem wie es weitergeht mit den 3D Druckern noch mit diversen anderen Industrien.
 
@LoD14: Du meinst Filmindustrie. Die waren und sind blöd genug gewesen aus den Fehlern der Musikindustrie nicht zu lernen und haben diese 1:1 kopiert. Das Schlimme daran ist aber, dass die Musikindustrie mittlerweile wieder Erfolge verzeichnen kann, was den Umsatz angeht. Schade, hatte gehofft die Strukturen versinken irgendwann in der Bedeutungslosigkeit.
 
WinPlay3 das waren noch Zeiten. Kann sich die Jugend gar nicht vorstellen wie das damals war, heute wo auf jeder Website ganze Player einfach so eingebunden werden.
 
@JacksBauer: Da war ein PC mit dem Abspielen der MP3 vollkommen ausgelastet. Office und MP3 ging so grade noch. Aber dann war Ende. Ich weiß noch, ich war damals total neidisch auf einen Kumpel, der dann einen Aldi-PC mit Celeron 300 und 64MB Ram bekommen hatte. Der konnte dadrauf spielen und MP3 hören. GLEICHZEIT! ... Man, was bin ich alt geworden.
 
@LoD14: Falcon 4.0 zocken und nebenbei noch MP3 hören, ab ca. 2000 - 2001 möglich. Mit Superpack konnte man sogar im DED WinAmp steuern :-)
 
@EnsiFerrum: Hmm,das konnte man schon früher,ich hatte damals quake gespielt und nebenbei mp3 gehört :D
 
@EnsiFerrum: WinAmp?
 
@robs80: WinAmp war damals DER MP3-Player überhaupt. Den hatte quasi jeder. Er ist aber dann leider irgendwann in der Bedeutungslosigkeit verschwunden.
 
@ComPoti: So bedeutungslos ist er auch nicht, denn er wird noch oft heruntergeladen. Das kann man an den Downloadzahlen verschiedener Websites sehen.
Winamp ist mein Player Nummer 1 seit 1998!!!

Es ist ein Jammer, dass er offensichtlich doch nicht weiterentwickelt wird.
Dennoch die Version 5.666 vom Dezember 2013 funktioniert noch tadellos unter Windows 10 (64bit). Es gibt keinen Player, den man manuell derart konfigurieren kann.
 
@ComPoti: Danke :-) Aber ich weiß was WinAmp ist ;-) War nur ironisch gemeint.
 
@Aloysius: Doch da gibt es welche, aber für dich ist wohl der AIMP3 (v4 habe ich mir noch nicht angesehen) die beste Alternative. Es ist ein Clone vom WinAmp mit kompatiblen PlugIns und er ist noch besser zu personalisieren und im Look and Feel anzupassen, man muss ein mal die Einstellungen durcharbeiten, dann ist er um Längen besser als der WinAmp.
WinAmp war aber schon immer nicht so toll wie viele denken, der Sound ist schlecht und der Ressourcenhunger gewaltig.
 
@Aloysius: "Es gibt keinen Player, den man manuell derart konfigurieren kann." Anno 2000 vielleicht, heute hast du so tolle Sachen wie Foobar, Mediamonkey, aimp oder J River Media Center
 
@Aloysius: doch, foobar2000
 
@ComPoti: Ich benutz den heut noch, mit dem klassischen 2.x Stil. Funzt einfach immer noch und ich hab mich nie nach was anderem umsehen müssen.
 
@EnsiFerrum: Yeah, Falcon 4.0... das weckt Erinnerungen :-D
 
@EnsiFerrum: das muss eher gewesen sein. hab die tage gerade eine liste erstellt mit meinen pcs.

ab mai 2002 hatte nen ahtlon xp 2000+ mit 32mb ram, die graka war ne geforce3 ti 200 und win98. auf so einem system ging mehr als nur office mit mp3.

mit einem pentium150, den hatte ich 1997/98, wäre das vermutlich schon gegangen.
nur war mein pc da noch 100% offline unterwegs und ich hatte nur 4xcd Laufwerk und eine 1gb festplatte.
 
@LoD14: 1993/1994 war ein 486er DX oder gar noch SX mit der Wiedergabe einer MP3 schon eher überlastet als nur ausgelastet.
 
@JacksBauer: Oh ja ich war damals mit einem Amiga und Modem unterwegs,nix mit www ,da lief der ganze Spaß über Mailboxen.. die gute alte Zeit kommt nie wieder :-)
 
@malocher: Und immer dieses gespannte Kribbeln im Bauch, diese Ungeduld, wenn der Bote erst noch sein Pferd am Trog festmachte, statt gleich mit dem Brief zum Tor zu kommen. Hach. Das kennen diese WhatsApp-Kinder gar nicht mehr. -.-
 
@ckahle: Sag ich schon lange: Whatsapp ist eine Plage und führt zu einer Verdummung unserer Jugend.
Neulich las ich z. B. in den Nachrichten "Schüler machen viel mehr Fehler. Studie: Rechtschreibreform war ein Flop" (http://www.n-tv.de/wissen/Studie-Rechtschreibreform-war-ein-Flop-article18363456.html). Dies ist eine typische Lüge der unehrlichen Medien. Denn hier werden die Fähigkeiten von vor 20 Jahren mit denen von heute verglichen. Man müsste aber vielmehr bedenken, wie sich die Situation ohne die Rechtschreibreform entwickelt hätte - das ist das gleiche, wie wenn man jemand sagt "Vor der Wende war alles besser", da er den damaligen Zustand mit dem heutigen vergleicht, ohne zu beachten, dass der damalige Zustand nicht über die Jahre unverändert geblieben wäre.
Die Ursache für die mangelnde Rechtschreibung ist nicht die Rechtschreibreform, sondern Whatsapp et similes. Wenn man früher einen Brief geschrieben hat, hat man auf die korrekte Anwendung von Rechtschreibung und Grammatik geachtet, was heute niemand mehr macht. Im Berufsleben sind diese Menschen dann ohne Autokorrektur verloren. Es macht mich traurig, wenn dann an prominenter Stelle ärgerliche Fehler auftreten. Das höchste, was ich dieser Hinsicht erlebt habe, war ein Grammatikfehler auf einem Zeugnis einer Universität. Traurig!
 
@regulator: Das sinkende Kompetenzniveau beim Schreiben ist aber kein Resultat aus der Verbreitung von WhatsApp, sondern resultiert vornehmlich aus den in der Grundschule verwendeten Unterrichtsansätzen. Die Fibel-Methode ist einfach sehr umstritten. Dieses analytisch-synthetische Vorgehen beim Lesen lernen verursacht einfach wahnsinnig viele Fehlvorstellungen von Sprache. Wenn du in einer Schule Kinder hast, die "herkömmlich" in Deutsch unterricht wurden und welche die nach der Methode von Jürgen Reichen gelernt haben... da fällst du vom Hocker. Leider setzten mittlerweile sehr, sehr viele Schulen auf die Methode. Hinzu kommt eine irre Verdichtung des Lehrplans, wo immer mehr Stoff in immer weniger Zeit unterrichtet werden muss. Da bleibt das Einüben von Rechtschreibung und Schrift einfach auf der Strecke. Statt dessen lernt man dann nebenbei noch Englisch und Co in der Grundschule, wo früher das schöne Schreiben der Buchstaben und Grammatikregeln gelernt wurden.

Mal davon abgesehen, dass die Kinder heute bei WhatsApp kaum noch schreiben. Es werden immer mehr Audios verschickt. Falsch geschrieben wird dann in WhatsApp nicht mehr. Das ist eher wie das stundenlange Telefonieren in den 90gern, wo ja alles noch besser war... In sofern müsste die Rechtschreibung ja jetzt wieder besser werden... Weil nicht mehr am Handy falsch geschrieben wird... Das bezweifel ich aber.
 
@LoD14: Auch sehr schön ist die Art der Schrift, die in der Grundschule unterrichtet wird. Die schreiben hier bei uns in der Grundschule alle Blockschrift. Und bevor sie mit dem Alphabet wirklich durch sind, wird der ganze Kram für 2 oder 3 Wochen noch mit Schreibschrift verkorkst.

Zu meiner Zeit wurde NUR und AUSSCHLIESSLICH Schreibschrift genutzt, es gab kein englisch, Religion war noch Religion (wobei das meiner Meinung nach abgeschafft und ersatzlos gestrichen gehört) Sport, Kunst, Musik, Mathe, Deutsch und Sachkunde. Das hat vollkommen gereicht und sollte auch heute ausreichen, um die Grundaufgaben zu erlernen.
 
@regulator: Und zusätzlich zu dem, was LoD14 schon schrieb um deine gedanklichen Wirrungen etwas zu entknoten (Smilies gabs übrigens schon Mitte der 90iger... und wurden nicht anders benutzt als heute, sahen nur in reiner Textform anders aus) noch die Sache mit der Wende... nein, vor der Wende war nicht alles besser... aber deine Theorie ist trotzdem - auch hier - nicht ganz richtig. Denn der damalige Zustand in der DDR blieb zwar nicht ewig gleich, allerdings liefen Veränderungen deutlich langsamer als in der BRD ab. Im Detail gab es so durchaus Bereiche, wo man sagen kann "dieser Zustand blieb über Jahre unverändert" - weil es zwar minimalste Entwicklungen gab, die aber durch ihre Langsamkeit nicht wirklich spürbar waren. Wer also wirklich glaubt, dass vor der Wende alles besser war, würde damit auch heute nicht falsch liegen. Zwar wäre die DDR nicht mehr wie 89, sie wäre aber auch weit weg vom aktuellen 2016. Ansonsten, wie schon gesagt... für die Bildungsprobleme unserer Jugend solltest du in der Tat den Lehrplan verantwortlich machen, nicht modernde Technik. Ich möchte hier allerdings noch anmerken, dass ich LoD14 nicht wirklich zustimme, dass das Pensum in Schulen heutzutage ins unermessliche gesteigert wurde - eher das Gegenteil ist der Fall. Es ist, mit vielen Schulfächern sehr breit aufgestellt, dafür wird heute aber der Stoff, den man früher in 1 1/2 Schuljahren lernen musste auf 3 verteilt. Das Problem ist nicht das Lernpensum, sondern viel mehr, neben der Masse an Schulfächern (und der damit fehlenden Konzentration auf die "Basics") auch Experimente wie das "Lernen nach Gehör" und ähnlicher Unsinn. Du kannst ein Kind nicht - je nach Bundesland und Schule - bis zu 3 Jahre lang schreiben lassen, wie es das für richtig hält und dann in Jahr 4 sagen "alles Unsinn, schreib gefälligst richtig". Das sich dieses erst falsch- und dann umlernen auf die Qualität der Rechtschreibung niederschlägt wird wohl niemanden so wirklich ernsthaft verwundern. Und ähnliche "Lernexperimente" gibt es leider zuhauf.
 
@SunnyMarx: Sport, Musik und Kunst ist sollten auch nicht verpflichtend gelehrt werden. Da sehe ich zum Beispiel auch kein Mehrwert. Optional, je nach Interessen der Kinder als Wahlfächer wären meiner Meinung nach Ok. Physik und Chemie ist auch schon zu speziell, obwohl da hatte ich wiederum meinen Spaß dran. Gut, ein gewissen Grundstock sollte jeder haben in allen Fächern, aber warum uninteressierten Mädchen mit höhere Physik, Chemie oder gar Mathe quälen. Machen den Kopp zu, bekommen ihre 5, da sie auf ihren Arbeiten wenigstens Namen und Datum schreiben konnten. Hätte man denen zur Wahl gestellt, Englisch oder Deutsch weiter zu lernen, wäre meiner Meinung nach allen geholfen. Ein modulares Schulsystem müsste es geben, wo man erkennt, "oh, Naturwissenschaften passt da nicht rein" also dann anschieben in Richtung Fremdsprachen oder so, da hatte das Kind Spaß dran und wird mit Freude lernen, also unterstützen wir diesen Berufsweg.
 
@regulator: Da muss ich Dir vollkommen recht geben. Ich betreibe mit meiner Frau jetzt 9 Jahre ein kleines Geschäft und da kommen ab und zu auch Bewerbungen von Jugendlichen für Ausbildungsplätze (haben wir gar keine) und Praktikumsplätze rein.

Ich habe noch keine gesehen, die absolut fehlerfrei war!

So etwas hätte ich früher nur abgegeben, wenn ich einen Job nicht haben wollte.
 
@LoD14: Diese Methode in der die Kinder erst mal alles so schreiben wie sie es denken scheitert an der undeutlichen Aussprache und ähnlich/identisch klingenden Buchstaben. Wenn der Lehrer den Kindern die Fehler nicht aufzeigt speichert sich die falsche Schreibweise im Gehirn. Isch pinn vätisch.

Um die Schreibschrift zu "modernisieren" wurde dann auch im Westen anstatt der Ausgangsschrift die vereinfachte Ausgangsschrift eingeführt. Da kommt zu der falschen Rechtschreibung auch noch eine fürchterliche Sauklaue dazu.
Wenn wir wieder Sütterlin hätten gäb es kaum eine Abweichung der Handschriften, da es (ähnlich dem Arabischen) unleserlich wird, wenn man sich nicht exakt an die Vorgaben hält.

Auch hat die neue Rechtschreibung so viele Fehler, so wird die Wortherkunft außer Acht gelassen und man kann sich die korrekte Rechtschreibung nicht mehr anhand des Wortstammes herleiten (Stengel schreibt sich jetzt Stängel, obwohl es nichts mit der Stange zu tun hat sondern von stechen kommt). Andere Wörter wurden vereinfacht anstatt diese auswendig lernen zu müssen (aus selbständig wird selbstständig), wenn man so denkt kann man auch alle unregelmäßigen Verben abschaffen.
Globusse, Atlasse und Kaktusse schmerzen sehr stark sind aber nun erlaubt, da es als Umgangssprache deklariert wurde. Es ist nicht Umgangssprache, sondern mangelnde Bildung und hätte NIEMALS in einem Wörterbuch aufgenommen werden (höchstens um dort in Rotschrift den Leser über seine Blödheit aufzuklären. Wenn dann muss auch Kack-Tusse als Synonym für Kakteen erlaubt werden).
Sauerstoffflasche und Schifffahrt schreiben sich nun beide mit drei F, früher musste man schauen ob nach dem Konsonanten ein Konsonant oder Vokal folgt, diese Neuerung finde ich gut, da ich mir nicht merken konnte in welchem Fall man zwei und in welchem drei mal das F schreibt (erlaubte Abhilfe ist und war Sauerstoff-Flasche).

Ein riesiges Problem ist aber die Inkompetenz einiger Lehrer, so habe ich aus Lehrermündern schon sehr oft die Behauptung gehört es würde kein ß mehr geben. Autsch. Es heißt ja Spaß mit langem A und nicht Spass mit kurzem A. Wie sollen die Kinder da richtig lernen, wenn die Lehrer es schon nicht können. Und gerade beim Verleugnen eines ganzen Buchstabes sollte man eigentlich über ein Berufsverbot nachdenken.
 
@otzepo: Du weißt schon, dass nach der Reichen-Methode Fehler in den ersten Jahren nicht (!!!) korrigiert werden sollen, um nicht die Freude an der Sprache zu nehmen? Das ist ja der Irrsinn an der Sache... Aber da kann der Lehrer nix für, das sind politische Entscheidungen.
 
@LoD14: Neulich musste ich auch erfahren, dass die Landesregierungen die damals neusten skandinavischen Lernmethoden übernommen haben als die Skandinavier in der Pisa-Studie so gut abgeschnitten haben. leider waren diese Methoden auch gerade reformiert und Skandinavien hat bei der Pisa-Studie nach diesen Methoden verkackt. Deutschland hätte mal das vorhergehende System nehmen sollen, bei dem die guten Ergebnisse erzielt wurden und nicht einfach blind den neuen Scheiß, der weltweit zum Scheitern verurteilt ist.

Das deutsche Schulsystem wurde aber schon viel früher zu Grunde gerichtet. Früher war die Schule nicht dafür da die Schüler auf die Wirtschaft vorzubereiten sondern aus ihnen denkende Individuen zu formen, die sich jedes Wissen im Anschluss selbst aneignen können. Aber humanistische Gymnasien sind selten geworden, wie die wirtschaftsnahe Form heißt habe ich gerade vergessen und finde nicht die richtigen Worte es schnell zu recherchieren.
Aber kein Wunder warum es nicht mehr ein Volk aus Dichtern und Denkern ist sondern Maschinen aus Fleisch im Niedriglohnsektor.
 
@malocher: Amiga ? - waren das damals nicht hauptsächlich die MOD-Files?
und die MP3 kamen dann mit den x86 PC

Gott, .... ist das schon lange her
 
@Selawi: Mit dem Amiga fing das an in den Mailboxen und dem Zyxel Modem,aber dann hab auch ich wie viele zum PC System gewechselt .. zu DOS 6 :-) Ja das ist lange her !
 
@malocher: Ich hab mit einem 8086er angefangen. 8 MHz hatte das Teil. Und 640 KB Ram! 20 MB Festplatte, 5,25" Laufwerk und MS-Dos 3.2 oder so ähnlich. Natürlich der Zeit angemessen ein Monochrom-Schwarz-Weiß-Monitor. Ja ja... Das waren noch Zeiten! :o)
 
@SunnyMarx: Muss ganz schön teuer gewesen sein die Kiste. zu 8086er Zeiten waren 20MB-Platten noch recht ungewöhnlich für den Privatgebrauch.
 
@New_world_disorder: 1000 DM haben die Ende 1990 gekostet. Das waren ca. 2 Monatsgehälter als Azubi.
 
@steffen2: Dachte ich mir. Mein erster PC war 1993 ein 286er mit 10 MB HDD, 1 MB RAM und 12 Mhz. Mit VGA Farbmonitor 2200 DM ;)
 
@New_world_disorder: Naja, ich war damals 13 Jahre alt und hab mein Kommunionsgeld geopfert. Gekauft habe ich die Kiste von dem Klassenlehrer meiner Schwester. 1000 Mark waren aber dennoch ein Schnäppchen.
 
@SunnyMarx: 1000 nur für die Platte. Nicht für alles.
 
@steffen2: Nein, es war schon alles zusammen. War gebraucht und es war 1990 als ich das Ding bekommen hab.
 
@SunnyMarx: Warst du garnicht neidisch auf die Amiga 500 Leute?
 
@Toddi: Um ehrlich zu sein, ich kannte keine. :o)

Hier auf dem Dorf mit damals 1000 Seelen kannte ich echt niemanden, der einen Amiga hatte. Gab bestimmt jemanden, aber wenn nicht in meiner Altersklasse.
 
@malocher: Bei mir es ein Atari 800xl mit Akustikkoppler.

Der erste Ausflug in (amerikanische) Mailboxen hat mich im ersten Monat soviel gekostet wie meine Miete und hatte nicht mal einen Download beinhaltet. Ein Basic-Spiel für meinen Atari zum abtippen hatte ich gefunden - das war's.
Den Akkustikkoppler habe ich dann schnell wieder abgestossen, meine Telefonrechnung hat dann Danke gesagt. Erst Jahre später ('97/'98 vorher schon mal in Internetcafes) bin ich dann wieder online gegangen.
 
@Selawi: Nö. Die Mod-Files waren vor MP3, auf Amiga und PC (Soundtracker hieß damals die Abspielersoftware für beide Systeme). Hatte MP3 auch von Anfang an auch aufm Amiga. Die Amigauser haben sich über die PCs totgelacht, weil der PC mit dem abspielen der MP3s schon ausgelastet war und der Amiga sich langweilte bei 5% Auslastung (68030@50Mhz + FPU@50Mhz 16MB) und Multitasking war ja damals auch ein Fremdwort am PC (meiner damals AMD5x86DX4/133, 64MB) bis zum Windows95. Das rippen von CD oder das konvertieren von WAV nach MP3 in der Dos-Ebene, nix für Anfänger und Zeit sollte man auch haben. Nebenbei, alle Mailboxsysteme liefen fast alle über einen Amiga, weil kaum ein PC von damals mehr als zwei Leitungen gleichzeitig vernünftig bedienen konnte.
 
@Roger_Tuff: Du meinst bestimmt die .mod files. MP3 schafft ein 030er in vermindeter Qualität gerade so mit hängen und würgen.
 
@Toddi: Nein, die Mod-Files (1992/93) konnte schon der 68000@8Mhz so nebenbei bei 5% Auslastung (1MB-Chipram/1MBFastram). Da hatte der 386er@25Mhz (4MB) von meiner besseren Hälfte so seine Probleme die Mod-Files fehlerfrei abzuspielen. Damals war aufgrund der Festplattengröße 128K-MP3 (1996) der Standart und die Mod-Files waren ja lang vor MP3. Mein 68030@50Mhz hatte CDs gerippt (hat ewig gedauert) in MP3 und konnte diese im Langeweilemodus (5%) runterdudeln! Oder war dein Amiga seinerzeit einfach kaputt?
 
@Roger_Tuff: Ja, das waren noch Zeiten. Auf meinem A4000 ging das mit den MP3s noch etwas flotter (68060, 2MB ChipRAM, 8MB FastRAM und 128MB RAM auf der CyberStorm Mk2, Picasso IV, Ariadne II-Ethernet). Den A4000 habe ich leider vor einigen Jahren verkauft, aber ich habe noch einen A500 mit 68030@50Mhz mit 1MB Chip, 1.5MB FastRAM und 8MB auf der VXL-030. Müsste ich mal wieder in Betrieb nehmen, aber momentan steht mein C64 auf dem Nostalgie-Arbeitsplatz. :)
 
@JacksBauer: Tja und unsere Jugend, wie unsere Elten können sich nicht mehr vorstellen, dass die Großeltern ihre Lieblingsmusik nur ein paar mal im Leben live hören konnten.
 
Die Musikindustrie hängt ihrer Zeit immernoch hinterher, aber mittlerweile hat man es durch gekonnte Propaganda und gekaufter Gesetze geschafft, dass zumindest die jüngere Generation wieder blöd genug ist den Gierhälsen das Geld in den Rachen zu werfen. Mich und zahlreiche weitere meiner Generation haben sie hingegen auf Lebenszeit verloren. Es ist ja nicht nur so, dass man Tauschbörsen und die eigne Kundschaft bekämpfte, sondern auch die zahlreichen kleinen Onlineradiosender. Was heute davon übrig ist sieht man ja: Mainstreamscheiße. Aber Hauptsache die Manager kassieren weiter ab. Wie ich diese Branche hasse, ich kann es nicht in Worte fassen.
 
Wenn man bedenkt, dass die Nutzer damals praktisch schon das Vertriebsnetz aufgebaut hatten und sich die Musikindustrie nur hätte dranhängen müssen. Man hätte mit den Betreibern (Napster) reden müssen, es hätte kleine Anpassungen gegeben (Abomodell beispielsweise, wie es heute üblich ist) und man hätte sich diesen Krieg schenken können. Irgend so eine Ex-Tante von der RIAA hat das auch mal in einem Interview zugegeben, dass es ein großer Fehler war sich damals gegen Napster und co. zu verschließen. Der Ruf der Branche ist zwar bei Insidern ruiniert, aber Konsequenzen hat das ungefähr so viele wie beim FIFA oder IOC-Skandal.
 
@Memfis: Unvergessen das Interview mit der Sony-Tante die echt meinte wenn man die CD zuhause, im Auto und auf Arbeit hören will, soll / muss man sie 3 (DREI!!!11!1) Mal kaufen ..... :-D
 
@EnsiFerrum: realitätsfremde akademiker eben ;)
 
Erst verschlafen und dann bekämpfen, was für eine Logik.
 
@Ehrenfried: unflexible, starre strukturen.
 
Und heute leben die Jammerer noch in ihren Villen und fahren mit Ihren Yachten und Sportwägen tonnenweise den Sprit raus.

Nur weil sich jemand mal eine MP3 lädt, oder die Musik über Youtube, oder Internetradio mitscheidet, geht die Welt nicht unter. Früher haben die Leute halt bei den Top 40 Charts im Radio die Lieder auf Kassette mitgeschnitten.

Und was sie bis heute nicht verstehen ist, dass man den Schaden nicht 1:1 umlegen kann.
Wenn sich einer übertrieben gesagt 10.000 Titel laden würde, dann hätte er sich diese so und so niemals
im Laden, oder im Internet einzeln gekauft. Vieles wird doch bei vielen sicherlich gleich wieder in den Papierkorb gezogen, weil das Lied, der Film und Co. nicht den Geschmack getroffen haben.
 
@andi1983:

du darfst nicht mal den Versuch mehr wagen, denn der Versuch des Mitschnitts ist schon verboten.

Speicher ja nie einen Titel in deinem Hirne, er könnte teuer werden !

Daher für die nächsten Mimosen der Minusvergabe, man gab dem User, als man bemerkte, was der User damit machen konnte, unterband man es.
 
Für meine Begriffe macht es sich auch heute noch die Industrie schwerer als es sein müsste, und das haben sie gänzlich allein fabriziert, weil sie in ihrer Verbohrt- und Blindheit einfach die Zukunft nicht gesehen haben. Mich stört zb. heute immer noch, dass es nicht ein einziges Download-Kauf oder Streaming Portal gibt, das lückenlos alle Titel eines Künstlers aufweisen kann... von Mixtape über Major Release bis hin zu Aufnahmen, die nur auf Touren auf stick oder cd verkauft wurden... was wäre das für eine Fundgrube, wenn man wüsste, ich schließe ein Abo ab und habe wirklich eine lückenlose Diskografie all meiner favorisierten Künstler in der Tasche... natürlich müsste auch noch gesichert sein, dass morgen nicht irgend ein label den Arsch einzieht und Inhalte aus dem lückenlosen Angebot entfernt werden ... Spotify, Napster, Apple Music, und co... alles irgendwie immer das gleiche - alles irgendwie diskografisch lückig, daher vollkommen indiskutabel gegenüber Kauf Downloads oder der guten alten Tonträger-Sammlung... Auch wenn CDs langsam wirklich oldschool sind, kommt man bisher einfach nicht drumherum, da die digitalen Angebote einfach nicht wirklich was taugen. Ich würde ja gerne auf only digital setzen, aber dazu müsste die gesamte Industir erstmal ihre Rechteproblematik total entzerren...
 
@Rikibu: Ich nutze einfach beides. Bei Groove kann man sich neue Musik suchen, das was gefällt wird dann aber immer noch gekauft, denn das will ich auch im Auto hören wenn ich in Lampukistan bin.
 
pssscccchhhhHHH prrrrrk Pock Pock DiDomg DiDong creeekkk.... und dann war man drin...das war was als sich ein Modem noch wie eine kaputte Kaffeemaschinen anhörte :). Jeder im Bekanntenkreis hatte Napster. Und Edonkey und anschliessend Torrent, DSL und MP3 abspielende Sticks oder iPod:)
 
@J-M-L: Nicht die guten alten Compuserve, AOL, T-Online CD-ROMs zu vergessen. Auf den CD-ROMs erhielt man dann auch die Browser, schließlich wurden die Betriebssysteme bis dato ja noch ohne Browser ausgeliefert.
Ich habe mir 1994 mein erstes Modem gekauft und damals kostete eine Stunde Internet soviel wie ein Kino-Besuch (ca. 8 DM). Leider gabs keine Einwahl im Ortsnetz und so musste ich mich ca. 50km entfernt einwählen. Zu den Telefongebühren kamen dann ja noch die Kosten für den Provider hinzu.
 
Es war doch auch früher mal so, dass man ein Lied in mehreren Teilrchiven bekam, und erst zusammenfügen und schließlich entpacken konnte, wenn alle Teile geladen waren.

Hm ähnlich wie bei den Filmen heute xD
 
Möglich gemacht wurde das ja nur durch eine geeignete Komprimierung (MP3). Hätte es das vom Fraunhofer-Institut entwickelte Komprimierung nicht gegeben, hätte der Siegeszug sicher erst einige Zeit später seinen Weg gefunden. Es gibt glaube ich weltweit kaum eine deutsche Erfindung, die so weit verbreitet ist. Natürlich hat Apple die Kommerzialisierung kräftig voran getrieben, aber MP3 übers Internet haben schon Jahre zuvor ihren Besitzer gewechselt. Apple war sicherlich nicht die erste legale Anlaufstelle, nur eben die erfolgreichste.
 
@ijones: Wir haben im Freundeskreis alle unsere Musik auf MP3 damals selbst konvertiert. Und dann natürlich untereinander ausgetauscht. Das war für uns nichts anderes als wenn wir die CD's, Casetten, Walk- oder Disc-Man mit rum schleppten. Ganz zu schweigen von den Aufnahmen aussem Radio auf Casette. Nur halt ohne das schleppen. Heute schleppen wir unsere itunes Sammlung mit rum und verbinden uns bei Bedarf via Bluetooth. Es hat sich in unserem Bekanntenkreis im Grunde nichts geändert.
 
@ijones: "Es gibt glaube ich weltweit kaum eine deutsche Erfindung, die so weit verbreitet ist."

Halte ich dagegen und werfe in den Ring: Teddybären, Zündkerzen, Autos, Thermosflaschen, Computer, Antibabypillen, Schnuller, Fernsehen, LCD-Monitore, Bier, Teebeutel, Chipkarten
 
Mich stört heute noch vor allem der Preis.im Schnitt 99 cent pro mp3 ist einfach unrealistisch. Eine CD mit 150 Liedern hat man im Auto nach 2 Wochen satt. Dann wieder 150 Euro löhnen?

Da lobe ich mir doch meinen Radiotracker, der sorgt für regen Nachschub.
 
@dognose:

Für einen Einzel-Download kann es sich schon rechnen, um nicht die ganze CD kaufen zu müssen.

Aber für ne ganze CD, niemals, da zahlt man dann doppelt. Dazu, nach 2 - 3 Monaten liegen dann diese CDs auf den Grabbeltischen für 5 Euro!

Aber, wir haben schön zu zahlen, für alles und das nunmehr schon mehrfach, weil es den Interpreten ja so schlecht geht.
Richtig, wenn die Müll abliefern, kauft das auch keiner und wenn die ihre Einnahmen verzocken, ist der illegale User natürlich sowieso dran Schuld, ist doch logisch, aber so was von.

Daher, wie früher, mitschneiden, suchen ............
 
Seid ihr euch da sicher, dass ihr die Releaseliste mit der richtigen Schriftart angeschaut habt? Das sollen doch bestimmt Linien da außenherum sein und keine ISO8859-1 Akzente
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