Hohe Nachfrage: Samsung Galaxy Note 7 in einigen Ländern später

Der koreanische Elektronikkonzern Samsung hat offenbar mit einer sehr hohen Nachfrage rund um sein neues Flaggschiff-Phablet Galaxy Note 7 zu kämpfen. In einigen Ländern muss die Markteinführung deshalb teilweise verschoben werden, weil ... mehr... Samsung, Samsung Galaxy, Galaxy Note, Samsung Galaxy Note 7, Samsung Galaxy Note7 Bildquelle: Samsung Samsung, Samsung Galaxy, Galaxy Note, Samsung Galaxy Note 7, Samsung Galaxy Note7 Samsung, Samsung Galaxy, Galaxy Note, Samsung Galaxy Note 7, Samsung Galaxy Note7 Samsung

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Sehr schön! Trotzdem ist Android schlecht XD
 
@qsr786: fanboys sind die einzigen die schlecht sind... jedes OS hat seine vor und nachteile...
 
Marketing gag
 
@mach6: Vielleicht kannst Du ja näher erläutern, warum mehr Leute sich Deiner Ansicht nach ein Note 7 kaufen wollen sollten (denn nur dann ergäbe ein "Marketing-Gag" Sinn), wenn sie darauf länger warten müssen als tatsächlich nötig (statt dass sie sagen "na gut, hätte mir so ein Gerät gekauft, aber wenn's keins gibt sondern erst irgendwann später dann halt nicht").

Angenommen, jemand habe sich bislang kein Note 7 kaufen wollen. Warum sollte er auf einmal eines haben wollen, wenn sich deren Auslieferung verzögert? (eine Überlegung "ui, so viele wollen das? das muss ja toll sein, jetzt will ich auch eins! Also nicht jetzt... später... weil die Auslieferung sich ja verzögert..." mag es zwar im Einzelfall geben - es gibt so allerlei als Einzelfall :) -, aber wohl eher nicht in einer verkaufszahlrelevanten Größenordnung, die zudem auch noch das potentielle Abwandern von Kunden zu früher verfügbaren Konkurrenzprodukten wieder wett macht).

Angenommen, jemand habe sich bislang ein Note 7 kaufen wollen. Warum sollte er positiv darauf reagieren, wenn sich dessen Auslieferung verzögert?

Ich kann nicht erkennen, wie es bei irgendeinem potentiellen Kunden positiv wirken sollte, wenn sich die Auslieferung eines Produktes verzögert. Neutrale ("naja was soll's") bis tendenziell negative Wirkung ("doofer Hersteller, ich will aber nicht warten") hingegen erscheint mir relativ plausibel. Wäre irgendwie ein ziemlich komischer "Marketing-Gag".

Wenn Dein Bäcker Dir morgens sagt "tut mir leid, Brezn haben sich gut verkauft und sind gerade aus, wir müssen erst noch welche machen, kommen Sie etwas später wieder", dann ist das ein Marketing-Gag! Der Bäcker verkauft dadurch mehr Brezn! Genau...

Dinge, auf die man warten muss, sind ja soooo attraktiv? (drum drängen in der Kantine auch immer alle Leute vor die Essenausgabe, die gerade auf Nachschub aus der Küche wartet, und weichen nicht auf die anderen aus, gell? Wenn man auf's Essen warten muss wird's gleich leckerer... Tipp: Die Küche lässt nur als Marketing-Gag bei den Gerichten warten, von denen sie besonders viel übrig haben, damit sie ihre Vorräte loswerden!) Ähm. Oder ist es doch anders?
 
@FenFire: Deinem Text entnehme ich, dass die Mechanismen aggressiven Marketings nicht geläufig sind. Was er meint, dürfte mit "künstlicher Verknappung" deutlicher beschrieben sein.
Das läuft folgendermaßen ab: Die Firma macht riesen Trara um ihr Produkt. Das Produkt ansich wird aber nicht in Masse auf dem Markt geworfen. Ohne Zahlen zu nennen, verbreitet man die Kunde, das Produkt wäre ausverkauft wegen der starken Nachfrage. Beim Kunden entwickelt sich das "Must-Have"-Gefühl. Ende vom Lied, man kann den höheren Einsteigerpreis länger aufrecht erhalten.

Um beim Bäckerbeispiel zu bleiben: Das geht nur, wenn der Bäcker ein in seiner Gegend äußerst leckeres, auf einem Spezialrezept basierendes Wunderbrötchen anbietet. Mit dem Ausspruch "Is alle" erweckt sich beim Kunden das Bedürfnis, am nächsten Tag früher aufzustehen, um wenigstens dann in den Genuss dieser Brötchen zu kommen. Das klappt natürlich weder mit 0815-Handys noch mit einfachen, bei jedem Bäcker erhältlichen Brötchen.

Ob das, wie der TE behauptet, jetzt auch auf diesen Fall Samsung Note 7 zutrifft, mag ich nicht beurteilen.
 
@New_world_disorder: In Deinem Bäcker-Beispiel ist der Kunde aber bereits heute gewillt, sich eines der Wunderbrötchen zu kaufen, damit er überhaupt den Plan fasst morgen dann zu versuchen eines zu ergattern. Hätte der Bäckermeister seine Ware nicht künstlich zurückgehalten, hätte er dem Beispielkunden bereits heute eines verkaufen können, er hat also keinen Vorteil davon den Verkauf auf morgen aufzuschieben, die Nachfrage ist ja bereits da, die Ware im Lager ebenfalls und die grundsätzliche Vertriebskapazität ebenso.

So geht der Kunde, der sich heute bereits eines hätte kaufen können, nach Hause und vertröstet sich auf morgen. Risiko: der Kunde überlegt es sich nochmal, hat dann doch keine Lust morgen früher aufzustehen, oder sein Bedürfnis nach Brötchen ist so groß, dass er sich dann doch noch heute ein 08/15-Brötchen kauft (und morgen dann auf das frühe Aufstehen verzichtet und keines der Wunderbrötchen holt - naja, zumindest wenn wir im Modell mal annehmen, dass Brötchen wie auch Smartphones nur in größeren Zeitabständen gekauft werden).

Hmm.. der von Dir genannte Ansatz längerhaltender Preisstabilität bietet möglicherweise etwas. Mehr Leute haben sich bereits für das Note 7 entschieden als in den Handel gebracht werden, also lassen sich länger höhere Preise aufrechterhalten - was nur funktioniert, wenn der Entschluss der Leute, beim Note 7 zu bleiben, auch trotz der Wartezeit bestehen bleibt (Produkt muss quasi "alternativlos" sein). Könnte beim Note mit seinem Stift sogar teilweise gegegen sein ("ich will auf jeden Fall ein Note, wegen des Stifts") - allerdings gibt es Smartphone-Modelle wie Sand am Meer, wer nur "leistungsfähiges Gerät mit großem Display" wünscht und nicht unbedingt Wert auf den Stift legt findet auch Alternativen und wird ggf. anstelle zu warten zu einem Konkurrenzprodukt greifen. Ob eine künstliche Verknappung zur Schaffung längeranhaltend höherer Preise gerade bei dieser Art von Produkt sinnvoll ist? (aber gut, das müssen sich die Marketingstrategen beim Hersteller überlegen, nicht ich ;)) Auch ist "längerfristig" bei Smartphones so eine Sache... die Produktzyklen sind recht kurz, jeder Hersteller wirft etwa jährlich jeweils einen Nachfolger auf den Markt, und die Konkurrenz schläft in der Zwischenzeit auch nicht. Und ob die künstliche Verknappung bei Markteinführung einen höheren Preis bis ins nächste halbe bis ganze Jahr rettet, wenn es inzwischen genug neuere Modelle diverser Hersteller am Markt gibt und das Produkt quasi zum "Vorgängermodell" geworden ist? Zu einem Vorserienmodell greift man ja, weil's günstiger ist als die neuesten Modelle, und wenn die Preisstabilität zu gut ist... ("was, das Note 7 kostet immer noch 750? Für 850 bekomme ich aber das Note 8, dann kaufe ich doch gleich jenes anstelle des alten Modells").
 
@FenFire: Es war nicht "mein" Bäckerbeispiel, sondern Deines, auf das ich lediglich eingegangen bin. Und es ging nicht darum, dass es die Spezialbrötchen schon ewig gibt und diese für ihren Geschmack bekannt sind, sondern es handelt sich um ein neues Brötchen des Bäckers, welches er stark bewirbt. Der Bäcker hat, um das Risiko gering zu halten, zur Einführung erst eine geringe Auflage gebacken.
Der Kunde, der an diesem Tag die Werbung sah, wollte es ausprobieren. Er kennt dieses Brötchen nur von der Werbung her. Aber dadurch, dass es bereits am ersten Tag schnell vergriffen war, geht der Kunde davon aus, dass es lecker sein muss, was erst die Nachfrage stärkt und deswegen steht der Kunde morgen früher auf.

Du unterschätzt die Wirkung solcher Werbestrategien. Apple hat das damals mit dem iPhone extremst so gehandhabt, indem das Gerät nur exklusiv und mit langer Wartezeit bei der Telekom zu haben war.
Desweiteren übersiehst Du, dass Samsung durch aggressive Überschwemmen des Marktes mit Produkten aller Kategorien fest in den Köpfen der Kunden verankert ist.
Natürlich wäre das eine riskante Strategie, da es eben im Androidbereich sehr viele ähnliche Modelle gibt. Deswegen sagte ich bereits, dass ich nicht beurteilen kann, ob Samsung es wirklich auf diese Art versucht.
 
@New_world_disorder: Danke für Deine Ausführungen :) (+)
 
ich habs nicht bestellt !
 
@ShansonL: Ich nicht.
 
Also bei sowas ist ja immer interessant, wie viele Geräte waren denn vorhanden, dass nun eine Knappheit vorliegt? Wenn ich beispielsweise 10.000 Geräte weltweit anbiete und dann Knappheit herrscht, dann kein Wunder, wenn ich aber 10.000 Geräte pro Stadt habe, dann ist es überragend.
 
@bmngoc: Man Kalkuliert wieviel Bedarf entsteht bzw Potenzial; reduziert das ein wenig um später von großer Nachfrage und knappheit berichten zu könnnen (fürs Marketing) und wird überrascht das die Nachfrage den Erwartungen übertreffen. So einfach ist das :)
 
Ab wann kann man den nun das Samsung Galaxy Note 7 wirklich bestellen? Immerhin ist bereits der 16.8 und auf der Samsung Seite kann man noch immer nur "vorregestrieren"...
Kommentar abgeben Netiquette beachten!