Virenverseuchter USB-Stick als Werbegeschenk von Mobilfunkprovider o2

Geschichten die das Leben schreibt: Laut einem Bericht von The Register ging nun eine Werbe-Aktion des Mobilfunkanbieters o2 gehörig nach hinten los. Den Informationen von The Register nach hat o2 seinen Geschäftskunden in Großbritannien ein ... mehr... Logo, O2, Mobilfunkbetreiber, Mobilfunkanbieter Bildquelle: O2 Logo, O2, Mobilfunkbetreiber, Mobilfunkanbieter Logo, O2, Mobilfunkbetreiber, Mobilfunkanbieter O2

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ha nicht gefährlich, greift aber XP an - gabs hier nicht erst ne news dass in einer Firma in London noch 27000 XP rechner im betrieb sind?
 
@Ludacris: Nachtrag: es war die Polizei: http://m.theregister.co.uk/2016/08/09/metropolitan_police_missed_xp_migration_deadline/
 
@Ludacris: in recht vielen firmen läuft noch xp, und nicht nur als druckserver o.ä.
 
Die 2 Leure die noch Windows Vista einsetzen zittern nun sicherlich.
 
@Doso: Ich war mit Vista seinerzeit sehr zufrieden und wollte schon nach der ersten Vista-Installation nicht mehr zurück zu XP. Was viele auch immer unter den Teppich kehren ist, dass Vista bei Release wesentlich stabiler lief, als XP...da hat es 2 Servicepacks gebraucht!
 
@bigspid: Vista war mit damals aktueller Hardware tiptop, hatte nur enorme Probleme mit alter Hardware, für die oft Vista-Treiber fehlten - Versäumnis der Hardwarehersteller.

Vista hat Supportende nächstes Jahr April, da sollte man sich tatsächlich dringend um eine Ablösung kümmern. Zumal es inzwischen deutlich besseres gibt.
 
@rallef: Ich würde den Schwarzen Peter nicht nur den Hardware-Herstellern wegen fehlender Treiber zuschieben. Vista ist klasse aber ressourcenhungrig (zB die Sidebar mit wechselnden Bildern), wer zu wenig RAM und keinen Dual Core hatte und trotzdem Vista verwendet hat stieß schnell an die Grenzen des Möglichen - aber das OS an sich war um längen besser als XP. Problematisch war außerdem die Fragmentierung in Editionen, die nie für den westlichen Markt bestimmt waren. Die Starter Edition war nun mal Rotze für die Dritte Welt, die Home Basic immer noch zu kastriert, bei der Ultimate Edition blieben aber keine Wünsche unerfüllt. Das Verhalten zwischen Home Premium und Pro war aber leider auch komplett eigenartig, die hätten mal nicht die zig verschiedenen Editionen raus bringen sollen, sondern einfach nur Home Premium, Pro und Ultimate - wie sie es bei Win7 dann ja auch eingesehen haben - und dann mehr Liebe in die Premium-Edition stecken können, damit sie sich nicht so anders Verhält und als Mehrbenutzer-System quasi unbrauchbar ist, Domänenanbindung als Unterschied zwischen Home und Pro sollte doch ausreichen, dann hat der Privatanwender halt Features die er nicht benutzt aber dafür ein stabiles System.
 
@bigspid: Du kannst nicht 2 OS miteinander vergleichen zum Zeitpunkt ihres Releases. Du kannst ein neues Release nur mit dem Vorgänger zur selben Zeit vergleichen und da war Vista und ist es bis heute, NACHGEWIESENER MIST!
Wo man mit XP noch mit SPs alles gerichtet und das OS gut aufgemöbelt hat, hat sich bei Vista seit der Beta nicht viel getan (und ich war dabei!).
Vista war zu keinem Zeitpunkt XP oder Windows 7 in irgend etwas überlegen (Windows 7 Beta mal außen vor).
Du magst zufrieden gewesen sein, da warst Du aber relativ alleine. Die Leute die mit Vista rundum zu frieden waren und das weltweit, kannst in nen großen Konferenzraum packen oder ne recht kleine Halle!
Aber OK, wenn man nicht viel Ansprüche hat und ein OS zum Surfen und ggf. Zocken reichen soll, kann man auch noch mit XP zufrieden sein :)
 
@Scaver: natürlich kann man das...So eine OS Entwicklung muss man in Relation sehen und bei Vista wurde einiges erneuert und umgekrempelt! Einzig das Ressourcenmanagement hat zu wünschen übrig gelassen, aber das hat keinen gestört, der einen halbwegs potenten Rechner hatte. Dieser Antihype bei Vista war zum größten Teil einfach unbegründet, immerhin war es ja nicht nur eine kosmetische Neuauflage des immer gleichen OS von vor 10 Jahren. Win7 war auch nur eine Weiterentwicklung von Vista und hat hauptsächlich "Optimierungen" vorgenommen.
Ich nutze meinen PC zum Programmieren, Zocken, Multimedia, Daten(bank)verwaltung und zu der Zeit auch Videobearbeitung (mittlerweile nicht mehr). Das einzige Manko war dass zu viel RAM im Idle bekegt war.
Was hast du den für anspruchsvolle Anwendungsgebiete, bei denen Vista denn so unzufriedenstellend war, außer "alle sagen dass es doof ist"?
 
O2 can do :D
 
Rufschädigung selbstgemacht. *daumenhoch*

Mal schaun was das für Konsequenzen nach sich zieht (und ja, davon werden 'wir' vermutlich nix weiter erfahren. Wäre aber gerne da ne Fliege an der Wand :D ).
 
@RalphS: Ich zitiere mal aus dem letzten Absatz: "Für viele Unternehmer soll sich das Werbegeschenk gar nicht negativ ausgewirkt haben. Hintergrund ist eine recht moderne Infrastruktur in vielen Firmen."

Da wird dann wohl nichts kommen.
 
@Scaver: Wer das Glaubt ;-)
 
@Scaver: Eh? Wer hat was von "Schäden an der Infrastruktur" gesagt?

Ich dachte da eher an Manager - oder Geschäftsführer --- aus dem einen oder anderen größeren oder noch größeren Unternehmen, die sich da vertrauensvoll an den Telefonica-Vertragspartner wenden und das eine oder andere kleine (oder nicht ganz so kleine) Faß aufmachen.

Besonders schlimm, wenn das A-grade Kunden waren, also Kunden mit Top-Umsätzen bei O2 -- diejenigen also, die sich O2 eher nicht vergraulen sollte.

Was durchaus auf den einen oder anderen Kowtow oder - zu deutsch -- Kniefall hinauslaufen mag.

-- Es sei denn natürlich, es wäre denen egal, daß O2 mal so eben versucht, Viren da einzuschleusen. Das ist schon kritisch; und nur weil es "diesmal" gutgegangen ist: nen USB-Stick würd ich als Verantwortlicher von DENEN nicht mehr annehmen.
 
Jop, USB-Autorun hat MS seit buchstäblich Jahren stummgeschaltet. Was ich recht schade finde, die Funktion war praktisch.
 
@Kirill: Praktisch aber gefährlich.
 
@Ludacris: Nur, wenn der Nutzer strohdumm auf alles klickt. Zugegeben, es gibt genug Idioten, die strohdumm auf alles klicken.
 
@Kirill: Bei Autorun musstest Du ja auf nichts klicken. Da wurde, ähnlich wie früher von CDs, direkt die entsprechende .ini ausgeführt und in dieser wurde definiert, welches Programm, Datei etc. mit welchen Parametern gestartet werden sollte und dann wurde das auch direkt ausgeführt... ohne dass man irgend etwas klicken musste.
Jetzt gibt es nur noch den Semi-Autoplay, wo man erst bestätigen muss, was man machen will! Also das Programm ausführen, im Explorer öffnen usw.
 
@Scaver: Äh, doch. Muss ich. Bis es abgeschaltet wurde (und bei optischen Datenträgern immer noch) geht bei Autorun ein Windows-Fenster auf, was den Nutzer zum Reagieren auffordert. Dort kann man unter anderem den Datenträger einfach als solchen aufmachen oder die Autorun-Aktion ausführen. Klicken muss man also sehr wohl was. MS at es abgeschaltet, als Malware die Autorun-Aktion als öffnen getarnt hat, also gleiches Bild und gleicher Text. Obwohl das Fenster sehr deutlich macht, was was ist, geht die Aufmerksamkeitsspanne Vieler nicht weit genug.
 
@Kirill: Du bringst da etwas durcheinander.
Autorun startete ohne Rückfrage, wenn man es nicht selbst deaktiviert hat.
Das gefakte "Öffnen/Open" im Kontextmenü wurde durch den Autorun-Eintrag zusätzlich zur Standardaktion, so wurde bei einem Doppelklick auf den Datenträger auch bei deaktiviertem Autorun die Routine gestartet.
 
@otzepo: Du bringst es selber durcheinander. Früher, zu Windows 9x-Zeiten, war es tatsächlich so. In XP später, dem letzten System, das es hatte, startete ein Dialog, der Standardaktionen (z.B. im Explorer öffnen) anbot neben der Autorun.inf-Option.
 
@Kirill: Standardverhalten von Autorun (AutoAusführen) und AutoPlay (Automatische Wiedergabe)

Standardverhalten von AutoPlay (Automatische Wiedergabe) auf Systemen mit Windows XP

Sobald Sie ein Medium in das Laufwerk einlegen, beginnt AutoPlay mit dem Lesevorgang. Daher wird die Setupdatei von Programmen bzw. die Musik auf Audiomedien sofort gestartet. Vor Windows XP SP2 war AutoPlay für Wechseldatenträger, wie Disketten- und Netzlaufwerke (nicht aber das CD-Laufwerk), standardmäßig deaktiviert. Seit Windows XP SP2 ist AutoPlay für Wechseldatenträger aktiviert. Das zählt auch für Ziplaufwerke und einige USB-Massenspeichergeräte. Mit den Einstellungen zum Deaktivieren von AutoPlay (das Verfahren hierzu wird im vorliegenden Artikel beschrieben) können Sie die automatische Wiedergabe für CD-Laufwerke, für Wechselmedienlaufwerke oder für alle Laufwerke deaktivieren.

Hinweis Diese Einstellung wird in den Ordnern "Computerkonfiguration" und "Benutzerkonfiguration" angezeigt. Wenn die Einstellungen zueinander in Konflikt stehen, hat die Einstellung der Computerkonfiguration Vorrang vor der Einstellung der Benutzerkonfiguration.
Standardverhalten für Autorun (AutoAusführen)

Autorun-Befehle werden normalerweise in "Autorun.inf"-Dateien gespeichert. Diese Befehle ermöglichen das Starten von Anwendungen, Installationsprogrammen oder anderen Routinen. In Windows-Versionen vor Windows Vista führt das System beim Einlegen von Medien, die einen Autorun-Befehl enthalten, das Programm automatisch und ohne Benutzereingriff aus. Da auf diese Weise Code ohne Wissen oder Zustimmung des Benutzers ausgeführt werden kann, ist es möglicherweise sinnvoll, diese Funktion aus Sicherheitsgründen zu deaktivieren. Die in diesem Artikel beschriebenen Konfigurationseinstellungen ermöglichen Administratoren einzelne oder alle Autorun-Funktionen für Systeme mit Windows 2000, Windows XP, Windows Server 2003, Windows Vista und Windows Server 2008 gezielt zu deaktivieren.

Das Standardverhalten in Windows Vista und Windows Server 2008 besteht darin, den Benutzer zu fragen, ob ein Autorun-Befehl ausgeführt werden soll. Änderungen an diesen Einstellungen werden weiter unten im Artikel beschrieben. Ein Administrator kann die Autorun-Befehle komplett deaktivieren oder das Verhalten wiederherstellen, das vor Windows Vista galt, als der Autorun-Befehl automatisch ausgeführt wurde. Wenn die Funktion so konfiguriert wird, dass die Autorun-Funktionen deaktiviert werden, oder wenn diese Richtlinie nicht konfiguriert wird, wird der Benutzer in Windows Vista und Windows Server 2008 weiterhin gefragt, ob der Autorun-Befehl ausgeführt werden soll.

https://support.microsoft.com/de-de/kb/967715

Nein, genau so wie es hier beschrieben ist habe ich es auch in Erinnerung.
 
@otzepo: Ist dir aufgefallen, dass in dem Artikel von Vista die Rede ist, von 7, 8 und 10 aber nicht? Das liegt nämlich daran, dass er sich auf Vista bezieht. Bei 7, 8 und 10 gibt es kein Autorun mehr bei USB-Sticks und Festplatten! Falls du eine Autorun.inf samt zugehörigem Programm auf einen Stick tust und den anschließt, ignoriert das System die Autorun.inf völlig. So viel dazu. Was das Fenster angeht, was aufgeht und dir Optionen anbietet, da brauchst du deine Erinnerung nicht zu bemühen, du kannst es selber ausprobieren. Besorg dir eine installations-DVD (die Dinger neigen dazu, Autorun zu nutzen) und leg sie ein. Wenn du die Standardeinstellungen für Autoplay/Autorun benutzt und nichts verstellt hast, wird ein Dialog aufgehen, der dich fragt, was du mit der DVD getan haben willst.
 
@Kirill: Der Artikel beschreibt exakt was in der Überschrift steht, ich habe den Bereich über XP kopiert und hier gepostet. Bei XP ab SP2 ist Autorun für alle Medien standardmäßig aktiv und startet ohne Rückfrage ausführbaren Code. Bei XP vor SP2 reagiert das System anders und startet diesen nur von CD, seit Vista ist dieses Feature standardmäßig deaktiviert und fragt nach was geschehen soll.

Kurz gesagt, die Änderung die du XP zuschreibst war erst bei Vista - XP SP2 und SP3 sind also noch betroffen, wenn man einen infizierten USB-Stick anschließt und dieses Verhalten nicht über die Einstellungen verändert hat. Wie das Verhalten von XP ohne Service Pack und mit SP1 ist kommt auf den USB-Stick drauf an, wenn dieser sich als CD-Laufwerk ausgibt fand auch dort ein Autorun statt (Beispiel sind da die Surf-Sticks bei denen die Software sich automatisch installiert und ein ROM-Laufwerk erscheint, auf dem sich der Manager und der Treiber befindet).
 
@Kirill: Kann man doch auch heute per Registry aktivieren, falls man unbedingt auf Sicherheit verzichten möchte.
 
@BartVCD: Für USB-Sticks? Wo?
 
@Kirill: Naja, Google solltest du ja kennen, aber ich will mal nicht so sein ;)

http://www.tenforums.com/tutorials/7119-autoplay-turn-off-windows-10-a.html
 
@BartVCD: Kein Wunder, dass ich den Artikel nicht gefunden habe, der behandelt auch ein anderes, nur leicht verwandtes Thema.
 
@Kirill: also ich fand die Funktion eher nervtötend, besonders bei größeren USB-HDDs (oder auch Sticks mit vielen Dateien drauf). Da wollte Windows stundenlang alle Ordner durchsuchen um mir vorzuschlagen, was ich mit dem Datenträger alles so machen kann. Völlig nutzlose Zeitverschwendung mMn, ich weiß ja was ich damit machen will, so ganz grundlos stöpsel ich so ne Platte ja nicht an.
 
@Link: Und ich hab mir in der Uni einen USB-Stick für Backups gebaut. Autorun.inf, die ein Script aufruft, das bestimmte Ordner auf den Stick kopiert. War echt geil.
 
Sehr enttäuschend, nicht mal die Viren sind bei denen aktuell :)
P.S.
und wenn die nicht demnächst meine VOIP-Daten rausrücken, schicke ich O2 auch mal ein paar Gratis-Sticks
 
@Firefly: VOIP Daten? Meinst du im Sinne der Abschaffung des "Routerzwangs"?
Bekommen bei den meisten Providern, auch bei o2, nur Neukunden, bzw. wenn man als Bestandskunden in einen höheren Tarif wechselt (außer man ist schon im höchsten Tarif).
 
@Scaver: ja, weiss ich. Aber auch wenn das von anderen Providern gemacht wird, ist es trotzdem ne Sauerei. Kostet die doch kein Geld und mein blöder Zwangsrouter stürzt mindestens einmal pro Woche ab. Grummel...
 
Mir fehlt die Info, wie der Virus auf die Sticks gekommen ist. Also ob der "ab Werk" drauf war oder O2 den Stick mit irgendeiner eigenen Software bespielt hat und der Fauxpas dabei geschehen ist.

Ansonsten sind die User, die fremde, geschenkte USB-Sticks in Firmengeräte stöpseln, hoffentlich sehr schnell nicht mehr da beschäftigt, das ist ja schon grobe Fahrlässigkeit.
 
@rallef: Du kannst sicher sein, dass solche Geschenke nicht an die kleinen Mitarbeiter gehen, sondern generell immer an hohe Tiere. Und der Chef wird sich nicht selber entlassen.
Und wie gesagt, eh nichts passiert, da die Systeme alle gut genug geschützt waren bei den Kunden.
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