Massenhaft Fake-Hotspots warten aktuell in Rio auf ihre Opfer

Besucher der Olympia-Stadt Rio de Janeiro müssen sich vor Ort vor Datendieben in Acht nehmen. Denn diverse Kriminelle nutzen den vorherzusehenden Ansturm an mitteilungsbedürftigen Menschen, um im ganzen Stadtgebiet Fallen zu installieren. mehr... Wlan, Starbucks, Kaffee, Café Bildquelle: Karsten Seiferlin (CC BY-SA 2.0) Wlan, Starbucks, Kaffee, Café Wlan, Starbucks, Kaffee, Café Karsten Seiferlin (CC BY-SA 2.0)

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Das man besser einen VPN bei fremden Hotspots verwendet hat sich noch nicht herum gesprochen ? Zu dem würde ich persönlich selbst dann keine heiklen Sachen wie Finanztransaktionen durchführen.
 
@chris899: Die meisten kostenloses oder günstigen Hotspots lassen dich aber keine VPN-Verbindung herstellen. Außerdem geht es hier wohl - wie meistens beim Phising - um den eher unbedarften Anwender, der es vermutlich gerade einmal hin bekommt, das WLAN-Kennwort abzutippen.
 
Problem sind generell die offenen ungeschützten WLANs. Wenn einer am Flughafen ein "Airport Free WiFi" aufmacht, dauert es wohl höchstens ein paar Sekunden, bis sich die ersten damit verbinden. Wenn dann tatsächlich auch ein Internetzugang darüber bereitgestellt wird (per Tethering z.B.), werden wohl viele darauf hereinfallen. Der Laptop des WLAN-Betreibers zeichnet dann de Netzwerkverkehr auf und klinkt sich per Man-in-the-Middle-Attacke auch in verschlüsselte Verbindungen ein, um Zugangs- und Kreditkartendaten mitzuschneiden. Der Nutzer merkt davon, wenn der Übeltäter weiß was er tut, gar nichts. Darum würde ich jedem raten, auf die Nutzung offener Hotspots lieber ganz zu verzichten, oder direkt Verbindung zu einem sicheren VPN-Server aufzubauen (bei dem man das Verschlüsselungszertifikat überprüfen kann!).
 
Wenn ich in Brasilien bin kaufe ich eine Sim-Karte von "TIM" - Pré Pago.
Damit habe ich 4G mit 1GB Volumen und kann die auch noch weiter "aufladen".
In den Städten ist 4G Abdeckung kein Problem.
Allerdings benötigt man in Brasilien üblicherweise eine "CPF"; eine Steuernummer.
Bevor ich mir die geholt hatte, hat der jeweilige Verkäufer der Sim-Karte im Shop einfach seine eigene CPF genommen und als Adresse die des Verkaufsshops genommen...
Was leider in Brasilien bei 2 Versuchen überhaupt nicht funktioniert hatte, war die sog. "TIM Visitor Card", die eigentlich für Touristen gedacht ist... Die musste man mit seiner Passnummer aktivieren. Nur war die Telefonnummer, bei der man anrufen sollte, nie erreichbar.
 
Und wer abends durch dunkle Gassen geht, erst recht mit dem Ding in der Hand, hat sehr schnell gar kein Handy mehr^^
 
Ich verstehe diese wahnhafte Suche nach einem WLAN-Hotspot nicht. Wenn ich unterwegs bin, habe ich doch eine Datenverbindung - wenn ich ins Ausland fahre, kalkuiere ich automatisch immer mit erhöhten Kosten für die Roaming-Datenpakete. Wer zu geizig ist, sich im Ausland Datenpakete zu kaufen, ist selbst schuld.
 
@regulator: bei den Kosten ist es aber verständlich das man auf WLAN ausweicht. Etwas dazu buchen mag im europäischen Ausland günstig sein, je weiter weg und der Anbieter verlangt einen stolzen Preis.
Man sollte eher wie Skystar schrieb, auf einheimische Karten ausweichen.
 
Die Brasilianer selbst haben es noch schlechter... die haben eine Fake-Regierung.
 
Ich benutze grundsätzlich kein Wlan das ich nicht selber aufgespannt habe. Einzige Ausnahme, ich bin grade bei einen meiner besten Freunde wo ich absolut weiß das alles ok ist. Traffic kostet heutzutage nicht mehr viel. Persönliche Daten in falschen Händen hingegen können dich in den Ruin treiben.
 
Warum nur in Rio ? Jeder öffentliche HotSpot lädt doch dazu ein den Traffic aller DAUs mit zu sniffen um sie auszunehmen wie eine Gans.
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