MAREA: Microsofts und Facebooks Stinkefinger an die Telekoms

Microsoft und Facebook haben ihr im Mai angekündigtes gemeinsames Projekt MAREA in Angriff genommen. Gemeinsam legen sie jetzt ein Unterseekabel durch den Atlantik - und dieses ist weitaus mehr als eine der vielen Verbindungen, wie sie inzwischen in ... mehr... Unterseekabel, Schiff, Meer, Cable Innovator Bildquelle: derlandsknecht / Flickr Unterseekabel, Schiff, Meer, Cable Innovator Unterseekabel, Schiff, Meer, Cable Innovator derlandsknecht / Flickr

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Gut so, Konkurrenz belebt den Markt.
 
@schrotti12:

Inwiefern wenn diese Leitung nicht auf den freien Markt buchbar wird?
 
@JTRch: Ich gehe nicht davon aus, dass die beiden Konzerne alleine 160 TBit beanspruchen und auslasten werden. Ich bin mir sicher, dass die Route auch für andere zur Verfügung stehen wird.
 
@Arhey: Solange der andere einem keine Konkurrenz macht, ansonsten sperrt man ihn einfach aus.
 
Ich weiß nicht, warum Winfuture immer gegen die Telekom wettert. Sorry, bin bei der Telekom, weil es immernoch aus meiner Sicht der beste Anbieter ist. Die Telekom ist nicht der einzige Provider in Europa / Asien und im Text sind gleich mehrere Anspielungen auf sie.

Was Microsoft und Facebook machen, ist aus unternehmerischer Sicht sicherlich sinnvoll. Allerdings muss ich dem ersten Kommentar klar widersprechen: Es entsteht hier nicht Konkurrenz, sondern Monopolstellungen sollen gestärkt werden, ohne dass diese von Außen - wie z.B. einem Provider - reguliert werden können. Für die Datenüberwachung von Nutzern ist so eine Aktion sicherlich auch förderlich. Facebook und Co verdienen Geld mit Daten von Nutzern. Die Telekom verdient nunmal Geld über Grundgebühren. Sie hat hier also deutlich weniger Budget, um Daten durch die Welt zu verlegen.
 
@gettin: Du solltest Dir immer mal wieder ins Vorderstüberl holen, daß "Telekom" kein deutscher Name ist, sondern ein globaler Name, der allgemein Telekommunikationsanbieter beschreibt. Es gibt auch bei Weitem nicht nur in D einen Betreiber mit diesem oder mit einem Teil dieses Namens. Die BT hat mit der deutschen Telekom ja auch nix zu tun.
 
@gettin: Lobst du gerade den Saftladen, der den Glasfaserausbau seit Jahren verhindert und sich weigert in neue Technik zu investieren und uns Vectoring als Endlösung aufschwatzen möchte?
 
@blume666: Zum Glück bauen alle anderen Anbieter Glasfaser aus. Es fällt daher leicht, sich gegen einen Vertrag mit der Telekom zu entscheiden und sich an >1GBit-Leitungen der anderen Anbieter zu erfreuen.
 
@New_world_disorder: Wie sollen die kleinen Anbieter, die die Telekom auch klein hält, denn Glasfaser ausbauen? Es läuft im Endeffekt immer so: Telekom sagt Ausbau ist zu teuer wir bauen nicht aus (außer ihr zahlt xxx tausend € drauf). Dann kommt ein alternativer Anbieter und will den ganzen Kreis ausbauen. Plötzlich kommt die Telekom baut ohne xxx tausend € aus aber nur die dicht besiedelten, wirtschaftlich attraktiven Bereiche. Der kleinen Anbieter stoppt den Ausbau weil die Mischkalkulation nicht mehr aufgehen oder geht baden (pleite). Baut jemand Glasfaser aus ist die Telekom schwubs mit VDSL (Vectoring) da...und das natürlich billiger. Und wer bucht schon für 60€-100€/Monat 100,200 oder 500Mbit beim Glasfaser Anbieter wenn die Telekom (wie jetzt aktuell) 50/100Mbit für 20€-40€ anbietet? 95% der Endkunden reicht 50Mbit mehr als aus. Das ist auch der Witz an Vectoring. Die kleinen Anbieter werden quasi gezwungen Vectoring zu nutzen statt Glasfaser da nur so ein Telekom VDSL Vectoring Ausbau verhindert werden kann.
 
@Nero FX: di Schreibstil scheißdreck.
Die Telekom so ll immer ausbauen und bezahlen, die kleiner nen Anbieter zahlen dann nur neun kleiner nen teil miete
Klar dass da die Telekom preislich nicht mithalten kann.

Die meisten Wissen gar nicht wie teuer es ist Glasfaser zu legen.

Bin selbst nicht bei der Telekom und auch kein freund, (weil diese falsche Rechnungen ausgestellt hat, ist also ein anderer Grund)aber immer diese lügen....
 
@gettin: Ich denke du hast hauptsächlich das "s" an TelekomS übersehen. Denn dies schließt alle Provider ein.
 
@gettin: "Telekom" wird auch als allgemeiner Begriff verwendet, der alle Telekommunikationsanbieter beinhaltet, auch Vodafone, O2 und 1&1. Letztere haben es sogar explizit im Firmennamen: 1&1 Telecom GmbH, Tochter der 1&1 Internet SE. Andere Anbieter haben sicherlich auch "Telecom" im Namen.
 
@modercol: Und bei dem Thema mit Netzneutralität anzufangen, hat auch nichts mit einer Anspielung zu tun? Bei so einem Artikel kennt der Schreiberling sicherlich den Beigeschmack.
 
@gettin: Das ist wieder was andere mit der Netzneutralität, da hast du recht.
Aber du hast in deiner Antwort explizit unsere (magenta) Telekom, mit dem "Telekom" im Artikel gleichgesetzt, was so eben nicht stimmt, weil alle Anbieter gemeint sind ;)
 
@gettin: Wieso sollte das ne Anspielung auf die Deutsche Telekom sein? Die ist nichtmal eine große Leuchte in der Anti-Netzneutralitäts-Lobby. Frag mal die Leute, die sich seit Jahren mit Comcast und AT&T rumplagen.
 
@ckahle: Zumindest in so ziemlich jedem Kommentar wird auf die Telekom Bezug genommen. Insofern bin ich nicht der Einzige, der daran gedacht hat...

Und eben das ist der Punkt: Die Telekom ist hier nicht der Buhmann, sondern nur ein Provider von vielen.
 
@gettin: und genau so steht es doch oben: Hinter den Kulissen ist das Projekt aber durchaus auch ein gar nicht einmal so dezenter Stinkefinger in Richtung der klassischen Telekommunikations-Industrie. -------- die Deutsche Telekom wird in obigem Text mit keiner Silbe erwähnt .........
 
@gettin: Die deutsche Telekom ist einfach zu tuer und unbeweglich.
Als sie Entertain rausbrachten, war das ein tolle Sache und Mitbewerber hatten nichts vergleichbares.
Mittlerweile hat die Konkurenz aber nachgezogen und bietet mehr Leistung für weniger Geld.
t-online mails kannst nurzu hause vom eigenen Anschluss über ein Drpiianbiterprohramm wie Outlook, Apple Mail etc. senden und empfangen. Ansonsten geht das nur über das erbärmliche Web-Interface. Die Telecom-Cloud ist der reinste Witz.
Das einzig gute: Telekomleitung hat 24/7 immer den vollen Speed und keine Ausfälle.
Nachdem sich auch die Medienlandschaft immer mehr dem Internet angepasst hat, brauchts auch kein Entertain mehr, da nahezu alle Sender frei über das Internet (Webbrowser) zu empfangen sind.
Andere Anbieter geben einem die Doppelte Bandbreite, vier mal mehr Uploadspeed, kostenlosen DYN-DNS-Service, weitaus leistungsfähigere Router und das alles für weitaus weniger Geld. Die Telekom müsste eigentlich ihre Preise 30% nach unten korrigieren.
 
@gettin: Dir ist schon bewusst das die Telekom jede noch so kleinen Möglichkeit nutzt Geld von allem was nicht bei 3 auf den Bäumen ist Geld zu kassieren? Netzneutralität? Nicht mit Big-T. Die Telekom kassiert schon allein für das "Durchleiten" von Daten durch ihr Netz (zu den Telekom Kunden!) Mondpreise von anderen Providern. Die Telekom ist kein guter Provider denn es geht nicht darum dir eine gute Leistung zu bieten sondern dir und allen Anderen, ohne Rücksicht auf Anstand und Ethik Geld aus dem Kreuz zu leiern um diese Ihren Aktionären (ja auch Papa Staat verdient an der Telekom sehr gut, direkt und indirekt) eine schön hohe Dividende zahlen zu können. Würde die Telekom 3 Jahre ihren Gewinn (vor Steuer, ca 5 Mrd €) in den Ausbau reinvestieren hätte 80% der Haushalte Glasfaser mit 100/200Mbit. Nochmal 3-4 Jahre und 99% aller Haushalte hätte Glasfaser wobei die ersten 80% des Ausbaus den Gewinn sicherlich extrem erhöhen würden da weit mehr Kunden/Einnahmen.
 
@gettin: Die Telekom ist die rückschrittlichste Firma in ganz Deutschland meiner Meinung und verhindert schon seit Jahrzehnten eine vernünftige Internet Anbindung in DE. Allein ihre tollen Vectoring-Vorhaben zeugen davon, dass sie von Technik keinen Plan haben und nur darauf aus sind dem Kunden alte Technik für viel Geld zu verkaufen. Ich wäre froh, wenn die Telekom vom Markt komplett verschwindet. Sie haben jede Technik verschlafen die letzten Jahre...
 
Nur noch eine Frage der Zeit, bis damit auch in D angefangen wird; und dann fällt unserem rosa Riesen ihre Blockierarbeit schwer auf die Füße.

Aber, andererseits wird das halt der Privatmensch wieder mit seinen Daten bezahlen müssen; und sei es nur, indem der Zugang auf zB diesen Link nur mit FB- oder MS-Konto ermöglicht wird.

Sieht aus, als würde uns da noch jede Menge Umschwung ins Haus stehen.
 
@RalphS: "Aber, andererseits wird das halt der Privatmensch wieder mit seinen Daten bezahlen müssen; und sei es nur, indem der Zugang auf zB diesen Link nur mit FB- oder MS-Konto ermöglicht wird."
War auch mein erster Gedanke. Wenn zwei Datenkraken sich zusammentun, kann nichts gemeinnütziges dabei dahinter stecken.
 
@Candlebox: Der Begriff "Datenkrake" ist reiner Populismus und gleichzusetzen mit George W. Bushs "Achse des Bösen" oder "Killerspielen".
Darüber hinaus sammelt Microsoft Nutzerdaten um die eigenen Dienste zu individualisieren und verbessern, damit wird das Geld verdient, nicht mit dem Verkauf der Daten.
Bei Facebook sieht das zwar anders aus, aber das sollte heute jedem klar sein. Diese Daten gibt man freiwillig über seinen Facebook Account her und nicht über das Kabel.
 
@RalphS: Glaubst Du ganz ehrlich, dass Facebook ein Kabel bis zu Deiner Haustür legt? Ehrlich? Ganz ehrlich?
 
@RalphS: Blockieren tut der rosa Riese nichts. Es will nur nicht für alles selbst zahlen müssen. Wer weiterhin zu anderen billig Anbietern geht für 9,95€ im Monat, soll sich doch nicht wundern, dass es keinen Ausbau gibt.

Ich wäre auch bereit bis zu 100€ für das Internet zu zahlen (natürlich dann im Gbit Bereich).

Hier sind die Kommunen gefragt und nicht Papa Staat oder die Telekom.
 
@tamm: Aha, also müssen Kommunen jetzt auch frür Straßen, Strom und Wasserversorung aufkommen oder was?

Internet ist eine Infrastruktur und eine sehr wichtige sogar.
Kein Unternehmen in der heutigen Zeit kann auf das Internet verzichten. Damit ist es ein sehr wichtiger Wirtschaftsfaktor. Und Unternehmen lassen sich nicht mit einem 2 Mbit Anschluss abspeisen.

Genau hier sollte Papa Staat DEUTLICH aktiver werden. Dann wird das Netz eben wieder verstaatlicht und die Provider zahlen Miete, die dann zweckgebunden an Wartung und Ausbau des Netzes wird.
 
@Draco2007:
>> Und Unternehmen lassen sich nicht mit einem 2 Mbit Anschluss abspeisen.

das glaubst du ;-) Ich habe schon anderes gesehen.
 
@Bautz: Ich ja auch. Aber anständiges Arbeiten ist damit nicht möglich ^^
 
@Bautz: Wenn Unternehmen sich damit "zufrieden" geben, dann nur, weil sie keine Alternative haben!
Und in manchen Gegenden weigert die Telekom sich auch auszubauen, wenn ein Unternehmen die Kosten dafür (teilweise) übernehmen will, weil sie es benötigen.
Und entweder man lebt dann mit dem und richtiges Arbeiten ist eine Qual oder man wechselt den Standort und dann am Besten gleich aus D raus, bei der Infrastruktur!
 
@Draco2007: Kommt drauf an. Wenn man streng jedes Surfen unterbindet, reicht es für Business-Anwendungen (also kein Cloud) doch meist irgendwie aus. Spaß macht das natürlich niemandem.
 
@Draco2007: Frag mal Haus- und Grundstücksbesitzer, von wem sie anteilig an bspw. Straßenbau- oder Wasser-/Abwasserbaumaßnahmen beteiligt werden! Oder an wen sie Grundstückssteuer zahlen! Warte, ich sag´s dir: von/an den Städten, Gemeinden und Kommunen! Nicht vom privaten Unternehmen und auch nicht vom Staat (direkt!).
 
@MaikEF_: Weil Straßen und Wasserversorger sehr oft sowieso in öffentlicher Hand befinden. Soll sich die Kommune selbst die Rechnung schreiben? Wenn ein Privater diese Infrastruktur für Geschäftszwecke nutzen will dann zahlt er natürlich.
 
@Draco2007: Also Straßen werden schon von Kommunen finanziert. Manchmal muss sogar der Eigentümer bezahlen.
Papa Staat kann gerne mehr Zuschüsse bezahlen, aber jede Stadt hat einen Bürgermeister und jedes Bundesland einen Landtag. Die sind verantwortlich und nicht Papa Staat.
 
@tamm: Der Eigentümer muss immer dann zahlen, wenn Kanal oder Strasse an seinem Grundstück vorbeführt. Man also Anlieger ist.
Wenn du dann ein entsprechend grosses Grundstück hast, können da ganz schnell mehrere zehntausend Euro zusammen kommen.
 
@LastFrontier: Ich finde das durchaus richtig so. Von Kanalisation und Verlegung von Leitungen profitieren ja genau jene, die da wohnen. Übrigens, Eigentümer von Eckgrundstücken sind doppelt betroffen ;)
 
@LastFrontier: solang es an einem grundstück VORBEI führt muss ein anlieger garnix zahlen, nur eben wenn er auch nutzen von diesem tragen will und es in sein grundstück HINEIN führt. nur um das mal klar zu stellen ;)
 
@Contor: Na - dann schau dir mal deine Gemeindesatzung an und auch die Gemeindeverordnung der Länder.
Wenn deine Gemeinde (Dirf, Stadt) eine Strasse an deinem Grundstück vorbeibaut, zahlst du dafür. Ob du fdie nutzt oder nicht, eine Einfahrt hast oder nicht, spielt keine Rolle.
Nicht zahlen musst du nur bei Kreisstrassen, Staatsstrassen, Bundesstrassen, Bundesautobahnen.
Es hat schon seinen Grund warum Strassen unterschiedlich bezeichnet werden. Kommunale Strassen zahlen immer die Anliegre in dieser Komune.
Selbiges beim Kanal. Auch wenn du den überhaupt nicht nutzt, zahlst du den mit. Und zwar von deinem privaten Geld. Lässt du dich niht anschliessen, musst du nachweisen, dass du das Abwasser fachgerecht entsorgst. z.B. mit einer eigenen Kläranlage.
Wer also ein Grundstück erbt oder kauft, sollte sich tunlichst vorher den Bebauubngsplan anschauen. Da können nämlich auch noch nach Jahren ganz böse Überraschungen auftauchen.
Du zahlst zwar nur Anteilig (neben den Gemeindgeldern und Zuschüssen), es interessiert aber niemanden ob du dir das leisten kannst oder nicht.
Also immer daran denken: Eigentum verpflichtet nicht nur, sondern kostet auch.
Wie Bund, Länder und Gemeinden ihre Infrastruktur unterhalten bzw. vernachlässigen, ist ein anderes Thema.
 
@tamm: Kann man ihnen ja auch nicht verübeln.

Aber wie Draco in re:1 schon schrieb, kann und darf das nicht Sache eines(!) Privat(!)unternehmens sein, wovon dann mehr oder weniger "alle" abhängig sind.

Und sei es nur als Konglomerat aller großer Internetdiensteanbieter, wenn "verstaatlicht" ein zu großes Geschmäckle haben sollte (was durchaus berechtigt wäre).
 
@tamm: Ja nee ist klar.

Ich habe für 4 Mbit/s bei der Deutschen Telekom flockige 40 Euro im Monat bezahlt.
Dazu ständige Einbrüche in der Datenrate.
Erzähl mir doch nicht die Telekom sei bereit für den kompletten Ausbau. Bei uns in der Region hat sie seit Jahrzehnten nichts getan.
Dafür, dass ich auf den Land wohne dürfte ich auch noch, mangels Alternativen, einen saftigen Aufpreis zahlen.

In der Zwischenzeit haben die Kommunen bei uns in der Umgebung das in die Hand genommen.
Jetzt habe ich 50 MBit/s (es liegen sogar 52 an) und zahle 36 Euro. Immer noch kein Schnäppchen, aber immerhin besser als die Telekom.

Mit dem Service bei der Telekom war ich zufrieden, bin seit Jahrzehnten dort gewesen, aber nimm es mir nicht übel, aber die Telekom nimmt die Leute auf dem Land für ihre lahmen Verbindungen auch noch aus.
Im Endeffekt subventioniert das Land die Stadt mit diesen Preisen. In der Stadt hätte ich weniger bei der Telekom bezahlt, aber da gibt es auch Konkurenz.

Die Telekom macht rein gar nichts und will sie auch nicht. Die verschlafen das einfach und werden sich bald wundern.

Auf dem Land in Deutschland liegt das größte Potential, aber die Telekom denkt sich, dass da eh keiner was macht, also warum darum kümmern.

Blöd ist dann eben nur, wenn Kommunen sich um den Netzausbau mit einem anderen Anbieter kümmern und die Telekom dadurch Stück für Stück Marktanteil in diesen Regionen verliert.

Der Marktanteil des neuen Anbieters bei uns liegt immerhin schon bei 35% und das wird stetig steigen.

Wie gesagt und ich renne eben nicht zum Billiganbieter für 9,99 Wuro, sondern zu dem Anbieter, der mir wenigstens eine schnelle und stabile Internetverbindung für den gleichen Preis breit. Ein Schnäppchen ist das im Vergleich nicht, aber sinnvoller als die Telekom auf jeden Fall.

Oder soll ich doch lieber weiterhin der Telekom mein Geld hinterher werfen in der Hoffnung, dass s sich erbarmt bei und auszubauen? Nicht dein Ernst, oder doch?
 
@s2g: Deine Kommune hat also den Job erledigt. Wunderbar!!!
Das ist auch genau deren Aufgabe und nicht die der Telekom.
 
Bitte nicht vergessen das die Leitungen der Telekom aus Steuergeldern bezahlt wurden und die Telekom diese geschenkt bekommen hat und diese jetzt weiter vermieten darf/muss...
 
@WOnken: Die Telekom hat GBit Leitungen im Atlantik? Na dann ist es ja kein Wunder, dass man hier in Deutschland keine schnellen Leitungen hat, wenn die alle im Atlanik liegen. /i.

Es geht hier nicht um die "Deutsche Telekom", sondern um alle Provider. Also z.B. Verizon, AT&T, Deutsche Telekom, 1&1, 3 usw... Man fasst sie nur unter dem Wort "Telekoms" zusammen. MS & Facebook wollen einfach eine unabhängige Telekoms Leitung haben.
 
@Blubbsert: o4 ist eigentlich ein re zu o3
 
@WOnken: Nach 20 Jahren Privatisierung ist dieses "Argument" einfach unhaltbar, vor allem, wenn man dagegen rechnet, was die Telekom noch "geschenkt" bekommen hat:

- ein marodes Netz mit veralteter Technik
- zu viele, marode Immobilien
- zu viele Mitarbeiter, darunter Beamte
- einen veralteten Fuhrpark
- den Zwang, diese "geschenkten" Leitungen dem Konkurrenten zu zweifelhaft kostendeckenden Preisen zu überlassen
- Schulden

Also bitte, etwas mehr Objektivität darf man doch wohl erwarten, oder etwa nicht?
 
@New_world_disorder: Die Telekom bekommt noch heute jährlich Geld vom Staat für den Ausbau und von den ganzen Subventionen wie Steuerersparnisse und Co. mal ganz zu schweigen!

Und als die Telekom das Netz bekommen hat, war es weder marode noch veraltet zu dem Zeitpunkt!
Die Telekom hat KEINE Beamte bekommen, da die Telekom als Privatunternehmen gilt und dort keine Beamte arbeiten können/dürfen!

Auch der Rest war weder großartig marode, noch war die Telekom verpflichtet, Immobilien oder Fuhrpark zu behalten. Diese konnten sie noch eigenem gut dünken verkaufen, erneuern, ersetzen, verschrotten usw.
 
@Scaver: Darf ich für diese Aussage einen Nachweis erwarten? Soweit ich weiß, beschränkt sich das durch den Staat bereitgestellte Geld darauf, dass Ausbau in Auftrag gegeben und bezahlt wird. Das nennt sich nicht Subventionen sondern sind ganz normale vertragliche Beziehungen.

Als die Telekom das Netz übernommen hat, war es zu großen Teilen analog und nur zu langsamen Geschwindigkeiten im Internet fähig. Zudem waren die Leitungen teils veraltet, wie auch die Vermittlungsstellen. Vor allem im Westen musste massiv investiert werden, im Osten wurde das bereits vor der Privatisierung gemacht, da es im Osten ohnehin ein kaum nennenswertes Netz gab.
Das Netz, wie es heute besteht, ist da wohl kaum mit vergleichbar.

Das ist falsch. Beamte, die zum Zeitpunkt der Privatisierung in Bereichen der Telekom (Post, Bahn) tätig waren, blieben in ihren Bereichen (außer es wollte jemand wechseln, diese Option stand den Beamten offen), genau wie bei Bahn und Post, was beides ebenfalls privatwirtschaftlich geführte Unternehmen sind. Bezahlt wurden und werden die Beamten durch den Staat, können aber bei Stellenabbau nicht "berücksichtigt" werden. Zuständig dafür ist das Bundesministerium für Finanzen.

Richtig, konnte die Telekom und hat es auch gemacht. Dafür wurde ein eigener Bereich gegründet, was aber nichts daran ändert, dass diese Immobilien und Fahrzeuge trotzdem weiterhin Geld gekostet haben.

Edit: Sind negative Bewertungen für nachprüfbare, korrekte Aussagen normal hier?
 
@New_world_disorder: > Sind negative Bewertungen für nachprüfbare, korrekte Aussagen normal hier?

Negative Bewertungen hier haben teils wenig mit Korrektheit von Aussagen zu tun, sondern sagen teils lediglich aus, dass die getroffenen Aussagen nicht in das Weltbild des Negativbewerters passen, völlig unabhängig davon, ob die Aussagen oder das Weltbild unrealistisch sind ;)
 
@FenFire: Ah ich verstehe, man honoriert Träume mit + und Fakten mit - ;)
 
@New_world_disorder: "Sind negative Bewertungen für nachprüfbare, korrekte Aussagen normal hier?"

Hier wird auf alles mögliche geklickt, nur weil man es kann. Ob da Plus oder Minus drauf ist, oder auch die nackte Kuh auf der Werbung, spielt dabei keine Rolle. ;o) Ich seh die Knöpfe dank uBlock nicht mehr.
 
@SunnyMarx: Dann lohnt sich Werbung ja möglicherweise doch, vielleicht klicken die Wildklicker nach der Werbung für die nackte Kuh auch noch auf "kaufen" ;)
 
@FenFire: *lach* Möglich ist das...
 
@WOnken: Bei der Telekom ist der grösste Anteilseigner immer noch der Staat. Und dieser schöpft genau wie bei der Post und der Bahn Gewinne ab, um sie dem allgemeinen Steuerhaushalt zuzuführen. Da wirde also nichts verschenkt.
Also im Grunde genommen bremst der Staat die Telkom und Co aus. Denn diese abgeschöpften Gewinne fehlen beim Ausbau der Infrastruktur.
Elementare Elemente der Grundversorgung und Infrastruktur gehören ausschliesslich in die öffentliche Hand - also Staat. Dafür braucht es auch keine Beamten, sondern genauso wie in der Wirtschaft Leute die man anständig dafür bezahlt und einfach ihren Job machen.
 
@LastFrontier: Wenn ich mir unsere Straßen/Schulen/Kindergärten/öffentliche Gebäude so anschaue, habe ich meine Zweifel an der Theorie, dass es funktionieren könnte. Ich spekuliere mal: Der Staat baut flächendeckend ein 50 MBit-Netz aus. Wenn die damit in ca 50 Jahren fertig sind, also kurz nach der Eröffnung des Flughafens BB und Stuttgart 21, werden 50 MBit etwa das sein, was heute 16 MBit sind, also veraltet. Da man die Mieteinnahmen für das Netz fein im Staatshaushalt versinken lässt, um Dir als Wähler einen ausgeglichenen Haushalt ohne neue Schulden vorzugaukeln, fehlt das Geld für Wartung, Instandhaltung und Modernisierung. Die Provider lassen sich Ausfälle natürlich fürstlich mittels Pönalezahlung entschädigen.
Und nicht zu vergessen, die nach Tarif des öffentlichen Dienstes bezahlten Mitarbeiter haben aufgrund ihrer Stellung und ohne Druck natürlich das Arbeiten selber nicht erfunden und werden sich natürlich nicht überschlagen. Natürlich wird alles viel viel teurer als veranschlagt, dann kommt einer um die Ecke und erhebt eine Telekommunikationssteuer, mit der das Netz finanziert werden soll. Oder man verdoppelt einfach aus genau diesem Grund die GEZ.
 
@WOnken: Viraler Blödsinn. Das Telefonnetz wurde von Gebühren aufgebaut. Im Gegenteil, die Deutsche Bundespost hat Steuern bezahlen müssen (nicht wenig) und keine Steuergelder für das Telefonnetz bekommen.
Also schnell wieder dein Blödsinn vergessen.

Eine solcher Infrastruktur gehört allerdings in Staatsgewalt und dann zur Vermietung zur Verfügung gestellt.
 
"Stinkefinger in Richtung der klassischen Telekommunikations-Industrie"
Endlich kann man ohne wenn und aber diese blöden Europäer ausspionieren ohne irgendwelche andere Kabel anzapfen zu müssen.
 
@marcol1979: Welches Kabel sie anzapfen, ist der NSA, glaube ich, ziemlich egal. Und Facebook braucht nichts anzapfen, die bekommen ihre Daten doch auf den Silbertablett serviert.
 
Naja, nicht zuletzt dürfte das auch eine reine Kostenfrage sein. So ein Kabel kostet zwar 200 -300 mio US$, (Quelle https://www.quora.com/What-is-the-estimated-capex-and-opex-cost-MAREA-transatlantic-submarine-fiber-optic-cable , weiter Infos auch hier http://www.wired.com/2016/05/facebook-microsoft-laying-giant-cable-across-atlantic/ ) aber selbst wenn man Unterhaltskosten mit einrechnet; der Betreiber ist im übrigen Telxius, ein Tocherunternehmen der spanischen Telefonica; die Gesamtkosten dürften nach x Jahren deutlich niedriger sein, als die jetzigen Kosten für die Miete entsprechender Kabel (Dazu habe ich leider keine vernünftigen Zahlen gefunden).
 
Danke für deine Zahlen, denn die Kosten für ein solches Nordamerika-Europa-Glasfaserkabel habe ich im Artikel vermisst. Mir scheint das aber sehr günstig zu sein. Das könnten ja beide Unternehmen aus der Portokasse bezahlen.
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