Trotz Rücknahme-Pflicht: Amazon weist Kunden mit Altgeräten ab

Trotz der inzwischen sogar gesetzlichen Verpflichtung, den Verbrauchern bei der ordnungsgemäßen Entsorgung von Elektroschrott zu helfen, soll sich der Online-Händler Amazon weiter aus der Verantwortung stehlen. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat ... mehr... Recycling, Elektroschrott, Platinen Bildquelle: greengosolutions.com Recycling, Elektroschrott, Platinen Recycling, Elektroschrott, Platinen greengosolutions.com

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Mal wieder son EU Querschuss. Jeder kann in seiner Stadt nachlesen, wo er Elektroschrott entsorgen kann.
Dem Händler das wieder aufzudrücken ist reine Schikane. Bei den großen wirds zu einer Teuerung sorgen und die kleinen könnens schlichtweg nicht. So einen Unsinn einfädeln kann die EU wie kein zweiter, aber die wirklich wichtigen Probleme werden gekonnt wegignoriert!
 
@LivingLegend: Wenn es schon jemand zurücknehmen müsste, dann die Hersteller...
 
@dodnet: Nö wieso? Wer ist denn dein Vertragspartner? Der Hersteller oder der Händler?
 
@Scaver: Wer baut denn den Schrott? Dann sollen die Elektrokonzerne mal keine Sachen bauen, die nach 3 Jahren schon den Geist aufgeben.
Den Handel damit zu belasten ist wirklich reine Schikane.
Wir müssen den Driss auch mitmachen. Vor ca. 2 Jahren fing es an, dass wir für jeden Artikel, der ins Ausland geht eine Warennummer für Intrastat vergeben mussten, damit auch bloß eine Statistik geführt werden kannm wie viele Teile hier von und davon wo hin gehen... Dann kamen die Energielabel für Leuchten, dann für Heizungen... jetzt diese Rücknahme. Sorry das ist einfach nur dumm. In jeder Stadt gibt es Möglichkeiten den Schrott zurück zu geben was ist so falsch daran das so weiter zu handhaben?
 
@LivingLegend: DAs ist keine Schickane, das ist Kundenfreundlichkeit. Kunde > Händler!

Und für die Kleinen, die keinen Lagerplatz dafür haben, gibt es ja Ausnahmeregelungen.

Die EU kümmert sich um so etwas, weil die Bürger es fordern! Und ja, wir haben es gefordert!
 
@Scaver: Ich hab nix dergleichen gefordert. Und nun ?
 
@skyjagger: https://de.wikipedia.org/wiki/Demokratie
 
@s h a l a f i: Wurdest du gefragt? Ich nicht, also wohl doch keine Demokratie!
 
@TeKILLA: Wenn du in der Schule nicht aufpasst, ist das wohl kaum die Schuld der anderen.
 
@Karmageddon: Wie darf ich deine persönliche Anfeindung verstehen? In wie fern habe ich nicht in der Schule aufgepasst? Weil ich Demokratie so verstehe, wie es eigentlich gemeint ist? Klär mich doch auf, anstatt mich anzugreifen... Oder ist das heutzutage nicht mehr möglich?
 
@TeKILLA: Wir haben nun mal eine parlamentarische Demokratie. Das wüsstest du, wenn du in der Schule aufgepasst hättest. In einer parlamentarischen Demokratie wählt man Volksvertreter und die machen die Gesetze. Wenn dir die Gesetze nicht gefallen, musst du halt andere Volksvertreter wählen.

Ansonsten steht es dir frei, irgendwo hinzuzuziehen, wo es eine direkte Demokratie gibt.
 
@Karmageddon: Kamerad Schnürschuh, der Scaver schrieb, dass es die Bürger fordern und skyjagger schrieb, dass er nichts dergleichen gefordert hat. Daraufhin kam nur der Link mit dem Verweis auf Demokratie, nicht auf unsere Demokratie, nicht auf die Demokratie der EU und nicht auf Auswüchse von Demokratien!
Es ging von Anfang an darum, ob man als Bürger gefragt wurde, weil behauptet wird, dass die Bürger das so fordern!
Wenn du also mal lieber beim Thema bleiben würdest, anstatt all deine Energie darauf zu verschwenden mir Dummheit zu unterstellen, weil ich in der Schule nicht aufgepasst hätte, so hättest du dir diese peinlichen Kommentare sparen können.
 
Es macht ökologisch auch so viel Sinn, die alte Hardware mit dem Auto zu Post zu fahren, um sie dann via DHL durch ganz Deutschland zum Sammellager von Amazon zu schicken. Egal was das Gesetzt von Onlineanbietern verlangt, ich bringe meine Elektroschrottgerät einmal im Jahr zum städtischen Bauhof, wo die Teile kostenlos angenommen werden. Wenn wirklich die Umwelt der Grund für die Rücknahme ist, macht diese Verschickungsaktion keinen Sinn! Hier haben sicher einige Lobbisten ihre Beziehungen bei den Politikern spielen lassen.
Btw: Amazon bietet sehr wohl eine Rücksendemöglichkeit, samt Formular und Kostenfreien Versandt.

Der Artikel hier ist schlecht recherchiert. Bei Heise,de ist es viel klarer beschrieben. Auch die Rücksendemöglichkeit hatte ein Forennutzer genau benannt.

http://www.heise.de/forum/heise-online/News-Kommentare/Ruecknahmepflicht-fuer-Elektroaltgeraete-Deutsche-Umwelthilfe-geht-juristisch-gegen-Amazon-vor/Amazon-bietet-das-nicht-nur-an-sondern-uebernimmt-sogar-den-Versand/posting-28998482/show/
 
@Kobold-HH: Hab auch schon überlegt. Vor allem, man könnte sich die Verpackung auch sparen und den Aufkleber direkt auf den alten Monitor kleben. Aber wohl besser in ner Packstation loswerden...
 
@winhistory: Unverpackt darfst Du nichts versenden!
 
@Scaver: Dann wickelt man ihn halt vorher in Backpapier ein.
 
@Kobold-HH: Das Zeug zur Post zu bekommen kostet mich keinen Cent. Versand muss Händler zahlen und Post habe ich Fußläufig bei mir.
Da ich kein Auto besitze (und aktuell auch nicht will), kann ich das Zeug nur kostenpflichtig selber entsorgen. Und selbst mit eigenem Auto kostet es mich meinen Sprit und Kosten für Verschleiß durch die Fahrt(en).

Und nein, der Artikel ist nicht schlecht recherchiert. Zwar bietet Amazon die Möglichkeit, der Support weißt da aber nicht darauf hin. Wenn man den Support anschreibt heißt es nur, man soll das Zeug selber entsorgen!
 
@Scaver: Ich sehe nicht ein, warum der Händler den Versand zahlen soll. MediaMarkt muss auch keinen Mitarbeiter zu dir nach Hause schicken, der das Altgerät abholt, sondern du bringst es dort hin zum Entsorgen. Gleiches sollte für Versandhändler auch gelten.
 
@Kobold-HH: Naja, immerhin bekommt man für das versenden über die Packstation 10 Punkte auf Paket.de und für den Empfang 5 Punkte.
1000 Punkte kannst wiederum gegen nen 10? Amazon Gutschein eintauschen :)
 
@Kobold-HH: Bei mir in der Stadt gibt es sogar eine orangene Tonne für Elektrokleingeräte, die man sich gratis vor/hinter/neben das Haus stellen lassen kann.
In Deutschland ergibt es überhaupt gar keinen Sinn. Wenn der Verbraucher das Porto tragen muss (was er aber anscheinend nicht muss) könnte er es gleich zu seinem Wertstoffhof schicken. Das Recycling von Elektronik lohnt sich finanziell, ein Zurückführen an den Händler würde die Einnahmen der Abfallbetriebe schmälern und zu höheren Müllgebühren führen.
Vielleicht ist es in anderen EU-Ländern schwieriger seine Elektrogeräte zum Recycling zu geben, aber hier gibt es doch Sammelstellen und Schrotties, die gratis Abholen und dafür vom Verwerter Geld bekommen. Neben den Wertstoffhöfen gibt es hier auch noch Schrotthändler, da bekommt man für einen Elektromotor den Kupferwert ausbezahlt und auch der Stahlpreis kann sich sehen lassen, wenn man eine Waschtrommel verkauft.
Warum will Amazon nicht auch noch durch die Zurücksendungen diese Gelder für sich einstecken? Was hat die Lobby dagegen, wenn den Händlern Millionen von Euro an Schrott zugeschickt wird?
Klar, Bildröhren und Kühlschränke will keiner, aber Elektrokleingeräte sind normalerweise auch defekt noch einige Euro wert. (Da profitieren wohl die Paketdienste am meisten.)

edit: alles in Klammern ist neu
 
Hm, auf der einen Seite wäre es schon gut, wenn auch Amazon und Co. Altgeräte zurücknehmen würden. Auf der anderen Seite werden die Kosten bestimmt (versteckt) an den Kunden weitergereicht. Da lasse ich das ganze Zeug doch lieber einmal im Jahr kostenlos als Sperrmüll abholen.
 
@kubatsch007: und meinst du nicht, dass die Kosten für die Abholung des Sperrmülls ebenfalls der Kunde (der Müllabführ) bezahlen muss?
 
@Link: Das bezahle ich doch sowieso schon an die Kommune bzw. Stadt. Selbst der das mit dem Sperrmüll wegfallen würde, würde es nicht mehr billiger werden...
 
@kubatsch007: Je mehr die Leute die Sperrmüllentsorgung in Anspruch nehmen, desto höher die Kosten, die selbstverständlich an die Kunden weitergereicht werden. Wenn das mit dem Sperrmüll wegfallen wurde, würde des vielleicht nicht zu einer Preissenkung führen, aber die nächste Preiserhöhung könnte kleiner ausfallen oder später kommen.

Kann deine Logik einfach nicht nachvollziehen: die bei den Händlern durch Altgeräte entstandenen Kosten werden an Kunden weitergereicht, bei der Müllabführ nicht? Wieso das denn?
 
@Link: Deine Logik ist etwas naiv. In so einem Haushalt gibt es für verschiedene Bereiche auch unterschiedliche "Töpfe" mit Geldmitteln. Und egal wie hoch oder wie niedrig die wirklichen Kosten sind wird in der Regel versucht das gesamte Geld bis zum Jahresende auszugeben. Allein, um im nächsten Jahr nach Möglichkeit mindestens die gleiche Summe wieder zu bekommen. Das wäre allerdings schwieriger wenn am Jahresende noch Geld übrig wäre.
 
Eigentlich könnten es sich Online Händler sehr einfach machen, sie müssten sich nur mit einen Dienstleister wie "Hermes" zusammentun der vor Ort (z.B. Hermes Filiale) sammelt und es zu einen Zentralen Recycling transportiert.
Kurze Wege, geringere Kosten und die Gesetzliche Verpflichtung wird erfüllt.
Schämt euch Amazon, ich hoffe das wird Teurer als eine Entsorgung!

Ähnlich verfahren bei uns die Niedergeblasenen Händler, die sich zusammengeschlossen haben und gemeinsame Sammelorte eingerichtet haben.
 
@Kribs: Tun sie ja schon. Nur WF hat dies nicht im Artikel aufgeführt.

https://www.amazon.de/gp/help/customer/display.html/ref=hp_lprr_weee?nodeId=201819410
Und von dort gehts zu http://www.electroreturn.de/amazon

Schämen sollten sich die Schreiberlinge, die hier ins Horn der Lobbyisten blasen und Amazon ungerechtfertigt an den Pranger stellen. Und die einfachen Geister, die dies ohne kritisch zu hinterfragen auch noch mit faulem Obst werfen. :-)
 
@Kobold-HH: + Danke für die Info, wusste ich nicht!

Tja wieder einmal eine" mangelhafte" Recherche auf WF, wie so Häufig.
Schäm dich WF/CK!
 
@Kribs: Der Name steht für Qualität bei WF ;)
 
@Kobold-HH: Ne schämen sollte sich der Support von Amazon, der nachweislich nicht darauf hinweist sondern schlicht schreibt, dass man das Zeug selber entsorgen soll!

Kaum ein Nutzer sucht selber nach solchen Sachen sondern fragt den Kundendienst. Und die sollten sowas a) wissen und b) mitteilen!
Die Aufklärungspflicht ist übrigens Bestandteil der Verpflichtung!
 
@Scaver: Die "Supporter" von Amazon sind doch auch nur 1€-Jober, die alle nach zwei Wochen Callcenter kündigen. Null Einarbeitung und Priorität liegt einzig auf Erreichbarkeit und Callzahlen. Die haben nur eine schlecht gepflegte Datenbank als Nachschlagewerk zur Verfügung, wo es zu 99% nur um das Prime-Angebot geht. Das hier der Umwelthilfe-Kasper dem Agent eine "Falle" gestellt hat, liegt dabei auf der Hand. Wahrscheinlich hätten sie bei 10 Anrufen gut 7 korrekte Aussagen bekommen. Aber die verbleibenden 3 Falschaussagen werden zum Anlass genommen eine dicke Kuh durch das Dorf zu treiben.
Der Umweltgedanke spielt dabei überhaupt keine Rolle! Hier geht es Paragrafenreiterei!
 
@Kribs: Aka "Recyclinghof"?
 
überall gibt es wertstoffhöfe die alles zurücknehmen, kleingeräte in der regel auch umsonst... sinnlos das dann durch die welt zu schippern...
 
@Maggus2k: Tja, Sinn der Regelung ist, wenn man etwas geliefert bekommt oder in einen Laden geht ein Gerät kauft, dass man direkt in einem Rutsch das Altgerät mit abgibt bzw. mitgenommen wird.
Theoretisch müsste es so gemanaged werden, dass bei Lieferung der neuen Geräte direkt die alten Geräte mitgenommen werden. Klar muss man die dann Transportfertig haben... aber das ist Sinn des Ganzen und auch so vorgeschrieben und nicht, dass ich heute die neuen Geräte bekomme und dann in 2 Wochen noch mal los gehe die alten Sachen zur Post zu bringen!

Außerdem kostet es mich Zeit, Anstrengung und min. Gel für Sprit und Co. um Sachen zum Wertstoffhof zu bringen! Und laut Regelung darf es nun mal gar nichts kosten für den Kunden!
 
@Scaver: dann sammel und melde elektromüll an... auch umsonst...
 
@Scaver: "Außerdem kostet es mich Zeit, Anstrengung und min. Gel für Sprit und Co. um Sachen zum Wertstoffhof zu bringen"
Genauso wie wenn man es zu einem lokalen Händler bringen würde, falls man das neue Gerät dort kauft. Der erstattet dir diese Kosten auch nicht (jetzt mal ganz abgesehen davon, dass ich mir etwas merkwürdig vorkommen wurde, wenn ich, nachdem ich ein neues Gerät für mehrere Hundert € gekauft habe, mir Gedanken wegen 1€ für Sprit machen wurde).
 
@WF. Bitte genauer recherchieren. Amazon bietet sogar eine sehr komfortable Möglichkeit, die Sachen KOSTENFREI zurück zu schicken. Selbst wenn es ökologisch keinen Sinn macht.
Schaut selbst:

https://www.amazon.de/gp/help/customer/display.html/ref=hp_lprr_weee?nodeId=201819410

Und DHL schleppt das Zeug nochmal durch die Republik.
 
@Kobold-HH: Jap, aber der Kundendienst schreibt, man soll das Zeug selber entsorgen. Und wirklich gut zu finden ist der Artikel auf der Seite von Amazon auch nicht, wenn man den Link nicht hat oder exakt weiß, wonach man sucht.
 
Habe dazu auf Heise einen sehr interessanten Kommentar gelesen:

http://www.heise.de/forum/heise-online/News-Kommentare/Ruecknahmepflicht-fuer-Elektroaltgeraete-Deutsche-Umwelthilfe-geht-juristisch-gegen-Amazon-vor/Ich-moechte-ein-defektes-Geraet-zurueckschicken-Brauchen-sie-nicht/posting-28999651/show/
 
Lasst mich mal so raten, wenn es nicht gerade eine Waschmaschine oder Fernseher ist, wird der meiste Schrott wohl eh in der grauen Restmülltonne landen. Hier fehlt a)irgendein Anreiz b) Auf der anderen Seite gibt ja eine Sache die ohne Anreize seltsamerweise funktioniert, die Papier- und Glascontainer. Das ist aber die ganz große Ausnahme, ansonsten zieht freiwilliger Umweltschutz irgendwie kaum bis gar nicht.
Man sollte also als Politiker, Umweltschützer usw. erstmal Nachforschungen anstellen, warum es bei Papier und Glas funktioniert. Ich selber weiß es nicht und ich kann mich auch kaum noch erinnern als die ersten aufgestellt wurden. Aber so? Nett das man versucht da Amazon eines aufs Auge zu drücken, dumm nur dass es vom Verbraucher nicht angenommen wird, bei umständlichen und zeitaufwendigen zurückschicken mit der Post schon mal gar nicht.
 
@Lastwebpage: Weil die Müllgebühren teuer sind und Papier und Glas sich immer in Unmengen Zuhause ansammelt.
 
@Candlebox: Ja, da meine ich mich jetzt dunkel dran erinnern zu können, dass in der Infobroschüre zu den Containern, von den Stadtwerken/Müllabfuhr, irgendwie sinngemäß stand "sammelt, sonst werden wir teurer", da hast du recht. Papier und Glas zuhause sammeln, dass könnte bei Altpapier stimmen. Früher gab es ja noch Altpapier Sammlungen, was man aber früher mit Glas gemacht hat weiß ich nicht mehr, ich vermute mal normale Mülltonne. Wie auch immer, die Leute nutzen ja heute die Container, viele von denen werden gar keine Zeit mehr ohne Container kennen.
 
@Lastwebpage: Nein, die Müllgebühren sind exorbitant gestiegen, als man das System eingeführt hat. Gelbe, Blaue, Glas. Damit man quasi zum trennen gezwungen wurde, da Deine Abfallgebühren sich nach Tonnengröße und Abfuhrzyklus berechnen.

Wenn Du 20 Glasflaschen und Alis-Superpizza-flyer früher einfach in den Müll geschmissen hast, kostete dich danach dieses wegwerfen was, wenn man immernoch genauso viel Müll hatte wie zuvor, und dies dann extrem teurer wurde.

Genauso wie mit dem Grünen Punkt. Der Anreiz zur Trennung bestand ganz einfach darin, daß sich die Müllgebühren nicht verteuerten, wenn man trennte.
 
@Lastwebpage: In meinem Wohnort können Kleingeräte über die gelbe Tonne entsorgt werden und sie werden dann im Recycling-System verarbeitet. Zusätzlich stehen Kontainer an Wertstoffhöfen, bei uns ist das etwa je 150.000 Einwohner einer.
 
Die DUH ist ein komischer Laden. Beim Thema Russpartikelfilter war es aufgefallen, dass sie im Sinne eines Sponsoren agierten. Bei den letzten Abgastests nach dem VW-Skandal waren die Prüfstandstests so nicht wissenschaftlich, dass die Prüfstandsbesitzer Abstand genommen haben, um ihr Image als Wissenschaftsstandort nicht zu gefährden.
Die DUH kommt immer mit einer reißerischen Meldung, die viele zitieren und nicht hinterfragen. Die Prüfung und Relativierung, was eigentlich eine journaliste Aufgabe wäre, geschieht kaum und wenn zu spät und in einer kleinen Randbemerkung, wenn das Schwein, mit reißerischen Schlagzeilen, schon durchs Dorf getrieben wurde.
 
Interessant ist ein "Nebenkriegsschauplatz": nimmt Amazon die Altgeräte an (was sie ja nach Aussagen von Mitforisten tun) "akzeptieren" sie eigentlich, dass sie HÄNDLER sind und damit bekommt der Kampf von VERDI, dass Amazon nicht nur Logistikunternehmen, sondern Händler ist, natürlich nochmals einen ganz anderen Drive.
 
@Bengurion: Sehr interessanter Denkansatz. +
 
@Bengurion: Amazon weigert sich wirklich als versandhändler deklarieren zu lassen?
 
Ich denke, der Artikel ist gut geschrieben und hat die Fakten gut zusammengefasst.
Man hätte allerdings nachreichen sollen dass Amazon mittlerweile reagiert hat.

https://www.amazon.de/recycling existiert erst seit dem 07.07.2016 (Google-Suche: Suchoption Zeitraum).
 
@erso: Und ich denke das Gegenteil ist der Fall.
 
WF bitte besser recherchieren. Nicht jeder Händler muss Altgeräte zurücknehmen. Sondern nur jene, die auch eine bestimmte Grösse an Verkaufsfläche haben. Und die hat Amazon garantiert nicht, sondern nur Lagerfläche. Daher fällt Amazon auch nicht unter dieses Gesetz. Genauso wie tausende anderer Händler auch nicht.

Im übrigen gibt es in nahezu jeder Stadt einen oder gar mehr Abgabestellen für Recyclinghöfe. Umweltbusste Menschen nutzen diese Möglichkeiten schon seit Jahren problemlos und kostenlos.

Mit dem Rücknahmegesetz wird nur der Druck auf die grossen Discounter erhöht. Dieser Handlungsbedarf wäre aber nicht nötig gewesen. Zumindest nicht in D. Denn hier haben die Kommunen per Bundes- und Ländergesetzen bereits seit Jahren die Verpflichtung, jeglichen Müll der Bewohner zurückzunehmen und auch zu entsorgen.
Es soll aber durchaus Länder in der EU geben, die nicht so fortschrittlich wie wir sind.

Also betroffen sind in erster Linie die Kaufhausketten. Metro, Saturn, MediaMarkt, Kaufhof, TeVi etc, Aldi, Lidl etc.

Erst ab 400 qm Ladenfäche muss der Händler Altgeräte auch zurücknehmen

Quelle: http://www.welt.de/wirtschaft/article147984316/Wo-Sie-in-Zukunft-Elektrogeraete-entsorgen-koennen.html
 
@LastFrontier: "Umweltbusste Menschen nutzen diese Möglichkeiten schon seit Jahren problemlos und kostenlos."
Vielen Kommentaren nach zu urteilen haben viele hier aber scheibar unüberwindbare Schwierigkeiten mal gelegentlich ihren Elektroschrott (und alles, was sonst noch gesammelt wird) zu einem Wertstoffhof hinzubringen. Kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Kleinteile kann man problemlos sammeln, irgendwann, wenn man Zeit hat, lädt man alles ins Auto und fährt es weg. Wo ist das Problem? Aber verpacken und versenden? Wäre mir viel zu viel Aufwand.
 
@Link: Ist vielleicht Regional unterschiedlich. Ich muss 30 Km (eine Strecke) bis zum Wertstoffhof fahren. Und kostenlos nehmen die da nichts an. Man zahlt mind. 25 Euro, wenn nicht sogar mehr. Je nach dem was die Waage sagt.
 
@Akkon31/41: Was eigentlich eine Unverschämtheit ist.
Und dann wundert man sich, dass die Leute jeglichen Müll einfach in die Mülltonne kloppen oder wild entsorgen.
 
@Akkon31/41: na dann ist das wirklich Regional unterschiedlich, 25€ wurde ich niemals dafür zahlen, dann geht alles in die Mülltonne.
 
"Es ist ein Skandal, dass der Handel seinen gesetzlichen Verpflichtungen nun nicht nachkommt"

Das Problem sind wieder mal die Gesetze und die mangelnde "Motivation" in Form von Strafen. Für jedes Vergehen 1% des Jahresumsatzes als Strafe, das motiviert jedes Unternehmen nicht gegen das Gesetz zu verstoßen.
 
Hatte Amazon nicht erst kürzlich wegen zu hoher Gewinne in's Kissen geflennt? Das hier wäre doch _die_ Gelegenheit, selbige ganz legal zu stutzen.

Der Verein ist einfach an Lächerlichkeit nicht mehr zu toppen...
 
@Winfuture:

Warum ist dieser irreführende Artikel immer noch online, obwohl schon zahlreiche Kommentare auf den wahren Sachverhalt hingewiesen haben?
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