Künstliche Blätter: Neue Solarzelle erzeugt Treibstoff aus Luft

Die Halbleiter-Forschung ist schon lange ein elementarer Bestandteil der Energiewende, konnte aber bisher das Problem nur bedingt lösen, wie man auch Fahrzeugen ausreichend Leistung zur Verfügung stellen kann. Jetzt scheint sich hier aber eine Lösung ... mehr... Solarzelle, Solarpanel, Solarmodul Bildquelle: Clearly Ambiguous (CC-BY) Solarzelle, Solarpanel, Solarmodul Solarzelle, Solarpanel, Solarmodul Clearly Ambiguous (CC-BY)

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So etwas finde ich Super! Ich wünsche mir mehr von diesen Ideen!
 
Absolut eine klasse Sache. Wenn ich mir Vorstelle das ich fast 1000 Kilometer mit einer Tankfüllung komme sollte es eigentlich fast schon als Puffer reichen wenn der Tank immer wieder volltropft.

Allerdings befürchte ich dass die Ölmuölties da noch ein wörtchen mitreden werden und das Patent dazu klammheimlich in irgend einer Schublade verschwinden wird.
 
@Tomarr: Dass sich dieses "In der Schublade verschwinden" so hartnäckig hält. Es gibt natürlich "Ölmultis", aber es gibt Firmen, wie Apple, Google, Audi, BMW - Die würden garantiert alles tun, um es aus der Schublade wieder rauszuziehen, um Marktführer zu werden.

Wenn Du mir mit dem Keramik-Motor kommst: Es gibt viel Lektüre, wieso das keine gute Idee war.
 
@Norodon: Auch wenn einer dieser Konzerne diese Schublade wieder öffnen können sollte wird das ganze nicht besser. Dann hat halt dieser eine Konzern die Technik. Verbessert die Welt dann auch nicht unbedingt. Bei diesem Thema bin ich etwas zwiegespalten. Eigentlich bin ich der Verfechter davon das Konzerne nicht die Wohlfahrt sind und auch Erfinder dringend Geld mit ihrer Idee verdienen sollten. Nur wenn das hier funktioniert, das wäre schon eine Großartige Lösung und sollte eigentlich allen zugänglich sein. Deswegen bin ich dafür dass der/die Erfinder/Entwickler das ganze direkt patentieren bzw. lizensieren und es somit allen zugänglich ist.
 
@Tomarr: Das Problem ist einfach das Geld, bzw. das System was darauf aufbaut. Es wird uns als Kind eingeprügelt, dass man ein faules nichtsnutzisches Schwein ist, wenn man nicht einer Arbeit nachgeht. Die Gesellschaft definiert dann auch noch, was überhaupt echte Arbeit ist und was nicht. Jemand der z.B. ein Talent hat anderen Meschen mit Kunst Freude zu machen, damit aber kein Geld verdienen kann oder will, der ist gleich ein Bettler, Nichtsnutz und Scharlatan. Krank ist einfach nur, dass unser Zins-Kapitalismus jeden Tag Geld aus dem Nichts produziert, immer mehr Geld auf wenige Superreiche um verteilt wird und Großkonzerne immer neue Wege finden keine Steuern zu zahlen oder durch Automation Arbeitsplätze einzusparen.

Eigentlich bräuchte man keine Vollzeitbeschäftigung für alle, wir könnten eine Gesellschaft haben, wo die schlauen Köpfe der Welt neue Ideen Umsetzen können, ohne Abhängig von Multis zu sein. Wir könnten auch mehr Automation haben, wenn einfach nur vernünftig Steuern von den Konzernen gezahlt wird. Wir bräuchten auch keine Zinsen, damit die Kleinsparer ihre Rente sichern können. Was wir brauchen ist ein bedingungsloses Grundeinkommen, eine Entmachtung der Banken und eine für Menschen würdige Arbeit die jemand machen kann wenn er möchte.

Auch müsste man es verbieten, dass sich große Konzerne schlaue Ideen in die Schublade legen dürfen. Erkenntnisse die der Menschheit dienen, müssen auch mit allen geteilt werden.
 
@rAcHe kLoS: Dito. Ich plädiere auch schon lange auf das bedingungslose Grundeinkommen.
 
@rAcHe kLoS: "Was wir brauchen ist ein bedingungsloses Grundeinkommen, eine Entmachtung der Banken und eine für Menschen würdige Arbeit die jemand machen kann wenn er möchte."

Mir fällt es schwer zu sehen, dass das funktioniert. Die Motive mögen edel sein, der Mensch ist es in der Regel nicht. Wenn jeder nur die Arbeit tut, die er machen möchte, wer tut dann das, was getan werden muss? Das Level an Automation dafür haben wir noch lange nicht.
 
@Tomarr: Nuja, die Ölmultis kommen nur langsam aber sicher in eine Position, wo sie von Tech-Firmen, die mit sowas arbeiten wollen, aus der Portokasse übernommen werden könnten. Irgendwas Gutes muss die ganze Geschichte ja haben. ;)
 
@ckahle: Na zumindest bei den Emiraten denke ich geht noch einiges. Immerhin haben sie genug Geld um ihr ganzes Land qasie neu in Form zu bringen. Da geht noch was.
 
@Tomarr: Das geht aber nur, wenn der "Erfinder" "gierig" genug ist, und das Geld von den Multis auch annimmt - gut, sie könnten ihn auch "beseitigen" oder verschwinden lassen ;-)
 
@Zonediver: Wenn ich eins im Laufe meines Lebens gelernt habe dann ist es das jeder seinen Preis hat. Ich weiß zwar noch nicht wie hoch meiner wäre, weil halt noch keiner genug geboten hat. Aber irgendwo würde jeder zuschlagen.
 
wer's glaubt.
 
Wird bestimmt sofort von den Konzernen im Keim erstickt, weil da verdient man ja nix mehr am Öl ..
 
@tripe_down: Die gesamte Petrochemie baut auf Öl auf. Schwachsinn, das einfach so zu verbrennen. Es wird noch genügend Anwendungsbereiche dafür geben.
 
@tripe_down: Nicht nur die Ölfirmen werden da etwas gegen haben. Die gesamte Energieindustrie könnte davon umgerührt werden. Energiegewinnung, welche sich denzentralisiert einsetzen lässt ist für die Großkonzerne wie Weihwasser für den Teufel.
 
@tripe_down: Wieso sollen die was gegen diese Technologie haben? Ob die ihr Rohöl nun aus irgendwelchen schmutzigen Erdlöchern beziehen oder synthetisieren, sollte doch aufs gleiche rauskommen. Und den Scheich ist das auch egal: Wo viel Sonne scheint, lässt sich viel Gas farmen.
 
Schade, dass es diese Technologie nie geben wird. Werden die ÖL/Kohle/Gas-Lobbyisten schon noch verhindern.
 
Hallo Eintagsfliege und tschüss in der nächsten Versenkung (leider).
 
Energiewende... wenn ich den Blödsinn schon höre - das ist das "Unwort" der letzten Jahre!
Alles, was "gewendet" wurde, sind die Preise für Energie - die sind durch die Decke gegangen!

@Topic: Das ist das Selbe wie die 20Ah-Akkus im AA-Format - zum totlachen!!!
Das glaub ich erst, wenn ich es "in Aktion" sehe - sonst ist das nur heiße Luft...
 
Der klassische Verbrennungsmotor... Seit über 100 Jahren immer nur Kolben hoch und runter... Wo bleiben die wirklichen Innovationen in der Antriebstechnik...
 
@Rene2310: Viel schlimmer ... das Rad ... seit über 6000 Jahren immer nur roll hin, roll her... Wo bleibt die wirkliche Innovation?
 
ps.: Beziehe mich nicht auf das Video - das gezeigte Kit geht eindeutig den Weg eines Solar-Hybriden, was nichts mit dem "Text" im Artikel zu tun hat. (Falsch verlinkt?)

Irgendwie erscheint mir das ganze merkwürdig. Auch der Originalbeitrag ist Lückenhaft.

Diese Zelle erzeugt Syntgas (CO + H2), Ausgangsmaterial soll CO2 und H2O sein. Chemisch betrachtet benötigt man also 3 Vorgänge:

1.) Analyse von H2O zu H2 und O
2.) Analyse von CO2 zu CO und O
3.) Synthese zu CO + H2 (+ O2)

Die hier vorgestellte Zelle addressiert (2) - (1) kennen wir bereits als Vorraussetzung für die Brennstoffzelle - Und HIER besteht doch bereits das Problem, dass die Analyse nicht "mobil" durchgeführt werden kann.

Und wenn Sie es könnte, warum sollte man noch den Zusätzlichen Umweg über Syntgas gehen, wenn man bereits Wasserstoff erzeugt hat? Dann würde man statt "Dieser Solarzelle + Verbrennungsmotor" doch einfach eine Brennstoffzelle + EMotor verwenden können und hätte überhaupt keinen Bedarf für Schritt 2 und 3?!

Der (original) Artikel spricht sowieso von der "Reduktion von CO2 zu Wasserstoff" - was chemisch Blödsinn ist. "Other researchers have used TMDC catalysts to produce hydrogen by other means, but not by reduction of CO2"

Hätte gerne das Paper dazu gelesen, doch leider ist es überall hinter Paywalls versteckt.

Ich vermute, das Detail das "untern Tisch" fällt ist einfach, dass Wasserstoff extern gewonnen und mitransportiert werden muss, oder gleich das ganze Syntgas, womit man aber bei den Üblichen Problemen der Lagerung "angekommen" ist.

Nachtrag:
Fairerweise muss man sagen: Der original Artikel spricht auch nicht im geringsten vom "Mobilen" Einsatz, sondern nur von der Skalierbarkeit bis hinzu Kraftwerken.

Gepaart mit dem Video eines völlig anderen Konzepts vermute ich hier einfach mal eine "Über-Interpretation" seitens des Autors.
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