Telekom ausspioniert? ZTE-Manager sollen Mitarbeiter bestochen haben

Manager des chinesischen Unternehmens ZTE müssen sich schwere Vorwürfe gefallen lassen: Sie sollen einen Telekom-Mitarbeiter bestochen haben, um an geheime Informationen zu gelangen. Büros wurden durchsucht, die Verdächtigen haben sich abgesetzt. mehr... Logo, Deutsche Telekom, Telekom, Flagge, Telekommunikationsunternehmen Bildquelle: Telekom Logo, Deutsche Telekom, Telekom, Flagge, Telekommunikationsunternehmen Logo, Deutsche Telekom, Telekom, Flagge, Telekommunikationsunternehmen Telekom

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Gier ist wirklich eine abscheuliche Eigenschaft. Hoffentlich hat der Telekom-Mitarbeiter dadurch etwas gelernt.
 
@FuzzyLogic: Genau genommen nicht, denn erst das sie nichtmehr im Griff haben wird zum Problem. Aber es ist wie immer: wer eine Ausrede dafür sucht, das er das im Griff haben nicht mehr / garnicht muss, der wird eine finden.
 
@FuzzyLogic: Ich sehe hier eher ZTE als Täter, schließlich betreiben die Wirtschaftsspionage.
 
@iPeople: ja klar, nur war der Tkom Manager eben auch gierig. Ohne so jemand wäre die Offensive per Bestechung ins Leere gelaufen.
Für 150000..., selbst Schuld. Job weg, Geld weg, noch mehr Geld weg und einen weiteren Job wird er sich auch abschminken können. Vielleicht noch Buchhalter in einer Gackelfirma aber selbst diese wird von einer Beschäftigung absehen, wenn sie davon Wind bekommt.
 
@Yepyep: Sehr viele Manager sind bestechlich. Der wird als ehemaliger Manager bei der Telekom schon einen Job finden ;)
 
@tamm: interessant, das ist mir überhaupt nicht bekannt. Warum sollte er weiter beschäftigt werden? Woher hast Du das Wissen von den vielen Manager? Man erzählt sich schon keine Interna, was mit Betriebsgeheimnissen zu tun hat, bestechlich würde da noch eins drauf setzen. Sry, das die Manager oft Dreck am Stecken haben, da gehe ich mit, aber eben nur im Sinn für die Firma zur damaligen Zeit.
 
@Yepyep: Jeder hat seinen Preis. Wäre es nicht dieser Herr gewesen, dann eben ein anderer. Ausschlaggebend war aber die Absicht von ZTE, Wirtschaftsspionage zu betreiben.
 
@iPeople: ja, aber er hat noch das Vertrauen der Firma ausgenutzt und gehört damit höher bestraft. ZTE kann man moralisch die Aktion weniger vorwerfen, sie holen sich die Infos, auch auf diese Art.
Und jeder hat seinen Preis mag stimmen, 150000 wird ihm wohl jetzt auch als Schnäppchen vorkommen.
 
@Yepyep: Sorry, aber Wirtschaftsspionage in einer marktwirtschaftlichen Konkurrenzgesellschaft ist auch moralisch kein Kavaliersdelikt.
 
@iPeople: Und? China ist nun nicht unbedingt dafür bekannt sich an westliche Moralvorstellungen zu halten. Frag doch Siemens mit ihrem Hochgeschwindigkeitszug. Bosch kann auch ein Liedchen trällern und selbst kleine Sanitärfirmen finden ihre "Produkte" auf einem chinesischen Messestand.
 
@Yepyep:
Als ob das ein rein chinesisches Problem wäre und nur etwas mit nicht-westlichen Moralvorstellungen zu tun hätte?!
Snowden hat aufgezeigt, dass die NSA-Schnüffelei auch zu Wirtschaftsspionage genutz wurde und ich möcht fast wetten, auch noch immer genutzt wird.
Und unsere amerikanischen Freunde sind da bestimmt hinter mehr her als ein paar Villeroy&Boch Designs!? ;-)
 
@iPeople:
Richtig!
In einer marktwirtschaftlichen KONKURENZgeselschaft ist das eher völlig normal! ;-)
Die Snowden-Affäre hat doch gezeigt, dass die NSA-Schüffelei ebenso für Wirtschaftsspionage genutzt wurde!?
Und das ist ein ganz anderes Ausmaß!

Als ob das nur die Chinesen täten. Das ist doch lächerlich.
Bestenfalls kann man ihnen vorwerfen so blöd zu sein sich erwischen zu lassen.
 
@Yepyep: Und weil wie alle um Chinas Moral bezüglich dessen wissen, winken wir einfach ab ?
 
@OPKosh: Keiner hat behauptet , dass es nur die Chinesen machen. NSA und USA sind aber nicht Thema in diesem Beitrag.
 
@iPeople: keine Ahnung warum du ein Abwinken reininterpretierst. Das jemand an Informationen kommen möchte ist eben so. Richtigerweise hätte der Tkom Manager sofort Anzeige erstatten müssen, er hat sich für das Geld entschieden. Das macht das Vorgehen von ZTE nicht regelkonform, nur trifft den Manager hier ein größerer Schuldumfang. Dies ist übrigens immer so, bestichst Du jemand (Amtsperson...) machst Du Dich natürlich strafbar, trotzdem wird der Bestochene härter bestraft.
 
@iPeople:
Mein Punkt ist, dass Andere, insbesondere USA, komischer Weise nie Thema sind.
Wie kommt das?
Ist China ein besseres Feindbild?
 
@iPeople: Wenn man tatsächlich ein Problem damit hätte, sollte man vielleicht einfach keine Geschäfte mehr mit China machen, dort nicht mehr produzieren lassen, u.s.w. ...
Aber, nein, das geht gar nicht.
Dann müsste man teurer woanders produzieren lassen und ein rießen Exportmarkt und seine Erlöse würden plötzlich wegbrechen.
Also doch lieber so weitermachen wie vorher und hin und wieder mal eine kalte Dusche kassieren...
 
@OPKosh: Liegt wahrscheinlich an unseren christlichen Wurzeln und dem 8. Gebot.
Wer könnte da die USA in negativem Kontext benennen?^^
 
@MaikEF_:
Wenn ich jetzt noch das 8. Gebot kennen würde... ;-)
 
@OPKosh: In der Zeit, in der du deinen Kommentar hier gepostet hast, hättest du das 8. Gebot auch mit Hilfe der Suchmaschine deines Vertrauens suchen können.

P.S.: Und in der Zeit, in der ich meinen Kommentar hier gerade editiere, hätte ich es einfach hier rein kopieren können :-)
 
@MaikEF_:
Der Punkt ist, dass sich niemand im "Big Business" um Relegion kümmert!
 
@OPKosh: Hm, Ironie nicht erkannt?
 
@MaikEF_:
Nee, ging an mir vorbei! ;-)
 
@OPKosh: Keine Ahnung, woran das liegt. Es spielt auch keine Rolle, da es nicht Thema dieses Beitrags war.
 
Die einzigen Leute die ZTE bestrafen können sind die Kunden. Wenn die Einnahmen abstürzen, ändert ZTE seine Geschäftspraktiken. Leider sind die meisten Leute zu faul zu so einer Kleinstbemühung.
 
@mrmobileperformance:
Da ZTE hier in Deutschland kaum eine Rolle spielt, was die Smartphones angeht, wird es schwierig mit der Bestrafung! ;-)
 
@OPKosh: nun sind aber die "Smartphones" nicht wirklich die Arbeit von ZTE...

In sachen Telekommunikation und vor allem Netzwerk ist dies ein "nicht wegdenkbares" Unternehmen. Falsche / illegale Praktiken zerstören einfach das Geschäft <- auf allen Seiten...
... geklaute Ideen, Technologien oder Strategien, verschieben Know How und Co weg von Deutschland meist Richtung Asien!
Sie Smartphones spielen in der Tat keine wirkliche rolle... die wurden aber (ziemlich sicher) weder hier entwickelt noch gebaut ^^
 
@baeri:
Er wollte eine Bestrafung durch den Kunden!?
Ich kenne recht wenige Leute die Netzanlagen kaufen. ;-)
 
@OPKosh: Kunden sind ja auch nicht immer nur "Leute"!
Soll ja sogar soweit gehen, dass man große Unternehmen als Kunden bezeichnet.
Verrückt das alles, nicht wahr?!
 
@MaikEF_:
Die scheren sich aber im Zweifel am Wenigsten darum, wenn es nur billig genug ist.
 
Komplett dumm von der Telekom
"ja machen wir erst mal intern dass auch schön die leute die man nicht direkt im zugriff hat wind davon bekommen können"
 
@0711: nun ich muss dir zwar recht geben... aber es gibt auch einen "PR" schaden... hätte man sowas ~unter der Hand~ lösen können: z.B. "es waren gar keine brauchbaren Informationen" oder "der Informationsaustausch kam nicht zustande" hätte man einfach den Mitarbeiter (wobei das Mit falsch ist) "entsorgen" können (natürlich unter Strafrechtlicher Androhung sollten doch Informationen verkauft werden)...

Bei uns in der Firma wird das "ähnlich" gehandhabt... wenn z.B. ein Diebstahl geschieht (wie ein Mitarbeiter mal zig Tausend € im form von Tankkarten hat mitgehen lassen) konnte der Mitarbeiter Reue zeigen und wenn er bereit war den "Schaden zu begleichen" konnte man von einer "Strafrechtlichen Verfolgung" absehen. <- warum auch nicht... und komm mir jetzt nicht, dass der Mitarbeiter das immer wieder falsch handeln wird... viele sind auch "Dankbar für eine 2. Chance"
 
@baeri: Ein "einfacher" Diebstahl und der verrat von Betriebsgeheimnissen an die Konkurrenz ordne ich aus Unternehmenssicht unterschiedlich ein.

Beim einen, ja da kann es eine 2. Chance geben, beim anderen ist das Vertrauensverhältnis einfach derart hinüber (+der schaden für die Firma einfach unüberschaubar) dass es hier meiner Ansicht nach keine Grundlage für eine 2. Chance gibt.
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